An der Grenze zu Angola: Epupa-Fälle
An der Grenze zu Angola: Epupa-FälleBild
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Von Windhoek zur angolanischen Grenze

Windhoek – Waterberg – Etoscha Park – Ovamboland – Epupafälle – Kaokoveld – Erongo – Gebirge

19 Tage | ab 2.998,00 EUR p.P. im DZ*

Nur wenige Namibia-Reisen führen über den Etosha Park hinaus. Diese geht ins Ovamboland und weiter bis zum Kunene, dem Grenzfluss nach Angola. Durch das menschenleere Kaokoveld kommt man wieder nach Zentralnamibia.


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A

Tag 1 und 2: Windhoek

Mietwagenannahme
Vermieter: AVIS Namibia
Fahrzeug: Hyundai Tucson (2x4) o.ä. Automatik (Group K)
Tarif: premium cover + Navi
Station: Windhoek, Airport

Zu Gast in der Palmquell Lodge1 Nacht | Bed & Breakfast

Eingebettet in einem idyllischen Palmengarten liegt, 45 Kilometer vom Internationalen Flughafen und zwei Kilometer von der Stadtmitte Windhoeks entfernt, die Hotel-Pension unter österreichischer Leitung. Das Haus bietet 16 großräumige Zimmer mit Klimaanlage und Fußbodenheizung. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Fernseher mit deutschen sowie englischen Sendern, Telefon, eine Minibar und ein Wandtresor. Für die gemütliche Atmosphäre sorgen Malereien und handgewebte Teppiche von namibischen Künstlern. Zur Erholung steht den Gästen ein großes, beheiztes Schwimmbad zur Verfügung, ebenso eine Lounge, wo die Spezialitäten der Hausbar, erlesene südafrikanische Weine, in Ruhe genossen werden können.

Sehenswertes vor Ort:


B

Tag 2 bis 4: Waterberg

Von Windhoek nach Waterberg290 km | 3 Stunden 30 Minuten

Sehenswertes unterwegs:

Zu Gast in einer Lodge am Waterberg-Plateau2 Nächte | Halbpension

Die Lodge liegt in einem Hochtal unterhalb der Waterberg-Kante und hat einen weiten Blick in die Omaheke Halbwüste. Da die Farm sich vom Fuß des Berges bis hoch hinauf erstreckt, kann die Lodge – als einzige – geführte Wanderungen über das landschaftlich einzigartige Plateau anbieten. Die komfortablen Bungalows haben einen eigenen Plunge-Pool.

Sehenswertes vor Ort:


C

Tag 4 und 5: Okaukuejo

Von Waterberg nach Okaukuejo279 km | 3 Stunden 30 Minuten

Sehenswertes unterwegs:

Zu Gast im Okaukuejo Camp1 Nacht | Bed & Breakfast

Das Wasserloch von Okaukuejo ist wohl das berühmteste in Etosha. Zahllose Tiere kommen hier jahraus, jahrein, Tag und Nacht zur Tränke. Direkt oberhalb des Tümpels liegt das Südcamp des Etosha Parks. Das Okaukuejo Camp ist aus einer deutschen Polizei- und Militärstation hervorgegangen und heute ein staatliches Camp. Der Aufenthalt hier ist interessant, da man die Tiere in Interaktion miteinander erleben kann – auch nachts, wenn das Wasserloch beleuchtet ist. Dies gleicht den im Vergleich zu einer privaten Lodge etwas schwächeren Service aus.

Sehenswertes vor Ort:


D

Tag 5 bis 7: Osten des Etosha Parks

Von Okaukuejo nach Von Lindequist Gate Area160 km – 6 Stunden

Sehenswertes unterwegs:

Zu Gast im Onguma Tree Top Camp2 Nächte | Halbpension

Das sehr kleine Camp liegt im privaten Onguma Nature Reserve, das im Osten an den Etosha Park angrenzt. Es umfasst zurzeit gut 20.000 Hektar Buschland und wird noch erweitert. Außer Elefanten trifft man dort auf dieselben Tiere wie im Etosha Park. Das Camp kann nur acht Personen beherbergen und ist besonders für solche Gäste geeignet, die für ein paar Tage ein intensives Buscherlebnis mit nur wenigen Vertrauten teilen möchten. Weiterlesen→

Die vier Baumhäuser und die Boma, wie man den eingefriedeten Gemeinschaftsbereich im südlichen Afrika nennt, sind auf Pfählen gebaut, um die Einwirkung auf die Umwelt möglichst gering zu halten und sich vor wilden Tieren zu schützen. Außerdem bietet sich aus der Höhe ein hervorragender Blick auf ein Wasserloch, das Tag und Nacht von Wildtieren aufgesucht wird. Die Küche befindet sich unter freiem Himmel. Gäste haben die Möglichkeit, dem Chefkoch zuzuschauen, wie er die Speisen auf offenem Feuer zubereitet.

Sehenswertes vor Ort:


E

Tag 7 bis 9: Oshigambo

Von Von Lindequist Gate Area nach Oshigambo220 km | 3 Stunden

Zu Gast in einem Dorf der Owambo2 Nächte | Halbpension

Wer nach einer außergewöhnlichen Erfahrung sucht, der findet sie hier: fünf recht komfortable Rundhütten beherbergen bis zu zwölf Gäste. Jede ist individuell eingerichtet und verfügt über ein eigenes Bad und eine Veranda. Sie stehen gleich neben einem Owambo-Dorf und das Konzept ist in Namibia bislang einzigartig. Jeder kann bei den täglichen Hausarbeiten helfen und so am traditionellen Leben der Owambo teilhaben. Dazu gehören die Zubereitung der Mahlzeiten über dem offenen Feuer, Korbflechten, Töpfern oder auch die Erkundung der Umgebung. 

Sehenswertes vor Ort:

Ovamboland
Das Ovamboland zwischen dem Etosha Park und der angolanischen Grenze ist relativ dicht besiedelt. Bis zur Unabhängigkeit war die Region Homeland. Noch heute leben hier fast ausschließlich Schwarze unter ärmlichen Bedingungen. Es gibt kaum Erwerbsmöglichkeiten; Hirse und Gemüse wachsen trotz vergleichbar üppiger Vegetation kärglich. Daneben gibt es Viehhaltung. Eine touristische Infrastruktur fehlt fast völlig. Das liegt daran, das die Region vor der Unabhängigkeit fast zwei Jahrzehnte Kriegsschauplatz war. Auch der angolanische Bürgerkrieg bis 2001 wurde zuweilen im namibisch/angolanischen Grenzgebiet ausgetragen. Achtung: wer die Märkte in Oshakati oder Ondagwa besucht, geht ein hohes Risiko ein, bestohlen zu werden.

F

Tag 9 und 10: Opuwo

Von Oshigambo nach Opuwo295 km | 4 Stunden 30 Minuten

Sehenswertes unterwegs:

Zu Gast in einer Lodge bei Opuwo1 Nacht | Bed & Breakfast

Die Lodge ist die einzige, ständig bewirtschaftete im abgelegenen Kaokoland. Dafür sind die Zimmer unerwartet komfortabel und sogar mit Klimaanlage ausgestattet. Was die Lodge jedoch auszeichnet, sind die Führungen durch landeskundige Ranger. Auf den Tagesausflügen werden die Gäste mit der herben Schönheit des Kaokolandes und seinem fragilen Ökosystem vertraut gemacht. Daneben werden Besuche bei den benachbarten Himbas arrangiert.

Sehenswertes vor Ort:

Opuwo
Die Hauptstadt der Region Kunene ist mit 7900 Einwohnern die einzige Stadt des Kaokovelds. Sie vom südafrikanischen Militär als Stützpunkt genutzt. Opuwo besitzt auch das einzige Krankenhaus des Gebietes und ist Zentrum der jahrhundertealten Himba-Kultur. Tradition und Neuzeit treffen hier sehr unvermittelt aufeinander – mit allen Problemen eines derartigen Zeitsprungs: Alkoholmissbrauch, Kriminalität, Verwahrlosung und Prostitution.

G

Tag 10 bis 13: Epupa

Von Opuwo nach Epupa179 km | 3 Stunden 30 Minuten

Zu Gast im Camp an den Epupa Falls3 Nächte | Halbpension

Das kleine Camp liegt unmittelbar an den Wasserfällen mitten in üppigen Auenwäldern, die Heimat für zahllose Wasservögel sind. Gäste werden in einem der neun gut ausgestatteten Zelte mit eigenem Bad untergebracht. Die meisten von ihnen sind am Fluss – ebenso wie das Haupthaus und der Swimmingpool. In der Nähe liegt ein Dorf der Himbas, die zu den letzten steinzeitlichen Völkern der Erde gehören. Die Führungen dorthin haben nichts mit einem Zoo-Besuch gemein, da die Dorfbewohner über die Entwicklung des Tourismus mitbestimmen und von ihm profitieren. Daneben gibt es Wanderwege durch den herrlichen Urwald, die zu spektakulären Aussichtspunkten führen. Seit Kurzem wird auch River Rafting auf dem Kunene angeboten.

Sehenswertes vor Ort:

Epupa-Fälle
Der Kunene Fluss, der von Ost nach West in den Atlantik fließt, bildet die Grenze zwischen Namibia und Angola. Rund 190 Kilometer vor seiner Mündung stürzt er über die Epupa Fälle rund 40 Meter tief in eine Schlucht. Der Wasserfall wird von grünen Auenwäldern umgeben, die Heimat für zahllose Vogelarten sind. Obwohl sie weder die größten noch die höchsten Wasserfälle Afrikas sind, sind sie von einer einzigartigen Schönheit. Da die Region äußerst abgelegen und nur schwer zu erreichen ist – am besten nimmt man das Flugzeug – haben sich Landschaft und Einwohner ihre Ursprünglichkeit weitgehend bewahren können.

H

Tag 13 bis 15: Sesfontein

Sehenswertes unterwegs:

Otjomatemba Pass
Südlich der Ortschaft Otjomatemba liegt der Pass, der durch die einsame Gebirgssavanne führt. Nördlich des Passes geht es in das Tal des Flusses Skelm, der in der Kunene-Sprache Noideb heißt. Der Bach führt aber nur selten Wasser.

Zu Gast in der Khowarib Lodge2 Nächte | Halbpension

Die Lodge liegt am Hoanib-Fluss in der Khowarib-Schlucht im nördlichen Damaraland. Die 14 Chalets aus Leinwand stehen auf Holzdecks gegenüber der beeindruckenden Klippen, die der Fluss vor Jahrtausenden in einer wasserreicheren Zeit geformt haben muss. Jenseits beginnt das Kaokaoveld, eine kaum besiedelte Urlandschaft, in der die Himba, das letzte Nomadenvolk der Erde, und Wüstenelefanten leben. Mittelpunkt des Camps bildet die Lapa, der traditionelle Versammlungsplatz unter einem Strohdach. Auf der Veranda, die die Schlucht überblickt, können Gäste sich erholen oder lesen. Fahrten im Jeep auf den Spuren von Wüstenelefanten und Nashörnern werden angeboten, ebenso geführte Spaziergänge in die Schlucht und Ausflüge zu den Felszeichnungen der San oder zu den Himbas.

Sehenswertes vor Ort:


I

Tag 15 bis 17: Etendeka

Von Sesfontein nach Etendeka75 km | 1 Stunde 30 Minuten

Zu Gast in einem Camp am Grootberg Massiv2 Nächte | Vollpension mit Aktivitäten

Das Camp am Fuß des Grootberg Massivs ist ein ganz besonderer Ort. Es liegt völlig allein in einer bizarren Landschaft zwischen urzeitlichem Geröll und Basaltfelsen. Geschützt von einem privaten Pachtgebiet nördlich von Palmwag, dürfen sich in dem großen Areal nur wenige Menschen aufhalten. Dafür trifft man, je nach Regenfall und Vegetation, auf den Pirschfahrten und geführten Wanderungen Wüstenelefanten und Spitzmaulnashörner, Hyänen, Löwen und zahlreichen Antilopen. Die zehn Gästezelte sind schlicht und funktional gehalten, ohne dabei an Atmosphäre oder Komfort einzubüßen. Jedes Zelt hat ein abgeschirmtes Außenbad mit Eimerdusche. Strom wird solar erzeugt und das Essen auf dem offenen Feuer zubereitet. Und nirgends schmeckt es besser als unter dem afrikanischen Sternenzelt. Ein kleines Schwimmbecken steht den Gästen zur Verfügung. 

Sehenswertes vor Ort:

Palmwag
Das 4.500 Quadratkilometer große Pachtgebiet in der Kunene Region grenzt im Norden an den Hoanib Fluss und im Westen an die Skelettküste. Weite Grassteppen werden von trockenen Flussbetten durchquert. Am Horizont kann man das entfernte Etendeka Plateau ausmachen. Die extreme Trockenheit hat eine Vielzahl sukkulenter Pflanzen hervorgebracht. Eine besondere Attraktion sind die Spitzmaulnashörner, von denen es hier inzwischen die weltweit größte Population gibt. Daneben gibt grasen Bergzebras, Springböcke und Giraffen, aber auch Löwen und Leoparden, Hyänen und Erdmännchen sind zu entdecken. Für einen Besuch ist eine schriftliche Genehmigung erforderlich, die man in der Palmwag Lodge erhält. Jedoch sollten dies nur erfahrene Reisende mit Allradwagen auf eigene Faust tun. Empfehlenswert ist stattdessen eine Tour mit einem Führer.

J

Tag 17 bis 19: Omaruru

Von Etendeka nach Omaruru374 km | 5 Stunden 30 Minuten

Sehenswertes unterwegs:

Zu Gast in einer Wilderness Lodge2 Nächte | Halbpension

Ein Steinhaus mit Strohdach, zehn Safarizelte und ringsherum weit und breit kein Anzeichen von Zivilisation. Nur die stille Zauberwelt am Fuße der Erongoberge, in die ein paar bezeichnete Pfade führen. Haushohe Granitfelsen liegen verstreut um das Camp, als hätten Riesen hier einst Ball gespielt. Dazwischen stehen Schirmakazien und Sukkulenten. Die Zelte stehen zum Schutz vor wilden Tieren auf Holzplattformen und sind über Holzstege miteinander verbunden. Auf den Decks ist alles vorhanden, was man braucht: Bäder und Liegestühle auf der Terrasse. Alle Zelte stehen so weit auseinander, dass der Eindruck entsteht, man sei allein in der Wildnis. Der Swimmingpool liegt abseits zwischen Granitfelsen eingebettet. Weiterlesen→

Im Hauptgebäude gibt es einen Aufenthaltsraum mit Kamin und ein Speisezimmer, die Bar und eine große überdachte Terrasse mit freiem Ausblick auf die Umgebung. Das Restaurant und die Lounge liegen auf einem separaten Granitfelsen mit Aussicht auf das Erongogebirge. Die Wasserstelle unterhalb der Lodge wird Tag und Nacht von Wildtieren aufgesucht. Besonders Paviane und Leoparden lieben die Felsenlandschaft und sind regelmäßig zu sehen.

Sehenswertes vor Ort:


Tag 19: Windhoek

Von Omaruru nach Windhoek260 km | 3 Stunden 30 Minuten

Mietwagenabgabe
Station: Windhoek, Airport


Zusatzleistungen

Umfulana Klimaspende
Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 


Fahrzeug

Vermieter: AVIS Namibia
Typ: Hyundai Tucson (2x4) o.ä. (Gruppe K)

Ausstattung: Automatik, 5 Türen, Radio/CD, Airbags, Klimaanlage, ABS, elektrische Fensterheber, Servolenkung, Zentralverriegelung, KEIN Allrad!
Empfehlung: 4 Personen, 2 große und 3 mittlere Koffer

Leistungen


Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt) und Mietwagen (falls oben angezeigt):

ab 2.998,00 EUR*


Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
März–Okt.

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

Wenn Sie Fragen oder Änderungswünsche haben oder buchen möchten, rufen Sie uns an.


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Tel.: +49 (0)2268 92298-61

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1. Reisewünsche
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3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

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