Namibia von oben: Eine Flugsafari
Sossusvlei: einzigartige Wunderwelt

Namibia von oben

Eine Flugsafari

Wer mit dem Kleinflugzeug über Namibia fliegt, bekommt einen ganz besonders intensiven Eindruck von der Majestät und Einsamkeit des Landes. Mit einem erfahrenen Piloten geht es im Tiefflug über menschenleere Gebirge, eine gespenstische Küste und die einzigartige Wunderwelt der Dünen von Sossusvlei.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Windhoek nach Fish River

Flug

Flug

Von Windhoek nach Fish River
Der Flug geht über das zentrale Hoch­land von Namibia nach Süden. Zur Rechten sieht man die Kala­hari liegen, zur Linken die Wüste Namib. Am Schluss bekommt man einen Einblick in den gewal­tigen Fish River Canyon.
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Fish River Canyon

Zweitgrößter Canyon der Erde

Er gilt nach dem Grand Canyon als der zweitgrößte Canyon der Erde und ist 161 Kilometer lang, fast 30 Kilometer breit und 550 Meter tief.

In präh­is­to­ri­schen Zeiten muss der Fish River einmal viel Wasser geführt haben. Anders ist diese gewal­tige Erosi­on­s­tä­tigkeit des Flusses nicht zu erklären. Heute ist er ein Rinnsal, das in Trockenzeiten bis auf einige Wasser­stellen austrocknet. Der Haupt­aus­sichts­punkt mit grandiosem Blick ist von der D324 aus zugäng­lich. Durch die Schlucht führt ein drei- bis fünf­tägiger Wanderweg vom Haupt­aus­sichts­punkt bis nach Ai Ais ohne feste Über­nach­tungs­stellen. Der Weg ist in den Sommermo­naten (Oktober bis März) wegen uner­träg­l­i­cher Hitze gesperrt. In Ai Ais gibt es die Möglichkeit, in heißen Quellen zu baden.

Zu Gast in einer Lodge über dem Canyon

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension | 1x Einzelzimmer | Halbpension

Die im April 2009 eröffnete Lodge klammert sich an die Abbruchkante des Fish River Canyons. Aufgrund dieser expo­nierten Lage hat man einen atembe­rau­benden Blick in die impo­sante Schlucht. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie auf der weniger frequen­tierten west­li­chen Seite des Canyons liegt, wo man prak­tisch allein ist. Die Lodge besteht aus 20 Chalets mit Innen- und Außendu­sche sowie dem Hauptgebäude mit Restau­rant und Aussichts­deck.

Jahrhunder­te­alte Köcherbäume und Spuren verschiedener Saurier finden sich in der Umge­bung. Bergze­bras, Klipp­springer, Kudus, Oryxan­tilopen dösen in der Mittagshitze, Springböcke und Paviane sind regelmäßige Besu­cher. Morgens oder am Nach­mittag, wenn die Hitze nach­lässt, kann man auf einer zwei­stün­digen Wande­rung auf einem Weg ober­halb der Felswände von Aussichts­punkt zu Aussichts­punkt gehen. Wande­rungen, Reiten und Rundfahrten werden ange­boten.

Hell’s Bend

Aussichts­platt­form über dem Fish River Canyon
Wer auf der guten Piste von Hobas zehn Kilometer zum Canyonrand fährt, kommt zu einem Pick­nick­platz mit der besten Aussicht über den Fish River Canyon. Der Fish River macht dort eine 180-Grad-Biege, die soge­nannte Hell's Bend. Seit 2010 gibt es eine Aussichts­platt­form

An der Abbruchkante zum Fish River Canyon

Aussicht in schwindel­er­regende Tiefe
An der Ostseite des Fish River Canyons führt ein Pad entlang, wie man in Namibia die unge­teerten Staub­pisten nennt. Wer vom View Point nach Süden geht, kommt an Aussichts­punkten vorbei, die aus immer neuen Blickwin­keln einen Einblick in die Großar­tigkeit des Canyons geben. Mit einem Allradwagen kann man die Strecke auf fahren. (hin und zurück auf demselben Weg, bis zur 4 Stunden und 8,5 Kilometer, auf und ab 20 Meter)

Durch­que­rung des Fish River Canyons

Mehr­tägiges Abenteuer für trai­nierte und erfah­rene Wanderer
Wer den kompletten Canyon durch­queren will, sollte sich an einige Regeln halten: Zuge­lassen sind nur Gruppen von mindes­tens drei und maximal 40 Personen. Jeder der Teil­nehmer muss vor Beginn der Wande­rung ein ärzt­li­ches Attest vorlegen, in dem bestä­tigt wird, dass die Person fit genug für die vier- bis fünf­tägige Tour ist. Dass es unter­wegs keine sani­tären Einrich­tungen oder Unterkünfte gibt, sollte jedem Teil­nehmer vorher klar sein, ebenso, dass alles an Verpfle­gung und vor allem Wasser selbst zu tragen ist. Auch eine recht­zei­tige Buchung wird auf Grund der großen Beliebt­heit empfohlen, ebenso wie sehr gutes Schuh­werk. Bewäl­tigt man die komplette Strecke durch den Canyon, gelangt man am Ende zu den 60 ºC heißen Mine­r­alquellen von Ai-Ais. Hier befindet sich auch nach der ganzen Tortur wieder das erste staat­liche Rest Camp mit Bungalows, Camping­plätzen, Restau­rants und einer Tank­stelle. Erholen kann man sich im Freibad, den Thermalquellen und weiteren Bade­einrich­tungen. (vier bis fünf Tage, 86 Kilometer, ab: 1000 Meter, auf: 360 Meter)

Flug

Nach Lüderitz

Der Flug vermit­telt einen Eindruck von der Riesenhaf­tigkeit des Sperrgebiets. Weil Glücksritter hier Edel­steine eimerweise aus dem Sand buddelten, wur­de das Gebiet abge­riegelt.

Es erstreckt sich entlang der Küste zwischen der süda­fri­ka­ni­schen Grenze und Lüde­ritz und bis über 70 Kilometer ins Hinter­land.

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Lüderitz

Diamantenstadt am stürmischen Atlantik

Die Stadt am stürmi­schen Atlantik ist nach dem Bremer Kaufmann benannt, der 1883 die Bucht und das weite Umland für 250 Gewehre und 600 engli­sche Pfund als seinen Privat­be­sitz erwarb.

Ein Jahr später stellte Bismarck die Bucht unter den Schutz des Deut­schen Reiches, was als Beginn der Kolo­niali­sie­rung Südwest-Afrikas gilt. Aufgrund seiner abge­schiedenen Lage blieb die Stadt lange Zeit wirt­schaft­lich unbedeu­tend. Dies änderte sich schlag­artig, als 15 Kilometer land­einwärts bei Kolmanskuppe Diamanten gefunden wurden. Dieser Boom endete jedoch nach wenigen Jahren, als die Diaman­ten­ge­sellschaft ihren Sitz an den Oranje verlegte. Im Stadt­zentrum erin­nern noch einige Häuser im Jugend­stil oder wilhelmi­ni­schen Stil an den Diaman­tenrausch.

Zu Gast in The Nest Hotel

2 Nächte | 1x Einzelzimmer, 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel ist gleich zu mehreren Seiten der Lüde­ritz Bucht ausge­setzt und liegt fußläufig zum Museum Haus Goerke und der Felsen­kir­chen.

Alle Zimmer haben Seeblick und ein saiso­naler Swimmingpool ist vorhanden. Die Küche ist empfehlens­wert. Ideal zur Erkundung von Lüde­ritz, für eine Exkur­sion zum Bogenfels oder nach Kolmanskop.

Diaz Point

Seelöwen­ko­lonie auf histo­ri­schem Boden
Am 25. Juli 1488 landete der erste Euro­päer in der Lüde­ritz-Bucht. Es war  Barto­lomeu Dias, der im Auftrag der portugie­si­schen Krone einen neuen Seeweg nach Indien suchte. Er stellte eine Kreuz­säule auf, die heute im Deut­schen Histo­ri­schen Museum von Berlin seht. Eine Kopie der Säule steht wieder am Diaz Point. Während der deut­schen Kolo­ni­alherr­schaft wurden an der Diaz-Spitze zwei Leuchtfeuer gebaut. Auf der Insel gegenüber ist eine Seelöwen­ko­lonie.

Kolmanskop

Ghost-Town in der Wüste
Das Diaman­ten­fieber in Namibia begann, nachdem in 1908 grandiose Steine unweit von Lüde­ritz gefunden wurden. Vor dem Ersten Welt­krieg wurden mehr als 1000 Kilogramm Diamanten gefunden. Mittel­punkt der Diaman­ten­indu­s­trie war Kolmannskop, das schnell wuchs und über Schule, Kasino und Kran­ken­haus verfügte.
Nach 1918 verla­gerte sich das Zentrum der Diaman­ten­suche nach Süden zum Orange River, so dass Kolmannskop zur Geis­ter­stadt wur­de. Noch heute ist die Region südlich von Lüde­ritz – das „Sperrgebiet“ – für die Öffent­lichkeit nicht zugäng­lich. Kolmanskop Tour Company hat jedoch eine Konzes­sion, Touren ins Sperrgebiet zu unter­nehmen. Die Öffnungs­zeiten sind wetterbedingt auf Vormit­tags 08:00 – 13:00 Mo – Sa begrenzt. In dieser Zeit werden zwei geführte Touren(09:30 und 11:00) ange­boten. Sonn­tags zwischen 10 und 13 Uhr können Sie die Kolmans­koppe eben­falls besich­tigen, aber nur ohne Führung! Die Führungen sind informativ und im Eintritts­preis bereits enthalten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig und die Teil­nahme nicht verpf­lich­tend. Man kann sich im Gelände frei bewegen. Wer das gute Licht der auf- und unter­ge­hende Sonne zum Fotogra­fieren nutzen möchte, besorge sich ein Foto Permit unbedingt am Tage vorher bei Lüde­ritz Safaris & Tours in Lüde­ritz. Damit kommt man bereits zu Sonnen­aufgang hinein. Mit dieser Geneh­migung kann man eben­falls an den Touren teil­nehmen.

Flug

Von Lüderitz nach Namib Rand Nature Reserve
Der kurze Flug geht über die südliche Namib. Recht­er­hand sieht man die Koichab Senke liegen.
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NamibRand Nature Reserve

Wüstenparadies am Rande der Namib

1984 erwarb der Windhoeker Geschäfts­mann, J.A. Brückner, am Rande der Wüste Namib eine Farm – aus Liebe zu dieser einmalig schönen Land­schaft.

Nach und nach kamen weitere Farmen hinzu. Entstanden ist daraus ein Wüsten­pa­ra­dies am 1976 Meter hohen Losberg, das mit über 2.000 Quad­ratki­lome­tern zu den größten privaten Natur­schutzgebieten Afrikas gehört. Die Rinderzucht wur­de einge­stellt; stattdessen leben wieder Bergze­bras, Kuhan­tilopen, und Springböcke auf Namib­Rand, aber auch Leoparden, Giraffen, Hyänen und Löffelhunde. Die Zäune zum angrenzenden Namib-Nauk­luft Park sind abge­rissen, so dass die Tiere sich groß­flächig bewegen und dem Regen nach­ziehen können.

Zu Gast in der Wolwedans Dune Lodge

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Wolwedans – zu Deutsch Wolf­stanz – heißt der magi­sche Platz in den roten Dünen von Namib­Rand. Wander­buren vom Kap haben ihm im 19. Jahr­hun­dert diesen Namen gegeben – wegen der umher­sprin­genden Hyänen. Bis heute hat sich der Ort den Charme vergan­gener Zeiten erhalten. Gäste werden in einer Lodge unter­ge­bracht, die mit allergrößter Sorgfalt in die empfind­li­chen Dünen gebaut wur­de. Haut­naher Kontakt mit der Sandwüste und stil­volle Eleganz sind hier auf unüber­treff­liche Weise verbunden.



Wich­tiger noch sind die Führungen durch das ökologisch einzig­ar­tige Namib­Rand Reservat, die den Tages­ab­lauf der Lodge prägen. In kaum einer anderen Unter­kunft wird man auf so viel Wissen über die sensi­blen ökologi­schen Zusam­men­hänge der Wüste treffen. Gäste werden in kleinen Gruppen geführt und sehr persön­lich betreut.

Transfer

Von Namib Rand Nature Reserve nach Sesriem
Das unwirk­lich schimmernde Tirasgebirge begrenzt eine weite Ebene zur rechten. Links liegt die grandiose Namib.
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Namib

älteste Wüste der Welt

Die Namib, was in der Hotten­tot­ten­sprache soviel wie „große Leere“ bedeutet, ist die älteste Wüste der Welt und erstreckt sich entlang der Küste von Namibia über eine Länge von 1.300 km (Nord-Süd) und eine Breite von etwa 120 km (Ost-West).

Der Kuiseb, der von Windhoek nach Walvis Bay fließt und nur selten Wasser führt, teilt die Namib in zwei landschaft­lich sehr verschiedene Teile. Nörd­lich ist sie von schroffen Felsen unter­schied­lichster Färbung und Schluchten geprägt. Südlich breitet sich ein Sand­meer mit langen rötli­chen Dünen aus, die ständig in Bewe­gung sind. Im Sommer herr­schen extreme Ober­fläc­hen­tem­pe­raturen von bis zu 70° Celsius. Bemerkens­wert ist der Küsten­streifen, in dem sich Walvis Bay und Swakop­mund befinden. Aufgrund des kalten Benguela Stroms im Atlantik herrscht hier an etwa 100 Tagen im Jahr dichter Nebel, der sich 10 km land­einwärts abrupt auflöst.

Zu Gast in der Kulala Desert Lodge

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge zwischen den zwei Fluss­betten der Aub und des Tsauchab ist aus den tradi­tionellen Baustoffen Afrikas – Stroh und Lehm – gebaut. Die zwölf reetge­deckten Kulalas (von dem Oshiwambo-Wort für „schlafen“) stehen auf Holz­platt­formen, wo sie einen Blick bis zu den roten Dünen von Sossus­vlei frei­geben. Wer möchte, hat die Möglichkeit, auf dem begehbaren Dach unter freiem Himmel zu schlafen.

Im Hauptgebäude gibt es neben der Rezep­tion eine Bar mit Lounge und ein Restau­rant. Von der Terrasse mit angrenzendem Pool blickt man auf ein Wasserloch, wo man tags­über und nachts Wüsten­tiere beob­achten und fotogra­fieren kann. Franzö­si­sche Küche wird am Pool oder auf der Veranda serviert. 
Die Lodge liegt direkt am Namib Nauk­luft Park und hat als einzige einen eigenen Zugang zum Park. Dieses ermög­licht es, vor Ort eine geführte Tour zur Dune 45 oder zum Sossus­vlei vor Sonnen­aufgang zu buchen. Die Morgendämme­rung, die die Dünen in ein magi­sches Licht taucht, ist ein High­light!

Sossus­vlei

über­irdi­sche Farben­spiele am Rand der Namib
Nach Sossus­vlei gelangt man von Sesriem aus. 65 Kilometer lang fährt man durch eine einzig­ar­tige Dünenwelt. Die letzten fünf Kilometer sind nur zu Fuß oder per Allradwagen(4x4) zu bewäl­tigen. Gegen Gebühr kann man auch den Transfer­service nutzen. Sossus­vlei ist eine Lehm­senke, die Dünen ringsum werden bis zu 300 Metern hoch und gehören zu den höchsten der Welt. Selbst in den Trockenzeiten kann man hier Strauße, Oryxan­tilopen und andere sehen. Diese Tiere leben von der Feuch­tigkeit der selten mit Wasser gefüllten Senke. Wer auf die Dünen steigt, besonders morgens oder abends, dem wird das Farb­spiel der orangefarbenen Dünen, der weißen Lehm­senke und des grünen Vege­ta­ti­ons­bands am Vlei sowie der atembe­rau­bende Fern­blick auf steinerne Gebirge in unver­gess­li­cher Erin­ne­rung bleiben. Da das Sossus­vlei ein Teil des Namib Nauk­luft Parks ist, benö­tigt man für die Fahrt eine Erlaubnis, die am Eingang erteilt wird.

Sesriem-Canyon

Trockenfluss in schat­tiger Schlucht
Heutzu­tage ist der Tsauchab ein Trockenfluss, der nur nach den seltenen Regen­fällen Wasser führt. Vor mehreren Millionen von Jahren muss er ein reißendes Wild­wasser gewesen sein, sonst hätte er nicht einen bis zu 30 Meter tiefen Canyon in das Sedi­mentge­stein graben können. Als im 19. Jahr­hun­dert die Trekburen den Canyon fanden und das in ihm stehende Wasser schöpfen wollten, benö­tigten sie ein langes Seil aus sechs Riemen, von denen jeder aus einem Oryxfell gemacht war. So heißt die schat­tige Schlucht bis heute Sesriem-Canyon (Sechsrie­menschlucht).

Dune 45

Charak­te­ris­ti­sche Düne mit geschwun­gener Kammlinie
Auf halber Strecke zwischen Sesriem und Sossus­vlei liegt bei Kilome­ter­stein 45 eine besonders charak­te­ris­ti­sche Düne. Wegen ihrer geschwun­genen Kammlinie wird sie häufig fotogra­fiert, besonders in der Dämme­rung, wenn die Kontraste über­scharf hervor­ste­chen. Sie ist über 170 Meter hoch. Der Sand, aus dem sie besteht, soll über fünf Millionen Jahre alt sein.

Flug

Nach Swakopmund
Nach dem Start überfliegt man die Dünen von Sossus­vlei. Danach geht weiter es über die menschenleere Namib nach Nordwestnord zur Walfischbucht.
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Swakopmund

Deutsche Kleinstadt zwischen Wüste und Skelettküste

Blut­wurst und Bienenstich, Karneval und Kirchengemeinde: Swakop­mund wirkt auf den ersten Blick wie eine deut­sche Klein­stadt.

Prozent der Bewohner spre­chen noch deutsch. Sogar das Klima ist eher mittel­eu­ro­päisch – wegen des kalten Benguela Stroms, der Swakop­mund an vielen Tagen mit Nebel und Dunst umhüllt. Nur zehn Kilometer land­einwärts weicht der Schleier der strah­lende Sonne Afrikas. Dieses Tempe­raturgefälle nutzen die hitzege­plagten Namibianer für ihren Sommer­ur­laub (zwischen Oktober bis März). Man sollte aber in Swakop­mund nicht einen Bade­ur­laub wie in der Karibik erwarten. Die Wasser­tempe­raturen über­steigen kaum die Tempe­raturen der Nordsee. Dafür kann man von Swakop­mund Streif­touren an der Küste gen Norden unter­nehmen, z.B. zum Cape Cross, wo hundert­tausende von Robben zu sehen sind oder zur düsteren Wildnis der Skeleton Coast.

Transfer

Airport - Hotel
Ein Fahrer der Unter­kunft holt Sie am Flughafen ab und bringt Sie zur Unter­kunft.

Zu Gast in einem Suitenhotel in Swakopmund

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Unter­kunft liegt optimal im Zentrum von Swakop­mund. Zur Fußgängerzone sind es wenige Schritte, zum Strand 200 Meter.

Die Zimmer wirken luftig, hell und modern, das Badezimmer ist direkt in den Schlafbereich inte­griert. Auf der schat­tigen Innen­ter­rasse kann man sich bei einem Glas Wein erholen oder mit anderen Gästen ins Gespräch kommen. Früh­stück gibt es außer­halb; hierfür werden Wert­gut­scheine zur Verfügung gestellt.

Swakop­mund Museum

Geschichte der deut­schen Kolo­ni­alzeit
Die Schwer­punkte der Ausstel­lungen liegen auf der Geschichte und Natur der nami­bi­schen Küsten­regionen und der Heimatge­schichte der Stadt Swakop­mund. Besonderer An­zie­hungs­punkt ist die Origi­nal­einrich­tung der berühmten Swakop­munder Adler-Apotheke, sowie eine umfang­reiche Ausstel­lung über die ethni­schen Gruppen Namibias, ein origi­naler Ochsenwagen, diverse Dior­amen zu geschicht­li­chen Ereig­nissen in Namibia sowie eine umfang­reiche Samm­lung nami­bi­scher Insekten.

Dampf­lo­komobil Martin Luther

Hier stehe ich, ich kann nicht anders
1896 ließ Oberst­leutnant Trost eine in Deutsch­land gefer­tigte Dampf­lo­komobile nach Walvis Bay bringen. Das Dampffahrzeug ohne Schienen sollte Mate­rial von Swakop­mund in die Namib bringen und damit die Ochsenkarren ersetzen. Allerdings erwies es sich als komplett untaug­lich. Es verbrauchte immense Wasser­mengen und blieb ständig im Sand stecken. In drei Monaten soll es nicht mehr als 25 Kilometer zurückge­legt haben. So kam es zu seinem Namen „Martin Luther“, der auf dem Reichstag zu Worms gesagt haben soll: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.“ Bis heute steht Martin Luther bei Arandis. Zu seinem Schutz wur­de ein Muse­umsgebäude errichtet.

Welwit­s­chia Trail

Rundfahrt zu den ältesten Pflanzen der Erde
Die von dem Öster­rei­cher Fried­rich Welwitsch entdeckte Pflanze wächst nur im Hinter­land von Swakop­mund. Obwohl sie bis zu 2000 Jahre alt wird, besitzt sie nur zwei Laubblätter, die über 2,5 Meter lang werden können. Ihr Wurzel­werk breitet sich unter­irdisch über einen Radius von 15 Metern aus. Die erstau­n­liche Pflanze, die mehrere Jahre ohne Wasser leben kann, ist ins Wappen von Namibia eingegangen. 
Ein 4x4 ist erforder­lich, ebenso ein Permit.

Transfer

Hotel - Airport
Ein Fahrer wird Sie am Hotel abhohlen und zum Flughafen fahren.

Flug

Von Swakopmund nach Windhoek
Der Flug führt von der Atlan­tikküste nach Osten. Bald kommt man zur großen Rand­stufe, durch die sich abenteuer­liche Pässe winden. Schon von weitem ist Windhoek zu sehen, das hinter den Khomasbergen liegt.
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Khomas-Hochland

Grünes Hochplateau in Zentral-Namibia

Das knapp über 2.000 Meter hoch gelegene Gebirgs­pla­teau liegt im Zentrum Namibia mit der Haupt­stadt Windhoek in seiner Mitte.

Am Gamsberg im Westen grenzt das Khomashoch­land an die Namib. Dort fällt es abrupt 1.000 Meter steil ab, was man die Große Rand­stufe“ nennt. Im Osten trifft das Khomashoch­land auf die Kala­hari. Die hohen Gebirge fangen den letzten Regen ab, der vom Indi­schen Ozean her nach Westen zieht. Daher ist die Vege­ta­tion viel üppiger als in der Kala­hari oder der Namib. In der rich­tigen Jahres­zeit kann man im Khomas-Hoch­land ein grünes Namibia erleben.

Transfer

Airport - Hotel
Ein Fahrer vom Voigt­land Guest­house erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie zur Unter­kunft.

In einem Gästehaus bei Windhoek

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Nicht weit von Windhoek entfernt und doch in idylli­scher Land­schaft gelegen, befindet sich das Gäste­haus auf einer sanften Anhöhe mit traumhaftem Ausblick. Ein besonderes Ambi­ente wird in dem um 1900 erbauten Farmhaus durch eine harmo­ni­sche Kombi­na­tion aus afri­ka­ni­schem und euro­päi­schem Stil sowie antiken und modernen Möbeln erzeugt. Neben der farmei­genen Simm­en­taler Rinderzucht, bei der es sich um eine der ältesten außer­halb von Europa handelt, können auch die auf dem Gelände lebenden Giraffen bestaunt werden.

Alle Mahlzeiten werden frisch zubereitet. Im Pool und auf der Sonnen­ter­rasse kann man sich wunderbar entspannen und den Ausblick in die weite Land­schaft genießen.

Windhoek

Deut­sches Kolo­nial­erbe in Namibias Haup­stadt
Bei der Landung auf dem Flughafen gewinnt man den Eindruck, Windhoek sei eher ein deut­sches Provinz­städt­chen als eine Haupt­stadt. Wenn man dagegen auf der Rück­reise nach Windhoek kommt und zuvor die Leere und Weite des Landes erfahren hat, verwandelt sich Windhoek in der Wahr­neh­mung in eine Welt­stadt. Cha­rak­te­ris­tisch für das Stadt­bild ist das Gemisch aus deut­scher Kolo­ni­al­ar­chitektur und modernen Zweckbauten. Sehens­wür­digkeiten sind vor allem die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche, die alte Feste der deut­schen Schutz­truppe von 1890 und neuerdings der Heroes Acre, das Denkmal der Unabhängigkeit. Die andere Seite von Windhoek heißt Kattutura, zu deutsch: wo niemand wohnen will. Das Town­ship von Windhoek gehört zwar nicht zur schlimmsten Kategorie, erin­nert aber daran, dass in Namibia erste und dritte Welt Tür an Tür wohnen.

Transfer

Hotel - Airport
Ein Fahrer vom Voigt­land Guest­house bringt Sie von der Unter­kunft zum Flughafen.
12 Tage
ab 5.899,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Das Afrika Team

Tel.: +49 (0)2268 92298-61

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  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
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