10.03.2009

Neuseelandreise von Alfons Pillach

Als ich soeben ihre herrlichen Bilder aus dem traumhaft schönen Neuseeland im Internet gesehen habe, mußte ich an mein Gedicht "Es war Sommer in Neuseeland" denken, das ich erst vor wenigen Tagen geschrieben habe.

Mit diesem Gedicht grüßt Sie herzlich, Alfons Pillach


Es war Sommer in Neuseeland

Damals, kurz vor meiner Landung,
als ich aus dem Flugzeug sah,
war der Schaum der Meeresbrandung
und Neuseeland schon ganz nah.

Ausgeruht nach langem Schlafe
galt mein Blick dann der Natur,
und dort grasten viele Schafe
auf der sommergrünen Flur.

Ganze Heere von Lupinen
sonnten sich am Straßenrand,
ihre vollen Blüten schienen
wie gemalt von Künstlerhand.

Auf des kleinen Fliegers Kufen
glitt ich durch den Gletscherschnee,
fühlte mich auf Himmelsstufen,
fern im Tal lag blau der See.

Tief im Schoße von Vulkanen
brodelte der Erde Glut,
und die kalten Lavabahnen
waren einst so rot wie Blut.

Rotoruas heiße Quellen,
wo der Dampf aus Löchern faucht,
waren für mich jene Stellen,
wo der Teufel Schwefel raucht.

In den Fjorden, weiter südlich,
wohnte große Einsamkeit,
und man hörte unermüdlich
ihre Stille weit und breit.

Sonne lag auf Wald und Bergwand
und durchflutete den Fjord,
es war Sommer in Neuseeland,
schöner als des Dichters Wort.

Alfons Pillach



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