Namibias Sternenhimmel: Übernachten unter dem Kreuz des Südens
Unter Namibias Sternenhimmel

Namibias Sternenhimmel

Übernachten unter dem Kreuz des Südens

Das Besondere an dieser Reise ist nicht die Route. Die Rundreise orientiert sich an den Highlights von Namibia. Besonders sind allerdings die Unterkünfte. Nicht weil sie besonders luxuriös wären. Dafür liegen sie mitten in der Wildnis, in die sie sich harmonisch integrieren. Oft kann man sogar im Freien übernachten, den Geräuschen aus dem Busch lauschen und das Kreuz des Südens bewundern.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Windhoek nach Mariental

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS Namibia
Fahrzeug: Hyundai Tucson (2x4) o.ä. Automatik (Group K)
Tarif: premium cover + Navi
Station: Windhoek, Airport

Von Windhoek nach Mari­ental

243 km | 3:00 h

Einen ersten Höhe­punkt bilden die Aub Berge, wo die Straße eine Höhe von über 1.900 Metern erreicht. Nach Reho­both, dem Zentrum der Baster, fällt die Land­schaft ab.

Flache Savanne herrscht vor. Rund 25 Kilometer südlich von Reho­both überquert man den südli­chen Wendekreis (23° südli­cher Breite).

Windhoek-Zentrum

Zwischen Kolo­ni­al­ar­chitektur und Unabhängigkeit
Das poli­ti­sche und kulturelle Zentrum der Stadt ist bis heute von der deut­schen Kolo­ni­al­ar­chitektur geprägt. Im Süden wird der Central Busi­ness District vom histo­risch wich­tigen Ausspann­platz begrenzt, wo bis 1900 die Pferde und Ochsen ausge­spannt wurden. Bedeu­ten­dste Sehens­wür­digkeit und Wahrzei­chen von Windhoek ist die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche von 1910 im neoroma­ni­schen Stil. Daneben stand das Denkmal des Südwester Reiters, das an die Kolo­ni­al­kriege des deut­schen Kaiser­reichs gegen die Herero von 1903 bis 1907 erin­nern soll. 2009 wur­de das Denkmal abge­baut und hundert Meter weiter südlich wieder aufge­baut. Es steht nun vor der Alten Feste, die im Krieg der Nama gegen die Herero 1890 errichtet wur­de. Auf den Türmen und Mauern stehen noch Geschütze aus der Zeit des Baus.

Reho­both

Heimat des Bastervolks
Die 30.000-Einwohner-Stadt im staubigen Süden hat wenig Attrak­tionen zu bieten, dafür aber eine unglaub­liche Geschichte. Sie beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts rund 2.000 Kilometer weiter südlich am Kap der Guten Hoff­nung. 
Dort war es  üblich geworden, dass die weißen Herren mit ihren Arbeite­rinnen Neben­be­zie­hungen unter­hielten. Auch wenn dies totge­schwiegen wur­de, war es nicht zu über­sehen: Es gab jede Menge unehe­li­cher Kinder, die man je nach Aussehen Kleinboi, Witboi oder Swartboi nannte. Im Gegen­satz zu ihren weißen Halbge­schwistern hatten die „Bastarde“ kaum Rechte. Viele fanden bei Missio­naren Zuflucht, wo sie getauft wurden und zur Schule gingen. Die bibli­schen Geschichten halfen ihnen, Ihre Iden­tität zu finden. Sie iden­ti­fi­zierten sich mit dem Volk Israel, das wie sie in der Knechtschaft wohnte. Bald nannten sie sich selbst mit Stolz „das Volk der Baster“. In den 1860iger Jahren kam es dann zu einer großen Auswande­rungs­welle. Da ihnen der Osten versperrt war, blieb ihnen nur – wie den Israeliten – die Wüste im Norden. Nach über 2.000 Kilome­tern Wande­rung gruben sie einen Brunnen, in dem es ganzjährig Wasser gab. Sie nannten ihn Reho­both – nach dem Brunnen, den Isaak am Rand der Wüste gegr­aben hatte. Noch heute sind in Reho­both die häufigsten Nach­namen „Kleinboi“ oder „Swartboi“. Wer in Reho­both einkauft oder tankt, wird schnell merken, dass die Nach­fahren der Baster bis heute eine dem Holländi­schen verwandte Sprache spre­chen und ganz andere Gesichts­züge haben als die benach­barten Nama oder Herero.
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Trans Kalahari Walk

Urerfahrungen in der Savanne

Wandern und Über­nachten in der afri­ka­ni­schen Savanne – das ist die Urerfah­rung der Menschheit seit Hundert­tausenden von Jahren.

Hautnah den heißen Wüstenwind spüren. Antilo­pen­herden auf der weiten Steppe erspähen. Giraffen beim Äsen der Baumkronen zuschauen. Der Sonnen­un­ter­gang, das Lagerfeuer, der Duft von gebra­tenem Fleisch, der Ster­nenhimmel und die geheim­nisvollen Laute der Nacht. Und dann in der Morgendämme­rung frös­telnd mit damp­fendem Kaffee auf den spekta­kulären Moment zu warten, da die Sonne hinter den Dünen gleißend hervor­bricht.

Wanderung durch die Kalahari

2 Nächte | Vollpension mit geführter Wanderung

Tag 1: Lodge und Erho­lung

Der Nach­mittag wird in der Kala­hari Red Dunes Lodge verbracht. Empfang durch den Guide und Informa­tionen über den kommenden Tag. Am Abend Möglichkeit zur Wildbe­ob­ach­tung am nahen Wasserloch, Erho­lung am Pool oder ein kleiner Spaziergang. Abend­essen und Über­nach­tung in der Kala­hari Red Dunes Lodge.

Tag 2: Ganz­tägige Wande­rung mit Mittag­spick­nick 
Ein früher Aufbruch macht es möglich, den Sonnen­aufgang mit einer Tasse Kaffee auf einer Düne erleben zu können. Die Wande­rung führt durch die typi­schen roten Kala­hari Dünen, die die Baumsavanne durch­bre­chen. Man erreicht am Nach­mittag das kleine luxu­riöse Dünen­camp mit Aussichtster­rasse und Pool, Zelten mit eigenem Bad und warmer Dusche und Schat­tenlapa, das auf einer hohen Sand­düne in der Kala­hari liegt. Dort wird am Abend gegrillt und über­nachtet.



Tag 3: 
Kurz nach Sonnen­aufgang beginnt der Tag mit einem Früh­stück auf der Terrasse des Camps, wo sich am Wasserloch vielleicht noch einmal Antilopen oder Giraffen sehen lassen. Nach dem Früh­stück führt die Wande­rung weiter durch offene Gras- und Buschsavanne, wo mit hoher Wahr­schein­lichkeit Nyala oder Impala zu beob­achten sind. Bereits gegen Mittag, nach zwei Stunden erreicht man wieder die Kala­hari Red Dunes Lodge.

Mari­ental

Ver­sor­gungs­zen­trum im Westen der Kala­hari
Die heutige Haupt­stadt der Region Hardap mit 12.000 Einwoh­nern wur­de 1894 von einem Siedler aus Porta Westfa­lica gegründet, der den Ort nach seiner Ehefrau Anna Maria Brandt nannte. Mari­ental ist heute ein Ver­sor­gungs­zen­trum für die umliegenden Farmen und Nama Gemeinden. Durch den 1962 errich­teten Hardap Stausee konnte in der Region Bewäs­se­rungs­landbau eingeführt werden, was auch dem Ort Mari­ental erheb­li­chen Auftrieb gab.

Von Mari­ental nach Sesriem

264 km | 4:30 h
Auf dem Weg von der Kala­hari Rich­tung Namib wird der zentrale Bergrücken Namibias überquert, der den letzten Regen abfängt. Wer will kann einen Abste­cher nach Schloss Duwisib machen.

Nauk­luft

Vege­ta­ti­ons­rei­ches Gebirge am Wüstenrand
Das Gebirge im Dreieck Soli­taire, Sesriem und Maltahöhe ragt bis knapp 2.000 Meter auf und ist daher ein Regen­fänger. Die Vege­ta­tion ist hier üppiger als in der Umge­bung. Es gibt sogar Bäche, die während der Trockenzeit Wasser führen. Durch das Gebirge führen ein Wanderweg und eine Piste für Allradfahrzeuge. Nachts kann es, besonders im Winter, mit Minus­tempe­raturen empfind­lich kalt werden.
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Namib

älteste Wüste der Welt

Die Namib, was in der Hotten­tot­ten­sprache soviel wie „große Leere“ bedeutet, ist die älteste Wüste der Welt und erstreckt sich entlang der Küste von Namibia über eine Länge von 1.300 km (Nord-Süd) und eine Breite von etwa 120 km (Ost-West).

Der Kuiseb, der von Windhoek nach Walvis Bay fließt und nur selten Wasser führt, teilt die Namib in zwei landschaft­lich sehr verschiedene Teile. Nörd­lich ist sie von schroffen Felsen unter­schied­lichster Färbung und Schluchten geprägt. Südlich breitet sich ein Sand­meer mit langen rötli­chen Dünen aus, die ständig in Bewe­gung sind. Im Sommer herr­schen extreme Ober­fläc­hen­tem­pe­raturen von bis zu 70° Celsius. Bemerkens­wert ist der Küsten­streifen, in dem sich Walvis Bay und Swakop­mund befinden. Aufgrund des kalten Benguela Stroms im Atlantik herrscht hier an etwa 100 Tagen im Jahr dichter Nebel, der sich 10 km land­einwärts abrupt auflöst.

Zu Gast in einem Wüsten-Camp bei Sesriem

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das einfach gehal­tene Wüsten­camp fünf Kilometer östlich von Sesriem kombi­niert gekonnt moderne Selbst­ver­pfle­gung mit Komfort und Stil.

Es verfügt über 24 Bungalows mit rich­tigen Betten und privatem Bad, die sich perfekt an ihre natür­liche Umge­bung anpassen. Zu jeder Wohn­ein­heit gehört ein eigener Grill­platz mit kleiner Terrasse und Außen­küche. Eine Bar und ein Pool stehen allen Gästen zur Verfügung. An der Rezep­tion erhält man die nötigen Kochu­ten­silien und kann außerdem täglich frische Zutaten bestellen. In der benach­barten Lodge, wo verschiedene Ausflüge und Aktivi­täten rund um die Dünen gebucht werden können, gibt es zudem ein Restau­rant.

Sossus­vlei

über­irdi­sche Farben­spiele am Rand der Namib
Nach Sossus­vlei gelangt man von Sesriem aus. 65 Kilometer lang fährt man durch eine einzig­ar­tige Dünenwelt. Die letzten fünf Kilometer sind nur zu Fuß oder per Allradwagen(4x4) zu bewäl­tigen. Gegen Gebühr kann man auch den Transfer­service nutzen. Sossus­vlei ist eine Lehm­senke, die Dünen ringsum werden bis zu 300 Metern hoch und gehören zu den höchsten der Welt. Selbst in den Trockenzeiten kann man hier Strauße, Oryxan­tilopen und andere sehen. Diese Tiere leben von der Feuch­tigkeit der selten mit Wasser gefüllten Senke. Wer auf die Dünen steigt, besonders morgens oder abends, dem wird das Farb­spiel der orangefarbenen Dünen, der weißen Lehm­senke und des grünen Vege­ta­ti­ons­bands am Vlei sowie der atembe­rau­bende Fern­blick auf steinerne Gebirge in unver­gess­li­cher Erin­ne­rung bleiben. Da das Sossus­vlei ein Teil des Namib Nauk­luft Parks ist, benö­tigt man für die Fahrt eine Erlaubnis, die am Eingang erteilt wird.

Sesriem-Canyon

Trockenfluss in schat­tiger Schlucht
Heutzu­tage ist der Tsauchab ein Trockenfluss, der nur nach den seltenen Regen­fällen Wasser führt. Vor mehreren Millionen von Jahren muss er ein reißendes Wild­wasser gewesen sein, sonst hätte er nicht einen bis zu 30 Meter tiefen Canyon in das Sedi­mentge­stein graben können. Als im 19. Jahr­hun­dert die Trekburen den Canyon fanden und das in ihm stehende Wasser schöpfen wollten, benö­tigten sie ein langes Seil aus sechs Riemen, von denen jeder aus einem Oryxfell gemacht war. So heißt die schat­tige Schlucht bis heute Sesriem-Canyon (Sechsrie­menschlucht).

Dune 45

Charak­te­ris­ti­sche Düne mit geschwun­gener Kammlinie
Auf halber Strecke zwischen Sesriem und Sossus­vlei liegt bei Kilome­ter­stein 45 eine besonders charak­te­ris­ti­sche Düne. Wegen ihrer geschwun­genen Kammlinie wird sie häufig fotogra­fiert, besonders in der Dämme­rung, wenn die Kontraste über­scharf hervor­ste­chen. Sie ist über 170 Meter hoch. Der Sand, aus dem sie besteht, soll über fünf Millionen Jahre alt sein.

Von Sesriem nach Swakop­mund

345 km | 5:30 h

Nach dem schwarzen Kuiseb Pass eröffnet sich die gewal­tige und leere Namib. Für die Abenteuer­lus­tigen gibt es die Möglichkeit, die Wüste auf Neben­wegen zu durch­queren.

Dazu benö­tigt man ein Permit, das in Sesriem erhält­lich ist. Einer dieser Wüsten­wege führt an der Blutkuppe vorbei (4x4 erforder­lich), einem rostroten Hügel, der einen überwäl­tigenden Blick über Hunderte von Kilome­tern bietet.

Wilder­ness Lodges in der Namib

Über­nachten unter dem Ster­nenhimmel der Wüste
Wer in der Namib unter freiem Himmel über­nachtet, kann eine Erfah­rung machen, die nur wenigen Menschen vorbe­halten ist: Voll­kom­mene Stille, ein Ster­nenhimmel, der zum Greifen nah ist, und eine Urwelt, in der man mutter­see­le­n­allein ist. Namib heißt in der Sprache der Nama soviel wie „die große Leere“. Wegen der extremen Trocken­heit gibt es dort kaum mensch­li­ches Leben, wohl aber Schakale, Hyänen und andere nacht­ak­tive Tiere. In der Namib unter freiem Himmel zu über­nachten, ist ohne Schutz nicht ratsam. Einige wenige Lodges ermög­li­chen ihren Gästen dieses unver­gess­liche Erlebnis an besonders ausge­suchten und geschützten Orten.

Namib-Nauk­luft Park

Größter Natio­nal­park der Erde
Der Namib-Nauk­luft Park ist mit knapp 50.000 Quad­ratki­lometer größer als Nieder­sachsen und gilt als der größte Natio­nal­park welt­weit. Er erstreckt sich im Norden bis zur Skelettküste und im Süden bis zum Diaman­ten­sperrgebiet. Im Osten wird der Park durch das private Namib Rand Nature Reserve Schutzgebiet begrenzt. Er enthält die höchsten Dünen der Welt, die zerklüf­teten Nauk­luft-Berge, die unwirt­liche Westküste und endlose Karst­ebenen – eindrucksvoller als in Afrikas größtem Natur­schutzgebiet Namib-Nauk­luft-Park zeigt sich in ganz Namibia die Land­schaft selten.

Soli­taire

Kleinst­sied­lung am Namib-Nauk­luft Park
Bereits der Name verweist auf die Abge­schieden­heit und Einsamkeit: In der Mitte von Nirgendwo liegt seit 1848 eine private Kleinst­sied­lung mit weniger als hundert Bewoh­nern. Ältestes Gebäude ist der 1849 errich­tete Laden. Zwei Jahre später kam die Kirche dazu, die sogar eine eigene Orgel hat. Von über­regio­naler Bedeu­tung ist die Tank­stelle, sie ist weit und breit die einzige zwischen Windhoek und Walvis Bay. Der Bäcker, Percy „Moose“ McGregor, hatte Soli­taire mit seinem Apfelku­chen berühmt gemacht; alle bedeu­tenden Touris­ten­ratgeber, darunter der Lonely Planet, verweisen auf den Apple Pie in Soli­taire, viele mit dem Zusatz „bester Apfelku­chen in Afrika“. Leider ist Percy inzwi­schen vers­torben.
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Swakopmund

Deutsche Kleinstadt zwischen Wüste und Skelettküste

Blut­wurst und Bienenstich, Karneval und Kirchengemeinde: Swakop­mund wirkt auf den ersten Blick wie eine deut­sche Klein­stadt.

Prozent der Bewohner spre­chen noch deutsch. Sogar das Klima ist eher mittel­eu­ro­päisch – wegen des kalten Benguela Stroms, der Swakop­mund an vielen Tagen mit Nebel und Dunst umhüllt. Nur zehn Kilometer land­einwärts weicht der Schleier der strah­lende Sonne Afrikas. Dieses Tempe­raturgefälle nutzen die hitzege­plagten Namibianer für ihren Sommer­ur­laub (zwischen Oktober bis März). Man sollte aber in Swakop­mund nicht einen Bade­ur­laub wie in der Karibik erwarten. Die Wasser­tempe­raturen über­steigen kaum die Tempe­raturen der Nordsee. Dafür kann man von Swakop­mund Streif­touren an der Küste gen Norden unter­nehmen, z.B. zum Cape Cross, wo hundert­tausende von Robben zu sehen sind oder zur düsteren Wildnis der Skeleton Coast.

Zu Gast in einem Suitenhotel in Swakopmund

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Unter­kunft liegt optimal im Zentrum von Swakop­mund. Zur Fußgängerzone sind es wenige Schritte, zum Strand 200 Meter.

Die Zimmer wirken luftig, hell und modern, das Badezimmer ist direkt in den Schlafbereich inte­griert. Auf der schat­tigen Innen­ter­rasse kann man sich bei einem Glas Wein erholen oder mit anderen Gästen ins Gespräch kommen. Früh­stück gibt es außer­halb; hierfür werden Wert­gut­scheine zur Verfügung gestellt.

Ausflug (OPTIONAL)

Living Desert Tour (5 Stunden, englisch)

Diese Wüsten­tour erkundet den Wüstengürtel zwischen Swakop­mund und Walvis Bay mit einem Allradwagen. Dabei wird auf das empfind­liche Öko-System Rück­sicht genommen. 
Zwischendurch wird ange­halten, etwa um nach Spuren auf den Dünen zu suchen und sie zu inter­pre­tieren.

Geckos, rollende Spinnen, Skorpione, Eidechsen, Schlangen, Chamäleons, Echsen und eine Viel­falt von Käfern und Insekten sind einige der Lebe­wesen, denen man auf dieser Tour begegnet.

Ausflug (OPTIONAL)

Delfin und Robben-Safari (3,5 Stunden, englisch)

Der Agulhas­strom ist ein kalter Meer­es­strom, der direkt vom Südpol kommt und tief unten im Atlantik nach Norden fließt.

Dabei führt er jede Menge Plankton mit. Bei Walvis Bay taucht er plötz­lich auf und spült das Plankton an die Meeres­ober­fläche – ein Fest­mahl für zahl­lose Tiere, unter anderem für Schildkröten, Robben und Delfine. Hinzu kommen Flamingos, Pelikane und Kormo­rane. Mit einem Kata­maran werden die Gäste an der Anlege­stelle in Walvis Bay aufge­nommen und drei­einhalb Stunden durch die Bucht gefahren. Oft kommen die Tiere so nah ans Boot, dass man sie berühren kann. An Bord werden Champa­gner, frische Austern und Snacks serviert.

Swakop­mund Museum

Geschichte der deut­schen Kolo­ni­alzeit
Die Schwer­punkte der Ausstel­lungen liegen auf der Geschichte und Natur der nami­bi­schen Küsten­regionen und der Heimatge­schichte der Stadt Swakop­mund. Besonderer An­zie­hungs­punkt ist die Origi­nal­einrich­tung der berühmten Swakop­munder Adler-Apotheke, sowie eine umfang­reiche Ausstel­lung über die ethni­schen Gruppen Namibias, ein origi­naler Ochsenwagen, diverse Dior­amen zu geschicht­li­chen Ereig­nissen in Namibia sowie eine umfang­reiche Samm­lung nami­bi­scher Insekten.

Dampf­lo­komobil Martin Luther

Hier stehe ich, ich kann nicht anders
1896 ließ Oberst­leutnant Trost eine in Deutsch­land gefer­tigte Dampf­lo­komobile nach Walvis Bay bringen. Das Dampffahrzeug ohne Schienen sollte Mate­rial von Swakop­mund in die Namib bringen und damit die Ochsenkarren ersetzen. Allerdings erwies es sich als komplett untaug­lich. Es verbrauchte immense Wasser­mengen und blieb ständig im Sand stecken. In drei Monaten soll es nicht mehr als 25 Kilometer zurückge­legt haben. So kam es zu seinem Namen „Martin Luther“, der auf dem Reichstag zu Worms gesagt haben soll: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.“ Bis heute steht Martin Luther bei Arandis. Zu seinem Schutz wur­de ein Muse­umsgebäude errichtet.

Welwit­s­chia Trail

Rundfahrt zu den ältesten Pflanzen der Erde
Die von dem Öster­rei­cher Fried­rich Welwitsch entdeckte Pflanze wächst nur im Hinter­land von Swakop­mund. Obwohl sie bis zu 2000 Jahre alt wird, besitzt sie nur zwei Laubblätter, die über 2,5 Meter lang werden können. Ihr Wurzel­werk breitet sich unter­irdisch über einen Radius von 15 Metern aus. Die erstau­n­liche Pflanze, die mehrere Jahre ohne Wasser leben kann, ist ins Wappen von Namibia eingegangen. 
Ein 4x4 ist erforder­lich, ebenso ein Permit.

Von Swakop­mund nach Spitzkoppe

297 km | 4:00 h
Die kurze Strecke gibt Gelegen­heit an der Skeleton Coast nach Norden zu fahren. Dort kann man einen Abste­cher zur Seehundko­lonie bei Cape Cross machen.

Henties Bay

Von der Bretter­bude zur nami­bi­schen Klein­stadt
Der Ort 70 Kilometer nörd­lich von Swakop­mund ist in den 1950er Jahren wenigen Bretter­buden am südli­chen Ende der Mündung des Omaruru entstanden; die der Major Henty van der Merwe errichtet hatte, um seiner Angler­lei­den­schaft zu frönen. Nach und nach siedelten sich andere Camper an, so dass ein Camping­platz entstand. Heute gibt es einen Leucht­turm, knapp 5000 Einwohner und alles, was zu einer nami­bi­schen Klein­stadt gehört. Um die Weih­nachts- und Neujahrs­s­zeit kann sich die Einwohn­er­zahl verdrei­fa­chen.
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Spitzkoppe

Namibias Matterhorn

Der Inselberg, der seine Umge­bung um mehr als 700 Meter über­ragt, gehört du den meist fotogra­fierten Motiven Namibias.

Rings um die bizarren Gesteins­forma­tionen ist die Vege­ta­tion relativ üppig, da das „Matter­horn Namibias“ Regen abfängt. Wie am Brandberg und in Twyfelfontein gibt es auch hier jahr­tausende­alte Felsma­le­reien. Die bekann­teste Fund­stelle ist das Busch­mann-Para­dies. Durch Vandalismus sind diese Male­reien aber weitge­hend zerstört. Daneben gibt es noch die Nashorn­wand, was zeigt, dass diese hier früher auch gelebt haben müssen.

Zu Gast in einer Lodge an der Spitzkoppe

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Lodge von 2017 gehört zu den aufregendsten in Namibia. Das ist erstens ihrer spekta­kulären Lage rund um die Spitzkoppe geschuldet, zum anderen der besonderen Architektur.

Chalet und Zelt verschmelzen auf eine harmo­ni­sche Weise. Der Boden besteht aus einer Holz­platt­form, die Wände und die Decke sind aus Zelt­stoff, sodass nachts frische Luft und die Geräu­sche der Wüste ins Innere dringen. Es bleibt kühl, auch wenn die Sonne senk­recht vom Himmel brennt. Hinzu kommen das gute Essen, der kleine Pool und das freund­liche Personal. Reiten und Moun­tai­nbikefahren sind möglich. Archäo­logi­sche Touren zu den Felsgravuren der San werden ange­boten.

Von Spitzkoppe nach Kambaku

364 km | 4:30 h
Die Strecke führt durch das Erongo Gebirge bis Karibib und weiter nach Norden durch das grüne Herz Namibias mit Omaruru im Zentrum.

Karibib

Halb­edel­steine und afri­ka­ni­sches Kunst­gewerbe
Der Ort in der Erongo Region wur­de 1900 als Bahn­sta­tion für die Schmal­spur­linie zwischen Swakop­mund und Windhoek gegründet. Als man sieben Jahre später eine neue Bahn mit breiterer Spur baute und die Bahn­sta­tion ins 30 Kilometer entfernte Usakos verlegte, wur­de es still in Karibib. Erst der Bergbau brachte dem Ort wenige Jahre später neuen Auftrieb. Bis heute werden Gold, Marmor und Halb­edel­steine abge­baut. Für den Besu­cher inter­essant ist das Henckert Tourist Centre in der Main Street. Auf über 1.000 Quad­r­at­me­tern gibt es hier das wohl größte Angebot an Schmuck, Edel- und Halb­edel­steinen sowie anderen kunst­handwerk­li­chen Artikeln in Namibia.

Erongo Moun­tain Winery

Verkos­tungen auf nami­bi­schem Weingut
Die Weinfarm am Fluss Omaruru gehört zu den ganz wenigen in Namibia. Sie liegt auf 1.200 Meter über dem Meer­es­spiegel am Fuß der Erongo-Berge, wo nachts die Winde aus den Bergen für die notwen­dige Kühle sorgen. Vor allem Rotweine gedeihen hier: Shiraz, Cabernet Sauvi­gnon, Pino­tage, Merlot und viele mehr. Neben Weinen werden auch Schnäpse und Liköre gebrannt, für die die aroma­ti­schen Kräuter der Region verwendet werden. Touren durch den Keller und Verkos­tungen werden ange­boten.

Omaruru

Geschicht­s­träch­tiger Ort mit Kunst­gewerbe und dem einzigen Weingut Namibias
Das wenige tausend Einwohner zähl­ende Städt­chen wur­de von der Rhei­ni­schen Mission gegründet, die 1872 hier einige Gebäude errich­tete. Der Missionar Gott­lieb Viehe schrieb hier die erste Bibelüber­setzung ins Herero. 1894 wur­de in Omaruru eine Mili­tär­sta­tion der Deut­schen Schutz­truppe. Heute ist Omaruru ein verschlafenes, aber kosmo­poli­ti­sches Städt­chen, in dem es eine deut­sche Schule gibt. Außer­halb liegt das einzige Weingut Namibias, die rund 3,5 Hektar große Kris­tall Kellerei. Wer die Städt­chen besucht, sollte im Wronsky-Haus vorbei­schauen. Im Erdge­schoss der ehema­ligen Sacher-Bäckerei ist ein Coffee- und Souvernir-Shop, im Oberge­schoss ein Heimatmuseum.
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Waterberg

Gewaltiger Tafelberg am Rande der Kalahari

Weithin sichtbar ragt der riesige Tafelberg aus der Savanne hervor. Bei Sonnen­un­ter­gang glüht er rot auf.

Das schwer zugäng­liche Plateau ist zu einem der wich­tigsten Refugien für bedrohte Tier­arten geworden. Spitz- und Breitmaul­nas­hörner leben hier, ebenso Büffel und seltene Antilopen, dazu 200 Vogel­arten und eine große Anzahl Reptilien und Amphibien. Die beste Möglichkeit, das Terrain zu erkunden, ist zu Fuß. Vom Waterberg Park am Fuß des Berges führt ein Pfad durch den Fels nach oben. Dort gibt ein breites Netz von Wander­wegen, vom kurzen Spaziergänge bis zur Drei­t­ages­wande­rung

Zu Gast in der Kambaku Safari Lodge

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Vollpension & angegebene Aktivitäten

Die Lodge liegt im ca. 76 Quad­ratki­lometer großen Kambaku Wildlife Reserve, rund 25 Kilometer Luft­linie vom Waterberg entfernt. Die Anlage fügt sich harmo­nisch in die Baumsavanne der Umge­bung ein. Früher wur­de auf der Farm Rinderzucht betrieben, heute leben hier wieder die Tiere, die seit vielen Tausend Jahren hier zu Hause sind: Giraffen, Oryxe, Strauße, Gnus, Warzenschweine, Zebras, Kudus, Elen­an­tilopen, Impalas sowie zahlreiche Vogel­arten. In den afri­ka­nisch deko­rierten Gäst­ezimmern spürt man die Liebe der Gastgeber zum Detail. Im Haupt­haus mit kleiner Bibliothek, Bar und Kaminzimmer begegnet man in zwang­loser Atmo­sphäre den anderen Gästen. An die große Terrasse schließt sich ein gepflegter Garten mit Pool an. Wie inter­essant die Tierwelt des Reserves ist, zeigt sich daran, dass sie auch eine beliebte Unter­kunft für Jäger ist, von denen man in Gesprächen z. B. beim gemein­samen Abend­essen viel Wissens­wertes erfahren kann.

Etwas Besonderes sind die Bush­trai­nings, bei denen man durch die Savanne läuft und nach Spuren und Kleinle­be­wesen sucht; auch Trekking-, Jeep- und Pferdes­afaris werden ange­boten. Da gefähr­liche Raubtiere fehlen, kann man sogar auf eigene Faust losgehen. Für Kinder gibt es ein besonderes Programm mit Moun­tai­nbikes oder Pony­reiten.

Ausflug (OPTIONAL)

Buschfrühstück
Im Anschluss an eine morgend­li­chen Game Drive oder einen Ausritt bei Sonnen­aufgang wartet inmitten der erwa­chenden Savan­nen­landschaft ein liebevoll gedeckter Pick­nick­tisch, der von Früh­s­tückseiern über frisch gepressten Oran­gensaft bis hin zu einem Glas Sekt für jeden Geschmack etwas bereit­hält. In roman­ti­scher Abge­schieden­heit kann hier ein ganz besonderes Früh­stück genossen werden.

Deut­scher Friedhof am Waterberg

Erin­ne­rung an den ersten deut­schen Völkermord
Am 11. und 12. August 1904 kam es am Waterberg zur entschei­denden Schlacht zwischen der deut­schen Kolo­ni­almacht und den aufständi­schen Hereros. Danach begann das, was Histo­riker als den ersten deut­schen Völkermord bezeichnen. 2000 mit Kanonen und Maschi­n­enge­wehren gerüs­tete deut­sche Soldaten standen mehreren Zehn­tausenden Hereros gegenüber. Sie waren der deut­schen Waff­en­technik jedoch nicht gewachsen und wurden unter dem kommandierenden General von Trotha in die wasser­lose Kala­hari abge­drängt, wo sie verdurs­teten. Die wenigen gefal­lenen deut­schen Soldaten sind auf dem Friedhof begr­aben, wo es jeden zweiten Sonntag im August eine gemein­same deutsch-namibia­ni­sche Gedenkfeier gibt.

Von Kambaku nach Otjozondjupa

123 m | 1 Minuten

Transfer

Von Kambaku nach Windhoek

Zu Gast im Kambaku Safari Camp

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Vollpension

Man kann dorthin reiten oder sich im Gelände­wagen von der Lodge hinfahren lassen. Während des Aufent­halts wird man ständig von einem Ranger betreut. Er bereitet die Mahlzeiten auf dem offenen Feuer und lädt zu Streifzügen durch die Umge­bung ein. Im Gemeinschafts­zelt gibt es ein paar Spiele. Der Komfort ist natur­gemäß beschränkt; es gibt zum Beispiel keinen Pool und erst recht kein W-lan. Dafür hat man für ein paar Tage die afri­ka­ni­sche Wildnis und den Ster­nenhimmel unter dem Kreuz des Südens ganz für sich.

Von Otjozondjupa nach Windhoek

356 km | 4:00 h
Man verlässt das Waterberg­massiv und fährt zurück in die Landes­haupt­stadt. Bei Okahandja gibt es einen großen Straßen­markt mit afri­ka­ni­schem Kunst­gewerbe.

AfriCat Foun­da­tion

Rehabili­ta­ti­ons­sta­tion für bedrohte Raubkatzen
Auf der Farm Okonjima hat die AfriCat Foun­da­tion ihren Sitz. Die Non-Profit-Orga­ni­sa­tion wur­de von Familie Hanssen gegründet und hat seit 1992 über 1.000 Geparden, Leoparden, Löwen, Hyänen, Karakale und Wildhunde gerettet. Nach eigenen Angaben konnten davon über 85% der großen Katzen wieder ausgewildert werden. AfriCat betreibt das größte Raubtier Save-and-Release-Programm der Welt. Raubkatzen, die nicht mehr in die Freiheit entlassen werden konnten, fanden ihr zu Hause bei der AfriCat Foun­da­tion auf der Farm Okonjima. Ein Besu­cher­zentrum klärt über die Bedeu­tung des Natur­schutzes und eines funk­tio­nierenden Ökosys­tems auf. Ein Besuch schließt auch eine kurze Rundfahrt über die Farm und einen kleinen Snack ein.

Okahandja

Herero-Tradi­tion und Kunst­handwerksmärkte
Die kleine Stadt 70 Kilometer nörd­lich von Windhoek ist noch heute das wich­tigste kulturelle Zentrum der Herero. In Okahandja liegen auch ihre großen Führer, Samuel Maha­rero, Hosea Kutako und Clemens Kapuo, begr­aben. Alljähr­lich im August findet hier der tradi­tionelle Here­rotag statt – zum Gedenken an die Vernich­tung der Herero am Waterberg unter General von Trotha. An die Kolo­ni­alzeit erin­nern die 1876 errich­tete Rhei­ni­sche Missi­ons­kirche, das älteste Gebäude Namibias über­haupt, der Bahnhof (1901) und das alte Fort. Besonders beliebt bei den Touristen sind die zwei großen Kunst­hand­werkermärkte mit Holzschnitze­reien am Orts­ein­gang und Orts­ausgang von Okahandja.

Groß Barmen

Heiße Quellen im Erho­lungsbad
Das staat­liche Erho­lungs­gebiet grup­piert sich rund um eine heiße Quelle mit warmem, schwefe­ligem Heil­wasser. Das 2014 wieder­er­öffnete Thermalbad umfasst ein Innen- und ein Außen­be­cken. Der Ort ist nach dem dama­ligen Haupt­sitz der Rhei­ni­schen Mission in Barmen benannt. 1844 haben Wupper­taler Missio­nare hier die erste Missi­ons­sta­tion bei den Herero gegründet.
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Khomas-Hochland

Grünes Hochplateau in Zentral-Namibia

Das knapp über 2.000 Meter hoch gelegene Gebirgs­pla­teau liegt im Zentrum Namibia mit der Haupt­stadt Windhoek in seiner Mitte.

Am Gamsberg im Westen grenzt das Khomashoch­land an die Namib. Dort fällt es abrupt 1.000 Meter steil ab, was man die Große Rand­stufe“ nennt. Im Osten trifft das Khomashoch­land auf die Kala­hari. Die hohen Gebirge fangen den letzten Regen ab, der vom Indi­schen Ozean her nach Westen zieht. Daher ist die Vege­ta­tion viel üppiger als in der Kala­hari oder der Namib. In der rich­tigen Jahres­zeit kann man im Khomas-Hoch­land ein grünes Namibia erleben.

In einem Gästehaus bei Windhoek

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Nicht weit von Windhoek entfernt und doch in idylli­scher Land­schaft gelegen, befindet sich das Gäste­haus auf einer sanften Anhöhe mit traumhaftem Ausblick. Ein besonderes Ambi­ente wird in dem um 1900 erbauten Farmhaus durch eine harmo­ni­sche Kombi­na­tion aus afri­ka­ni­schem und euro­päi­schem Stil sowie antiken und modernen Möbeln erzeugt. Neben der farmei­genen Simm­en­taler Rinderzucht, bei der es sich um eine der ältesten außer­halb von Europa handelt, können auch die auf dem Gelände lebenden Giraffen bestaunt werden.

Alle Mahlzeiten werden frisch zubereitet. Im Pool und auf der Sonnen­ter­rasse kann man sich wunderbar entspannen und den Ausblick in die weite Land­schaft genießen.

Windhoek

Deut­sches Kolo­nial­erbe in Namibias Haup­stadt
Bei der Landung auf dem Flughafen gewinnt man den Eindruck, Windhoek sei eher ein deut­sches Provinz­städt­chen als eine Haupt­stadt. Wenn man dagegen auf der Rück­reise nach Windhoek kommt und zuvor die Leere und Weite des Landes erfahren hat, verwandelt sich Windhoek in der Wahr­neh­mung in eine Welt­stadt. Cha­rak­te­ris­tisch für das Stadt­bild ist das Gemisch aus deut­scher Kolo­ni­al­ar­chitektur und modernen Zweckbauten. Sehens­wür­digkeiten sind vor allem die evangelisch-luthe­ri­sche Christus­kirche, die alte Feste der deut­schen Schutz­truppe von 1890 und neuerdings der Heroes Acre, das Denkmal der Unabhängigkeit. Die andere Seite von Windhoek heißt Kattutura, zu deutsch: wo niemand wohnen will. Das Town­ship von Windhoek gehört zwar nicht zur schlimmsten Kategorie, erin­nert aber daran, dass in Namibia erste und dritte Welt Tür an Tür wohnen.

Windhoek

Mietwagenabgabe

Windhoek

22 km | 19 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Windhoek, Airport

13 Tage
ab 2.119,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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Empfohlene Reisezeit: März–Dezember

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