Waipoua Forest

Tane Mahuta - Gott des Waldes

Tane Mahuta - Gott des Waldes

Durch den Urwald zum „Gott des Waldes“

Vor Ankunft der Europäer war Neuseeland in weiten Teilen bewaldet. Auf der Nordinsel gab es riesige Bestände an Kauri-Fichten. Die Urwaldriesen gehören zu den größten Bäumen der Erde und werden über 50 Meter hoch. Da das Hartholz sehr begehrt war, haben Holzfäller im 19. Jahrhundert fast alles abgeholzt. Nur in den abgelegenen Gebieten nördlich von Dargaville sind Restbestände übrig geblieben, die 1952 zum Naturschutzgebiet erklärt wurden. Im Waipoua Forest befinden sich einige gewaltige Kauri Bäume, unter anderem der über 2.000 Jahre alte Tane Mahuta, was in der Maori Sprache so viel wie „Gott des Waldes“ bedeutet. Durch den Urwald führen mehrere Tageswanderungen unterschiedlicher Länge, über die man im Visitors Centre im Park Auskunft erhält.



Sehenswürdigkeiten Waipoua Forest


Te Matua Ngahere

Vater des Waldes

In der Sprache der Māori bedeutet der Name des Baumes „Vater des Waldes“. Der Baum ist zwar niedriger als der Tāne Mahuta, hat aber mit 16,50 Metern den größten Stammumfang aller Bäume in Neuseeland. Sein Stamm ist über 10 Meter hoch, seine Gesamthöhe betrug fast 30 Meter. Mit ehemals 208 Kubikmetern hat er nach dem Tane Mahuta das zweitgrößte Volumen aller Bäume in Neuseeland. Er wird im Jahr von etwa 50.000 Besuchern besichtigt. Sein Alter wird auf zwischen 2000 und 3000 Jahre geschätzt. Er ist ein Überrest eines Regenwaldes, der einst auf der North Auckland Peninsula wuchs. Auf dem Baum wachsen fünfzig weitere Pflanzenarten.


Tāne Mahuta

Gotte des Waldes

Der Baum zählt mit über 51 Metern zu den größten heute noch lebenden Bäumen und ist der größte bekannte Kauri-Baum. Sein Umfang in Bodennähe beträgt mehr als 13 Meter, was einem Durchmesser von knapp 4,4 Metern entspricht. Die Stammhöhe vom Erdboden bis zum Kronenansatz beträgt fast 18 Meter und das Stamm-Volumen 245 Kubikmeter. Erst in 18 Metern Höhe weist der Baum Äste auf. Der Urwaldgigant, dessen Alter unbekannt ist,  wurde erst 1928 durch Nicholas Yakas bei Straßenbauarbeiten entdeckt. Der Name des Baumes stammt aus der Sprache der Māori und ist nach dem gleichnamigen Gott des Waldes Tāne benannt. 


Ngawha Springs

Urige, einfache Badeanlage

Den heißen Quellen von Ngawha Springs wird heilende Wirkung zugesprochen. Die einfache, rustikale Anlage, deren Umkleiden leider nicht ganz sauber sind, steht im krassen Gegensatz zu den touristisch stark erschlossenen, hochmodernen SPA-Bädern in Rotorua. Kurz hinter Kaikohe rechts abbiegen. Hinter der ersten Anlage mit Bretterzaun gibt es ganz am Ende des Fahrweges rechts von dem alten Hotel noch weitere Becken – sehen Sie selbst, welche/ob Ihnen eine davon zusagt. Vorsicht: Metallschmuck ablegen (färbt sich sonst schwarz) und erst am nächsten Tag wieder anziehen.


Dargaville Museum

Heimatmuseum der Kauri Coast

Über dem Wairoa River liegt im Harding Park das Heimatmuseum der Kauri Coast. Es enthält Gegenstände der Maori-Kultur und aus der frühen europäischen Siedlerzeit. Eine beondere Attraktion ist ein Kriegskanu von 1809, das vergraben war und erst um die Jahrtausendwende wiederentdeckt wurde. Das Greenpeace-Schiffe Rainbow Warrior, das von der französischen Marine nach Protesten gegen Atombombenversuche zerstört wurde, ist ebenfalls zu sehen.

www.dargavillemuseum.co.nz/




Reisebeispiele Waipoua Forest

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