01.03.2007

Neuseelandreise von Jessica Padmanabhan

Hallo Frau Hellack,

endlich kommen wir dazu unsere traumhafte Reise zu kommentieren.
Leider gehörten wir dieses Jahr zu denen, die die Schlecht-Wetter-Phase voll erwischten. Schade war das besonders beim Tongariro National Park und der Coromandel Halbinsel.
Ansonsten machten die Neuseeländer mit Ihrer offenen Art und die wirklich atemberaubende Landschaft einiges wieder wett.
Wir hatten bis auf eine Unterkunft einen tollen Standard mit liebenswerten Gastgebern. Die Route war gut gewählt und sehr abwechslungsreich.
Ich denke nur wir hätten die Nordinsel als erstes besuchen sollen und anschließend die Südinsel. So, beurteilten wir die Nordinsel und ihre Bewohner sehr kritisch.
Nicht nur die Unterkünfte in unseren Reiseunterlagen auch die Tipps für Ausflüge in der Umgebung und auf dem Weg waren toll beschrieben und ausgewählt.
Ein großes Lob an das ganze Umfulana Team.

Besonders gefallen hat uns der Lake Tekapo, die Unterkunft in der Pension in Wanaka, was hauptsächlich an Blair und Rosie mit Ihrer unkomplizierten Art lag.
Statt der vorgeschlagenen Wanderung zum Rob Roy Glacier, sind wir dort zum Diamond Lake gelaufen, was man auf verschiedenen Wegen von 1-3 Std. machen kann. Die beiden Gletscher Fox und Franz Josef konnten wir durch den 1.1. nicht wirklich genießen. Durch die vielen Touristen bekamen wir keine Flugmöglichkeit. Vielleicht kann man diese Option bereits von zu Hause aus buchen. Nachdem wir unsere Übernachtung in den Cottages auf eine Nacht verkürzten, konnten wir glücklicherweise 1 Nacht früher in Greymouth anreisen.
Der Comfort und die Gastfreundschaft waren sehr gut, leider sind die Zimmer sehr hellhörig, was den recht hohen Zimmerpreis nicht wirklich rechtfertigt.
Wir haben natürlich den Tipp mit dem "HariHari Costal Walk" getestet.
Ein wirklich schöner Weg mit einer tollen Aussicht als Belohnung.
Leider suchten wir vergeblich nach den von Ihnen beschriebenen Informationstafeln. Der Weg hat direkt am kritischen Gezeitenpunkt eine Infotafeln stehen die täglich aktualisiert wird. So kann man unbesorgt einfach loslaufen.
Bei den Pancake Rocks machten wir den Fox River Cave Walk, der zu den Highlights unserer Wanderungen zählt. Nach mehreren Flussdurchquerungen und ein paar Kletterpartien kommt man an eine Grotte bei der man unbedingt eine Taschenlampe dabei haben sollte. (3-4 Std. Laufzeit) Der Schuh in der Nähe des Abel Tasman Parks war echt eine Sensation. Orginell und gemütlich mit sehr lieben und hilfsbereiten Gastgebern. Einziger Nachteil war die Torftoilette.
Dort in der Nähe sind wir zum Riwaka Resurgance gefahren, von Motueka Richtung Takaka. Eine Quelle die aus dem Berg in einen Cristal Pool fließt. Ein phantastisches Farbspiel und sogar für Rollstuhlfahrer erreichbar.

Danke nochmal für die gute Organisation auch in Singapore und HongKong, die Kofferbänder, Reiseführer und die Mappe. So konnten wir den Urlaub richtig genießen ohne uns Gedanken um die nächste Unterkunft machen zu müssen.

Viele Grüße
Jessica Padmanabhan



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