Campen in Namibias Norden: Safari ins Kaokoveld
Ultimatives Afrika-Erlebnis: Camping Safari

Campen in Namibias Norden

Safari ins Kaokoveld

Kaum eine Landschaft der Welt ist so abgelegen wie das Kaokoveld. Nur äußerst selten verirrt sich ein Tourist dorthin. Stattdessen begegnet man Wüstenelefanten und Nashörnern. Ideale Voraussetzungen für die viertägige Camping-Safari, auf der man Afrika mit allen Sinnen erleben kann. Anschließend führt die Rundreise bis an die angolanische Grenze und auf dem Rückweg durch den Etosha Nationalpark.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Windhoek nach Usakos

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Namibia
Fahrzeug: Hyundai Tucson (2x4) o.ä. Automatik (Group K)
Tarif: premium cover + Navi
Station: Windhoek, Airport

Von Windhoek nach Usakos

286 km | 3:30 h
Die Fahrt über die B1 führt Sie durch landschaft­lich reizvolles Gebiet in das scheinbar menschenleere Namibia.

Okahandja

Herero-Tradi­tion und Kunst­handwerksmärkte
Die kleine Stadt 70 Kilometer nörd­lich von Windhoek ist noch heute das wich­tigste kulturelle Zentrum der Herero. In Okahandja liegen auch ihre großen Führer, Samuel Maha­rero, Hosea Kutako und Clemens Kapuo, begr­aben. Alljähr­lich im August findet hier der tradi­tionelle Here­rotag statt – zum Gedenken an die Vernich­tung der Herero am Waterberg unter General von Trotha. An die Kolo­ni­alzeit erin­nern die 1876 errich­tete Rhei­ni­sche Missi­ons­kirche, das älteste Gebäude Namibias über­haupt, der Bahnhof (1901) und das alte Fort. Besonders beliebt bei den Touristen sind die zwei großen Kunst­hand­werkermärkte mit Holzschnitze­reien am Orts­ein­gang und Orts­ausgang von Okahandja.

Groß Barmen

Heiße Quellen im Erho­lungsbad
Das staat­liche Erho­lungs­gebiet grup­piert sich rund um eine heiße Quelle mit warmem, schwefe­ligem Heil­wasser. Das 2014 wieder­er­öffnete Thermalbad umfasst ein Innen- und ein Außen­be­cken. Der Ort ist nach dem dama­ligen Haupt­sitz der Rhei­ni­schen Mission in Barmen benannt. 1844 haben Wupper­taler Missio­nare hier die erste Missi­ons­sta­tion bei den Herero gegründet.

Karibib

Halb­edel­steine und afri­ka­ni­sches Kunst­gewerbe
Der Ort in der Erongo Region wur­de 1900 als Bahn­sta­tion für die Schmal­spur­linie zwischen Swakop­mund und Windhoek gegründet. Als man sieben Jahre später eine neue Bahn mit breiterer Spur baute und die Bahn­sta­tion ins 30 Kilometer entfernte Usakos verlegte, wur­de es still in Karibib. Erst der Bergbau brachte dem Ort wenige Jahre später neuen Auftrieb. Bis heute werden Gold, Marmor und Halb­edel­steine abge­baut. Für den Besu­cher inter­essant ist das Henckert Tourist Centre in der Main Street. Auf über 1.000 Quad­r­at­me­tern gibt es hier das wohl größte Angebot an Schmuck, Edel- und Halb­edel­steinen sowie anderen kunst­handwerk­li­chen Artikeln in Namibia.
A

Erongo Gebirge

Zerklüftetes Vulkangebirge mit üppiger Vegetation

Entstanden ist das wild zerklüf­tete Gebirge vor Jahrmil­lionen durch einen Vulkan­ausbruch, der nicht bis zur Ober­fläche gelangte.

Da es aufgrund seiner Höhe viel Regen abfängt, ist es relativ dicht bewachsen und kaum zu durch­dringen. Die üppige Vege­ta­tion hat seit jeher Tiere und Menschen angezogen, wovon zahlreiche Felsgravie­rungen der San zeugen. Sobald es zu Regen­fällen kommt, wachsen außerdem diverse Savan­nengräser. Die größte Pflanze ist der Spro­kiesboom, der eine Höhe von maximal acht Meter erreicht und vor allem an Steilhängen wächst. Sein Samenöl enthälte antibiot­hi­sche Substanzen und  wird in der Medizin einge­setzt.

Zu Gast in einer Lodge am Hohenstein

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge liegt am Fuße des Hohen­steins, dem höchsten Berg des Massivs, am südwest­li­chen Rand des Erongogebirges. Von allen 14 Bungalows und dem Restau­rant aus hat man den glei­chen schönen Ausblick, u. a, auf den Hohen­stein, der zum Sonnen­un­ter­gang in rotem Licht erstrahlt. Tages­touren zur Spitzkoppe und dem Brandberg sind lohnens­wert. Wer auf den Kanachab steigt, wird mit einem spekta­kulären Rund­blick belohnt. Während des Dinners auf der Veranda sollte man ein Fern­glas dabei haben, um das Wild zum Wasserloch ziehen zu sehen.

Es werden unter­schied­liche Aktivi­täten ange­boten. Besonders inter­essant ist ein Besuch des Basisla­gers der Mine­rali­en­su­cher. 
Mehrere beschilderte Rund­wege unter­schied­li­cher Länge führen über das menschenleere Busch­land zu geheim­nisvollen Felsen und maje­s­tä­ti­schen Bergen. Unter­wegs begegnet man den größten Bewoh­nern dieser Wunderwelt, den Gnus und Springbö­cken. Geführte Wande­rungen werden eben­falls ange­boten. Dabei wird eine Schlucht durch­quert, die geologisch und archäo­logisch glei­cher­maßen inter­essant ist. Zum Sonnen­un­ter­gang laden die Ranger auf einen Sundowner ein.

Namib

älteste Wüste der Welt
Die Namib, was in der Hotten­tot­ten­sprache soviel wie „große Leere“ bedeutet, ist die älteste Wüste der Welt und erstreckt sich entlang der Küste von Namibia über eine Länge von 1.300 km (Nord-Süd) und eine Breite von etwa 120 km (Ost-West). Der Kuiseb, der von Windhoek nach Walvis Bay fließt und nur selten Wasser führt, teilt die Namib in zwei landschaft­lich sehr verschiedene Teile. Nörd­lich ist sie von schroffen Felsen unter­schied­lichster Färbung und Schluchten geprägt. Südlich breitet sich ein Sand­meer mit langen rötli­chen Dünen aus, die ständig in Bewe­gung sind. Im Sommer herr­schen extreme Ober­fläc­hen­tem­pe­raturen von bis zu 70° Celsius. Bemerkens­wert ist der Küsten­streifen, in dem sich Walvis Bay und Swakop­mund befinden. Aufgrund des kalten Benguela Stroms im Atlantik herrscht hier an etwa 100 Tagen im Jahr dichter Nebel, der sich 10 km land­einwärts abrupt auflöst.

Von Usakos nach Twyfelfontein

300 km | 4:30 h

Bis Uis führt die Strecke auf den Brandberg zu. Das wilde Berg­massiv ist mit 2573 m das höchste in Namibia und leuchtet in der Abend­sonne rotbraun.

Am Fuße des Berges beginnt ein 5 km langer Wanderweg zu einer der berühm­testen Fels­zeich­nungen Namibias, der White Lady. Die stark verwit­terte Höhlenma­lerei wird inzwi­schen durch ein Gitter vor Vandalismus geschützt.

Spitzkoppe

Namibias Matter­horn
Der Inselberg, der seine Umge­bung um mehr als 700 Meter über­ragt, gehört du den meist fotogra­fierten Motiven Namibias. Rings um die bizarren Gesteins­forma­tionen ist die Vege­ta­tion relativ üppig, da das „Matter­horn Namibias“ Regen abfängt. Wie am Brandberg und in Twyfelfontein gibt es auch hier jahr­tausende­alte Felsma­le­reien. Die bekann­teste Fund­stelle ist das Busch­mann-Para­dies. Durch Vandalismus sind diese Male­reien aber weitge­hend zerstört. Daneben gibt es noch die Nashorn­wand, was zeigt, dass diese hier früher auch gelebt haben müssen.

Uis

Kaffee und Buren­wurst in einer grünen Oase
In ihrer Blütezeit war Uis einmal die größte Zinnmine der Welt. Durch fallende Welt­markt­preise wur­de sie aber schon vor Jahren unren­tabel und schließ­lich stillgelegt. Nur wenige ehema­lige Minen­arbeiter graben noch auf eigene Faust. Bis 2010 hatte Uis noch den Status eines Dorfes, wur­de dann jedoch zu einer Sied­lung herun­ter­ge­stuft. Dafür hat sich gegenüber vom Camping­platz ein nettes Café etab­liert. Im Coffee and Cactus werden Snacks von Boer­e­wors (Buren­wurst) bis zu frischen Salaten serviert. Man sitzt im Schatten zwischen Kakteen, genießt das kühle Windhoek Lager und erfreut sich am Grün der Oase.
B

Damaraland

Siedlungsgebiet der Damara

Der Name stammt noch aus der deut­schen Kolo­ni­alzeit und bezeichnete das Haupt­sied­lungs­gebiet der Damara.

Es erstreckt sich südlich des Kaokoveldes bis zur heutigen Natio­nal­straße B2 zwischen Swakop­mund und Usakos. Im Westen reicht es bis an die Skelettküste. Unter  der süda­fri­ka­ni­schen Admi­ni­s­t­ra­tion wur­de der Name beibe­halten und für das Home­land verwendet, das den Damara zugewiesen wur­de. Nach der Unabhängigkeit Namibias wur­de das Home­land abge­schafft, so dass es das Damar­a­land als Verwal­tungs­ein­heit nicht mehr gibt. Die Damara kommen ursprüng­l­i­ch aus Zentral­afrika und wurden von den Hereros unter­drückt und in trockene Gegenden abge­drängt. Die Fels­zeich­nungen, die man im ganzen Land findet, zeugen jedoch davon, dass die Urein­wohner des Landes keine Bantuvölker, sondern die San gewesen sind.

Zu Gast in Twyfelfontein Country Lodge

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge liegt nur vier Kilometer von Twyfelfontein entfernt, wo sensa­tionelle Höhlenzeich­nungen der San (Busch­leute) zu sehen sind.

Fahrten im Eselskarren oder Fußwande­rungen durch den Busch sind möglich. Auf Pirschfahrten sind Zebras, Strauße und der seltene Wüsten­ele­fant zu sehen. Ange­strebt ist ein Gemeinschafts­projekt mit der örtli­chen Bevöl­ke­rung. So werden vor Ort herge­stellte Kunst­ge­gen­stände in der Lodge verkauft. Swimmingpool und Restau­rant sind vorhanden.

Skeleton Coast

Unheim­liche Küste zwischen Swakop­mund und Angola
Die Skelettküste trägt ihren Namen nach den zahlrei­chen Schiffwracks, die hier im wetter­um­tosten Süda­t­lantik im dichten Nebel geken­tert sind. Selbst wenn die Schiffbrüc­higen lebend an Land gelangten, hatten sie keine Über­lebens­chance. Sie sind in der Wüste jämmer­lich umge­kommen. Die Skeleton Coast gehört zu den urtüm­lichsten Landschaften der Welt und reicht vom Ugab Fluss im Süden bis zum Kunene an der Grenze zu Angola.

Twyfelfontein

2500 Felsgravuren der San
Rund 90 Kilometer west­lich von Khorixas im Damar­a­land liegt eine der umfang­reichsten Fund­stätten von Felsgravuren auf der Welt. Über 2.500 Stein­gravuren auf den rötli­chen Sand­stein­platten wurden gezählt. Sie stellen zumeist Tiere dar, wobei es sich sowohl um Wild als auch um Rinder handelt. Die Zeich­nungen sind sehr gut erkennbar und werden den San zuge­ordnet. Über das Alter ist man sich nicht einig. Schätzungen bewegen sich zwischen 2.000 und 10.000 Jahren. 
1952 wur­de das Tal von Twyfelfontein zum Natio­naldenkmal erklärt. Die UNESCO verlieh ihm 2007 den Welt­kultur­erbe Status. Ein Rundwanderweg führt die Besu­cher zu den acht schönsten Stein­platten.
Führungen werden vor Ort ange­boten.

Damara-Museum

Frei­lichtmuseum zur Kultur der Damaras
In der Nähe von Twyfelfontein, in der Mitte des tradi­tionellen Damara-Landes informiert heute ein Frei­lichtmuseum zur Kultur der Damaras. Über Jahrhunderte lebten sie in kleinen Gruppen­ als Jäger und Sammler sowie als Viehzüchter. Um ihre Kultur vor dem Verges­senwerden zu bewahren, wur­de 2010 das Museum eröffnet, wo Besu­cher vom Leben der Dama­ras vor der Kolo­ni­sa­tion Namibias erfahren. Vorge­stellt werden Schmie­de­tech­niken, die Herstel­lung von Kleidung und Schmuck und – am wich­tigsten – wie man sich im Busch mit Nahrung und Medizin versorgte.

Von Twyfelfontein nach Palmwag

113 km | 2:00 h
Auf unge­teerter Pad führt die Strecke nach Norden ins abge­legene Kunen­e­land.

Kaokoveld

Wüsten­ele­fanten im trockenen Grenz­land
Die Region im äußersten Nordwesten Namibias ist mit 50.000 Quad­ratki­lome­tern etwas größer als Nieder­sachsen. Im Westen grenzt das Kaoko­land an den Atlantik, im Norden an den Kunenefluss, im Osten an das Ovambo­land und im Süden an das Damar­a­land. Mit weniger als 350 Millimeter Nieder­schlag pro Jahr ist das Kaokoveld extrem trocken und daher kaum besiedelt. Abseits der wenigen Haupt­ver­bindungen benö­tigt man Allradfahrzeuge und GPS-Navi­ga­tion. Durch konsequente Bekämpfung der Wilderei gibt es inzwi­schen wieder viel Wild, darunter Nashörner und Wüsten­ele­fanten, die sich in vielem von ihren Vettern, den afri­ka­ni­schen Elefanten, unter­scheiden.

Torra Conservancy

Schutzgebiet für Wüsten­ele­fanten
Die Torra Conservancy im Kunen­e­land ist eines von etwa 60 nami­bi­schen Schutzgebieten, die unter lokaler Verwal­tung – in diesem Fall der Damara – stehen. Auf über 350.000 Hektar schützt es die urtüm­liche Land­schaft des Huab-Tals, durch das seit Jahr­tausenden die Wüsten­ele­fanten streifen.
C

Palmwag

Spitzmaulnashörner und Sukkulenten in riesigem Reservat

Das 4.500 Quad­ratki­lometer große Pachtgebiet in der Kunene Region grenzt im Norden an den Hoanib Fluss und im Westen an die Skelettküste.

Weite Grassteppen werden von trockenen Fluss­betten durch­quert. Am Horizont kann man das entfernte Etendeka Plateau ausma­chen. Die extreme Trocken­heit hat eine Viel­zahl sukkulenter Pflanzen hervor­ge­bracht. Eine besondere Attrak­tion sind die Spitzmaul­nas­hörner, von denen es hier inzwi­schen die welt­weit größte Popu­la­tion gibt. Daneben gibt grasen Bergze­bras, Springböcke und Giraffen, aber auch Löwen und Leoparden, Hyänen und Erdmänn­chen sind zu entde­cken. Für einen Besuch ist eine schrift­liche Geneh­migung erforder­lich, die man in der Palmwag Lodge erhält. Jedoch sollten dies nur erfah­rene Reisende mit Allradwagen auf eigene Faust tun. Empfehlens­wert ist stattdessen eine Tour mit einem Führer.

Zu Gast in der Palmwag Lodge

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge im Herzen des Kaokovelds liegt ideal zur Erkundung des wenig besiedelten Kunene Gebietes. Ausflüge in die Umge­bung werden ange­boten – eben­falls Rhino­tra­cking-Touren.

Gäste werden in strohge­deckten Bungalows unter­ge­bracht, und mit etwas Glück sieht man hier die selten gewor­denen Wüsten­ele­fanten im Fluss­bett unter­halb der Lodge vorbei­ziehen. Restau­rant und Swimmingpool sind vorhanden.

Von Palmwag nach Palmwag-Camp­base

124 km | 2:30 h

Ongongo Gorge

Heiße Quellen auf Tahlsohle der Schlucht
Wenige Kilome­ter von der C43 entfernt ist die Ongongo Schlucht über eine Schot­ter­piste zu errei­chen. Auf der Talsohle gibt es nahe dem Camping­platz heiße Quellen, in denen man baden kann. Die benach­barten Höhlen sind von Fledermäusen bewohnt.
D

Palmwag

Spitzmaulnashörner und Sukkulenten in riesigem Reservat

Das 4.500 Quad­ratki­lometer große Pachtgebiet in der Kunene Region grenzt im Norden an den Hoanib Fluss und im Westen an die Skelettküste.

Weite Grassteppen werden von trockenen Fluss­betten durch­quert. Am Horizont kann man das entfernte Etendeka Plateau ausma­chen. Die extreme Trocken­heit hat eine Viel­zahl sukkulenter Pflanzen hervor­ge­bracht. Eine besondere Attrak­tion sind die Spitzmaul­nas­hörner, von denen es hier inzwi­schen die welt­weit größte Popu­la­tion gibt. Daneben gibt grasen Bergze­bras, Springböcke und Giraffen, aber auch Löwen und Leoparden, Hyänen und Erdmänn­chen sind zu entde­cken. Für einen Besuch ist eine schrift­liche Geneh­migung erforder­lich, die man in der Palmwag Lodge erhält. Jedoch sollten dies nur erfah­rene Reisende mit Allradwagen auf eigene Faust tun. Empfehlens­wert ist stattdessen eine Tour mit einem Führer.

Kaokoland

3 Nächte | Vollpension mit Aktivitäten

Diese geführte Tour ist eine großar­tige Möglichkeit, Afrika mit allen Sinnen kennenzulernen. Das Kaoko­land ist für die Camping-Safari besonders geeignet. Keine andere Region Namibias ist so abge­legen. Es gibt kaum Touristen und Lodges. Dafür begegnet man den seltenen Wüsten­ele­fanten, Spitzmaul­nas­hör­nern und den letzten Nomaden der Erde, den Ovahimba. Mit einem ausgebil­deten Ranger fährt man im Allradwagen durch die Wildnis. Über­nachtet wird auf komfor­ta­blen Feld­betten in Safa­ri­zelten.  Für das Kochen und Aufbauen des Camps – einschließ­lich Eimerdu­sche und Buschtoilette – sorgt ein Backup-Team.

Tag 1:
Von Palmwag fährt der Land­rover in das 5.000 Quad­ratki­lometer große private Natur­schutzgebiet, das zu den einsamsten Gegenden der Welt gehört. In der großar­tigen, weiten Hügel­landschaft hat sich eine seltene Pflanzen- und Tierwelt entwi­ckelt. Springbok, Oryx, Kudu, Strauße, Schakale, Zebras, Giraffen und Hyänen leben hier; manchmal sind auch Löwen, Leoparden und Geparden zu sehen, die auf den weiten Ebenen und vor roten Felsen ein besonderes Fotomotiv darstellen. Höhe­punkt des Tages ist die Begeg­nung mit dem Spitzmaul­nashorn und Wüsten­ele­fanten, die sich an das extreme Klima ange­passt haben. Der Weg führt durch Täler und Fluss­betten, die besonders beliebt bei den Tieren sind, ebenso wie die felsigen Schluchten und Quellen. Werden Nashörner oder Wüsten­ele­fanten gesichtet, nähert man sich ihnen mit dem Führer auch schon mal zu Fuß – ein unver­gess­li­ches Erlebnis. Übli­cherweise wird das Camp in der Nähe der Hunkab Quellen aufge­schlagen. Während der Guide das Lager herrichtet, kann man mithelfen oder den Tag am Lagerfeuer Revue passieren lassen.

Tag 2:
Auf einem kurzen Spaziergang nach dem Früh­stück wird festge­stellt, welche Tiere in der Nacht am Lager vorbeigezogen sind. Auf der Suche nach Spitzmaul­nas­hör­nern und Wüsten­ele­fanten durch­quert man danach das Tal des oberen Mudorib, der die meiste Zeit des Jahres ausge­trocknet ist. Weiter geht es im ausge­trock­neten Fluss­bett des Hoanib, in dem aufgrund des Grund­was­sers gewal­tige Akazien wachsen – ein idealer Unter­schlupf für Elefanten.

Tag 3:
Früh am Morgen geht es weiter Rich­tung Norden entlang des Tsuxubrivier, hinter dem bereits die Skelettküste beginnt. Ständig ändert sich die Land­schaft: Grüne Fluss­betten, wilde Schluchten und endlose Weite wech­seln einander ab. Ziel der Etappe ist das Camp in der Gemeinde von Purros, ein öffent­li­cher Camping­platz mit Waschge­legen­heiten. Am späten Nach­mittag ist der Besuch eines Himbadorfes einge­plant. Der Tag endet bei einem Sundowner mit Blick über die farb­in­ten­sive Umge­bung des Hoarubsi­briviers.
  
Tag 4:
Nach dem Früh­stück beginnt die Rückfahrt nach Palmwag durch das wild­reiche Tal des Gomat­umrivieres. In Sesfontein, einem winzigen Wüstenkaff, das rund um ein deut­sches Fort entstanden ist, wird Rast gemacht.


Im Preis enthalten:
- Fahrten und Rundfahrten, Unter­kunft in Doppel­zelten bzw. Doppelzimmern, Gebühren für Park und Schutzgebiete laut Reisever­lauf;
- Voll­pen­sion;
- Landes­kun­dige Reiselei­tung in Englisch oder Deutsch

Nicht enthalten:
- Ausgaben persön­li­cher Art, z.B. Wäschedi­enste, Tele­fongebühren, Trinkgeld und persön­liche Einkäufe;
- Persön­liche Versi­che­rung, Kranken- und Flug­ret­tungs­ver­si­che­rung;
- Getränke;
- Zusätz­liche Aktivi­täten.

Sesfontein

Deut­sches Fort im abge­legenen Kaokoveld
1896 errich­tete die deut­sche Kolo­ni­al­regie­rung ein Fort im abge­legenen Kaokoveld zur Kontrolle von Rinder­pest, Wilderei und Waffenschmuggel. Mit der Nieder­lage im 1. Welt­krieg wur­de das Fort aufge­geben und verfiel. Rund hundert Jahre später zeugen nur noch ein paar Ruinen und der kleine deut­sche Solda­tenfriedhof von der deut­schen Kolo­ni­alherr­schaft. Bis heute gibt die Land­schaft einen guten Eindruck vom Afrika vor Beginn der Farm­wirt­schaft. Die Urein­wohner, die Himbas, gelten als letzte stein­zeit­liche Nomaden der Erde. Felsgravuren, die zum Teil älter als tausend Jahre sind, zeugen von einer früheren Besied­lung durch das Volk der San.

Otjoma­temba Pass

Pass durch einsame Gebirgs­savanne
Südlich der Ortschaft Otjoma­temba liegt der Pass, der durch die einsame Gebirgs­savanne führt. Nörd­lich des Passes geht es in das Tal des Flusses Skelm, der in der Kunene-Sprache Noideb heißt. Der Bach führt aber nur selten Wasser.

Von Palmwag-Camp­base nach Palmwag

124 km | 2:30 h
E

Palmwag

Spitzmaulnashörner und Sukkulenten in riesigem Reservat

Das 4.500 Quad­ratki­lometer große Pachtgebiet in der Kunene Region grenzt im Norden an den Hoanib Fluss und im Westen an die Skelettküste.

Weite Grassteppen werden von trockenen Fluss­betten durch­quert. Am Horizont kann man das entfernte Etendeka Plateau ausma­chen. Die extreme Trocken­heit hat eine Viel­zahl sukkulenter Pflanzen hervor­ge­bracht. Eine besondere Attrak­tion sind die Spitzmaul­nas­hörner, von denen es hier inzwi­schen die welt­weit größte Popu­la­tion gibt. Daneben gibt grasen Bergze­bras, Springböcke und Giraffen, aber auch Löwen und Leoparden, Hyänen und Erdmänn­chen sind zu entde­cken. Für einen Besuch ist eine schrift­liche Geneh­migung erforder­lich, die man in der Palmwag Lodge erhält. Jedoch sollten dies nur erfah­rene Reisende mit Allradwagen auf eigene Faust tun. Empfehlens­wert ist stattdessen eine Tour mit einem Führer.

Zu Gast in der Palmwag Lodge

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge im Herzen des Kaokovelds liegt ideal zur Erkundung des wenig besiedelten Kunene Gebietes. Ausflüge in die Umge­bung werden ange­boten – eben­falls Rhino­tra­cking-Touren.

Gäste werden in strohge­deckten Bungalows unter­ge­bracht, und mit etwas Glück sieht man hier die selten gewor­denen Wüsten­ele­fanten im Fluss­bett unter­halb der Lodge vorbei­ziehen. Restau­rant und Swimmingpool sind vorhanden.

Von Palmwag nach Purros

217 km | 4:00 h
F

Ovahimba

Steinzeit im 21. Jahrhundert

Im Kaokoveld, einem völlig abge­legenen und nahezu unbe­siedelten Gebiet im Nordwesten Namibias, leben noch etwa 15.000 Ovahimba, die zu den letzten Urvöl­kern der Erde gehören.

Schroffe Gebirge, der stürmi­sche Atlantik und die Unzugäng­lichkeit der Wüste bewahrten den Himbas über Jahrhunderte große Abge­schieden­heit. Sie auf eigene Faust besu­chen zu wollen, hat wenig Sinn und wirkt sich zerstöre­risch auf die Kultur des Noma­denvolkes aus. Wer dennoch ein Himba-Dorf aufsu­chen will, sollte dies mit einem Führer tun – einem Ovambo oder Himba – und sich von ihm über die Sitten des Volkes, „anstän­diges Benehmen“ und die rich­tigen Geschenke aufklären zu lassen.

Zu Gast in einer Wüstenlodge bei Purros

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Weit abge­legen, inmitten der ältesten Wüste der Welt, befindet sich die Lodge mit ihren sieben Chalets und einer Suite.

Inten­sive Ocker-, Honig- und Sand­töne bestimmen das Bild. Die Möbel sind aus dunklen, afri­ka­ni­schen Hölzern gefer­tigt, deren natur­be­las­sene Form an die harsche Umge­bung erin­nert. Tags­über kann man am Pool, in der Bücherei oder in einer der Lounges entspannen oder an Pirschfahrten teil­nehmen. Die Ovahimba, eines der letzten Noma­denvölker dieser Erde, halten sich oft in der Gegend auf. Eine Begeg­nung kann arrangiert werden. Am Abend lockt ein mit Kerzen erleuch­teter Esstisch, an dem eine Mischung aus italie­ni­scher und nami­bi­scher Küche serviert wird. Der Nacht­himmel wird von unzäh­l­igen Sternen erhellt.

Von Purros nach Opuwo

230 km | 4:30 h
G

Opuwo

Zentrum der Himba-Kultur

Die Haupt­stadt der Region Kunene ist mit 7900 Einwoh­nern die einzige Stadt des Kaokovelds. Sie vom süda­fri­ka­ni­schen Militär als Stütz­punkt genutzt.

Opuwo besitzt auch das einzige Kran­ken­haus des Gebietes und ist Zentrum der jahrhunder­te­alten Himba-Kultur. Tradi­tion und Neuzeit treffen hier sehr unver­mit­telt aufein­ander – mit allen Problemen eines derar­tigen Zeit­sprungs: Alko­holmissbrauch, Krimi­nalität, Verwahrlosung und Prosti­tu­tion.

Zu Gast in einer Country Lodge bei Opuwo

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Nach einer etwas rumpe­ligen Zufahrt über eine Staub­piste landet man schließ­lich auf einem Hügel, der eine weite Aussicht über das Kaokoveld ermög­licht.

Seit 2005 steht an diesem besonderen Ort eine Country Lodge, die viel mehr ist als nur ein Zwischen­stop auf dem Weg ins Kunene. Mit ihrem Open-Air-Restau­rant, dem Liege­deck des Swimming Pools und den 40 Zimmern im afri­ka­ni­schen Deko-Stil wirkt die Anlage wie eine Oase. Ausflüge zu den Epupa Fällen, an den Kunene sowie Exkur­sionen zu den nahen Himba Dörfern werden ange­boten. Allein die Fahrt ist ein Erlebnis für sich: im urigen Magirus Deutz LKW wird jeder Ausflug zu einer Abenteuer­tour.

Von Opuwo nach Epupa Falls

180 km | 3:00 h
Im Gegen­satz zum weißen Farm­land gibt es im Kunene­gebiet keine Zäune. Daher muss man mit Vieh auf der Straße rechnen, das sich besonders um die Wasser­stellen herum aufhält.
H

Epupa-Fälle

Grüne Auwälder, zahllose Vogelarten

Der Kunene Fluss, der von Ost nach West in den Atlantik fließt, bildet die Grenze zwischen Namibia und Angola. Rund 190 Kilometer vor seiner Mündung stürzt er über die Epupa Fälle rund 40 Meter tief in eine Schlucht.

Der Wasserfall wird von grünen Auenwäldern umgeben, die Heimat für zahl­lose Vogel­arten sind. Obwohl sie weder die größten noch die höchsten Wasserfälle Afrikas sind, sind sie von einer einzig­ar­tigen Schönheit. Da die Region äußerst abge­legen und nur schwer zu errei­chen ist – am besten nimmt man das Flugzeug – haben sich Land­schaft und Einwohner ihre Ursprünglichkeit weitge­hend bewahren können.

Zu Gast im Camp an den Epupa Falls

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das Camp liegt am Ufer des Kunene-Flusses, ein paar Schritte ober­halb der Epupa-Fälle. Die tropi­schen Auwälder stehen im Kontrast zum weiten, trockenen Kaokoveld.

Im Schatten von Makalani-Palmen stehen 14 komfor­table Chalets mit eigenem Bad und das strohge­deckte Open-Air-Restau­rant im Safa­ri­stil. Geführte Ausflüge in ein benach­bartes Himba-Dorf, Wande­rungen am Fluss und Sundowner­touren zu den Epupa-Fällen werden ange­boten. In einigen – garan­tiert krokodilf­reien – Becken unter­halb des Wasserfalls kann man baden. Ein Swimmingpool steht für die weniger Abenteuer­lus­tigen zur Abküh­lung bereit.

Von Epupa Falls nach Dolo­mite

419 km | 6:30 h

Die Strecke führt durch die kaum besiedelte Trockensavanne nach Süden. Auf halber Strecke liegt Opuwo, die Haupt­stadt der nordnami­bi­schen Region Kunene.

Der Name bedeutet in der Himba-Sprache „das Ende“ und weist darauf hin, dass nördlich der Stadt kaum noch Infra­struktur ist. Tradi­tion und Neuzeit treffen hier sehr unver­mit­telt aufein­ander – mit allen Problemen eines derar­tigen Zeit­sprungs: Alko­holmissbrauch, Krimi­nalität, Verwahrlosung, Prosti­tu­tion.

I

Etosha Park – der Westen

Tierleben rund um 27 Wasserlöcher

Vor der Einzäu­nung des Etosha-Parks konnten die Tiere frei migrieren und sind bei Trocken­heiten bis zum Kunene-Fluss an der Grenze zu Angola gewandert.

Heute ist ihnen diese Möglichkeit versperrt. Damit das Wild nicht verdurstet, wurden künst­liche Wasser­stellen ange­legt, von denen die meisten – insge­samt 27 – im Westen liegen. So kommt es, das der Tier­reichtum in den letzten Jahren stark zugenommen hat.

Zu Gast in einem Camp im Etosha Park

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im west­li­chen Teil des Etosha Natio­nalparks liegt das kleine Camp nahe eines Wasserloch, das Tag und Nacht von Wild- und Raubtieren aufge­sucht wird.

Ringsum ragen bizarre Dolo­mit­felsen aus dem Sand. Das Inte­rieur des nicht umzä­unten Camps harmo­niert mit der Land­schaft. Die 20 strohge­deckten Chalets grup­pieren sich wie ein afri­ka­ni­sches Dorf um den Loungebereich mit Restau­rant, Bar und Swimmingpool.

Im Westen des Etosha Parks

Private Camps mit Zugang zur „restricted Area“
Der Etosha Park war bis Anfang 2014 zweige­teilt. Der östliche, von der Etosha-Pfanne geprägte Teil war für Touristen mit Pkw frei zugäng­lich. Der west­liche Teil dagegen durfte nur in Beglei­tung regi­s­trierter Reiseführer besucht werden. Seit Frühjahr 2014 ist der West­teil am Galton Gate für alle Besu­cher geöffnet. Aus diesem Grund entstanden rings um Kamanjab neue Camps und private Wild­re­servate, die eine gute Alter­na­tive zum staat­li­chen Dolo­mite-Camp bilden, das im Westen des Parks liegt.

Von Dolo­mite nach Etosha

223 km | 7:00 h

Okau­kuejo

Dichtes Tier­leben am großen Wasserloch
Die Wasser­stelle von Okau­kuejo ist beleu­chet und kann vom Rast­lager abends und nachts beob­achtet werden. Das Wasserloch bietet den Touristen besonders im Winter ein einzig­ar­tiges Erlebnis. Elefan­ten­herden von bis zu vierzig Tieren können gesichtet werden und auch Spitzmaul­nas­hörner besu­chen die Wasser­stelle oft. Weitere regelmäßige Besu­cher sind Löwen, Geparden und braune Hyänen. Manchmal kann man den Löwen sogar bei der Jagd zusehen.
J

Etosha Nationalpark

Namibias Wildparadies

Der Park ist ein Teil der Kala­hari Senke, ein riesenhaftes abfluss­loses Becken, das sich bis nach Botswana ausdehnt.

Die Etosha Pfanne war früher ein großer Binnensee, der nach und nach ausge­trocknet ist und Salz­ab­la­ge­rungen zurückge­lassen hat. Daher hat der Park auch seinen Namen. Er stammt aus der Ovambo Sprache und bedeutet soviel wie „großer weißer Platz“. Der Park hat eine Größe von 20.000 Quad­ratki­lome­tern und eine Länge­n­ausdeh­nung von Ost nach West von fast 300 Kilome­tern. Während im Winter (April – September) ange­nehme Tempe­raturen herr­schen, wird es im Sommer sehr heiß. An der Südseite des Parks, wo sich auch die Camps befinden, liegen viele Wasserlöcher, die besonders im trockenen Winter die Tiere anlo­cken. 1500 Elefanten leben hier, 300 Löwen, das bedrohte Spitzmaul­nashorn, Leoparden und die verschiedensten Antilopen.
Trotz seiner gewal­tigen Ausdeh­nung ist der Park eigent­lich noch zu klein – jeden­falls für Elefanten, die Tausende von Kilome­tern in ihrem Leben wandern und immer wieder die Zäune des Parks nieder­reißen. In den Schub­laden der Regie­rung liegen Pläne, den Park erheb­lich zu vergrößern.

Zu Gast in einer Lodge am Etosha Park

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge, auf der die TV-Serie „Waisen­haus für wilde Tiere“ gedreht wur­de, liegt in einem 24.000 Hektar großen privaten Reservat vor den Toren des Etosha Natio­nalparks.

Nicht nur die mensch­li­chen Gäste finden die Anlage anspre­chend. Es nähern sich regelmäßig Giraffen und Antilopen, die die Scheu vor den Bewoh­nern offenbar verloren haben. Aufgrund der Hang­lage bietet sich von vielen Stellen aus eine wunderbare Aussicht über die Ebene und das Wasserloch. Die die reetge­deckten Chalets für die Gäste bieten ausrei­chend Platz. Das gesamte Personal vom Manage­ment bis zum Ange­stellten ist  freund­lich und hilfsbe­reit. Zum Empfang gibt es selbst­gemachten Eistee. Die Guides sind enga­giert und gut geschult. Dinner wird auf der Terrasse mit Blick auf Tiere und Land­schaft in Buffet­form serviert.

Im Süden des Etosha Parks

Vor dem Haupt­ein­gangstor zu Namibias Tier­pa­ra­dies
Das Haupt­ein­gangstor zum Etosha Park ist das Anderson Gate im Süden von Okaujuejo. Wer nicht in einem staat­li­chen Camp inner­halb des Parks wohnen will, sondern den Charme einer privaten Lodge erleben will, findet vor dem Eingangstor ein paar Möglichkeiten in allen Preis­klassen. Oft sind die Lodges in einem privaten Wild­re­servat ange­siedelt und bieten auf ihrem Gelände Pirschfahrten an. Sie liegen meist versteckt in der Wildnis und bieten ultima­tiven Luxus, so etwa die Ongava Lodge. Andere sind direkt an der Straße, so dass man in wenigen Minuten am Eingangstor ist.

Olifantsbad

Bei Elefanten beliebtes Wasserloch
Das Wasserloch ist, wie der Name nahelegt, besonders bei Elefanten wegen der Mopanebäume in der Umge­bung beliebt. Gern nehmen sie dort zwischen den Mahlzeiten ein Bad. Auch Zebras und Antilopen sind regelmäßige Gäste an der Tränke, wo sie oft von Hyänen und anderen Raubtieren belauert werden.

Halali

Wasserloch für nacht­ak­tive Tiere
Rund 600 Meter vom Halali-Camp mit Restau­rant, Toilette und Café liegt ein Wasserloch, das vom Camp aus zu Fuß erreichbar und von den Wild­tieren inzwi­schen gut akzep­tiert ist. Abends wird das Wasserloch beleuchtet, so dass man auch nacht­ak­tive Tiere beob­achten kann.

Von Etosha nach Mount Etjo

207 km | 3:00 h

Outjo

Klein­stadt im Kunene-Land
Die Kreis­stadt im Kunen­e­land hat ca. 6.500 Einwohner und wur­de 1897 von der deut­schen Schutz­truppe gegründet. Bereits zuvor hatte Major Leutwein hier eine Militärbasis errichtet, um den noch unbe­kannten Norden der dama­ligen deut­schen Kolonie zu erfor­schen. Seit dem 16. Jahr­hun­dert leben in der Region die Himbas, eine den Hereros verwandte Volks­gruppe. West­lich von Outjo befindet sich im Tal des prähisto­ri­schen Ugab-Flusses eine magi­sche Kalk­stein­landschaft. Durch Erosion sind hier faszi­nierende Fels­forma­tionen entstanden, deren bekann­teste die Fingerklippe ist.
K

Mount Etjo

Savanne und Buschland am „Berg der Zuflucht“

Der „Berg der Zuflucht“ liegt in einer der schönsten Landschaften Namibias, die vom Okonjati Wild­re­servat geschützt wird.

Auf dem 22.000 Hektar großen Busch­land wurden behutsam Wild­tiere ange­siedelt. Heute leben hier neben Elefanten, Löwen, Fluss­pferden, Breitmaul­nas­hör­nern und Leoparden auch viele bedrohte Tier­arten, unter anderen die Pferde- und die Rappen­an­tilope. 1989 fand eine UNO-Konf­rerenz am Mount Etjo statt, die einen wich­tigen Schritt zur Unabhängigkeit Namibias darstellt. Inter­essant und bekannt wur­de die Gegend auch wegen der gut erkennbaren knapp 230 Jahre alten Dino­sau­rier Fußabdrücke. Entdeckt wurden sie 1925 durch zwei deut­sche Archäo­logen.
Fahrten im offenen Jeep werden von der Lodge ange­boten.

Zu Gast in der Mount Etjo Safari Lodge

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Safari Lodge liegt inmitten des Okonjati Wild­re­servats, das in den frühen 70er Jahren gegründet wur­de.

Es gibt hier, etwa 180 Kilometer nörd­lich von Windhoek, viele Vögel und Säuge­tiere, einschließ­lich Elefanten, Nashörner, Fluss­pferde, Giraffen und zahlreiche Antilopen. Auch Raubtiere wie Löwen, Leoparden und Geparden sind hier zu sehen. Man kann Führungen im offenen Fahrzeug oder zu Fuß mit erfah­renen Führern unter­nehmen. Gäste haben die Wahl zwischen Zimmern und Suiten in der Haupt­lodge oder in einer etwas abseits gelegenen, ruhigeren Lodge. Die bequem ausge­stat­teten Zimmer haben ein eigenes Bad; einige Zimmer in der Haupt­lodge haben auch einen eigenen Jacuzzi. An der Haupt­lodge gibt es einen Swimmingpool und einen Garten mit Blick auf eine Wasser­stelle, an der viele Tiere ihren Durst löschen.

Erindi

Arten­rei­ches Wild­schutzgebiet nörd­lich von Windhoek
Erindi ist mit über 70.000 Hektar eines der größten privaten Wild­schutzgebiete in Afrika. Es entwi­ckelte sich aus überbe­las­tetem Farm­land. Der heutige Besitzer, Gert Joubert, über­nahm nach und nach zahlreiche Farmen in dem Gebiet, entfernte Zäune und grün­dete das Wild­schutzgebiet im Jahre 2007. Heute verfügt es über eine der umfang­reichsten Popu­la­tionen an Wild­tieren in Namibia. Mehr als 10.000 Großtiere sind beheimatet, darunter Elefanten, Spitzmaul­nas­hörner, Giraffen, Wildhunde, Fluss­pferde, Löwen, Krokodile sowie mehr als 20 verschiedene Antilo­pen­arten.
Auch bedrohte Tiere aus anderen Regionen werden hierher umge­siedelt. Im Juli 2013 erhielt Erindi den Zuschlag zur Umsied­lung von hundert Elefanten aus dem Khaudum-Natio­nal­park.

Das Gebiet ist nur für Hotelgäste der Lodges auf dem Gelände zugäng­lich.

AfriCat Foun­da­tion

Rehabili­ta­ti­ons­sta­tion für bedrohte Raubkatzen
Auf der Farm Okonjima hat die AfriCat Foun­da­tion ihren Sitz. Die Non-Profit-Orga­ni­sa­tion wur­de von Familie Hanssen gegründet und hat seit 1992 über 1.000 Geparden, Leoparden, Löwen, Hyänen, Karakale und Wildhunde gerettet. Nach eigenen Angaben konnten davon über 85% der großen Katzen wieder ausgewildert werden. AfriCat betreibt das größte Raubtier Save-and-Release-Programm der Welt. Raubkatzen, die nicht mehr in die Freiheit entlassen werden konnten, fanden ihr zu Hause bei der AfriCat Foun­da­tion auf der Farm Okonjima. Ein Besu­cher­zentrum klärt über die Bedeu­tung des Natur­schutzes und eines funk­tio­nierenden Ökosys­tems auf. Ein Besuch schließt auch eine kurze Rundfahrt über die Farm und einen kleinen Snack ein.

Von Mount Etjo nach Windhoek

229 km | 3:00 h
Man verlässt die Region um Etjo und fährt zurück in die Landes­haupt­stadt. Ein Abste­cher zum Daan Viljoen Game Park auf der C28 ist lohnend.
L

Windhoek

Deutsches Kolonialerbe in Namibias Haupstadt

Bei der Landung auf dem Flughafen gewinnt man den Eindruck, Windhoek sei eher ein deut­sches Provinz­städt­chen als eine Haupt­stadt.

Wenn man dagegen auf der Rück­reise nach Windhoek kommt und zuvor die Leere und Weite des Landes erfahren hat, verwandelt sich Windhoek in der Wahr­neh­mung in eine Welt­stadt. Cha­rak­te­ris­tisch für das Stadt­bild ist das Gemisch aus deut­scher Kolo­ni­al­ar­chitektur und modernen Zweckbauten. Sehens­wür­digkeiten sind vor allem die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche, die alte Feste der deut­schen Schutz­truppe von 1890 und neuerdings der Heroes Acre, das Denkmal der Unabhängigkeit. Die andere Seite von Windhoek heißt Kattutura, zu deutsch: wo niemand wohnen will. Das Town­ship von Windhoek gehört zwar nicht zur schlimmsten Kategorie, erin­nert aber daran, dass in Namibia erste und dritte Welt Tür an Tür wohnen.

In einem Gästehaus in den Bergen um Windhoek

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus liegt im Stadt­teil Avis, hoch am Hang, mit Rund­blick auf die Umge­bung Windhoeks. Die Zimmer und Bäder sind groß und teilweise mit Antiqui­täten oder afri­ka­ni­schen Kunst­ge­gen­ständen einge­richtet.

Vom Balkon aus eröffnet sich der Blick auf die gegenüber­liegenden Berge. Die Umge­bung ist ruhig und das Stadt­zentrum erreicht man in wenigen Fahrmi­nuten. Ein Restau­rant ist in unmit­telbarer Nach­bar­schaft. Das Früh­stück ist konti­nental, der Service freund­lich - eine klare Empfeh­lung für den Anfang oder das Ende einer Namibia­rund­reise.

Khomas-Hoch­land

Grünes Hoch­pla­teau in Zentral-Namibia
Das knapp über 2.000 Meter hoch gelegene Gebirgs­pla­teau liegt im Zentrum Namibia mit der Haupt­stadt Windhoek in seiner Mitte. Am Gamsberg im Westen grenzt das Khomashoch­land an die Namib. Dort fällt es abrupt 1.000 Meter steil ab, was man die Große Rand­stufe“ nennt. Im Osten trifft das Khomashoch­land auf die Kala­hari. Die hohen Gebirge fangen den letzten Regen ab, der vom Indi­schen Ozean her nach Westen zieht. Daher ist die Vege­ta­tion viel üppiger als in der Kala­hari oder der Namib. In der rich­tigen Jahres­zeit kann man im Khomas-Hoch­land ein grünes Namibia erleben.

Windhoek-Zentrum

Zwischen Kolo­ni­al­ar­chitektur und Unabhängigkeit
Das poli­ti­sche und kulturelle Zentrum der Stadt ist bis heute von der deut­schen Kolo­ni­al­ar­chitektur geprägt. Im Süden wird der Central Busi­ness District vom histo­risch wich­tigen Ausspann­platz begrenzt, wo bis 1900 die Pferde und Ochsen ausge­spannt wurden. Bedeu­ten­dste Sehens­wür­digkeit und Wahrzei­chen von Windhoek ist die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche von 1910 im neoroma­ni­schen Stil. Daneben stand das Denkmal des Südwester Reiters, das an die Kolo­ni­al­kriege des deut­schen Kaiser­reichs gegen die Herero von 1903 bis 1907 erin­nern soll. 2009 wur­de das Denkmal abge­baut und hundert Meter weiter südlich wieder aufge­baut. Es steht nun vor der Alten Feste, die im Krieg der Nama gegen die Herero 1890 errichtet wur­de. Auf den Türmen und Mauern stehen noch Geschütze aus der Zeit des Baus.

Katutura

Town­ship von Windhoek
Die Vorstadt vor den Toren von Windhoek ist als Town­ship für schwarze Arbeiter in den 1950iger Jahren entstanden. Schulen, Kran­ken­häuser und Einkaufs­zentren wurden aus dem Boden gestampft, um den Bewoh­nern keinen Anlass zu geben, das „weiße“ Windhoek zu betreten. Der Name stammt aus der Sprache der Herero und bedeutet soviel wie „der Ort, an dem wir nicht leben möchten“. Dennoch leben in der riesigen Well­blechhüt­ten­masse heute über 67.000 Menschen. Das Leben ist bunt und afri­ka­nisch: Zahl­lose Straßenver­käufer, Bars und Gemüse- und Obst­stände prägen das Ortsbild. Über allem liegt der Geruch von gebra­tenem Fleisch. Wer Katutura besich­tigen will, sollte dies nicht ohne Führer tun.

Windhoek

Mietwagenabgabe

Windhoek

40 km | 27 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Windhoek, Airport

20 Tage
ab 4.889,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Das Afrika Team

Tel.: +49 (0)2268 92298-61

Warum bei Umfulana buchen?
  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
Nach Oben