Namibias Superlative: Sensationelle Landschaften, exklusive Lodges
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Namibias Superlative

Sensationelle Landschaften, exklusive Lodges

18 Tage | ab 4.169,00 EUR p.P. im DZ*
Kalahari – Fish River Canyon – Namib – Swakopmund – Omaruru – Etosha – Okonjima

Die Reise führt zu einigen Superlativen der Erde: Zu den höchsten Dünen und der ältesten Wüste der Welt. Die Unterkünfte sind sensationell: exklusiv, persönlich, kompromisslos gut.

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1.–2. Tag: Mariental

Versorgungszentrum für ein weites Umland
Die heutige Haupt­stadt der Region Hardap mit 12.000 Einwoh­nern wur­de 1894 von einem Siedler aus Porta Westfa­lica gegründet, der den Ort nach seiner Ehefrau Anna Maria Brandt nannte. Mari­ental ist heute ein Ver­sor­gungs­zen­trum für die umliegenden Farmen und Nama Gemeinden. Durch den 1962 errich­teten Hardap Stausee konnte in der Region Bewäs­se­rungs­landbau eingeführt werden, was auch dem Ort Mari­ental erheb­li­chen Auftrieb gab.

Vermieter: AVIS Namibia
Fahrzeug: Hyundai Tucson (2x4) o.ä. Automatik (Group K)
Tarif: premium cover + Navi

Einen ersten Höhepunkt bilden die Aub Berge, wo die Straße eine Höhe von über 1.900 Metern erreicht. Nach Rehoboth, dem Zentrum der Baster, fällt die Landschaft ab. Flache Savanne herrscht vor. Rund 25 Kilometer südlich von Rehoboth überquert man den südlichen Wendekreis (23° südlicher Breite).

Reho­both

Heimat des Bastervolks

Die 30.000-Einwohner-Stadt im staubigen Süden hat wenig Attrak­tionen zu bieten, dafür aber eine unglaub­liche Geschichte. Rund 2.000 Kilometer weiter südlich war es am Kap um die Mitte des 19. Jahrhunderts üblich geworden, dass die weißen Herren mit ihren Arbeite­rinnen Neben­be­zie­hungen unter­hielten. Auch wenn dies totge­schwiegen wur­de, war es nicht zu über­sehen. Es gab jede Menge unehe­li­cher Kinder, die man je nach Aussehen  Kleinboi, Witboi oder Swartboi nannte. Im Gegen­satz zu ihren weißen Halbge­schwistern hatten die „Bastarde“ kaum Rechte. Viele fanden bei Missio­naren Zuflucht, wo sie getauft wurden und zur Schule gingen. Die bibli­schen Geschichten halfen ihnen, Ihre Iden­tität zu finden. Sie iden­ti­fi­zierten sich mit dem Volk Israel, das wie sie in der Knechtschaft wohnte. Bald nannten sie sich selbst mit Stolz „das Volk der Baster“. In den 1860iger Jahren kam es dann zu einer großen Auswande­rungs­welle. Da ihnen der Osten versperrt war, blieb ihnen nur – wie den Israeliten – die Wüste im Norden. Nach über 2.000 Kilome­tern Wande­rung gruben sie einen Brunnen, in dem es ganzjährig Wasser gab. Sie nannten ihn Reho­both – wie der Brunnen, den Isaak am Rand der Wüste gegr­aben hatte. Noch heute sind die häufigsten Nach­namen „Kleinboi“ oder „Swartboi“. Wer in Reho­both einkauft oder tankt, wird schnell merken, dass die Nach­fahren der Baster bis heute eine dem holländi­schen verwan­dete Sprache spre­chen und ganz andere Gesichts­züge haben als die Namas oder die Hereros.

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A

Zu Gast in einer Lodge bei Mariental

Die Lodge mit zwölf strohgedeckten Gästechalets liegt in der Rotsandlandschaft der Kalahari bei Mariental. mehr ...

Die hochwertigen Gästehäuser liegen weit auseinander und haben Panoramafenster mit Blick auf eine Wasserstelle, zu der Tag und Nacht viel Wild zum Trinken kommt. Alle Wege zwischen den Chalets und dem Haupthaus mit seinem Restaurant sind befestigt. Die afrikanischen Storhdächer sorgen auch bei hohen Außentemperaturen für ein angenehmes Klima. Die Gegend eignet sich gut zum Wandern, die bezeichneten Wege sind gut durchdacht.

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Leistungen: 1 Nacht | Halb­pen­sion

2.–4. Tag: Fish River Canyon

Zweitgrößter Canyon der Erde
Er gilt nach dem Grand Canyon als der zweitgrößte Canyon der Erde und ist 161 Kilometer lang, fast 30 Kilometer breit und 550 Meter tief. In präh­is­to­ri­schen Zeiten muss der Fish River einmal viel Wasser geführt haben. Anders ist diese gewal­tige Erosi­on­s­tä­tigkeit des Flusses nicht zu erklären. Heute ist er ein Rinnsal, das in Trockenzeiten bis auf einige Wasser­stellen austrocknet. Der Haupt­aus­sichts­punkt mit grandiosem Blick ist von der D324 aus zugäng­lich. Durch die Schlucht führt ein drei- bis fünf­tägiger Wanderweg vom Haupt­aus­sichts­punkt bis nach Ai Ais ohne feste Über­nach­tungs­stellen. Der Weg ist in den Sommermo­naten (Oktober bis März) wegen uner­träg­l­i­cher Hitze gesperrt. In Ai Ais gibt es die Möglichkeit, in heißen Quellen zu baden.

Die Hochebene des Namalandes – das Land der Namas – wird überquert. Landschaftliche Höhepunkte bilden der Mukurob (Zeigefinger Gottes), ein fingerartiger Felsen, der 1988 umgestürzt ist, und der Köcherbaumwald bei Keetmanshoop.

Hardap-Damm

Wassersport am größten Stau­damm Namibias

Der größte Stau­damm Namibias liegt bei Mari­ental und staut den Fischfluss auf. Über 860 Meter lang und fast 40 Meter hoch ist die Mauer, hinter der ein See von fast 30 Quad­ratki­lome­tern Fläche und einem Volumen von fast 300 Millionen Kubikme­tern beginnt. Die Stau­anlage hat eine große Bedeu­tung für Mari­ental und die Land­wirt­schaft ringsum. Der Stausee ist ein beliebtes Wassersport­revier und Naher­ho­lungs­gebiet für die Windhoeker. Am west­li­chen Seeufer schließt sich ein kleines Natur- und Wild­schutzgebiet mit wenig Touristen und vielen Tieren an. Auf rund 20.000 Hektar kann man wandern und Tiere beob­achten.

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Köcherbaum­wald bei Keetmannshoop

Außer­irdi­sche Impres­sionen in der Dämme­rung

In ganz Namibia gibt es Köcherbäume, vor allem im trockenen und stei­nigen Süden. Nord­öst­lich von Keetman­hoop stehen diese Pflanzen mit eigen­ar­tiger Gestalt relativ dicht beiein­ander, weshalb man mit einiger Über­treibung auch von einem Wald spricht. Köcherbäume sind jedoch gar keine Bäume, sondern eine großge­wach­sene Art der Aloe. Sie sind mit ihren groß­zel­ligen Stämmen und Blättern Meister der Wasser­spei­che­rung und können mehrere Jahre ohne Regen über­stehen. Köcherbäume werden sie genannt, weil die Busch­männer die Äste aushöhlten und aus der Rinde Köcher für ihre Pfeile machten. Wer im Köcherbaum­wald spazieren geht, kann vor allem in der Dämme­rung, wenn die Farben unwirk­lich werden, den Eindruck gewinnen, er befinde sich in einer Phan­ta­siewelt oder auf einem anderen Planeten.

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Keetmanshoop

Rhei­ni­sche Missio­nare und Kara­kulschafe

Keetmanshoop liegt 500 Kilometer südlich von Windhoek auf dem Weg nach Süda­frika. Die Stadt am West­rand der Kala­hari ist mit knapp 20.000 Einwoh­nern die größte Stadt in Südnamibia. Der Ort wur­de 1866 von der Rhei­ni­schen Mission gegründet – mithilfe von finan­zi­ellen Mitteln, die der deut­sche Indu­s­tri­elle, Johann Keetman, bereit­stellte. Während der Kolo­ni­alzeit wuchs die Bedeu­tung durch die Bahnlinie nach Windhoek. Ein Fort und eine Kirche wurden erbaut, von denen nur noch letztere steht. Heute lebt die Stadt vorwiegend vom Tourismus und der Karakul-Schafzucht.

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B

Zu Gast in einer Lodge über dem Canyon

Die im April 2009 eröffnete Lodge klammert sich an die Abbruchkante des Fish River Canyons. mehr ...

Aufgrund dieser exponierten Lage hat man einen atemberaubenden Blick in die imposante Schlucht. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie auf der weniger frequentierten westlichen Seite des Canyons liegt, wo man praktisch allein ist. Die Lodge besteht aus 20 Chalets mit Innen- und Außendusche sowie dem Hauptgebäude mit Restaurant und Aussichtsdeck.

Jahrhundertealte Köcherbäume und Spuren verschiedener Saurier finden sich in der Umgebung. Bergzebras, Klippspringer, Kudus, Oryxantilopen dösen in der Mittagshitze, Springböcke und Paviane sind regelmäßige Besucher. Morgens oder am Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt, kann man auf einer zweistündigen Wanderung auf einem Weg oberhalb der Felswände von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt gehen. Wanderungen, Reiten und Rundfahrten werden angeboten. 

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Hell’s Bend

Aussichts­platt­form über dem Fish River Canyon

Wer auf der guten Piste von Hobas zehn Kilometer zum Canyonrand fährt, kommt zu einem Pick­nick­platz mit der besten Aussicht über den Fish River Canyon. Der Fish River macht dort eine 180-Grad-Biege, die soge­nannte Hell's Bend. Seit 2010 gibt es eine Aussichts­platt­form

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An der Abbruchkante zum Fish River Canyon

Aussicht in schwindel­er­regende Tiefe

An der Ostseite des Fish River Canyons führt ein Pad entlang, wie man in Namibia die unge­teerten Staub­pisten nennt. Wer vom View Point nach Süden geht, kommt an Aussichts­punkten vorbei, die aus immer neuen Blickwin­keln einen Einblick in die Großar­tigkeit des Canyons geben. Mit einem Allradwagen kann man die Strecke auf fahren. (hin und zurück auf demselben Weg, bis zur 4 Stunden und 8,5 Kilometer, auf und ab 20 Meter)

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Durch­que­rung des Fish River Canyons

Mehr­tägiges Abenteuer für trai­nierte und erfah­rene Wanderer

Wer den kompletten Canyon durch­queren will, sollte sich an einige Regeln halten: Zuge­lassen sind nur Gruppen von mindes­tens drei und maximal 40 Personen. Jeder der Teil­nehmer muss vor Beginn der Wande­rung ein ärzt­li­ches Attest vorlegen, in dem bestä­tigt wird, dass die Person fit genug für die vier- bis fünf­tägige Tour ist. Dass es unter­wegs keine sani­tären Einrich­tungen oder Unterkünfte gibt, sollte jedem Teil­nehmer vorher klar sein, ebenso, dass alles an Verpfle­gung und vor allem Wasser selbst zu tragen ist. Auch eine recht­zei­tige Buchung wird auf Grund der großen Beliebt­heit empfohlen, ebenso wie sehr gutes Schuh­werk. Bewäl­tigt man die komplette Strecke durch den Canyon, gelangt man am Ende zu den 60 ºC heißen Mine­r­alquellen von Ai-Ais. Hier befindet sich auch nach der ganzen Tortur wieder das erste staat­liche Rest Camp mit Bungalows, Camping­plätzen, Restau­rants und einer Tank­stelle. Erholen kann man sich im Freibad, den Thermalquellen und weiteren Bade­einrich­tungen. (vier bis fünf Tage, 86 Kilometer, ab: 1000 Meter, auf: 360 Meter)

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4.–6. Tag: Aus

Oase zwischen Huib-Gebirge und Namib-Wüste
Die kleine Ortschaft liegt auf 1500 Metern im Huib-Gebirge hoch über der Namib und wirkt wie eine Oase. Grund dafür ist das Kap-Klima, das etwa bis zu dieser Breite für Winter­regen sorgt. So leben um Aus bis heute Wildpferde, die aus der Pferde­hal­tung der deut­schen Schutz­truppe vor 1914 hervor­gegangen sind. Bizarre Landschaften und eine reiche Sukkulen­tenve­ge­ta­tion entlang der Felsklippen machen ein faszi­nierendes Landschafts­bild aus. Unter den vielen Fels­zeich­nungen der San gibt es eine stark verwit­terte Besonder­heit: ein Segel­schiff, dessen Maler vor 500 Jahren vom Kap viele tausend Kilometer bis hierher zurückge­legt haben muss.

Der Fish River wird überquert, was kaum zu merken ist, da er nur selten Wasser führt. Die Straße führt schnurgerade nach Westen. Vom Huib Plateau eröffnen sich erste Ausblicke über die Wüste Namib.

Betha­nien

ältestes Stein­haus in Namibia

1815 wanderte der Missionar Heinrich Schmelen aus der Kapregion in den öden Norden. In seinem Gefolge war eine Gruppe der verach­teten Orlam, wie man die unehe­li­chen Kinder weißer Buren und Nama­f­rauen nannte. Nörd­lich des Oranje-Flusses fand er eine Quelle und gutes Weide­land. Er nannte den Ort Betha­nien – nach der Stätte, wo Jesus getauft wur­de – und baute das erste Stein­haus in Südwest-Afrika. Es ist heute noch zu besich­tigen. 1959 kam eine Kirche hinzu. Heute ist Betha­nien ein kleiner, aber wich­tiger Versorgungs­stütz­punkt, in dem es außer Post und Polizei alles gibt, was für das tägl­iche Leben benö­tigt wird.

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C

Zu Gast in einer Felsenlodge über der Wüste

Dort, wo das Huib Plateau hoch aus der Wüste Namib aufragt, befindet sich einsam und allein die Lodge, deren wenige Steinhäuser wie Adlernester in den Granitfelsen gebaut sind. mehr ...

Wer möchte, kann von hier aus Tagesausflüge nach Lüderitz machen; die Fahrt dauert ca. eine Stunde. Die Besitzer bieten ihren Gästen Fahrten im Jeep zu den dort seit über 100 Jahren lebenden Wildpferden an. Wer genug hat vom Fahren, kann nach Belieben wandern, durch das Gebirge streifen und den herrlichen Blick über die Wüste in Ruhe genießen. Lunch und Dinner werden im Restaurant angeboten. Auf Wunsch wird auch ein Grill- und/oder Frühstückspaket zur Mitnahme ins Chalet vorbereitet.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Lüde­ritz

Diaman­ten­stadt am stürmi­schen Atlantik

Die Stadt am stürmi­schen Atlantik ist nach dem Bremer Kaufmann benannt, der 1883 die Bucht und das weite Umland für 250 Gewehre und 600 engli­sche Pfund als seinen Privat­be­sitz erwarb. Ein Jahr später stellte Bismarck die Bucht unter den Schutz des Deut­schen Reiches, was als Beginn der Kolo­niali­sie­rung Südwest-Afrikas gilt. Aufgrund seiner abge­schiedenen Lage blieb die Stadt lange Zeit wirt­schaft­lich unbedeu­tend. Dies änderte sich schlag­artig, als 15 Kilometer land­einwärts bei Kolmanskuppe Diamanten gefunden wurden. Dieser Boom endete jedoch nach wenigen Jahren, als die Diaman­ten­ge­sellschaft ihren Sitz an den Oranje verlegte. Im Stadt­zentrum erin­nern noch einige Häuser im Jugend­stil oder wilhelmi­ni­schen Stil an den Diaman­tenrausch.

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Kolmanskop

Ghost-Town in der Wüste

Das Diaman­ten­fieber in Namibia begann, nachdem in 1908 grandiose Steine unweit von Lüde­ritz gefunden wurden. Vor dem Ersten Welt­krieg wurden mehr als 1000 Kilogramm Diamanten gefunden. Mittel­punkt der Diaman­ten­indu­s­trie war Kolmannskop, das schnell wuchs und über Schule, Kasino und Kran­ken­haus verfügte.
Nach 1918 verla­gerte sich das Zentrum der Diaman­ten­suche nach Süden zum Orange River, so dass Kolmannskop zur Geis­ter­stadt wur­de. Noch heute ist die Region südlich von Lüde­ritz – das „Sperrgebiet“ – für die Öffent­lichkeit nicht zugäng­lich. Kolmanskop Tour Company hat jedoch eine Konzes­sion, Touren ins Sperrgebiet zu unter­nehmen. Die Öffnungs­zeiten sind wetterbedingt auf Vormit­tags 08:00 – 13:00 Mo – Sa begrenzt. In dieser Zeit werden zwei geführte Touren(09:30 und 11:00) ange­boten. Sonn­tags zwischen 10 und 13 Uhr können Sie die Kolmans­koppe eben­falls besich­tigen, aber nur ohne Führung! Die Führungen sind informativ und im Eintritts­preis bereits enthalten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig und die Teil­nahme nicht verpf­lich­tend. Man kann sich im Gelände frei bewegen. Wer das gute Licht der auf- und unter­ge­hende Sonne zum Fotogra­fieren nutzen möchte, besorge sich ein Foto Permit unbedingt am Tage vorher bei Lüde­ritz Safaris & Tours in Lüde­ritz. Damit kommt man bereits zu Sonnen­aufgang hinein. Mit dieser Geneh­migung kann man eben­falls an den Touren teil­nehmen. 

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Diaz Point

Seelöwen­ko­lonie auf histo­ri­schem Boden

Am 25. Juli 1488 landete der erste Euro­päer in der Lüde­ritz-Bucht. Es war  Barto­lomeu Dias, der im Auftrag der portugie­si­schen Krone einen neuen Seeweg nach Indien suchte. Er stellte eine Kreuz­säule auf, die heute im Deut­schen Histo­ri­schen Museum von Berlin seht. Eine Kopie der Säule steht wieder am Diaz Point. Während der deut­schen Kolo­ni­alherr­schaft wurden an der Diaz-Spitze zwei Leuchtfeuer gebaut. Auf der Insel gegenüber ist eine Seelöwen­ko­lonie.

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6.–8. Tag: NamibRand Nature Reserve

Wüstenparadies am Rande der Namib
1984 erwarb der Windhoeker Geschäfts­mann, J.A. Brückner, am Rande der Wüste Namib eine Farm – aus Liebe zu dieser einmalig schönen Land­schaft. Nach und nach kamen weitere Farmen hinzu. Entstanden ist daraus ein Wüsten­pa­ra­dies am 1976 Meter hohen Losberg, das mit über 2.000 Quad­ratki­lome­tern zu den größten privaten Natur­schutzgebieten Afrikas gehört. Die Rinderzucht wur­de einge­stellt; stattdessen leben wieder Bergze­bras, Kuhan­tilopen, und Springböcke auf Namib­Rand, aber auch Leoparden, Giraffen, Hyänen und Löffelhunde. Die Zäune zum angrenzenden Namib-Nauk­luft Park sind abge­rissen, so dass die Tiere sich groß­flächig bewegen und dem Regen nach­ziehen können.

Das unwirklich schimmernde Tirasgebirge begrenzt eine weite Ebene zur rechten. Links liegt die grandiose Namib. Ein Abstecher nach Schloss Duwisib ist empfehlenswert.

Schloss Duwisib

Rheinromantik in der Wüste

Am Rande der Wüste Namib steht ein Schloss im Stile roman­ti­scher Rheinburgen – mit Zinnen und Brunnen im Innenhof. An seinem Ort wirkt das grundso­lide Bauwerk doch etwas skurril. 1908 hat es Baron von Wolff, der mit der Schutz­truppe nach Namibia gekommen war, in Auftrag gegeben. Architekt war Wilhelm Sander, der auch die Heinitzburg in Windhoek gebaut hat. Die Baukosten explodierten, aber glück­li­cherweise war von Wolff mit einer reichen Amerika­nerin verhei­ratet. Der fröh­liche Draufgänger von knapp zwei Metern Länge hatte den kühnen Plan, eine Farm von 150.000 Hektar (!) um sein Schloss herum zusam­menzukaufen. Doch dann kam der Erste Welt­krieg. Als glüh­ender Patriot meldete er sich zu den Waffen und fiel kurze Zeit später in Frank­reich. Das histo­risch restau­rierte Schloss dient heute als Museum.

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D

Zu Gast in einer Luxuslodge in den Dünen

Wolwedans – zu Deutsch Wolfstanz – heißt der magische Platz in den roten Dünen von NamibRand. mehr ...

Wanderburen vom Kap haben ihm im 19. Jahrhundert diesen Namen gegeben – wegen der umherspringenden Hyänen. Bis heute hat sich der Ort den Charme vergangener Zeiten erhalten. Gäste werden in einer Lodge untergebracht, die mit allergrößter Sorgfalt in die empfindlichen Dünen gebaut wurde. Hautnaher Kontakt mit der Sandwüste und stilvolle Eleganz sind hier auf unübertreffliche Weise verbunden.

Wichtiger noch sind die Führungen durch das ökologisch einzigartige NamibRand Reservat, die den Tagesablauf der Lodge prägen. In kaum einer anderen Unterkunft wird man auf so viel Wissen über die sensiblen ökologischen Zusammenhänge der Wüste treffen. Gäste werden in kleinen Gruppen geführt und sehr persönlich betreut.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

8.–10. Tag: Sossusvlei

überirdische Farbenspiele am Rand der Namib
Nach Sossus­vlei gelangt man von Sesriem aus. 65 Kilometer lang fährt man durch eine einzig­ar­tige Dünenwelt. Die letzten fünf Kilometer sind nur zu Fuß oder per Allradwagen(4x4) zu bewäl­tigen. Gegen Gebühr kann man auch den Transfer­service nutzen. Sossus­vlei ist eine Lehm­senke, die Dünen ringsum werden bis zu 300 Metern hoch und gehören zu den höchsten der Welt. Selbst in den Trockenzeiten kann man hier Strauße, Oryxan­tilopen und andere sehen. Diese Tiere leben von der Feuch­tigkeit der selten mit Wasser gefüllten Senke. Wer auf die Dünen steigt, besonders morgens oder abends, dem wird das Farb­spiel der orangefarbenen Dünen, der weißen Lehm­senke und des grünen Vege­ta­ti­ons­bands am Vlei sowie der atembe­rau­bende Fern­blick auf steinerne Gebirge in unver­gess­li­cher Erin­ne­rung bleiben. Da das Sossus­vlei ein Teil des Namib Nauk­luft Parks ist, benö­tigt man für die Fahrt eine Erlaubnis, die am Eingang erteilt wird.

Das unwirklich schimmernde Tirasgebirge begrenzt eine weite Ebene zur rechten. Links liegt die grandiose Namib.

Dune 45

Charak­te­ris­ti­sche Düne mit geschwun­gener Kammlinie

Auf halber Strecke zwischen Sesriem und Sossus­vlei liegt bei Kilome­ter­stein 45 eine besonders charak­te­ris­ti­sche Düne. Wegen ihrer geschwun­genen Kammlinie wird sie häufig fotogra­fiert, besonders in der Dämme­rung, wenn die Kontraste über­scharf hervor­ste­chen. Sie ist über 170 Meter hoch. Der Sand, aus dem sie besteht, soll über fünf Millionen Jahre alt sein.

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E

Zu Gast in der Kulala Desert Lodge

Die Lodge zwischen den zwei Flussbetten der Aub und des Tsauchab ist aus den traditionellen Baustoffen Afrikas – Stroh und Lehm – gebaut. mehr ...

Die zwölf reetgedeckten Kulalas (von dem Oshiwambo-Wort für „schlafen“) stehen auf Holzplattformen, wo sie einen Blick bis zu den roten Dünen von Sossusvlei freigeben. Wer möchte, hat die Möglichkeit, auf dem begehbaren Dach unter freiem Himmel zu schlafen.

Im Hauptgebäude gibt es neben der Rezeption eine Bar mit Lounge und ein Restaurant. Von der Terrasse mit angrenzendem Pool blickt man auf ein Wasserloch, wo man tagsüber und nachts Wüstentiere beobachten und fotografieren kann. Französische Küche wird am Pool oder auf der Veranda serviert. 
Die Lodge liegt direkt am Namib Naukluft Park und hat als einzige einen eigenen Zugang zum Park. Dieses ermöglicht es, vor Ort eine geführte Tour zur Dune 45 oder zum Sossusvlei vor Sonnenaufgang zu buchen. Die Morgendämmerung, die die Dünen in ein magisches Licht taucht, ist ein Highlight! 

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Sesriem-Canyon

Trockenfluss in schat­tiger Schlucht

Heutzu­tage ist der Tsauchab ein Trockenfluss, der nur nach den seltenen Regen­fällen Wasser führt. Vor mehreren Millionen von Jahren muss er ein reißendes Wild­wasser gewesen sein, sonst hätte er nicht einen bis zu 30 Meter tiefen Canyon in das Sedi­mentge­stein graben können. Als im 19. Jahr­hun­dert die Trekburen den Canyon fanden und das in ihm stehende Wasser schöpfen wollten, benö­tigten sie ein langes Seil aus sechs Riemen, von denen jeder aus einem Oryxfell gemacht war. So heißt die schat­tige Schlucht bis heute Sesriem-Canyon (Sechsrie­menschlucht).

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Deadvlei

500 Jahre alte Baum­ruinen

Die Pfanne nahe Sossus­vlei besteht aus Lehm und Ton und ist von Namib­sand-Dünen umschlossen. Charak­te­ris­tisch für das Deadvlei sind die vielen toten Akazi­enbäume, die schon vor 500 Jahren vertrock­neten, als der Tsauchab, ein Trockenfluss, seinen Fluss­lauf änderte. Das Deadvlei ist vom Park­platz aus gut zu errei­chen.

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9. Tag: Sesriem

Ausflug

Ballonfahrt (1 Stunde, englisch)

Bereits vor Morgengrauen beginnen die Vorbereitungen zu einem einzigartigen Erlebnis, das etwa mit den ersten Sonnenstrahlen startet. mehr ...

Je nach Windrichtung geht die etwa einstündige Fahrt über die Naukluftberge oder über die Dünen der Namib. Ein Allradwagen fährt die maximal 16 Gäste zum anschließenden Sektfrühstück in die Wüste.

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10.–12. Tag: Swakopmund

Deutsche Kleinstadt zwischen Wüste und Skelettküste
Blut­wurst und Bienenstich: Schützenverein und Kirchengemeinde: Swakop­mund wirkt auf den ersten Blick wie eine deut­sche Klein­stadt. 80% der Bewohner spre­chen noch deutsch. Sogar das Klima ist eher mittel­eu­ro­päisch – wegen des kalten Benguela Stroms, der Swakop­mund an vielen Tagen mit Nebel und Dunst umhüllt. Nur zehn Kilometer land­einwärts weicht der Schleier der strah­lende Sonne Afrikas. Dieses Tempe­raturgefälle nutzen die hitzege­plagten Namibianer und machen dort im Sommer (Oktober bis März) Urlaub. Man sollte aber in Swakop­mund nicht einen Bade­ur­laub wie in der Karibik erwarten. Die Wasser­tempe­raturen über­steigen kaum die Tempe­raturen der Nordsee. Dafür kann man von Swakop­mund Streif­touren an der Küste gen Norden unter­nehmen, z.B. zum Cape Cross, wo hundert­tausende von Robben zu sehen sind oder zur düsteren Wildnis der Skeleton Coast. 

Nach dem schwarzen Kuiseb Pass eröffnet sich die gewaltige und leere Namib. Für die Abenteuerlustigen gibt es die Möglichkeit, die Wüste auf Nebenwegen zu durchqueren. Dazu benötigt man ein Permit, das in Sesriem erhältlich ist. Einer dieser Wüstenwege führt an der Blutkuppe vorbei (4x4 erforderlich), einem rotgebrannten Hügel, der einen überwältigenden Blick über Hunderte von Kilometern bietet.

Namib-Nauk­luft Park

Größter Natio­nal­park der Erde

Der Namib-Nauk­luft Park ist mit knapp 50.000 Quad­ratki­lometer größer als Nieder­sachsen und gilt als der größte Natio­nal­park welt­weit. Er erstreckt sich im Norden bis zur Skelettküste und im Süden bis zum Diaman­ten­sperrgebiet. Im Osten wird der Park durch das private Namib Rand Nature Reserve Schutzgebiet begrenzt. Er enthält die höchsten Dünen der Welt, die zerklüf­teten Nauk­luft-Berge, die unwirt­liche Westküste und endlose Karst­ebenen – eindrucksvoller als in Afrikas größtem Natur­schutzgebiet Namib-Nauk­luft-Park zeigt sich in ganz Namibia die Land­schaft selten.

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Soli­taire

Kleinst­sied­lung am Namib-Nauk­luft Park

Bereits der Name verweist auf die Abge­schieden­heit und Einsamkeit: In der Mitte von Nirgendwo liegt seit 1848 eine private Kleinst­sied­lung mit weniger als hundert Bewoh­nern. Ältestes Gebäude ist der 1849 errich­tete Laden. Zwei Jahre später kam die Kirche dazu, die sogar eine eigene Orgel hat. Von über­regio­naler Bedeu­tung ist die Tank­stelle, sie ist weit und breit die einzige zwischen Windhoek und Walvis Bay. Der Bäcker, Percy „Moose“ McGregor, hatte Soli­taire mit seinem Apfelku­chen berühmt gemacht; alle bedeu­tenden Touris­ten­ratgeber, darunter der Lonely Planet, verweisen auf den Apple Pie in Soli­taire, viele mit dem Zusatz „bester Apfelku­chen in Afrika“. Leider ist Percy inzwi­schen vers­torben.

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Spree­tshoogte Pass

Namibias steilster Gebirgs­pass

Der Pass zwischen Namibgrens und der Wüste Namib ist einer der steilsten Pässe Namibias. Obwohl die Straße mittlerweile befes­tigt ist, ist das Befahren mit Bussen und LKW verboten. Vom Aussichts­punkt hat man einen grandiosen Blick über die Namib und erkennt deut­lich die Abbruchkante zwischen der Konti­nen­tal­platte und dem Küsten­land. Am Hang und auf den hüge­ligen Ausläufern des Passes wachsen Köcherbäume, die in der Ebene wegen des völligen Mangels an Wasser nicht mehr gedeihen können.

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F

Zu Gast in einem Suitenhotel in Swakopmund

Die Unterkunft liegt optimal im Zentrum von Swakopmund. Zur Fußgängerzone sind es wenige Schritte, zum Strand 200 Meter. mehr ...

Die Zimmer wirken luftig, hell und modern, das Badezimmer ist direkt in den Schlafbereich integriert. Auf der schattigen Innenterrasse kann man sich bei einem Glas Wein erholen oder mit anderen Gästen ins Gespräch kommen. Frühstück gibt es außerhalb; hierfür werden Wertgutscheine zur Verfügung gestellt. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Swakop­mund Museum

Geschichte der deut­schen Kolo­ni­alzeit

Die Schwer­punkte der Ausstel­lungen liegen auf der Geschichte und Natur der nami­bi­schen Küsten­regionen und der Heimatge­schichte der Stadt Swakop­mund. Besonderer An­zie­hungs­punkt ist die Origi­nal­einrich­tung der berühmten Swakop­munder Adler-Apotheke, sowie eine umfang­reiche Ausstel­lung über die ethni­schen Gruppen Namibias, ein origi­naler Ochsenwagen, diverse Dior­amen zu geschicht­li­chen Ereig­nissen in Namibia sowie eine umfang­reiche Samm­lung nami­bi­scher Insekten.

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Dampf­lo­komobil Martin Luther

1896 ließ Oberst­leutnant Trost eine in Deutsch­land gefer­tigte Dampf­lo­komobile nach Walvis Bay bringen. Das Dampffahrzeug ohne Schienen sollte Mate­rial von Swakop­mund in die Namib bringen und damit die Ochsenkarren ersetzen. Allerdings erwies es sich als komplett untaug­lich. Es verbrauchte immense Wasser­mengen und blieb ständig im Sand stecken. In drei Monaten soll es nicht mehr als 25 Kilometer zurückge­legt haben. So kam es zu seinem Namen „Martin Luther“, der auf dem Reichstag zu Worms gesagt haben soll: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.“ Bis heute steht Martin Luther bei Arandis. Zu seinem Schutz wur­de ein Muse­umsgebäude errichtet.

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Welwit­s­chia Trail

Rundfahrt zu den ältesten Pflanzen der Erde

Die von dem Öster­rei­cher Fried­rich Welwitsch entdeckte Pflanze wächst nur im Hinter­land von Swakop­mund. Obwohl sie bis zu 2000 Jahre alt wird, besitzt sie nur zwei Laubblätter, die über 2,5 Meter lang werden können. Ihr Wurzel­werk breitet sich unter­irdisch über einen Radius von 15 Metern aus. Die erstau­n­liche Pflanze, die mehrere Jahre ohne Wasser leben kann, ist ins Wappen von Namibia eingegangen. 
Ein 4x4 ist erforder­lich, ebenso ein Permit.

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11. Tag: Swakop­mund

Ausflug

Living Desert Tour (5 Stunden, englisch)

Diese Wüstentour erkundet den Wüstengürtel zwischen Swakopmund und Walvis Bay mit einem Allradwagen. mehr ...

Dabei wird auf das empfindliche Öko-System Rücksicht genommen. 
Zwischendurch wird angehalten, etwa um nach Spuren auf den Dünen zu suchen und sie zu interpretieren. Geckos, rollende Spinnen, Skorpione, Eidechsen, Schlangen, Chamäleons, Echsen und eine Vielfalt von Käfern und Insekten sind einige der Lebewesen, denen man auf dieser Tour begegnet.

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Ausflug

Delfin und Robben-Safari (3,5 Stunden, englisch)

Der Agulhasstrom ist ein kalter Meeresstrom, der direkt vom Südpol kommt und tief unten im Atlantik nach Norden fließt. mehr ...

Dabei führt er jede Menge Plankton mit. Bei Walvis Bay taucht er plötzlich auf und spült das Plankton an die Meeresoberfläche – ein Festmahl für zahllose Tiere, unter anderem für Schildkröten, Robben und Delfine. Hinzu kommen Flamingos, Pelikane und Kormorane. Mit einem Katamaran werden die Gäste an der Anlegestelle in Walvis Bay aufgenommen und dreieinhalb Stunden durch die Bucht gefahren. Oft kommen die Tiere so nah ans Boot, dass man sie berühren kann. An Bord werden Champagner, frische Austern und Snacks serviert.

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12.–13. Tag: Erongo Gebirge

Zerklüftetes Vulkangebirge mit üppiger Vegetation
Entstanden ist das wild zerklüf­tete Gebirge vor Jahrmil­lionen durch einen Vulkan­ausbruch, der nicht bis zur Ober­fläche gelangte. Da es aufgrund seiner Höhe viel Regen abfängt, ist es relativ dicht bewachsen und kaum zu durch­dringen. Die üppige Vege­ta­tion hat seit jeher Tiere und Menschen angezogen, wovon zahlreiche Felsgravie­rungen der San zeugen. Sobald es zu Regen­fällen kommt, wachsen außerdem diverse Savan­nengräser. Die größte Pflanze ist der Spro­kiesboom, der eine Höhe von maximal acht Meter erreicht und vor allem an Steilhängen wächst. Sein Samenöl enthälte antibiot­hi­sche Substanzen und  wird in der Medizin einge­setzt.
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Zu Gast in einer Wilderness Lodge

Ein Steinhaus mit Strohdach, zehn Safarizelte und ringsherum weit und breit kein Anzeichen von Zivilisation. mehr ...

Nur die stille Zauberwelt am Fuße der Erongoberge, in die ein paar ausgewiesene Pfade führen. Haushohe Granitfelsen liegen verstreut um das Camp, als hätten Riesen hier einst Ball gespielt. Dazwischen stehen Schirmakazien und Sukkulenten. Die Zelte stehen zum Schutz vor wilden Tieren auf Holzplattformen und sind über Holzstege miteinander verbunden. Auf den Decks ist alles vorhanden, was man braucht: Bäder und Liegestühle auf der Terrasse. Alle Zelte stehen so weit auseinander, dass der Eindruck entsteht, man sei allein in der Wildnis. Der Swimmingpool liegt abseits zwischen Granitfelsen eingebettet.

Im Hauptgebäude gibt es einen Aufenthaltsraum mit Kamin und ein Speisezimmer, die Bar und eine große überdachte Terrasse mit freiem Ausblick auf die Umgebung. Das Restaurant und die Lounge liegen auf einem separaten Granitfelsen mit Aussicht auf das Erongogebirge. Die Wasserstelle unterhalb der Lodge wird Tag und Nacht von Wildtieren aufgesucht. Besonders Paviane und Leoparden lieben die Felsenlandschaft und sind regelmäßig zu sehen.

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Leistungen: 1 Nacht | Halb­pen­sion

Erongo Moun­tain Winery

Verkos­tungen auf nami­bi­schem Weingut

Die Weinfarm am Fluss Omaruru gehört zu den ganz wenigen in Namibia. Sie liegt auf 1.200 Meter über dem Meer­es­spiegel am Fuß der Erongo-Berge, wo nachts die Winde aus den Bergen für die notwen­dige Kühle sorgen. Vor allem Rotweine gedeihen hier: Shiraz, Cabernet Sauvi­gnon, Pino­tage, Merlot und viele mehr. Neben Weinen werden auch Schnäpse und Liköre gebrannt, für die die aroma­ti­schen Kräuter der Region verwendet werden. Touren durch den Keller und Verkos­tungen werden ange­boten.

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Omaruru

Geschicht­s­träch­tiger Ort mit Kunst­gewerbe und dem einzigen Weingut Namibias

Das wenige tausend Einwohner zähl­ende Städt­chen wur­de von der Rhei­ni­schen Mission gegründet, die 1872 hier einige Gebäude errich­tete. Der Missionar Gott­lieb Viehe schrieb hier die erste Bibelüber­setzung ins Herero. 1894 wur­de in Omaruru eine Mili­tär­sta­tion der Deut­schen Schutz­truppe. Heute ist Omaruru ein verschlafenes, aber kosmo­poli­ti­sches Städt­chen, in dem es eine deut­sche Schule gibt. Außer­halb liegt das einzige Weingut Namibias, die rund 3,5 Hektar große Kris­tall Kellerei. Wer die Städt­chen besucht, sollte im Wronsky-Haus vorbei­schauen. Im Erdge­schoss der ehema­ligen Sacher-Bäckerei ist ein Coffee- und Souvernir-Shop, im Oberge­schoss ein Heimatmuseum.

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Fran­keturm

Erin­ne­rung an den Herero-Aufstand

Als im Januar 1904 der Aufstand der Herero losbrach, war auch Omaruru betroffen. Die Herero überfielen die Farmen und umzingelten den Ort. Die Schutz­truppe war kurz zuvor ins 400 Kilometer entfernte Gibeon im Süden marschiert. Hauptmann Viktor Franke, Kommandeur der Omaruru-Kompanie, kehrte mit seinen Männern sofort um, als ihn die Nach­richt vom Aufstand via Heliograph erreichte. Nach einem nur fünf­tägigen Gewaltmarsch von 900 Kilome­tern (!) gelang es Franke, den Bela­ge­rungs­ring der Hereros um Omaruru zu durch­bre­chen und die einge­schlos­senen Siedler zu befreien. Der Beob­ach­tung­s­turm aus dem Jahre 1908 wur­de gebaut, um eine bessere stra­tegi­sche Posi­tion zu haben. Zu Ehren des Hauptmanns Viktor Franke wur­de er nach ihm benannt.

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13.–15. Tag: Osten des Etosha Parks

Private Wildreservate im Schatten des Nationalparks
Östlich des Etosha Parks haben sich während der deut­schen Kolo­ni­alzeit Siedler niederge­lassen, die das Land unter sich aufteilten. Auf großen Arealen betrieben sie Rinderzucht und behielten ihre Farmen in der Regel auch nach dem Ersten Welt­krieg, als Namibia süda­fri­ka­ni­sches Protek­torat wur­de. Heute gehört das Land ihren Nach­fahren, die meist noch deutsch­spra­chig sind. Allerdings wur­de in der Trocken­heit in den 1980iger Jahren überall die Rinderzucht aufge­geben, das Gelände renatu­riert und Wild ange­siedelt. Auf dem Gelände der ehema­ligen Farmen bieten die Nach­fahren der deut­schen Siedler heute Pirschfahrten in offenen Wagen an. Besonders attraktiv sind ihre Lodges auch wegen der Nähe zum Etosha Park.

Otjiwa­rongo Croco­dile Ranch

Rund um das Krokodil – im Teich und auf dem Teller

60 männ­liche und 40 weib­liche Nilk­rokodile leben inzwi­schen auf der Farm bei Otjiwa­rongo, die auf Krokodilzucht umge­stellt hat. Außerdem gibt es dort Vögel und Schildkröten. Ein Führer begleitet die Besu­cher durch das Gelände rund um einen großen Teich. Im Restau­rant wird ein leichtes Lunch ange­boten – natür­lich auch Krokodilf­leisch, das ähnlich wie Geflügel schmeckt.

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Cheetah Conserva­tion Fund

Reha­zentrum für bedrohte Geparden

Der amerika­ni­sche Verein zum Schutz des Gepards unter­hält in Namibia ein Info-Zentrum inner­halb der Waterberg Conservancy. Der Gepard ist zwar im südli­chen Afrika auf Grund der pionier­haften Arbeit des DeWildt Zentrums bei Pretoria derzeit nicht mehr vom Aussterben bedroht, seine Bestände sind jedoch immer noch gering. Da Geparden taga­ktiv sind und gelegent­lich Schafe rissen, wurden sie in der Vergan­gen­heit von Famern gnadenlos gejagt. Das Cheetah Zentrum liegt rund 45 Kilometer südöst­lich von Otjiwa­rongo. 

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Otavi

Klein­stadt mit deut­schen Wurzeln im Maisdreieck

Die 5000-Einwohner-Stadt liegt zusammen mit Grootfontein und Tsumeb im Otavi-Dreieck, das wegen seines hohen Nieder­schlags und der land­wirt­schaft­li­chen Nutzung auch Maisdreieck genannt wird. Die Stadt ist ein Verkehrs­kno­ten­punkt in Namibia: hier treffen die Natio­nal­straße B1, der Trans-Caprivi-Highway (B8) und die Haupt­straße C39 zusammen. Drei Kilometer außer­halb von Otavi steht das Khorab Memo­rial. Das Friedensdenkmal erin­nert an die Kapitula­tion der deut­schen Schutz­truppe von Südwe­st­afrika am 9. Juli 1915. Die Deut­sche Privat­schule Otavi ist mit weniger als 20 Schülern von Klasse 1 bis 6 die kleinste deutsch­spra­chige Schule Namibias.

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Zu Gast in einer Buschlodge am Etosha Park

Die Lodge, die acht Kilometer östlich vom Etosha Park liegt, überzeugt durch ihren traditionellen afrikanischen Stil in Kombination mit modernem Dekor. mehr ...

In der Lodge gibt es eine kleine Bibliothek, eine Bar mit Weinkeller und eine Lounge. Alle geräumigen Bungalows sind mit Klimaanlage, Telefon, Bad, Minibar und Moskitonetzen ausgestattet. Von der Lodge aus können Fahrten in den Etosha Park oder Rundflüge organisiert werden. Geführte Wanderungen auf dem eigenen Gelände werden ebenfalls angeboten. Entspannung und Abkühlung findet man im Swimmingpool des parkähnlichen Gartens. 

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

Namu­toni

Festung der deut­schen Schutz­truppe

Ursprüng­lich war der Ort im Osten der Etoshapfanne ein Kontroll­punkt, der von der deut­schen Schutz­truppe während der Rinder­pest errichtet wur­de. Nach dem Herero-Aufstand wur­de das Camp befes­tigt. Heute befindet sich in den Mauern des Forts eines der drei großen Park-Camps. Ein Museum informiert über die Geschichte des Mili­tärpos­tens. Vor der Mauer liegt das King Nehale Wasserloch, wo man auch abends Tiere beob­achten kann, wenn man im Camp unter­ge­bracht ist.

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Kalkheuwel

Wasserloch für Foto­safaris

Die Wasser­stelle gilt bei Kennern als eine der besten zum Fotogra­fieren, da man den Tieren sehr nahe kommt. Besonders in der Trockenzeit wird das Wasserloch von allen Wildarten stark frequen­tiert. Wenn Löwen in der Gegend sind, müssen die anderen Tiere warten, bis die Könige der Tiere ihren Durst gestillt haben. Oryx, Giraffen und Elefanten werden oft ange­troffen. Leoparden eben­falls. Die Wasser­stelle ist auch gut zur Vogelbe­ob­ach­tung geeignet. Greifvögel, wie Schwarzbrust-Schlan­ge­nadler, Raubadler und Schma­rot­zermi­lane werden oft ange­troffen. Häufig sind auch die seltenen, blau­gelben Rüpels­pa­pa­geien zu beob­achten. 

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15.–17. Tag: AfriCat Foundation

Rehabilitationsstation für bedrohte Raubkatzen
Auf der Farm Okonjima hat die AfriCat Foun­da­tion ihren Sitz. Die Non-Profit-Orga­ni­sa­tion wur­de von Familie Hanssen gegründet und hat seit 1992 über 1.000 Geparden, Leoparden, Löwen, Hyänen, Karakale und Wildhunde gerettet. Nach eigenen Angaben konnten davon über 85% der großen Katzen wieder ausgewildert werden. AfriCat betreibt das größte Raubtier Save-and-Release-Programm der Welt. Raubkatzen, die nicht mehr in die Freiheit entlassen werden konnten, fanden ihr zu Hause bei der AfriCat Foun­da­tion auf der Farm Okonjima. Ein Besu­cher­zentrum klärt über die Bedeu­tung des Natur­schutzes und eines funk­tio­nierenden Ökosys­tems auf. Ein Besuch schließt auch eine kurze Rundfahrt über die Farm und einen kleinen Snack ein.
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Zu Gast in einer Rehabilitationsstation für Raubkatzen

Westlich des Waterbergs, wo die weite Ebene durch verstreute, hoch aufragende Sandsteinfelsen durchbrochen wird, befindet sich die „AfriCat-Stiftung“, ein Projekt zur Rehabilitation von angeschossenen und traumatisierten Raubkatzen. mehr ...

Hier werden diese wieder auf das Leben in der Wildnis vorbereitet. Gäste können der Arbeit mit den Tieren zusehen und haben dabei die seltene Gelegenheit zu Nahaufnahmen von Großkatzen. Zu Fuß erreichbar ist ein Hochstand zur Beobachtung der über 300 Tierarten, die hier identifiziert worden sind. Darüber hinaus wird eine kurze Wanderung zur Einführung in die San-Kultur angeboten.

Wer mehr über die Organisation und deren Arbeit erfahren möchte, sollte unbedingt zwei Nächte einplanen, da man ansonsten viele der Aktivitäten nicht wahrnehmen kann. Gäste werden im Plains Camp mit rund 20 Zimmern untergebracht. Die großen Panoramafenster geben den Blick auf die Wildnis frei.
Im Hauptgebäude befindet sich neben der Rezeption auch das Restaurant. Im Außenbereich sorgt ein Pool für Abkühlung.

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Leistungen: 2 Nächte | Halb­pen­sion

17.–18. Tag: Windhoek

Deutsches Provinznest oder Hauptstadt?
Bei der Landung auf dem Flughafen gewinnt man den Eindruck, Windhoek sei eher ein deut­sches Provinz­städt­chen als eine Haupt­stadt. Wenn man dagegen auf der Rück­reise nach Windhoek kommt und zuvor die Leere und Weite des Landes erfahren hat, verwandelt sich Windhoek in der Wahr­neh­mung in eine Welt­stadt. Cha­rak­te­ris­tisch für das Stadt­bild ist das Gemisch aus deut­scher Kolo­ni­al­ar­chitektur und modernen Zweckbauten. Sehens­wür­digkeiten sind vor allem die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche, die alte Feste der deut­schen Schutz­truppe von 1890 und neuerdings der Heroes Acre, das Denkmal der Unabhängigkeit. Die andere Seite von Windhoek heißt Kattutura, zu deutsch: wo niemand wohnen will. Das Town­ship von Windhoek gehört zwar nicht zur schlimmsten Kategorie, erin­nert aber daran, dass in Namibia erste und dritte Welt Tür an Tür wohnen. 

Man verlässt die Region um Etjo und fährt zurück in die Landeshauptstadt. Ein Abstecher zum Daan Viljoen Game Park auf der C28 ist lohnend.

Okahandja

Herero-Tradi­tion und Kunst­handwerksmärkte

Die kleine Stadt 70 Kilometer nörd­lich von Windhuk ist noch heute das wich­tigste kulturelle Zentrum der Herero. In Okahandja liegen auch ihre großen Führer, Samuel Maha­rero, Hosea Kutako und Clemens Kapuo, begr­aben. Alljähr­lich im August findet hier der tradi­tionelle Here­rotag statt – zum Gedenken an die Vernich­tung der Herero am Waterberg unter General von Trotha. An die Kolo­ni­alzeit erin­nern die 1876 errich­tete Rhei­ni­sche Missi­ons­kirche, das älteste Gebäude Namibias über­haupt, der Bahnhof (1901) und das alte Fort. Besonders beliebt bei den Touristen sind die zwei großen Kunst­handwerksmärkte mit Holzschnitze­reien am Orts­ein­gang und Orts­ausgang von Okahandja.

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Groß Barmen

Heiße Quellen im Erho­lungsbad

Das staat­liche Erho­lungs­gebiet grup­piert sich rund um eine heiße Quelle mit warmem, schwefe­ligem Heil­wasser. Das 2014 wieder­er­öffnete Thermalbad umfasst ein Innen- und ein Außen­be­cken. Der Ort ist nach dem dama­ligen Haupt­sitz der Rhei­ni­schen Mission in Barmen benannt. 1844 haben Wupper­taler Missio­nare hier die erste Missi­ons­sta­tion bei den Herero gegründet.

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Zu Gast im The Olive Exclusive Hotel

Das kleine Boutique-Hotel liegt in einer ruhigen Ecke mitten in Windhoek und hat sieben individuelle Gästezimmer mit einem Leitmotiv, das einer bestimmten Region Namibias zugeordnet ist. mehr ...

Im Garten ist ein kleiner Pool. Die Premier-Suiten haben sogar einen eigenen Pool auf der privaten Terrasse. Die Lounge mit Bar und Sitzgruppe vor dem offenen Kamin oder auf der Terrasse ist ein beliebter Treffpunkt, wo Gäste ihre Reiseerfahrungen austauschen. Wer vor oder nach einem langen Flug ein wenig Entspannung sucht, findet hier eine ideale Möglichkeit, vor allem, wenn der Flug über Nacht geht. Dann kann man nämlich spät auschecken und die vielen Annehmlichkeiten voll auskosten.

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Leistungen: 1 Nacht | Halb­pen­sion

Windhoek-Zentrum

Zwischen Kolo­ni­al­ar­chitektur und Unabhängigkeit

Das poli­ti­sche und kulturelle Zentrum der Stadt ist bis heute von der deut­schen Kolo­ni­al­ar­chitektur geprägt. Im Süden wird der Central Busi­ness District vom histo­risch wich­tigen Ausspann­platz begrenzt, wo bis 1900 die Pferde und Ochsen ausge­spannt wurden. Bedeu­ten­dste Sehens­wür­digkeit und Wahrzei­chen von Windhoek ist die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche von 1910 im neoroma­ni­schen Stil. Daneben stand das Denkmal des Südwester Reiters, das an die Kolo­ni­al­kriege des deut­schen Kaiser­reichs gegen die Herero von 1903 bis 1907 erin­nern soll. 2009 wur­de das Denkmal abge­baut und hundert Meter weiter südlich wieder aufge­baut. Es steht nun vor der Alten Feste, die im Krieg der Nama gegen die Herero 1890 errichtet wur­de. Auf den Türmen und Mauern stehen noch Geschütze aus der Zeit des Baus.

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Katutura

Town­ship von Windhoek

Die Vorstadt vor den Toren von Windhoek ist als Town­ship für schwarze Arbeiter in den 1950iger Jahren entstanden. Schulen, Kran­ken­häuser und Einkaufs­zentren wurden aus dem Boden gestampft, um den Bewoh­nern keinen Anlass zu geben, das „weiße“ Windhoek zu betreten. Der Name stammt aus der Sprache der Herero und bedeutet soviel wie „der Ort, an dem wir nicht leben möchten“. Dennoch leben in der riesigen Well­blechhüt­ten­masse heute über 67.000 Menschen. Das Leben ist bunt und afri­ka­nisch: Zahl­lose Straßenver­käufer, Bars und Gemüse- und Obst­stände prägen das Ortsbild. Über allem liegt der Geruch von gebra­tenem Fleisch. Wer Katutura besich­tigen will, sollte dies nicht ohne Führer tun.

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Daan-Viljoen-Wild­park

Steile Berge, Hoch­landsavanne

Der 40 Quad­ratki­lometer große Wild­park liegt west­lich von Windhoek im Khomashoch­land. Steile Bergen, tiefe Täler, Hoch­land-Savanne und Dornbü­sche machen den besonderen Reiz der Land­schaft aus, die bekannt ist für die vielen Vogel­arten. Wande­rungen und Rundfahrten im eigenen Wagen sind möglich. Dabei kann man Wild­tieren begegnen, darunter Kudu, Oryx, Strei­fengnu und Bergzebra.

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18. Tag: Windhoek

Mietwagenabgabe
Windhoek, Airport

Zusatzleistungen

Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):ab 4.169,00 EUR*Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
April–Nov.

Bei Buchung erhalten Sie
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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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