29.12.2004

Neuseelandreise von S. Frahn und Dr. M. Wichmann

Sehr geehrte Frau Hellack,

nach viereinhalb Wochen Singapur, Neuseeland und Hong Kong hat uns Deutschland (leider) wieder. Wir versuchen, uns langsam an das graue, naßkalte Wetter und an die muffigen, miesepetrigen Deutschen zu gewöhnen. Welch' ein Gegensatz zu Neuseeland, das wir dank Ihrer perfekten Organisation entspannt genießen konnten. Ihr Vorschlag, in den meisten Unterkünften 2 Nächte zu bleiben, sorgte dafür, daß unsere Reise nicht in ein einziges Gehetze ausartete, genügend Zeit für Land und Leute blieb und wir uns wunderbar erholten. Die Auswahl der Unterkünfte (gehobene B&B-Häuser aller Art) spricht für Ihren reichen Erfahrungsschatz: Von der viktorianischen Stadtvilla in Auckland, über Farmstay bei der Tante des Kapitäns der All Blacks bis zur völlig abseits gelegenen (1 1/2 Stunden Schotterpiste – juristisch sensiblere Naturen erschaudern angesichts der entsprechenden Haftungsausschlußklauseln in den Mietwagenverträgen) Unterkunft inmitten eines wunderbaren Gartens mit Plumpsklo, 3 Labradoren und einer köstlich kochenden Gastgeberin. Die von Ihnen mit Sorgfalt ausgewählten Gastgeber haben uns dank ihrer Unterschiedlichkeit einen kleinen Einblick in das Leben in Neuseeland vermittelt. Sie waren alle unglaublich nett, offen, gesprächig und hilfsbereit.

Wir haben uns sehr darüber gefreut, bei Umfulana (das wir vorher nicht kannten) gebucht zu haben, denn Sie haben ein Großteil zum Gelingen unseres Urlaubs beigetragen. Dafür Ihnen und Ihren Kollegen vielen Dank. Sollten wir noch einmal in diesen Teil der Welt fahren, werden wir mit Sicherheit erneut bei Ihnen buchen, um von Ihrem Wissen und Ihren Erfahrungen zu profitieren.

Schließlich noch ein kleiner Tip von uns: Wer über den Flughafen Auckland ausreist, sollte viel Zeit mitbringen (am besten 2 Stunden), insbesondere wenn er am Inlandsterminal von Christchurch kommend landet. Der Fußweg zum Auslandsterminal dauert selbst bei sportlich gestählten Personen mindestens 10 Minuten (der Bus ist keine Alternative, da er nur alle 20 Minuten fährt), dann muß man sich an einem Schalter der Bank of New Zealand anstellen, um die Ausreisesteuer zu bezahlen, zum Zoll gehen, erneut (also nicht nur bei der Einreise) einen längeren Fragebogen ausfüllen, um dann in einer langen Schlange auf die Zollabfertigung zu warten. Dort waren dann nach bester ÖTV/verdi-Mentalität nur zwei Schalter geöffnet und die anderen Kollegen wohl in der tarifvertraglich vereinbarten Frühstückspause (welch' ein Gegensatz zu Hong Kong: kurzer Fragebogen bei der Einreise, alle Schalter geöffnet, 2 Minuten Warten; bei der Ausreise: kein Fragebogen, keine Ausreisesteuer, keine Wartezeit). Es dauerte also und anschließend kommt erst noch die Sicherheitskontrolle... Bringt man nicht genügend Zeit mit (vielleicht auch, weil – wie in unserem Fall – der Zubringerflug bereits leicht verspätet war), hängt es dann allein vom Wohlwollen des jeweiligen Flugkapitäns ab, ob (bzw. an welchem Tag) man wieder in Richtung Heimat fliegen darf. Bei uns hat er 45 Minuten gewartet, wohl weil auch andere Reisende betroffen waren

Viel gäbe es noch zu erzählen. Wer näheres wissen will, kann uns gerne über die Internet-Adresse erreichen.

Ihnen und dem gesamten Umfulana-Team nochmals vielen Dank und ein schönes neues Jahr.

Herzlichst Ihre Sandra Frahn und Manfred Wichmann



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