Unbekannte Südinsel: Unterwegs zu entlegenen Orten - Neuseeland

Unbekannte Südinsel

Unterwegs zu entlegenen Orten

Die Südinsel ist die wildere und einsamere von beiden. Sie abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden ist, ist besonders für Reisende reizvoll, die die Schönheit ihrer Landschaft auf sich wirken lassen wollen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Christchurch

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS New Zealand
Fahrzeug: Compact Hatch Auto (CDAR)
Tarif: Max Cover
Station: Christchurch Airport

Christchurch

10 km | 16 Minuten
A

Christchurch

Weltoffene Stadt mit anglikanischen Wurzeln

Die drittgrößte Stadt Neusee­lands ist bis heute stark von der Vision seiner Gründer geprägt, eine anglika­nisch kirch­liche Sied­lung für gläubige Emigranten zu erbauen.

So wur­de Christchurch auch nach der Kirche des alten Oxford Colleges in England benannt. Sehens­wert sind die neue Art Gallery, das Arts Centre, das Canter­bury Museum und der bota­ni­sche Garten. Lohnens­wert ist auch ein Ausflug zum Hafen von Lyttelton und nach Akaroa, einer franzö­sisch geprägten Ortschaft auf der benach­barten Banks Peninsula liegt.
Ein Einschnitt in die Stadt­ge­schichte war das Erdbeben vom 22. Februar 2011, das sich in der geschäf­tigen Mittags­zeit völlig über­ra­schend ereig­nete. Neben 185 Toten gab es verhee­rende Schäden an vielen Gebäuden. So stürzte das Wahrzei­chen der Stadt, der Kirchturm von Christ Church Cathedral, ein. Über 10.000 Häuser mussten abge­rissen und mehr als 100.000 Wohnungen repa­riert werden. Auch wenn bereits viel geschehen ist, konnte sich Christchurch von diesem Schock noch nicht voll­ständig erholen.

Zu Gast in einer Altstadtvilla

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus aus dem Jahr 1893 liegt in einem histo­ri­schen Stadt­teil von Christchurch, von dem man das Kunst­zentrum, den Bota­ni­schen Garten, die Einkaufs­pas­sage und eine umfang­reiche Anzahl an Restau­rants bequem zu Fuß errei­chen kann.

Die Zimmer sind hell und freund­lich einge­richtet. Das Haus wur­de 1999 komplett renoviert, wobei der ursprüng­l­iche Stil der Stadt­villa im Wesent­li­chen beibe­halten wur­de. Die Einrich­tung ist dezent und zweckmäßig.

Mit dem TranzAlpine zum Arthurs Pass

über die Süda­lpen auf einer der schönsten Bahn­stre­cken der Welt
Die Fahrt über die Süda­lpen zählt zu einer der schönsten Bahn­stre­cken der Welt. Sie beginnt morgens in Christchurch und führt erst durch das weite Farm­land der Canter­bury Plains. Dann windet sich der Zug hinauf zum Arthurs Pass, der gegen 11 Uhr morgens erreicht wird. Von dort geht es über abenteuer­liche Brücken und durch Tunnels hinab nach Greymouth an der Westküste. Nach einstün­digem Aufent­halt dort beginnt die Rückfahrt nach Christchurch, wo man gegen Abend ankommt. Der Zug hat einen offenen Aussichts-Wagon, von dem man die vorbei­zie­hende Land­schaft gut fotogra­fieren kann.


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Lyttelton

Natur­hafen im Vulkank­rater
Wo heute buntes Leben um einen idylli­schen Hafen herrscht, spuckte vor 500.000 Jahren noch ein aktiver Vulkan. Dann aber stieg das Meer an. Es füllte den tiefer gelegenen Krater mit Wasser und bildete so einen idealen Natur­hafen, der bereits vor tausend Jahren von den Maoris genutzt wur­de. Ab 1850 landeten dann die frommen Einwanderer, die in Christchurch eine anglika­ni­sche Kolonie grün­deten. Allerdings mussten sie ihre Habe noch durch die Berge von Port Hills transpor­tieren. Erst 1867 wur­de der Eisen­bahn­tunnel gebaut, der erste seiner Art in Neusee­land. Vom Hafen aus werden Boots­ausflüge zur nahe gelegenen Quail Insel und zur Beob­ach­tung des Meeres­lebens ange­boten.

Mount Herbert

Wandern zum höchsten Gipfel der Banks Peninsula
Der höchste Punkt der Banks-Halb­insel ist Mount Herbert mit 919 Metern. Es gibt verschiedene Wander­wege zum Gipfel. Der schnellste ist der Mount Herbert Walkway, der in Diamond Harbour beginnt. Wer oben steht, kann nicht nur die vulka­ni­sche Struktur der Insel erkennen. Er hat auch noch einen tollen Blick auf Christchurch. (HIn und zurück: 16 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 870 Meter)

Von Christchurch nach Dunedin

380 km | 5:30 h

Zuerst führt die Strecke noch durch die stark land­wirt­schaft­lich geprägte Ebene der Canter­bury Plains.

Wenn man den Waitaki River überquert, erreicht man das nördliche Otago. Die histo­ri­schen Gebäude von Oamaru, die meist aus lokalem weissem Kalk­stein (Whites­tone) gebaut wurden, bein­dru­cken durch ihre Architektur. Etwa ein Stunde nördlich von Dunedin befinden sich am Strand von Moeraki die berühmten Moeraki Boulders: riesige halb im Sand vergr­a­bene Stein­kugeln, die eine geologi­sche Besonder­heit darstellen und sich besonders bei Ebbe wunderbar als Fotomotiv eignen.

Timaru

Natur­hafen vor den Canter­bury Plains
An der Ostküste vor den Canter­bury Plains gibt es einen geschützten Natur­hafen. Den machten sich briti­sche Einwanderer zunutze und grün­deten 1859 eine Stadt euro­päi­schen Zuschnitts. Timaru hat heute knapp 30.000 Einwohner, die haupt­säch­lich vom Export von Gefrierfleisch leben, das über den Hafen bis nach Europa gelangt. Beliebter Treff­punkt ist der Maori Park und die angrenzende Caroline Bay, wo es Restau­rants und Freizei­t­ange­bote gibt. Einen Einblick in die Natur- und Kulturge­schichte gibt das South Canter­bury Museum.

Oamaru

Zwergpinguine und vikto­ria­ni­sche Straßenzüge
Das Zentrum des nörd­li­chen Otago ist eine histo­ri­sche Klein­stadt, deren Sehens­wür­digkeiten man zu Fuß auf dem „Oamuru Historic Walk“ kennenlernen kann. Die vikto­ria­ni­schen Häuser sind aus weißem Kalk­stein gebaut, der in den Steinbrüchen der Umge­bung abge­baut wur­de. Dieser Stadt­teil und das Hafen­viertel stehen unter Denkmal­schutz. Im Hafen lebt die Oamaru Blue Penguin Colony, eine Kolonie von Zwergpinguinen. Direkt südlich der Stadt befindet sich eine Kolonie Gelbau­genpinguine. Bis heute leben Pinguine verein­zelt auch unter einigen strand­nahen Gebäude, z.B. unter dem Musikclub namens Penguin Club. Vor allem bei Einbruch der Dunkelheit können sie auf dem Weg zu ihren Nestern beob­achtet werden.

Moeraki Boulders

Sagen­umwobene Kugel­steine am Koekohe Strand
Die kugelför­migen Steine am Koekohe-Strand sind bis zu zwei Metern groß und so ungewöhn­lich, dass sie Erklär­ungen verlangen. Einer Maori-Legende zufolge sind sie versteinerte Flaschen­kür­bisse, die von dem großen Reise­kanu Araiteuru herun­ter­ge­spült wurden, als es beim Sichten von Land in Neusee­land vor tausend Jahren Schiffbruch erlitt. Wissenschaftler erklären die Felsblöcke als Septa­rien, die sich vor ungefähr 65 Millionen Jahren gebildet haben. In der Nähe von Moeraki Village, am Leuchturm von Katiki Point gibt es auch eine Pinguin-Kolonie. Hier kann man jeden Abend, zwei Stunden vor Sonnen­un­ter­gang von einer Schutzhütte aus, die Gelbaugen-Pinguine dabei beob­achten wie sie nach einem langen Tag im Meer zu ihren Nestern an Land kommen.
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Dunedin

Dudelsack-Bands und viktorianische Pracht in Neuseelands schottischster Stadt

Die mit 110.000 Einwoh­nern zweitgrößte Stadt der Südinsel wirkt wie eine schot­ti­sche Stadt, die irrtümlich in Neusee­land liegt.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gründeten schot­ti­sche Presbyte­rianer die Stadt auf der anderen Erdhalbkugel, woran bis heute Dudel­sack­spiel­gruppen, die einzige Whiskybren­nerei des Landes und eine Kilt Schnei­derei erin­nern. Selbst der Name der Stadt (gespro­chen: Danieden) ist die alte gälische Bezeich­nung für Edinburgh. Sehens­wert ist vor allem die Innen­stadt, deren Grund­riss vom zentralen Oktogon geprägt ist, und die vorge­la­gerte Otago Halb­insel. Neben der landschaft­li­chen Schönheit sind dort das Larnach Castle, eine schlossähnliche Villa und Kolo­nien von Alba­trossen, Gelbaugen-Pinguinen und Robben zu bewundern.

Zu Gast in einem B&B auf der Otago Halbinsel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Umgeben von einem schönen Garten, in dem Rosen, Rhododendronbü­sche und einheimi­sche Pflanzen wachsen, befindet sich diese Privat­pen­sion in Porto­bello Village auf der Otago Halb­insel – 30 Minuten von der Innen­stadt von Dunedin entfernt.

Während eins der Gäste­zimmer direkten Zugang zum Garten hat, befindet sich das andere in der oberen Etage, von der man einen schönen Pa­no­ra­ma­blick auf den Otago Harbour hat. Vom Haus, das auf einer Anhöhe liegt, sind es wenige Gehmi­nuten zum Wasser oder dem beschau­li­chen Orts­kern von Porto­bello – ein kleiner Laden, ein Museum, ein Café und ein Pub sind vorhanden. Das Royal Alba­tross Colony, Larnach Castle und die einsamen Strände, an denen Seehunde und Pinguine leben, sind in wenigen Minuten mit dem Auto zu errei­chen. Die freund­li­chen Gastgeber beraten ihre Gäste gerne bei der Planung der Tages­ak­tivi­täten.

Central Otago

Klein-Schott­land im Süden Neusee­lands
Mit einer Fläche von knapp 32.000 Quad­ratki­lome­tern ist Otago die zweitgrößte Region in Neusee­land. Sie ist nach einer kleinen Maori-Sied­lung auf der Otago-Halb­insel benannt und erstreckt sich von der Pazi­fikküste über fruchtbares Acker- oder Weide­land bis mitten in die Neusee­ländi­schen Alpen hinein. Die ersten euro­päi­schen Sieder waren Wal- und Robben­fänger. 1848 begann die planmäßige Ansied­lung von schot­ti­schen Auswanderern mithilfe der Church of Scot­land, die die Region bis heute prägt. Die neu gegrün­dete Haupt­stadt bekam den gäli­schen Namen von Edinburgh, Dunedin. In den 1860er Jahren gab es einen kurzen Gold­rausch, der Dunedin für wenige Jahre zur reichsten Stadt Neusee­lands machte. Heute leben nur noch etwa 200.000 Menschen in der Region, die meisten von ihnen in Dunedin.

Larnach Castle

Einziges Schloss Neusee­lands
Die 1871 erbaute vikto­ria­ni­sche Indu­strel­len­villa wird als das „einzige Schloss Neusee­lands“ bezeichnet. Es wur­de von dem Bankier und Poli­tiker William Larnach für seine Frau auf einem Hügel der Otago Halb­insel gebaut, wo es einen faszi­nierenden Rund­blick über Otago Harbour, den Pazifik und die Halb­insel hat. Nach dem Selbstmord des Besitzers wur­de das Anwesen verstei­gert und dem Verfall preisgegeben. 1967 endlich begann die Restau­rie­rung mit Sinn fürs Detail. Heute ist Larnach Castle nicht nur eine der bekann­testen touris­ti­schen Attrak­tionen Neusee­lands, es ist auch Luxus­herberge und Veran­stal­tungsort.

Taiaroa Head

König­salba­trosse, Pelzrobben und Gelbau­genpinguine
Das Kap am Ende der Otago Peninsula beherbergt eine Kolonie der König­salba­trosse. Der faszi­nierende Vogel gehört zu den größten Lang­stre­ckenfliegern und erreicht eine Spannweiter von über drei Metern! 60 Jahre alt kann er werden kann. Jungvögel bleiben bis zu ihrem vierten oder fünften Jahr auf hoher See. Am Pilots Beach inner­halb der Hafenzu­fahrt unmit­telbar südlich werden regelmäßig Neusee­ländi­sche Seebären und Neusee­ländi­sche Seelöwen gesichtet, aber auch Schwarzdelfine und Südkaper. Am Strand befindet sich die größte Kolonie des Zwergpinguins auf der Otago Peninsula. Direkt daneben brüten die bedrohten Gelbau­genpinguine. Zur Alba­tro­sko­lonie gibt es nur beschränkten Zugang. Ein Besu­cher­zentrum  bietet geführte Touren in das Reservat an.

Von Dunedin nach Owaka

140 km | 2:30 h

Südlich von Dunedin beginnt die Southern Scenic Route. Sie verlässt den Highway nach Inver­cargill und schlängelt sich an der Küste entlang.

Diese landschaft­lich sehr schöne aber teilweise auch sehr kurvige Strecke führt einen an grünem Weide­land, dichten Wäldern steilen Felsküsten und einsamen Sandstränden vorbei ins Herz der Catlins.

Clutha River

Zweitlängster Fluss Neusee­lands
Der zweitlängste Fluss in Neusee­land und der längste der neusee­ländi­schen Südinsel durch­fließt auf einer Länge von 340 Kilome­tern die Region Otago. Der Clutha River ist der Abfluss des Lake Wanaka. Gespeist wird er außerdem vom Hawea River − dem Abfluss des Lake Hawea − sowie dem Kawarau River − dem Abfluss des Lake Waka­tipu − sowie zahlrei­chen kleineren Flüssen. Seine Mündung befindet sich in der Nähe von Balclutha. In seinem Verlauf wird der Clutha River zum Lake Dunstan sowie zum Lake Roxburgh für die Strom­erzeugung aufge­staut. Der Name leitet sich von Cluaidh ab, dem schot­tisch-gäli­schen Namen des durch Glasgow fließenden Clyde.
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The Catlins

Menschenleere Wälder, windzerzauste Bäume und eine zerklüftete Küste

Die einsame Hügel- und Küsten­landschaft im Südosten der Südinsel liegt abseits der großen Touris­ten­straßen.

Sie ist nach einem Walfänger des 19. Jahrhunderts benannt, der die gesamte Region von den Maoris kaufen wollte. Bis heute sind die Wälder ursprüng­lich und die Strände an der zerklüf­teten Küste fast menschenleer. Einige schöne Wander­wege führen durch Wälder, Wiesen und an die von Brandung umtoste Küste. In der Bucht von Curio Bay tummeln sich immer wieder Delphine. Hier findet man außerdem ein besonderes geologi­sches Phänomen, den Petri­fied Forest. Versteinerte Bäume, über 180 Millionen Jahre alt, liegen einge­bettet auf dem Fels­un­ter­grund der Küste nahe der Slope Point, dem südlichsten Punkt der Südinsel, mit seinen drama­ti­schen windzerzausten Bäumen.

Zu Gast auf einer Farm in den Catlins

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Schaf- und Rinderfarm liegt zwischen Papa­towai und Owaka – im Herzen der Catlins. Die bekannten Wasser­fälle Purakaunui Falls, wo sich abends neusee­ländi­sche Glühw­ürmchen beob­achten lassen, sind nicht weit entfernt.

Die gemüt­liche Privat­pen­sion hat drei Gäste­zimmer und ein Wohnzimmer mit Kamin. Die freund­li­chen Gastgeber, Alan und Helen-May, beko­chen ihre Gäste gerne. Beim Abend­essen bietet sich dann auch eine gute Gelegen­heit, mehr über Land und Leute, die Farm und die Sehens­wür­digkeiten der Catlins zu erfahren. Sofern es seine Zeit erlaubt, nimmt Alan seine Gäste auf eine Tour über die Farm mit.

Catlins Forest Park

Geschützter Regen­wald im Holz­ein­schlag­gebiet
Um 1890 drang die Holzfällerei bis in den äußersten Süden vor. Neue Eisen­bahnver­bindungen machten es möglich. Einheimi­sche Baum­arten wurden bis Mitte des 20. Jahrhunderts gerodet, bis mehrere Waldbrände den Raubbau zum Stocken brachten. Heute stehen die verbleibenden Wald­stücke unter Schutz. Die einzig verbliebene Sied­lung aus der Zeit des Holzbooms ist Owaka mit 400 Einwoh­nern am Eingang zum Forest Park.

Nugget Point

Gelbau­genpinguine an wenig berührter Küste
Die Küste der Catlins im äußersten Süden ist kaum berührt. Touris­ti­sche Einrich­tungen gibt es kaum. Dafür kann man an mehreren Stränden Gelbau­genpinguine beoabachten, wie sie abends den Strand entlangwat­scheln. Besonders viele sind am Nugget Point, einer steilen Halb­insel mit eigenem Leucht­turm. Zwischen den Felsen (nuggets) tummeln sich außerdem Basstölpel und Löffler. Zudem gibt es eine große Kolonie des Neusee­ländi­schen Seebären.

Jacks Blow­hole

Donnerndes Meer­wasser im Tunnel­system
Der kurze Weg führt über Farm­land und an der Küste entlang. Ziel ist Jack's Blow­hole, eine zusam­mengebro­chene Höhle 200 Meter vom Meer entfernt. Durch ein Tunnel­system dringt Meer­wasser ein, das donnernd gegen die Felsen schlägt. (hin und zurück 50 Minuten, 2,9 Kilometer, auf und ab: 40 Meter)

McLean Falls

Wasser­fälle der Tautuku River
Die 22 Meter hohen Wasser­fälle des Tautuku River gelten als die schönsten im Catlins Conserva­tion Park. Wer sie besu­chen will, muss noch ein kleines Stück zu Fuß gehen. Dabei kommt man durch dichte Wälder und Busch. Bemerkens­wert sind die riesigen Fuch­si­enbäume am Wesgesrand. (hin und zurück: 40 MInuten, 2,2 Kilometer, auf und ab 80 Meter)

Von Owaka nach Stewart Island

Flug

Von Owaka nach Stewart Island

128 km | 2:30 h

Flug

Nach Stewart Island
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Stewart Island

Unerschlossene Wildnis im Süden Neuseelands

Die kaum besiedelte Insel mit 1700 Quad­ratki­lome­tern und 1600 Kilome­tern Küstenlinie liegt im äußersten Süden Neusee­lands und ist besonders solchen Besu­chern zu empfehlen, die der Zivili­sa­tion für eine Zeit entrinnen wollen.

Außer Ruhe, einer ursprüng­l­i­chen Natur und viel Wind hat die Insel vor allem herr­liche Sonnen­un­ter­gänge zu bieten. Mehrere Wander­wege, einige von ihnen mehr­tägig, führen durch die uner­schlos­sene Wildnis der Insel. Einzige Ortschaft ist das am Hafen gelegene Oban, ein beschau­li­cher Fischerort. Wer auf Stewart Island über­nachtet, wird wahr­schein­lich mindes­tens einem neusee­ländi­schen Wald­pa­pagei begegnen. Der gesel­lige Kaka erreicht eine Gesamtlänge von etwa 45 Zentimeter und ist etwas bunter gefärbt als sein Vetter, der Kea. Wer dem scheuen Kiwi-Vogel begegnen möchte, kann sein Glück auf einer abend­li­chen Kiwi-Spot­ting Tour versu­chen. Segel­touren und andere Ausflüge sind wetter­abhängig. Eine Halb­tages­tour nach Ulva Island, einer kleinen Insel bei Stewart Island, die sich zum Vogel­pa­ra­dies entwi­ckelt hat, kann auch über Umfulana vorge­bucht werden.

In einem Gästehaus auf Stewart Island

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus in Oban, das 2010 wieder­er­öffnet hat, ist für seine außergewöhn­liche Architektur, sein kontra­st­rei­ches Design und seine Naturver­bun­den­heit bekannt. Das Haus ist ein sich selbst versorgendes kleines Kraft­werk: Es hat eine Foto­vol­ta­ik­anlage, eine solar­be­triebene Heizung, einen Windgene­rator und eine Wasser­ent­salzungs­anlage. Garten und Innen­einrich­tung wurden mithilfe eines hindu­is­ti­schen Mönchs nach den Feng Shui Grundlagen entwi­ckelt.

Zwei Unterkünfte stehen zur Verfügung: eine Suite im Oberge­schoss sowie ein Doppelzimmer im Erdge­schoss. Morgens wird ein reichhal­tiges gutes Früh­stück serviert. Ob beim Lesen eines der zahlrei­chen Bücher, bei einer DVD oder beim simplen Lauschen der Gesänge der Tuis – jeder wird seine eigene Art der Entspan­nung finden. Ein im Loun­ge­stil einge­rich­tetes Wohnzimmer, ein Winter­garten und eine Sauna stehen den Gästen zur Verfügung. Die Gastgeber holen ihre Gäste am Flughafen oder Fähr­terminal ab und bringen sie auch bei Abreise wider dorthin.

Inver­cargill

Klein-Schott­land im äußersten Süden Neusee­lands
Die südlichste Stadt Neusee­lands liegt an der Mündung des Oreti River in den Südpa­zifik und wird umgeben von den weit­läufigen South­land Plains, einer 1500 Quad­ratki­lometer großen Ebene. In östli­cher Rich­tung befinden sich die Catlins. Durch die Foveaux­straße ist Inver­cargill von der noch südli­cher liegenden Stewart-Insel getrennt. Nur 18 Kilometer südlich von Inver­cargill liegt mit Bluff die südlichste Sied­lung der Südinsel. Wie der Name vermuten lässt wur­de, die Stadt im 19. Jahr­hun­dert von Schotten gegründet. Der schot­ti­sche Einfluss ist bis heute spürbar.

Horseshoe Point

Ausblick auf die Foveaux Strait
Von Half­moon Bay führt ein kurzer Weg zur Horsehoe Bay. Wenn man an der Küste zurückgeht, kommt man an einem netten Aussichts­punkt vorbei, dem Horseshoe Point. Dort kann man Rast machen und den Schiffen zusehen, die durch die Foveaux Strait zwischen Stewart Island und der Südinsel fahren. (2:30 Stunden, 8,9 Kilometer, auf und ab: 110 Meter)

Fern Gully Track

Meter­hohe Farne und Baumriesen am Mill Creek
Der bequeme Weg führt in den undurch­dring­li­chen Farnd­schungel am Mill Creek, wo meter­hohe Farne, Moose, Fuch­sien und Baumriesen niemals einen Holzfäller gesehen haben. Anschließen geht es zur Küste, wo man weite Blicke über den Paterson Inlet hat. (3 Stunden, 10,6 Kilometer, auf und ab: 150 Meter)

Nach Manapouri

Flug

Flug

Nach Manapouri
Der Flug von der Insel zum Fest­land in einem Kleinflugzeug dauert eine knappe halbe Stunde.

Nach Manapouri

Von Inver­cargill führt die Southern Scenic Route zuerst an der Küste von South­land, der südlichsten Region Neusee­lands, entlang.

Hinter Te WaeWae Bay geht es dann durch Tuata­pere land­einwärts – parrallel zur Ostgrenze des Fjord­land Natio­nalparks Rich­tung Te Anau. Auf diesem Stre­cken­ab­schnitt kann man an zwei Stellen über Schot­ter­strassen Abste­cher in den südli­chen Teil des Natio­nalparks machen: Von Clifden bringt einen die 34 km lange Lill Burn Route zum von Glet­schern geformten Lake Hauroko, von Blackmount sind es nur 10 km zum Lake Monowai.

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Te Anau

Tor zu den Fjordlands

Die Stadt mit knapp 2000 Einwoh­nern liegt mitten in den South­lands am südli­chen Ende des Lake Te Anau, der mit knapp 350 Quad­ratki­lome­tern der größte See der Südinsel ist.

Weil Te Anau direkt an der Grenze zum prak­tisch unbe­wohnten Fiord­land National Park liegt, ist der Ort ganz auf Tourismus einge­stellt. Es starten von Te Anau aus Busse und Rundflüge zum nörd­lich gelegenen Milford Sound. Unweit des Ortes beginnt der Kepler Track, ein mehr­tägiger Wanderweg, der zu den Great Walks of New Zealand gerechnet wird. Per Boot kann man die Te Anau Caves zu errei­chen, wo in einem Höhlen­system mit unter­irdi­schem Wasserfall Glowworms (Arachno­campa lumi­nosa) leben.

Zu Gast in einem B&B bei Te Anau

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt in Manapouri, einer kleinen Ansied­lung am Seeufer des Lake Manapouri, ca. 20 Minuten von Te Anau entfernt.

Die Anlege­stelle für Boots­touren zum Doubtful Sound ist von der Unter­kunft gut zu Fuß zu errei­chen. Vom Haus aus hat man einen schönen Blick über den See und die maje­s­tä­ti­sche Gebirgs­welt des Fiord­land Natio­nalparks. Den maximal sechs Gästen steht eine Lounge zur Verfügung. Das Früh­stück ist üppig und wahlweise „cooked“ oder „conti­nental“. Janice und Neal sind freund­liche Gastgeber und helfen gerne bei der Tages­pla­nung.

Ausflug (OPTIONAL)

Bootstour auf dem Doubtful Sound (ganztägig, englisch)

Die Tages­tour mit maximal 135 Personen startet am Boots­steg von Pearl Harbour in der kleinen Sied­lung von Manapouri, 20 Automi­nuten von Te Anau entfernt, wo man ein Boot besteigt, um den Lake Manapouri zu überqueren. Von der anderen Seite geht es über den Wilmot Pass zu den Ausläufern des Fjords. Bevor man in der Deep Cove den geräu­migen Kata­maran besteigt, gibt es die Möglichkeit zu einer kurzen Wande­rung durch den dichten Regen­wald und alpine Moosgärten. Danach beginnt die drei­stün­dige Fahrt mit dem Kata­maran durch die stillen Fjorde des Doubtful Sounds. Oft begleiten Bottlenose-Delfine den Kata­maran auf seinem Weg durch den Sound, während auf den Uferfelsen Seehunde in der Sonne dösen. Wenn man Glück hat, kann man sogar seltene Pinguine entde­cken.

Fiord­land Natio­nal­park

Maje­s­tä­ti­sche Berge und stille Fjorde in Neusee­lands größter Wildnis
Die gewal­tige Urlandschaft der Fjord­lands hat in der Eiszeit ihre Prägung erhalten, als die Täler von mäch­tigen Glet­schern ausge­ho­belt wurden. Wegen ihrer Unzugäng­lichkeit und des extremen Nieder­schlage von bis zu 3000 Millime­tern pro Jahr ist die Region die größte Wildnis Neusee­lands geblieben und bis heute fast unbe­siedelt. Im PKW ist nur der Milford Sound zugäng­lich. Der bekann­teste neusee­ländi­sche Fjord ist 15 km lang, sehr eng und von maje­s­tä­ti­schen Bergen umgeben. Eine wunder­schöne – in der Hoch­saison aber auch recht befah­rene – zwei­einhalb­stün­dige Berg­straße führt von Te Anau zum Milford Sound erschließt die Fjord­lands.

Fiord­land National Park Visitor Centre

Informa­tionen zu den Fjord­lands
Ein Besuch im Visitor Centre lohnt sich, wenn man die Fjord­lands erkunden will. Die Mitarbeiter sind erfahren und beraten individuell. Im einzelnen bekommt man Informa­tionen und Karten­ma­te­rial über kurze und lange Wander­wege, ebenso Aktuelles über den Zustand der Wege. Wer angeln will oder Führungen mitma­chen möchte, erhält nütz­liche Adressen. Darüber hinaus gibt es ein Museum zur Naturge­schichte und einen Film.

Lake Monowai

Unbe­siedelter See in den Fjord­lands
Der See im Fiord­land ist eine Station auf der Southern Scenic Route. Er befindet sich in einem langen, U-förmig gekrümmten Talab­schnitt. Der Abfluss dess Sees erfolgt im Nord­osten durch den kurzen Monowai River, der nach 8 km in den Waiau River mündet. Das Ostende des Sees ist über einen Fahrweg von der nord­öst­lich gelegenen Ansied­lung Monowai erreichbar. In der unbe­siedelten Umge­bung des Sees befinden sich ledig­lich wenige Schutzhütten.

Shallow Bay

Dreh­orte aus Herr der Ringe am Lake Manapouri
Der Wanderweg beginnt am Rainbow Reach und führt hinab zum Nord­ufer des Lake Manapouri. Am Wegesrand sollen einige Dreh­orte des Films „Herr der Ringe“ gewesen sein. (hin und zurück: 4:00 Stunden, 13,7 Kilometer, auf und ab 140 Meter)

Von Manapouri nach Wanaka

272 km | 3:30 h
Auf dem Weg bietet sich ein Stopp in Queens­town, dem touris­ti­schen Zentrum der Süda­lpen an. Es lohnt auch ein Besuch von Arrow­town, einer kleinen Goldgräber­stadt, die nach dem Gold­rausch ebenso schnell verlassen wie sie aufge­baut wur­de.

Southern Alps

Wunderwelt der Glet­scher, Seen und Urwälder
Das Faltengebirge der Süda­lpen stellt das Rückgrat der Südinsel dar. Sein Zentrum bildet der Mount Cook, mit 3.744 Metern der höchste Berg Neesee­lands. Von hier aus verlaufen Glet­scher in alle Rich­tungen; einige fließen fast bis ins Meer. Auf der west­li­chen Seite steigen die Süda­lpen auf einem etwa 50 Kilometer breiten Streifen vom Meer­es­spiegel aus an, was extreme Regen­fälle – bis zu 8000 mm pro Jahr! – verur­sacht. Undurch­dring­liche, immer­grüne Regenwälder wachsen hier bis zu einer Höhe von 2000 Metern. Nach Osten sind die Höhen­un­ter­schiede nicht so gewaltig. Dort sammelt sich das Gebirgs­wasser zu großen Seen, von denen der Lake Te Anau der größte ist. Die Nieder­schlags­menge sinkt auf 400 Millimeter pro Jahr ab, was ideal für den Wein­anbau in Central Otago ist.

Mossburn

Hirschhaupt­stadt Neusee­lands
Die größte Ortschaft zwischen Queens­town und Te Anau hat etwa 240 Einwohner. Die Wirt­schaft des Ortes ist von der Land­wirt­schaft, vor allem Rinderzucht, Hirschzucht und Schafhal­tung geprägt. Wegen der Viel­zahl der Hirschfarmen sieht sich Mossburn als „Hirsch-Haupt­stadt“ Neusee­lands.

Southern Scenic Route

Durch den einsamen Süden
Die etwa 610 Kilometer lange touris­ti­sche Straße verbindet Queens­town mit dem Fiord­land und Te Anau über Manapouri und Riverton mit Inver­cargill und Bluff. Von dort führt sie durch die Catlins nach Balclutha und Dunedin. Die Route selbst nutzt durch­ge­hend befes­tigte Straßen; viele der Sehens­wür­digkeiten, die von der Southern Scenic Route erschlossen werden, liegen jedoch nicht direkt an der Straße und sind nur über unbe­fes­tigte Neben- und Wander­wege zu errei­chen. Das Magazin Travel + Leisure bezeichnete die Strecke 2008 als „eine der großar­tigsten unent­deckten Routen der Welt“.
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Lake Wanaka

Paradies für Segler und Kajakfahrer

Mit seinem kris­tallklaren Wasser ist der 45 Kilometer lange See ein Para­dies für Segler und Kajakfahrer. Die nahe gelegenen, schnell fließenden Flüsse erlauben verschiedene Arten des Extremsports, zum Beispiel Jetboa­ting.

Im Winter kann man in den Steilhängen im Westen Ski fahren. Lake Wanaka befindet sich voll­ständig inner­halb des Mount-Aspi­ring-Natio­nalparks, der zum Welt­natur­erbe Te Wahipou­namu gehört. Der See selbst liegt auf einer Höhe von 280 Metern ü. NN, während er stel­lenweise eine Tiefe von mehr als 300 Metern erreicht. Somit befinden sich Teile der Wasser­masse unter­halb des Meer­es­spiegels.

Zu Gast in einer Lodge bei Wanaka

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge liegt auf einem Hügel und genießt einen weiten Blick auf Wanaka, die Berge und den See. Sie verfügt über ein Zimmer mit Balkon im Oberge­schoss und ein Apart­ment im Erdge­schoss, dass neben drei Schlafzimmern mit Bad auch eine Kitchenette mit Kochmög­lichkeiten, Balkone sowie einen Spa-Pool hat.

Eine Lounge sowie eine weitere Terrasse mit Kamin, Grill und Whirlpool steht allen Gästen zur Verfügung. Gastgeberin Liz verbreitet eine familiäre, herz­liche Atmo­sphäre und serviert morgens ein konti­nen­tales Früh­stück; warme Speisen sind auf Anfrage möglich. Den Ort mit Geschäften, Cafés und Restau­rants erreicht man in ca. 15 Minuten zu Fuß, es gibt aber auch einen kostenfreien Shut­tle­service. Diverse Freizei­t­ak­tivi­täten können auf Wunsch vermit­telt werden, so z. B. Jetboot- oder Kajak­touren.

Wanaka

Zentrum des Outdoorsports
Der kleine Feri­enort am Lake Wanaka ist zwar bei Neusee­ländern recht beliebt, aber bei weitem nicht so über­laufen wie das benach­barte Queens­town. Dabei sind die Möglichkeiten ähnlich: Es gibt ein dichtes Wander­wegenetz, das in die Berge und am See entlang führt, auf dem verschiedene Wassersport­arten ange­boten werden. Die Jahres­zeiten sind ausgeprägt: Im Frühling (Oktober bis Dezember) gibt es eine wahre Blütenpracht, der Sommer (Januar bis März) hat zur Freude von Berg­stei­gern und Wanderern viele wolken­lose sonnige Tage, im Herbst (April bis Juni) leuchtet das Laub der Bäume in herr­li­chen Farben und der Winter (Juli bis September) bringt viel Schnee und klare Tage.

Mount Iron

Aussichtshügel von Wanaka
Um einen schönen Über­blick über Lake Wanaka, den Ort und den Mount Aspi­ring in der Ferne zu bekommen, kann man auf den Aussichtshügel im Osten der Stadt steigen. Wenn man oben ist, kann man im Norden sogar einen zweiten See sehen, den Lake Hawea. (1,30 Stunden, auf und ab: 200 Meter)

Rocky Hill

Panora­mahügel über Lake Wanaka
Nachdem man auf Holz­stegen durch ein Wald­stück geleitet wird, geht man auf Wiesen­wegen mit Aussicht in viele Rich­tungen zum Rocky Hill. Zuvor sollte man den Abste­cher zum Wanaka View­point machen, wo sich ein Blick über den ganzen Lake Wanaka auftut. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,6 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)

Rob Roy Glacier Walk

Glet­scherwande­rung im Mount Aspi­ring National Park
Die mode­rate Wande­rung führt zum Glet­sch­erkessel des Rob Roy Glaciers im Mount Aspi­ring Natio­nal­park. An einem Bach mit Schmelz­wasser steigt hinauf durch einen Regen­wald mit alten Bäumen und Riesen­farnen. Kurz über der Baumgrenze ist man am Ziel. Der Anblick des gewal­tigen Glet­schers und eines 150 Meter hohen Wasserfalls ist der Lohn für die Mühe. Wer Glück hat, kann unter­wegs mit neugie­rigen Berg­pa­pa­geien, den Kea-Vögeln, in Kontakt kommen. (Hin und zurück: 3:50 Minuten, 12,4 Kilometer, auf und ab: 400 Meter)

Von Wanaka nach Haast

156 km | 2:30 h

Am Fuße der Alpen fährt man zunächst gen Norden. Dabei kommt man an mehreren schönen Seen vorbei. Die Alpen überquert man über den Haast Pass (564m), der auch im Winter wegen seiner relativ geringen Höhe nur selten gesperrt ist.


Bei Haast erreicht man die wilde Westküste. Ein Besuch des modernen Informa­ti­ons­zentrums (South West­land World Heri­tage Visitor Centres), das kurz hinter der Ortschaft liegt, ist unbedingt zu empfehlen.

Haast Pass

Südlichster Pass über die Süda­lpen
Der erste Euro­päer, der den südlichsten Pass über die Süda­lpen bezwang, war der deut­sche Geologe, Franz Julius von Haast. Er folgte einem bereits von den Maori genutzten Pfad an die Westküste. Erst 1965 wur­de der Haast Pass für den öffent­li­chen Verkehr frei­gegeben. Der Highway führt heute am Haast River entlang und dann auf Neusee­lands längster einspu­riger Brücke über den Fluss. Kurz vor dem Schei­tel­punkt passiert die Straße die Fantail Falls.
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Lake Moeraki

Idyllischer See im Regenwald

Der idylli­sche See liegt zwischen dem Haast Pass im Süden und dem Fox Glet­scher im Norden. Er ist nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und wird umgeben von einem grandiosen Regen­wald mit über 900 Jahre alten Baumriesen.

Ein märc­henhafter Wanderweg führt durch den Wald zu Pinguin­ko­lo­nien. Es lohnt auch ein Abste­cher in die abge­legene Jackson Bay – dem Endpunkt der Westküs­ten­strasse. In dieser Gegend trägt Regen zu der besonderen Stim­mung des Regen­waldes bei und sollte daher nicht als schlechtes Wetter betrachtet werden. An der Westküste & im Fjord­land fallen die höchsten Nieder­schläge von ganz Neusee­land. Feste Schuhe und Kleidung gehören daher zur Grund­aus­stat­tung.

Zu Gast in einer Pension bei Haast

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das vor wenigen Jahren erbaute Gäste­haus befindet sich abseits der Haupt­route, in der Nähe von Haast, umrahmt von Regen­wald, Bergen, Flüssen und der wilden Küste der Tasma­ni­schen See.

Wer hier über­nachtet, wird nichts als den Gesang der Vögel und die Brandung der Wellen hören. Die Gastgeberin Neroli ist Neusee­län­derin der 4. Gene­ra­tion und stammt von einer hiesigen Pionierfa­milie ab. Nach weiten Reisen hat sie sich nun wieder in diesem abge­legenen Winkel der Westküste niederge­lassen, um hier Gäste aus der ganzen Welt zu empfangen. Die Unter­kunft eignet sich ideal, um die benach­barte Jackson Bay zu erkunden. Neroli orga­ni­siert für ihre Gästen auch gerne einen Helik­o­pterflug über den Mount Aspi­ring Natio­nal­park zum Milford Sound.

Haast

Winziger Ort am Haast River
Der Ort mit knapp 250 Einwoh­nern ist nach dem deut­schen Geologen und Naturfor­scher Julius von Haast benannt. Er liegt an der Südseite des Haast River unweit seiner Mündung in die Tasmansee. Das neusee­ländi­sche Depart­ment of Conserva­tion (DOC) betreibt am Haast Junc­tion ein Besu­cher­zentrum, das Informa­tionen zur World Heri­tage Area von South West New Zealand bereit­hält. Dort beginnen auch mehrere Wander­wege in den Regen­wald.

Von Haast nach Franz Josef

157 km | 2:30 h
Der Weg nach Franz Josef Glacier führt einen am Fox Glet­scher vorbei. Bei schönem Wetter lohnt sich ein Abste­cher zum Lake Matheson oder zum weiter abge­legenen Gille­spies Beach, an dem viel Treib­holz zu finden ist.
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Westland-Nationalpark

Gletscher in einzigartigem Regenwald

Der 1275 km² große Park mit dem Maori-Namen Tai Poutini erstreckt sich von der Westküste bis hinauf zum 3498 Meter hohen Mount Tasman in den Neusee­ländi­schen Alpen.

Mehrere Glet­scher fließen vom Gebirge aufgrund des starken Gefälles auf bis zu 200 Metern Meeres­höhe hinab und enden wenige Kilometer vom Ozean entfernt. Die bekann­testen sind der Franz-Josef-Glet­scher und der Fox-Glet­scher. An der extrem nieder­schlagsrei­chen Küste wächst sich ein einzig­ar­tiger Regen­wald. Gemeinsam mit dem Fiord­land-Natio­nal­park, dem Mount-Cook- und dem Mount-Aspi­ring-Natio­nal­park bildet der West­land-Natio­nal­park die soge­nannte Te Wahipou­namu World Heri­tage Area. Seit 1990 gehört das Gebiet zum Welt­natur­erbe der UNESCO.

Zu Gast in einem Arts-and-Crafts Haus

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus aus den 1920er Jahren ist aus einheimi­schem Holz gebaut und ein Musterbei­spiel für den damals in Neusee­land vorherr­schenden Stil, den man „Arts and Crafts“ nennt.

Vom Früh­s­tücks­tisch hat man einen herr­li­chen Blick bis tief in die Süda­lpen hinein. Die Zimmer sind komfor­tabel einge­richtet. Das Haus liegt etwas außer­halb des Ortes Franz Josef und ist ideal zur Erkundung des Glet­schers. Die Gastgeber, Gerard und Bernie, helfen ihren Gästen gerne bei der Auswahl der Tages­ak­tivi­täten.

Ausflug (OPTIONAL)

Heli-Hike Franz Josef Glacier (halbtägig, englisch, zahlbar vor Ort)

Bei dieser geführten Glet­scherwande­rung wird man mit dem Helik­o­pter auf die Mitte der Glet­scherzunge geflogen, die hier weniger steil und etwas einfa­cher zu begehen ist.

Während des Fluges kann man den Glet­scher in seiner Ganzheit bewundern und weite Blicke von den schnee­be­deckten Alpen­gipfeln bis hin zum Meer genießen. Die geführte Wande­rung geht an Eisforma­tionen, Glet­scher­spalten und Eishöhlen vorbei. Die Tour dauert insge­samt ca. 3 Stunden, wovon ca. 2 Stunden auf dem Eis verbracht werden. Steig­eisen und Wander­stöcke werden gestellt. Im Anschluss an die Tour können die Glacier Hot Pools ohne Zusatzkosten besucht werden. Aufgrund des Helik­o­pterflugs ist dieser Ausflug bis zu einem maximalen Körpergewicht von 115 Kilogramm buchbar.

Mount Cook National Park

Alpines Wunder­land am höchsten Berg Neusee­lands
Der über 707 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park schützt die alpine Hoch­ge­birgs­landschaft um den höchsten Berg Nesee­lands und des ganzen australisch-ozea­ni­schen Kontin­ents, den 3.753 Meter hohen Mount Cook. Gemeinsam mit dem West­land-, dem Fiord­land- und dem Mount-Aspi­ring-Natio­nal­park bildet der Mount-Cook-Natio­nal­park die soge­nannte Te Wahipou­namu World Heri­tage Area, die größte zusam­men­hän­gende Wildnis Neusee­lands. Ausgangs­punkt für zahlreiche Freizei­t­ak­tivi­täten (Wandern, Berg­steigen, Skifahren, Rundflüge) ist das Besu­cher­zentrum im Aoraki Mount Cook Village. Im Park selbst gibt es 17 Schutzhütten für Bergwanderer.

Franz Josef Glet­scher

Glet­scher im Regen­wald
Der zehn Kilometer lange Glet­scher wur­de 1865 von seinem deut­schen Entde­cker, Julius von Haast, nach Franz Joseph I. von Öster­reich benannt. Er reicht vom Mount Cook, dem mit 3.753 Meter höchsten Berg Neusee­lands, bis in die Niede­rungen, wo bereits Regen­wald wächst. Das liegt an der extrem hohen Fließge­schwin­digkeit: Jeden Tag rutscht der Glet­scher einen halben Meter in die Tiefe. Nachdem er zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts und 1982 deut­lich zurückge­gangen war und über drei Kilometer an Länge verloren hatte, ist er seit 1982 wieder um einen Kilometer gewachsen. Mit der Jahr­tausendwende hat sich der Trend wieder umge­kehrt und der Glet­scher verliert an Masse. Dennoch ist der Franz-Josef-Glet­scher einer der wenigen großen Glet­scher, die bislang nicht so stark von der welt­weiten Glet­scher­schmelze betroffen sind.

Fox Glet­scher

Glet­scher bis hinab zum Meer
Der Fox Glet­scher befindet sich 23 Kilometer südlich von Franz Josef. Seine Eis- und Schnee­massen speisen sich aus den Gipfel­regionen der Alpen und rutschen auf fast 14 Kilome­tern Länge bis auf 200 Meter über dem Meer­es­spiegel herunter – so tief wie sonst nirgends in dieser klima­ti­schen Zone. Wer den Glet­scher zu Fuß erkunden möchte, schließe sich nach Möglichkeit einer geführten Tour an. Steig­eisen sind aufgrund der Steilheit notwendig und von den Führern erhält­lich. Rundflüge im Helik­o­pter oder im Flugzeug sind bei gutem Wetter ein großar­tiges Erlebnis und können von Umfulana oder vor Ort gebucht werden. Der „Heli-Hike“, eine geführte Glet­scherbe­ge­hung, bei der man mit dem Helik­o­pter auf den Glet­scher gebracht wird, ist eine ideale Kombi­na­tion, um den Glet­scher sowohl aus der Luft als auch zu Fuß zu erfahren.

Roberts Point

Zu einem Aussichts­punkt am Franz-Josef-Glet­scher
Der Weg gibt einen Über­blick über einen der merkwür­digsten Glet­scher der Welt. Der Franz Josef Glet­scher fließt durch Urwälder bis in eine Hohe von 400 Metern. An seiner Ostseite führt der Wanderweg bis zum Roberts Point, wo man einen Eindruck von der gewal­tigen Größe des Eismas­sivs bekommt. Der Weg ist einfach, nur manchmal ein wenig nass und rutschig. (Hin und zurück: 4:30 Stunden, 13,2 Kilometer, auf und ab: 500 Meter)

Lake Matheson

Mount Cook im Spiegel eines klaren Sees
Der kleine See liegt zwischen der Tasmansee und den Süda­lpen. Vom Nordwe­st­ufer bietet sich ein einmalig schöner Blick: man sieht, wie sich der Mount Cook und der Mount Tasman in seinem klaren Wasser spiegeln. Der gut ausge­baute Rundweg um Lake Matheson hat außerdem noch viele andere bezau­bernde Winkel zu bieten. (1 Stunde, 3,8 Kilometer, auf und ab: 50 Meter)

Von Franz Josef nach Greymouth

186 km | 3:00 h

Hoki­tika

Goldgräber­stadt in den West­lands
Die Stadt mit knapp 3.500 Einwoh­nern liegt an der Westküste rund 40 Kilometer südwest­lich von Greymouth. Südlich der Stadt mündet der Hoki­tika River in die Tasmansea. Wie die anderen Städte und Sied­lungen der Westküste auch ist Hoki­tika von den rest­li­chen Landes­teilen durch die Southern Alps abge­schnitten. Die Goldgräber­sied­lung wur­de im Jahr 1864 gegründet und stellte eines der Zentren des Gold­rau­sches an der Westküste dar. Das Gold wur­de vom Hafen direkt nach Melbourne verschifft. Inner­halb von zwei Jahren wur­de Hoki­tika mit über 6.000 Einwoh­nern zu einer der größten Sied­lungen in Neusee­land. Drei Jahre war es sogar Haupt­stadt der neu geschaffenen Provinz West­land. Danach erfuhr das Städt­chen einen herben Bedeu­tungs­ver­lust.

Zwischen Tasma­ni­scher See und Alpen führt die Route durch eine einzig­ar­tige Land­schaft, die durch ihren Kontrast zwischen Küste und Hoch­ge­birge besticht.

Bei Regen kann man die Jade-Galle­rien von Hoki­tika & Greymouth – oder Shanty­town, eine ehema­lige Goldgräber­stadt bei Greymouth, besich­tigen.

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West Coast

Menschenleeres Küstengebirge auf der Südinsel

Die Region an der Westküste Neusee­lands ist mit rund 30.000 Einwoh­nern die am dünnsten besiedelte Region Neusee­lands.

Die größten Städte sind Greymouth und Westport. Ansonsten ist die bergige Region so gut wie menschenleer. Die Bevöl­ke­rungs­dichte beträgt 1,3 Einwohner pro Quad­ratki­lometer. Trotz ihrer Schön­heit ist die West Coast isoliert. Ihren Bewoh­nern, die „Coaster“ genannt werden, sagt man einen schrul­ligen Charakter nach. Schroffe Klippen, maje­s­tä­ti­sche Berge und dichte Regenwälder bestimmen das Landschafts­bild.

Zu Gast in einer Lodge am Meer bei Greymouth

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge liegt am Tasma­ni­schen Meer zwischen Westport und Greymouth, vor der Kulisse der Southern Alps. Von hier aus kann man die Pancake Rocks, den Paparoa National Park, Greymouth oder Shanty­town, eine nach­ge­baute Goldgräber­stadt, erkunden.

Alle vier Zimmer, von denen sich zwei im oberen Stock­werk des Haupt­hauses und zwei in einem Nebengebäude befinden, bieten einen fantas­ti­schen Blick auf den wilden Ozean. Vom Garten aus geht ein Pfad zu einem mit Treib­holz über­säten Kiesel­strand, der besonders im Licht der unter­ge­henden Sonne zu einem kleinen Abend­spa­ziergang einlädt. Zum Früh­stück werden – passend zu den Pancake Rocks – Pfannku­chen ange­boten. Restau­rants gibt es in Greymouth, das in 15 Minuten gut mit dem Auto zu errei­chen ist. Jan, die Besitzerin der Lodge, ist – wie viele Neusee­länder – ein großer Outdo­orfan und kann somit ihren Gästen gute Tipps für Aktivi­täten in der näheren und weiteren Umge­bung geben. Sie besitzt außerdem zwei Hunde, die sich immer über Besuch freuen.

Greymouth

Kunst­hand­werk, Maori­tra­di­tion und Alpen­blick in beschau­li­chem Küsten­städt­chen
Die größte Stadt in der West Coast Region hat ein beschau­li­ches Stadt­zentrum mit der Art Gallery und dem History House. Wer einen Blick in die Ateliers der einheimi­schen Kunst­hand­werker werfen will, kann sowohl in Greymouth als auch im benach­barten Hoki­tika sehen, wie die einheimi­sche Jade (Greens­tone/Pounamu) bearbeitet wird. Greymouth ist der Anfangs- und Endpunkt der welt­be­rühmten Tranz-Alpine Bahn, die von Christchurch über die Süda­lpen an die Westküste führt. An klaren Tagen, kann man den Mount Cook von hier aus im Süden sehen.

Shanty­town Heri­tage Park

Frei­lichtmuseum zum Gold­rausch
Das Frei­lichtmuseum an der Westküste zeigt das Leben in einer kleinen, vom neusee­ländi­schen Gold­rausch geprägten Stadt. Shanty­town besteht aus 30 nach­ge­bauten histo­ri­schen Häusern im Stil der 1860er Jahre. Auf dem Gelände verkehrt eine Dampf­lo­komo­tive, die auf einer 1,5 Kilometer langen Eisen­bahn­strecke, dem Infants Creek Tramway, in den einheimi­schen Regen­wald fährt. Über 10.000 Objekte und Fotographien sind zu sehen.

Pororari River Loop

Dschungel­wande­rung durch einen Canyon
Die meisten Besu­cher des Paparoa Parks bleiben bei den Pancakes Rock und dem Besu­cher­zentrum vor der Küste. Wer sich von dort aufmacht und an den Flüssen ins Landes­in­nere geht, erlebt einen grandiosen Dschungel mit klarem Wasser, grünem Urwald­dach und einem gewal­tigen Canyon. (3 Stunden, 10,4 Kilometer, auf und ab: 280 Meter)

Ball Room Over­hang

Grandiose Wande­rung in ein wildes Flus­stal
Die Wande­rung beginnt harmlos – mit Wegen durchs Gras. Dann aber sind mehrere Flussdurch­que­rungen nötig. Knie­tief watet man durch den Fox River. Danach wird die Schlucht enger und erreicht im Ball Room Over­hang einen Höhe­punkt: ein hundert Meter hoher Kalk­steinüber­hang, unter dem man Pick­nick machen oder über­nachten kann. Oben wachsen Flechten, Moose und Farne. (Hin und zurück: 4 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 210 Meter)

Von Greymouth nach Murch­ison

171 km | 3:00 h
Die Route verlässt die Westküste bei Westport und führt durch die Schlucht des Buller Rivers, und dann am Rande des Kahu­r­angi Natio­nalparks entlang Richung Murch­ison und Nelson Lakes National Park. Kurz vor Westport lohnt sich ein Zwischen­stopp bei der Seehundko­lonie am Cape Foulwind.

Paparoa National Parks

Felsküste, Regen­wald und alpine Gipfel
Der 300 Quad­ratki­lometer große Park schützt auf einer verhält­nismäßig kleinen Fläche ganz verschiedene Typen von Biotopen von der Küste der Tasmansee bis zu den Gipfeln der Neusee­ländi­schen Alpen. Wahrzei­chen des Parks sind die Pancake Rocks von Punakaiki. An anderen Stellen des Natio­nalparks kann man auf unter­irdi­schen Flüssen durch Höhlen treiben, ober­irdi­sche Flüsse per Kajak erkunden, wilde Kies­strände entde­cken, oder den schaurig schönen Regen­wald zu Fuß, zu Pferde oder im Allradwagen erleben.

Westport

Pelzrobben am Cape Foulwind, Rafting in der Buller Gorge
Westport, eine der wenigen Städte in der dünn besiedelten West Coast Region ist bekannt für seine nahe gelegenen Pelzrobben­ko­lonie am Cape Foulwind. Nörd­lich von Westport führt einen der Coal Mining Heri­tage Trail zu histo­ri­schen Stätten des Kohlebergbaus in Denniston und Stockton. Die Buller Gorge bietet Gelegen­heit zum Rafting und Jetbootfahren. Tages­ausflüge nach Karamea und zum südli­chen Ende des Heaphy Tracks bieten sich an. Viele Besu­cher der Südinsel übergehen diese ruhigere Ecke der Westküste – Neusee­land ist deswegen hier noch etwas ursprüng­l­i­cher als an anderen Orten.
J

Nelson Lakes National Park

Bergwildnis mit Gletschern, Wäldern und Seen

Der über 1000 Quad­ratki­lometer große Park im äußersten Norden der Southern Alps ist geprägt von kahlen Bergen und verglet­scherten Tälern, von dichten Buchenwäl­dern und idylli­schen Seen, die wegen ihrer Forellen bei Anglern beliebt sind.

Die Wälder in den tieferen Lagen des Natio­nalparks sind noch so, wie sie vor der Ankunft der Euro­päer aussahen. Sie bieten Lebens­raum für viele Vögel. Von Spazier­wegen am Seeufer bis zu mehr­tägigen alpinen Wande­rungen gibt es viele Wandermög­lichkeiten. Das Tor zum Park ist St Arnaud.

Zu Gast in einer Lodge bei Murchison

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge in einem Garten mit alten Bäumen ist kunst­voll aus einheimi­schem Holz erbaut. Obwohl die histo­ri­schen Pubs und Cafés von Murch­ison ledig­lich zehn Minuten entfernt sind, befindet man sich mitten in der Natur, zwischen den klaren Wassern des Buller Rivers und den maje­s­tä­ti­schen Bergen des Umlandes.

Vier individuell einge­rich­tete Schlafzimmer und ein gemüt­li­ches Wohnzimmer mit großen Fenstern stehen den Gästen zur Verfügung. Die freund­li­chen Gastgeber wohnen im Chalet nebenan und versorgen ihre Gäste mit einem opulenten Früh­stück; Kaffee und selbst­gemachtes Gebäck gibt es zu jeder Tages­zeit. 
Eine Halb­tages­tour zu den „immer bren­nenden Flammen“ kann über die Unter­kunft gebucht werden.

North Canter­bury

Weinbau im Regenschatten der Western Alps
Canter­bury liegt zwischen den Southern Alps und dem Pazifik und fällt von West nach Ost stark ab. Da vor allem die Westwinde Regen in Neusee­land bringen und die Alpen­kette den meisten Nieder­schlag abfangen, ist die Region recht trocken. Wein und Obst gedeihen hier prächtig. Char­donnay und Pinot Noir, aber auch Ries­ling und Sauvi­gnon Blanc werden ange­baut und bekommen regelmäßig inter­na­tio­nale Auszeich­nungen. Obwohl das Land fruchtbar ist, ist es dünn besiedelt. Von den 600.000 Einwoh­nern leben mehr als die Hälfte in Christchurch.

Am Lake Rotoiti

Buchenwälder, stilles Wasser
Der See gehört zu den größeren im Nelson Lakes National Park. Nur an seiner Nord­seite liegt eine kleine Ansied­lung. Ansonsten ist das stille Wasser von Buchen­wald umgeben. Um den See führen Wander­pfade, unter ihnen der Lakehead Track an der Ostseite und der Lakeside Track an der West­seite des Sees. Es gibt auch ein Wasser­taxi, das Tramper von und zu den Coldwater- und Lakehead-Hütten am Ende des Sees transpor­tiert. Eine anspruchsvol­lere Tour, für die man allerdings Bergerfah­rung braucht, führt auf den Mount Robert, wo man einen tollen Über­blick über den ganzen See hat. (Hin und zurück: 3:20 Stunden, 8,5 Kilometer, auf und ab: 570 Meter)

Von Murch­ison nach Takaka

190 km | 3:00 h
Die Route führt einem am Rande des Kahu­r­angi Natio­nalparks entlang in die Tasman Bay.

Mount Owen

Wo der Zauberer Gandalf in die Tiefe stürzte
Der höchste Berg im Kahu­r­angi National Park west­lich von Motueka  bietet an klaren Tagen eine grandiose Aussicht. Kein Wunder, dass sich die Regis­seure von „der kleine Hobbit“ entschieden, die Aufnahmen für das Zwergenreich Khazad-dûm hier zu drehen. In das unweg­same Geländes führt der 60 Kilometer lange Wangapeka Track, ein anspruchsvoller Wanderweg, den erfah­rene Tracker in drei bis fünf Tagen meistern. Hier stürzte übri­gens der Zauberer Gandalf im Kampf gegen das Monster in die Tiefe.
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Tasman Bay

120 Kilometer Küstenlinie

Die V-förmige Bucht hat etwa 120 km Küstenlinie und an der brei­testen Stelle eine Ost-West-Ausdeh­nung von 70 km.

Sie gehört zur Tasmansee an der west­li­chen Zufahrt zur Cook­straße und ist nach dem holländi­schen Entde­cker Abel Tasman benannt. Im Westen ist die Bucht uneben und dicht bewaldet. Dort liegt der Abel Tasman National Park, der die Bucht von der benach­barten Golden Bay trennt. Im Osten sind die Küsten eben­falls steil und grenzen hier an die überflu­teten Täler der Marlbo­rough Sounds. Die Insel D’Urville Island befindet sich nord­öst­lich des östli­chen Endpunktes der Tasman Bay. Die lang­ge­streckte, flache Insel Rabbit Island liegt nahe der Südküste der Bucht. Zwi­schen den Endpunkten ist das Land flach und fruchtbar. Ange­baut werden beispiels­weise Oliven, Weintrauben, Hopfen und Früchte. Früher wur­de auch Tabak ange­baut, in Motueka exis­tiert ein Tabakmuseum.

Zu Gast in einer Lodge an der Golden Bay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Nur eine Straße trennt das Boutique-Hotel von der Golden Bay. Es liegt in einem großen, farbenpräch­tigen Garten, bietet zehn helle 5-Sterne-Zimmer, dazu einen edlen Dining Room, eine ange­sagte Cock­tailbar und für Erho­lungs­su­chende einen Salz­wasser- sowie einen Spa-Pool.

Das Beste sind jedoch die Inhaber. Die Gastgeber betreuen ihre Gäste mit Charme und orga­ni­sieren Ausflüge an die Bucht oder in den Abel Tasman Park.

Takaka Hill

Wo die Hobbits den schwarzen Reitern nur knapp entkamen
Der aus Marmor beste­hende Berg ist in zahlreiche skurrile Formen verwit­tert. Die einzige über den Berg führ­ende Straße windet sich durch Takaka Tal nach Nordwesten. Der Takaka Hill wur­de – wie viele andere Gebiete in und um die Golden Bay – für Film­auf­nahmen zur Trilogie Der Herr der Ringe genutzt. Hier wurden die Aufnahmen für den Chet­wald gemacht, wo der Wald­läufer ‚Strei­cher‘ die Hobbits durch das unweg­same Gelände östlich von Bree führte, um den schwarzen Reitern zu entkommen.

Abel Tasman Hiking Trail

Südsee-Feeling zwischen Lagunen und Urwäl­dern
Wahr­schein­lich gibt es auf der ganzen Welt keine Wande­rung, die es mit dem Abel-Tasman-Hiking-Trail aufnehmen könnte. Goldgelbe Strände, türkise Lagunen und immer­grüne Urwälder lassen Südsee-Feeling aufkommen. Bis zu fünf Tage dauert die Wande­rung. Teil­stre­cken davon können allerdings auch als Tages­wande­rungen gemacht werden. Wanderer können sich von Wasser­taxis zu einem beliebigen Ausgangs­punkt bringen und an einer anderen Stelle an der Küste wieder einsammeln lassen. Man muss nur ein biss­chen winken.

Von Takaka nach Golden Bay

28 km | 27 Minuten
Wenn man die kurvige Straße über den Takaka Hill hinter sich gelassen hat, kommt man in die Golden Bay. Hier ist es wesent­lich ruhiger als auf der anderen Seite des Abel Tasman Natio­nalparks.
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Golden Bay

Robben und Seevögel am goldgelben Strand

Die Bucht gehört zu den abge­le­gensten Regionen Neusee­lands und zieht daher trotz ihrer schönen Sand­strände nur wenige Urlauber an.

An ihrer Nord­spitze liegt das Cape Fare­well, von wo sich das Fare­well Spit, eine wüstenhaft anmu­tende Sandbank, etwa 30 Kilometer nach Osten zieht. Als Schutzgebiet für Robben und Seevögel ist der hintere Teil der Sandbank für Urlauber nur per Allradbus im Rahmen einer naturkund­lich geführten Tour zu besich­tigen. Im Hinter­land erheben sich die bewal­deten Bergketten des Kahu­r­angi National Parks, durch die der fünf­tägige Heaphy-Track führt. Viele Tages­wander­wegen beginnen bei Collingwood, einem 200-Seelen-Dorf an der Mündung des Aorere-Flusses. Von Takaka aus findet man über eine kurvige Straße auch Zugang zum nörd­li­chen, weniger besuchten Teil des Abel Tasman Natio­nalparks. Tages­wande­rungen und Fahrten mit dem Wasser­taxi sind auch hier möglich.

Zu Gast in einem Haus am Strand

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wer einen Sonnen- oder Mond­aufgang über der stillen Golden Bay erleben möchte, ist in dieser Unter­kunft gut aufge­hoben.

Das Grund­stück von Bess und Gordon liegt direkt an einem einsamen goldenen Sand­strand mit Blick über die Bucht. Neben dem Haupt­haus gibt es für Gäste ein Studio. Im subtro­pi­schen Garten wurden fünf modern einge­rich­tete Cottages hinzuge­baut – drei davon mit direktem Zugang zum Strand; zwei weitere liegen 50 Meter zurückver­setzt im Garten. Ein Früh­s­tückskorb wird von den Gastgebern am Vortag bereitge­stellt, sodass man sich nach Lust und Laune das Früh­stück selbst zubereiten kann. Die Unter­kunft bietet neben Ruhe und Entspan­nung auch viel Privat­sphäre und ist damit ideal für Honey­mooner. Mit ihrer Lage im Herzen der Golden Bay ist sie eine gute Ausgangs­basis, um die High­lights der Golden Bay zu erkunden: Kahu­r­angi und Abel Tasman National Park, Fare­well Spit, Pupu Springs und die Ortschaften von Takaka and Collingwood, die in ca. 15 Automi­nuten zu errei­chen sind.

Von Golden Bay nach Blen­heim

230 km | 4:00 h

Auf dem Weg zurück über den Takaka Hill gelangt man in die Tasman Bay, die sich durch samragdgrünes Wasser und ihre Obst­plan­tagen auszeichnet.

Sie ist nach dem holländischen Seefahrer, Abel Tasman, benannt, der hier als erster Europäer an Land gegangen ist. Auf dem Weg in die Marlbo­rough Region lohnt ein Stopp in Nelson. Letzter Abschnitt der Strecke ist der kurvige aber landschaft­lich sehens­werte Queen Charlotte Drive. Wer an den Weinen der Marlbo­rough Region inter­es­siert ist, sollte lieber über Blen­heim fahren und unter­wegs einem Weingut einen Besuch ab­stat­ten.

Abel Tasman National Park

Lagunen, Urwälder und goldene Strände
Der Park im Norden der Südinsel trägt seinen Namen nach dem holländi­schen Entde­cker Neusee­lands, der hier 1642 kurz an Land ging. Kris­tallklares Wasser, stille Lagunen, kleine Inseln, immer­grünen Urwälder und goldenen Strände machen die Küsten­landschaft zwischen der Golden Bay im Norden und der Tasman Bay im Süden  zu eine der reizvollsten in Neusee­land. Holzfäller haben hier im 19. Jahr­hun­dert Raubbau betrieben, wovon sich der Wald jedoch in erstau­n­li­chem Maß erholt hat. Die Tierwelt des Parks wird vor allem durch seine Seevögel geprägt. So sind beispiels­weise Weißwan­genreiher, Stelzen­läufer, Tara­see­schwalbe, Tui, Kori­makos, Kuckuckskauz und Zwergpinguin heimisch.

Pepin Island

Renatu­rierte Insel in der Dela­ware Bay
Die knapp vier Kilometer lange unbe­wohnte Insel ist über einen Deich mit dem Fest­land verbunden. Viele Jahrzehnte haben Schafe und Wild­ziegen alles kahlgefressen, bis die deut­sche Geschäfts­frau, Viola von Hohen­zol­lern, die Insel 1996 kaufte und renatu­rieren ließ. Bäume wurden gepflanzt, Zäune gezogen und Schädlinge bekämpft. Heute gibt es wieder einheimi­sche Flora und Fauna auf der Insel. Nach dem Tod der Besitzerin über­nahm die Tochter die Insel. Seitdem ist Pepin Island an manchen Tagen für die Öffent­lichkeit zugäng­lich.

Nelson

Sonnen­stadt im Kolo­ni­al­stil
Mildes Klima, male­ri­sche Bauten aus Holz, quir­lige Strand­pro­me­naden und Parks machen die wohlha­bende Stadt zu einem ange­nehmen  Auf­ent­haltsort. Sie war auch die erste in Neusee­land, der Queen Victoria das Stadt­recht verlieh. Vorausgegangen waren heftige Ausein­ander­setzung mit den Maoris. Heute ist Nelson ein blüh­ende Stadt mit einer pulsierenden Einkaufszone in der Traf­algar Street. Den schönsten Blick hat man vom Bota­nical Hill, einer Park­anlage, die als geogra­fi­sche Mitte Neusee­lands gilt.
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Marlborough Sounds

Sonnenverwöhnte Wasserlandschaft aus dem Bilderbuch

Die einzig­ar­tige Land­schaft von Wasser­armen, Berg­rü­cken und Urwäl­dern ist nach der letzten Eiszeit entstanden.

Erst haben abschmelzende Glet­scher tiefe Trogtäler ausge­ho­belt, dann stieg das Meer an und flutete die Täler. Die „ertrun­kene Fluss­landschaft“ ist heute ein Gewirr von Wasser­armen und Berg­rü­cken, die meist mit Urwäl­dern bewachsen sind. Zu Land sind die Marlbo­rough Sounds kaum zu erschließen; ständig versperrt Wasser den Weg. Darum ist das Haupt­ver­kehrs­mittel das Boot. Es gibt reguläre Verbindungen und Wasser­taxis. Die Schön­heit der Land­schaft wäre schon genug, um Reisende aus aller Welt anzulo­cken. Hinzu kommt die Sonnen­schein­dauer, die die höchste in Neusee­land ist. Kajakfahrer und Wanderer finden hier ein Para­dies. Von den vielen bezeichneten Wegen ist der Queen Charlotte Track der bekann­teste.

Zu Gast auf einem Weingut

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die moderne aus Stroh­ballen und Lehm erbaute Lodge hat drei sehr stil­voll einge­rich­tete Gäste­zimmer, die sich in einem sepa­raten Gebäude neben dem Haupt­haus befinden.

Das Haus wird umgeben von den Wein­gärten der Marlbo­rough Region. Die Gastgebe­rinnen, Barry and Trudy, ver­wöhnen ihre Gäste gerne mit gutem Essen und bieten auf Wunsch auch eine kleine Tour durch die haus­ei­genen Wein­gärten an. Neben Golf­schlägern stehen Gästen auch Fahr­räder zur Erkundung der Umge­bung zur Verfügung. Die Restau­rants und Geschäfte von Blen­heim sind in 15 Minuten zu errei­chen. Barry and Trudy bieten auf Wunsch eine „Vineyard Platter“ an, die aus einer Varia­tion von frischem Fleisch, Seafood, Käse und Brot zubereitet wird.

Blen­heim

Mekka für Wein­kenner und Gourmets
Die Haup­stadt der Marlbo­rough Region liegt im Nord­osten der Südinsel – eine halbe Stunde südlich von Picton, einem kleinen Hafenort, an dem die Fähre zur Nord­insel ablegt. Marlbo­rough ist Neusee­lands größte Region für den Anbau und die Herstel­lung von Wein, mit ungefähr 65 Wein­kelle­reien, 290 Winzern und ca. 4054 Hektar Weingärten. Fast alle Wein­kelle­reien sind für Wein­proben für Besu­cher geöffnet und viele haben ein Café oder Restau­rant vor Ort. Sauvi­gnon Blanc ist die Spezialität der Region, aber die aus Char­donnay-, Ries­ling-, Pinot Noir-, Pinot Gris- und Cabernet Sauvi­gnon-Trauben herge­stellten Weine sind eben­falls sehr begehrt. Landkarten mit eingezeichneten Wein-Trails helfen einem, sich in den Weinbergen zu orien­tieren. Außerhalb von Blen­heim gibt es neben Wein­kelle­reien auch einen florie­renden Kunst­handwerksweg (Art and Craft Trail), auf dem man Schnitzerein, Gemälde, lokal produ­zierte Lebens­mittel oder Töpfer­waren erstehen kann.

Robin Hood Bay

Male­ri­sche Bucht mit Sand­strand
Von Picton aus relativ gut zu errei­chen ist die Robin Hood Bay. Nur einige Steil­stellen unter­wegs fordern den Fahrer heraus. Die male­ri­sche Bucht ist unbe­siedelt und hat einen schönen Strand. Sie ist noch ein Geheim­tipp, besonders für Strand­ur­lauber und Surfer.

Queen Charlotte Track, der Süden

Buchten und Meeres­arme, Inseln und Halb­in­seln
Die einfache Wande­rung verläuft über einen Höhenrü­cken wunderbarer Aussicht auf verschiedene Fjorde gleichzeitig. Niemand kann die Meeres­arme, Buchten, Inseln und Halb­in­seln zählen, die man von dem Kammweg aus sieht. Zum Ausgangs- und zum Endpunkt kommt man am besten mit dem Wasser­taxi von Picton aus. (3:30 Stunden, 10 Kilometer, auf 490 Meter, ab: 570 Meter)

Von Blen­heim nach Kaik­oura

148 km | 2:30 h
Zwischen den Hügeln Marlbo­roughs und dem Pazifik, der wenige Kilometer vor der Küste Kaik­ouras bereits eine Tiefe von über 2000 Metern erreicht, führt die Panora­ma­straße parallel zur Eisen­bahn.

Cape Campbell

östlichster Punkt der Südinsel
Das Kap liegt an der Clifford Bay ist der östlichste ­Punkt der Südinsel. Nach mehreren Schiffs­un­glü­cken wur­de 1869 auf dem Cape Campbell ein hölzerner Leucht­turm gebaut, der jedoch dem Wetter nicht lange trotzte. Er wur­de 1905 durch einen guss­ei­sernen Leucht­turm ersetzt. Mit der Automa­ti­sie­rung des Turmes 1986 ging der letzte Leucht­turmwärter. Seitdem wird der Turm vom Sitz von Maritime New Zealand in Wellington fern­ge­steuert. Vom Cape Campbell Light­house hat man einen schönen Blick auf den schier endlosen Pazifik.
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Kaikoura

Wale, Delfine und eine lebendige Maori-Kultur

Das kleine Städt­chen liegt landschaft­lich schön auf der gleich­na­migen, von Klippen und Stränden gesäumten Halb­insel.

Bis in die 1980er Jahre hinein war Kaik­oura ein ziem­lich verschlafenes Nest. Das hat sich dras­tisch geändert, seitdem die Wale, die sich beständig vor der Küste aufhalten, touris­tisch entdeckt wurden. Der Grund für das häufige Auftreten von Meer­es­säugern vor Kaik­oura ist die Menge an Plankton und Kleinst­le­be­wesen in den oberen Wasser­schichten, die aus der großen Meerestiefe unmit­telbar vor der Küste an die Ober­fläche gespült werden. Das ganze Jahr hindurch ist der Pottwal anzu­treffen, während der Buckelwal nur spora­disch vorbei­schaut. Dafür sind vor Kaik­oura auch Delphine, Robben und zahlreiche Seevögel zu sehen. Whale­watching Touren und das Schwimmen mit den Delfinen oder Robben können über Umfulana vorge­bucht werden.

Zu Gast in einem B&B mit Panoramablick

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Spekta­kulär an dieser Unter­kunft ist der Pa­no­ra­ma­blick, den man von der Terrasse seines Zimmers hat: Das Orts­zentrum von Kaik­oura liegt einem zu Füßen, die Weite des Pazi­fiks erscheint unend­lich und die oft schnee­be­deckten Berggipfel der Kaik­oura Moun­tain Range reichen bis in den Himmel hinein.

Die Pension hat fünf geräu­mige Gäste­zimmer, die zweckmäßig einge­richtet sind. Vier davon befinden sich im zwei­stö­ckigen Gebäude neben dem Haupt­haus, in dem Julie, die Gastgeberin, mit Mann und Kindern wohnt. Nur das Früh­stück wird im Haupt­haus serviert, sodass sich der persön­liche Kontakt zu den Gastgebern in Grenzen hält. Von der Unter­kunft aus sind das Visitor Informa­tion Centre, Geschäfte, Cafés und Restau­rants gut zu Fuß erreichbar.

Ausflug (OPTIONAL)

Whale Watching (2 Stunden, englisch)

Pott- und Buckel­wale, Orcas, Tümmler, Hector- und Dusky-Delphine, dazu mehrere Robben­arten: nirgendwo sonst auf der Erde gibt es solche Bestände von Meer­es­säugern wie vor der Küste wie von Kaik­oura.

 Das Team von ‚Whale Watch Kaik­oura‘ führt seine Gäste für einen halben Tag in diese Wunderwelt ein. In modernen Kata­ma­ranen geht es hinaus aufs offene Meer. Sobald man sich bei einer Walherde befindet, werden die Motoren abge­stellt, bis die Tiere wieder abge­taucht sind. Obwohl die Nach­frage groß ist, wird das Angebot um der Tiere willen nicht ausgeweitet. Eine Reservie­rung ist daher ratsam. Dennoch kann es passieren, dass eine gebuchte Tour noch kurz vor Abfahrt aufgrund von Wetter- und Seever­hält­nissen abge­sagt wird. Die Tour dauert insge­samt ca. 3,5 Std. Davon werden ca. 2 – 2,5 Std. auf dem ­Wasser verbracht.

Kaik­oura Peninsula Walkway

Wandern und Walbe­ob­ach­tung
An der Spitze der Halb­insel vor Kaik­oura wur­de ein etwa drei­stün­diger Wanderweg einge­richtet, der bequem durch die raue Küsten­landschaft führt. Dabei kann man nicht nur Wale sehen, sondern auch zahl­lose Wasservögel und Robben, dazu Delfine und Krebse. Unter­wegs sind Lehr­tafeln ange­bracht mit Informa­tionen zu Geschichte, Geologie und Biologie.

Ohau Waterfall

Robbenkindergarten am Waldsee
Vom Highway 1 führt ein Pfad am Ohau River fluss­aufwärts. Nach kurzem Weg gelangt man zu einem Wasserfall und einem Becken, in dem Robben ihre Jungen aufziehen. Offenbar sind sie an diesem idylli­schen Ort vor Feinden sicher. Die Menschen, die ihnen beim Spielen zuschauen, scheinen sie nicht zu stören.

Von Kaik­oura nach Banks Peninsula

264 km | 4:00 h
Auf dem Weg von Kaik­oura nach Akaroa lohnt es sich, der Pacific Triangle Route nach Hanmer Springs zu folgen. Heisse Thermalquellen laden hier zu einen Bad ein.
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Banks Peninsula

Vulkanhalbinsel mit spektakulärer Küste

Die vulka­ni­sche Halb­insel vor Christchurch hat eine wild zerklüf­tete Küste mit tief einge­schnit­tenen Buchen und wild überwach­senen Felsen.

Der Maori-Stamm Ngai Tahu kannte die Halb­insel schon lange, als Kapitän Cook den Akaroa Harbour um 1770 herum entdeckte. Akaroa ist auch Stätte des einzigen Sied­lungs­ver­suchs der Franzosen in Neusee­land. Ihr Einfluss in dem bei Einheimi­schen beliebten Feri­enort zeigt sich in franzö­si­schen Straßen­namen, Kolo­ni­algebäuden und einer inspi­rierten Küche. Lyttelton hingegen war der Eingangshafen für die engli­schen Kolo­nisten auf ihrem Weg zur Besied­lung von Christchurch. Heute legen hier vor allem Container- und Kreuzfahrt­schiffe an. Wer den neusee­ländi­schen Hector Delphin – eine recht seltene und kleine Delphinart – sehen möchte, sollte an einer Wildlife Cruise im Akaroa oder Lyttelton Harbour teil­nehmen. Die Buchten, Krater­ränder und char­manten Sied­lungen der Halb­insel erkundet man am besten in einem Tages­ausflug mit dem Auto.

Zu Gast in einer Villa in Akaroa

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Kultivierte Wildnis umgab das schöne Anwesen, als es 1878 von engli­schen Emigranten gebaut wur­de. Heute ist nicht nur das Haus, sondern auch der Garten von histo­ri­scher Bedeu­tung.

Vier individuell und geschmackvoll einge­rich­tete Zimmer hat die Villa, auf deren Veranda man sich ausruhen kann. Im Garten wachsen seltene einheimi­sche Bäume, Rosen und ein kleiner Wein­garten. Das Frühstück auf engli­sche oder konti­nen­tale Art wird meist auf der Terrasse, im Winter aber am offenen Kaminfeuer serviert. Zum Hafen oder ins Dorf kann man zu Fuß gehen.

Von Banks Peninsula nach Christchurch

Mietwagenabgabe

Von Banks Peninsula nach Christchurch

86 km | 2:00 h
Auf dieser kurzen Strecke lohnt sich ein Stopp in Birdlings Flat, einem langen wilden Kies­strand am Rande der Peninsula.

Mietwagenabgabe

Station: Christchurch Airport

27 Tage
ab 3.699,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Flüge (wie oben aufgeführt)
  • AVIS Navigationssystem (GPS) (zahlbar vor Ort)

Auf Wunsch buchen wir auch die passenden Flüge für Sie.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Oktober–April

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Brinka Hellack

Tel.: +49 (0)2268 92298-13

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  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
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