Tasman Bay

120 Kilometer Küste: Tasman Bay

120 Kilometer Küste: Tasman Bay

120 Kilometer Küstenlinie

Die V-förmige Bucht hat etwa 120 km Küstenlinie und an der breitesten Stelle eine Ost-West-Ausdehnung von 70 km. Sie gehört zur Tasmansee an der westlichen Zufahrt zur Cookstraße und ist nach dem holländischen Entdecker Abel Tasman benannt. Im Westen ist die Bucht uneben und dicht bewaldet. Dort liegt der Abel Tasman National Park, der die Bucht von der benachbarten Golden Bay trennt. Im Osten sind die Küsten ebenfalls steil und grenzen hier an die überfluteten Täler der Marlborough Sounds. Die Insel D’Urville Island befindet sich nordöstlich des östlichen Endpunktes der Tasman Bay. Die langgestreckte, flache Insel Rabbit Island liegt nahe der Südküste der Bucht. Zwischen den Endpunkten ist das Land flach und fruchtbar. Angebaut werden beispielsweise Oliven, Weintrauben, Hopfen und Früchte. Früher wurde auch Tabak angebaut, in Motueka existiert ein Tabakmuseum.



Sehenswürdigkeiten Tasman Bay


Nelson

Sonnenstadt im Kolonialstil

MIldes Klima, malerische Bauten aus Holz, quirlige Strandpromenaden und Parks machen die wohlhabende Stadt zu einem angenehmen  Aufenthaltsort. Sie war auch die erste in Neuseeland, der Queen Victoria das Stadtrecht verlieh. Vorausgegangen waren heftige Auseinandersetzung mit den Maoris. Heute ist Nelson ein blühende Stadt mit einer pulsierenden Einkaufszone in der Trafalgar Street. Den schönsten Blick hat man vom Botanical Hill, einer Parkanlage, die als geografische Mitte Neuseelands gilt.


Abel Tasman Hiking Trail

Südsee-Feeling zwischen Lagunen und Urwäldern

Wahrscheinlich gibt es auf der ganzen Welt keine Wanderung, die es mit dem Abel-Tasman-Hiking-Trail aufnehmen könnte. Goldgelbe Strände, türkise Lagunen und immergrüne Urwälder lassen Südsee-Feeling aufkommen. Bis zu fünf Tage dauert die Wanderung. Teilstrecken davon können allerdings auch als Tageswanderungen gemacht werden. Wanderer können sich von Wassertaxis zu einem beliebigen Ausgangspunkt bringen und an einer anderen Stelle an der Küste wieder einsammeln lassen. Man muss nur ein bisschen winken.

Umfulana Route


Abel Tasman National Park

Lagunen, Urwälder und goldene Strände

Der Park im Norden der Südinsel trägt seinen Namen nach dem holländischen Entdecker Neuseelands, der hier 1642 kurz an Land ging. Kristallklares Wasser, stille Lagunen, kleine Inseln, immergrünen Urwälder und goldenen Strände machen die Küstenlandschaft zwischen der Golden Bay im NOrden und der Tasman Bay im Süden  zu eine der reizvollsten in Neuseeland. Holzfäller haben hier im 19. Jahrhundert Raubbau betrieben, wovon sich der Wald jedoch in erstaunlichem Maß erholt hat. Die Tierwelt des Parks wird vor allem durch seine Seevögel geprägt. So sind beispielsweise Weißwangenreiher, Stelzenläufer, Taraseeschwalbe, Tui, Korimakos, Kuckuckskauz und Zwergpinguin heimisch.

www.abeltasman.co.nz


Pepin Island

Renaturierte Insel in der Delaware Bay

Die knapp vier Kilometer lange unbewohnte Insel ist über einen Deich mit dem Festland verbunden. Viele Jahrzehnte haben Schafe und Wildziegen alles kahlgefressen, bis die deutsche Geschäftsfrau, Viola von Hohenzollern, die Insel 1996 kaufte und renaturieren ließ. Bäume wurden gepflanzt, Zäune gezogen und Schädlinge bekämpft. Heute gibt es wieder einheimische Flora und Fauna auf der Insel. Nach dem Tod der Besitzerin übernahm die Tochter die Insel.Seitdem ist Pepin Island an manchen Tagen für die Öffentlichkeit zugänglich.


Takaka Hill

Wo die Hobbits den schwarzen Reitern nur knapp entkamen

Der aus Marmor bestehende Berg ist in zahlreiche skurrile Formen verwittert. Die einzige über den Berg führende Straße windet sich durch Takaka Tal nach Nordwesten. Der Takaka Hill wurde – wie viele andere Gebiete in und um die Golden Bay – für Filmaufnahmen zur Trilogie Der Herr der Ringe genutzt. Hier wurden die Aufnahmen für den Chetwald gemacht, wo der Waldläufer ‚Streicher‘ die Hobbits durch das unwegsame Gelände östlich von Bree führte, um den schwarzen Reitern zu entkommen.


Mount Arthur

Durch eine wilde Höhlenlandschaft zum Aussichtsgipfel

Der 1795 Meter hohe Berg liegt am östlichen Rand des Kahurangi National Parks. Zu seinem Einzugsgebiet gehören zwei Höhlensysteme, die Nettlebed Cave und der Stormy Pot. Beide stehen in Verbindung miteinander und reichen bis 1.174 Meter tief unter die Erde. Damit gelten sie als die tiefsten Höhlen der südlichen Hemisphere. Auf einem Kammweg kann man über der Baumgrenze bis zum Gipfel gehen. Dabei wird man häufig von Keas begleitet, wie die neugierigen Bergpapgeien genannt werden. Unterwegs kommt man an vielen Höhleneingängen vorbei, die in die Tiefe führen. (Hin und Zurück: 6:30 Stunden, 17 Kilometer, auf und ab: 800 Meter)

Umfulana Route




Reisebeispiele Tasman Bay

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