Banks Peninsula

Ehemaliger Vulkankrater: Akaroa Harbour

Ehemaliger Vulkankrater: Akaroa Harbour

Vulkanhalbinsel mit spektakulärer Küste

Die vulkanische Halbinsel vor Christchurch hat eine wild zerklüftete Küste mit tief eingeschnittenen Buchen und wild überwachsenen Felsen. Der Maori-Stamm Ngai Tahu kannte die Halbinsel schon lange, als Kapitän Cook den Akaroa Harbour um 1770 herum entdeckte. Akaroa ist auch Stätte des einzigen Siedlungsversuchs der Franzosen in Neuseeland. Ihr Einfluss in dem bei Einheimischen beliebten Ferienort zeigt sich in französischen Straßennamen, Kolonialgebäuden und einer inspirierten Küche. Lyttelton hingegen war der Eingangshafen für die englischen Kolonisten auf ihrem Weg zur Besiedlung von Christchurch. Heute legen hier vor allem Container- und Kreuzfahrtschiffe an. Wer den neuseeländischen Hector Delphin – eine recht seltene und kleine Delphinart – sehen möchte, sollte an einer Wildlife Cruise im Akaroa oder Lyttelton Harbour teilnehmen. Die Buchten, Kraterränder und charmanten Siedlungen der Halbinsel erkundet man am besten in einem Tagesausflug mit dem Auto.



Sehenswürdigkeiten Banks Peninsula


Hluhluwe

Kleinstadt zwischen Wildparks und Ananasfeldern

Die Stadt mit knapp 4000 Einwohnern liegt im Herzen des Zululandes zwischen dem Isimangaliso-Wetland-Park und dem Umfulolozi-Hluhluwe-Park. Der Name wird „Chluchluwe“ ausgesprochen, was in der Zulusprache „dornige Schlingpflanzen“ heißt, die in großem Mengen am Hluhluwe-Fluss wuchern. Im Einzugsgebiet der Stadt gibt es viele Wildparks, außerdem Rinderzucht, Nutzholz und Zuckerrohr. Bis zu 95 Prozent der südafrikanischen Ananasproduktion kommen aus der Gegend.


Ithala Game Reserve

Bergsavanne mit reicher Tierwelt

Das 30.000 Hektar große Wildreservat im nördlichen Teil des Zululandes beeindruckt durch seine außergewöhnliche Vielfalt und Schönheit. Von den Höhen der Ngotshe Berge sieht man tausend Meter tiefer eine weite und sanft gewellte Savannen-Landschaft. Hochplateaus werden von tief eingeschnittenen Flusstälern unterbrochen. Elefanten, Breit- und Spitzmaul-Nashörner bevölkern den Park, ebenso Büffel, Zebras, Giraffen und Warzenschweine, dazu große Herden von Antilopen, vor allem Gnus und Kudus, Eland, Impala und die seltenen Tsessebe. Löwen gibt es keine, weshalb Antilopen gejagt und im Veld liegengelassen werden, was wiederum die Population der Aasfresser – vor allem Hyänen, Weißrückengeier, Ohrengeier und Kapgeier – erheblich gesteigert hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass man auf bestimmten Wegen alleine wandern darf.


Lyttelton

Naturhafen im Vulkankrater

Wo heute buntes Leben um einen idyllischen Hafen herrscht, spuckte vor 500.000 Jahren noch ein aktiver Vulkan. Dann aber stieg das Meer an. Es füllte den tiefer gelegenen Krater mit Wasser und bildete so einen idealen Naturhafen, der bereits vor tausend Jahren von den Maoris genutzt wurde. Ab 1850 landeten dann die frommen Einwanderer, die in Christchurch eine anglikanische Kolonie gründeten. Allerdings mussten sie ihre Habe noch durch die Berge von Port Hills transportieren. Erst 1867 wurde der Eisenbahntunnel gebaut, der erste seiner Art in Neuseeland. Vom Hafen aus werden Bootsausflüge zur nahe gelegenen Quail Insel und zur Beobachtung des Meereslebens angeboten.


Manyoni Private Game Reserve

Privates Reservat in der Bergsavanne

Das private Naturreservat in der reizvollen Bergsavanne rund um den Leopard Mountain wurde 2004 gegründet. 15 Landbesitzer haben ein 20.000 Hektar großes, zusammenhängendes Gebiet geschaffen, in dem Wild und Raubkatzen ungehindert von Zäunen migrieren können. Ein mehrere hundert Meter breiter Korridor zum Hluhluwe Park ist geplant, um vor allem Elefanten das Wandern wieder zu ermöglichen. Im Rahmen eines vom WWF unterstützten Projekts werden bedrohte Tierarten, wie die Säbelantilope, heimisch gemacht. Das Reservat können Sie jedoch nur besuchen, wenn Sie in einer der Unterkünfte innerhalb des Parkes übernachten.

Nähere Informationen:
www.zululandrhinoreserve.co.za


Mkuze Falls Reserve

Big Five in vielseitigem Ökosytem

Das Private Wildreservat am Mkuze River bietet auf kleinem Raum ein erstaunlich vielseitiges Landschaftbild: Auwälder am Fluss und an den Wasserfällen, Sumpfland, Savanne und mit Gras bewachsene Berge tragen zu einem reichen Ökosystem bei. Im Reservat sind die „Big Five“ (Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn) beheimatet, daneben auch Geparden, Flusspferde und Krokodile. Besonders für Vogelkundler ist der Park ein Eldorado: mehr als 400 Arten sind hier beheimatet.

Nähere Informationen:
www.mkuzefalls.com


Mount Herbert

Zum höchsten Gipfel der Banks Peninsula

Der höchste Punkt der Banks-Halbinsel ist Mount Herbert mit 919 Metern. Es gibt verschiedene Wanderwege zum Gipfel. Der schnellste ist der Mount Herbert Walkway, der in Diamond Harbour beginnt. Wer oben steht, kann nicht nur die vulkanische Struktur der Insel erkennen. Er hat auch noch einen tollen Blick auf Christchurch. (HIn und zurück: 16 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 870 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Phongola Game Reserve

Tropisches Reservat am Lake Jozini

Das private Wildreservat, das auf Zulu auch uPhongolo heißt, liegt im tropischen Tiefland an der Grenze zu Swasiland. Es wird vom Pongola River durchflossen, der im Osten zum Lake Jozini aufgestaut ist. Seit 1954 wird das ehemalige Farmgebiet rekultiviert und in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Aus dem Krüger Park wurden Elefanten, Hyänen, Nashörner, Büffel, Giraffen und zahlreiche kleinere Tiere eingeführt. Am Lake Jozini haben sich Flusspferde, Krokodile und mehr als 300 verschiedene Arten von Wasservögeln angesiedelt. Das Reservat kann man jedoch nur besuchen, wenn man in einer der Unterkünfte innerhalb des Parks übernachtet.




Reisebeispiele Banks Peninsula

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