Wanderparadies Neuseeland: Tageswanderungen und drei Tage auf dem Hollyford Track
Hollyford Track: Reisefoto von

Wanderparadies Neuseeland

Tageswanderungen und drei Tage auf dem Hollyford Track

Höhepunkt der Reise ist der 3-tägige geführte Hollyford Track. Ferner sind viele Tageswanderungen möglich, wie z.B. das berühmte Tongariro Crossing. Die Reise ist nichts für extreme Alpinisten, sondern für Wanderer mit normaler Kondition, die nicht ganz auf Komfort verzichten wollen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Christchurch

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS New Zealand
Fahrzeug: Intermediate Sedan (IDAR)
Tarif: Max Cover
Station: Christchurch Airport

Christchurch

25 km | 22 Minuten
A

Christchurch

Weltoffene Stadt mit anglikanischen Wurzeln

Die drittgrößte Stadt Neusee­lands ist bis heute stark von der Vision seiner Gründer geprägt, eine anglika­nisch kirch­liche Sied­lung für gläubige Emigranten zu erbauen.

So wur­de Christchurch auch nach der Kirche des alten Oxford Colleges in England benannt. Sehens­wert sind die neue Art Gallery, das Arts Centre, das Canter­bury Museum und der bota­ni­sche Garten. Lohnens­wert ist auch ein Ausflug zum Hafen von Lyttelton und nach Akaroa, einer franzö­sisch geprägten Ortschaft auf der benach­barten Banks Peninsula liegt.
Ein Einschnitt in die Stadt­ge­schichte war das Erdbeben vom 22. Februar 2011, das sich in der geschäf­tigen Mittags­zeit völlig über­ra­schend ereig­nete. Neben 185 Toten gab es verhee­rende Schäden an vielen Gebäuden. So stürzte das Wahrzei­chen der Stadt, der Kirchturm von Christ Church Cathedral, ein. Über 10.000 Häuser mussten abge­rissen und mehr als 100.000 Wohnungen repa­riert werden. Auch wenn bereits viel geschehen ist, konnte sich Christchurch von diesem Schock noch nicht voll­ständig erholen.

Zu Gast in einem Country House in Ohoka

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das repräsenta­tive Country House in Ohoka ist eines der wenigen im Umland von Christchurch, das nicht durch das schwere Erdbeben 2011 in Mitlei­den­schaft gezogen wur­de.

Es liegt in einem engli­schen Garten mit alten einheimi­schen Bäumen. Der Brunnen in seiner Mitte ist ein Badeort für Enten, Reiher und das Purpurhuhn, das es nur in Neusee­land gibt. Die Zimmer haben Holzparkett und Panora­ma­fenster zum Garten hin. Jackie und Angus sind zwei außergewöhn­liche Gastgeber, die ihren Besu­chern mit der sprich­wört­li­chen neusee­ländi­schen Gastfreundschaft begegnen und gute Restau­rants in der Nähe empfehlen können.

North Canter­bury

Weinbau im Regenschatten der Western Alps
Canter­bury liegt zwischen den Southern Alps und dem Pazifik und fällt von West nach Ost stark ab. Da vor allem die Westwinde Regen in Neusee­land bringen und die Alpen­kette den meisten Nieder­schlag abfangen, ist die Region recht trocken. Wein und Obst gedeihen hier prächtig. Char­donnay und Pinot Noir, aber auch Ries­ling und Sauvi­gnon Blanc werden ange­baut und bekommen regelmäßig inter­na­tio­nale Auszeich­nungen. Obwohl das Land fruchtbar ist, ist es dünn besiedelt. Von den 600.000 Einwoh­nern leben mehr als die Hälfte in Christchurch.

Banks Peninsula

Vulk­an­halb­insel mit spekta­kulärer Küste
Die vulka­ni­sche Halb­insel vor Christchurch hat eine wild zerklüf­tete Küste mit tief einge­schnit­tenen Buchen und wild überwach­senen Felsen. Der Maori-Stamm Ngai Tahu kannte die Halb­insel schon lange, als Kapitän Cook den Akaroa Harbour um 1770 herum entdeckte. Akaroa ist auch Stätte des einzigen Sied­lungs­ver­suchs der Franzosen in Neusee­land. Ihr Einfluss in dem bei Einheimi­schen beliebten Feri­enort zeigt sich in franzö­si­schen Straßen­namen, Kolo­ni­algebäuden und einer inspi­rierten Küche. Lyttelton hingegen war der Eingangshafen für die engli­schen Kolo­nisten auf ihrem Weg zur Besied­lung von Christchurch. Heute legen hier vor allem Container- und Kreuzfahrt­schiffe an. Wer den neusee­ländi­schen Hector Delphin – eine recht seltene und kleine Delphinart – sehen möchte, sollte an einer Wildlife Cruise im Akaroa oder Lyttelton Harbour teil­nehmen. Die Buchten, Krater­ränder und char­manten Sied­lungen der Halb­insel erkundet man am besten in einem Tages­ausflug mit dem Auto.

Mit dem TranzAlpine zum Arthurs Pass

über die Süda­lpen auf einer der schönsten Bahn­stre­cken der Welt
Die Fahrt über die Süda­lpen zählt zu einer der schönsten Bahn­stre­cken der Welt. Sie beginnt morgens in Christchurch und führt erst durch das weite Farm­land der Canter­bury Plains. Dann windet sich der Zug hinauf zum Arthurs Pass, der gegen 11 Uhr morgens erreicht wird. Von dort geht es über abenteuer­liche Brücken und durch Tunnels hinab nach Greymouth an der Westküste. Nach einstün­digem Aufent­halt dort beginnt die Rückfahrt nach Christchurch, wo man gegen Abend ankommt. Der Zug hat einen offenen Aussichts-Wagon, von dem man die vorbei­zie­hende Land­schaft gut fotogra­fieren kann.


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Mount Herbert

Wandern zum höchsten Gipfel der Banks Peninsula
Der höchste Punkt der Banks-Halb­insel ist Mount Herbert mit 919 Metern. Es gibt verschiedene Wander­wege zum Gipfel. Der schnellste ist der Mount Herbert Walkway, der in Diamond Harbour beginnt. Wer oben steht, kann nicht nur die vulka­ni­sche Struktur der Insel erkennen. Er hat auch noch einen tollen Blick auf Christchurch. (HIn und zurück: 16 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 870 Meter)

Von Christchurch nach Tekapo

275 km | 4:00 h
Der erste Abschnitt der Strecke führt durch die stark land­wirt­schaft­lich geprägte Ebene der Canter­bury Plains. Ab Geraldine fährt man land­einwärts auf die Southern Alps und den Mount Cook, den höchsten Berg Neusee­lands, zu.

Mount Hutt

Heliskifahren im euro­päi­schen Sommer
Neusee­land ist ein inter­na­tional beliebtes Ski-Reise­ziel. Skifahrer der Nordhalbkugel schätzen besonders, dass sie die Saison in den euro­päi­schen Sommer fällt. Mit zwölf kommer­zi­ellen Skigebieten, einem Gebiet für Skilang­lauf, zwölf Clubskigebieten und einer Viel­zahl von Veran­staltern für Heli-Skiing ist die Auswahl umwer­fend, das Gelände spekta­kulär und die Wartezeiten an den Liften vergleichs­weise kurz. Im Zentrum des Skitou­rismus ist der Mount Hutt nur 70 Minuten von Christchurch entfernt. Dort gibt es quali­fi­zierte Skischulen, Verleih von Ausrüs­tung sowie ein Café und ein Restau­rant.

South Canter­bury

Buchenwälder, Wild­wasser und Schau­plätze von ‚Herr der Ringe‘
Die Region von South Canter­bury wird von den Voralpen, dem Pazi­fi­schen Ozean, dem Waitaki River und dem Raikaia River einge­rahmt. Methven, Ashburton und Timaru sind die größten Städte der Region. Der Raikaia River ist bei Anglern bekannt für seine Forellen und Lachse, Geologen schätzen sein breites verwildertes Fluss­bett und Abenteuer­lus­tige für seine Jetbootfahrten. Mount Hutt bietet im Winter gute Skipisten, Mount Somers und der Peel Forest im Sommer schöne subalpine Wander­wege durch neusee­ländi­schen Buchen­wald. „Herr der Ringe“ Fans sollten einen Ausflug zum Mount Sunday (Kulisse für Edoras') machen. Von Methven aus kann man mit dem Heißluft­ballon über das angrenzende Farm­land – die Canter­bury Plains – schweben, Fall­schirmspringen und Moun­tai­nbiken. Lake Cole­ridge und andere Voralpen­seen der Region sind berühmt für Angeln, Wasserskifahren und Landschaftphotographie.

Timaru

Natur­hafen vor den Canter­bury Plains
An der Ostküste vor den Canter­bury Plains gibt es einen geschützten Natur­hafen. Den machten sich briti­sche Einwanderer zunutze und grün­deten 1859 eine Stadt euro­päi­schen Zuschnitts. Timaru hat heute knapp 30.000 Einwohner, die haupt­säch­lich vom Export von Gefrierfleisch leben, das über den Hafen bis nach Europa gelangt. Beliebter Treff­punkt ist der Maori Park und die angrenzende Caroline Bay, wo es Restau­rants und Freizei­t­ange­bote gibt. Einen Einblick in die Natur- und Kulturge­schichte gibt das South Canter­bury Museum.
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Lake Tekapo

Neuseeland aus dem Bilderbuch

Neusee­land aus dem Bilder­buch: In der baum­losen Hoch­e­bene von Canter­bury und vor der drama­ti­schen Kulisse der höchsten Berge Neusee­lands glitzert ein stiller, türkisfarbener See.

Der Lake Tekapo verdankt seine ungewöhn­liche Farbe den wandernden Glet­schern, die den Fels zermahlen. Das feine Mehl gelangt über die Bäche in den See und verur­sacht dort schwe­bend die inten­sive Färbung. Dar­über erhebt sich die wahr­schein­lich meist fotogra­fierte Kirche Neusee­lands, die Church of the Good Shepherd. Durch ihr Altarfenster gibt sie einen einzig­ar­tigen Blick auf den Mount Cook frei. In der Nähe erin­nert das bronzene Schäfer­hund­denkmal daran, dass Land­wirt­schaft ohne den Schäfer­hunds in dieser bergigen Gegend unmög­lich wäre. male­ri­sche Umge­bung lädt zu Spaziergängen und Wande­rungen ein, zum Beispiel auf dem Lake Tekapo Walkway. An klaren Nächten kann man die Sterne vom Mount John Observatory aus bewundern.

Zu Gast in einer Lodge am Lake Tekapo

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Erste, was auffällt, wenn man aus dem Auto steigt, ist der Blick: Er reicht über den Lake Tekapo weit ins alpine Mackenzie Country hinein, bis zu den schnee­be­deckten Gipfeln am Horizont.

Der zweite Eindruck ist das Inte­rieur: gemüt­lich und warm, ohne been­gend zu wirken. Die wuch­tige Decken­kon­struk­tion aus Holz und die Natur­steinwände kontras­tieren mit Panora­ma­fenstern. Der dritte und stärkste Eindruck aber ist die Freund­lichkeit der Gastgeber, die ihre Gäste mit Essen und neusee­ländi­schem Wein versorgen, aber auch mit Moun­tai­nbikes und Wanderkarten.

Southern Alps

Wunderwelt der Glet­scher, Seen und Urwälder
Das Faltengebirge der Süda­lpen stellt das Rückgrat der Südinsel dar. Sein Zentrum bildet der Mount Cook, mit 3.744 Metern der höchste Berg Neesee­lands. Von hier aus verlaufen Glet­scher in alle Rich­tungen; einige fließen fast bis ins Meer. Auf der west­li­chen Seite steigen die Süda­lpen auf einem etwa 50 Kilometer breiten Streifen vom Meer­es­spiegel aus an, was extreme Regen­fälle – bis zu 8000 mm pro Jahr! – verur­sacht. Undurch­dring­liche, immer­grüne Regenwälder wachsen hier bis zu einer Höhe von 2000 Metern. Nach Osten sind die Höhen­un­ter­schiede nicht so gewaltig. Dort sammelt sich das Gebirgs­wasser zu großen Seen, von denen der Lake Te Anau der größte ist. Die Nieder­schlags­menge sinkt auf 400 Millimeter pro Jahr ab, was ideal für den Wein­anbau in Central Otago ist.

Mount Cook National Park

Alpines Wunder­land am höchsten Berg Neusee­lands
Der über 707 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park schützt die alpine Hoch­ge­birgs­landschaft um den höchsten Berg Nesee­lands und des ganzen australisch-ozea­ni­schen Kontin­ents, den 3.753 Meter hohen Mount Cook. Gemeinsam mit dem West­land-, dem Fiord­land- und dem Mount-Aspi­ring-Natio­nal­park bildet der Mount-Cook-Natio­nal­park die soge­nannte Te Wahipou­namu World Heri­tage Area, die größte zusam­men­hän­gende Wildnis Neusee­lands. Ausgangs­punkt für zahlreiche Freizei­t­ak­tivi­täten (Wandern, Berg­steigen, Skifahren, Rundflüge) ist das Besu­cher­zentrum im Aoraki Mount Cook Village. Im Park selbst gibt es 17 Schutzhütten für Bergwanderer.

Cowan's Hill

Unver­gleich­li­cher Blick auf den Lake Tekapo
Der kurze Spaziergang beginnt an der Church of the Good Shepherd, einem Wahrzei­chen des Lake Tekapo. Nach einer Prome­nade am Ufer geht es den Cowan's Hill hinauf. Oben hat man einen unver­gleich­li­chen Blick auf den türkisen See und die schnee­be­deckten Berge am Horizont. (2 Stunden, 6,4 Kilometer, auf und ab 70 Meter)

Mount John

Aussicht über den ganzen Lake Tekapo
Rund 300 Meter über dem See ragt der Mount John an seinem West­ufer empor. Von oben kann man den ganzen Lake Tekapo über­sehen. Auf dem Gipfel steht ein Observa­to­rium, weil nirgendwo sonst in Neusee­land der Ster­nenhimmel so klar ist. Dort gibt es auch ein kleines Café mit Glaswänden und Tele­s­kopen. (3:45 Stunden, 12,4 Kilometer, auf und ab: 340 Meter)

Von Tekapo nach Te Anau

417 km | 5:30 h

Auf der geschützten Ostseite der Alpen fährt man am Ufer des Lake Pukaiki vorbei. Wer viel Zeit mitbringt, kann vor Twizel ist ein mehr­stün­digen Abste­cher in den Aoraki/Mount Cook Natio­nal­park einlgegen (die Fahrt zum Mt Cook Village dauert ca.

45 min, einfache Strecke). Vor Queens­town findet man in der Schlucht des Kawarau Flusses Neusee­lands bekann­teste Bungee-Brücke. Südlich des Lake Waka­tipu tritt man aus den Süda­lpen wieder hinaus ins Vorland. Der Weg zum Fjord­land Natio­nal­park wird zuse­hends einsamer.

Fiord­land Natio­nal­park

Maje­s­tä­ti­sche Berge und stille Fjorde in Neusee­lands größter Wildnis
Die gewal­tige Urlandschaft der Fjord­lands hat in der Eiszeit ihre Prägung erhalten, als die Täler von mäch­tigen Glet­schern ausge­ho­belt wurden. Wegen ihrer Unzugäng­lichkeit und des extremen Nieder­schlage von bis zu 3000 Millime­tern pro Jahr ist die Region die größte Wildnis Neusee­lands geblieben und bis heute fast unbe­siedelt. Im PKW ist nur der Milford Sound zugäng­lich. Der bekann­teste neusee­ländi­sche Fjord ist 15 km lang, sehr eng und von maje­s­tä­ti­schen Bergen umgeben. Eine wunder­schöne – in der Hoch­saison aber auch recht befah­rene – zwei­einhalb­stün­dige Berg­straße führt von Te Anau zum Milford Sound erschließt die Fjord­lands.

Lake Pukaki

Tor zum Mount-Cook-National-Park
Der See entstand, als sich die Glet­scher am höchsten Berg Neusee­lands, dem Mount Cook, zurückzogen. Der Schutt, den der Glet­scher vor sich her geschoben hatte, wirkte nun wie eine gewal­tige Staumauer, die das Seewasser sammelte. Seine türkisblaue Färbung erhält der See durch die Feinpar­tikel, die der Glet­scher bis heute abreibt und in den See spült. Am West­ufer des See führt eine Straße in die grandiose Bergwelt hinein. Sie endet am Mount Cook National Park. Vor allem auf der Südseite des Sees hat man einen prachtvollen Blick auf den schnee­be­deckten Mount Cook.

Twizel

Retor­ten­stadt im Mackenzie Becken
Das Städt­chen im Backenzie Becken wur­de erst 1968 auf der grünen Wiese als Wohn­sied­lung für ein Wasserkraft­projekt gebaut und sollte nach Projekt­ab­schluss wieder aufge­geben werden. 1983 erkämpften die Einwohner jedoch den Fort­be­stand des Ortes. Die Stadt wur­de nach einem ‚skan­di­navi­schen‘ Muster entworfen, wo die Läden, Schule und ein Erho­lungs­park das Stadt­zentrum bilden; rund herum wurden die Wohn­gebiete ange­ordnet. Die Unterkünfte waren nach sozialen Gesichts­punkten getrennt: Neben den Wohn­gebäuden für Allein­ste­hende in der Stadt­mitte gab es verschiedene Haustypen. Die kleinsten waren für Arbeiter bestimmt, etwas größere staff houses für Lehrer und Fach­leute, die größten für Inge­nieure und andere Einwohner mit hohem sozialen Status. Die meisten Häuser waren demon­tierbare Fertighäuser.  Da man die Stadt ursprüng­lich in Farm­land zurückver­wandeln wollte, gibt es in der Stadt viele Provis­o­rien. So machte man sich nicht die Mühe, die Straßen mit Fußwegen, Bord­steinen und Kanälen zu bauen.
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Te Anau

Tor zu den Fjordlands

Die Stadt mit knapp 2000 Einwoh­nern liegt mitten in den South­lands am südli­chen Ende des Lake Te Anau, der mit knapp 350 Quad­ratki­lome­tern der größte See der Südinsel ist.

Weil Te Anau direkt an der Grenze zum prak­tisch unbe­wohnten Fiord­land National Park liegt, ist der Ort ganz auf Tourismus einge­stellt. Es starten von Te Anau aus Busse und Rundflüge zum nörd­lich gelegenen Milford Sound. Unweit des Ortes beginnt der Kepler Track, ein mehr­tägiger Wanderweg, der zu den Great Walks of New Zealand gerechnet wird. Per Boot kann man die Te Anau Caves zu errei­chen, wo in einem Höhlen­system mit unter­irdi­schem Wasserfall Glowworms (Arachno­campa lumi­nosa) leben.

Zu Gast in einem modernen B&B in Te Anau

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die B&B-Lodge liegt am Ortsrand vom Te Anau – ruhig, aber nah genug, dass man die Restau­rants und Geschäfte im Ort auch noch zu Fuß errei­chen kann.

Das Haus wur­de mithilfe eines Architekten so entworfen, dass es sich sowohl als Wohn­haus für die Besitzer als auch als Gäste­haus eignet. Alle vier modern einge­rich­teten Zimmer befinden sich in einem Flügel des Hauses und haben eine eigene kleine Terrasse mit Blick auf die umliegenden Berge des Fiord­land Natio­nalparks oder den angrenzenden Lake Te Anau.

Fiord­land National Park Visitor Centre

Informa­tionen zu den Fjord­lands
Ein Besuch im Visitor Centre lohnt sich, wenn man die Fjord­lands erkunden will. Die Mitarbeiter sind erfahren und beraten individuell. Im einzelnen bekommt man Informa­tionen und Karten­ma­te­rial über kurze und lange Wander­wege, ebenso Aktuelles über den Zustand der Wege. Wer angeln will oder Führungen mitma­chen möchte, erhält nütz­liche Adressen. Darüber hinaus gibt es ein Museum zur Naturge­schichte und einen Film.

Shallow Bay

Dreh­orte aus Herr der Ringe am Lake Manapouri
Der Wanderweg beginnt am Rainbow Reach und führt hinab zum Nord­ufer des Lake Manapouri. Am Wegesrand sollen einige Dreh­orte des Films „Herr der Ringe“ gewesen sein. (hin und zurück: 4:00 Stunden, 13,7 Kilometer, auf und ab 140 Meter)

Te Anau

2 km | 3 Minuten
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Te Anau

Tor zu den Fjordlands

Die Stadt mit knapp 2000 Einwoh­nern liegt mitten in den South­lands am südli­chen Ende des Lake Te Anau, der mit knapp 350 Quad­ratki­lome­tern der größte See der Südinsel ist.

Weil Te Anau direkt an der Grenze zum prak­tisch unbe­wohnten Fiord­land National Park liegt, ist der Ort ganz auf Tourismus einge­stellt. Es starten von Te Anau aus Busse und Rundflüge zum nörd­lich gelegenen Milford Sound. Unweit des Ortes beginnt der Kepler Track, ein mehr­tägiger Wanderweg, der zu den Great Walks of New Zealand gerechnet wird. Per Boot kann man die Te Anau Caves zu errei­chen, wo in einem Höhlen­system mit unter­irdi­schem Wasserfall Glowworms (Arachno­campa lumi­nosa) leben.

3 Tages Wanderung – Hollyford Track

2 Nächte

Die geführte Wander­route ist so zusam­men­ge­stellt worden, dass an der Wande­rung Menschen aller Alters­stufen, die über ein durch­schnitt­li­ches Maß an Fitness verfügen, teil­nehmen können. Auf der Wande­rung braucht man nur seinen Tagesruck­sack mit Ersatzkleidung und Lunch-Box tragen. Bett­wä­sche, Hand­tücher, Seife, Shampoo, Föhn, Mahlzeiten & Geschirr werden in beiden Lodges gestellt. Mitzubringen sind feste Schuhe, regen­feste und warme Kleidung, Sonnencreme, Mücken­schutz, Kopfbe­de­ckung und eine Wasserfla­sche. Die Unterkünfte sind rustikal, aber bieten im Gegen­satz zu den öffent­li­chen Natio­nalparkhütten wesent­lich mehr an Komfort: Strom, einen warmen Aufent­haltsraum mit Kaminfeuer, einen beheizten Trockenraum, servierte Mahlzeiten, Spültoiletten und warme Duschen (werden mit anderen Gruppen­teil­nehmern geteilt) und Unter­bringung im Zwei­bett­zimmer. Beide Lodges haben ihren eigenen Koch, der die Gruppe mit köst­li­chen Mahlzeiten versorgt.

1. Tag: Die Tour beginnt mit einem Vorbe­rei­tungs­treffen am Vora­bend des ersten Wander­tages in Te Anau (alter­nativ in Queens­town), wo man auch den Mietwagen lässt. Am nächsten Morgen bricht man von Te Anau (bzw. von Queens­town) mit einem Kleinbus zum Start­punkt des Hollyford Tracks auf (2 bzw. 4 Std. Fahrt­zeit). Die erste Tages­e­tappe (ca. 19,5 km, 5-7 Std.), führt durch dichten Regen­wald, am Ufer des Hollyford-Flusses entlang und an mehreren Wasser­fällen vorbei. Unter­wegs macht der Führer einen mit der Flora & Fauna, der Geologie, der Geschichte und den Maori-Mythen der Fiord­land Region vertraut. Am Abend kann eine Glühw­ürmchen-Kolonie erkundet werden. Über­nachtet wird in der Pyke River Lodge.

2. Tag: Der zweite Wandertag beginnt mit der Erkundung des Lake Alabaster, dann geht es über die längste Hängebrücke des Natio­nalparks. Nach einer rasanten Jet-Boot-Fahrt (ca. 25 Km) auf dem Hollyford-Fluss und über den Lake McKerrow gelangt man zur histo­ri­schen Stätte von James­town, das im 19. Jahr­hun­dert einmal die Haupt­stadt der Südinsel werden sollte. Durch einen Urwald von riesigen Rimu-, Totara- und Kahikatea-Bäumen führt der Wanderweg nun zur Mündung des Hollyford-Flusses, man hat die wilde Küste der Tasma­ni­schen See erreicht. Nach dem Besuch einer Seehundko­lonie, in deren Nähe man – bis Ende November – auch Pinguine beob­achten kann, wird in der kürz­lich moder­ni­sierten Martins Bay Lodge über­nachtet. Die zweite Wandere­tappe ist ca. 15 km lang (4-5 Std.). Insge­samt ist man an dem ca. 10 Std unter­wegs.

3. Tag: Am Morgen des dritten Tages wird man per Jet-Boot zum sieben Kilometer langen Sand­strand der Martins Bay gebracht, um die Lagunen- und Dünen­landschaft zu Fuss zu erkunden. Nach der Rückkehr zur Martins Bay Lodge begibt man sich per Kleinflugzeug oder Helik­o­pter (je nach Wetter­lage) in luftigere Höhen, um spekta­kuläre Ausblicke auf die gewanderte Route, das Hollyford Valley, Mount Tutoko (2746m), den höchsten Berg der Fiord­land-Region, und den berühmten Milford Sound zu genießen. Die Reise endet mit einem Bustransfer durch den Homer Tunnel und über die Milford Road nach Te Anau (bzw. Queens­town). Am dritten Tag wird eine Strecke von von
ca. 8,5km (3-5 Std.) erwandert. [Wer den Flug nicht wahr­nehmen möchte, kann mit dem Wanderführer auch zurück zum Ausgangs­punkt wandern (glei­cher Preis, ca. 17 km)] Auf Wunsch kann am Schluss der Wande­rung als Zusatz noch eine Schiffs­tour (über Nacht) auf dem Milford Sound gebucht werden

Die Tour ist im Reise­preis enthalten: Vorbe­rei­tungs­treffen,Transfer ab/bis Te Anau bzw. Queens­town, geführte Wande­rungen mit erfah­renem Reiseleiter (englisch spra­chig), Über­nach­tung in ausge­wählten Lodges in Zwei­bett­zimmern (Gemeinschafts­einrich­tungen, Einzelzimmer sind nicht verfügbar), alle Mahlzeiten, Seife, Shampoo, Föhn, Hand­tücher, Ruck­säcke und Regenja­cken (können auf Anfrage geliehen werden), Jet-Boot-Fahrten, Flug am Schluss der Wande­rung.

Die Hollyford Wande­rung findet mehrmals wöchent­lich von Mitte Oktober bis Ende April statt, so dass sie sich in fast jede Reise­route einbauen lässt. Die Mindest­teil­nehmer­zahl liegt bei 4 Personen.

Wetter: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. Fiord­land ist eine der regenreichsten Regionen der Erde, ohne Regen gäbe es auch keinen Regen­wald. Es regnet im Durch­schnitt an 255 Tagen im Jahr. Rechnen Sie also damit, dass es an mindes­tens einem Tag ihrer Wande­rung regnen wird, dass Sie even­tuell nass werden und dass Sie even­tuell einen Teil der Strecke in nassen Schuhen laufen werden (es sind einige kleine Bäche zu durch­queren).

Te Anau

2 km | 4 Minuten
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Te Anau

Tor zu den Fjordlands

Die Stadt mit knapp 2000 Einwoh­nern liegt mitten in den South­lands am südli­chen Ende des Lake Te Anau, der mit knapp 350 Quad­ratki­lome­tern der größte See der Südinsel ist.

Weil Te Anau direkt an der Grenze zum prak­tisch unbe­wohnten Fiord­land National Park liegt, ist der Ort ganz auf Tourismus einge­stellt. Es starten von Te Anau aus Busse und Rundflüge zum nörd­lich gelegenen Milford Sound. Unweit des Ortes beginnt der Kepler Track, ein mehr­tägiger Wanderweg, der zu den Great Walks of New Zealand gerechnet wird. Per Boot kann man die Te Anau Caves zu errei­chen, wo in einem Höhlen­system mit unter­irdi­schem Wasserfall Glowworms (Arachno­campa lumi­nosa) leben.

Zu Gast in einem modernen B&B in Te Anau

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die B&B-Lodge liegt am Ortsrand vom Te Anau – ruhig, aber nah genug, dass man die Restau­rants und Geschäfte im Ort auch noch zu Fuß errei­chen kann.

Das Haus wur­de mithilfe eines Architekten so entworfen, dass es sich sowohl als Wohn­haus für die Besitzer als auch als Gäste­haus eignet. Alle vier modern einge­rich­teten Zimmer befinden sich in einem Flügel des Hauses und haben eine eigene kleine Terrasse mit Blick auf die umliegenden Berge des Fiord­land Natio­nalparks oder den angrenzenden Lake Te Anau.

Von Te Anau nach Albert Town

271 km | 3:30 h
Auf dem Weg bietet sich ein Stopp in Queens­town, dem touris­ti­schen Zentrum der Süda­lpen an. Es lohnt auch ein Besuch von Arrow­town, einer kleinen Goldgräber­stadt, die nach dem Gold­rausch ebenso schnell verlassen wie sie aufge­baut wur­de.
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Lake Wanaka

Paradies für Segler und Kajakfahrer

Mit seinem kris­tallklaren Wasser ist der 45 Kilometer lange See ein Para­dies für Segler und Kajakfahrer. Die nahe gelegenen, schnell fließenden Flüsse erlauben verschiedene Arten des Extremsports, zum Beispiel Jetboa­ting.

Im Winter kann man in den Steilhängen im Westen Ski fahren. Lake Wanaka befindet sich voll­ständig inner­halb des Mount-Aspi­ring-Natio­nalparks, der zum Welt­natur­erbe Te Wahipou­namu gehört. Der See selbst liegt auf einer Höhe von 280 Metern ü. NN, während er stel­lenweise eine Tiefe von mehr als 300 Metern erreicht. Somit befinden sich Teile der Wasser­masse unter­halb des Meer­es­spiegels.

Zu Gast in einem eleganten B&B bei Wanaka

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B mit Blick auf den male­ri­schen Clutha River gehört zu den schönsten kleinen Gäst­e­häusern rund um Wanaka.

Das Früh­stück – konti­nental oder cooked – wird bei gutem Wetter auf der Terrasse mit grandioser Aussicht über die schnee­be­deckten Gebirgs­züge serviert. Ein Frei­luftja­cuzzi ist auch an kalten Tagen nutzbar. Die drei Gäste­zimmer sind modern und elegant einge­richtet. James und Nicky sind gut gela­unte Gastgeber, die ihre Gäste mit kosten­losen Drinks verwöhnen und gerne Tipps für Wande­rungen, Moun­tai­nbiking oder Angeln geben. Lake Wanaka und das Orts­zentrum von Wanaka sind in wenigen Minuten mit dem Auto zu errei­chen.

Central Otago

Klein-Schott­land im Süden Neusee­lands
Mit einer Fläche von knapp 32.000 Quad­ratki­lome­tern ist Otago die zweitgrößte Region in Neusee­land. Sie ist nach einer kleinen Maori-Sied­lung auf der Otago-Halb­insel benannt und erstreckt sich von der Pazi­fikküste über fruchtbares Acker- oder Weide­land bis mitten in die Neusee­ländi­schen Alpen hinein. Die ersten euro­päi­schen Sieder waren Wal- und Robben­fänger. 1848 begann die planmäßige Ansied­lung von schot­ti­schen Auswanderern mithilfe der Church of Scot­land, die die Region bis heute prägt. Die neu gegrün­dete Haupt­stadt bekam den gäli­schen Namen von Edinburgh, Dunedin. In den 1860er Jahren gab es einen kurzen Gold­rausch, der Dunedin für wenige Jahre zur reichsten Stadt Neusee­lands machte. Heute leben nur noch etwa 200.000 Menschen in der Region, die meisten von ihnen in Dunedin.

Wanaka

Zentrum des Outdoorsports
Der kleine Feri­enort am Lake Wanaka ist zwar bei Neusee­ländern recht beliebt, aber bei weitem nicht so über­laufen wie das benach­barte Queens­town. Dabei sind die Möglichkeiten ähnlich: Es gibt ein dichtes Wander­wegenetz, das in die Berge und am See entlang führt, auf dem verschiedene Wassersport­arten ange­boten werden. Die Jahres­zeiten sind ausgeprägt: Im Frühling (Oktober bis Dezember) gibt es eine wahre Blütenpracht, der Sommer (Januar bis März) hat zur Freude von Berg­stei­gern und Wanderern viele wolken­lose sonnige Tage, im Herbst (April bis Juni) leuchtet das Laub der Bäume in herr­li­chen Farben und der Winter (Juli bis September) bringt viel Schnee und klare Tage.

Mount Iron

Aussichtshügel von Wanaka
Um einen schönen Über­blick über Lake Wanaka, den Ort und den Mount Aspi­ring in der Ferne zu bekommen, kann man auf den Aussichtshügel im Osten der Stadt steigen. Wenn man oben ist, kann man im Norden sogar einen zweiten See sehen, den Lake Hawea. (1,30 Stunden, auf und ab: 200 Meter)

Rocky Hill

Panora­mahügel über Lake Wanaka
Nachdem man auf Holz­stegen durch ein Wald­stück geleitet wird, geht man auf Wiesen­wegen mit Aussicht in viele Rich­tungen zum Rocky Hill. Zuvor sollte man den Abste­cher zum Wanaka View­point machen, wo sich ein Blick über den ganzen Lake Wanaka auftut. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,6 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)

Rob Roy Glacier Walk

Glet­scherwande­rung im Mount Aspi­ring National Park
Die mode­rate Wande­rung führt zum Glet­sch­erkessel des Rob Roy Glaciers im Mount Aspi­ring Natio­nal­park. An einem Bach mit Schmelz­wasser steigt hinauf durch einen Regen­wald mit alten Bäumen und Riesen­farnen. Kurz über der Baumgrenze ist man am Ziel. Der Anblick des gewal­tigen Glet­schers und eines 150 Meter hohen Wasserfalls ist der Lohn für die Mühe. Wer Glück hat, kann unter­wegs mit neugie­rigen Berg­pa­pa­geien, den Kea-Vögeln, in Kontakt kommen. (Hin und zurück: 3:50 Minuten, 12,4 Kilometer, auf und ab: 400 Meter)

Von Albert Town nach Franz Josef

284 km | 4:00 h

Am Fuße der Alpen fährt man zunächst gen Norden. Dabei kommt man an mehreren schönen Seen vorbei. Die Alpen überquert man über den Haast Pass (564m), der auch im Winter wegen seiner relativ geringen Höhe nur selten gesperrt ist.


Bei Haast erreicht man die wilde Westküste. Ein Besuch des modernen Informa­ti­ons­zentrums (South West­land World Heri­tage Visitor Centres), das kurz hinter der Ortschaft liegt, ist unbedingt zu empfehlen. Am Lake Moeraki lohnt sich ein weiterer Stopp; hier führt ein Wanderweg (40 Minuten – eine Strecke) durch den Urwald zur Küste (Monro Beach). Von Juli bis Dezember kann man hier mit etwas Glück Pinguine sehen.

Haast Pass

Südlichster Pass über die Süda­lpen
Der erste Euro­päer, der den südlichsten Pass über die Süda­lpen bezwang, war der deut­sche Geologe, Franz Julius von Haast. Er folgte einem bereits von den Maori genutzten Pfad an die Westküste. Erst 1965 wur­de der Haast Pass für den öffent­li­chen Verkehr frei­gegeben. Der Highway führt heute am Haast River entlang und dann auf Neusee­lands längster einspu­riger Brücke über den Fluss. Kurz vor dem Schei­tel­punkt passiert die Straße die Fantail Falls.

Haast

Winziger Ort am Haast River
Der Ort mit knapp 250 Einwoh­nern ist nach dem deut­schen Geologen und Naturfor­scher Julius von Haast benannt. Er liegt an der Südseite des Haast River unweit seiner Mündung in die Tasmansee. Das neusee­ländi­sche Depart­ment of Conserva­tion (DOC) betreibt am Haast Junc­tion ein Besu­cher­zentrum, das Informa­tionen zur World Heri­tage Area von South West New Zealand bereit­hält. Dort beginnen auch mehrere Wander­wege in den Regen­wald.

Lake Moeraki

Idylli­scher See im Regen­wald
Der idylli­sche See liegt zwischen dem Haast Pass im Süden und dem Fox Glet­scher im Norden. Er ist nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und wird umgeben von einem grandiosen Regen­wald mit über 900 Jahre alten Baumriesen. Ein märc­henhafter Wanderweg führt durch den Wald zu Pinguin­ko­lo­nien. Es lohnt auch ein Abste­cher in die abge­legene Jackson Bay – dem Endpunkt der Westküs­ten­strasse. In dieser Gegend trägt Regen zu der besonderen Stim­mung des Regen­waldes bei und sollte daher nicht als schlechtes Wetter betrachtet werden. An der Westküste & im Fjord­land fallen die höchsten Nieder­schläge von ganz Neusee­land. Feste Schuhe und Kleidung gehören daher zur Grund­aus­stat­tung.
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Westland-Nationalpark

Gletscher in einzigartigem Regenwald

Der 1275 km² große Park mit dem Maori-Namen Tai Poutini erstreckt sich von der Westküste bis hinauf zum 3498 Meter hohen Mount Tasman in den Neusee­ländi­schen Alpen.

Mehrere Glet­scher fließen vom Gebirge aufgrund des starken Gefälles auf bis zu 200 Metern Meeres­höhe hinab und enden wenige Kilometer vom Ozean entfernt. Die bekann­testen sind der Franz-Josef-Glet­scher und der Fox-Glet­scher. An der extrem nieder­schlagsrei­chen Küste wächst sich ein einzig­ar­tiger Regen­wald. Gemeinsam mit dem Fiord­land-Natio­nal­park, dem Mount-Cook- und dem Mount-Aspi­ring-Natio­nal­park bildet der West­land-Natio­nal­park die soge­nannte Te Wahipou­namu World Heri­tage Area. Seit 1990 gehört das Gebiet zum Welt­natur­erbe der UNESCO.

Zu Gast in einem Arts-and-Crafts Haus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus aus den 1920er Jahren ist aus einheimi­schem Holz gebaut und ein Musterbei­spiel für den damals in Neusee­land vorherr­schenden Stil, den man „Arts and Crafts“ nennt.

Vom Früh­s­tücks­tisch hat man einen herr­li­chen Blick bis tief in die Süda­lpen hinein. Die Zimmer sind komfor­tabel einge­richtet. Das Haus liegt etwas außer­halb des Ortes Franz Josef und ist ideal zur Erkundung des Glet­schers. Die Gastgeber, Gerard und Bernie, helfen ihren Gästen gerne bei der Auswahl der Tages­ak­tivi­täten.

Ausflug (OPTIONAL)

Heli-Hike Franz Josef Glacier (halbtägig, englisch, zahlbar vor Ort)

Bei dieser geführten Glet­scherwande­rung wird man mit dem Helik­o­pter auf die Mitte der Glet­scherzunge geflogen, die hier weniger steil und etwas einfa­cher zu begehen ist.

Während des Fluges kann man den Glet­scher in seiner Ganzheit bewundern und weite Blicke von den schnee­be­deckten Alpen­gipfeln bis hin zum Meer genießen. Die geführte Wande­rung geht an Eisforma­tionen, Glet­scher­spalten und Eishöhlen vorbei. Die Tour dauert insge­samt ca. 3 Stunden, wovon ca. 2 Stunden auf dem Eis verbracht werden. Steig­eisen und Wander­stöcke werden gestellt. Im Anschluss an die Tour können die Glacier Hot Pools ohne Zusatzkosten besucht werden. Aufgrund des Helik­o­pterflugs ist dieser Ausflug bis zu einem maximalen Körpergewicht von 115 Kilogramm buchbar.

Franz Josef Glet­scher

Glet­scher im Regen­wald
Der zehn Kilometer lange Glet­scher wur­de 1865 von seinem deut­schen Entde­cker, Julius von Haast, nach Franz Joseph I. von Öster­reich benannt. Er reicht vom Mount Cook, dem mit 3.753 Meter höchsten Berg Neusee­lands, bis in die Niede­rungen, wo bereits Regen­wald wächst. Das liegt an der extrem hohen Fließge­schwin­digkeit: Jeden Tag rutscht der Glet­scher einen halben Meter in die Tiefe. Nachdem er zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts und 1982 deut­lich zurückge­gangen war und über drei Kilometer an Länge verloren hatte, ist er seit 1982 wieder um einen Kilometer gewachsen. Mit der Jahr­tausendwende hat sich der Trend wieder umge­kehrt und der Glet­scher verliert an Masse. Dennoch ist der Franz-Josef-Glet­scher einer der wenigen großen Glet­scher, die bislang nicht so stark von der welt­weiten Glet­scher­schmelze betroffen sind.

Fox Glet­scher

Glet­scher bis hinab zum Meer
Der Fox Glet­scher befindet sich 23 Kilometer südlich von Franz Josef. Seine Eis- und Schnee­massen speisen sich aus den Gipfel­regionen der Alpen und rutschen auf fast 14 Kilome­tern Länge bis auf 200 Meter über dem Meer­es­spiegel herunter – so tief wie sonst nirgends in dieser klima­ti­schen Zone. Wer den Glet­scher zu Fuß erkunden möchte, schließe sich nach Möglichkeit einer geführten Tour an. Steig­eisen sind aufgrund der Steilheit notwendig und von den Führern erhält­lich. Rundflüge im Helik­o­pter oder im Flugzeug sind bei gutem Wetter ein großar­tiges Erlebnis und können von Umfulana oder vor Ort gebucht werden. Der „Heli-Hike“, eine geführte Glet­scherbe­ge­hung, bei der man mit dem Helik­o­pter auf den Glet­scher gebracht wird, ist eine ideale Kombi­na­tion, um den Glet­scher sowohl aus der Luft als auch zu Fuß zu erfahren.

Roberts Point

Zu einem Aussichts­punkt am Franz-Josef-Glet­scher
Der Weg gibt einen Über­blick über einen der merkwür­digsten Glet­scher der Welt. Der Franz Josef Glet­scher fließt durch Urwälder bis in eine Hohe von 400 Metern. An seiner Ostseite führt der Wanderweg bis zum Roberts Point, wo man einen Eindruck von der gewal­tigen Größe des Eismas­sivs bekommt. Der Weg ist einfach, nur manchmal ein wenig nass und rutschig. (Hin und zurück: 4:30 Stunden, 13,2 Kilometer, auf und ab: 500 Meter)

Lake Matheson

Mount Cook im Spiegel eines klaren Sees
Der kleine See liegt zwischen der Tasmansee und den Süda­lpen. Vom Nordwe­st­ufer bietet sich ein einmalig schöner Blick: man sieht, wie sich der Mount Cook und der Mount Tasman in seinem klaren Wasser spiegeln. Der gut ausge­baute Rundweg um Lake Matheson hat außerdem noch viele andere bezau­bernde Winkel zu bieten. (1 Stunde, 3,8 Kilometer, auf und ab: 50 Meter)

Von Franz Josef nach Hoki­tika

133 km | 2:00 h

Zwischen Tasma­ni­scher See und Alpen führt die Route durch eine einzig­ar­tige Land­schaft, die durch ihren Kontrast zwischen Küste und Hoch­ge­birge besticht.

Bei Regen kann man die Jade-Galle­rien von Hoki­tika & Greymouth – oder Shanty­town, eine ehema­lige Goldgräber­stadt bei Greymouth, besich­tigen.

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West Coast

Menschenleeres Küstengebirge auf der Südinsel

Die Region an der Westküste Neusee­lands ist mit rund 30.000 Einwoh­nern die am dünnsten besiedelte Region Neusee­lands.

Die größten Städte sind Greymouth und Westport. Ansonsten ist die bergige Region so gut wie menschenleer. Die Bevöl­ke­rungs­dichte beträgt 1,3 Einwohner pro Quad­ratki­lometer. Trotz ihrer Schön­heit ist die West Coast isoliert. Ihren Bewoh­nern, die „Coaster“ genannt werden, sagt man einen schrul­ligen Charakter nach. Schroffe Klippen, maje­s­tä­ti­sche Berge und dichte Regenwälder bestimmen das Landschafts­bild.

Zu Gast auf dem Anwesen des ehemaligen Dorfarztes

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Bei dem im Herzen von Hoki­tika liegenden Anwesen handelt es sich um die 1910 erbaute Residenz von Dr. Ebenezer Teichelmann.

Dieser war zu seiner Zeit nicht nur ein bedeu­tender Berg­steiger, Fotograf und Natur­schützer, sondern auch einer der wenigen Ärzte an der Westküste der Südinsel. Heute dienen sechs der ehema­ligen Praxis- und Privat­räume des komplett renovierten Anwe­sens als Gäste­zimmer. Histo­ri­scher Charme und moderner Komfort spiegeln sich in der Einrich­tung des Hauses wider. Im Garten­cot­tage befindet sich zusätz­lich ein geräu­miges Studio­zimmer. Frances und Brian, die heutigen Besitzer, erklären einem gerne mehr zur Geschichte jedes einzelnen Zimmers und zum Leben des Dr. Teichelmann. Das Früh­stück ist reichhaltig, die Gastfreundschaft herz­lich und die Bera­tung bei der Tages­pla­nung hervor­ra­gend.

Hoki­tika

Goldgräber­stadt in den West­lands
Die Stadt mit knapp 3.500 Einwoh­nern liegt an der Westküste rund 40 Kilometer südwest­lich von Greymouth. Südlich der Stadt mündet der Hoki­tika River in die Tasmansea. Wie die anderen Städte und Sied­lungen der Westküste auch ist Hoki­tika von den rest­li­chen Landes­teilen durch die Southern Alps abge­schnitten. Die Goldgräber­sied­lung wur­de im Jahr 1864 gegründet und stellte eines der Zentren des Gold­rau­sches an der Westküste dar. Das Gold wur­de vom Hafen direkt nach Melbourne verschifft. Inner­halb von zwei Jahren wur­de Hoki­tika mit über 6.000 Einwoh­nern zu einer der größten Sied­lungen in Neusee­land. Drei Jahre war es sogar Haupt­stadt der neu geschaffenen Provinz West­land. Danach erfuhr das Städt­chen einen herben Bedeu­tungs­ver­lust.

Shanty­town Heri­tage Park

Frei­lichtmuseum zum Gold­rausch
Das Frei­lichtmuseum an der Westküste zeigt das Leben in einer kleinen, vom neusee­ländi­schen Gold­rausch geprägten Stadt. Shanty­town besteht aus 30 nach­ge­bauten histo­ri­schen Häusern im Stil der 1860er Jahre. Auf dem Gelände verkehrt eine Dampf­lo­komo­tive, die auf einer 1,5 Kilometer langen Eisen­bahn­strecke, dem Infants Creek Tramway, in den einheimi­schen Regen­wald fährt. Über 10.000 Objekte und Fotographien sind zu sehen.

Von Hoki­tika nach Nelson

351 km | 5:00 h

Die Route verlässt die Westküste bei Westport und führt durch die Schlucht des Buller Rivers, und dann am Rande des Kahu­r­angi Natio­nalparks entlang.

Der erst 1995 gegrün­dete Park ist mit 400.000 Hektar einer der größten Neusee­lands. Kurz vor Westport lohnt sich ein Zwischen­stopp bei der Seehundko­lonie am Cape Foulwind.

Greymouth

Kunst­hand­werk, Maori­tra­di­tion und Alpen­blick in beschau­li­chem Küsten­städt­chen
Die größte Stadt in der West Coast Region hat ein beschau­li­ches Stadt­zentrum mit der Art Gallery und dem History House. Wer einen Blick in die Ateliers der einheimi­schen Kunst­hand­werker werfen will, kann sowohl in Greymouth als auch im benach­barten Hoki­tika sehen, wie die einheimi­sche Jade (Greens­tone/Pounamu) bearbeitet wird. Greymouth ist der Anfangs- und Endpunkt der welt­be­rühmten Tranz-Alpine Bahn, die von Christchurch über die Süda­lpen an die Westküste führt. An klaren Tagen, kann man den Mount Cook von hier aus im Süden sehen.

Paparoa National Parks

Felsküste, Regen­wald und alpine Gipfel
Der 300 Quad­ratki­lometer große Park schützt auf einer verhält­nismäßig kleinen Fläche ganz verschiedene Typen von Biotopen von der Küste der Tasmansee bis zu den Gipfeln der Neusee­ländi­schen Alpen. Wahrzei­chen des Parks sind die Pancake Rocks von Punakaiki. An anderen Stellen des Natio­nalparks kann man auf unter­irdi­schen Flüssen durch Höhlen treiben, ober­irdi­sche Flüsse per Kajak erkunden, wilde Kies­strände entde­cken, oder den schaurig schönen Regen­wald zu Fuß, zu Pferde oder im Allradwagen erleben.

Westport

Pelzrobben am Cape Foulwind, Rafting in der Buller Gorge
Westport, eine der wenigen Städte in der dünn besiedelten West Coast Region ist bekannt für seine nahe gelegenen Pelzrobben­ko­lonie am Cape Foulwind. Nörd­lich von Westport führt einen der Coal Mining Heri­tage Trail zu histo­ri­schen Stätten des Kohlebergbaus in Denniston und Stockton. Die Buller Gorge bietet Gelegen­heit zum Rafting und Jetbootfahren. Tages­ausflüge nach Karamea und zum südli­chen Ende des Heaphy Tracks bieten sich an. Viele Besu­cher der Südinsel übergehen diese ruhigere Ecke der Westküste – Neusee­land ist deswegen hier noch etwas ursprüng­l­i­cher als an anderen Orten.
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Tasman Bay

120 Kilometer Küstenlinie

Die V-förmige Bucht hat etwa 120 km Küstenlinie und an der brei­testen Stelle eine Ost-West-Ausdeh­nung von 70 km.

Sie gehört zur Tasmansee an der west­li­chen Zufahrt zur Cook­straße und ist nach dem holländi­schen Entde­cker Abel Tasman benannt. Im Westen ist die Bucht uneben und dicht bewaldet. Dort liegt der Abel Tasman National Park, der die Bucht von der benach­barten Golden Bay trennt. Im Osten sind die Küsten eben­falls steil und grenzen hier an die überflu­teten Täler der Marlbo­rough Sounds. Die Insel D’Urville Island befindet sich nord­öst­lich des östli­chen Endpunktes der Tasman Bay. Die lang­ge­streckte, flache Insel Rabbit Island liegt nahe der Südküste der Bucht. Zwi­schen den Endpunkten ist das Land flach und fruchtbar. Ange­baut werden beispiels­weise Oliven, Weintrauben, Hopfen und Früchte. Früher wur­de auch Tabak ange­baut, in Motueka exis­tiert ein Tabakmuseum.

Zu Gast in einem B&B zwischen Nelson & Abel Tasman NP

2 Nächte | 1x Apartment | Ohne Verpflegung

Das B&B liegt zwischen Nelson und Motueka in einer Gegend, in der früher vorwiegend der neusee­ländi­sche Brae­burn-Apfel ange­baut wurden.

Heute werden die wenigen verbliebenen Apfelbäume von Wein­gärten, Olivenhainen und Weide­land umgeben. Auch die Gastgeber, Peter und Marion, haben sich schon vor Jahren vom Apfe­l­anbau zurückge­zogen und widmen sich nun ihrem Garten, der Malerei und ihren Gästen. Das Haus wur­de von einem Architekten so gestaltet, dass man von der Gäste­suite und der Veranda aus die gesamte Tasman Bay bis zum Rand des Abel Tasman Parks sehen kann. Neben dem Haupt­haus befindet sich ein komfor­tabel einge­rich­tetes Holi­daycot­tage mit zwei Schlafzimmern und einer kleinen Küche zur Selbst­ver­pfle­gung. Gute Restau­rants und ein Sand­strand sind im nur wenige Automi­nuten entfernten Fisch­er­ört­chen Mapua zu finden. Zum Abel Tasman Park gelangt man in ca. 35 Minuten. Peter und Marion helfen gerne bei der Buchung von Aktivi­täten oder Wasser­taxi-Transfers.

Nelson Lakes National Park

Bergwildnis mit Glet­schern, Wäldern und Seen
Der über 1000 Quad­ratki­lometer große Park im äußersten Norden der Southern Alps ist geprägt von kahlen Bergen und verglet­scherten Tälern, von dichten Buchenwäl­dern und idylli­schen Seen, die wegen ihrer Forellen bei Anglern beliebt sind. Die Wälder in den tieferen Lagen des Natio­nalparks sind noch so, wie sie vor der Ankunft der Euro­päer aussahen. Sie bieten Lebens­raum für viele Vögel. Von Spazier­wegen am Seeufer bis zu mehr­tägigen alpinen Wande­rungen gibt es viele Wandermög­lichkeiten. Das Tor zum Park ist St Arnaud.

Golden Bay

Robben und Seevögel am goldgelben Strand
Die Bucht gehört zu den abge­le­gensten Regionen Neusee­lands und zieht daher trotz ihrer schönen Sand­strände nur wenige Urlauber an. An ihrer Nord­spitze liegt das Cape Fare­well, von wo sich das Fare­well Spit, eine wüstenhaft anmu­tende Sandbank, etwa 30 Kilometer nach Osten zieht. Als Schutzgebiet für Robben und Seevögel ist der hintere Teil der Sandbank für Urlauber nur per Allradbus im Rahmen einer naturkund­lich geführten Tour zu besich­tigen. Im Hinter­land erheben sich die bewal­deten Bergketten des Kahu­r­angi National Parks, durch die der fünf­tägige Heaphy-Track führt. Viele Tages­wander­wegen beginnen bei Collingwood, einem 200-Seelen-Dorf an der Mündung des Aorere-Flusses. Von Takaka aus findet man über eine kurvige Straße auch Zugang zum nörd­li­chen, weniger besuchten Teil des Abel Tasman Natio­nalparks. Tages­wande­rungen und Fahrten mit dem Wasser­taxi sind auch hier möglich.

Nelson

Sonnen­stadt im Kolo­ni­al­stil
Mildes Klima, male­ri­sche Bauten aus Holz, quir­lige Strand­pro­me­naden und Parks machen die wohlha­bende Stadt zu einem ange­nehmen  Auf­ent­haltsort. Sie war auch die erste in Neusee­land, der Queen Victoria das Stadt­recht verlieh. Vorausgegangen waren heftige Ausein­ander­setzung mit den Maoris. Heute ist Nelson ein blüh­ende Stadt mit einer pulsierenden Einkaufszone in der Traf­algar Street. Den schönsten Blick hat man vom Bota­nical Hill, einer Park­anlage, die als geogra­fi­sche Mitte Neusee­lands gilt.

Abel Tasman Hiking Trail

Südsee-Feeling zwischen Lagunen und Urwäl­dern
Wahr­schein­lich gibt es auf der ganzen Welt keine Wande­rung, die es mit dem Abel-Tasman-Hiking-Trail aufnehmen könnte. Goldgelbe Strände, türkise Lagunen und immer­grüne Urwälder lassen Südsee-Feeling aufkommen. Bis zu fünf Tage dauert die Wande­rung. Teil­stre­cken davon können allerdings auch als Tages­wande­rungen gemacht werden. Wanderer können sich von Wasser­taxis zu einem beliebigen Ausgangs­punkt bringen und an einer anderen Stelle an der Küste wieder einsammeln lassen. Man muss nur ein biss­chen winken.

Mount Arthur

Durch eine wilde Höhlen­landschaft zum Aussichtsgipfel
Der 1795 Meter hohe Berg liegt am östli­chen Rand des Kahu­r­angi National Parks. Zu seinem Einzugsgebiet gehören zwei Höhlen­sys­teme, die Nettlebed Cave und der Stormy Pot. Beide stehen in Verbindung mitein­ander und reichen bis 1.174 Meter tief unter die Erde. Damit gelten sie als die tiefsten Höhlen der südli­chen Hemis­phere. Auf einem Kammweg kann man über der Baumgrenze bis zum Gipfel gehen. Dabei wird man häufig von Keas begleitet, wie die neugie­rigen Berg­papgeien genannt werden. Unter­wegs kommt man an vielen Höhlen­ein­gängen vorbei, die in die Tiefe führen. (Hin und Zurück: 6:30 Stunden, 17 Kilometer, auf und ab: 800 Meter)

Von Nelson nach Wellington

Fähre

Von Nelson nach Picton Fähr­terminal

141 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Schönster Abschnitt der Tour ist der kurvige Queen Charlotte Drive. Wer an den Weinen der Marlbo­rough Region inter­es­siert ist, sollte lieber über Blen­heim fahren und unter­wegs einem Weingut einen Besuch ab­stat­ten.

Pepin Island

Renatu­rierte Insel in der Dela­ware Bay
Die knapp vier Kilometer lange unbe­wohnte Insel ist über einen Deich mit dem Fest­land verbunden. Viele Jahrzehnte haben Schafe und Wild­ziegen alles kahlgefressen, bis die deut­sche Geschäfts­frau, Viola von Hohen­zol­lern, die Insel 1996 kaufte und renatu­rieren ließ. Bäume wurden gepflanzt, Zäune gezogen und Schädlinge bekämpft. Heute gibt es wieder einheimi­sche Flora und Fauna auf der Insel. Nach dem Tod der Besitzerin über­nahm die Tochter die Insel. Seitdem ist Pepin Island an manchen Tagen für die Öffent­lichkeit zugäng­lich.

Cullen Point

Aussicht über den Pelorus Sound
Zwei Kilometer, bevor der Queen Sharlotte Drive in den State Highway 6 mündet, kommt man über eine Landzunge, den Cullen Point. Dort kann man das Auto auf dem Park­platz stehen lassen und eine kurze Runde bis zum Kap machen, wo eine schöne Aussicht über den Pelorus Sound und den Mahua Sound wartet. (hin und zurück: 1:15 Stunden, 4 Kilometer, auf und ab: 140 Meter)

Von Picton Fähr­terminal nach Wellington

Dauer: 3:00 Stunden
Mietwagen: Fahrzeuge der großen Firmen (wie AVIS) werden in Picton am Ferry Terminal abge­geben. Man bekommt in Wellington einen neuen Wagen zuge­teilt (und spart damit die Fährkosten für den Wagen).

Wellington

7 km | 13 Minuten
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Wellington

Schönste Stadt Neuseelands am Naturhafen

Die Haupt­stadt Neusee­lands ist zugleich die schönste des Landes – jeden­falls bei gutem Wetter. Sie liegt auf Hügeln über einem male­ri­schen Natur­hafen.

Allerdings beschert ihr die expo­nierte Lage am Cook Strait zwischen den Inseln jede Menge Wind, was ihr den Beinamen Windy City einge­tragen hat. Wellington ist nicht nur Sitz des Parla­ments und der Regie­rung, sondern auch des New Zealand Symphony Orche­stra und des Natio­nalmuseums Te Papa. Eine Fahrt mit der Standseil­bahn von der Unter- in die Ober­stadt eröffnet einen herr­li­chen Pa­no­ra­ma­blick. Wer sich auch in der Stadt mehr für Natur inter­es­siert, sollte den City Marine Drive entlangfahren (per Auto oder mit gelie­henem Fahrrad) – eine 40 Kilometer lange Straße von der Oriental Bay bis zur Robben­ko­lonie an den Red Rocks.

Zu Gast in einer Pension in Innenstadtnähe

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Besitzerin dieser Früh­s­tück­s­pen­sion ist eine Schrift­stel­lerin, die schon mehrere litera­ri­sche Auszeich­nungen erhalten hat.

Sie hat ihr Haus teilweise mit Antiqui­täten vom Trödel­markt einge­richtet, die der Unter­kunft einen gemüt­li­chen, aber auch unkon­ven­tionellen Charakter geben. Jedes Zimmer ist mit einem Regal voller Bücher ausge­stattet. Jane ist – typisch für viele Neusee­länder – gelassen und unkompli­ziert, und teilt nicht nur ihr Haus, sondern gerne auch ihr Wissen über die Lite­ratur, Kunst und Geschichte Neusee­lands mit ihren Gästen. Ihr Haus ist eine 1895 erbaute vikto­ria­ni­sche Villa, die am Hang des Mount Victoria, wenige Minuten vom Stadt­zentrum entfernt liegt. Vor dem Haus ist eine Bushal­te­stelle, dahinter beginnt ein Park. Spazier­wege führen zum Gipfel des Mount Victoria oder zum Strand von Oriental Bay. Gute Restau­rants, Theater und Kinos befinden sich etwa 15 Minuten zu Fuß entfernt. Fähr­terminal, Bahnhof und Flughafen sind in zehn Minuten mit dem Auto zu errei­chen.

Mart­inbo­rough

Vikto­ria­ni­sches Städt­chen mit erstklas­sigen Weinen
Die Stadt mit knapp 1.500 Einwoh­nern wur­de von John Martin gegründet, der die ersten Straßen im 19. Jahr­hun­dert im Muster des Union Jack anlegte. Viele von ihnen sind nach Städten im Ausland benannt, die von Martin besucht wurden. Noch heute gibt es ein paar schöne Kolo­ni­al­bauten, beispiels­weise das Peppers Mart­inbo­rough Hotel von 1892. Rings um die elegante Stadt wird wegen des warmen Klimas Wein ange­baut, haupt­säch­lich Spätburgunder. Die wich­tigsten Wein­güter sind Te Kairanga, Palliser Estate Wines, Dry River, Mart­inbo­rough Vineyard, Murdoch James, Ata Rangi und Craggy Range.

Marlbo­rough Sounds

Sonnenver­wöhnte Wasser­landschaft aus dem Bilder­buch
Die einzig­ar­tige Land­schaft von Wasser­armen, Berg­rü­cken und Urwäl­dern ist nach der letzten Eiszeit entstanden. Erst haben abschmelzende Glet­scher tiefe Trogtäler ausge­ho­belt, dann stieg das Meer an und flutete die Täler. Die „ertrun­kene Fluss­landschaft“ ist heute ein Gewirr von Wasser­armen und Berg­rü­cken, die meist mit Urwäl­dern bewachsen sind. Zu Land sind die Marlbo­rough Sounds kaum zu erschließen; ständig versperrt Wasser den Weg. Darum ist das Haupt­ver­kehrs­mittel das Boot. Es gibt reguläre Verbindungen und Wasser­taxis. Die Schön­heit der Land­schaft wäre schon genug, um Reisende aus aller Welt anzulo­cken. Hinzu kommt die Sonnen­schein­dauer, die die höchste in Neusee­land ist. Kajakfahrer und Wanderer finden hier ein Para­dies. Von den vielen bezeichneten Wegen ist der Queen Charlotte Track der bekann­teste.

Mount Victoria

Schönste Aussicht auf Wellington
Mount Vic, wie die Welling­toner ihren Hausberg nennen, ist ein knapp 200 Meter hoher, markanter Hügel, von dem aus man den besten Blick auf die Haupt­stadt Neusee­lands genießt. An der Nordwest­flanke stehen eine im neogo­ti­schen Stil erbaute katholi­sche Kirche aus dem Jahr 1908 und ein 1931 errich­tetes Kloster, an der Westflanke eine grie­chisch-orthodoxe Kirche. Am Fuß des Hügels, der durch einen Berg­rü­cken mit dem südlich gelegenen Mount Alfred verbunden ist, liegen das Kricket­stadion Basin Reserve und das National War Memo­rial.

Von Wellington nach Ohakune

290 km | 4:00 h
Zwischen Wanganui und Raetihi gibt es eine herr­liche Neben­strecke. Die teilweise unge­teerte Piste windet sich durch das dicht bewal­dete, histo­risch inter­essante Whanganui-Tal. Kalkulieren Sie mind 2 Std. extra für diesen Umweg ein.

Kapiti Island

Von der Walfang­sta­tion zur streng geschützten Insel
Das knapp 20 Quad­ratki­lometer große Eiland nörd­lich von Wellington steht unter strengstem Natur­schutz. Im 19. Jahr­hun­dert war Kapiti Island noch Rodungs­gebiet und Walfang­sta­tion mit bis zu 2.000 Einwoh­nern. Dass die Insel ein einzig­ar­tiges natür­li­ches Poten­zial hat, wur­de schon Ende des 19. Jahrhunderts erkannt. 1897 wur­de ein Vogel­schutzgebiet einge­richtet, doch es dauerte noch knapp hundert Jahre, bevor die Insel konsequent renatu­riert wur­de. 1987 wurden die Schafe abtranspor­tiert, seither wächst die ursprüng­l­iche Vege­ta­tion wieder. Ein Jahr später wurden die Ratten vernichtet, was zuvor ange­sichts der Größe der Insel für unmög­lich gehalten wur­de. Heute ist die Vogelviel­falt wieder beinah so vielfältig wie vor 300 Jahren. Auch die Kleine Neusee­landf­le­dermaus, die an ihren ursprüng­l­i­chen Heima­t­orten ausge­rottet ist, hat hier neuen Lebens­raum gefunden. Täglich werden nicht mehr als 50 Menschen auf die Insel gelassen. Bei Reise­gruppen wird eine Kontrolle der Taschen auf Possums, Ratten und Mäuse vorgenommen.

Palmerston North

Bergwälder und klare Flüsse zwischen Vulkan­pla­teau und Ozean
Das Gebiet der Manawatu & Rangiteki Region erstreckt sich vom südli­chen Rand des Zentralen Vulkan­pla­teaus bis nach Wellington west­lich der Hauptgebirgskette. Der Rangi­tikei River ist ein ausgezeichnetes Gewässer zum Forel­len­fi­schen. Im Tal des Rangi­tikei River und dem Hügel­land in der Umge­bung sind gibt es viel Weide­land und viele Farmen, die präch­tige Gärten haben. Auch Golf­plätze gibt es überall in diesem Gebiet. Die zentrale und nörd­liche Ruahine Range ist ein Para­dies für Wanderer und Jäger. Klare Flüsse, attrak­tiver Buchen­wald, Alpen­gipfel tragen zu einigen faszi­nierenden Wande­rungen bei. Im Süden der Region liegt die Univer­si­täts­stadt Palmerston North, eine der größten Provinz­städte.

Otaki Forks

Spaziergang durch einen wuchernden Sekundär­wald
Östlich von Otaki hat der Waiotauru River eine Schlucht ins Berg­land gegr­aben, die im 19. Jahr­hun­dert viele Holzfäller angezogen hat. Davon zeugt noch die dampf­ma­schi­n­enge­triebene Sägemühle am Sheridan Creek, die 1938 den letzten Baum zersägt hat. Inzwi­schen wächst der Sekundär­wald im Tal wieder. Davon kann man sich auf dem Fenceline Loop, einem kurzen Rundweg, überzeugen, der ober­halb eines Camping­platzes beginnt. Wer danach eine Abküh­lung braucht, findet sie im klaren Wasser des Flusses. (hin und zurück: 4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab 150 Meter)
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Tongariro National Park

Schneebedeckte Gipfel und immergrüner Regenwald

Der Park im Zentrum der Nord­insel ist einer der wenigen welt­weit, die von der UNESCO zugleich zum Welt­natur- und -kultur­erbe erklärt wurden.

Die drei Vulkane sind immer noch aktiv und zählen zu den höchsten Bergen der Nord­insel. Die Land­schaft ist viel­seitig: sie reicht von den ganzjährig schnee­be­deckten Gipfeln über subalpinen Busch über bis zu den Regenwäl­dern. Die trockene Ostseite ist von Grassteppen geprägt. Die Sessellifte im Parks werden sowohl im Sommer und im Winter betrieben und erleich­tern den Weg in die großar­tige Gipfel­region. Um die Krater der Vulkane breiten sich bizarre Mond­landschaften mit smaragdfarbigen Krater­seen und damp­fenden Spalten aus. Die Häupt­linge und Priester der Maoris werden an den Berghängen der „heiligen“ Berge bestattet. Um dem unkontrollierten Vordringen von Sied­lern und Holzfällern zuvor­zu­kommen, übergab der Häupt­ling Te Heuheu Tukino das Gebiet 1887 an die briti­sche Krone mit der Auflage, es unter Schutz zu stellen. Der Tongariro Park ist damit der zweit­äl­teste Natio­nal­park der Erde.

Zu Gast in einer Lodge in Ohakune

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Alan stammt aus England, Susie ist in Taur­anga aufge­wachsen. Gemeinsam haben sie sich 2008 den Traum von einem B&B in Ohakune erfüllt.

Vier hübsche Gäste­zimmer verteilen sich auf zwei Etagen. Der Morgen beginnt mit dem Gesang der Tuis und einem reichhal­tigen Früh­stück. Gut gestärkt kann man sich dann zur Erkundung des Tongariro Natio­nalparks mit seinen drei Vulkanen aufma­chen. Wer sich für die Überque­rung des Mount Tongariro entschieden hat, kann sich später zur Beloh­nung im Pool entspannen oder in der Lounge mit Kamin und gemüt­li­chen Sofas den Tag ausklingen lassen.

Whanganui National Park

Auf einem Wildfluss ins Landes­in­nere
Der Natio­nal­park schützt einen Berg­wald entlang des Whanganui Fluss, der aus dem nörd­li­chen Landes­in­neren kommend bei der Stadt Wanganui (ohne „h“) ins Meer mündet. Bei der Besied­lung der Nord­insel spielte er eine entschei­dende Rolle. Erst fuhren die Maoris auf ihm mit Kanus ins ansonsten undurch­dring­liche Hinter­land hinauf. Später folgten die Euro­päer mit Raddampfern. Heute ist der Fluss ein Eldo­rado für Kanuten – dank seiner 239 Stromschnellen. Eine schmale und zum Teil unge­teerte Ufer­straße führt von Pipi­riki nach Wanganui. Unter­wegs kommt man durch Jeru­salem, eine franzö­si­sche Missi­ons­sta­tion, in der der Dichter, James K. Baxter, aufge­wachsen ist. Einige besonders reizvolle Fluss­ab­schnitte sind jedoch nur zu Fuß über den Mata­ma­teaonga Track zu errei­chen.

Mount Ruapehu

Höchster Berg der Nord­insel
Der meist schnee­be­deckte, aktive Vulkan im Vulcanic Plateau ist mit 2797 Metern der höchste Berg der Nord­insel. An seinen Hängen gibt es mehrere Glet­scher. Im Krater selbst hat sich ein See gebildet. Von allen Vulkanen der Nach­bar­schaft ist der Ruha­pehu der aktivste. Die jüngste Erup­tion begann 2007 ohne jede Vorwar­nung und wur­de von einem siebenmi­nü­tigen Erdbeben begleitet. Die Erup­ti­ons­säule aus Gasen und Asche erreichte eine Höhe von 5.000 Metern. Ein Bergwanderer wur­de schwer verletzt, als ein Felsbro­cken durch das Dach einer Schutzhütte schlug. Vom Whaka­papa Village im Norden führt ein Wanderweg bis zum Kratersee.

Whanganui River

Kajakfahrer und zwei Natio­nalparks
Der mit insge­samt 290 Kilometer drittlängste Fluss Neusee­lands fließt ausschließ­lich durch die Region Manawatu-Wanganui. Anders als sein nörd­li­cher Nachbar, der Waikato River, ist er wesent­lich natur­be­las­sener, da er durch keinen großen Ballungs­raum, dafür aber durch zwei Natio­nalparks fließt und Neusee­lands Zentrum für Flusskajakfahrer ist. Nach dem Ersten Welt­krieg wur­de vergeb­lich versucht, Kriegsheimkehrer in dem bisher undurch­dring­li­chen Urwald anzu­siedeln, die dort Farmen aufbauen sollten. Ein bekanntes Zeugnis für die fehlge­schla­genen „Kolo­ni­sie­rungs­ver­suche“ ist die Bridge to Nowhere, über die niemals ein Zug fuhr. Die 145 km lange Kajak-Tour Whanganui Journey zählt zu den neun Great Walks.

Tongariro Cros­sing

Spekta­kulärste Wande­rung der Nord­insel
Die Überque­rung des Tongariro Massivs wird zu den spekta­kulärsten Tages­wande­rungen in ganz Neusee­land gezählt. Sie führt durch eine Vulk­anwelt, die noch in Bewe­gung ist. Smaragd­grüne Seen glitzern in erstarrter brauner Lava. Hinzu kommen aufregende Weit­blicke während der ganzen Tour, vor allem aber vom Red Crater, dem mit 1886 Meter höchsten Punkt der Wande­rung. Auf dem Hinweg gibt es über weite Teile einen eher leichten Anstieg, nur zum Schluss führt der Trek etwas steiler hoch. Auf dem Rückweg geht es für etwa einen halben Kilometer über relativ lockeres Gestein recht steil hinunter. (6 – 8 Stunden, 22 Kilometer, auf: 850 Meter, ab: 1210 Meter)

Mount Ngau­ruhoe

König­li­cher Vulkan im Tongariro Park
Der voll­endet geformte Vulkan thront maje­s­tä­tisch über der wilden Lava­landschaft des Tongariro National Parks. Wer den 2287 Meter hohen Berg erklimmen will, beginnt am besten im Nordwesten. Nach einem anstren­genden Aufstieg durch Lava­schutt wird man mit einem Blick sonders­glei­chen belohnt , der bis zum 130 Kilometer entfernten Mount Tara­naki an der Westküste reicht. (hin und zurück: 6 Stunden, 15,7 Kilometer, auf und ab: 1090 Meter)

Von Ohakune nach Rotorua

227 km | 3:30 h

Durch vulka­nisch geprägtes Land führt diese Etappe. Nachdem man den Mount Ruha­pehu umfahren und den Tongariro National Park hinter sich gelassen hat, kommt man an zum Lake Taupo, den man am besten ostwärts umfährt.

Ab Taur­angi folgt man dem Ostufer von Lake Taupo, dem größten Binnensee der Nord­insel, der so groß wie Singapur ist. Forst­wirt­schaft, Land­wirt­schaft und Thermalquellen prägen die Strecke nach Rotorua, die dem „Thermal Explorer Highway“ folgt.

Lake Taupo

Hinreißende Land­schaft um einen Vulk­ansee
Der größte Binnensee Neusee­lands bedeckt gleich eine Reihe erlo­schener Vulkank­rater. Mehrere Flüsse speisen den See. Sein Abfluss ist der Waikato River, der die sehens­werten Huka Fälle bildet. Bereits die ersten Europäer waren von der großartigen Land­schaft um den See hinge­rissen. Heute ist der See im Gegen­satz zum benach­barten Lake Roturua noch ziem­lich beschau­lich. Sein Ufer ist nur in der Nähe der Stadt Taupo bebaut. Reizvolle Boots­ausflüge führen zu märchenhaft anmu­tenden Steinmetz­arbeiten junger Maori Künstler.

Mine Bay

Felsenkunst der Maori
Vor über tausend Jahren führte Ngato­roi­rangi, der visio­näre Maori-Navi­gator und Entde­cker, die Stämme der Tuwharetoa in die Region von Taupo. Ihm zu Ehren schnitzte der Künstler Matahi in den 1970ger Jahren ein zehn Meter hohes Bild in eine Felsgrotte in der Mine Bay, die zum Wahrzei­chen des Lake Taupo geworden ist. Um dem multikulturellen Charakter Neusee­lands Rech­nung zu tragen, fügte Matahi außerdem zwei kleinere Figuren im kelti­schen Design hinzu.

Great Lake Walkway

Wandern und Radeln am Seeufer
Der Wanderweg, der von Lions Club gesponsert wur­de und daher auch Lion's Walk genannt wird, gehört zu den belieb­testen in der Gegend. Er beginnt am Hafen von Taupo und führt unmit­telbar am Seeufer entlang nach Süden. Wem die zehn Kilometer  bis zur Five-Mile-Bay zu lang sind, kann auch ein Fahrrad benutzen. Unter­wegs sieht man ständig auf den Mount Ruha­pehu, der maje­s­tä­tisch über der Bergwelt jenseits des Sees thront.
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Rotorua

Brodelnde Schlammlöcher, dampfende Erdspalten, Geysire

Das Gebiet rund um Rotorua ist von mannigfal­tigen vulka­ni­schen Erscheinungen geprägt. An vielen Stellen steigt heißer Dampf aus Erdspalten, schießen Geysire ihre Fontänen hoch in die Luft, brodeln Schlammlöcher und schil­lern diverse Abla­ge­rungen in allen Farben auf dem heißen Unter­grund.

Und über Allem schwebt ein mehr oder weniger starker Geruch nach Schwefel. Ein weiterer Höhe­punkt sind die zahlrei­chen nach­ge­bauten Maori-Dörfer mit Versamm­lungs­häusern, diverse Folk­lorever­an­stal­tungen bei denen Tänze und Gesänge vorgeführt werden. Dabei wird auch ein tradi­tionelles Maori-Essen aus dem Erdofen ange­boten.

Zu Gast in einem B&B in Rotorua

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Ein wenig abseits des touris­ti­schen Treibens liegt das kleine B&B auf einem Hügel, west­lich des Lake Rotorua und mit Blick auf die angrenzenden Weiden, den See und den Mount Tarawera.

Die Zimmer sind nach neusee­ländi­schen Vögeln wie dem Kiwi oder Tui benannt. Antike Möbel, frische Blumen und ein kusche­liger Bademantel wirken wohltuend nach einem langen Tag auf den Beinen. Gastgeber Louise und Mark kennen sich in der Region hervor­ra­gend aus und sind mit ihrem umfang­rei­chen Wissen gerne bei der Tages­pla­nung behilf­lich. Ins Zentrum von Rotorua fährt man ca. zehn Minuten.

Waikato

Mittelgebirge und Sümpfe am Waikato River
Die Region südlich von Auck­land ist nach dem Waikato River benannt. Der längste Fluss Neusee­lands entspringt an den Hängen des Mount Ruapehu im Zentrum der Nord­insel und fließt 425 Kilometer weiter nord­öst­lich in die Tasmansee. Rings um den Fluss dehnt sich eine fruchtbare Tief­ebene aus, wo es neben inten­siver Land­wirt­schaft auch noch die ursprüng­l­i­chen Torfsümpfe gibt. Östlich und west­lich schließen sich Mittelgebirge an, deren sanfte Hügel meist bewaldet sind. Waikato war eines der wich­tigsten Sied­lungs­gebiete der Maori und in den Neusee­landkriegen um 1860 hart umkämpft. Noch heute lebt der König der Māori, Tuhe­itia Paki, in Waikato.

Bay of Plenty

Sonniges Klima in der „Bucht der Fülle“
Die „Bucht der Fülle“ scheint wirk­lich alles zu haben: mildes, sonniges Klima und einige der schönsten Strände des Landes. In dieser Region hat der Kiwianbau seinen Anfang genommen. Die welt­weit ersten Anpfl­anzungen über­haupt entstanden in Te Puke, dem Zentrum dieses bedeu­tenden Wirt­schafts­zweiges. Von hier werden heute Früchte rund um die Erde expor­tiert. Überwäl­tigend schöne Strände finden sich im Osten der Bucht, in der Nähe von Whaka­tane. Von hier aus ist am Horizont White Island sichtbar – eine aktive Vulkan­insel. Wer an Vulka­nismus und ähnli­chen Naturphäno­menen inter­es­siert ist, kann sich mit einem Hubschrauber dorthin fliegen lassen oder mit dem Kata­maran hinüberfahren.

National Kiwi Hatchery

Rettungs­sta­tion für den Natio­nal­vogel
In der National Kiwi-Hatchery Aotearoa werden Kiwi-Eier ausgebrütet, um das Über­leben des Natio­nal­vogels zu sichern. In freier Natur würden die selten gewor­denen Vögel von Katzen, Hermelinen und Ratten gefressen. Von 100 Kiwi-Eiern schaffen nur fünf Kiwi-Küken den Sprung ins Erwach­se­ne­n­alter, während die Über­lebens­rate in der Brut­sta­tion 98% beträgt . 

Dazu müssen die Kiwi-Eier im Wald gesucht und gefunden werden, transpor­tiert und gewärmt werden – ein extrem aufwän­diger und kompli­zierter Prozess, der alles in allem acht Monate dauert. Wenn die Kiwis ausge­wachsen sind und sich gegen die Raubtiere wehren können, werden sie in den Wald zurückge­bracht. Das Kiwi Zentrum steht Besu­chern offen. Führungen werden ange­boten, Spenden werden gerne angenommen.

Blue Lake Loop

Türkisfarbener Kratersee
Südlich von Rotorua gibt es zwei voll­kommen gegen­sätz­liche Seen unmit­telbar neben­ein­ander: Der sandige, seichte Green Lake schimmert smaragdfarben, während der türkise Blue Lake ein tiefer, mit Wasser gefüllter Krater ist. Der Rundweg um den Blue Lake führt zu einer Aussichts­stelle, von der man beide Seen bewundern kann. (1:30 Stunden, 5,8 Kilometer, auf und ab: 100 Meter)

Von Rotorua nach Whiti­anga

234 km | 3:30 h

Die Strecke führt in die Bay of Plenty und über den ‚Pacific Coast Highway‘ Rich­tung Norden. Vor der Küste liegt Mayor Island, ein erlo­schener Vulkan mit zwei Krater­seen.

Alter­nativ kann man auch im Landes­in­neren über Mata­mata im Waikato Rich­tung Coromandel Peninsula fahren. Hier gibt es umgeben von Kuhweiden die Überbleibsel der ‚Hob­biton‘ Kulisse aus der „Herr der Ringe“ Verfil­mung zu besich­tigen. Auf dem Weg zur Coromandel Halb­insel lohnt sich ein Abste­cher in die Schlucht von Karanga­hake bei Waihi, in der es eine Auswahl an schönen Wander­wegen gibt, wie z.B. den ca. 60 Minuten langen „Windows Walk“.

Mata­mata – Weide­land von Hinuera

Frodos Heimat in ‚Herr der Ringe‘
Das hüge­lige Weide­land von Hinuera wur­de für den Film, Herr der Ringe, zu Frodos Heimat, dem Auen­land. Auf abwechs­lungs­rei­chen Streifzügen kann man die drohenden Gefahren des Kino­st­rei­fens nach­empfinden. Nahe der Klein­stadt Mata­mata (12.000 Einwohner) und Kara­piro diente ein Stück Weide­land des Bauern Ian Alexander als Hobbingen. Dort exis­tieren noch etwa ein Dutzend Hobbit­höhlen-Eingänge, die besich­tigt werden können. Die Film­stätte kann auf einer zwei stün­digen geführten Tour besich­tigt werden.

Karanga­hake Gorge

Wandern auf einer ehema­ligen Eisen­bahntrasse
Die Schlucht trennt die Gebirgs­züge Coromandel Range und Kaimai Range. Mit ihren vielen Windungen wur­de vom Ohinemuri River geformt, der durch Zuflüsse aus den beiden Gebirgs­zügen gespeist wird. Durch die enge Schlucht führte eine Eisen­bahnlinie. Nach ihrer Einstel­lung wur­de das Gleis demon­tiert und der Bahn­damm als Wanderweg genutzt. Der rund 1100 Meter lange frühere Eisen­bahn­tunnel ist jetzt beleuchtet und für Fußgänger als Bestand­teil des Walkway begehbar. Der Wanderweg führt an zahlrei­chen inter­essanten histo­ri­schen Stätten vorbei, die besonders an die Zeit des Gold­rausch im Zeit­raum zwischen 1870 und 1950 in Neusee­land erin­nern.

Wainora

Urwaldwande­rung zwischen Riesen­farnen und Kauri-Bäumen
Die Wande­rung führt durch einen immer­grünen Regen­wald – vorbei an Riesen­farnen und Kauri-Bäumen. Am Schluss des Weges, der mit Treppen Stegen und Bohlen­wegen gut ausge­baut ist, warten zwei beein­dru­ckende Urwaldgiganten, die die Holzfäller im 19. Jahr­hun­dert – aus Respekt? – stehen gelassen haben.
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Coromandel Halbinsel

Mit dem Boot um die Halbinsel der Kontraste

Die kontra­st­reiche Halb­insel südöst­lich von Auck­land ist geprägt von wild zerklüf­teten meist bewal­deten Bergen, steilen Felsklippen und weißen Sand­stränden.

Sie wird durch den Highway 25 erschlossen, auf dem man eine Rundfahrt um die Halb­insel machen kann. Trotz Gold­su­chern und Holzfällern, die im 19. Jahr­hun­dert große Verwüs­tungen ange­richtet haben, ist die Natur heute wieder weitge­hend intakt. Die Schön­heit von Coromandel erschließt sich besonders auf Bootsfahrten von Whiti­anga oder Thames aus sowie auf Wander­wegen über den Höhenrü­cken oder an Stränden. Über 30 Wander­wege sind auf der Karte des Coromandel Forest Parks eingezeichnet. Nur wenige wissen, dass auch hier mäch­tige alte Kauri-Bäume zu bestaunen sind. Ebenso reizvoll wie die Natur selbst ist das ausgezeichnete und breitgefäc­herte Angebot an Kunst, Hand­werk und Kulturge­schichte. Touris­ti­sche Höhe­punkte der Halb­insel sind „Hot Water Beach“, einem Strand mit heißen, geothermi­schen Quellen und „Cathedral Cove“, einer Höhle direkt am Meer.

In einem Gästehaus mit Observatorium

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In der Idylle von Coromandel, wo die Nächte oft wolkenlos und der Himmel kaum durch Kunst­licht getrübt ist, haben sich zwei Astro­nomen, Alas­tair und Harri­ette, niederge­lassen.

Auf dem großen Grund­stück haben sie ein hoch­kompli­ziertes Tele­skop auf einer drehbaren Platt­form ­in­stalliert, das sie gerne Besu­chern zeigen. In Ergänzung dazu haben sie ein kleines B&B aufge­baut, damit die Sternbe­ob­achter nicht spät in der Nach­t noch fahren müssen. Inzwi­schen hat sich das Gäste­haus zu einem hoch­wer­tigen Betrieb entwi­ckelt, der auch Gäste anzieht, die tags­über die nähere Umge­bung erkunden möchten. Dennoch werfen die meisten Gäste – gutes Wetter vorausge­setzt - abends gern noch einen Blick auf den Ster­nenhimmel unter dem Kreuz des Südens.

Whiti­anga

Feri­enort in der Mercury Bay
Der Ort im Herzen der Mercury Bay ist ein beliebtes Urlaubs­ziel. Das Gebiet um Whiti­anga ist schon vor über 1000 Jahren von den Māori besucht worden. Als James Cook im Jahr 1769 die Bucht erreichte, wur­de sie in ihren heutigen Namen, „Mercury Bay“ umbe­nannt. Ab 1836 begannen sich die ersten Euro­päer hier niederzulassen. Jahrzehn­te­lang wur­de vom Hafen in Whiti­anga Holz nach Übersee verschifft. Heute ist Whiti­anga eine blüh­ende Klein­stadt mit vielen Ange­boten für Wassersport- und Angelfreunde. Auf einer Wande­rung um Whiti­anga herum kann man im Shakespeare Cliff Scenic and Historic Reserve ein paar schöne Ausblicke genießen.

Billy Goat Track

Wasser­fälle, Aussichts­punkte und Spuren der Holzfäller
Der Rundweg durch den Busch führt zu Aussichts­punkten, Wasser­fällen und Spuren der Vergan­gen­heit, als Holzfäller im 19. Jahrhunderte den Kauri-Wald rodeten. Teilweise verläuft er auf alten Eisen­bahn­schienen. (4 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab 510 Meter)

Von Whiti­anga nach Auck­land

216 km | 4:00 h
Der Pacific Coast Highway führt auf einer Neben­strecke Rich­tung Auck­land. Mehr als 100 Zugvogel­arten leben am Ufer des Firth of Thames. In den Miranda Hot Springs kann man ein thera­peu­ti­sches Bad in einer heißen Mine­r­alquelle nehmen.
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Auckland

Weltstädtisches Flair in der City of Sails

Rund ein Drittel der gesamten Bevöl­ke­rung Neusee­lands lebt in der Haupt­stadt auf einer schmalen Landbrücke zwischen Zentrum der Nord­insel und dem North­land.

Die Metro­pole wird von zwei Seiten von Meer umgeben: Im Westen mündet der Manukau Harbour in die Tasma­ni­sche See, im Osten liegt der Hauraki Golf mit zahl­losen Inseln und Halb­in­seln, die in den Pazi­fi­schen Ozean übergehen. Die Meer­nähe löst eine Begeiste­rung zum Segeln bei den Stadt­be­woh­nern aus, was ihr den Namen „City of Sails“ einge­tragen hat. Vor allem an Woche­n­enden schmü­cken zahl­lose Segel den Hauraki Golf. Das Zentrum, das erst 1840 gegründet wur­de, beein­druckt durch den welt­städ­ti­schen Kern um den Natur­hafen. Ansonsten domi­niert die in ganz Neusee­land vorherr­schende einstö­ckige Holzbauweise.

Zu Gast in einem B&B in Auckland

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine B&B liegt zentral im histo­ri­schen Stadt­teil Parnell. Umgeben von einem subtro­pi­schen Garten und in einer von Bäumen gesäumten Straße, könnte man schnell vergessen, dass es nur wenige Fußmi­nuten zu vielen Restau­rants und den meist­be­suchten Sehens­wür­digkeiten der Stadt sind – wäre da nicht der Blick auf Auck­lands Sky Tower.

Die Zimmer sind geräumig und mit lebhaften Farb­akzenten wohn­lich einge­richtet. Außerdem können Gäste den Pool, eine Lounge und einen Balkon nutzen. Im angrenzenden Esszimmer servieren die Gastgeber Bart und Therese ein herzhaftes Früh­stück.

Auck­land Art Gallery

Größte Kunst­galerie Neusee­lands
Die  Galerie beherbergt eine Samm­lung von über 15.000 Werken aus unter­schied­li­chen Epochen. Neusee­ländi­sche und euro­päi­sche Künstler werden ausge­stellt; viele Kunst­werke der breiteren Pazi­fik­region sind eben­falls zu sehen. Darunter befinden sich Kunst­werke, die von neusee­ländi­schen und briti­schen Künst­lern wie Colin McCahon, Marti Fried­lander und Frances Hodgkins stammen und in einigen Fällen der Galerie von den Künst­lern selbst gespendet worden sind.

Queen Street

Auck­lands ange­sagte Shoppingmeile
Die Hauptschlag­ader von Auck­land führt von Queens Wharf an der Waterfront drei Kilometer nach Süden. Sie wird von Bürotürmen, Banken und Versi­che­rungen gesäumt, aber auch von Repräsentativ-Bauten aus der Kolo­ni­alzeit und vielen Jugend­stilhäusern, in denen es gute Geschäfte, Restau­rants und Boutiquen gibt. Die Straße mit den meisten Restau­rants ist die Vulcan Lane, eine Quer­straße der Queen Street. Mittags und abends herrscht Hoch­be­trieb.

Sky Tower

Sky Jumps vom höchsten Fern­sehturm der südli­chen Hemi­sphäre
Mit 328 Metern ist der Sky Tower von Auck­land der höchste Fern­sehturm der südli­chen Hemi­sphäre. Der 1997 fertig­ge­stellte Tower besitzt drei Aussichts­platt­formen: auf 182 Meter Höhe, auf 191 Meter und eine weitere unter freiem Himmel auf 220 Meter Höhe. Die unterste Aussichts­platt­form hat einen Glasboden. Ein Dreh­re­stau­rant und eine Bar drehen sich in 60 Minuten um die eigene Achse. Von der obersten Platt­form aus werden Sky Jumps gemacht. Dabei werden die Springer durch ein elek­tro­nisch gesteuertes Seil abge­bremst, sodass sie nie die freie Fallge­schwin­digkeit errei­chen.

Auck­land

Mietwagenabgabe

Auck­land

19 km | 25 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Auck­land Airport

25 Tage
ab 4.489,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • AVIS Navigationssystem (GPS) (zahlbar vor Ort)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Oktober–April

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Brinka Hellack

Tel.: +49 (0)2268 92298-13

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