29.12.2011

Neuseelandreise von Martin Kiedrowski

Neuseeland 22.11. – 15.12.2011
Zuerst einmal ein großes Kompliment und ein herzliches Dankeschön an Umfulana, insbesondere an Frau Hellack. Die Vorbereitungen zu unserer Reise waren optimal, es hat alles wunderbar geklappt und die gebuchten Unterkünfte waren fantastisch. Übrigens haben wir seitens unserer Gastgeber durchweg positive Äußerungen bezüglich der Zusammenarbeit mit Umfulana bekommen.
Unserer Reise startete in Auckland. Nach dem ersten Tag Erholung vom Flug im schönen Devenport haben wir uns am zweiten Tag Auckland angeschaut. Da wir uns nach dem Frühstück mit unseren Gastgebern verquatscht hatten, sind wir erst nach 11.00 Uhr in Auckland angekommen. Der Sky-Tower war sehr beeindruckend, des Weiteren besuchten wir den Hafen und Kelly Tarlton`s. Um mehr zu sehen, war die Zeit zu knapp, da viele Sehenswürdigkeiten schon um 17.00 Uhr schlossen. Unsere nächste Station war Coromandel. Der Weg dorthin war gut beschrieben. Wenn man sich aber auf das Navigationssystem verlässt, wird man von der Westküste aus über eine ca. 27 km lange Verbindungsstrecke nach Whitianga geführt. Diese Strecke ist zwar kürzer, aber unbefestigt und nur langsam zu befahren – nicht zu empfehlen! Die Lodge am Strand ist einfach traumhaft und die Gastgeber Lorraine und Bill sehr liebenswert. Sie gaben uns die Empfehlung für die Tour „Opito Bay, Hot Water Springs, Cathedral Cove und Whitianga“. Wir hatten einen super Tag. Bill versorgte uns noch mit einem Spaten, so dass wir und an den heißen Quellen ein Bad graben konnten. Dann ging es weiter nach Waikato. Mir machten einen kleinen Umweg durch das Auenland – Fantastisch! Da der Film „Der Hobbit“ gedreht wird, ist das komplette Auenland „Hobbiton“ wieder aufgebaut worden. Wer „Herr der Ringe“ gesehen hat, kann dort einiges wiedererkennen. Man bekommt genau erklärt, welche Szenen sich wo abgespielt haben und mit welchen Tricks Peter Jackson gearbeitet hat. Da sich alles auf einer Schaf-Farm abspielt, bekommt man zum Schluss noch eine Schafschur gezeigt. Am nächsten Tag ging erst zu den Glühwürmchen-Höhlen und dann nach Rotorua. Hier kann man die Maori-Kultur erleben. Wir genossen einen sehr schönen Abend mit Hangi-Essen in der Mitai Maori Village und anschließendem Nachtspaziergang durch den Rainbow Springs Nature Park, wo dann endlich auch lebende Kiwis gesehen werden konnten. Unsere Gastgeber Raewyn und Graeme waren sehr herzlich und versorgten uns morgens mit Selbstgebackenem. Auf der weiteren Reise nach Napier schauten wir uns noch Wai-O-Tapu Thermal Wonderland und den Lady Knox Geyser an. Es riecht hier zwar nicht angenehm, aber dafür bekommt man eine prächtige Farbenvielfalt und ein tolles Naturschauspiel (ein wenig manipuliert) geboten. Im Süden von Napier sollte man auf jeden Fall nach Te Mata Peak fahren. Bei guter Sicht hat man einem wunderbaren Ausblick auf die Umgebung. Unsere letzte Station auf der Nordinsel war Wellington. Diese Stadt hat ein besonderes Flair. Man bekommt hier alles geboten. Berge, Strand, Kultur, Shopping und Nachtleben. Ein Muss ist das Te Papa Nationalmuseum und ein Besuch zum Bummeln oder zum Essen auf die Cuba-Street.
Die Überfahrt zur Südinsel gestaltete sich ruhig, was wohl eher die Ausnahme ist. Die Zufahrt nach Picton ist traumhaft und malerisch. Von Picton fuhren wir erst nach Kaikoura. Das „Whale-Watchen“ war sehr beeindruckend, was nicht unbedingt an den Pottwal lag, sondern an die vielen hunderte Delfine die sich im Wasser tummelten und uns artistische Kunststücke boten. Bei einem Spaziergang an der Küste von Kaikoura Peninsula muss man aufpassen, nicht über Robben zu stolpern. Die nächste Etappe führte uns über Nelson (Dinner im Anchor!) nach Ruby Bay. Marion und Peter taten alles, um uns einen angenehmen und erlebnisreichen Aufenthalt zu gewährleisten. Die Wanderung durch den Abel Tasman National Park war schon schön, aber das wir bei der Anfahrt mit dem Wassertaxi auch noch Orkas sehen konnten, hat uns total überwältigt. Da wir an diesem Tag unseren 25sten Hochzeitstag hatten, bekamen wir von Peter eine selbst gemalte Glückwunschkarte und Marion backte einen Kuchen. Die Flasche Sekt tranken wird dann abends gemeinsam. Unsere Tour führte uns dann weiter nach Punakaiki. Unterwegs überquerten wir noch die längste Personen-Hängebrücke Neuseelands über den Buller-River. In Punakaiki waren wir bei den Pancakes-Rocks und zu diesem Anlass servierte uns Roland in unserem Homestay Pfannkuchen zum Frühstück. Unser Weg führte uns dann weiter zum Lake Matheson, wegen dem bedeckten Himmel mussten wir auf das Spiegelbild von Mount Cook verzichten, und dann zum Gillespies Beach. Nur durch einen Navigationsfehler hierhin verschlagen, genossen wir die Einsamkeit des schönen weitläufigen Strandes. An Fox Glacier vorbei ging es dann nach Bruce Bay (6 Einwohner!). Auf unserem weiteren Weg nach Albert Town besuchten wir Monroe Bay. Nach einem Spaziergang durch den Urwald gelangten wir zu einem Strand, wo wir trotz des späten vormittags noch einen Yellow-Eyed Pinguin gesehen haben. Dann genossen wir Knights Point (super Aussicht), Thunder Falls und Blue Pool bevor wir in Wanaka am See in einem netten Restaurant ein Abendessen einnahmen. Bevor wir am nächsten Morgen weiter nach Te Anau fuhren, machten wir noch einen Stopp in Puzzling World – sehr lohnenswert! Es ist schon interessant, wie unsere Sinne uns so manchen Streich spielen. Te Anau war geprägt von der Tagestour durch den Doubtful Sound. Die Eindrücke der Landschaft waren gigantisch. Während der 3, 5 stündigen Fahrt durch die Fjorde sind uns genau zwei andere Boote begegnet. Unser nächster Haltepunkt war Dunedin. Der Stopp am Nugget Point war sehr stürmisch, aber sehenswert. Eine sehr schöne Stadt mit Kultur, Badestrände und auch Gelegenheit zum Shoppen. Larnach Castle, First Church, die Railway Station, das Octagon mit den netten Lokalen und St. Clair Beach haben wir sehr genossen. Abends sind wir dann zum Penguin Place gefahren. Eindrucksvoll haben die Albatrosse ihre Kreise gezogen und bei Dämmerung sind dann die Blue Penguins an Land gekommen. Die letzte Station war Christchurch. Ein Halt unterwegs bei den Moeraki Boulders war obligatorisch. Christchurch war schon sehr bedrückend, die vielen Baustellen, gesperrte Straßen und zerstörte Gebäude. Abwechslung gab es im Botanic Garden und am Taylors Mistake. Selbst das sehr schöne Haus von Barbara und Brian hat leichten Schaden genommen. Trotzdem haben wir uns dort sehr wohl gefühlt, was auch an der Herzlichkeit der beiden lag.
Mit den wenigen Sätzen kann man gar nicht die Eindrücke wiedergeben, die wir in Neuseeland gewonnen haben. Alles in allem ein Super Urlaub, von dem wir noch lange erzählen werden.

Liebe Grüße von
Andrea und Martin Kiedrowski



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