Wilder Süden: Eine Natur- und Einsamkeitserfahrung - Neuseeland
Südinsel: Wharariki Beach

Wilder Süden

Eine Natur- und Einsamkeitserfahrung

Diese Reise erkundet die ungezähmte Wildnis der Südinsel. Im Mittelpunkt steht ihre grandiose Natur, nicht zufällig als Drehort des Phantasyfilms „Herr der Ringe“ ausgewählt. Kein Land der Erde ist weiter entfernt und keines besser geeignet, um zu sich selbst zu kommen – ob beim Fischen in klaren Gewässern, Eintauchen in Urwälder oder dem schlichten Betrachten menschenleerer Küsten.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

A

Christchurch

Weltoffene Stadt mit anglikanischen Wurzeln

Die drittgrößte Stadt Neusee­lands ist bis heute stark von der Vision seiner Gründer geprägt, eine anglika­nisch kirch­liche Sied­lung für gläubige Emigranten zu erbauen.

So wur­de Christchurch auch nach der Kirche des alten Oxford Colleges in England benannt. Sehens­wert sind die neue Art Gallery, das Arts Centre, das Canter­bury Museum und der bota­ni­sche Garten. Lohnens­wert ist auch ein Ausflug zum Hafen von Lyttelton und nach Akaroa, einer franzö­sisch geprägten Ortschaft auf der benach­barten Banks Peninsula liegt.
Ein Einschnitt in die Stadt­ge­schichte war das Erdbeben vom 22. Februar 2011, das sich in der geschäf­tigen Mittags­zeit völlig über­ra­schend ereig­nete. Neben 185 Toten gab es verhee­rende Schäden an vielen Gebäuden. So stürzte das Wahrzei­chen der Stadt, der Kirchturm von Christ Church Cathedral, ein. Über 10.000 Häuser mussten abge­rissen und mehr als 100.000 Wohnungen repa­riert werden. Auch wenn bereits viel geschehen ist, konnte sich Christchurch von diesem Schock noch nicht voll­ständig erholen.

Transfer

Flughafen - Dyers House
Ein Chauf­feur von Corpo­rate Cabs wird Sie am Flughafen empfangen und zu Ihrer Unter­kunft in der Innen­stadt bringen.

Zu Gast in einem viktorianischen Gästehaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Nur fünf Fußmi­nuten vom Zentrum Christchurchs entfernt, an der histo­ri­schen Tram­bahn, liegt das Gäste­haus im vikto­ria­ni­schen Kolo­ni­al­stil.

Es wur­de für den Missionar, Über­setzer und Schrift­steller James West Stack gebaut, der jahre­lang nur zu Maoris Kontakt hatte. Heute ist es eines der wenigen verbliebenen Häuser dieser Epoche in Christchurch. Seit seiner Restau­rie­rung bietet es Reisenden in sieben Gäst­ezimmern Unter­kunft. Hinter dem Haupt­haus steht ein neues Gebäude, in dem sich acht moderne Studios für Selbst­ver­sorger befinden. Während den Gästen der Studios die Früh­s­tücks­zutaten im Zimmer bereitge­stellt werden, nehmen Pensi­ons­gäste ihr Früh­stück im Haupt­haus zu sich.

Banks Peninsula

Vulk­an­halb­insel mit spekta­kulärer Küste
Die vulka­ni­sche Halb­insel vor Christchurch hat eine wild zerklüf­tete Küste mit tief einge­schnit­tenen Buchen und wild überwach­senen Felsen. Der Maori-Stamm Ngai Tahu kannte die Halb­insel schon lange, als Kapitän Cook den Akaroa Harbour um 1770 herum entdeckte. Akaroa ist auch Stätte des einzigen Sied­lungs­ver­suchs der Franzosen in Neusee­land. Ihr Einfluss in dem bei Einheimi­schen beliebten Feri­enort zeigt sich in franzö­si­schen Straßen­namen, Kolo­ni­algebäuden und einer inspi­rierten Küche. Lyttelton hingegen war der Eingangshafen für die engli­schen Kolo­nisten auf ihrem Weg zur Besied­lung von Christchurch. Heute legen hier vor allem Container- und Kreuzfahrt­schiffe an. Wer den neusee­ländi­schen Hector Delphin – eine recht seltene und kleine Delphinart – sehen möchte, sollte an einer Wildlife Cruise im Akaroa oder Lyttelton Harbour teil­nehmen. Die Buchten, Krater­ränder und char­manten Sied­lungen der Halb­insel erkundet man am besten in einem Tages­ausflug mit dem Auto.

Christchurch

Mietwagenannahme

Christchurch

10 km | 17 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS New Zealand
Fahrzeug: Compact Hatch Auto (CDAR)
Tarif: Max Cover
Station: Christchurch Airport

Von Christchurch nach Kaik­oura

201 km | 3:30 h
Die Strecke führt etwas land­einwärts an der Pegasus Bay entlang in Rich­tung Norden. Wer genug Zeit mitbringt und Inter­esse an einem Bad in heissen Thermalquellen hat, sollte auf dem Weg nach Kaik­oura einen Umweg über Hanmer Springs machen.
B

Kaikoura

Wale, Delfine und eine lebendige Maori-Kultur

Das kleine Städt­chen liegt landschaft­lich schön auf der gleich­na­migen, von Klippen und Stränden gesäumten Halb­insel.

Bis in die 1980er Jahre hinein war Kaik­oura ein ziem­lich verschlafenes Nest. Das hat sich dras­tisch geändert, seitdem die Wale, die sich beständig vor der Küste aufhalten, touris­tisch entdeckt wurden. Der Grund für das häufige Auftreten von Meer­es­säugern vor Kaik­oura ist die Menge an Plankton und Kleinst­le­be­wesen in den oberen Wasser­schichten, die aus der großen Meerestiefe unmit­telbar vor der Küste an die Ober­fläche gespült werden. Das ganze Jahr hindurch ist der Pottwal anzu­treffen, während der Buckelwal nur spora­disch vorbei­schaut. Dafür sind vor Kaik­oura auch Delphine, Robben und zahlreiche Seevögel zu sehen. Whale­watching Touren und das Schwimmen mit den Delfinen oder Robben können über Umfulana vorge­bucht werden.

Zu Gast in einem B&B mit Panoramablick

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Spekta­kulär an dieser Unter­kunft ist der Pa­no­ra­ma­blick, den man von der Terrasse seines Zimmers hat: Das Orts­zentrum von Kaik­oura liegt einem zu Füßen, die Weite des Pazi­fiks erscheint unend­lich und die oft schnee­be­deckten Berggipfel der Kaik­oura Moun­tain Range reichen bis in den Himmel hinein.

Die Pension hat fünf geräu­mige Gäste­zimmer, die zweckmäßig einge­richtet sind. Vier davon befinden sich im zwei­stö­ckigen Gebäude neben dem Haupt­haus, in dem Julie, die Gastgeberin, mit Mann und Kindern wohnt. Nur das Früh­stück wird im Haupt­haus serviert, sodass sich der persön­liche Kontakt zu den Gastgebern in Grenzen hält. Von der Unter­kunft aus sind das Visitor Informa­tion Centre, Geschäfte, Cafés und Restau­rants gut zu Fuß erreichbar.

Kaik­oura Peninsula Walkway

Wandern und Walbe­ob­ach­tung
An der Spitze der Halb­insel vor Kaik­oura wur­de ein etwa drei­stün­diger Wanderweg einge­richtet, der bequem durch die raue Küsten­landschaft führt. Dabei kann man nicht nur Wale sehen, sondern auch zahl­lose Wasservögel und Robben, dazu Delfine und Krebse. Unter­wegs sind Lehr­tafeln ange­bracht mit Informa­tionen zu Geschichte, Geologie und Biologie.

Ohau Waterfall

Robbenkindergarten am Waldsee
Vom Highway 1 führt ein Pfad am Ohau River fluss­aufwärts. Nach kurzem Weg gelangt man zu einem Wasserfall und einem Becken, in dem Robben ihre Jungen aufziehen. Offenbar sind sie an diesem idylli­schen Ort vor Feinden sicher. Die Menschen, die ihnen beim Spielen zuschauen, scheinen sie nicht zu stören.

Ausflug

Whale Watching (2 Stunden, englisch)

Pott- und Buckel­wale, Orcas, Tümmler, Hector- und Dusky-Delphine, dazu mehrere Robben­arten: nirgendwo sonst auf der Erde gibt es solche Bestände von Meer­es­säugern wie vor der Küste wie von Kaik­oura.

 Das Team von ‚Whale Watch Kaik­oura‘ führt seine Gäste für einen halben Tag in diese Wunderwelt ein. In modernen Kata­ma­ranen geht es hinaus aufs offene Meer. Sobald man sich bei einer Walherde befindet, werden die Motoren abge­stellt, bis die Tiere wieder abge­taucht sind. Obwohl die Nach­frage groß ist, wird das Angebot um der Tiere willen nicht ausgeweitet. Eine Reservie­rung ist daher ratsam. Dennoch kann es passieren, dass eine gebuchte Tour noch kurz vor Abfahrt aufgrund von Wetter- und Seever­hält­nissen abge­sagt wird. Die Tour dauert insge­samt ca. 3,5 Std. Davon werden ca. 2 – 2,5 Std. auf dem ­Wasser verbracht.

Von Kaik­oura nach Picton

187 km | 3:00 h

Cape Campbell

östlichster Punkt der Südinsel
Das Kap liegt an der Clifford Bay ist der östlichste ­Punkt der Südinsel. Nach mehreren Schiffs­un­glü­cken wur­de 1869 auf dem Cape Campbell ein hölzerner Leucht­turm gebaut, der jedoch dem Wetter nicht lange trotzte. Er wur­de 1905 durch einen guss­ei­sernen Leucht­turm ersetzt. Mit der Automa­ti­sie­rung des Turmes 1986 ging der letzte Leucht­turmwärter. Seitdem wird der Turm vom Sitz von Maritime New Zealand in Wellington fern­ge­steuert. Vom Cape Campbell Light­house hat man einen schönen Blick auf den schier endlosen Pazifik.

Blen­heim

Mekka für Wein­kenner und Gourmets
Die Haup­stadt der Marlbo­rough Region liegt im Nord­osten der Südinsel – eine halbe Stunde südlich von Picton, einem kleinen Hafenort, an dem die Fähre zur Nord­insel ablegt. Marlbo­rough ist Neusee­lands größte Region für den Anbau und die Herstel­lung von Wein, mit ungefähr 65 Wein­kelle­reien, 290 Winzern und ca. 4054 Hektar Weingärten. Fast alle Wein­kelle­reien sind für Wein­proben für Besu­cher geöffnet und viele haben ein Café oder Restau­rant vor Ort. Sauvi­gnon Blanc ist die Spezialität der Region, aber die aus Char­donnay-, Ries­ling-, Pinot Noir-, Pinot Gris- und Cabernet Sauvi­gnon-Trauben herge­stellten Weine sind eben­falls sehr begehrt. Landkarten mit eingezeichneten Wein-Trails helfen einem, sich in den Weinbergen zu orien­tieren. Außerhalb von Blen­heim gibt es neben Wein­kelle­reien auch einen florie­renden Kunst­handwerksweg (Art and Craft Trail), auf dem man Schnitzerein, Gemälde, lokal produ­zierte Lebens­mittel oder Töpfer­waren erstehen kann.
C

Marlborough Sounds

Sonnenverwöhnte Wasserlandschaft aus dem Bilderbuch

Die einzig­ar­tige Land­schaft von Wasser­armen, Berg­rü­cken und Urwäl­dern ist nach der letzten Eiszeit entstanden.

Erst haben abschmelzende Glet­scher tiefe Trogtäler ausge­ho­belt, dann stieg das Meer an und flutete die Täler. Die „ertrun­kene Fluss­landschaft“ ist heute ein Gewirr von Wasser­armen und Berg­rü­cken, die meist mit Urwäl­dern bewachsen sind. Zu Land sind die Marlbo­rough Sounds kaum zu erschließen; ständig versperrt Wasser den Weg. Darum ist das Haupt­ver­kehrs­mittel das Boot. Es gibt reguläre Verbindungen und Wasser­taxis. Die Schön­heit der Land­schaft wäre schon genug, um Reisende aus aller Welt anzulo­cken. Hinzu kommt die Sonnen­schein­dauer, die die höchste in Neusee­land ist. Kajakfahrer und Wanderer finden hier ein Para­dies. Von den vielen bezeichneten Wegen ist der Queen Charlotte Track der bekann­teste.

In einem B&B am Queen Charlotte Sound

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt direkt am Strand des Queen Charlotte Sounds, etwa 30 Minuten von Picton entfernt. Die Gastgeber, Delwyn und Keith, haben das Haus vor Kurzem übernommen und Innen- und Außenbereich sowie die vier Gäste­zimmer nach ihren Vorstel­lungen neu gestaltet.

Jedes der Zimmer ist individuell einge­richtet und deko­riert und hat ein privates Deck mit Blick auf den Sound. Auch die Lounge mit offenem Kamin und das angrenzende Esszimmer sind stil­voll gestaltet. Morgens wird ein frisch zuberei­tetes warmes Früh­stück im Esszimmer oder auf der über­dachten Veranda serviert, auf Vorbe­stel­lung kann man auch Lunch und/oder Dinner hier zu sich nehmen. Delwyn und Keith sind beide passio­nierte Moun­tai­nbiker, Kajakfahrer und Wanderer; daher kennen sie die Gegend sehr gut und sind gerne bei der Tages­pla­nung behilf­lich.

Kenepuru Sound

Flache Bucht im Süden des Queen Charlotte Sounds
Der Kenepuru Sound gehört zu ehema­ligen Flus­stälern in den Marlbo­rough Sounds. Er liegt parallel zum Queen Charlotte Sound, dem größte Sound in Marlbo­rough, von dem er durch eine Hügel­kette getrennt ist. Die Bucht am Ende des Sounds ist flach und verlandet. Vermut­lich haben die Maori deswegen den Namen „Kenepuru“ gewählt, was in ihrer Sprache Schlamm oder Schlick bedeutet. Eine asphal­tierte, aber kurvenreiche, schmale Straße führt am Südufer entlang bis zum Kenepuru Head.

Cullen Point

Aussicht über den Pelorus Sound
Zwei Kilometer, bevor der Queen Sharlotte Drive in den State Highway 6 mündet, kommt man über eine Landzunge, den Cullen Point. Dort kann man das Auto auf dem Park­platz stehen lassen und eine kurze Runde bis zum Kap machen, wo eine schöne Aussicht über den Pelorus Sound und den Mahua Sound wartet. (hin und zurück: 1:15 Stunden, 4 Kilometer, auf und ab: 140 Meter)

Robin Hood Bay

Male­ri­sche Bucht mit Sand­strand
Von Picton aus relativ gut zu errei­chen ist die Robin Hood Bay. Nur einige Steil­stellen unter­wegs fordern den Fahrer heraus. Die male­ri­sche Bucht ist unbe­siedelt und hat einen schönen Strand. Sie ist noch ein Geheim­tipp, besonders für Strand­ur­lauber und Surfer.

Queen Charlotte Track, der Süden

Buchten und Meeres­arme, Inseln und Halb­in­seln
Die einfache Wande­rung verläuft über einen Höhenrü­cken wunderbarer Aussicht auf verschiedene Fjorde gleichzeitig. Niemand kann die Meeres­arme, Buchten, Inseln und Halb­in­seln zählen, die man von dem Kammweg aus sieht. Zum Ausgangs- und zum Endpunkt kommt man am besten mit dem Wasser­taxi von Picton aus. (3:30 Stunden, 10 Kilometer, auf 490 Meter, ab: 570 Meter)

Queen Charlotte Track, der Norden

Dunkel­grüne Urwälder, azur­blaue Fjorde
Die Wande­rung führt an verschiedenen Fjorden entlang. Besonders im letzten Teil kommt man dem Wasser sehr nah. Ober­halb der Reso­lu­tion Bay führen breite Wege durch einen arten­rei­chen Urwald, dessen dunkel­grüne Farbe einen reizvollen Kontrast zum azur­blauen Meer bildet. Ausgangs- und Endpunkt der Wande­rung sind nur per Boot erreichbar. (4 Stunden, 13,2 Kilometer, auf und ab 430 Meter)

Von Picton nach Tasman

133 km | 2:30 h

Schönster Abschnitt der Tour ist der kurvige Queen Charlotte Drive – bekannte Panora­ma­strecke an dem Ufer der Marlbo­rough Sounds entlang.

Wer an den Weinen der Marlbo­rough Region inter­es­siert ist, sollte lieber über Blen­heim fahren und unter­wegs einem Weingut einen Besuch ab­stat­ten. Weiter geht über Nelson, einer sonnigen lebens­frohen Hafen­stadt im Norden der Südinsel, in Rich­tung Abel Tasman Natio­nal­park.

Pepin Island

Renatu­rierte Insel in der Dela­ware Bay
Die knapp vier Kilometer lange unbe­wohnte Insel ist über einen Deich mit dem Fest­land verbunden. Viele Jahrzehnte haben Schafe und Wild­ziegen alles kahlgefressen, bis die deut­sche Geschäfts­frau, Viola von Hohen­zol­lern, die Insel 1996 kaufte und renatu­rieren ließ. Bäume wurden gepflanzt, Zäune gezogen und Schädlinge bekämpft. Heute gibt es wieder einheimi­sche Flora und Fauna auf der Insel. Nach dem Tod der Besitzerin über­nahm die Tochter die Insel. Seitdem ist Pepin Island an manchen Tagen für die Öffent­lichkeit zugäng­lich.
D

Tasman Bay

120 Kilometer Küstenlinie

Die V-förmige Bucht hat etwa 120 km Küstenlinie und an der brei­testen Stelle eine Ost-West-Ausdeh­nung von 70 km.

Sie gehört zur Tasmansee an der west­li­chen Zufahrt zur Cook­straße und ist nach dem holländi­schen Entde­cker Abel Tasman benannt. Im Westen ist die Bucht uneben und dicht bewaldet. Dort liegt der Abel Tasman National Park, der die Bucht von der benach­barten Golden Bay trennt. Im Osten sind die Küsten eben­falls steil und grenzen hier an die überflu­teten Täler der Marlbo­rough Sounds. Die Insel D’Urville Island befindet sich nord­öst­lich des östli­chen Endpunktes der Tasman Bay. Die lang­ge­streckte, flache Insel Rabbit Island liegt nahe der Südküste der Bucht. Zwi­schen den Endpunkten ist das Land flach und fruchtbar. Ange­baut werden beispiels­weise Oliven, Weintrauben, Hopfen und Früchte. Früher wur­de auch Tabak ange­baut, in Motueka exis­tiert ein Tabakmuseum.

Zu Gast in einer Villa in Tasman

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im Herzen der Wein­region Nelson liegt die Unter­kunft auf einer Halb­insel, die in die türkisen Wasser der Tasman Bay hereinragt.

Jede der drei Gäste­suiten bietet mit großer Fensterfront und eigener kleiner Terrasse einen Pa­no­ra­ma­blick über die Bucht im Osten und den schnee­be­deckten Gipfel des Mount Arthur im Westen. In einem Korb erhält man Zutaten für das Früh­stück, welches man dann am Morgen in aller Ruhe auf der Terrasse genießen kann. 
Das Inha­ber­ehe­paar Fran­cesco und Elena, beide gebür­tige Italiener, stehen jederzeit bei Fragen zur Seite und sind bei der Planung von Tages­ak­tivi­täten immer gerne behilf­lich. Als leiden­schaft­li­cher Hobbykoch bereitet Fran­cesco seinen Gästen zudem bei Inter­esse abends ein Dinner zu – vornehm­lich werden Gerichten der italie­ni­schen Küche serviert.

Golden Bay

Robben und Seevögel am goldgelben Strand
Die Bucht gehört zu den abge­le­gensten Regionen Neusee­lands und zieht daher trotz ihrer schönen Sand­strände nur wenige Urlauber an. An ihrer Nord­spitze liegt das Cape Fare­well, von wo sich das Fare­well Spit, eine wüstenhaft anmu­tende Sandbank, etwa 30 Kilometer nach Osten zieht. Als Schutzgebiet für Robben und Seevögel ist der hintere Teil der Sandbank für Urlauber nur per Allradbus im Rahmen einer naturkund­lich geführten Tour zu besich­tigen. Im Hinter­land erheben sich die bewal­deten Bergketten des Kahu­r­angi National Parks, durch die der fünf­tägige Heaphy-Track führt. Viele Tages­wander­wegen beginnen bei Collingwood, einem 200-Seelen-Dorf an der Mündung des Aorere-Flusses. Von Takaka aus findet man über eine kurvige Straße auch Zugang zum nörd­li­chen, weniger besuchten Teil des Abel Tasman Natio­nalparks. Tages­wande­rungen und Fahrten mit dem Wasser­taxi sind auch hier möglich.

Takaka Hill

Wo die Hobbits den schwarzen Reitern nur knapp entkamen
Der aus Marmor beste­hende Berg ist in zahlreiche skurrile Formen verwit­tert. Die einzige über den Berg führ­ende Straße windet sich durch Takaka Tal nach Nordwesten. Der Takaka Hill wur­de – wie viele andere Gebiete in und um die Golden Bay – für Film­auf­nahmen zur Trilogie Der Herr der Ringe genutzt. Hier wurden die Aufnahmen für den Chet­wald gemacht, wo der Wald­läufer ‚Strei­cher‘ die Hobbits durch das unweg­same Gelände östlich von Bree führte, um den schwarzen Reitern zu entkommen.

Nelson

Sonnen­stadt im Kolo­ni­al­stil
Mildes Klima, male­ri­sche Bauten aus Holz, quir­lige Strand­pro­me­naden und Parks machen die wohlha­bende Stadt zu einem ange­nehmen  Auf­ent­haltsort. Sie war auch die erste in Neusee­land, der Queen Victoria das Stadt­recht verlieh. Vorausgegangen waren heftige Ausein­ander­setzung mit den Maoris. Heute ist Nelson ein blüh­ende Stadt mit einer pulsierenden Einkaufszone in der Traf­algar Street. Den schönsten Blick hat man vom Bota­nical Hill, einer Park­anlage, die als geogra­fi­sche Mitte Neusee­lands gilt.

Abel Tasman Hiking Trail

Südsee-Feeling zwischen Lagunen und Urwäl­dern
Wahr­schein­lich gibt es auf der ganzen Welt keine Wande­rung, die es mit dem Abel-Tasman-Hiking-Trail aufnehmen könnte. Goldgelbe Strände, türkise Lagunen und immer­grüne Urwälder lassen Südsee-Feeling aufkommen. Bis zu fünf Tage dauert die Wande­rung. Teil­stre­cken davon können allerdings auch als Tages­wande­rungen gemacht werden. Wanderer können sich von Wasser­taxis zu einem beliebigen Ausgangs­punkt bringen und an einer anderen Stelle an der Küste wieder einsammeln lassen. Man muss nur ein biss­chen winken.

Mount Arthur

Durch eine wilde Höhlen­landschaft zum Aussichtsgipfel
Der 1795 Meter hohe Berg liegt am östli­chen Rand des Kahu­r­angi National Parks. Zu seinem Einzugsgebiet gehören zwei Höhlen­sys­teme, die Nettlebed Cave und der Stormy Pot. Beide stehen in Verbindung mitein­ander und reichen bis 1.174 Meter tief unter die Erde. Damit gelten sie als die tiefsten Höhlen der südli­chen Hemis­phere. Auf einem Kammweg kann man über der Baumgrenze bis zum Gipfel gehen. Dabei wird man häufig von Keas begleitet, wie die neugie­rigen Berg­papgeien genannt werden. Unter­wegs kommt man an vielen Höhlen­ein­gängen vorbei, die in die Tiefe führen. (Hin und Zurück: 6:30 Stunden, 17 Kilometer, auf und ab: 800 Meter)

Von Tasman nach Hoki­tika

359 km | 5:00 h

Im Osten liegt einer der größten und am wenigsten erschlos­senen Natio­nalparks Neusee­lands, der Kahu­r­angi Park mit seinen Hügeln und Wäldern.

Die Strecke führt durch die Schlucht des Buller Rivers an die rauhe Westküste. Bei Westport, am Cape Foulwind lohnt sich ein Stopp zur Besich­tigung der Seehundko­lonie.

Southern Alps

Wunderwelt der Glet­scher, Seen und Urwälder
Das Faltengebirge der Süda­lpen stellt das Rückgrat der Südinsel dar. Sein Zentrum bildet der Mount Cook, mit 3.744 Metern der höchste Berg Neesee­lands. Von hier aus verlaufen Glet­scher in alle Rich­tungen; einige fließen fast bis ins Meer. Auf der west­li­chen Seite steigen die Süda­lpen auf einem etwa 50 Kilometer breiten Streifen vom Meer­es­spiegel aus an, was extreme Regen­fälle – bis zu 8000 mm pro Jahr! – verur­sacht. Undurch­dring­liche, immer­grüne Regenwälder wachsen hier bis zu einer Höhe von 2000 Metern. Nach Osten sind die Höhen­un­ter­schiede nicht so gewaltig. Dort sammelt sich das Gebirgs­wasser zu großen Seen, von denen der Lake Te Anau der größte ist. Die Nieder­schlags­menge sinkt auf 400 Millimeter pro Jahr ab, was ideal für den Wein­anbau in Central Otago ist.

Mount Owen

Wo der Zauberer Gandalf in die Tiefe stürzte
Der höchste Berg im Kahu­r­angi National Park west­lich von Motueka  bietet an klaren Tagen eine grandiose Aussicht. Kein Wunder, dass sich die Regis­seure von „der kleine Hobbit“ entschieden, die Aufnahmen für das Zwergenreich Khazad-dûm hier zu drehen. In das unweg­same Geländes führt der 60 Kilometer lange Wangapeka Track, ein anspruchsvoller Wanderweg, den erfah­rene Tracker in drei bis fünf Tagen meistern. Hier stürzte übri­gens der Zauberer Gandalf im Kampf gegen das Monster in die Tiefe.

Nelson Lakes National Park

Bergwildnis mit Glet­schern, Wäldern und Seen
Der über 1000 Quad­ratki­lometer große Park im äußersten Norden der Southern Alps ist geprägt von kahlen Bergen und verglet­scherten Tälern, von dichten Buchenwäl­dern und idylli­schen Seen, die wegen ihrer Forellen bei Anglern beliebt sind. Die Wälder in den tieferen Lagen des Natio­nalparks sind noch so, wie sie vor der Ankunft der Euro­päer aussahen. Sie bieten Lebens­raum für viele Vögel. Von Spazier­wegen am Seeufer bis zu mehr­tägigen alpinen Wande­rungen gibt es viele Wandermög­lichkeiten. Das Tor zum Park ist St Arnaud.
E

West Coast

Menschenleeres Küstengebirge auf der Südinsel

Die Region an der Westküste Neusee­lands ist mit rund 30.000 Einwoh­nern die am dünnsten besiedelte Region Neusee­lands.

Die größten Städte sind Greymouth und Westport. Ansonsten ist die bergige Region so gut wie menschenleer. Die Bevöl­ke­rungs­dichte beträgt 1,3 Einwohner pro Quad­ratki­lometer. Trotz ihrer Schön­heit ist die West Coast isoliert. Ihren Bewoh­nern, die „Coaster“ genannt werden, sagt man einen schrul­ligen Charakter nach. Schroffe Klippen, maje­s­tä­ti­sche Berge und dichte Regenwälder bestimmen das Landschafts­bild.

Zu Gast auf dem Anwesen des ehemaligen Dorfarztes

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Bei dem im Herzen von Hoki­tika liegenden Anwesen handelt es sich um die 1910 erbaute Residenz von Dr. Ebenezer Teichelmann.

Dieser war zu seiner Zeit nicht nur ein bedeu­tender Berg­steiger, Fotograf und Natur­schützer, sondern auch einer der wenigen Ärzte an der Westküste der Südinsel. Heute dienen sechs der ehema­ligen Praxis- und Privat­räume des komplett renovierten Anwe­sens als Gäste­zimmer. Histo­ri­scher Charme und moderner Komfort spiegeln sich in der Einrich­tung des Hauses wider. Im Garten­cot­tage befindet sich zusätz­lich ein geräu­miges Studio­zimmer. Frances und Brian, die heutigen Besitzer, erklären einem gerne mehr zur Geschichte jedes einzelnen Zimmers und zum Leben des Dr. Teichelmann. Das Früh­stück ist reichhaltig, die Gastfreundschaft herz­lich und die Bera­tung bei der Tages­pla­nung hervor­ra­gend.

Hoki­tika

Goldgräber­stadt in den West­lands
Die Stadt mit knapp 3.500 Einwoh­nern liegt an der Westküste rund 40 Kilometer südwest­lich von Greymouth. Südlich der Stadt mündet der Hoki­tika River in die Tasmansea. Wie die anderen Städte und Sied­lungen der Westküste auch ist Hoki­tika von den rest­li­chen Landes­teilen durch die Southern Alps abge­schnitten. Die Goldgräber­sied­lung wur­de im Jahr 1864 gegründet und stellte eines der Zentren des Gold­rau­sches an der Westküste dar. Das Gold wur­de vom Hafen direkt nach Melbourne verschifft. Inner­halb von zwei Jahren wur­de Hoki­tika mit über 6.000 Einwoh­nern zu einer der größten Sied­lungen in Neusee­land. Drei Jahre war es sogar Haupt­stadt der neu geschaffenen Provinz West­land. Danach erfuhr das Städt­chen einen herben Bedeu­tungs­ver­lust.

Shanty­town Heri­tage Park

Frei­lichtmuseum zum Gold­rausch
Das Frei­lichtmuseum an der Westküste zeigt das Leben in einer kleinen, vom neusee­ländi­schen Gold­rausch geprägten Stadt. Shanty­town besteht aus 30 nach­ge­bauten histo­ri­schen Häusern im Stil der 1860er Jahre. Auf dem Gelände verkehrt eine Dampf­lo­komo­tive, die auf einer 1,5 Kilometer langen Eisen­bahn­strecke, dem Infants Creek Tramway, in den einheimi­schen Regen­wald fährt. Über 10.000 Objekte und Fotographien sind zu sehen.

Von Hoki­tika nach Fox Glacier

158 km | 2:30 h

Zwischen Tasma­ni­scher See und Alpen führt die Route durch eine einzig­ar­tige Land­schaft, die durch ihren Kontrast zwischen Küste und Hoch­ge­birge besticht.

Bei Regen kann man die Jade-Galle­rien von Hoki­tika & Greymouth – oder Shanty­town, eine ehema­lige Goldgräber­stadt bei Greymouth, besich­tigen.

F

Westland-Nationalpark

Gletscher in einzigartigem Regenwald

Der 1275 km² große Park mit dem Maori-Namen Tai Poutini erstreckt sich von der Westküste bis hinauf zum 3498 Meter hohen Mount Tasman in den Neusee­ländi­schen Alpen.

Mehrere Glet­scher fließen vom Gebirge aufgrund des starken Gefälles auf bis zu 200 Metern Meeres­höhe hinab und enden wenige Kilometer vom Ozean entfernt. Die bekann­testen sind der Franz-Josef-Glet­scher und der Fox-Glet­scher. An der extrem nieder­schlagsrei­chen Küste wächst sich ein einzig­ar­tiger Regen­wald. Gemeinsam mit dem Fiord­land-Natio­nal­park, dem Mount-Cook- und dem Mount-Aspi­ring-Natio­nal­park bildet der West­land-Natio­nal­park die soge­nannte Te Wahipou­namu World Heri­tage Area. Seit 1990 gehört das Gebiet zum Welt­natur­erbe der UNESCO.

Zu Gast in einer Lodge in Fox Glacier

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die moderne Lodge liegt mitten in dem kleinen Ort Fox Glacier – fünf Minuten entfernt vom Glet­scher. Sie verfügt über 20 komfor­tabel einge­rich­tete Hotelzimmer, die alle einen eigenen Balkon mit Blick auf die Ausläufer des Glet­schers und das Cook River Valley haben.

Restau­rants und Einkaufsmög­lichkeiten befinden sich in der Nähe. Rundflüge über den Glet­scher oder geführte Glet­scherwande­rungen kann man direkt in der Unter­kunft buchen.

Mount Cook National Park

Alpines Wunder­land am höchsten Berg Neusee­lands
Der über 707 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park schützt die alpine Hoch­ge­birgs­landschaft um den höchsten Berg Nesee­lands und des ganzen australisch-ozea­ni­schen Kontin­ents, den 3.753 Meter hohen Mount Cook. Gemeinsam mit dem West­land-, dem Fiord­land- und dem Mount-Aspi­ring-Natio­nal­park bildet der Mount-Cook-Natio­nal­park die soge­nannte Te Wahipou­namu World Heri­tage Area, die größte zusam­men­hän­gende Wildnis Neusee­lands. Ausgangs­punkt für zahlreiche Freizei­t­ak­tivi­täten (Wandern, Berg­steigen, Skifahren, Rundflüge) ist das Besu­cher­zentrum im Aoraki Mount Cook Village. Im Park selbst gibt es 17 Schutzhütten für Bergwanderer.

Fox Glet­scher

Glet­scher bis hinab zum Meer
Der Fox Glet­scher befindet sich 23 Kilometer südlich von Franz Josef. Seine Eis- und Schnee­massen speisen sich aus den Gipfel­regionen der Alpen und rutschen auf fast 14 Kilome­tern Länge bis auf 200 Meter über dem Meer­es­spiegel herunter – so tief wie sonst nirgends in dieser klima­ti­schen Zone. Wer den Glet­scher zu Fuß erkunden möchte, schließe sich nach Möglichkeit einer geführten Tour an. Steig­eisen sind aufgrund der Steilheit notwendig und von den Führern erhält­lich. Rundflüge im Helik­o­pter oder im Flugzeug sind bei gutem Wetter ein großar­tiges Erlebnis und können von Umfulana oder vor Ort gebucht werden. Der „Heli-Hike“, eine geführte Glet­scherbe­ge­hung, bei der man mit dem Helik­o­pter auf den Glet­scher gebracht wird, ist eine ideale Kombi­na­tion, um den Glet­scher sowohl aus der Luft als auch zu Fuß zu erfahren.

Franz Josef Glet­scher

Glet­scher im Regen­wald
Der zehn Kilometer lange Glet­scher wur­de 1865 von seinem deut­schen Entde­cker, Julius von Haast, nach Franz Joseph I. von Öster­reich benannt. Er reicht vom Mount Cook, dem mit 3.753 Meter höchsten Berg Neusee­lands, bis in die Niede­rungen, wo bereits Regen­wald wächst. Das liegt an der extrem hohen Fließge­schwin­digkeit: Jeden Tag rutscht der Glet­scher einen halben Meter in die Tiefe. Nachdem er zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts und 1982 deut­lich zurückge­gangen war und über drei Kilometer an Länge verloren hatte, ist er seit 1982 wieder um einen Kilometer gewachsen. Mit der Jahr­tausendwende hat sich der Trend wieder umge­kehrt und der Glet­scher verliert an Masse. Dennoch ist der Franz-Josef-Glet­scher einer der wenigen großen Glet­scher, die bislang nicht so stark von der welt­weiten Glet­scher­schmelze betroffen sind.

Lake Matheson

Mount Cook im Spiegel eines klaren Sees
Der kleine See liegt zwischen der Tasmansee und den Süda­lpen. Vom Nordwe­st­ufer bietet sich ein einmalig schöner Blick: man sieht, wie sich der Mount Cook und der Mount Tasman in seinem klaren Wasser spiegeln. Der gut ausge­baute Rundweg um Lake Matheson hat außerdem noch viele andere bezau­bernde Winkel zu bieten. (1 Stunde, 3,8 Kilometer, auf und ab: 50 Meter)

Roberts Point

Zu einem Aussichts­punkt am Franz-Josef-Glet­scher
Der Weg gibt einen Über­blick über einen der merkwür­digsten Glet­scher der Welt. Der Franz Josef Glet­scher fließt durch Urwälder bis in eine Hohe von 400 Metern. An seiner Ostseite führt der Wanderweg bis zum Roberts Point, wo man einen Eindruck von der gewal­tigen Größe des Eismas­sivs bekommt. Der Weg ist einfach, nur manchmal ein wenig nass und rutschig. (Hin und zurück: 4:30 Stunden, 13,2 Kilometer, auf und ab: 500 Meter)

Galway Beach

Strandspa­ziergang zu einer Robben­ko­lonie
Wem die Wande­rungen in den Bergen zu anstren­gend sind, kann einen Strandspa­ziergang zwischen dem Gille­spies Beach und dem Galway Beach machen. Links liegt das Meer; rechts sieht man die Glet­scher. Zum Schluss kommt man zu einer Robben­ko­lonie, die besonders im August und im September dicht bevöl­kert ist. (Hin und zurück: 3 Stunden, 11,3 Kilometer, auf und ab 150 Meter)

Von Fox Glacier nach Wanaka

262 km | 3:30 h

Auf dieser Etappe gibt es besonders viele Gelegen­heiten für Zwischen­stopps, so dass man sich bei schönem Wetter für die Strecke einen ganzen Tag Zeit nehmen sollte.

Am Fuße der Alpen fährt man zunächst gen Süden. Hinter Fox Glacier kommt man an mehreren schönen Seen wie zum Beispiel dem berühmten Lake Matheson vorbei. Am Lake Moeraki lohnt sich eben­falls ein Stopp; hier führt ein Weg durch den Regen­wald zur Küste. Bei Haast empfehlen wir unbedingt den Besuch des dortigen Visitor Informa­tion Centres (ein grosses Gebäude auf der linken Seite). Hier kann man gebüh­r­enfrei das Wich­tigste über die Flora und Fauna des angrenzeden ‚South West­land World Hertige Parks‘ erfahren. Hinter Haast windet sich die erst 1965 fertig­ge­stellte Strasse über den nach dem deut­schen Naturfor­scher Haast benannten Pass ins Landes­in­nere. Obwohl der Haast Pass der nied­rigste aller Süda­lpen­pässe ist, der auch im Winter nur selten zuge­schneit ist, beein­druckt die wild zerklüf­tete Gebirgs­landschaft rings umher.

Lake Moeraki

Idylli­scher See im Regen­wald
Der idylli­sche See liegt zwischen dem Haast Pass im Süden und dem Fox Glet­scher im Norden. Er ist nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und wird umgeben von einem grandiosen Regen­wald mit über 900 Jahre alten Baumriesen. Ein märc­henhafter Wanderweg führt durch den Wald zu Pinguin­ko­lo­nien. Es lohnt auch ein Abste­cher in die abge­legene Jackson Bay – dem Endpunkt der Westküs­ten­strasse. In dieser Gegend trägt Regen zu der besonderen Stim­mung des Regen­waldes bei und sollte daher nicht als schlechtes Wetter betrachtet werden. An der Westküste & im Fjord­land fallen die höchsten Nieder­schläge von ganz Neusee­land. Feste Schuhe und Kleidung gehören daher zur Grund­aus­stat­tung.

Haast Pass

Südlichster Pass über die Süda­lpen
Der erste Euro­päer, der den südlichsten Pass über die Süda­lpen bezwang, war der deut­sche Geologe, Franz Julius von Haast. Er folgte einem bereits von den Maori genutzten Pfad an die Westküste. Erst 1965 wur­de der Haast Pass für den öffent­li­chen Verkehr frei­gegeben. Der Highway führt heute am Haast River entlang und dann auf Neusee­lands längster einspu­riger Brücke über den Fluss. Kurz vor dem Schei­tel­punkt passiert die Straße die Fantail Falls.

Haast

Winziger Ort am Haast River
Der Ort mit knapp 250 Einwoh­nern ist nach dem deut­schen Geologen und Naturfor­scher Julius von Haast benannt. Er liegt an der Südseite des Haast River unweit seiner Mündung in die Tasmansee. Das neusee­ländi­sche Depart­ment of Conserva­tion (DOC) betreibt am Haast Junc­tion ein Besu­cher­zentrum, das Informa­tionen zur World Heri­tage Area von South West New Zealand bereit­hält. Dort beginnen auch mehrere Wander­wege in den Regen­wald.
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Lake Wanaka

Paradies für Segler und Kajakfahrer

Mit seinem kris­tallklaren Wasser ist der 45 Kilometer lange See ein Para­dies für Segler und Kajakfahrer. Die nahe gelegenen, schnell fließenden Flüsse erlauben verschiedene Arten des Extremsports, zum Beispiel Jetboa­ting.

Im Winter kann man in den Steilhängen im Westen Ski fahren. Lake Wanaka befindet sich voll­ständig inner­halb des Mount-Aspi­ring-Natio­nalparks, der zum Welt­natur­erbe Te Wahipou­namu gehört. Der See selbst liegt auf einer Höhe von 280 Metern ü. NN, während er stel­lenweise eine Tiefe von mehr als 300 Metern erreicht. Somit befinden sich Teile der Wasser­masse unter­halb des Meer­es­spiegels.

Zu Gast in einer Ferienwohnung bei Wanaka

2 Nächte | 1x Apartment | Bed & Breakfast

Im oberen Stock­werk dieses modernen Hauses, das aus Stroh­ballen und Lehm gebaut ist, befindet sich eine kleine, geschmackvoll einge­rich­tete Feri­en­woh­nung mit kleiner Küche – optimal für zwei Personen, die Ruhe und Unabhängigkeit suchen.

Lebens­mittel für das Früh­stück werden von den Gastgebern am Vora­bend bereitge­stellt, sodass man sich am Morgen das Früh­stück nach Lust und Laune selbst zubereiten kann – egal zu welcher Uhrzeit. Von den beiden Balkons in östli­cher und west­li­cher Rich­tung blickt man auf die Berge bzw. weit ins Land. Lake Wanaka ist vier Kilometer entfernt; im Ort gibt es gute Restau­rants. Die Gastgeber Julie und John, der Tages­touren zu „Lord of the Rings“ – Dreh­orten anbietet, respektieren die Privat­sphäre ihrer Gäste, geben auf Anfrage aber gerne Tipps für Ausflüge in die Umge­bung.

Central Otago

Klein-Schott­land im Süden Neusee­lands
Mit einer Fläche von knapp 32.000 Quad­ratki­lome­tern ist Otago die zweitgrößte Region in Neusee­land. Sie ist nach einer kleinen Maori-Sied­lung auf der Otago-Halb­insel benannt und erstreckt sich von der Pazi­fikküste über fruchtbares Acker- oder Weide­land bis mitten in die Neusee­ländi­schen Alpen hinein. Die ersten euro­päi­schen Sieder waren Wal- und Robben­fänger. 1848 begann die planmäßige Ansied­lung von schot­ti­schen Auswanderern mithilfe der Church of Scot­land, die die Region bis heute prägt. Die neu gegrün­dete Haupt­stadt bekam den gäli­schen Namen von Edinburgh, Dunedin. In den 1860er Jahren gab es einen kurzen Gold­rausch, der Dunedin für wenige Jahre zur reichsten Stadt Neusee­lands machte. Heute leben nur noch etwa 200.000 Menschen in der Region, die meisten von ihnen in Dunedin.

Wanaka

Zentrum des Outdoorsports
Der kleine Feri­enort am Lake Wanaka ist zwar bei Neusee­ländern recht beliebt, aber bei weitem nicht so über­laufen wie das benach­barte Queens­town. Dabei sind die Möglichkeiten ähnlich: Es gibt ein dichtes Wander­wegenetz, das in die Berge und am See entlang führt, auf dem verschiedene Wassersport­arten ange­boten werden. Die Jahres­zeiten sind ausgeprägt: Im Frühling (Oktober bis Dezember) gibt es eine wahre Blütenpracht, der Sommer (Januar bis März) hat zur Freude von Berg­stei­gern und Wanderern viele wolken­lose sonnige Tage, im Herbst (April bis Juni) leuchtet das Laub der Bäume in herr­li­chen Farben und der Winter (Juli bis September) bringt viel Schnee und klare Tage.

Mount Iron

Aussichtshügel von Wanaka
Um einen schönen Über­blick über Lake Wanaka, den Ort und den Mount Aspi­ring in der Ferne zu bekommen, kann man auf den Aussichtshügel im Osten der Stadt steigen. Wenn man oben ist, kann man im Norden sogar einen zweiten See sehen, den Lake Hawea. (1,30 Stunden, auf und ab: 200 Meter)

Rocky Hill

Panora­mahügel über Lake Wanaka
Nachdem man auf Holz­stegen durch ein Wald­stück geleitet wird, geht man auf Wiesen­wegen mit Aussicht in viele Rich­tungen zum Rocky Hill. Zuvor sollte man den Abste­cher zum Wanaka View­point machen, wo sich ein Blick über den ganzen Lake Wanaka auftut. (Hin und zurück: 3 Stunden, 7,6 Kilometer, auf und ab: 480 Meter)

Rob Roy Glacier Walk

Glet­scherwande­rung im Mount Aspi­ring National Park
Die mode­rate Wande­rung führt zum Glet­sch­erkessel des Rob Roy Glaciers im Mount Aspi­ring Natio­nal­park. An einem Bach mit Schmelz­wasser steigt hinauf durch einen Regen­wald mit alten Bäumen und Riesen­farnen. Kurz über der Baumgrenze ist man am Ziel. Der Anblick des gewal­tigen Glet­schers und eines 150 Meter hohen Wasserfalls ist der Lohn für die Mühe. Wer Glück hat, kann unter­wegs mit neugie­rigen Berg­pa­pa­geien, den Kea-Vögeln, in Kontakt kommen. (Hin und zurück: 3:50 Minuten, 12,4 Kilometer, auf und ab: 400 Meter)

Von Wanaka nach Te Anau

227 km | 3:30 h

Auf dem Weg bietet sich ein Stopp in Queens­town, dem touris­ti­schen Zentrum der Südalpen an. Es lohnt auch ein Besuch von Arrow­town, einer kleinen Goldgräberstadt, die nach dem Gold­rausch ebenso schnell verlassen wie sie aufge­baut wur­de.

Am Lake Waka­tipu tritt man aus den Südalpen hinaus ins Vorland. Der Weg zum Fjord­land National Park wird zuse­hends einsamer.

Fiord­land Natio­nal­park

Maje­s­tä­ti­sche Berge und stille Fjorde in Neusee­lands größter Wildnis
Die gewal­tige Urlandschaft der Fjord­lands hat in der Eiszeit ihre Prägung erhalten, als die Täler von mäch­tigen Glet­schern ausge­ho­belt wurden. Wegen ihrer Unzugäng­lichkeit und des extremen Nieder­schlage von bis zu 3000 Millime­tern pro Jahr ist die Region die größte Wildnis Neusee­lands geblieben und bis heute fast unbe­siedelt. Im PKW ist nur der Milford Sound zugäng­lich. Der bekann­teste neusee­ländi­sche Fjord ist 15 km lang, sehr eng und von maje­s­tä­ti­schen Bergen umgeben. Eine wunder­schöne – in der Hoch­saison aber auch recht befah­rene – zwei­einhalb­stün­dige Berg­straße führt von Te Anau zum Milford Sound erschließt die Fjord­lands.

Cromwell

Ideale Basis für Central Otago
Der Ort mit knapp 5.000 Einwoh­nern zwischen Queens­town und Wanaka entstand während des Gold­rau­sches und wur­de danach zu einem Zentrum des Obst- und Wein­anbaus. Als der Clyde Dam im Jahr 1992 fertig­ge­stellt wur­de und der Wasser­pegel des Clutha River anstieg, versank ein Teil des ursprüng­l­i­chen Ortes in den Fluten. Der künst­liche See, gebaut zur Strom­erzeugung, ist der drittgrößte Stau­damm Neusee­lands und bestim­mend für die Stadt. Queens­town und der Lake Wanaka sind beide leicht zu errei­chen, was Cromwell zu einer idealen Ausgangs­basis für Central Otago macht.

Arrow­town

Histo­ri­sche Goldgräber­stadt
1862 fand Jack Tewa, ein Schaf­scherer, Gold im Arrow River. Die Nach­richt zog Scharen von Goldgräbern an und inner­halb weniger Wochen wuchs die Sied­lung auf 1.500 Einwohner an. Nachdem ein verhee­rendes Hoch­wasser viele Todes­opfer gefordert hatte, wur­de die Stadt mit soliden Häusern am Fluss wieder aufge­baut; Chinesen mussten allerdings außer­halb in Lehm­ziegelhütten wohnen. Auf dem Höhe­punkt des Gold­rau­sches gab es 7.000 Einwohner und 80 Goldfelder in Arrow­town, die jedoch alle inner­halb eines Jahrzehnts wieder verschwanden. Viele Bergmanns­häuser sind in den letzten Jahren restau­riert worden. In der histo­ri­schen Filiale der Bank of New Zealand informiert ein Museum über die Geschichte des Gold­rauschs. Am Arrow River kann man auch heute noch mit ausgelie­henen Pfannen sein Glück beim Gold­wa­schen versu­chen.
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Te Anau

Tor zu den Fjordlands

Die Stadt mit knapp 2000 Einwoh­nern liegt mitten in den South­lands am südli­chen Ende des Lake Te Anau, der mit knapp 350 Quad­ratki­lome­tern der größte See der Südinsel ist.

Weil Te Anau direkt an der Grenze zum prak­tisch unbe­wohnten Fiord­land National Park liegt, ist der Ort ganz auf Tourismus einge­stellt. Es starten von Te Anau aus Busse und Rundflüge zum nörd­lich gelegenen Milford Sound. Unweit des Ortes beginnt der Kepler Track, ein mehr­tägiger Wanderweg, der zu den Great Walks of New Zealand gerechnet wird. Per Boot kann man die Te Anau Caves zu errei­chen, wo in einem Höhlen­system mit unter­irdi­schem Wasserfall Glowworms (Arachno­campa lumi­nosa) leben.

Zu Gast in einem Cottage bei Te Anau

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Unter­kunft liegt wenige Minuten außer­halb von Te Anau, auf dem Weg zum Milford Sound. Sie besteht aus zwei kleinen Feri­en­häusern, die im modernen neusee­ländi­schen Cottage­stil gebaut und einge­richtet sind und auf einer Farm mit beein­dru­ckendem Blick auf den Lake Te Anau und die dahin­ter­gelegenen, meist schnee­be­deckten Berge liegen.

Das Ufer des Sees und ein Fluss sind von der Unter­kunft in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Das Früh­stück wird von den Gastgebern, Jane und Ross, je nach Wunsch der Gäste entweder ins Cottage gebracht oder im Haupt­haus serviert.

Ausflug (OPTIONAL)

Glühwürmchen-Höhle Te Anau (ca. 2 Stunden, englisch)

Die Höhle von Te Anau ist eine geheim­nisvolle unter­irdi­sche Welt, die vom Schimmer zahl­loser Glühw­ürmchen erhellt wird. Der Ausflug beginnt mit einer Bootsfahrt über den Te Anau See. Am Eingang zu den Höhlen kann man sich im Cavern House über das Naturwunder informieren.

Anschließend beginnt die Führung in einer Klein­gruppe durch die Höhle mit ihren Gängen, Whirlpools und einem unter­irdi­schen Wasserfall. Am Ende geht es per Boot in eine stille, versteckte Grotte gebracht, die von Tausenden von Glühw­ürmern bewohnt wird.

Ausflug (OPTIONAL)

Bootsfahrt auf dem Milford Sound (2,5 Stunden, englisch)

Beein­dru­ckend und wild – der Milford zieht Besu­cher aus der ganzen Welt in seinen Bann. Üppige Regenwälder schmiegen sich an steile Felswände, von denen Wasser­fälle in die Tiefe stürzen.

Domi­niert wird die Szene vom Mitre Peak – der wie eine Bischofs­mütze geformten Berg, der steil in den Himmel ragt. Real Jour­neys bietet drei verschiedene Tages­touren auf dem Milford Sound an, wobei der Nature Cruise die einzige Tour ist, bei der erfah­rene Naturführer mit an Bord sind. Wer mehr über die wundervolle Land­schaft und die fantas­ti­sche Tierwelt des Fjord­land Natio­nalparks erfahren möchte, ist hier in besten Händen. Mit etwas Glück kann man vom Boot aus auch Delphine, Seehunde und Pinguine erbli­cken. Der Nature Cruise wird auf modernen Schiffen, dem Milford Mariner oder dem Milford Wanderer, durch­ge­führt. Sie sind wie die tradi­tionellen Lastkähne der Küsten­schiffahrt gebaut, nehmen bis zu 120 Passagiere auf und sind bestens für die Rundfahrt auf dem Fjord geeignet.
Eine geführte Besich­tigung der Unter­wasser-Beob­ach­tungs­sta­tion am Milford Sound kann bei dem Nature Cruise über Umfulana mitge­bucht werden. Nach einem kurzen, informa­tiven Einfüh­rungs­vor­trag steigt man hinab in den Aussichtsraum, um einen Blick auf die faszi­nierende Unter­was­serwelt zu werfen. Hier sind Korallen, Anemonen, Schwämme, Seepferdchen und verschiedene Fisch­arten in ihrem natür­li­chen Lebens­raum zu sehen.

Fiord­land National Park Visitor Centre

Informa­tionen zu den Fjord­lands
Ein Besuch im Visitor Centre lohnt sich, wenn man die Fjord­lands erkunden will. Die Mitarbeiter sind erfahren und beraten individuell. Im einzelnen bekommt man Informa­tionen und Karten­ma­te­rial über kurze und lange Wander­wege, ebenso Aktuelles über den Zustand der Wege. Wer angeln will oder Führungen mitma­chen möchte, erhält nütz­liche Adressen. Darüber hinaus gibt es ein Museum zur Naturge­schichte und einen Film.

Shallow Bay

Dreh­orte aus Herr der Ringe am Lake Manapouri
Der Wanderweg beginnt am Rainbow Reach und führt hinab zum Nord­ufer des Lake Manapouri. Am Wegesrand sollen einige Dreh­orte des Films „Herr der Ringe“ gewesen sein. (hin und zurück: 4:00 Stunden, 13,7 Kilometer, auf und ab 140 Meter)

Von Te Anau nach Owaka

324 km | 4:30 h
Besonders reizvoll ist die Neben­strecke entlang der Südküste über Inver­cargill. Sie führt zum südli­chesten Punkt des neusee­ländi­schen Fest­lands und zu vielen schönen Buchten.

Lake Monowai

Unbe­siedelter See in den Fjord­lands
Der See im Fiord­land ist eine Station auf der Southern Scenic Route. Er befindet sich in einem langen, U-förmig gekrümmten Talab­schnitt. Der Abfluss dess Sees erfolgt im Nord­osten durch den kurzen Monowai River, der nach 8 km in den Waiau River mündet. Das Ostende des Sees ist über einen Fahrweg von der nord­öst­lich gelegenen Ansied­lung Monowai erreichbar. In der unbe­siedelten Umge­bung des Sees befinden sich ledig­lich wenige Schutzhütten.

Lake Hauroko

Tiefster See Neusee­lands
Der male­ri­sche See in South­land liegt an der Southern Scenic Route und ist Teil des Fiord­land-Natio­nalparks. Mit 463 Metern ist er der tiefste See Neusee­lands und Ozea­niens. Über den Wairau­ra­hiri River wird er in die Te Waewae Bay entwäs­sert. Im See gibt es eine Insel, Mary Island, um die sich einige Maori-Legenden ranken. Vom Abfluss des Sees ist der Lake Pote­riteri über den ausge­schilderten Harry's Track erreichbar.

Inver­cargill

Klein-Schott­land im äußersten Süden Neusee­lands
Die südlichste Stadt Neusee­lands liegt an der Mündung des Oreti River in den Südpa­zifik und wird umgeben von den weit­läufigen South­land Plains, einer 1500 Quad­ratki­lometer großen Ebene. In östli­cher Rich­tung befinden sich die Catlins. Durch die Foveaux­straße ist Inver­cargill von der noch südli­cher liegenden Stewart-Insel getrennt. Nur 18 Kilometer südlich von Inver­cargill liegt mit Bluff die südlichste Sied­lung der Südinsel. Wie der Name vermuten lässt wur­de, die Stadt im 19. Jahr­hun­dert von Schotten gegründet. Der schot­ti­sche Einfluss ist bis heute spürbar.
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The Catlins

Menschenleere Wälder, windzerzauste Bäume und eine zerklüftete Küste

Die einsame Hügel- und Küsten­landschaft im Südosten der Südinsel liegt abseits der großen Touris­ten­straßen.

Sie ist nach einem Walfänger des 19. Jahrhunderts benannt, der die gesamte Region von den Maoris kaufen wollte. Bis heute sind die Wälder ursprüng­lich und die Strände an der zerklüf­teten Küste fast menschenleer. Einige schöne Wander­wege führen durch Wälder, Wiesen und an die von Brandung umtoste Küste. In der Bucht von Curio Bay tummeln sich immer wieder Delphine. Hier findet man außerdem ein besonderes geologi­sches Phänomen, den Petri­fied Forest. Versteinerte Bäume, über 180 Millionen Jahre alt, liegen einge­bettet auf dem Fels­un­ter­grund der Küste nahe der Slope Point, dem südlichsten Punkt der Südinsel, mit seinen drama­ti­schen windzerzausten Bäumen.

Zu Gast auf einer Farm in den Catlins

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Die Schaf- und Rinderfarm liegt zwischen Papa­towai und Owaka – im Herzen der Catlins. Die bekannten Wasser­fälle Purakaunui Falls, wo sich abends neusee­ländi­sche Glühw­ürmchen beob­achten lassen, sind nicht weit entfernt.

Die gemüt­liche Privat­pen­sion hat drei Gäste­zimmer und ein Wohnzimmer mit Kamin. Die freund­li­chen Gastgeber, Alan und Helen-May, beko­chen ihre Gäste gerne. Beim Abend­essen bietet sich dann auch eine gute Gelegen­heit, mehr über Land und Leute, die Farm und die Sehens­wür­digkeiten der Catlins zu erfahren. Sofern es seine Zeit erlaubt, nimmt Alan seine Gäste auf eine Tour über die Farm mit.

Catlins Forest Park

Geschützter Regen­wald im Holz­ein­schlag­gebiet
Um 1890 drang die Holzfällerei bis in den äußersten Süden vor. Neue Eisen­bahnver­bindungen machten es möglich. Einheimi­sche Baum­arten wurden bis Mitte des 20. Jahrhunderts gerodet, bis mehrere Waldbrände den Raubbau zum Stocken brachten. Heute stehen die verbleibenden Wald­stücke unter Schutz. Die einzig verbliebene Sied­lung aus der Zeit des Holzbooms ist Owaka mit 400 Einwoh­nern am Eingang zum Forest Park.

Nugget Point

Gelbau­genpinguine an wenig berührter Küste
Die Küste der Catlins im äußersten Süden ist kaum berührt. Touris­ti­sche Einrich­tungen gibt es kaum. Dafür kann man an mehreren Stränden Gelbau­genpinguine beoabachten, wie sie abends den Strand entlangwat­scheln. Besonders viele sind am Nugget Point, einer steilen Halb­insel mit eigenem Leucht­turm. Zwischen den Felsen (nuggets) tummeln sich außerdem Basstölpel und Löffler. Zudem gibt es eine große Kolonie des Neusee­ländi­schen Seebären.

Jacks Blow­hole

Donnerndes Meer­wasser im Tunnel­system
Der kurze Weg führt über Farm­land und an der Küste entlang. Ziel ist Jack's Blow­hole, eine zusam­mengebro­chene Höhle 200 Meter vom Meer entfernt. Durch ein Tunnel­system dringt Meer­wasser ein, das donnernd gegen die Felsen schlägt. (hin und zurück 50 Minuten, 2,9 Kilometer, auf und ab: 40 Meter)

McLean Falls

Wasser­fälle der Tautuku River
Die 22 Meter hohen Wasser­fälle des Tautuku River gelten als die schönsten im Catlins Conserva­tion Park. Wer sie besu­chen will, muss noch ein kleines Stück zu Fuß gehen. Dabei kommt man durch dichte Wälder und Busch. Bemerkens­wert sind die riesigen Fuch­si­enbäume am Wesgesrand. (hin und zurück: 40 MInuten, 2,2 Kilometer, auf und ab 80 Meter)

Von Owaka nach Dunedin

137 km | 2:30 h
Die Southern Scenic Route schlängelt sich an der Küste der Catlins entlang. Diese landschaft­lich sehr schöne aber teilweise auch recht kurvige Strecke führt an dichten Wäldern, steilen Felsküsten, einsamen Sand­stränden und an grünem Weide­land vorbei gen Norden nach Dunedin und zur Otago Peninsula.
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Dunedin

Dudelsack-Bands und viktorianische Pracht in Neuseelands schottischster Stadt

Die mit 110.000 Einwoh­nern zweitgrößte Stadt der Südinsel wirkt wie eine schot­ti­sche Stadt, die irrtümlich in Neusee­land liegt.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gründeten schot­ti­sche Presbyte­rianer die Stadt auf der anderen Erdhalbkugel, woran bis heute Dudel­sack­spiel­gruppen, die einzige Whiskybren­nerei des Landes und eine Kilt Schnei­derei erin­nern. Selbst der Name der Stadt (gespro­chen: Danieden) ist die alte gälische Bezeich­nung für Edinburgh. Sehens­wert ist vor allem die Innen­stadt, deren Grund­riss vom zentralen Oktogon geprägt ist, und die vorge­la­gerte Otago Halb­insel. Neben der landschaft­li­chen Schönheit sind dort das Larnach Castle, eine schlossähnliche Villa und Kolo­nien von Alba­trossen, Gelbaugen-Pinguinen und Robben zu bewundern.

Zu Gast in einem Cottage auf der Otago Halbinsel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Umgeben von herr­li­cher Natur und einem großen Garten liegen diese beiden Holzcot­tages auf der Otago Halb­insel – ungefähr 25 Minuten außer­halb von Dunedin.

Abseits vom Wohn­haus der Besitzer gelegen, sind die Cottages ideal für Honey­mooner und Selbst­ver­sorger. Die Kolo­nien der Alba­trosse und Pinguine befinden sich in der Nähe. Das roman­ti­sche Larnach Castle (einem schot­ti­schen Schloss nach­empfunden) und ein paar gute Restau­rants sind wenige Minuten entfernt. Der Garten, in dem die Cottages stehen, grenzt an einen kleinen Sand­strand. Wer von hier eine kleine Kajak­tour unter­nehmen möchte, kann sich von den Gastgebern, Vic und Tessa, Kajaks ausleihen. Beide Cottages haben voll einge­rich­tete Küchen und eignen sich somit auch zur Selbst­ver­pfle­gung. Ein Früh­s­tückskorb wird von den Gastgebern auf Wunsch bereitge­stellt.

Larnach Castle

Einziges Schloss Neusee­lands
Die 1871 erbaute vikto­ria­ni­sche Indu­strel­len­villa wird als das „einzige Schloss Neusee­lands“ bezeichnet. Es wur­de von dem Bankier und Poli­tiker William Larnach für seine Frau auf einem Hügel der Otago Halb­insel gebaut, wo es einen faszi­nierenden Rund­blick über Otago Harbour, den Pazifik und die Halb­insel hat. Nach dem Selbstmord des Besitzers wur­de das Anwesen verstei­gert und dem Verfall preisgegeben. 1967 endlich begann die Restau­rie­rung mit Sinn fürs Detail. Heute ist Larnach Castle nicht nur eine der bekann­testen touris­ti­schen Attrak­tionen Neusee­lands, es ist auch Luxus­herberge und Veran­stal­tungsort.

Taiaroa Head

König­salba­trosse, Pelzrobben und Gelbau­genpinguine
Das Kap am Ende der Otago Peninsula beherbergt eine Kolonie der König­salba­trosse. Der faszi­nierende Vogel gehört zu den größten Lang­stre­ckenfliegern und erreicht eine Spannweiter von über drei Metern! 60 Jahre alt kann er werden kann. Jungvögel bleiben bis zu ihrem vierten oder fünften Jahr auf hoher See. Am Pilots Beach inner­halb der Hafenzu­fahrt unmit­telbar südlich werden regelmäßig Neusee­ländi­sche Seebären und Neusee­ländi­sche Seelöwen gesichtet, aber auch Schwarzdelfine und Südkaper. Am Strand befindet sich die größte Kolonie des Zwergpinguins auf der Otago Peninsula. Direkt daneben brüten die bedrohten Gelbau­genpinguine. Zur Alba­tro­sko­lonie gibt es nur beschränkten Zugang. Ein Besu­cher­zentrum  bietet geführte Touren in das Reservat an.

Von Dunedin nach Christchurch

375 km | 5:30 h

Von Dunedin führt die relativ gerade verlau­fende Strecke nach Christchurch an Moeraki Boulders vorbei. Um die drei Meter dicken Stein­kugeln, die verstreut am Strand liegen, ranken sich Mythen der Maoris ebenso wie wissenschaft­liche Erklärungs­ver­suche.

Wer des Auto­fah­rens noch nicht müde ist, kann den mehrstündigen Umweg ins Landes­in­nere nach Twizel und Lake Tekapo machen, um – bei guter Sicht – den Blick vom türkisblauen Lake Pukaki auf die schnee­be­deckten Alpen und den Mount Cook (Aoraki) zu genießen. Märchenhaft liegt auch die anglika­ni­sche Kapelle ‚Church of the Good Shepherd‘ am Lake Tekapo.

Fleurs Place

Uriges Fisch­re­stau­rant am Hafen von Moeraki
Ein altes Fischer­haus am Hafen von Moeraki beherbergt eines der ungewöhn­lichsten Restau­rants der Südinsel. Von Fleurs Place hat man einen weiten Blick über die Bucht. In uriger Atmo­sphäre werden frischer Fisch und Sea Food vom Feinsten serviert – ergänzt von Gemüse aus eigenem Anbau. Der Service ist aufmerksam und freund­lich. Ein Besuch lohnt sich.

Moeraki Boulders

Sagen­umwobene Kugel­steine am Koekohe Strand
Die kugelför­migen Steine am Koekohe-Strand sind bis zu zwei Metern groß und so ungewöhn­lich, dass sie Erklär­ungen verlangen. Einer Maori-Legende zufolge sind sie versteinerte Flaschen­kür­bisse, die von dem großen Reise­kanu Araiteuru herun­ter­ge­spült wurden, als es beim Sichten von Land in Neusee­land vor tausend Jahren Schiffbruch erlitt. Wissenschaftler erklären die Felsblöcke als Septa­rien, die sich vor ungefähr 65 Millionen Jahren gebildet haben. In der Nähe von Moeraki Village, am Leuchturm von Katiki Point gibt es auch eine Pinguin-Kolonie. Hier kann man jeden Abend, zwei Stunden vor Sonnen­un­ter­gang von einer Schutzhütte aus, die Gelbaugen-Pinguine dabei beob­achten wie sie nach einem langen Tag im Meer zu ihren Nestern an Land kommen.

Oamaru

Zwergpinguine und vikto­ria­ni­sche Straßenzüge
Das Zentrum des nörd­li­chen Otago ist eine histo­ri­sche Klein­stadt, deren Sehens­wür­digkeiten man zu Fuß auf dem „Oamuru Historic Walk“ kennenlernen kann. Die vikto­ria­ni­schen Häuser sind aus weißem Kalk­stein gebaut, der in den Steinbrüchen der Umge­bung abge­baut wur­de. Dieser Stadt­teil und das Hafen­viertel stehen unter Denkmal­schutz. Im Hafen lebt die Oamaru Blue Penguin Colony, eine Kolonie von Zwergpinguinen. Direkt südlich der Stadt befindet sich eine Kolonie Gelbau­genpinguine. Bis heute leben Pinguine verein­zelt auch unter einigen strand­nahen Gebäude, z.B. unter dem Musikclub namens Penguin Club. Vor allem bei Einbruch der Dunkelheit können sie auf dem Weg zu ihren Nestern beob­achtet werden.
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Christchurch

Weltoffene Stadt mit anglikanischen Wurzeln

Die drittgrößte Stadt Neusee­lands ist bis heute stark von der Vision seiner Gründer geprägt, eine anglika­nisch kirch­liche Sied­lung für gläubige Emigranten zu erbauen.

So wur­de Christchurch auch nach der Kirche des alten Oxford Colleges in England benannt. Sehens­wert sind die neue Art Gallery, das Arts Centre, das Canter­bury Museum und der bota­ni­sche Garten. Lohnens­wert ist auch ein Ausflug zum Hafen von Lyttelton und nach Akaroa, einer franzö­sisch geprägten Ortschaft auf der benach­barten Banks Peninsula liegt.
Ein Einschnitt in die Stadt­ge­schichte war das Erdbeben vom 22. Februar 2011, das sich in der geschäf­tigen Mittags­zeit völlig über­ra­schend ereig­nete. Neben 185 Toten gab es verhee­rende Schäden an vielen Gebäuden. So stürzte das Wahrzei­chen der Stadt, der Kirchturm von Christ Church Cathedral, ein. Über 10.000 Häuser mussten abge­rissen und mehr als 100.000 Wohnungen repa­riert werden. Auch wenn bereits viel geschehen ist, konnte sich Christchurch von diesem Schock noch nicht voll­ständig erholen.

Zu Gast in einer Altstadtvilla

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus aus dem Jahr 1893 liegt in einem histo­ri­schen Stadt­teil von Christchurch, von dem man das Kunst­zentrum, den Bota­ni­schen Garten, die Einkaufs­pas­sage und eine umfang­reiche Anzahl an Restau­rants bequem zu Fuß errei­chen kann.

Die Zimmer sind hell und freund­lich einge­richtet. Das Haus wur­de 1999 komplett renoviert, wobei der ursprüng­l­iche Stil der Stadt­villa im Wesent­li­chen beibe­halten wur­de. Die Einrich­tung ist dezent und zweckmäßig.

Mit dem TranzAlpine zum Arthurs Pass

über die Süda­lpen auf einer der schönsten Bahn­stre­cken der Welt
Die Fahrt über die Süda­lpen zählt zu einer der schönsten Bahn­stre­cken der Welt. Sie beginnt morgens in Christchurch und führt erst durch das weite Farm­land der Canter­bury Plains. Dann windet sich der Zug hinauf zum Arthurs Pass, der gegen 11 Uhr morgens erreicht wird. Von dort geht es über abenteuer­liche Brücken und durch Tunnels hinab nach Greymouth an der Westküste. Nach einstün­digem Aufent­halt dort beginnt die Rückfahrt nach Christchurch, wo man gegen Abend ankommt. Der Zug hat einen offenen Aussichts-Wagon, von dem man die vorbei­zie­hende Land­schaft gut fotogra­fieren kann.


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Lyttelton

Natur­hafen im Vulkank­rater
Wo heute buntes Leben um einen idylli­schen Hafen herrscht, spuckte vor 500.000 Jahren noch ein aktiver Vulkan. Dann aber stieg das Meer an. Es füllte den tiefer gelegenen Krater mit Wasser und bildete so einen idealen Natur­hafen, der bereits vor tausend Jahren von den Maoris genutzt wur­de. Ab 1850 landeten dann die frommen Einwanderer, die in Christchurch eine anglika­ni­sche Kolonie grün­deten. Allerdings mussten sie ihre Habe noch durch die Berge von Port Hills transpor­tieren. Erst 1867 wur­de der Eisen­bahn­tunnel gebaut, der erste seiner Art in Neusee­land. Vom Hafen aus werden Boots­ausflüge zur nahe gelegenen Quail Insel und zur Beob­ach­tung des Meeres­lebens ange­boten.

Mount Herbert

Wandern zum höchsten Gipfel der Banks Peninsula
Der höchste Punkt der Banks-Halb­insel ist Mount Herbert mit 919 Metern. Es gibt verschiedene Wander­wege zum Gipfel. Der schnellste ist der Mount Herbert Walkway, der in Diamond Harbour beginnt. Wer oben steht, kann nicht nur die vulka­ni­sche Struktur der Insel erkennen. Er hat auch noch einen tollen Blick auf Christchurch. (HIn und zurück: 16 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 870 Meter)

Christchurch

Mietwagenabgabe

Christchurch

10 km | 17 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Christchurch Airport

19 Tage
ab 2.579,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • AVIS Navigationssystem (GPS) (zahlbar vor Ort)

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Empfohlene Reisezeit: Oktober–April

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Brinka Hellack

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