Lake Wanaka

Paradies für Wassersportler: Lake Wanaka

Paradies für Wassersportler: Lake Wanaka

Paradies für Segler und Kajakfahrer

Mit seinem kristallklaren Wasser ist der 45 Kilometer lange See ein Paradies für Segler und Kajakfahrer.  Die nahe gelegenen, schnell fließenden Flüsse erlauben verschiedene Arten des Extremsports, zum Beispiel Jetboating. Im Winter kann man in den Steilhängen im Westen Ski fahren. Lake Wanaka befindet sich vollständig innerhalb des Mount-Aspiring-Nationalparks, der zum Te Wahipounamu-Weltnaturerbe gehört. Der See selbst liegt auf einer Höhe von 280 Metern ü. NN, während er stellenweise eine Tiefe von mehr als 300 Metern erreicht. Somit befinden sich Teile der Wassermasse unterhalb des Meeresspiegels.



Sehenswürdigkeiten Lake Wanaka


Rocky Hill

Panoramahügel über Lake Wanaka

Nachdem man auf Holzstegen durch ein Waldstück geleitet wird, geht man auf Wiesenwegen mit Aussicht in viele Richtungen zum Rocky Hill. Zuvor sollte man den Abstecher zum Wanaka Viewpoint gehen, wo sich ein Blick über den ganzen Lake Wanaka auftut. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,6 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)

Umfulana Route


Wanaka

Zentrum des Outdoorsports

Der kleine Ferienort am Lake Wanaka ist zwar bei Neuseeländern recht beliebt, aber bei weitem nicht so überlaufen, wie das benachbarte Queenstown. Dabei sind die Möglichkeiten ähnlich: Es gibt ein dichtes Wanderwegenetz, das in die Berge und am See entlang führt, auf dem verschiedene Wassersportarten angeboten werden. Die Jahreszeiten sind ausgeprägt: Im Frühling (Oktober bis Dezember) gibt es eine wahre Blütenpracht, der Sommer (Januar bis März) hat zur Freude von Bergsteigern und Wanderern viele wolkenlose sonnige Tage, im Herbst (April bis Juni) leuchtet das Laub der Bäume in herrlichen Farben und der Winter (Juli bis September) bringt viel Schnee und klare Tage.


Mount Iron

Aussichtshügel von Wanaka

Um einen schönen Überblick über Lake Wanaka, den Ort und den Mount Aspiring in der Ferne zu bekommen, kann man auf den Aussichtshügel im Osten der Stadt steigen. Wenn man oben ist, kann man im Norden sogar einen zweiten See sehen, den Lake Hawea. (1,30 Sunden, auf und ab: 200 Meter)


Rob Roy Glacier Walk

Gletscherwanderung im Mount Aspiring National Park

Die moderate Wanderung führt zum Gletscherkessel des Rob Roy Glaciers im Mount Aspiring Nationalpark. An einem Bach mit Schmelzwasser steigt hinauf durch einen Regenwald mit alten Bäumen und Riesenfarnen. Kurz über der Baumgrenze ist man am Ziel. Der Anblick des gewaltigen Gletschers und eines 150 Meter hohen Wasserfalls ist der Lohn für die Mühe. Wer Glück hat, kann unterwegs mit neugierigen Bergpapageien, den Kea-Vögeln, in Kontakt kommen. (Hin und zurück: 3:50 Minuten, 12,4 Kilometer, auf und ab: 400 Meter)

Umfulana Route


Arrowtown

Historische Goldgräberstadt

1862 fand Jack Tewa, ein Schafscherer, Gold im Arrow River. Innerhalb weniger Wochen wuchs die Siedlung auf 1500 Einwohner an. Die Nachricht zog Scharen von Goldgräbern an – trotz eines verheerenden Hochwassers, das viele Todesopfer forderte. Die Stadt wurde mit soliden Häusern am Fluss wieder aufgebaut. Chinesen mussten allerdings außerhalb in Lehmziegelhütten wohnen. Auf dem Höhepunkt des Goldfiebers gab es 7000 Einwohner und 80 Goldfelder in Arrowtown, die innerhalb eines Jahrzehnts alle wieder verschwanden. Viele Bergmannshäuser sind in den letzten Jahren restauriert worden. In der historischen Filiale der Bank of New Zealand informiert ein Museum über die Geschichte des Goldrauschs. Am Arrow River kann man mit ausgeliehenen Pfannen sein Glück beim Goldwaschen versuchen.




Reisebeispiele Lake Wanaka

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