03.03.2009

Neuseelandreise von Miriam Ostmeier und Stefan Riemke

Sehr geehrte Frau Hellack,
jetzt sind wir schon 3 Monate wieder von unserer Neuseelandreise zurückgekehrt, und der stressige Alltag hat uns so fest im Griff, dass wir es erst jetzt schaffen unseren „kleinen„ Reisebericht zu schreiben…
Insgesamt muss man erstmal sagen, dass die Reise traumhaft waren und wir von keinem der B&Bs enttäuscht waren—im Gegenteil!!
Die 2 Tage in Christchurch waren toll und wir konnten nicht nur die herrliche Unterkunft mit exzellentem Frühstück genießen, sondern haben auch die Innenstadt, das Antarktikzentrum, die Landschaft und den netten Stadtteil Sumner sehr genossen.
Lake Tekapo hat mit seiner genialen Farbe und dem Ausblick auf die Berge sofort richtig Eindruck gemacht. Wir sind am Nachmittag noch auf Mt. John hinaufgelaufen und haben so unsere ersten Eindrücke von steilen Wanderwegen und dem unberechenbaren Wetter bekommen—auf dem Weg nach oben hatten wir sowohl Schnee als auch Hagel; oben war es nur bitterkalt und windig und beim Abstieg war es zwar immer noch kalt, aber auch sonnig (und das alles innerhalb der 3 Stunden die wir unterwegs waren). Auch am nächsten Morgen hatten wir ein schönes, gemütliches Frühstück mit herrlichem Ausblick und haben uns an die 2 Stunden noch mit unserer Gastgeberin Zita verquatsch.
Der Weg nach Queenstown war (wie die anderen Strecken auch) landschaftlich super schön und der Abstecher zum Mt. Cook National Park, den Zita uns empfohlen hatte, hat sich wirklich gelohnt. In Queenstown dann wurden wir herzlich von Fred und Michele begrüßt, die uns dann auch mit der Restaurantfindung geholfen haben—so hatten wir nach einem tollen Spaziergang am See entlang zum Town Center einen wunderschönen Abend in der „Touristikmetropole der Südinsel“. Am nächsten Tag war für uns Adrenalin beim Bungyjumping von der Kawarau Bridge (sehr zu empfehlen) und der Jetboatfahrt im Shotover Canyon angesagt. Auch den Tipp von Fred auf den Deer Park Hill hochzufahren haben wir gerne angenommen und wurden mit einer Wahnsinnsaussicht belohnt.
In Wanaka war unser nächster Stopp und auch diesmal war die Unterkunft genial! Wir haben von Wanaka aus einen Rundflug nach Milford Sound gemacht (mit Fährfahrt)—definitiv der beste Ausflug während unserer Reise!
Dann ging es weiter gen Westen und die West Coast war so wie erwartet—verregnet… Beim Franz Josef Glacier angekommen wurden wir wieder herzlich in der neuen Unterkunft empfangen. Nach einem tollen Frühstück am großen Tisch haben wir dann am nächsten Tag den faszinierenden Gletscher in Angriff genommen und haben die Halb-Tagestour mitgemacht. Zum Glück hatten wir auch keinerlei Regen mehr sondern Shorts-Wetter als wir wieder von Gletscher runter waren.
Die nächste Unterkunft—bei Greymouth—hatte einen genialen Ausblick auf das Meer. Auf dem Weg weiter Richtung Norden konnten wir dann am nächsten Tag auch noch viele schöne Ausblicke genießen—angefangen bei den Pancake Rocks, der Truman Beach und der Seehundkolonie bei Cape Foulwind.
In Ruby Bay, unserem nächsten Stopp, hatten wir ein ganzes Apartment zur Verfügung und die Waschmaschine im Apartment konnten wir gleich voll und ganz ausnutzen! Der Ausblick war toll, die Landschaft und auch der nahe gelegene Abel Tasman National Park hat uns bei der Erkundung mit dem Kajak in seinen Bann gezogen!
Dann ging’s nach Picton und von dort mit der Fähre nach Wellington. Wellington war für eine Stadt schön, aber halt eine Stadt und somit waren wir von der tollen Umgebung des Flying Fox, zu dem wir als nächstes gefahren sind, doch etwas mehr begeistert. Wirklich ein tolles Stück Erde am Wanganui River!
Auf dem Weg nach Rotorua machten wir noch im Tongarino National Park Halt. Leider hatten wir nicht soviel Zeit, aber für einen Spaziergang zu Tawhai Falls hat es gereicht und die Bilder sind Wahnsinn! Rotorua hat uns leider mit Regen begrüßt (unser zweiter Regentag). Wir fanden die Stadt recht touristenlastig, aber die Polynesian Spas und Te Puia waren sehenswert. Das Beste an Rotorua allerdings waren unsere Gastgeber—Wendy und Robert! Total nett und wir konnten uns beim Frühstück an beiden Tagen super unterhalten! Auch in diese Unterkunft hatten wir, wie in den meisten Unterkünften auch, mit unserem Laptop via Wireless Zugang zum Internet (ohne Probleme und Extrakosten!).
Vorletzte Unterkunft war die Lodge auf der Coromandel Halbinsel. Für uns war es dort super zum Entspannen und unser Gastgeber konnte uns auch ein tollen Strand empfehlen, an dem sich die Touristen nicht so stapeln (da war außer uns keiner) wie an der Hot Water Beach.
Ja, und dann folgte auch schon Auckland und damit unser letzter Tag in Neuseeland (für das Jahr 2008 ;-)). Auckland war cool und die Lage des Bed and Breakfast nur 2 Gehminuten und eine kurze Fährfahrt vom City Center entfernt war einfach unschlagbar! Unser Gastgeber, Jonathan war unschlagbar mit der Gastfreundschaft und dem super Frühstück am nächsten morgen. Sollten wir noch mal die Chance haben in dieses tolle Land zu reisen, werden wir bei ihm 100 %ig noch mal vorbeischauen!
Vielen Dank an Umfulana für die tolle Organisation der Reise!
Miriam Ostmeier und Stefan Riemke



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