Matakana Coast

Junge Weinregion nördlich von Auckland

Junge Weinregion nördlich von Auckland

Kleine Weingüter und edle Restaurants

Die Matakana Coast liegt in der Nähe der Ortschaft von Warkworth, nur eine Autostunde nördlich von Auckland entfernt, und eignet sich als Zwischenstation auf dem Weg vom Norden zur Coromandel Peninsula oder nach Rotorua (oder umgekehrt) sind. In dieser subtropisch geprägte Region, die früher auch die „Obstschale von Auckland“ genannt wurde, wird heute neben Avocados, Limetten, Bananen und Oliven auch Wein angebaut, den man entweder auf einem der kleinen Weingüter selbst, oder in einem der vielen guten Restaurants der Gegend probieren kann. 



Sehenswürdigkeiten Matakana Coast


Hluhluwe

Kleinstadt zwischen Wildparks und Ananasfeldern

Die Stadt mit knapp 4000 Einwohnern liegt im Herzen des Zululandes zwischen dem Isimangaliso-Wetland-Park und dem Umfulolozi-Hluhluwe-Park. Der Name wird „Chluchluwe“ ausgesprochen, was in der Zulusprache „dornige Schlingpflanzen“ heißt, die in großem Mengen am Hluhluwe-Fluss wuchern. Im Einzugsgebiet der Stadt gibt es viele Wildparks, außerdem Rinderzucht, Nutzholz und Zuckerrohr. Bis zu 95 Prozent der südafrikanischen Ananasproduktion kommen aus der Gegend.


Ithala Game Reserve

Bergsavanne mit reicher Tierwelt

Das 30.000 Hektar große Wildreservat im nördlichen Teil des Zululandes beeindruckt durch seine außergewöhnliche Vielfalt und Schönheit. Von den Höhen der Ngotshe Berge sieht man tausend Meter tiefer eine weite und sanft gewellte Savannen-Landschaft. Hochplateaus werden von tief eingeschnittenen Flusstälern unterbrochen. Elefanten, Breit- und Spitzmaul-Nashörner bevölkern den Park, ebenso Büffel, Zebras, Giraffen und Warzenschweine, dazu große Herden von Antilopen, vor allem Gnus und Kudus, Eland, Impala und die seltenen Tsessebe. Löwen gibt es keine, weshalb Antilopen gejagt und im Veld liegengelassen werden, was wiederum die Population der Aasfresser – vor allem Hyänen, Weißrückengeier, Ohrengeier und Kapgeier – erheblich gesteigert hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass man auf bestimmten Wegen alleine wandern darf.


Kawau Island

Vom Bollwerk der Maoris zum Privatpark des Gouverneurs

Die Insel im Hauraki Golf war im 18. Jahrhundert ein Bollwerk des Widerstands der Maori gegen die europäischen Einwanderer. Im 19. Jahrhundert wurde die zwei Quadratkilometer große Insel vom damaligen Gouverneur Neuseelands gekauft und als privater Rückzugsort benutzt. Damals entstand das Mansion House, das heute unter Denkmalschutz steht. Das umliegende Land wandelte er mit eingeführten Pflanzen und Tieren in einen botanischen Garten und einen Zoo um. Dabei wurde die ursprüngliche Natur zerstört. So fraßen etwa die eingeführten Kängurus das Unterholz und zerstörten so den Lebensraum der Kiwis.

Nähere Informationen:
www.kawauisland.org.nz


Manyoni Private Game Reserve

Privates Reservat in der Bergsavanne

Das private Naturreservat in der reizvollen Bergsavanne rund um den Leopard Mountain wurde 2004 gegründet. 15 Landbesitzer haben ein 20.000 Hektar großes, zusammenhängendes Gebiet geschaffen, in dem Wild und Raubkatzen ungehindert von Zäunen migrieren können. Ein mehrere hundert Meter breiter Korridor zum Hluhluwe Park ist geplant, um vor allem Elefanten das Wandern wieder zu ermöglichen. Im Rahmen eines vom WWF unterstützten Projekts werden bedrohte Tierarten, wie die Säbelantilope, heimisch gemacht. Das Reservat können Sie jedoch nur besuchen, wenn Sie in einer der Unterkünfte innerhalb des Parkes übernachten.

Nähere Informationen:
www.zululandrhinoreserve.co.za


Mkuze Falls Reserve

Big Five in vielseitigem Ökosytem

Das Private Wildreservat am Mkuze River bietet auf kleinem Raum ein erstaunlich vielseitiges Landschaftbild: Auwälder am Fluss und an den Wasserfällen, Sumpfland, Savanne und mit Gras bewachsene Berge tragen zu einem reichen Ökosystem bei. Im Reservat sind die „Big Five“ (Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn) beheimatet, daneben auch Geparden, Flusspferde und Krokodile. Besonders für Vogelkundler ist der Park ein Eldorado: mehr als 400 Arten sind hier beheimatet.

Nähere Informationen:
www.mkuzefalls.com


Phongola Game Reserve

Tropisches Reservat am Lake Jozini

Das private Wildreservat, das auf Zulu auch uPhongolo heißt, liegt im tropischen Tiefland an der Grenze zu Swasiland. Es wird vom Pongola River durchflossen, der im Osten zum Lake Jozini aufgestaut ist. Seit 1954 wird das ehemalige Farmgebiet rekultiviert und in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Aus dem Krüger Park wurden Elefanten, Hyänen, Nashörner, Büffel, Giraffen und zahlreiche kleinere Tiere eingeführt. Am Lake Jozini haben sich Flusspferde, Krokodile und mehr als 300 verschiedene Arten von Wasservögeln angesiedelt. Das Reservat kann man jedoch nur besuchen, wenn man in einer der Unterkünfte innerhalb des Parks übernachtet.


Puhoi

Deutsch-böhmisches Dorf am Puhoi-River

Das Dorf am Puhoi-River wurde 1863 von deutsch-böhmischen Siedlern gegründet. Unter dem Versprechen, 40 Acres Land für jeden Erwachsenen, plus 20 Acres für jedes Kind im Alter zwischen 5 und 18 Jahren zu erhalten, kamen insgesamt sechs Gruppen mit zusammen etwas über 200 Siedlern. Sie sprachen Egerländisch, einen nordbayrischen Dialekt. Bis zum 1. Weltkrieg betrachteten sich die Einwohner von Puhoi als Deutsche. Wegen der antideutschen Ressentiments, die damals in Neuseeland aufkamen, wurden sie fortan als „Bohemians“ bezeichnet. Auch das 1876 gegründete German Hotel heißt heute Puhoi Hotel.




Reisebeispiele Matakana Coast

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