The Catlins

Die Catlins: einsame Strände, grüne Wiesen

Die Catlins: einsame Strände, grüne Wiesen

Menschenleere Wälder, windzerzauste Bäume und eine zerklüftete Küste

Die einsame Hügel- und Küstenlandschaft im Südosten der Südinsel liegt abseits der großen Touristenstraßen. Sie ist nach einem Walfänger des 19. Jahrhunderts benannt, der die gesamte Region von den Maoris kaufen wollte. Bis heute sind die Wälder ursprünglich und die Strände an der zerklüfteten Küste fast menschenleer. Einige schöne Wanderwege führen durch Wälder, Wiesen und an die von Brandung umtoste Küste. In der Bucht von Curio Bay tummeln sich immer wieder Delphine. Hier findet man außerdem ein besonderes geologisches Phänomen, den Petrified Forest. Versteinerte Bäume, über 180 Millionen Jahre alt, liegen eingebettet auf dem Felsuntergrund der Küste nahe der Slope Point, dem südlichsten Punkt der Südinsel, mit seinen dramatischen windzerzausten Bäumen.

Zur Website:
www.catlins.org.nz



Sehenswürdigkeiten The Catlins


Catlins Forest Park

Geschützter Regenwald im Holzeinschlaggebiet

Um 1890 drang die Holzfällerei bis in den äußersten Süden vor. Neue Eisenbahnverbindungen machten es möglich. Einheimische Baumarten wurden bis Mitte des 20. Jahrhunderts gerodet, bis mehrere Waldbrände den Raubbau zum Stocken brachten. Heute stehen die verbleibenden Waldstücke unter Schutz. Die einzig verbliebene Siedlung aus der Zeit des Holzbooms ist Owaka mit 400 Einwohnern am Eingang zum Forest Park. 


Clutha River

Zweitlängster Fluss Neuseelands

Der zweitlängste Fluss in Neuseeland und der längste der neuseeländischen Südinsel durchfließt auf einer Länge von 340 Kilometern die Region Otago. Der Clutha River ist der Abfluss des Lake Wanaka. Gespeist wird er außerdem vom Hawea River − dem Abfluss des Lake Hawea − sowie dem Kawarau River − dem Abfluss des Lake Wakatipu − sowie zahlreichen kleineren Flüssen. Seine Mündung befindet sich in der Nähe von Balclutha. In seinem Verlauf wird der Clutha River zum Lake Dunstan sowie zum Lake Roxburgh für die Stromerzeugung aufgestaut. Der Name leitet sich von Cluaidh ab, dem schottisch-gälischen Namen des durch Glasgow fließenden Clyde.


Jacks Blowhole

Donnerndes Meerwasser im Tunnelsystem

Der kurze Weg führt über Farmland und an der Küste entlang. Ziel ist Jack's Blowhole, eine zusammengebrochene Höhle 200 Meter vom Meer entfernt. Durch ein Tunnelsystem dringt Meerwasser ein, das donnernd gegen die Felsen schlägt. (hin und zurück 50 Minuten, 2,9 Kilometer, auf und ab: 40 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Lake Moeraki

Idyllischer See im Regenwald

Der idyllische See liegt zwischen dem Haast Pass im Süden und dem Fox Gletscher im Norden. Er ist nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und wird umgeben von einem grandiosen Regenwald mit über 900 Jahre alten Baumriesen. Ein märchenhafter Wanderweg führt durch den Wald zu Pinguinkolonien. Es lohnt auch ein Abstecher in die abgelegene Jackson Bay – dem Endpunkt der Westküstenstrasse. In dieser Gegend trägt Regen zu der besonderen Stimmung des Regenwaldes bei und sollte daher nicht als schlechtes Wetter betrachtet werden. An der Westküste & im Fjordland fallen die höchsten Niederschläge von ganz Neuseeland. Feste Schuhe und Kleidung gehören daher zur Grundausstattung.


McLean Falls

Wasserfälle der Tautuku River

Die 22 Meter hohen Wasserfälle des Tautuku River gelten als die schönsten im Catlins Conservation Park. Wer sie besuchen will, muss noch ein kleines Stück zu Fuß gehen. Dabei kommt man durch dichte Wälder und Busch. Bemerkenswert sind die riesigen Fuchsienbäume am Wesgesrand. (hin und zurück: 40 MInuten, 2,2 Kilometer, auf und ab 80 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Mount Cook National Park

Alpines Wunderland am höchsten Berg Neuseelands

Der über 707 Quadratkilometer große Nationalpark schützt die alpine Hochgebirgslandschaft um den höchsten Berg Neseelands und des ganzen australisch-ozeanischen Kontinents, den 3.753 Meter hohen Mount Cook. Gemeinsam mit dem Westland-, dem Fiordland- und dem Mount-Aspiring-Nationalpark bildet der Mount-Cook-Nationalpark die sogenannte Te Wahipounamu World Heritage Area, die größte zusammenhängende Wildnis Neuseelands. Ausgangspunkt für zahlreiche Freizeitaktivitäten (Wandern, Bergsteigen, Skifahren, Rundflüge) ist das Besucherzentrum im Aoraki Mount Cook Village, Im Park selbst gibt es 17 Schutzhütten für Bergwanderer.


Nugget Point

Gelbaugenpinguine an wenig berührter Küste

Die Küste der Catlins im äußersten Süden ist kaum berührt. Touristische Einrichtungen gibt es kaum. Dafür kann man an mehreren Stränden Gelbaugenpinguine beoabachten, wie sie abends den Strand entlangwatscheln. Besonders viele sind am Nugget Point, einer steilen Halbinsel mit eigenem Leuchtturm. Zwischen den Felsen (nuggets) tummeln sich außerdem Basstölpel und Löffler. Zudem gibt es eine große Kolonie des Neuseeländischen Seebären.




Reisebeispiele The Catlins

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