21.03.2005

Neuseelandreise von Frank & Ulrike Spiegel

Hallo Susanne,

ja, "notgedrungen" haben wir uns hier mit der Kälte und dem Alltag wieder arrangiert...

Wie wir ja bereits bei deinem netten Anruf in Mapua zwischengemeldet haben, war der Urlaub ein voller Erfolg! Wir sind begeistert und erfüllt zurückgekommen.
Tja, die Frage, wo es uns am besten gefallen hat, ist gar nicht leicht zu beantworten, deshalb hier der Versuch, mal in "Kategorien" zu berichten:
Vorweg: Alle Unterkünfte waren absolut prima;
besonders hervorheben wollen wir aber die "HighestClass-Unterkünfte"

in Christchurch (superschönes luxuriöses Zimmer mit 1a Bad in tollem Haus, phantastisches english breakfast, sehr nette Gastgeber) in Lake Tekapo (superschönes eigenes Ferienhaus, geniale Lage, sehr gutes english breakfast an wunderschönem Frühstücksplatz, nette Gastgeberin (ihn haben wir gar nicht gesehen)) in Franz Josef Glacier (superschönes luxuriöses Zimmer mit 1a Bad in wunderschönem Haus, phantastisches english breakfast, sehr nette Gastgeber, tolle Lage für Ausflüge in die Gletscher) in Mapua (superschönes luxuriöses Zimmer mit 1a Bad in wunderschönem Haus, sehr gutes english breakfast mit traumhaftem Frühstücksplatz, sehr nette Gastgeber) und in Tairua (sehr schönes Zimmer mit 1a Bad in sehr schönem Haus, sehr gutes englisch breakfast, sehr nette Gastgeber
sehr gute "Mittelklasse" waren in Arrowtown (schöne Lage, schönes Haus, nette Gastgeber) und in Rotorua (schönes Zimmer in schönem Haus, nette Gastgeber, die sich viel Mühe beim Gestalten der Aktivitäten vor Ort gemach haben);
auf dem gesamt hohen level am wenigsten zugesagt haben uns in Punakaiki (schönes Zimmer, sehr kleines Bad, relativ einfaches Frühstück; bei den Gastgebern hatten wir ein bisschen den Eindruck, eher lästig zu sein – Peg trat fast gar nicht in Erscheinung, Kevin hat den Betrieb dort quasi alleine gemanaged) in Wellington (schönes Zimmer, schönes Haus, allerdings sehr hellhörig und das Bad quasi nur mit einem Sichtschutz vom Zimmer getrennt; gutes Frühstück, Stella war nicht so "unser Fall") und in Auckland (sehr schönes Haus in genialer Lage, Zimmer und Bad durch Kellerlage etwas düster und muffig; Rhondda und Les machten einen eher distanzierten Eindruck auf uns).
Ganz besonders hervorheben wollen wir unsere zwei Nächte im Marlborough Sound bei Jude und Roger! Es ist schwer in Worte zu fassen, was wir dort erlebt haben...So viel Herzlichkeit und Liebenswürdigkeit gehen von den beiden aus; sie strahlen so viel Ruhe und Zufriedenheit aus, und dies überträgt sich automatisch auf den Besucher. Wir haben es sehr genossen, so zur Halbzeit mal ganz raus zu sein aus dem täglichen (positiven!) "Eindrücke verarbeiten" und in eine so eigene kleine zufriedene Oase abzutauchen. Während Frank den ganzen Tag diese Ruhe auf sich wirken ließ, war ich auf Anraten von Jude -als eindrucksvolles Erlebnis- noch beim dolphin swimming. Ihre Freude darüber zu erleben, dass dies für mich so ein schönes Erlebnis war, hat es für mich noch schöner gemacht. Das hervorragende Essen, das Jude uns abends bereitet hat – einmal gab es von Roger frisch gefangenen Fisch – kann seinesgleichen lange suchen, und das obligatorische Bad in der Strandbadewanne, liebevollst von Roger mit Rosen- und Lavendelblüten bestückt, hat das Glück noch perfekt gemacht. Der Abschied fiel dann auch entsprechend schwer – wir sind als Gäste gekommen, als Freunde gegangen...dass dies nicht nur Sonnelands slogan ist, sondern wirklich gelebt wird, haben wir am eigenen Leib gespürt! Für diese Unterkunft ein besonders herzliches Dankeschön!!

Bezogen auf die Regionen sind wir uns beide sehr einig, dass wir, wenn wir jetzt auswandern müssten, uns ein schönes Plätzchen in der Region zwischen Abel Tasman Nationalpark und Marlborough Sound aussuchen würden – hier empfanden wir das Klima als sehr angenehm und die Landschaft besonders reizvoll. Müssten wir sagen, ob die Nord- oder die Südinsel uns besser gefallen hätte, dann wäre das schwierig...wir haben auf der Südinsel mehr gesehen, unterschiedlichere Landschaften und Naturphänomene erlebt, aber besonders die Gegend Coromandel / Auckland hat uns auf der Nordinsel auch sehr gut gefallen.

Für deinen Vorschlag, vom Wohnmobilgedanken Abschied zu nehmen und uns per Mietwagen und B&B durchs Land zu bewegen, möchten wir uns hier nochmal ganz herzlich bedanken – das war die beste Entscheidung, die wir im Vorfeld treffen konnten!! Was wäre uns alles entgangen an interessanten, netten, ja herzlichen menschlichen Begegnungen, wertvollen Tipps und guten Gesprächen (mehrfach wurden wir abends auf ein Glas Wein zu den Gastgebern eingeladen!).
Es gab eigentlich nur zwei Stellen, von denen wir uns mehr versprochen hatten: Pancake-Rocks (hatten wir uns viel weitläufiger vorgestellt) und "Hot Water Beach" (hatten wir ebenfalls größer erwartet).
Diese 3 Wochen waren für uns – da sind wir uns sicher – ideal genutzt: Wir haben sehr viel gesehen, hatten Kontakt zur Bevölkerung und haben einen guten Eindruck davon gewonnen, was Neuseeland zu bieten hat; schon sehr schnell waren wir uns einig, dass wir gerne wiederkommen wollen, um Gegenden kennenzulernen, die wir jetzt nicht gesehen haben und an Stellen zurückzukehren, die uns besonders gut gefallen haben und wofür wir gerne mehr Zeit gehabt hätten. Und es hat alles einwandfrei geklappt – Unterkünfte, Mietwagen, Fähre...
Wenn es soweit ist, werden wir bestimmt gerne wieder auf deine Tipps, Erfahrung und erstklassigen Unterkünfte zurückkommen.

VIELEN DANK!!!

Frühlingshafte Grüße nach Christchurch (heute war hier ein wunderschöner Früh-Frühlingstag)
Ulrike & Frank



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