29.03.2005

Neuseelandreise von Dr. Marquardt

Sehr geehrte Frau Hellack,

wir möchten nicht versäumen, Ihnen zu danken, dass Sie uns so eine schöne Reise organisiert und damit nicht unwesentlich zum Gelingen unserer Silberhochzeitsreise beigetragen haben. Unsere Gastgeber waren so nett, die Zimmer wunderbar, meist mit toller Aussicht. Raema und Rex in Wellington ganz besonders, haben uns wie alte Freunde behandelt.

Ein paar Bemerkungen noch:

Das Zimmer in Arrowtown war allerdings ein bißchen klein, man konnte kaum den Koffer unterbringen. Auch in Christchurch hatten wir den Eindruck, das kleinste Zimmer von allen gleichwertigen bekommen zu haben. Ein Tausch war aber nicht für beide Nächte möglich, deshalb haben wir darauf verzichtet.

Die Unterkunft bei Whitianga auf der Coromandel-Halbinsel hat den Besitzer gewechselt, und damit auch einen anderen Namen. Das hat uns ziemlich irritiert. Mit Hilfe Ihres Bildes von der Furt konnten wir aber sicher sein, den Weg richtig gefunden zu haben. Durch die Furt zu fahren habe ich mich mit dem Mietwagen nicht getraut, es hatte mir nach einem Regen zu viel Wasser. Aber es gibt ja eine Fußgängerbrücke und auch einen Abstellplatz für das Auto.
Die neuen Besitzer bieten auch Dinner an, allerdings vergleichsweise sehr teuer (Wir haben den Fehler gemacht, vorher nicht zu fragen).

Die Straße zwischen Tokanui und Papatowai in den Catlins ist inzwischen längst durchgehend asphaltiert, aber es dauert offenbar, bis sich das herumspricht. Sogar das Schild an der Straße mit Hinweis auf gefährliche Schotterstrecke steht noch da. Wir hatten deshalb keine Bedenken, diese Strecke zu fahren, zumal uns unsere Gastgeber den Tip gaben bei Owaka könne man Pelzrobben sehen. Das ist ein echter Geheimtip, und sollte es auch bleiben (kein Hinweisschild an der Straße!). Dort liegen die Pelzrobben einfach so am Sandstrand, um sich zu sonnen, und man kann in ein paar Metern Abstand an ihnen vorbeigehen!

Ein weiterer Tip:
Die Moeraki Boulders zwischen Dunedin und Oamaru sind einmalig. Man sollte nur darauf achten, dass man möglichst bei niedriger Tide dort ist, sonst sieht man nicht viel (und man sollte die Erklärung für deren Entstehung nicht glauben!). Aber es ist nur ein paar hundert Meter vom Highway entfernt und dazu noch kostenlos.

Wenn wir es uns wieder leisten können, werden wir uns gern wieder wegen einer Reise an Sie wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Marquardt



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