24.01.2010

Neuseelandreise von H.- P. Jäger

Liebe Frau Bonnemann,

nun sind wir bereits eine Woche zurück und beginnen mit dem aufarbeiten der Post. Ich hatte Ihnen versprochen, über unsere Erlebnisse und Erfahrungen zu berichten.

Das von Ihnen vor der Abreise zugeschickte Handbuch mit den Unterlagen war ein nützlicher Begleiter unserer Reise. Alle wichtigen Unterlagen konnten wir in der handlichen Mappe unterbringen und immer bei uns haben. Vielen Dank dafür!

Am 09.12.2009 starteten wir abends pünktlich mit Emirates –eine sehr gute Fluggesellschaft!- nach Dubai.
Nach etwa 5 Stunden Aufenthalt in Dubai ging es weiter über Brisbane nach Auckland. Auch dort trafen wir pünktlich ein. Etwas lästig –weil wir doch etwas müde waren- war dann die Weiterreise mit NZ nach Christchurch, wobei auch hier alles klappte. Wir trafen am 11.12. pünktlich gegen 18.00 Uhr in Christchurch ein und wurden vom Vermieter Brian abgeholt. Nach einer guten Nacht und 12 Stunden Schlaf waren wir akklimatisiert, Jetlag hatten wir keinen, wobei wir nicht Economy geflogen sind.

Zusammengefasst möchte ich, auch namens meiner Frau sagen, dass alle Unterkünfte in Ordnung waren, jede Unterkunft war anders, das hatte verschiedene Gründe, die Sie bestimmt besser kennen als wir. Hervorheben möchten wir die, nach unserem Empfinden, 2 besten Unterkünfte und Gastgeber: an erster Stelle ganz eindeutig die kleine Lodge auf dem Weingut in Blenheim mit Heidi und Werner. Wir hatten das große Glück, dort Weihnachten verbracht zu haben. Es stimmte alles rundum, ein unvergessliches Erlebnis. An zweiter Stelle unsere Unterkunft und die Gastgeber in Devonport (Auckland) am Ende unserer Reise. John und Jonathan waren aufmerksame Gastgeber, wir haben uns dort sehr wohl gefühlt.

Zwei Stationen, die nach unserer Einschätzung an vorletzter und letzter Stelle liegen waren in Kaikoura und Napier. Die Gastgeber waren sehr „unpersönlich“, die Unterkünfte und Frühstück waren akzeptabel. Besonders negativ wird uns in Erinnerung bleiben, dass wir in Napier die Silvesternacht in unsere Unterkunft verbrachten, die Vermieter in ihrem Bereich und wir in unserem Zimmer. Erst beim Frühstück kam es dann zu den Neujahrswünschen. Tim hat mit uns kein einziges Wort gewechselt und Tina sahen wir nur zum Frühstück, sie hat uns aber kostenlos Wäsche gewaschen! Die Vermieterin in Kaikoura hatte ebenfalls keinerlei persönlichen Kontakt zu uns gesucht. Wir waren halt da, bekamen unser Zimmer und Frühstück, das war es dann auch. In Rotorua hatten wir keine getrennten Betten (Twin Beds), da die Gastgeber aber ansonsten überaus freundlich waren, war dies für uns dort akzeptabel.

Alle anderen Gastgeber und Unterkünfte sind auf Platz 3! Jede Unterkunft, jeder Gastgeber hatten ihre Besonderheit, wir fühlten uns bei allen sehr wohl und gut betreut.

Mit Ihrer Wegbeschreibung kamen wir, bis auf eine Ausnahme, relativ gut zum jeweiligen Ziel (Unterkunft), auch ohne Navigationsgerät.

Wenn wir die Reise erneut machen würden, würden wir bei einigen Stationen gerne 3 Nächte bleiben. In jedem Fall schlagen wir vor, Ruhetage einzuplanen –oder alternativ den Leuten, die Zeit haben anzubieten. Ab und zu ein Tag ohne Programm, hätte uns gefallen, dies war bei 2 Übernachtungen nicht machbar, denn wir wollten ja auch möglichst viel sehen. Für 3 Nächte eignen sich natürlich Blenheim, Motueka, Te Anau, Wanaka, Christchurch, Coromandel Halbinsel oder auch Devonport. In Te Anau und Wanaka nebst Umgebung gibt es so viel zu sehen, dass alleine dafür ein Tag mehr ganz gut wäre. Dieser Vorschlag ist sicherlich nur bei „Rentnern“ umsetzbar, also bei Leuten die sich Zeit nehmen können.

Das Wetter war leider nicht so, wie wir uns das vorstellten. Vom Sommer verspürten wir nicht viel. In den ersten 10 Tagen hatten wir Tagestemperaturen von 8-10 Grad plus! Drei, vier Mal konnten wir abends im Freien Essen, ansonsten war es uns zu kalt! Nicht nur auf der Südinsel, auch auf der Nordinsel. Aber für das Wetter kann Umfulana nichts, auch bei den etwas besseren „Beziehungen“ von Herrn Bach zum „Wettergott“!

Zusammengefasst möchten wir sagen, dass es uns sehr gut gefallen hat, die Organisation und Auswahl der Unterkünfte Ihrerseits war Bestens. Wir würden diese Reise mit Umfulana in Neuseeland nochmals machen, jedoch etwas geändert bei den Stationen.

Hoffe, dass ich alle für Sie wichtigen Punkte kommentiert habe? Falls Sie Fragen haben, bitte schreiben Sie mir. Ich werde Umfulana jedenfalls gerne weiter empfehlen! Vielen Dank für die gute Arbeit und die einmaligen Tage in Neuseeland.

Ruth und Horst Peter Jäger



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