Ultimatives Afrika-Erlebnis: Camping Safari

Campen in Namibias Norden

Safari ins Kaokoveld

Kaum eine Landschaft der Welt ist so abgelegen wie das Kaokoveld. Nur äußerst selten verirrt sich ein Tourist dorthin. Stattdessen begegnet man Wüstenelefanten und Nashörnern. Ideale Voraussetzungen für die viertägige Camping-Safari, auf der man Afrika mit allen Sinnen erleben kann. Anschließend führt die Rundreise bis an die angolanische Grenze und auf dem Rückweg durch den Etosha Nationalpark.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Windhoek, Airport nach Usakos

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Mietwa­ge­n­an­nahme
Vermieter: AVIS Namibia
Fahrzeug: Hyundai Tucson (2x4) o.ä. Automatik (Group K)
Tarif: premium cover
Station: Windhoek, Airport

Am Flughafen werden Sie von einer Vertre­tung der Mietwa­gen­firma persön­li­ch ­empfangen und in das Büro in Windhoek transfe­riert, wo Sie eine ausführ­liche Einweisung in Ihren Mietwagen erhalten. Im Büro empfängt Sie außerdem eine Vertre­terin unserer Agentur. Nachdem Sie letzte Reise­un­ter­lagen und Informa­tionen erhalten haben, fahren Sie im Anschluss in Ihre erste Unter­kunft.

Von Windhoek nach Usakos

286 km | 3:30 h
Die Fahrt über die B1 führt durch landschaft­lich reizvolles Gebiet in das scheinbar menschenleere Namibia.

Khomas-Hoch­land

Grünes Hoch­pla­teau in Zentral-Namibia
Das knapp über 2.000 Meter hoch gelegene Gebirgs­pla­teau liegt im Zentrum Namibias mit der Haupt­stadt Windhoek in seiner Mitte. Am Gamsberg im Westen grenzt das Khomas-Hoch­land an die Namib. Dort fällt es abrupt 1.000 Meter steil ab, weshalb diese Stelle Große Rand­stufe genannt wird. Im Osten trifft das Khomas-Hoch­land auf die Kala­hari. Die hohen Gebirge fangen den letzten Regen ab, der vom Indi­schen Ozean her nach Westen zieht. Daher ist die Vege­ta­tion viel üppiger als in der Kala­hari oder der Namib. In der rich­tigen Jahres­zeit kann man im Khomas-Hoch­land ein grünes Namibia erleben.

Okahandja

Herero-Tradi­tion und Kunst­handwerksmärkte
Die kleine Stadt 70 Kilometer nörd­lich von Windhoek ist noch heute das wich­tigste kulturelle Zentrum der Herero. In Okahandja liegen auch ihre großen Führer, Samuel Maha­rero, Hosea Kutako und Clemens Kapuo, begr­aben. Alljähr­lich im August findet hier der tradi­tionelle Here­rotag statt – zum Gedenken an die Vernich­tung der Herero am Waterberg unter General von Trotha. An die Kolo­ni­alzeit erin­nern die 1876 errich­tete Rhei­ni­sche Missi­ons­kirche, das älteste Gebäude Namibias über­haupt, der Bahnhof (1901) und das alte Fort. Besonders beliebt bei den Touristen sind die zwei großen Kunst­hand­werkermärkte mit Holzschnitze­reien am Orts­ein­gang und Orts­ausgang von Okahandja.

Groß Barmen

Heiße Quellen im Erho­lungsbad
Das staat­liche Erho­lungs­gebiet grup­piert sich rund um eine heiße Quelle mit warmem, schwefe­ligem Heil­wasser. Das 2014 wieder­er­öffnete Thermalbad umfasst ein Innen- und ein Außen­be­cken. Der Ort ist nach dem dama­ligen Haupt­sitz der Rhei­ni­schen Mission in Barmen benannt. 1844 haben Wupper­taler Missio­nare hier die erste Missi­ons­sta­tion bei den Herero gegründet.
A

Erongogebirge

Zerklüftetes Vulkangebirge mit üppiger Vegetation

Entstanden ist das wild zerklüf­tete Gebirge vor Jahrmil­lionen durch einen Vulkan­ausbruch, der nicht bis zur Ober­fläche gelangte.

Da es aufgrund seiner Höhe viel Regen abfängt, ist es relativ dicht bewachsen und kaum zu durch­dringen. Die üppige Vege­ta­tion hat seit jeher Tiere und Menschen angezogen, wovon zahlreiche Felsgravie­rungen der San zeugen. Sobald es zu Regen­fällen kommt, wachsen außerdem diverse Savan­nengräser. Die größte Pflanze ist der Spro­kiesboom, der eine Höhe von maximal acht Meter erreicht und vor allem an Steilhängen wächst. Sein Samenöl enthält antibiot­hi­sche Substanzen und wird in der Medizin einge­setzt.

Zu Gast in einer Lodge am Hohenstein

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge liegt am Fuße des Hohen­steins, dem höchsten Berg des Massivs, am südwest­li­chen Rand des Erongogebirges. Von allen 14 Bungalows und dem Restau­rant aus hat man den glei­chen schönen Ausblick, u. a. auf den Hohen­stein, der zum Sonnen­un­ter­gang in rotem Licht erstrahlt. Tages­touren zur Spitzkoppe und dem Brandberg sind lohnens­wert. Wer auf den Kanachab steigt, wird mit einem spekta­kulären Rund­blick belohnt. Während des Dinners auf der Veranda sollte man ein Fern­glas dabei haben, um das Wild zum Wasserloch ziehen zu sehen.

Es werden unter­schied­liche Aktivi­täten ange­boten. Besonders inter­essant ist ein Besuch des Basisla­gers der Mine­rali­en­su­cher. Meh­rere beschilderte Rund­wege unter­schied­li­cher Länge führen über das menschenleere Busch­land zu geheim­nisvollen Felsen und maje­s­tä­ti­schen Bergen. Unter­wegs begegnet man den größten Bewoh­nern dieser Wunderwelt, den Gnus und Springbö­cken. Geführte Wande­rungen werden eben­falls ange­boten. Dabei wird eine Schlucht durch­quert, die geologisch und archäo­logisch glei­cher­maßen inter­essant ist. Zum Sonnen­un­ter­gang laden die Ranger auf einen Sundowner ein.

Namib

älteste Wüste der Welt
Die Namib, was in der Hotten­tot­ten­sprache soviel wie „große Leere“ bedeutet, ist die älteste Wüste der Welt und erstreckt sich entlang der Küste von Namibia über eine Länge von 1.300 Kilome­tern (Nord-Süd) und eine Breite von etwa 120 Kilome­tern (Ost-West). Der Kuiseb, der von Windhoek nach Walvis Bay fließt und nur selten Wasser führt, teilt die Namib in zwei landschaft­lich sehr verschiedene Teile. Nörd­lich ist sie von schroffen Felsen unter­schied­lichster Färbung und Schluchten geprägt. Südlich breitet sich ein Sand­meer mit langen rötli­chen Dünen aus, die ständig in Bewe­gung sind. Im Sommer herr­schen extreme Ober­fläc­hen­tem­pe­raturen von bis zu 70° Celsius. Bemerkens­wert ist der Küsten­streifen, in dem sich Walvis Bay und Swakop­mund befinden. Aufgrund des kalten Benguela Stroms im Atlantik herrscht hier an etwa 100 Tagen im Jahr dichter Nebel, der sich zehn Kilometer land­einwärts abrupt auflöst.

Von Usakos nach Twyfelfontein

292 km | 5:00 h

Bis Uis führt die Strecke auf den Brandberg zu. Das wilde Berg­massiv ist mit 2.573 Metern das höchste in Namibia und leuchtet in der Abend­sonne rotbraun.

Am Fuße des Berges beginnt ein fünf Kilometer langer Wanderweg zu einer der berühm­testen Fels­zeich­nungen Namibias, der White Lady. Die stark verwit­terte Höhlenma­lerei wird inzwi­schen durch ein Gitter vor Vandalismus geschützt.

Spitzkoppe

Namibias Matter­horn
Der Inselberg, der seine Umge­bung um mehr als 700 Meter über­ragt, gehört du den meist fotogra­fierten Motiven Namibias. Rings um die bizarren Gesteins­forma­tionen ist die Vege­ta­tion relativ üppig, da das „Matter­horn Namibias“ Regen abfängt. Wie am Brandberg und in Twyfelfontein gibt es auch hier jahr­tausende­alte Felsma­le­reien. Die bekann­teste Fund­stelle ist das Busch­mann-Para­dies. Durch Vandalismus sind diese Male­reien aber weitge­hend zerstört. Daneben gibt es noch die Nashorn­wand, was zeigt, dass diese hier früher auch gelebt haben müssen.

Uis

Kaffee und Buren­wurst in einer grünen Oase
In ihrer Blütezeit war Uis einmal die größte Zinnmine der Welt. Durch fallende Welt­markt­preise wur­de sie aber schon vor Jahren unren­tabel und schließ­lich stillgelegt. Nur wenige ehema­lige Minen­arbeiter graben noch auf eigene Faust. Bis 2010 hatte Uis den Status eines Dorfes, wur­de dann jedoch zu einer Sied­lung herun­ter­ge­stuft. Dafür hat sich gegenüber vom Camping­platz ein nettes Café etab­liert. Im Coffee and Cactus werden Snacks von Boer­e­wors (Buren­wurst) bis zu frischen Salaten serviert. Man sitzt im Schatten zwischen Kakteen, genießt das kühle Windhoek Lager und erfreut sich am Grün der Oase.
B

Damaraland

Siedlungsgebiet der Damara

Der Name stammt noch aus der deut­schen Kolo­ni­alzeit und bezeichnete das Haupt­sied­lungs­gebiet der Damara.

Es erstreckt sich südlich des Kaokoveldes bis zur heutigen Natio­nal­straße B2 zwischen Swakop­mund und Usakos. Im Westen reicht es bis an die Skelettküste. Unter der süda­fri­ka­ni­schen Admi­ni­s­t­ra­tion wur­de der Name beibe­halten und für das Home­land verwendet, das den Damara zugewiesen wur­de. Nach der Unabhängigkeit Namibias wur­de das Home­land abge­schafft, sodass es das Damar­a­land als Verwal­tungs­ein­heit nicht mehr gibt. Die Damara kommen ursprüng­lich aus Zentral­afrika und wurden von den Hereros unter­drückt und in trockene Gegenden abge­drängt. Die Fels­zeich­nungen, die man im ganzen Land findet, zeugen jedoch davon, dass die Urein­wohner des Landes keine Bantuvölker, sondern die San gewesen sind.

Zu Gast in einem Camp am Fuße imposanter Granitformation

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension | 2x Naturschutzgebühr pro Person

Unweit der Felsgravuren von Twyfelfontein liegt Mowani auf einer Anhöhe inmitten bizarrer Felsen. Pirschfahrten werden ange­boten, auf denen man mit Glück die seltenen Wüsten­ele­fanten und Nashörner sehen kann.

Gäste über­nachten komfor­tabel und naturnah in strohge­deckten Wüste­niglus. Swimmingpool und Restau­rant vorhanden.

Skeleton Coast

Unheim­liche Küste zwischen Swakop­mund und Angola
Die Skelettküste trägt ihren Namen nach den zahlrei­chen Schiffwracks, die hier im wetter­um­tosten Süda­t­lantik im dichten Nebel geken­tert sind. Selbst wenn die Schiffbrüc­higen lebend an Land gelangten, hatten sie keine Über­lebens­chance in der Wüste. Die Skeleton Coast gehört zu den urtüm­lichsten Landschaften der Welt und reicht vom Ugab im Süden bis zum Kunene an der Grenze zu Angola.

Damara-Museum

Frei­lichtmuseum zur Kultur der Damaras
In der Nähe von Twyfelfontein, in der Mitte des tradi­tionellen Damar­a­landes informiert heute ein Frei­lichtmuseum über die Kultur der Damaras. Über Jahrhunderte lebten sie in kleinen Gruppen als Jäger und Sammler sowie als Viehzüchter. Um ihre Kultur vor dem Verges­senwerden zu bewahren und Besu­chern das Leben der Damaras vor der Kolo­ni­sa­tion Namibias näherzubringen, wur­de 2010 das Museum eröffnet. Vorge­stellt werden Schmie­de­tech­niken, die Herstel­lung von Kleidung und Schmuck und – am wich­tigsten – wie man sich im Busch mit Nahrung und Medizin versorgte.

Twyfelfontein

2.500 Felsgravuren der San
Rund 90 Kilometer west­lich von Khorixas im Damar­a­land liegt eine der umfang­reichsten Fund­stätten von Felsgravuren auf der Welt. Über 2.500 Stein­gravuren auf den rötli­chen Sand­stein­platten wurden gezählt. Sie stellen zumeist Tiere dar, wobei es sich sowohl um Wild als auch um Rinder handelt. Die Zeich­nungen sind sehr gut erkennbar und werden den San zuge­ordnet. Über das Alter ist man sich nicht einig: Schätzungen bewegen sich zwischen 2.000 und 10.000 Jahren.
1952 wur­de das Tal von Twyfelfontein zum Natio­naldenkmal erklärt. Die UNESCO verlieh ihm 2007 den Welt­kultur­erbe-Status. Ein Rundwanderweg führt die Besu­cher zu den acht schönsten Stein­platten.
Führungen werden vor Ort ange­boten.

Von Twyfelfontein nach Palmwag

112 km | 2:00 h
Auf einer unge­teerten Straße führt die Strecke nach Norden ins abge­legene Kunen­e­land.

Kaokoveld

Wüsten­ele­fanten im trockenen Grenz­land
Die Region im äußersten Nordwesten Namibias ist mit 50.000 Quad­ratki­lome­tern etwas größer als Nieder­sachsen. Im Westen grenzt das Kaoko­land an den Atlantik, im Norden an den Kunenefluss, im Osten an das Ovambo­land und im Süden an das Damar­a­land. Mit weniger als 350 Millimeter Nieder­schlag pro Jahr ist das Kaokoveld extrem trocken und daher kaum besiedelt. Abseits der wenigen Haupt­ver­bindungen benö­tigt man Allradfahrzeuge und GPS-Navi­ga­tion. Durch konsequente Bekämpfung der Wilderei gibt es inzwi­schen wieder viel Wild, darunter Nashörner und Wüsten­ele­fanten, die sich in vielem von ihren Vettern, den afri­ka­ni­schen Elefanten, unter­scheiden.

Torra Conservancy

Schutzgebiet für Wüsten­ele­fanten
Die Torra Conservancy im Kunen­e­land ist eines von etwa 60 nami­bi­schen Schutzgebieten, die unter lokaler Verwal­tung – in diesem Fall der Damara – stehen. Auf über 350.000 Hektar schützt es die urtüm­liche Land­schaft des Huab-Tals, durch das seit Jahr­tausenden die Wüsten­ele­fanten streifen.
C

Palmwag

Spitzmaulnashörner und Sukkulenten in riesigem Reservat

Das 4.500 Quad­ratki­lometer große Pachtgebiet in der Kunene­region grenzt im Norden an den Hoanib und im Westen an die Skelettküste.

Weite Grassteppen werden von trockenen Fluss­betten durch­quert. Am Horizont kann man das entfernte Etendeka-Plateau ausma­chen. Die extreme Trocken­heit hat eine Viel­zahl sukkulenter Pflanzen hervor­ge­bracht. Eine besondere Attrak­tion sind die Spitzmaul­nas­hörner, von denen es hier inzwi­schen die welt­weit größte Popu­la­tion gibt. Daneben grasen Bergze­bras, Springböcke und Giraffen, aber auch Löwen und Leoparden, Hyänen und Erdmänn­chen sind zu entde­cken. Für einen Besuch ist eine schrift­liche Geneh­migung erforder­lich, die man in der Palmwag Lodge erhält. Jedoch sollten dies nur erfah­rene Reisende mit Allradwagen auf eigene Faust tun. Empfehlens­wert ist stattdessen eine Tour mit einem Führer.

Zu Gast in der Palmwag Lodge

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge im Herzen des Kaokovelds liegt ideal zur Erkundung des wenig besiedelten Kunene­gebiets. Ausflüge in die Umge­bung werden ange­boten – eben­falls Rhino­tra­cking-Touren.

Gäste werden in strohge­deckten Bungalows unter­ge­bracht, und mit etwas Glück sieht man hier die selten gewor­denen Wüsten­ele­fanten im Fluss­bett unter­halb der Lodge vorbei­ziehen. Restau­rant und Swimmingpool sind vorhanden.

Von Palmwag nach Palmwag-Camp­base

124 km | 2:30 h

Ongongo Gorge

Heiße Quellen auf Tahlsohle der Schlucht
Wenige Kilometer von der C43 entfernt ist die Ongon­goschlucht über eine Schot­ter­piste zu errei­chen. Auf der Talsohle gibt es nahe dem Camping­platz heiße Quellen, in denen man baden kann. Die benach­barten Höhlen sind von Fledermäusen bewohnt.
D

Palmwag

Spitzmaulnashörner und Sukkulenten in riesigem Reservat

Das 4.500 Quad­ratki­lometer große Pachtgebiet in der Kunene­region grenzt im Norden an den Hoanib und im Westen an die Skelettküste.

Weite Grassteppen werden von trockenen Fluss­betten durch­quert. Am Horizont kann man das entfernte Etendeka-Plateau ausma­chen. Die extreme Trocken­heit hat eine Viel­zahl sukkulenter Pflanzen hervor­ge­bracht. Eine besondere Attrak­tion sind die Spitzmaul­nas­hörner, von denen es hier inzwi­schen die welt­weit größte Popu­la­tion gibt. Daneben grasen Bergze­bras, Springböcke und Giraffen, aber auch Löwen und Leoparden, Hyänen und Erdmänn­chen sind zu entde­cken. Für einen Besuch ist eine schrift­liche Geneh­migung erforder­lich, die man in der Palmwag Lodge erhält. Jedoch sollten dies nur erfah­rene Reisende mit Allradwagen auf eigene Faust tun. Empfehlens­wert ist stattdessen eine Tour mit einem Führer.

Mehrtägiger Ausflug

3 Nächte | Vollpension mit Aktivitäten

Tag 1:
Von Palmwag fährt der Land­rover in das 5.000 Quad­ratki­lometer große private Natur­schutzgebiet, das zu den einsamsten Gegenden der Welt gehört. In der großar­tigen, weiten Hügel­landschaft hat sich eine seltene Pflanzen- und Tierwelt entwi­ckelt. Springbok, Oryx, Kudu, Strauße, Schakale, Zebras, Giraffen und Hyänen leben hier; manchmal sind auch Löwen, Leoparden und Geparden zu sehen, die auf den weiten Ebenen und vor roten Felsen ein besonderes Fotomotiv darstellen. Höhe­punkt des Tages ist die Begeg­nung mit dem Spitzmaul­nashorn und Wüsten­ele­fanten, die sich an das extreme Klima ange­passt haben. Der Weg führt durch Täler und Fluss­betten, die besonders beliebt bei den Tieren sind, ebenso wie die felsigen Schluchten und Quellen. Werden Nashörner oder Wüsten­ele­fanten gesichtet, nähert man sich ihnen mit dem Führer auch schon mal zu Fuß – ein unver­gess­li­ches Erlebnis. Übli­cherweise wird das Camp in der Nähe der Hunkab-Quellen aufge­schlagen. Während der Guide das Lager herrichtet, kann man mithelfen oder den Tag am Lagerfeuer Revue passieren lassen.

Tag 2:
Auf einem kurzen Spaziergang nach dem Früh­stück wird festge­stellt, welche Tiere in der Nacht am Lager vorbeigezogen sind. Auf der Suche nach Spitzmaul­nas­hör­nern und Wüsten­ele­fanten durch­quert man danach das Tal des oberen Mudorib, der die meiste Zeit des Jahres ausge­trocknet ist. Weiter geht es im ausge­trock­neten Fluss­bett des Hoanib, in dem aufgrund des Grund­was­sers gewal­tige Akazien wachsen – ein idealer Unter­schlupf für Elefanten.

Tag 3:
Früh am Morgen geht es weiter Rich­tung Norden entlang des Tsuxubrivier, hinter dem bereits die Skelettküste beginnt. Ständig ändert sich die Land­schaft: Grüne Fluss­betten, wilde Schluchten und endlose Weite wech­seln einander ab. Ziel der Etappe ist das Camp in der Gemeinde von Purros, ein öffent­li­cher Camping­platz mit Waschge­legen­heiten. Am späten Nach­mittag ist der Besuch eines Himbadorfes einge­plant. Der Tag endet bei einem Sundowner mit Blick über die farb­in­ten­sive Umge­bung des Hoarubsi­briviers.

Tag 4:
Nach dem Früh­stück beginnt die Rückfahrt nach Palmwag durch das wild­reiche Tal des Gomat­umrivieres. In Sesfontein, einem winzigen Wüstenkaff, das rund um ein deut­sches Fort entstanden ist, wird Rast gemacht.

Sesfontein

Deut­sches Fort im abge­legenen Kaokoveld
1896 errich­tete die deut­sche Kolo­ni­al­regie­rung ein Fort im abge­legenen Kaokoveld zur Kontrolle von Rinder­pest, Wilderei und Waffenschmuggel. Mit der Nieder­lage im 1. Welt­krieg wur­de das Fort aufge­geben und verfiel. Rund 100 Jahre später zeugen nur noch ein paar Ruinen und der kleine deut­sche Solda­tenfriedhof von der deut­schen Kolo­ni­alherr­schaft. Bis heute gibt die Land­schaft einen guten Eindruck vom Afrika vor Beginn der Farm­wirt­schaft. Die Urein­wohner, die Himbas, gelten als letzte stein­zeit­liche Nomaden der Erde. Felsgravuren, die zum Teil älter als 1.000 Jahre sind, zeugen von einer früheren Besied­lung durch das Volk der San.

Otjoma­temba Pass

Pass durch einsame Gebirgs­savanne
Südlich der Ortschaft Otjoma­temba liegt der Pass, der durch die einsame Gebirgs­savanne führt. Nörd­lich des Passes geht es in das Tal des Flusses Skelm, der in der Kunene-Sprache Noideb heißt. Der Bach führt aber nur selten Wasser.

Von Palmwag-Camp­base nach Palmwag

124 km | 2:30 h
E

Palmwag

Spitzmaulnashörner und Sukkulenten in riesigem Reservat

Das 4.500 Quad­ratki­lometer große Pachtgebiet in der Kunene­region grenzt im Norden an den Hoanib und im Westen an die Skelettküste.

Weite Grassteppen werden von trockenen Fluss­betten durch­quert. Am Horizont kann man das entfernte Etendeka-Plateau ausma­chen. Die extreme Trocken­heit hat eine Viel­zahl sukkulenter Pflanzen hervor­ge­bracht. Eine besondere Attrak­tion sind die Spitzmaul­nas­hörner, von denen es hier inzwi­schen die welt­weit größte Popu­la­tion gibt. Daneben grasen Bergze­bras, Springböcke und Giraffen, aber auch Löwen und Leoparden, Hyänen und Erdmänn­chen sind zu entde­cken. Für einen Besuch ist eine schrift­liche Geneh­migung erforder­lich, die man in der Palmwag Lodge erhält. Jedoch sollten dies nur erfah­rene Reisende mit Allradwagen auf eigene Faust tun. Empfehlens­wert ist stattdessen eine Tour mit einem Führer.

Zu Gast in der Palmwag Lodge

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge im Herzen des Kaokovelds liegt ideal zur Erkundung des wenig besiedelten Kunene­gebiets. Ausflüge in die Umge­bung werden ange­boten – eben­falls Rhino­tra­cking-Touren.

Gäste werden in strohge­deckten Bungalows unter­ge­bracht, und mit etwas Glück sieht man hier die selten gewor­denen Wüsten­ele­fanten im Fluss­bett unter­halb der Lodge vorbei­ziehen. Restau­rant und Swimmingpool sind vorhanden.

Von Palmwag nach Purros

217 km | 4:00 h
F

Ovahimba

Steinzeit im 21. Jahrhundert

Im Kaokoveld, einem völlig abge­legenen und nahezu unbe­siedelten Gebiet im Nordwesten Namibias, leben noch etwa 15.000 Ovahimba, die zu den letzten Urvöl­kern der Erde gehören.

Schroffe Gebirge, der stürmi­sche Atlantik und die Unzugäng­lichkeit der Wüste bewahrten den Himbas über Jahrhunderte große Abge­schieden­heit. Sie auf eigene Faust besu­chen zu wollen, hat wenig Sinn und wirkt sich zerstöre­risch auf die Kultur des Noma­denvolkes aus. Wer dennoch ein Himbadorf aufsu­chen will, sollte dies mit einem Führer tun – einem Ovambo oder Himba – und sich von ihm über die Sitten des Volkes, ange­mes­senes Verhalten und die rich­tigen Geschenke aufklären zu lassen.

Zu Gast in einer Wüstenlodge bei Purros

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Weit abge­legen, inmitten der ältesten Wüste der Welt, befindet sich die Lodge mit ihren sieben Chalets und einer Suite.

Inten­sive Ocker-, Honig- und Sand­töne bestimmen das Bild. Die Möbel sind aus dunklen, afri­ka­ni­schen Hölzern gefer­tigt, deren natur­be­las­sene Form an die harsche Umge­bung erin­nert. Tags­über kann man am Pool, in der Bücherei oder in einer der Lounges entspannen oder an Pirschfahrten teil­nehmen. Die Ovahimba, eines der letzten Noma­denvölker dieser Erde, halten sich oft in der Gegend auf. Eine Begeg­nung kann arrangiert werden. Am Abend lockt ein mit Kerzen erleuch­teter Esstisch, an dem eine Mischung aus italie­ni­scher und nami­bi­scher Küche serviert wird. Der Nacht­himmel wird von unzäh­l­igen Sternen erhellt.

Von Purros nach Opuwo

259 km | 5:00 h
G

Opuwo

Zentrum der Himba-Kultur

Die Haupt­stadt der Region Kunene ist mit 7.900 Einwoh­nern die einzige Stadt des Kaokovelds. Sie wird vom süda­fri­ka­ni­schen Militär als Stütz­punkt genutzt.

Opuwo besitzt auch das einzige Kran­ken­haus des Gebietes und ist Zentrum der jahrhunder­te­alten Himba-Kultur. Tradi­tion und Neuzeit treffen hier sehr unver­mit­telt aufein­ander – mit allen Problemen eines derar­tigen Zeit­sprungs: Alko­holmissbrauch, Krimi­nalität, Verwahrlosung und Prosti­tu­tion.

Zu Gast in einer Country Lodge bei Opuwo

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Nach einer etwas rumpe­ligen Zufahrt über eine Staub­piste landet man schließ­lich auf einem Hügel, der eine weite Aussicht über das Kaokoveld ermög­licht.

An diesem besonderen Ort steht eine Country Lodge, die viel mehr ist als nur ein Zwischen­stopp auf dem Weg ins Kunen­e­land. Mit ihrem Open-Air-Restau­rant, dem Liege­deck des Swimmingpools und den rund 40 Zimmern im afri­ka­ni­schen Stil wirkt die Anlage wie eine Oase. Ausflüge zu den Epupa-Fällen, an den Kunene sowie Exkur­sionen zu den nahen Himba­dörfern werden ange­boten. Allein die Fahrt ist ein Erlebnis für sich: Im urigen Magirus Deutz LKW wird jeder Ausflug zu einer Abenteuer­tour.

Von Opuwo nach Epupa

180 km | 3:30 h
Im Gegen­satz zum weißen Farm­land gibt es im Kunene­gebiet keine Zäune. Daher muss man mit Vieh auf der Straße rechnen, das sich besonders um die Wasser­stellen herum aufhält.
H

Epupa-Fälle

Grüne Auwälder, zahllose Vogelarten

Der Kunene, der von Ost nach West in den Atlantik fließt, bildet die Grenze zwischen Namibia und Angola. Rund 190 Kilometer vor seiner Mündung stürzt er über die Epupa-Fälle rund 40 Meter tief in eine Schlucht.

Der Wasserfall wird von grünen Auenwäl­dern umgeben, die Heimat für zahl­lose Vogel­arten sind. Obwohl sie weder die größten noch die höchsten Wasser­fälle Afrikas sind, sind sie von einer einzig­ar­tigen Schön­heit. Da die Region äußerst abge­legen und nur schwer zu errei­chen ist – am besten nimmt man das Flugzeug – haben sich Land­schaft und Einwohner ihre Ursprüng­l­ichkeit weitge­hend bewahren können.

Zu Gast im Camp an den Epupa Falls

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das kleine Camp liegt unmit­telbar an den Wasser­fällen mitten in üppigen Auenwäl­dern, die Heimat für zahl­lose Wasservögel sind.

Gäste werden in einem der neun gut ausge­stat­teten Zelte mit eigenem Bad unter­ge­bracht. Die meisten von ihnen sind am Fluss – ebenso wie das Haupt­haus und der Swimmingpool. In der Nähe liegt ein Dorf der Himbas, die zu den letzten stein­zeit­li­chen Völkern der Erde gehören. Die Führungen dorthin haben nichts mit einem Zoo-Besuch gemein, da die Dorf­be­wohner über die Entwick­lung des Tourismus mitbe­stimmen und von ihm profi­tieren. Daneben gibt es Wander­wege durch den herr­li­chen Urwald, die zu spekta­kulären Aussichts­punkten führen. Seit Kurzem wird auch River Rafting auf dem Kunene ange­boten.

Von Epupa nach Dolo­mite

419 km | 6:30 h

Die Strecke führt durch die kaum besiedelte Trockensavanne nach Süden. Auf halber Strecke liegt Opuwo, die Haupt­stadt der nordnami­bi­schen Region Kunene.

Der Name bedeutet in der Himba-Sprache „das Ende“ und weist darauf hin, dass nördlich der Stadt kaum noch Infra­struktur ist. Tradi­tion und Neuzeit treffen hier sehr unver­mit­telt aufein­ander – mit allen Problemen eines derar­tigen Zeit­sprungs: Alko­holmissbrauch, Krimi­nalität, Verwahrlosung, Prosti­tu­tion.

Etosha Natio­nal­park

Namibias Wild­pa­ra­dies
Der Park ist ein Teil der Kala­ha­ri­senke, ein riesenhaftes abfluss­loses Becken, das sich bis nach Botswana ausdehnt. Die Etosha-Pfanne war früher ein großer Binnensee, der nach und nach ausge­trocknet ist und Salz­ab­la­ge­rungen zurückge­lassen hat. Daher hat der Park auch seinen Namen. Er stammt aus der Ovambo Sprache und bedeutet soviel wie „großer weißer Platz“. Der Park hat eine Größe von 20.000 Quad­ratki­lome­tern und eine Länge­n­ausdeh­nung von Ost nach West von fast 300 Kilome­tern. Während im Winter (April – September) ange­nehme Tempe­raturen herr­schen, wird es im Sommer sehr heiß. An der Südseite des Parks, wo sich auch die Camps befinden, liegen viele Wasserlöcher, die besonders im trockenen Winter die Tiere anlo­cken. Rund 1.500 Elefanten und 300 Löwen leben hier, das bedrohte Spitzmaul­nashorn, Leoparden und die verschiedensten Antilopen. Trotz seiner gewal­tigen Ausdeh­nung ist der Park eigent­lich noch zu klein – jeden­falls für Elefanten, die Tausende von Kilome­tern in ihrem Leben wandern und immer wieder die Zäune des Parks nieder­reißen. In den Schub­laden der Regie­rung liegen Pläne, den Park erheb­lich zu vergrößern.
I

Etosha Park – der Westen

Tierleben rund um 27 Wasserlöcher

Vor der Einzäu­nung des Etosha Parks konnten die Tiere frei migrieren und sind bei Trocken­heiten bis zum Kunene an der Grenze zu Angola gewandert.

Heute ist ihnen diese Möglichkeit versperrt. Damit das Wild nicht verdurstet, wurden künst­liche Wasser­stellen ange­legt, von denen die meisten – insge­samt 27 – im Westen liegen. So kommt es, das der Tier­reichtum in den letzten Jahren stark zugenommen hat.

Zu Gast in einem Camp im Etosha Park

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im west­li­chen Teil des Etosha Natio­nalparks liegt das kleine Camp nahe eines Wasserloch, das Tag und Nacht von Wild- und Raubtieren aufge­sucht wird.

Ringsum ragen bizarre Dolo­mit­felsen aus dem Sand. Das Inte­rieur des nicht umzä­unten Camps harmo­niert mit der Land­schaft. Die 20 strohge­deckten Chalets grup­pieren sich wie ein afri­ka­ni­sches Dorf um den Loungebereich mit Restau­rant, Bar und Swimmingpool.

Im Westen des Etosha Parks

Private Camps mit Zugang zur „restricted Area“
Der Etosha Park war bis Anfang 2014 zweige­teilt. Der östliche, von der Etosha-Pfanne geprägte Teil war für Touristen mit Pkw frei zugäng­lich. Der west­liche Teil dagegen durfte nur in Beglei­tung regi­s­trierter Reiseführer besucht werden. Seit Frühjahr 2014 ist der West­teil am Galton Gate für alle Besu­cher geöffnet. Aus diesem Grund entstanden rings um Kamanjab neue Camps und private Wild­re­servate, die eine gute Alter­na­tive zum staat­li­chen Dolo­mite-Camp bilden, das im Westen des Parks liegt.

Von Dolo­mite nach Okau­kuejo

193 km | 7:00 h
J

Im Süden des Etosha Parks

Vor dem Haupteingangstor zu Namibias Tierparadies

Das Haupt­ein­gangstor zum Etosha Park ist das Anderson Gate im Süden von Okaujuejo. Wer nicht in einem staat­li­chen Camp inner­halb des Parks wohnen will, sondern den Charme einer privaten Lodge erleben will, findet vor dem Eingangstor ein paar Möglichkeiten in allen Preis­klassen.

Oft sind die Lodges in einem privaten Wild­re­servat ange­siedelt und bieten auf ihrem Gelände Pirschfahrten an. Sie liegen meist versteckt in der Wildnis und bieten ultima­tiven Luxus, so etwa die Ongava Lodge. Andere sind direkt an der Straße, sodass man in wenigen Minuten am Eingangstor ist.

Zu Gast in einer Lodge am Etosha Nationalpark

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Safa­rilodge liegt ca. zwei Kilometer südlich des Andersson Gates am Etosha Natio­nal­park. Gäste wohnen in einer von 40 komfor­ta­b­len ­Zelt­un­terkünften, die auf erhöhten Holz­platt­formen stehen und einen Schlaf­raum, einen eigenen halb­offenen Badbereich sowie eine Terrasse haben. Zur Abküh­lung an heißen Tagen laden zwei Swimmingpools und ein Kinder­be­cken ein. Die Lodge verfügt über ein Restau­rant, das Früh­stück und Abend­essen in Buffet­form anbietet und eine Bar im Freien. Die Lodge bietet geführte Halb­tage­spirschfahrten am Vormittag oder Nach­mittag in den Etosha Natio­nal­park an. Man kann jedoch auch im eigenen Fahrzeug Tierbe­ob­ach­tungs­fahrten im Park unter­nehmen oder die Wander­wege des Natur­schutzgebietes erkunden, in dem es mehrere Aussichts­platt­formen und Ansitze gibt, von denen aus man verschiedene kleine Wild­tiere beob­achten kann.

Die morgend­li­chen Pirschfahrten beginnen, je nach Gate-Öffnungs­zeiten, gegen 06:30 Uhr und führen durchs Andersson Gate nach Okau­kuejo und an einigen Wasser­stellen vorbei zurück zur Lodge. Am Olfant’s Bad wird ein Zwischen­stopp mit Erfri­schungen und Snacks gemacht. Die Pirschfahrten am Nach­mittag beginnen um 14:00 Uhr.

Okau­kuejo

Dichtes Tier­leben am großen Wasserloch
Die Wasser­stelle von Okau­kuejo ist beleu­chet und kann vom Rast­lager abends und nachts beob­achtet werden. Das Wasserloch bietet den Touristen besonders im Winter ein einzig­ar­tiges Erlebnis. Elefan­ten­herden von bis zu vierzig Tieren können gesichtet werden und auch Spitzmaul­nas­hörner besu­chen die Wasser­stelle oft. Weitere regelmäßige Besu­cher sind Löwen, Geparden und braune Hyänen. Manchmal kann man den Löwen sogar bei der Jagd zusehen.

Olifantsbad

Bei Elefanten beliebtes Wasserloch
Das Wasserloch ist, wie der Name nahelegt, besonders bei Elefanten wegen der Mopanebäume in der Umge­bung beliebt. Gern nehmen sie dort zwischen den Mahlzeiten ein Bad. Auch Zebras und Antilopen sind regelmäßige Gäste an der Tränke, wo sie oft von Hyänen und anderen Raubtieren belauert werden.

Von Okau­kuejo nach Hamakari

256 km | 3:00 h

Outjo

Klein­stadt im Kunen­e­land
Die Kreis­stadt im Kunen­e­land hat ca. 6.500 Einwohner und wur­de 1897 von der deut­schen Schutz­truppe gegründet. Bereits zuvor hatte Major Leutwein hier eine Mili­tär­basis errichtet, um den noch unbe­kannten Norden der dama­ligen deut­schen Kolonie zu erfor­schen. Seit dem 16. Jahr­hun­dert leben in der Region die Himbas, eine den Hereros verwandte Volks­gruppe. West­lich von Outjo befindet sich im Tal des präh­is­to­ri­schen Flusses Ugab eine magi­sche Kalk­stein­landschaft. Durch Erosion sind hier faszi­nierende Fels­forma­tionen entstanden, deren bekann­teste die Fingerklippe ist.
K

Waterberg

Gewaltiger Tafelberg am Rande der Kalahari

Weithin sichtbar ragt der riesige Tafelberg aus der Savanne hervor. Bei Sonnen­un­ter­gang glüht er rot auf.

Das schwer zugäng­liche Plateau ist zu einem der wich­tigsten Refugien für bedrohte Tier­arten geworden. Spitz- und Breitmaul­nas­hörner leben hier, ebenso Büffel und seltene Antilopen, dazu 200 Vogel­arten und eine große Anzahl Reptilien und Amphibien. Die beste Möglichkeit, das Terrain zu erkunden, ist zu Fuß. Vom Waterberg Park am Fuß des Berges führt ein Pfad durch den Fels nach oben. Dort gibt ein breites Netz von Wander­wegen, vom kurzen Spaziergang bis zur Drei­t­ages­wande­rung.

Zu Gast auf einer Rinderfarm am Waterberg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Mit seinen Gebäuden aus der Kolo­ni­alzeit und den alten Bäumen wirkt die Jagd- und Gästefarm wie eine Fata Morgana inmitten des staub­tro­ckenen Landes.

Die Gastgeber bieten nicht nur einen entspannten, familiären Aufent­halt, sondern auch ein umfang­rei­ches Programm. Dazu gehören die Be­grüßung auf der schat­tigen Terrasse mit haus­gemachter Limo­nade, Besich­tigungen der ökologisch ausge­rich­teten Farm, Wildbe­ob­ach­tung und ein Besuch der Kriegsgräber aus dem Herero-Aufstand gegen die deut­sche Kolo­ni­almacht. Wande­rungen am Waterberg oder auf dem Farmge­lände sind möglich, außerdem Schwimmen im Pool oder Stöbern in der großen Bibliothek. Weiterhin bieten die Gastgeber eine histo­risch und landschaft­lich beein­dru­ckende Farmrundfahrt an, die vor Ort gebucht werden kann.

Deut­scher Friedhof am Waterberg

Erin­ne­rung an den ersten deut­schen Völkermord
Am 11. und 12. August 1904 kam es am Waterberg zur entschei­denden Schlacht zwischen der deut­schen Kolo­ni­almacht und den aufständi­schen Hereros. Danach begann das, was Histo­riker als den ersten deut­schen Völkermord bezeichnen. 2.000 mit Kanonen und Maschi­n­enge­wehren gerüs­tete deut­sche Soldaten standen mehreren Zehn­tausenden Hereros gegenüber. Diese waren der deut­schen Waff­en­technik jedoch nicht gewachsen und wurden unter dem kommandierenden General von Trotha in die wasser­lose Kala­hari abge­drängt, wo sie verdurs­teten. Die wenigen gefal­lenen deut­schen Soldaten sind auf dem Friedhof begr­aben, wo es jeden zweiten Sonntag im August eine gemein­same deutsch-nami­bi­sche Gedenkfeier gibt.

Cheetah Conserva­tion Fund

Reha­zentrum für bedrohte Geparden
Der amerika­ni­sche Verein zum Schutz des Gepards unter­hält in Namibia ein Info-Zentrum inner­halb der Waterberg Conservancy. Der Gepard ist zwar im südli­chen Afrika auf Grund der pionier­haften Arbeit des DeWildt Zentrums bei Pretoria derzeit nicht mehr vom Aussterben bedroht, seine Bestände sind jedoch immer noch gering. Da Geparden taga­ktiv sind und gelegent­lich Schafe rissen, wurden sie in der Vergan­gen­heit von Famern gnadenlos gejagt. Das Cheetah Zentrum liegt rund 45 Kilometer südöst­lich von Otjiwa­rongo.

Von Hamakari nach Windhoek

288 km | 3:30 h
Man verlässt das Waterberg­massiv und fährt zurück in die Landes­haupt­stadt. Bei Okahandja gibt es einen großen Straßen­markt mit afri­ka­ni­schem Kunst­gewerbe.

AfriCat Foun­da­tion

Rehabili­ta­ti­ons­sta­tion für bedrohte Raubkatzen
Auf der Farm Okonjima hat die AfriCat Foun­da­tion ihren Sitz. Die Non-Profit-Orga­ni­sa­tion wur­de von Familie Hanssen gegründet und hat seit 1992 über 1.000 Geparden, Leoparden, Löwen, Hyänen, Karakale und Wildhunde gerettet. Nach eigenen Angaben konnten davon über 85% wieder ausgewildert werden. AfriCat betreibt das größte Raubtier Save-and-Release-Programm der Welt. Raubkatzen, die nicht mehr in die Freiheit entlassen werden konnten, fanden ihr zu Hause bei der AfriCat Foun­da­tion auf der Farm Okonjima. Ein Besu­cher­zentrum klärt über die Bedeu­tung des Natur­schutzes und eines funk­tio­nierenden Ökosys­tems auf. Ein Besuch schließt auch eine kurze Rundfahrt über die Farm und einen kleinen Snack ein.
L

Windhoek

Zwischen Kolonialarchitektur und Unabhängigkeit

Die Haupt­stadt Namibias liegt im soge­nannten Windhoeker Becken, einem hüge­ligen Talbe­cken, das rundum von Gebirgs­zügen einge­schlossen wird.

Im Osten ragen die Erosbergen auf, im Süden die Auasberge. Das Khomashoch­land liegt im Westen und Norden. Die topogra­fi­schen Begeben­heiten bilden somit eine natür­liche Barriere für das weitere Wachstum der Stadt. So ist die moderne Wohnbebauung mittlerweile bis an die steilen Hängen der Berge herange­rückt.
Das poli­ti­sche und kulturelle Zentrum der Stadt ist bis heute von der deut­schen Kolo­ni­al­ar­chitektur der Jahrhundert­wende geprägt. Im Süden wird der Central Busi­ness District vom histo­risch wich­tigen Ausspann­platz begrenzt, wo bis 1900 die Pferde und Ochsen ausge­spannt wurden. Vom Ausspann­platz aus führt die Indepen­dence Avenue als eine der wich­tigsten Verkehrs- und Einkaufs­straßen gen Norden.
Zu den histo­ri­schen Sehens­wür­digkeit zählen die Alte Feste, in der heute das Natio­nalmuseum unter­ge­bracht ist, außerdem die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche von 1910 im neoroma­ni­schen Stil sowie der soge­nannte Tinten­pa­last, in dem das Unter­haus des Parla­ments seinen Sitz hat.

In einem Gästehaus in den Bergen um Windhoek

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus liegt im Stadt­teil Avis, hoch am Hang, mit Rund­blick auf die Umge­bung Windhoeks. Die Zimmer und Bäder sind groß und teilweise mit Antiqui­täten oder afri­ka­ni­schen Kunst­ge­gen­ständen einge­richtet.

Vom Balkon aus eröffnet sich der Blick auf die gegenüber­liegenden Berge. Die Umge­bung ist ruhig und das Stadt­zentrum erreicht man in wenigen Fahrmi­nuten. Ein Restau­rant ist in unmit­telbarer Nach­bar­schaft. Das Früh­stück ist konti­nental, der Service freund­lich - eine klare Empfeh­lung für den Anfang oder das Ende einer Namibia­rund­reise.

Katutura

Town­ship von Windhoek
Die Vorstadt vor den Toren von Windhoek ist als Town­ship für schwarze Arbeiter in den 1950er Jahren entstanden. Schulen, Kran­ken­häuser und Einkaufs­zentren wurden aus dem Boden gestampft, um den Bewoh­nern keinen Anlass zu geben, das „weiße“ Windhoek zu betreten. Der Name stammt aus der Sprache der Herero und bedeutet soviel wie „der Ort, an dem wir nicht leben möchten“. Dennoch leben in der riesigen Well­blechhüt­ten­masse heute über 67.000 Menschen. Das Leben ist bunt und afri­ka­nisch: Zahl­lose Straßenver­käufer, Bars und Gemüse- und Obst­stände prägen das Ortsbild. Über allem liegt der Geruch von gebra­tenem Fleisch. Wer Katutura besich­tigen will, sollte dies nicht ohne Führer tun.

Daan-Viljoen-Wild­park

Steile Berge, Hoch­landsavanne
Der 40 Quad­ratki­lometer große Wild­park liegt west­lich von Windhoek im Khomashoch­land. Steile Berge, tiefe Täler, Hoch­landsavanne und Dornbü­sche machen den besonderen Reiz der Land­schaft aus, die bekannt ist für ihre vielen Vogel­arten. Wande­rungen und Rundfahrten im eigenen Wagen sind möglich. Dabei kann man Wild­tieren begegnen, darunter Kudu, Oryx, Strei­fengnu und Bergzebra.

Von Windhoek nach Windhoek, Airport

Mietwagenabgabe

Von der Unter­kunft zur Mietwa­gen­sta­tion

40 km | 27 Minuten

Mietwagenabgabe

Mietwa­gen­abgabe
Station: Windhoek, Airport

20 Tage
ab 5.879,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Lilly Brochhaus

Tel.: +49 (0)2268 92298-59

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