Expedition ins Ovambo-Land: Von Windhoek zur angolanischen Grenze - Namibia
An der Grenze zu Angola: Epupa-Fälle

Expedition ins Ovambo-Land

Von Windhoek zur angolanischen Grenze

Nur wenige Namibia-Reisen führen über den Etosha Park hinaus. Diese geht durchs Ovamboland bis zum Kunene, dem Grenzfluss nach Angola. Zurück geht es durch das menschenleere Kaokoveld.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Windhoek

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Namibia
Fahrzeug: Hyundai Tucson (2x4) o.ä. Automatik (Group K)
Tarif: premium cover + Navi
Station: Windhoek, Airport

Windhoek

22 km | 19 Minuten
A

Khomas-Hochland

Grünes Hochplateau in Zentral-Namibia

Das knapp über 2.000 Meter hoch gelegene Gebirgs­pla­teau liegt im Zentrum Namibia mit der Haupt­stadt Windhoek in seiner Mitte.

Am Gamsberg im Westen grenzt das Khomashoch­land an die Namib. Dort fällt es abrupt 1.000 Meter steil ab, was man die Große Rand­stufe“ nennt. Im Osten trifft das Khomashoch­land auf die Kala­hari. Die hohen Gebirge fangen den letzten Regen ab, der vom Indi­schen Ozean her nach Westen zieht. Daher ist die Vege­ta­tion viel üppiger als in der Kala­hari oder der Namib. In der rich­tigen Jahres­zeit kann man im Khomas-Hoch­land ein grünes Namibia erleben.

In einem Gästehaus bei Windhoek

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Nicht weit von Windhoek entfernt und doch in idylli­scher Land­schaft gelegen, befindet sich das Gäste­haus auf einer sanften Anhöhe mit traumhaftem Ausblick. Ein besonderes Ambi­ente wird in dem um 1900 erbauten Farmhaus durch eine harmo­ni­sche Kombi­na­tion aus afri­ka­ni­schem und euro­päi­schem Stil sowie antiken und modernen Möbeln erzeugt. Neben der farmei­genen Simm­en­taler Rinderzucht, bei der es sich um eine der ältesten außer­halb von Europa handelt, können auch die auf dem Gelände lebenden Giraffen bestaunt werden.

Alle Mahlzeiten werden frisch zubereitet. Im Pool und auf der Sonnen­ter­rasse kann man sich wunderbar entspannen und den Ausblick in die weite Land­schaft genießen.

Windhoek

Deut­sches Kolo­nial­erbe in Namibias Haup­stadt

Bei der Landung auf dem Flughafen gewinnt man den Eindruck, Windhoek sei eher ein deut­sches Provinz­städt­chen als eine Haupt­stadt. Wenn man dagegen auf der Rück­reise nach Windhoek kommt und zuvor die Leere und Weite des Landes erfahren hat, verwandelt sich Windhoek in der Wahr­neh­mung in eine Welt­stadt. Cha­rak­te­ris­tisch für das Stadt­bild ist das Gemisch aus deut­scher Kolo­ni­al­ar­chitektur und modernen Zweckbauten. Sehens­wür­digkeiten sind vor allem die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche, die alte Feste der deut­schen Schutz­truppe von 1890 und neuerdings der Heroes Acre, das Denkmal der Unabhängigkeit. Die andere Seite von Windhoek heißt Kattutura, zu deutsch: wo niemand wohnen will. Das Town­ship von Windhoek gehört zwar nicht zur schlimmsten Kategorie, erin­nert aber daran, dass in Namibia erste und dritte Welt Tür an Tür wohnen.

Von Windhoek nach Hamakari

318 km | 4:00 h
Kurz nach Verlassen der Haup­stadt befindet man sich in Namibias stiller Berg­savanne. Bei Okahandja gibt es einen großen Straßen­markt mit afri­ka­ni­schem Kunst­gewerbe.

Windhoek-Zentrum

Zwischen Kolo­ni­al­ar­chitektur und Unabhängigkeit

Das poli­ti­sche und kulturelle Zentrum der Stadt ist bis heute von der deut­schen Kolo­ni­al­ar­chitektur geprägt. Im Süden wird der Central Busi­ness District vom histo­risch wich­tigen Ausspann­platz begrenzt, wo bis 1900 die Pferde und Ochsen ausge­spannt wurden. Bedeu­ten­dste Sehens­wür­digkeit und Wahrzei­chen von Windhoek ist die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche von 1910 im neoroma­ni­schen Stil. Daneben stand das Denkmal des Südwester Reiters, das an die Kolo­ni­al­kriege des deut­schen Kaiser­reichs gegen die Herero von 1903 bis 1907 erin­nern soll. 2009 wur­de das Denkmal abge­baut und hundert Meter weiter südlich wieder aufge­baut. Es steht nun vor der Alten Feste, die im Krieg der Nama gegen die Herero 1890 errichtet wur­de. Auf den Türmen und Mauern stehen noch Geschütze aus der Zeit des Baus.

Katutura

Town­ship von Windhoek

Die Vorstadt vor den Toren von Windhoek ist als Town­ship für schwarze Arbeiter in den 1950iger Jahren entstanden. Schulen, Kran­ken­häuser und Einkaufs­zentren wurden aus dem Boden gestampft, um den Bewoh­nern keinen Anlass zu geben, das „weiße“ Windhoek zu betreten. Der Name stammt aus der Sprache der Herero und bedeutet soviel wie „der Ort, an dem wir nicht leben möchten“. Dennoch leben in der riesigen Well­blechhüt­ten­masse heute über 67.000 Menschen. Das Leben ist bunt und afri­ka­nisch: Zahl­lose Straßenver­käufer, Bars und Gemüse- und Obst­stände prägen das Ortsbild. Über allem liegt der Geruch von gebra­tenem Fleisch. Wer Katutura besich­tigen will, sollte dies nicht ohne Führer tun.

Daan-Viljoen-Wild­park

Steile Berge, Hoch­landsavanne

Der 40 Quad­ratki­lometer große Wild­park liegt west­lich von Windhoek im Khomashoch­land. Steile Bergen, tiefe Täler, Hoch­land-Savanne und Dornbü­sche machen den besonderen Reiz der Land­schaft aus, die bekannt ist für die vielen Vogel­arten. Wande­rungen und Rundfahrten im eigenen Wagen sind möglich. Dabei kann man Wild­tieren begegnen, darunter Kudu, Oryx, Strei­fengnu und Bergzebra.

B

Waterberg

Gewaltiger Tafelberg am Rande der Kalahari

Weithin sichtbar ragt der riesige Tafelberg aus der Savanne hervor. Bei Sonnen­un­ter­gang glüht er rot auf.

Das schwer zugäng­liche Plateau ist zu einem der wich­tigsten Refugien für bedrohte Tier­arten geworden. Spitz- und Breitmaul­nas­hörner leben hier, ebenso Büffel und seltene Antilopen, dazu 200 Vogel­arten und eine große Anzahl Reptilien und Amphibien. Die beste Möglichkeit, das Terrain zu erkunden, ist zu Fuß. Vom Waterberg Park am Fuß des Berges führt ein Pfad durch den Fels nach oben. Dort gibt ein breites Netz von Wander­wegen, vom kurzen Spaziergänge bis zur Drei­t­ages­wande­rung

Zu Gast auf einer Rinderfarm am Waterberg

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Mit seinen Gebäuden aus der Kolo­ni­alzeit und den alten Bäumen wirkt die Jagd- und Gästefarm wie eine Fata Morgana inmitten des staub­tro­ckenen Landes.

Die Gastgeber bieten nicht nur einen entspannten, familiären Aufent­halt, sondern auch ein umfang­rei­ches Programm. Dazu gehören die Be­grüßung auf der schat­tigen Terrasse mit haus­gemachter Limo­nade, Besich­tigungen der ökologisch ausge­rich­teten Farm, Wildbe­ob­ach­tung und ein Besuch der Kriegsgräber aus dem Herero-Aufstand gegen die deut­sche Kolo­ni­almacht. Wande­rungen am Waterberg oder auf dem Farmge­lände sind möglich, außerdem Schwimmen im Pool oder Stöbern in der großen Bibliothek. Weiterhin bieten die Gastgeber eine histo­risch und landschaft­lich beein­dru­ckende Farmrundfahrt an, die vor Ort gebucht werden kann.

Führung (OPTIONAL)

Hamakari Farm-Tour (2 Stunden, deutsch)

Die Tour beginnt am Nach­mittag, nach einer kleinen Stärkung bei Kaffee und Kuchen in gemüt­li­cher Runde. Gastgeber Wilhelm führt über das Gelände des Gutshofs und vermit­telt seinen Gästen einen Eindruck davon, wie das tägl­iche Leben auf einer Rinderfarm in Namibia aussieht.

Neben Erklär­ungen zum land­wirt­schaft­li­chen Betrieb und zur heimi­schen Tier- und Pflanzenwelt, gibt es auch den ein oder anderen inter­essanten Exkurs in die Welt der nami­bi­schen Poli­tik sowie zur reichen Geschichte und Tradi­tion des Landes.

Deut­scher Friedhof am Waterberg

Erin­ne­rung an den ersten deut­schen Völkermord

Am 11. und 12. August 1904 kam es am Waterberg zur entschei­denden Schlacht zwischen der deut­schen Kolo­ni­almacht und den aufständi­schen Hereros. Danach begann das, was Histo­riker als den ersten deut­schen Völkermord bezeichnen. 2000 mit Kanonen und Maschi­n­enge­wehren gerüs­tete deut­sche Soldaten standen mehreren Zehn­tausenden Hereros gegenüber. Sie waren der deut­schen Waff­en­technik jedoch nicht gewachsen und wurden unter dem kommandierenden General von Trotha in die wasser­lose Kala­hari abge­drängt, wo sie verdurs­teten. Die wenigen gefal­lenen deut­schen Soldaten sind auf dem Friedhof begr­aben, wo es jeden zweiten Sonntag im August eine gemein­same deutsch-namibia­ni­sche Gedenkfeier gibt.

Von Hamakari nach Okau­kuejo

276 km | 3:30 h
Am fernen Horizont thront der majestätische Waterberg über der Savanne. Da er von zwei Seiten umfahren wird, werden die gewal­tigen Ausmaße dieses Tafelbergs offenbar.

Cheetah Conserva­tion Fund

Reha­zentrum für bedrohte Geparden

Der amerika­ni­sche Verein zum Schutz des Gepards unter­hält in Namibia ein Info-Zentrum inner­halb der Waterberg Conservancy. Der Gepard ist zwar im südli­chen Afrika auf Grund der pionier­haften Arbeit des DeWildt Zentrums bei Pretoria derzeit nicht mehr vom Aussterben bedroht, seine Bestände sind jedoch immer noch gering. Da Geparden taga­ktiv sind und gelegent­lich Schafe rissen, wurden sie in der Vergan­gen­heit von Famern gnadenlos gejagt. Das Cheetah Zentrum liegt rund 45 Kilometer südöst­lich von Otjiwa­rongo.

Otjiwa­rongo Croco­dile Ranch

Rund um das Krokodil – im Teich und auf dem Teller

60 männ­liche und 40 weib­liche Nilk­rokodile leben inzwi­schen auf der Farm bei Otjiwa­rongo, die auf Krokodilzucht umge­stellt hat. Außerdem gibt es dort Vögel und Schildkröten. Ein Führer begleitet die Besu­cher durch das Gelände rund um einen großen Teich. Im Restau­rant wird ein leichtes Lunch ange­boten – natür­lich auch Krokodilf­leisch, das ähnlich wie Geflügel schmeckt.

AfriCat Foun­da­tion

Rehabili­ta­ti­ons­sta­tion für bedrohte Raubkatzen

Auf der Farm Okonjima hat die AfriCat Foun­da­tion ihren Sitz. Die Non-Profit-Orga­ni­sa­tion wur­de von Familie Hanssen gegründet und hat seit 1992 über 1.000 Geparden, Leoparden, Löwen, Hyänen, Karakale und Wildhunde gerettet. Nach eigenen Angaben konnten davon über 85% der großen Katzen wieder ausgewildert werden. AfriCat betreibt das größte Raubtier Save-and-Release-Programm der Welt. Raubkatzen, die nicht mehr in die Freiheit entlassen werden konnten, fanden ihr zu Hause bei der AfriCat Foun­da­tion auf der Farm Okonjima. Ein Besu­cher­zentrum klärt über die Bedeu­tung des Natur­schutzes und eines funk­tio­nierenden Ökosys­tems auf. Ein Besuch schließt auch eine kurze Rundfahrt über die Farm und einen kleinen Snack ein.

C

Etosha Nationalpark

Namibias Wildparadies

Der Park ist ein Teil der Kala­hari Senke, ein riesenhaftes abfluss­loses Becken, das sich bis nach Botswana ausdehnt.

Die Etosha Pfanne war früher ein großer Binnensee, der nach und nach ausge­trocknet ist und Salz­ab­la­ge­rungen zurückge­lassen hat. Daher hat der Park auch seinen Namen. Er stammt aus der Ovambo Sprache und bedeutet soviel wie „großer weißer Platz“. Der Park hat eine Größe von 20.000 Quad­ratki­lome­tern und eine Länge­n­ausdeh­nung von Ost nach West von fast 300 Kilome­tern. Während im Winter (April – September) ange­nehme Tempe­raturen herr­schen, wird es im Sommer sehr heiß. An der Südseite des Parks, wo sich auch die Camps befinden, liegen viele Wasserlöcher, die besonders im trockenen Winter die Tiere anlo­cken. 1500 Elefanten leben hier, 300 Löwen, das bedrohte Spitzmaul­nashorn, Leoparden und die verschiedensten Antilopen.
Trotz seiner gewal­tigen Ausdeh­nung ist der Park eigent­lich noch zu klein – jeden­falls für Elefanten, die Tausende von Kilome­tern in ihrem Leben wandern und immer wieder die Zäune des Parks nieder­reißen. In den Schub­laden der Regie­rung liegen Pläne, den Park erheb­lich zu vergrößern.

Zu Gast im Okaukuejo Camp

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Wasserloch von Okau­kuejo ist wohl das berühm­teste in Etosha. Zahl­lose Tiere kommen hier jahraus, jahrein, Tag und Nacht zur Tränke.

Direkt ober­halb des Tümpels liegt das Südcamp des Etosha Parks. Das Okau­kuejo Camp ist aus einer deut­schen Polizei- und Mili­tär­sta­tion hervor­gegangen und heute ein staat­li­ches Camp. Der Aufent­halt hier ist inter­essant, da man die Tiere in Inter­ak­tion mitein­ander erleben kann – auch nachts, wenn das Wasserloch beleuchtet ist. Dies gleicht den im Vergleich zu einer privaten Lodge etwas schwäc­heren Service aus.

Im Süden des Etosha Parks

Vor dem Haupt­ein­gangstor zu Namibias Tier­pa­ra­dies

Das Haupt­ein­gangstor zum Etosha Park ist das Anderson Gate im Süden von Okaujuejo. Wer nicht in einem staat­li­chen Camp inner­halb des Parks wohnen will, sondern den Charme einer privaten Lodge erleben will, findet vor dem Eingangstor ein paar Möglichkeiten in allen Preis­klassen. Oft sind die Lodges in einem privaten Wild­re­servat ange­siedelt und bieten auf ihrem Gelände Pirschfahrten an. Sie liegen meist versteckt in der Wildnis und bieten ultima­tiven Luxus, so etwa die Ongava Lodge. Andere sind direkt an der Straße, so dass man in wenigen Minuten am Eingangstor ist.

Okau­kuejo

Dichtes Tier­leben am großen Wasserloch

Die Wasser­stelle von Okau­kuejo ist beleu­chet und kann vom Rast­lager abends und nachts beob­achtet werden. Das Wasserloch bietet den Touristen besonders im Winter ein einzig­ar­tiges Erlebnis. Elefan­ten­herden von bis zu vierzig Tieren können gesichtet werden und auch Spitzmaul­nas­hörner besu­chen die Wasser­stelle oft. Weitere regelmäßige Besu­cher sind Löwen, Geparden und braune Hyänen. Manchmal kann man den Löwen sogar bei der Jagd zusehen.

Olifantsbad

Bei Elefanten beliebtes Wasserloch

Das Wasserloch ist, wie der Name nahelegt, besonders bei Elefanten wegen der Mopanebäume in der Umge­bung beliebt. Gern nehmen sie dort zwischen den Mahlzeiten ein Bad. Auch Zebras und Antilopen sind regelmäßige Gäste an der Tränke, wo sie oft von Hyänen und anderen Raubtieren belauert werden.

Von Okau­kuejo nach Von Lindequist Gate Area

Halali

Wasserloch für nacht­ak­tive Tiere

Rund 600 Meter vom Halali-Camp mit Restau­rant, Toilette und Café liegt ein Wasserloch, das vom Camp aus zu Fuß erreichbar und von den Wild­tieren inzwi­schen gut akzep­tiert ist. Abends wird das Wasserloch beleuchtet, so dass man auch nacht­ak­tive Tiere beob­achten kann.

View­point Etosha-Pfanne

Bester Ausblick über die schimmernde Salzebene

Die fast 5.000 Quad­ratki­lometer große und 120 Kilometer lange Salzpfanne entstand vor fast vier Millionen Jahren, als durch Verände­rung von Fluss­läufen ein großer Binnensee austrock­nete. In besonders reichen Regenjahren läuft die Etosha-Pfanne bis zu zehn Zentimeter hoch voll und lockt dann tausende Flamingos, Wat- und andere Wasservögel an, die hier auch brüten. Ansonsten bildet die Salzkruste eine weiß­lich schimmernde Schicht, die der Pfanne ihren Namen einge­tragen hat. „Etosha“ heißt auf Ovahimba: „großer weißer Platz“.

Kalkheuwel

Wasserloch für Foto­safaris

Die Wasser­stelle gilt bei Kennern als eine der besten zum Fotogra­fieren, da man den Tieren sehr nahe kommt. Besonders in der Trockenzeit wird das Wasserloch von allen Wildarten stark frequen­tiert. Wenn Löwen in der Gegend sind, müssen die anderen Tiere warten, bis die Könige der Tiere ihren Durst gestillt haben. Oryx, Giraffen und Elefanten werden oft ange­troffen. Leoparden eben­falls. Die Wasser­stelle ist auch gut zur Vogelbe­ob­ach­tung geeignet. Greifvögel, wie Schwarzbrust-Schlan­ge­nadler, Raubadler und Schma­rot­zermi­lane werden oft ange­troffen. Häufig sind auch die seltenen, blau­gelben Rüpels­pa­pa­geien zu beob­achten.

D

Osten des Etosha Parks

Private Wildreservate im Schatten des Nationalparks

Östlich des Etosha Parks haben sich während der deut­schen Kolo­ni­alzeit Siedler niederge­lassen, die das Land unter sich aufteilten.

Auf großen Arealen betrieben sie Rinderzucht und behielten ihre Farmen in der Regel auch nach dem Ersten Welt­krieg, als Namibia süda­fri­ka­ni­sches Protek­torat wur­de. Heute gehört das Land ihren Nach­fahren, die meist noch deutsch­spra­chig sind. Allerdings wur­de in der Trocken­heit in den 1980iger Jahren überall die Rinderzucht aufge­geben, das Gelände renatu­riert und Wild ange­siedelt. Auf dem Gelände der ehema­ligen Farmen bieten die Nach­fahren der deut­schen Siedler heute Pirschfahrten in offenen Wagen an. Besonders attraktiv sind ihre Lodges auch wegen der Nähe zum Etosha Park.

Zu Gast im Onguma Tree Top Camp

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension | 2x Conservation Levy pro Person

Das sehr kleine Camp liegt im privaten Onguma Nature Reserve, das im Osten an den Etosha Park angrenzt. Es umfasst zurzeit gut 20.000 Hektar Busch­land und wird noch erwei­tert. Außer Elefanten trifft man dort auf dieselben Tiere wie im Etosha Park. Das Camp kann nur acht Personen beherbergen und ist besonders für solche Gäste geeignet, die für ein paar Tage ein inten­sives Buscher­lebnis mit nur wenigen Vertrauten teilen möchten.

Die vier Baumhäuser und die Boma, wie man den eingefrie­deten Gemeinschafts­be­reich im südli­chen Afrika nennt, sind auf Pfählen gebaut, um die Einwirkung auf die Umwelt möglichst gering zu halten und sich vor wilden Tieren zu schützen. Außerdem bietet sich aus der Höhe ein hervor­ra­gender Blick auf ein Wasserloch, das Tag und Nacht von Wild­tieren aufge­sucht wird. Die Küche befindet sich unter freiem Himmel. Gäste haben die Möglichkeit, dem Chefkoch zuzu­schauen, wie er die Speisen auf offenem Feuer zubereitet.

Namu­toni

Festung der deut­schen Schutz­truppe

Ursprüng­lich war der Ort im Osten der Etoshapfanne ein Kontroll­punkt, der von der deut­schen Schutz­truppe während der Rinder­pest errichtet wur­de. Nach dem Herero-Aufstand wur­de das Camp befes­tigt. Heute befindet sich in den Mauern des Forts eines der drei großen Park-Camps. Ein Museum informiert über die Geschichte des Mili­tärpos­tens. Vor der Mauer liegt das King Nehale Wasserloch, wo man auch abends Tiere beob­achten kann, wenn man im Camp unter­ge­bracht ist.

Von Von Lindequist Gate Area nach Oshigambo

220 km | 3:00 h
E

Ovamboland

Afrikanisches Landleben zwischen Etosha und Angola

Das Ovambo­land zwischen dem Etosha Park und der ango­la­ni­schen Grenze ist relativ dicht besiedelt. Bis zur Unabhängigkeit war die Region Home­land.

Noch heute leben hier fast ausschließlich Schwarze unter ärmli­chen Bedingungen. Es gibt kaum Erwerbsmöglichkeiten; Hirse und Gemüse wachsen trotz vergleichbar üppiger Vege­ta­tion kärglich. Daneben gibt es Viehhal­tung. Eine touris­ti­sche Infra­struktur fehlt fast völlig. Das liegt daran, das die Region vor der Unabhängigkeit fast zwei Jahrzehnte Kriegs­schau­platz war. Auch der ango­la­ni­sche Bürger­krieg bis 2001 wur­de zuweilen im nami­bisch/ango­la­ni­schen Grenzgebiet ausge­tragen. Achtung: wer die Märkte in Oshakati oder Ondagwa besucht, geht ein hohes Risiko ein, bestohlen zu werden.

Zu Gast in einem Dorf der Owambo

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Wer nach einer außergewöhn­li­chen Erfah­rung sucht, der findet sie hier: fünf recht komfor­table Rundhütten beherbergen bis zu zwölf Gäste.

Jede ist individuell einge­richtet und verfügt über ein eigenes Bad und eine Veranda. Sie stehen gleich neben einem Owambo-Dorf und das Konzept ist in Namibia bislang einzig­artig. Jeder kann bei den tägl­i­chen Haus­arbeiten helfen und so am tradi­tionellen Leben der Owambo teilhaben. Dazu gehören die Zuberei­tung der Mahlzeiten über dem offenen Feuer, Korbflechten, Töpfern oder auch die Erkundung der Umge­bung.

Von Oshigambo nach Opuwo

298 km | 4:00 h
Sie fahren durch die Trockensavanne am nörd­li­chen Rand des Etosha Parks.

Oshakati

Stadt der Well­blechhütten im Ovambo­land

Die Haupt­stadt der Region Oshana ist mit 35.600 Einwoh­nern die größte Stadt in Nordnamibia und die fünftgrößte des Landes. Dabei wur­de sie erst 1966 von der süda­fri­ka­ni­schen Besatzungs­macht gegründet, die einen mili­täri­schen Stütz­punkt an der Grenze zu Angola brauchte. Nach der Unabhängigkeit 1990 und dem Abzug der Süda­fri­kaner ließen sich inner­halb kürzester Zeit tausende arbeits­lose SWAPO-Freiheits­kämpfer in der Stadt nieder. Arbeits­lo­sigkeit und Krimi­nalität stiegen. Obwohl sich die Lage inzwi­schen wieder stabili­siert hat, leben die meisten Einwohner bis heute in Well­blechhütten.

F

Opuwo

Zentrum der Himba-Kultur

Die Haupt­stadt der Region Kunene ist mit 7900 Einwoh­nern die einzige Stadt des Kaokovelds. Sie vom süda­fri­ka­ni­schen Militär als Stütz­punkt genutzt.

Opuwo besitzt auch das einzige Kran­ken­haus des Gebietes und ist Zentrum der jahrhunder­te­alten Himba-Kultur. Tradi­tion und Neuzeit treffen hier sehr unver­mit­telt aufein­ander – mit allen Problemen eines derar­tigen Zeit­sprungs: Alko­holmissbrauch, Krimi­nalität, Verwahrlosung und Prosti­tu­tion.

Zu Gast in einer Country Lodge bei Opuwo

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Nach einer etwas rumpe­ligen Zufahrt über eine Staub­piste landet man schließ­lich auf einem Hügel, der eine weite Aussicht über das Kaokoveld ermög­licht.

Seit 2005 steht an diesem besonderen Ort eine Country Lodge, die viel mehr ist als nur ein Zwischen­stop auf dem Weg ins Kunene. Mit ihrem Open-Air-Restau­rant, dem Liege­deck des Swimming Pools und den 40 Zimmern im afri­ka­ni­schen Deko-Stil wirkt die Anlage wie eine Oase. Ausflüge zu den Epupa Fällen, an den Kunene sowie Exkur­sionen zu den nahen Himba Dörfern werden ange­boten. Allein die Fahrt ist ein Erlebnis für sich: im urigen Magirus Deutz LKW wird jeder Ausflug zu einer Abenteuer­tour.

Von Opuwo nach Epupa

180 km | 3:30 h
Im Gegen­satz zum weißen Farm­land gibt es im Kunene­gebiet keine Zäune. Daher muss man mit Vieh auf der Straße rechnen, das sich besonders um die Wasser­stellen herum aufhält.
G

Epupa-Fälle

Grüne Auwälder, zahllose Vogelarten

Der Kunene Fluss, der von Ost nach West in den Atlantik fließt, bildet die Grenze zwischen Namibia und Angola. Rund 190 Kilometer vor seiner Mündung stürzt er über die Epupa Fälle rund 40 Meter tief in eine Schlucht.

Der Wasserfall wird von grünen Auenwäldern umgeben, die Heimat für zahl­lose Vogel­arten sind. Obwohl sie weder die größten noch die höchsten Wasserfälle Afrikas sind, sind sie von einer einzig­ar­tigen Schönheit. Da die Region äußerst abge­legen und nur schwer zu errei­chen ist – am besten nimmt man das Flugzeug – haben sich Land­schaft und Einwohner ihre Ursprünglichkeit weitge­hend bewahren können.

Zu Gast im Camp an den Epupa Falls

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das kleine Camp liegt unmit­telbar an den Wasser­fällen mitten in üppigen Auenwäl­dern, die Heimat für zahl­lose Wasservögel sind.

Gäste werden in einem der neun gut ausge­stat­teten Zelte mit eigenem Bad unter­ge­bracht. Die meisten von ihnen sind am Fluss – ebenso wie das Haupt­haus und der Swimmingpool. In der Nähe liegt ein Dorf der Himbas, die zu den letzten stein­zeit­li­chen Völkern der Erde gehören. Die Führungen dorthin haben nichts mit einem Zoo-Besuch gemein, da die Dorf­be­wohner über die Entwick­lung des Tourismus mitbe­stimmen und von ihm profi­tieren. Daneben gibt es Wander­wege durch den herr­li­chen Urwald, die zu spekta­kulären Aussichts­punkten führen. Seit Kurzem wird auch River Rafting auf dem Kunene ange­boten.

Von Epupa nach Sesfontein

337 km | 5:30 h
Über Opuwo geht es es zurück durch das Kaokoveld.

Otjoma­temba Pass

Pass durch einsame Gebirgs­savanne

Südlich der Ortschaft Otjoma­temba liegt der Pass, der durch die einsame Gebirgs­savanne führt. Nörd­lich des Passes geht es in das Tal des Flusses Skelm, der in der Kunene-Sprache Noideb heißt. Der Bach führt aber nur selten Wasser.

H

Sesfontein

Deutsches Fort im abgelegenen Kaokoveld

1896 errich­tete die deut­sche Kolo­ni­al­regie­rung ein Fort im abge­legenen Kaokoveld zur Kontrolle von Rinder­pest, Wilderei und Waffenschmuggel.

Mit der Nieder­lage im 1. Welt­krieg wur­de das Fort aufge­geben und verfiel. Rund hundert Jahre später zeugen nur noch ein paar Ruinen und der kleine deut­sche Solda­tenfriedhof von der deut­schen Kolo­ni­alherr­schaft. Bis heute gibt die Land­schaft einen guten Eindruck vom Afrika vor Beginn der Farm­wirt­schaft. Die Urein­wohner, die Himbas, gelten als letzte stein­zeit­liche Nomaden der Erde. Felsgravuren, die zum Teil älter als tausend Jahre sind, zeugen von einer früheren Besied­lung durch das Volk der San.

Zu Gast in der Khowarib Lodge

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension | 2x Community Levy pro Person

Die Lodge liegt am Hoanib-Fluss in der Khowarib-Schlucht im nörd­li­chen Damar­a­land. Die 14 Chalets aus Leinwand stehen auf Holz­decks gegenüber der beein­dru­ckenden Klippen, die der Fluss vor Jahr­tausenden in einer wasser­rei­cheren Zeit geformt haben muss.

Jenseits beginnt das Kaokaoveld, eine kaum besiedelte Urlandschaft, in der die Himba, das letzte Noma­denvolk der Erde, und Wüsten­ele­fanten leben. Mit­tel­punkt des Camps bildet die Lapa, der tradi­tionelle Versamm­lungs­platz unter einem Stroh­dach. Auf der Veranda, die die Schlucht über­blickt, können Gäste sich erholen oder lesen. Fahrten im Jeep auf den Spuren von Wüsten­ele­fanten und Nashör­nern werden ange­boten, ebenso geführte Spaziergänge in die Schlucht und Ausflüge zu den Fels­zeich­nungen der San oder zu den Himbas.

Ongongo Gorge

Heiße Quellen auf Tahlsohle der Schlucht

Wenige Kilome­ter von der C43 entfernt ist die Ongongo Schlucht über eine Schot­ter­piste zu errei­chen. Auf der Talsohle gibt es nahe dem Camping­platz heiße Quellen, in denen man baden kann. Die benach­barten Höhlen sind von Fledermäusen bewohnt.

Von Sesfontein nach Etendeka

75 km | 1:30 h
I

Palmwag

Spitzmaulnashörner und Sukkulenten in riesigem Reservat

Das 4.500 Quad­ratki­lometer große Pachtgebiet in der Kunene Region grenzt im Norden an den Hoanib Fluss und im Westen an die Skelettküste.

Weite Grassteppen werden von trockenen Fluss­betten durch­quert. Am Horizont kann man das entfernte Etendeka Plateau ausma­chen. Die extreme Trocken­heit hat eine Viel­zahl sukkulenter Pflanzen hervor­ge­bracht. Eine besondere Attrak­tion sind die Spitzmaul­nas­hörner, von denen es hier inzwi­schen die welt­weit größte Popu­la­tion gibt. Daneben gibt grasen Bergze­bras, Springböcke und Giraffen, aber auch Löwen und Leoparden, Hyänen und Erdmänn­chen sind zu entde­cken. Für einen Besuch ist eine schrift­liche Geneh­migung erforder­lich, die man in der Palmwag Lodge erhält. Jedoch sollten dies nur erfah­rene Reisende mit Allradwagen auf eigene Faust tun. Empfehlens­wert ist stattdessen eine Tour mit einem Führer.

Zu Gast in einem Camp am Grootberg Massiv

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension mit Aktivitäten

Das Camp am Fuß des Grootberg Massivs ist ein ganz besonderer Ort. Es liegt völlig allein in einer bizarren Land­schaft zwischen urzeit­li­chem Geröll und Basaltfelsen.

Geschützt von einem privaten Pachtgebiet nörd­lich von Palmwag, dürfen sich in dem großen Areal nur wenige Menschen aufhalten. Dafür trifft man, je nach Regen­fall und Vege­ta­tion, auf den Pirschfahrten und geführten Wande­rungen Wüsten­ele­fanten und Spitzmaul­nas­hörner, Hyänen, Löwen und zahlrei­chen Antilopen. Die zehn Gäst­e­zelte sind schlicht und funk­tional gehalten, ohne dabei an Atmo­sphäre oder Komfort einzubüßen. Jedes Zelt hat ein abge­schirmtes Außenbad mit Eimerdu­sche. Strom wird solar erzeugt und das Essen auf dem offenen Feuer zubereitet. Und nirgends schmeckt es besser als unter dem afri­ka­ni­schen Ster­nen­zelt. Ein kleines Schwimm­be­cken steht den Gästen zur Verfügung.

Von Etendeka nach Karibib

444 km | 6:00 h

Torra Conservancy

Schutzgebiet für Wüsten­ele­fanten

Die Torra Conservancy im Kunen­e­land ist eines von etwa 60 nami­bi­schen Schutzgebieten, die unter lokaler Verwal­tung – in diesem Fall der Damara – stehen. Auf über 350.000 Hektar schützt es die urtüm­liche Land­schaft des Huab-Tals, durch das seit Jahr­tausenden die Wüsten­ele­fanten streifen.

Damara-Museum

Frei­lichtmuseum zur Kultur der Damaras

In der Nähe von Twyfelfontein, in der Mitte des tradi­tionellen Damara-Landes informiert heute ein Frei­lichtmuseum zur Kultur der Damaras. Über Jahrhunderte lebten sie in kleinen Gruppen­ als Jäger und Sammler sowie als Viehzüchter. Um ihre Kultur vor dem Verges­senwerden zu bewahren, wur­de 2010 das Museum eröffnet, wo Besu­cher vom Leben der Dama­ras vor der Kolo­ni­sa­tion Namibias erfahren. Vorge­stellt werden Schmie­de­tech­niken, die Herstel­lung von Kleidung und Schmuck und – am wich­tigsten – wie man sich im Busch mit Nahrung und Medizin versorgte.

Twyfelfontein

2500 Felsgravuren der San

Rund 90 Kilometer west­lich von Khorixas im Damar­a­land liegt eine der umfang­reichsten Fund­stätten von Felsgravuren auf der Welt. Über 2.500 Stein­gravuren auf den rötli­chen Sand­stein­platten wurden gezählt. Sie stellen zumeist Tiere dar, wobei es sich sowohl um Wild als auch um Rinder handelt. Die Zeich­nungen sind sehr gut erkennbar und werden den San zuge­ordnet. Über das Alter ist man sich nicht einig. Schätzungen bewegen sich zwischen 2.000 und 10.000 Jahren. 
1952 wur­de das Tal von Twyfelfontein zum Natio­naldenkmal erklärt. Die UNESCO verlieh ihm 2007 den Welt­kultur­erbe Status. Ein Rundwanderweg führt die Besu­cher zu den acht schönsten Stein­platten.
Führungen werden vor Ort ange­boten.

J

Erongo Gebirge

Zerklüftetes Vulkangebirge mit üppiger Vegetation

Entstanden ist das wild zerklüf­tete Gebirge vor Jahrmil­lionen durch einen Vulkan­ausbruch, der nicht bis zur Ober­fläche gelangte.

Da es aufgrund seiner Höhe viel Regen abfängt, ist es relativ dicht bewachsen und kaum zu durch­dringen. Die üppige Vege­ta­tion hat seit jeher Tiere und Menschen angezogen, wovon zahlreiche Felsgravie­rungen der San zeugen. Sobald es zu Regen­fällen kommt, wachsen außerdem diverse Savan­nengräser. Die größte Pflanze ist der Spro­kiesboom, der eine Höhe von maximal acht Meter erreicht und vor allem an Steilhängen wächst. Sein Samenöl enthälte antibiot­hi­sche Substanzen und  wird in der Medizin einge­setzt.

Zu Gast in einem Wildschutzgebiet

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Fast unsichtbar fügt sich die Lodge in den trockenen Busch zwischen dem fast 2000 Meter hohen Otji­pa­tera Massiv und weißen Marmorbergen ein.

Sie liegt in einem 18.000 Hektar großen Wild­schutzgebiet südlich des Erongo-Gebirges, das wegen seiner unter­schied­li­chen Vege­ta­ti­ons­zonen eine erstau­n­liche Viel­falt an Flora und Fauna aufweist. Buschhasen, braune Hyänen, Geparden, Schildkröten und viele andere, zum Teil bedrohte Tier­arten sind hier heimisch. Gäste werden in Gras­dachbungalows unter­ge­bracht, die so weit ausein­ander stehen, dass man den Eindruck gewinnt, allein in der Savanne zu sein. Zum Früh­stück auf der Terrasse gibt es selbstge­ba­ckenes Brot. Die Wildge­richte zum Dinner werden unter dem offenen Stroh­dach serviert. Wandern und Reiten auf der Farm sind möglich, eine Pirschfahrt im offenen Jeep zum Sundowner kann vor Ort gebucht werden.

Von Karibib nach Windhoek

Mietwagenabgabe

Von Karibib nach Windhoek

247 km | 3:00 h
Die Strecke geht über Okahandja, wo einer der größten Straßenmärkte für afri­ka­ni­sches Kunst­gewerbe in Namibia abge­halten wird.

Mietwagenabgabe

Station: Windhoek, Airport

19 Tage
ab 2.949,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Das Afrika Team

Tel.: +49 (0)2268 92298-61

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  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
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