Taranaki Nationalpark

Extreme Pflanzenvielfalt: Mount Taranaki

Extreme Pflanzenvielfalt: Mount Taranaki

Vielfältige Pflanzenwelt am grandiosen Vulkan

Im Westen der Nordinsel stellt der Mount Taranaki sicherlich die größte landschaftliche Attraktion dar. Dem vormals nach dem Lord der britischen Admiralität Mount Egmont genannten Berg hat man nun seinen alten Namen der Maoris wiedergegeben. Mit 33.000 Hektar ist der Nationalpark keineswegs der größte des Landes, aber selten findet man so viele verschiedene Vegetationsstufen in Verbindung mit einem so herrlich geformten Vulkankegel. Die 2.518 Meter hohe Kegelspitze ist immer von Eis und Schnee bedeckt. Sie ist allerdings selten sichtbar, da der Gipfel oft von Wolken umhüllt ist. An seinen Hängen fallen enorme Niederschläge, was eine fast undurchdringliche Vegetation in den Tieflagen zur Folge hat.



Sehenswürdigkeiten Taranaki Nationalpark


Fanthams Peak

Der Taranaki Vulkan hat auf seiner Südseite einen kleinen Nebengipfel, den Fanthams Peak (1966 m). Dort oben steht die Syme Hut, eine Übernachtungshütte, wo man eine Pause einlegen kann. Der Blick ist beinah noch interessanter als von ganz oben, denn man hat eine unvergleichliche Aussicht auf den Hauptgipfel. (hin und zurück: 5 Stunden, 15,5 Kilometer, auf und ab: 1260 Meter).

Umfulana Route:
www.komoot.de


Lake Moeraki

Idyllischer See im Regenwald

Der idyllische See liegt zwischen dem Haast Pass im Süden und dem Fox Gletscher im Norden. Er ist nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und wird umgeben von einem grandiosen Regenwald mit über 900 Jahre alten Baumriesen. Ein märchenhafter Wanderweg führt durch den Wald zu Pinguinkolonien. Es lohnt auch ein Abstecher in die abgelegene Jackson Bay – dem Endpunkt der Westküstenstrasse. In dieser Gegend trägt Regen zu der besonderen Stimmung des Regenwaldes bei und sollte daher nicht als schlechtes Wetter betrachtet werden. An der Westküste & im Fjordland fallen die höchsten Niederschläge von ganz Neuseeland. Feste Schuhe und Kleidung gehören daher zur Grundausstattung.


Mount Cook National Park

Alpines Wunderland am höchsten Berg Neuseelands

Der über 707 Quadratkilometer große Nationalpark schützt die alpine Hochgebirgslandschaft um den höchsten Berg Neseelands und des ganzen australisch-ozeanischen Kontinents, den 3.753 Meter hohen Mount Cook. Gemeinsam mit dem Westland-, dem Fiordland- und dem Mount-Aspiring-Nationalpark bildet der Mount-Cook-Nationalpark die sogenannte Te Wahipounamu World Heritage Area, die größte zusammenhängende Wildnis Neuseelands. Ausgangspunkt für zahlreiche Freizeitaktivitäten (Wandern, Bergsteigen, Skifahren, Rundflüge) ist das Besucherzentrum im Aoraki Mount Cook Village, Im Park selbst gibt es 17 Schutzhütten für Bergwanderer.


New Plymouth

Surfstrände und eine Kunstgalerie

Bevor Walfänger und andere Siedler aus England und der Schweiz 1841 die Stadt gründeten, war die Gegend um den Mount Taranaki Heimat von vielen Maori Stämmen. Als immer mehr Farmer aus Europa Land kaufen wollten, kam es zu Konflikten mit den Maori, die enteignet wurden, wenn sie nicht bereit waren zu verkaufen. Zwei Neuseelandkriege haben in Taranaki ihren Anfang genommen. Schließlich mussten die den Briten unterlegenen Maori aufgeben. Heute ist die Stadt Anziehungspunkt für Surfer, die an der Küste ideale Bedingungen vorfinden. Es gibt einen schönen Botanischen Garten. Mit der Govett-Brewster Kunstgalerie existiert in New Plymouth die bedeutendste Sammlung zeitgenössischer Kunst in ganz Australasien.




Reisebeispiele Taranaki Nationalpark

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