09.02.2006

Neuseelandreise von Georg Leppert

Liebe Brinka Hellack,

endlich komme ich dazu, Ihnen über unsere Erfahrungen in Neuseeland (unsere Reise vom 8.11. bis zum 29.11.) zu berichten. Erst einmal ein ganz großes Kompliment: Sie haben uns wirklich eine fanstatische Reise zusammengestellt. Natürlich war uns klar, dass wir in der kurzen Zeit (wir waren ja nur bis 21.11. in Neuseeland, danach in Melborune) nur einen Ausschnitt des Landes sehen können. Doch dank Ihrer Organisation haben wir unglaublich viel erlebt, unglaublich viel mitgenommen. Und dennoch hatten wir nie das Gefühl, dass wir uns hetzen müssen. Natürlich haben wir längere Zeit im Auto verbracht als andere Ihrer Kunden, die wir vor Ort getroffen haben. Aber mal ehrlich: Ist Auto fahren in einem solchen Land nicht auch schon ein tolles Erlebnis? Wir reden hier ja nicht über eine Fahrt auf der A3 Köln - Frankfurt, sondern über Touren durch großartige Landschaften. Ganz besonders beeindruckt hat uns die Auswahl unserer Gastgeber. Die Menschen waren allesamt so unglaublich nett und hilfsbreit, wie ich es nie zu hoffen gewagt hätte.

Zwei, drei kleine Anmerkungen möchten wir aber dennoch los werden. Zum einen ist die Wegbeschreibung zu Leonie und Paul Kibblewhite in Rotorua missverständlich bis falsch. Leonie wollte Ihnen deswegen auch noch eine Mail schicken, vielleicht hat sie es schon getan. So weit ich mich erinnere, war vor allem der Satz "Sie fahren aus Rotorua raus" missverständlich.

Vielmehr liegt der Kriesverkehr, an dem man rechts abbiegen muss, noch in Rotorua. Deshalb sind wir dort zunächst geradeaus gefahren, und erst umgedreht, als wir schon am Flughafen waren. Außerdem stimmte etwas mit der Beschreibung in dem Wohnviertel dann nicht, aber das müsste Ihnen bitte Leonie schreiben. Wir haben es ja gefunden, insofern war das alles kein Problem.

Ein wenig schwierig war es für uns manchmal, zu den Attraktionen von Herr der Ringe zu gelangen. Sie hatten ja netterweise möglichst viele davon in unser Programm aufgenommen. Das Problem ist nur: Um an die Drehorte zu gelangen, ist oft eigentlich Allradantrieb erforderlich.
Das geht manchmal ziemlich heftig über Schotterpisten, und manchmal ist es unumgänglich, eine (tolle, aber durchaus kostspielige) Guided Tour zu buchen. Darauf könnten Sie vielleicht andere Herr-der-Ringe-Fans ganz einfach hinweisen.

Und noch ein Wort zum Auto: Das war auf der Nordinsel einfach zu klein. In den Kofferraum des Ford Fiesta passten noch nicht einmal zwei Koffer. Ähnliches hatten wir auch von anderen Kunden gehört.

So, nun aber Schluss mit der Kritik. Wie gesagt, das sind alles nur Kleinigkeiten, die ich auch gar nicht erwähnen würde, wenn Sie uns nicht vor der Reise um Resonanz gebeten hätten. Sie haben ohne Frage einen fantastischen Job gemacht. Vielen Dank dafür und hoffentlich bis bald.

Viele Grüße aus Frankfurt

Georg Leppert



Nach Oben