Zarte Farben, anmutige Landschaften: Naturschönheiten zwischen Wellington und Bay of Islands - Neuseeland
Coromandel-Peninsula: Reisefoto von

Zarte Farben, anmutige Landschaften

Naturschönheiten zwischen Wellington und Bay of Islands

Die Konzentration auf eine der beiden Hauptinseln ermöglicht langsameres Reisen und intensiveres Kennenlernen des klimatisch begünstigten Nordens. Bootsfahrten in der Bay of Island oder vor der Coromandel Halbinsel, Wanderungen zu den Urwaldriesen in Waipoua oder zwischen Vulkanen, die den Maori als heilig gelten, gehören zu den Höhpunkten der Tour.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Auck­land

Auck­land

20 km | 29 Minuten
A

Auckland

Weltstädtisches Flair in der City of Sails

Rund ein Drittel der gesamten Bevöl­ke­rung Neusee­lands lebt in der Haupt­stadt auf einer schmalen Landbrücke zwischen Zentrum der Nord­insel und dem North­land.

Die Metro­pole wird von zwei Seiten von Meer umgeben: Im Westen mündet der Manukau Harbour in die Tasma­ni­sche See, im Osten liegt der Hauraki Golf mit zahl­losen Inseln und Halb­in­seln, die in den Pazi­fi­schen Ozean übergehen. Die Meer­nähe löst eine Begeiste­rung zum Segeln bei den Stadt­be­woh­nern aus, was ihr den Namen „City of Sails“ einge­tragen hat. Vor allem an Woche­n­enden schmü­cken zahl­lose Segel den Hauraki Golf. Das Zentrum, das erst 1840 gegründet wur­de, beein­druckt durch den welt­städ­ti­schen Kern um den Natur­hafen. Ansonsten domi­niert die in ganz Neusee­land vorherr­schende einstö­ckige Holzbauweise.

Zu Gast in einem B&B in Auckland

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Meet & Greet by Bart at the airport

Das kleine B&B liegt zentral im histo­ri­schen Stadt­teil Parnell. Umgeben von einem subtro­pi­schen Garten und in einer von Bäumen gesäumten Straße, könnte man schnell vergessen, dass es nur wenige Fußmi­nuten zu vielen Restau­rants und den meist­be­suchten Sehens­wür­digkeiten der Stadt sind – wäre da nicht der Blick auf Auck­lands Sky Tower.

Die Zimmer sind geräumig und mit lebhaften Farb­akzenten wohn­lich einge­richtet. Außerdem können Gäste den Pool, eine Lounge und einen Balkon nutzen. Im angrenzenden Esszimmer servieren die Gastgeber Bart und Therese ein herzhaftes Früh­stück.

Kelly Tarlton’s Sea Life Aqua­rium

Durch einen Tunnel in einer faszi­nierende Unter­was­serwelt

Das Aqua­rium wur­de 1985 auf Initia­tive des Tauchers und Meeres­ar­chäo­logen Kelly Tarlton gegründet und war in vielerlei Hinsicht revo­lu­tionär. Statt ebener Sicht­scheiben gibt es einen 110 Meter langen verglasten Tunnel, durch den die Besu­cher mit einem Transport­band bewegt werden. In der Meeres­landschaft aus Riffen und Höhlen gibt es mehr 1800 Meerestiere, in einem zweiten Abschnitt Haie und Stechro­chen. Die heimi­schen Haie werden nur eine kurze Zeit im Becken gehalten und danach im Fang­gebiet wieder ausge­setzt.

One Tree Hill

Bester Blick auf Auck­land

Der „einbäu­mige Hügel“ ist ein Vulkan in der Nähe von Auck­land. Oben stand einst ein einziger Tota­rabaum, der den Maori heilige war. Er wur­de von den ersten euro­päi­schen Einwanderern achtlos gefällt und ist seit­her völlig baumlos. Stattdessen hat der Gründer von Auck­land dort einen Obelisk errichten lassen, mit dem er seine Bewunde­rung für die Maori ausdrü­cken wollte. Von oben hat man den besten Blick auf Auck­land. Am Fuß des Berges liegt der Cornwall Park, dessen Landschafts­ar­chitektur vorm Golden Gate Park in San Francisco inspi­riert ist. Große Frei­flächen werden immer wieder durch Baum­gruppen unter­bro­chen.

Von Auckland nach Hahei

Mietwagenannahme

Auck­land

4 km | 13 Minuten

Mietwagenannahme

Vermieter: AVIS New Zealand
Fahrzeug: Intermediate Sedan (IDAR)
Tarif: Max Cover
Station: Auck­land, City/Down­town

Von Auck­land nach Hahei

190 km | 3:30 h

Man verlässt die Millio­nen­stadt über Neusee­lands größte (und mehr oder weniger einzige) Auto­bahn nach Süden, die einen südlich der sogannten Bombay Hills bringt.

Parallel zum Ufer des Firth of Thames fährt man dann in östliche Rich­tung bis zur gleich­na­migen Stadt am Fuße der Coromandel Halb­insel.

Wainora

Urwaldwande­rung zwischen Riesen­farnen und Kauri-Bäumen

Die Wande­rung führt durch einen immer­grünen Regen­wald – vorbei an Riesen­farnen und Kauri-Bäumen. Am Schluss des Weges, der mit Treppen Stegen und Bohlen­wegen gut ausge­baut ist, warten zwei beein­dru­ckende Urwaldgiganten, die die Holzfäller im 19. Jahr­hun­dert – aus Respekt? – stehen gelassen haben.

B

Coromandel Halbinsel

Mit dem Boot um die Halbinsel der Kontraste

Die kontra­st­reiche Halb­insel südöst­lich von Auck­land ist geprägt von wild zerklüf­teten meist bewal­deten Bergen, steilen Felsklippen und weißen Sand­stränden.

Sie wird durch den Highway 25 erschlossen, auf dem man eine Rundfahrt um die Halb­insel machen kann. Trotz Gold­su­chern und Holzfällern, die im 19. Jahr­hun­dert große Verwüs­tungen ange­richtet haben, ist die Natur heute wieder weitge­hend intakt. Die Schön­heit von Coromandel erschließt sich besonders auf Bootsfahrten von Whiti­anga oder Thames aus sowie auf Wander­wegen über den Höhenrü­cken oder an Stränden. Über 30 Wander­wege sind auf der Karte des Coromandel Forest Parks eingezeichnet. Nur wenige wissen, dass auch hier mäch­tige alte Kauri-Bäume zu bestaunen sind. Ebenso reizvoll wie die Natur selbst ist das ausgezeichnete und breitgefäc­herte Angebot an Kunst, Hand­werk und Kulturge­schichte. Touris­ti­sche Höhe­punkte der Halb­insel sind „Hot Water Beach“, einem Strand mit heißen, geothermi­schen Quellen und „Cathedral Cove“, einer Höhle direkt am Meer.

Zu Gast in einem B&B in Hahei

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Ein atembe­rau­bender Blick auf die üppige grüne Umge­bung und das Meer, die expo­nierte Lage und vor allem die warmherzige Gastfreundschaft, mit der Mary und Kevin ihre Gäste empfangen und umsorgen, machen diese Unter­kunft zu einem Juwel, in der man sich schnell zuhause fühlt.

Nachdem man sich beim reichhal­tigen Früh­stück gestärkt hat und sich mit Tipps von den Gastgebern versorgt hat, kann man von hier aus die Co­romandel Halb­insel mit der bekannten Cathedral Cove und dem Hot Water Beach erkunden. Im Ort selbst gibt es kleinere Geschäfte und Restau­rants; Whiti­anga, die nächste größere Stadt, ist in einer halben Stunde mit dem Auto zu errei­chen.

Whiti­anga

Feri­enort in der Mercury Bay

Der Ort im Herzen der Mercury Bay ist ein beliebtes Urlaubs­ziel. Das Gebiet um Whiti­anga ist schon vor über 1000 Jahren von den Māori besucht worden. Als James Cook im Jahr 1769 die Bucht erreichte, wur­de sie in ihren heutigen Namen, „Mercury Bay“ umbe­nannt. Ab 1836 begannen sich die ersten Euro­päer hier niederzulassen. Jahrzehn­te­lang wur­de vom Hafen in Whiti­anga Holz nach Übersee verschifft. Heute ist Whiti­anga eine blüh­ende Klein­stadt mit vielen Ange­boten für Wassersport- und Angelfreunde. Auf einer Wande­rung um Whiti­anga herum kann man im Shakespeare Cliff Scenic and Historic Reserve ein paar schöne Ausblicke genießen.

Billy Goat Track

Wasser­fälle, Aussichts­punkte und Spuren der Holzfäller

Der Rundweg durch den Busch führt zu Aussichts­punkten, Wasser­fällen und Spuren der Vergan­gen­heit, als Holzfäller im 19. Jahrhunderte den Kauri-Wald rodeten. Teilweise verläuft er auf alten Eisen­bahn­schienen. (4 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab 510 Meter)

Von Hahei nach Rotorua

206 km | 3:30 h

Die Strecke führt über den ‚Pacific Coast Highway‘ nach Taur­anga in die Bay of Plenty. Von dort führt die Etappe ins vulka­ni­sche Innere der Nord­insel.

Auf dem Weg lohnt sich ein Abste­cher in die Schlucht von Karanga­hake, in der es eine Auswahl an Wander­wegen gibt. Alter­nativ kann man auch im Landes­in­neren über Mata­mata im Waikato Rich­tung Rotorua fahren. Hier gibt es umgeben von Kuhweiden die Reste der ‚Hob­biton‘ Kulisse aus der „Herr der Ringe“ Verfil­mung zu besich­tigen.

Mata­mata – Weide­land von Hinuera

Frodos Heimat in ‚Herr der Ringe‘

Das hüge­lige Weide­land von Hinuera wur­de für den Film, Herr der Ringe, zu Frodos Heimat, dem Auen­land. Auf abwechs­lungs­rei­chen Streifzügen kann man die drohenden Gefahren des Kino­st­rei­fens nach­empfinden. Nahe der Klein­stadt Mata­mata (12.000 Einwohner) und Kara­piro diente ein Stück Weide­land des Bauern Ian Alexander als Hobbingen. Dort exis­tieren noch etwa ein Dutzend Hobbit­höhlen-Eingänge, die besich­tigt werden können. Die Film­stätte kann auf einer zwei stün­digen geführten Tour besich­tigt werden.

C

Rotorua

Brodelnde Schlammlöcher, dampfende Erdspalten, Geysire

Das Gebiet rund um Rotorua ist von mannigfal­tigen vulka­ni­schen Erscheinungen geprägt. An vielen Stellen steigt heißer Dampf aus Erdspalten, schießen Geysire ihre Fontänen hoch in die Luft, brodeln Schlammlöcher und schil­lern diverse Abla­ge­rungen in allen Farben auf dem heißen Unter­grund.

Und über Allem schwebt ein mehr oder weniger starker Geruch nach Schwefel. Ein weiterer Höhe­punkt sind die zahlrei­chen nach­ge­bauten Maori-Dörfer mit Versamm­lungs­häusern, diverse Folk­lorever­an­stal­tungen bei denen Tänze und Gesänge vorgeführt werden. Dabei wird auch ein tradi­tionelles Maori-Essen aus dem Erdofen ange­boten.

Zu Gast in einer Villa bei Rotorua

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die vikto­ria­ni­sche Villa wur­de 1906 erbaut und stand 90 Jahre lang in Auck­land, bevor sie auf ein länd­li­ches Grund­stück bei Rotorua versetzt und zu einem Gäste­haus umge­wandelt wur­de. Neben drei Gäst­ezimmern im Erdge­schoss hat das geräu­mige Anwesen im Oberge­schoss noch eine Gäste­suite mit zwei Schlafzimmern. Für Selbst­ver­sorger gibt es in einem Nebengebäude ein kleines Studioa­part­ment mit Küchen­zeile. Allen Gästen wird das Früh­stück im Früh­s­tücksraum der Villa serviert. Die von einem gepflegten Cottagegarten umge­bene Villa liegt in länd­li­cher Umge­bung, zwölf Automi­nuten außer­halb von Rotorua, und somit weit genug entfernt von den Schwefelge­rüchen der Innen­stadt.



National Kiwi Hatchery

Rettungs­sta­tion für den Natio­nal­vogel

In der National Kiwi-Hatchery Aotearoa werden Kiwi-Eier ausgebrütet, um das Über­leben des Natio­nal­vogels zu sichern. In freier Natur würden die selten gewor­denen Vögel von Katzen, Hermelinen und Ratten gefressen. Von 100 Kiwi-Eiern schaffen nur fünf Kiwi-Küken den Sprung ins Erwach­se­ne­n­alter, während die Über­lebens­rate in der Brut­sta­tion 98% beträgt . 

Dazu müssen die Kiwi-Eier im Wald gesucht und gefunden werden, transpor­tiert und gewärmt werden – ein extrem aufwän­diger und kompli­zierter Prozess, der alles in allem acht Monate dauert. Wenn die Kiwis ausge­wachsen sind und sich gegen die Raubtiere wehren können, werden sie in den Wald zurückge­bracht. Das Kiwi Zentrum steht Besu­chern offen. Führungen werden ange­boten, Spenden werden gerne angenommen.

Māori Arts and Crafts Insti­tute

Tradi­tionelle Schnitze­reien, Webe­reien und Schmuck

Neusee­land ist bekannt für das Kunst­hand­werk der Maori. In vielen Läden, Gale­rien und Muse­ums­shops findet man die tradi­tionellen Schnitze­reien, Webe­reien und Schmuck. Die tradi­tionelle Handwerkskünste werden „Taonga“ genannt, was soviel wie „wertvolle Schätze“ bedeutet. Erbstü­cken wie den Carved Rakau (geschnitzte Gehstöcke), Hei Taonga Pounamu (Jade­an­hänger) und Schnitze­reien aus Knochen wird Respekt entgegen­ge­bracht, da die Maori glauben, dass sie den Geist des ursprüng­l­i­chen Besitzers in sich tragen. In verschiedenen Werk­stätten, wie z.B. dem Maori Arts and Crafts Insti­tute in Rotorua oder den Jade-Galle­rien von Hoki­tika und Greymouth, haben Besu­cher die Gelegen­heit, erfah­renen Maori-Schnitzern bei der Arbeit zuzu­sehen.

Redwoods Tree­walk

Auf Seil­brü­cken durch die Baumkronen eines Urwalds

Der über einen Kilometer lange Weg führt durch die Baumkronen eines Urwalds bei Rotorua. Über 23 Seil­brü­cken geht es von Baum­stamm zu Baum­stamm – immer in einer Höhe von sechs bis zwölf Metern. Der Weg, der unge­wohnte Einblicke in die Welt der Regen­waldes gibt, ist vor allem für Orni­to­logen inter­essant. Nach Einbruch der Dunkelheit wird der Wald beleuchtet und in eine mysti­sche Stim­mung getaucht.

Blue Lake Loop

Türkisfarbener Kratersee

Südlich von Rotorua gibt es zwei voll­kommen gegen­sätz­liche Seen unmit­telbar neben­ein­ander: Der sandige, seichte Green Lake schimmert smaragdfarben, während der türkise Blue Lake ein tiefer, mit Wasser gefüllter Krater ist. Der Rundweg um den Blue Lake führt zu einer Aussichts­stelle, von der man beide Seen bewundern kann. (1:30 Stunden, 5,8 Kilometer, auf und ab: 100 Meter)

Von Rotorua nach Gisborne

271 km | 4:00 h

Die Haupt­route nach Gisborne geht über Whaka­tane, in die Bay of Plenty und von dort dann zur East Coast. Die Alter­na­tiv­route ist landschaft­lich noch beein­dru­ckender.

Sie führt durch den Urewera Park mit seinen undurch­dring­li­chen Wäldern, die wegen ihrer Abge­legen­heit von den europäischen Sied­lern verschont geblieben sind. Diese Strecke ist allerdings nicht durch­ge­hend geteert, sehr kurvenreich, Schot­ter­strassen sind teils in nicht so gutem Zustand, nur sehr langsam befahrbar und dauert mind. 2-3 Std länger.

Whaka­tane

Hundert Kilometer Sand­strand und eine Vulkan­insel

Die Stadt liegt unter­halb des Raungaehe Range, das bis ins Meer reicht und am male­ri­schen Kohi Point endet. Der fast hundert Kilometer lange Sand­strand der Bay of Plenty wird hier unter­bro­chen. Die Mündung des Whaka­tane Rivers war eines der ersten Sied­lungs­gebiete der Māori in Neusee­land. 1340–1375 n. Chr. sollen Poly­ne­sier vom Stammes der Matatua von Hawaiki kommend hier gelandet sein. Vor der Küste liegt White Island, ein aktiver Vulkan, zu dem Tages­touren per Schiff oder Hubschrauber ange­boten werden. Eine Attrak­tion für Tauch­tou­risten ist ein versenkter Trawler vor Whale Island. Er soll als künst­li­ches Riff Lebens­räume für die im Meer vorkom­mende Flora und Fauna bieten.

D

Poverty Bay

Obst, Wein und eine folgenreiche Begegnung

Als Kapitän Cook am 8. Oktober 1769 auf seiner ersten Expedi­tion östlich des Turanganui River an Land ging, kam es zu einer folgenrei­chen Begeg­nung mit den Maori.

Die Crew der Endeavour wur­de im Dorf feier­lich mit einem Haka empfangen. Doch Schiffs­be­satzung inter­pre­tierte die Maori-Begrüßungs­ze­re­monie als Angriff und eröffnete das Feuer. Am Ende gab es sechs Tote und der Proviant für die Weiter­reise wur­de verwei­gert. Cook war über dieses furch­tbare Missver­ständnis so entsetzt, dass er den Ort Bay of Poverty nannte. Heute ist die Region allerdings alles andere als arm. Bedingt durch mildes Klima und fruchtbare Böden werden Obst und Gemüse ange­baut. Der reich­liche Sonnen­schein lässt zudem einen hervor­ra­genden Wein wachsen.

Zu Gast in einer Eco-Lodge bei Gisborne

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Zehn Minuten von Gisborne entfernt liegt die persön­lich geführte Lodge, die für ihre Umwelt­freund­lichkeit ausgezeichnet wur­de.

In länd­li­cher Umge­bung bietet sie Erho­lung und gutes Essen. Die Zutaten stammen – so weit wie möglich – aus eigenem orga­ni­schem Anbau. Wer möchte, darf auch gerne die Tiere der Farm füttern. Die beiden Gäste­zimmer sind modern und komfor­tabel einge­richtet. Die Gastgeber, Kay und Kees, bemühen sich sehr um das Wohl ihrer Gäste.

Tolaga Bay

Bade­strände am längsten Pier der Südhalbkugel

Die Bucht in der Region Gisborne hat einen besonders schönen Bade­strand. Sie wur­de durch James Cook 1769 entdeckt, der am südli­chen Ende der Bucht landete. In die Bucht mündet der Uawa River, in den kurz zuvor der Manga­heia River einmündet. Die Bucht entstand aus dem Schwemm­land der beiden Flüsse. Beid­seitig ragen die felsigen Ausläufer der 300 bis 400 Meter hohen Berge des Hinter­landes mit ihren Abbrüchen direkt in den Pazi­fi­schen Ozean. Die in den 1920er Jahren in der Bucht errich­tete Tolaga Bay Wharf ist mit 660 Metern Länge die längste Stahl­beton-Pier der Südhalbkugel.

Von Gisborne nach Bluff Hill

218 km | 3:30 h

Die Route verläuft größtenteils parallel zur Küstenlinie und durch das hügelige Farm­land der Hawkes Bay.

Auf halber Strecke liegt Wairoa, eine alter Maori-Ort und Anfang des 19. Jahrhunderts Walfänger- und Missionars­sied­lung. Ein Museum erin­nert an die bewegte Vergan­gen­heit. Weiter nordöstlich, in Motere, lohnt sich auch ein Besuch der heissen Thermalquellen.

Mahia-Halb­insel

Seichtes Wasser, stran­dende Wale

Die Halb­insel ist 22 Kilometer lang und 11 Kilometer breit. Der höchste Punkt liegt bei Rahuimoka­iroa mit über 400 Metern über dem Meer­es­spiegel. Mahia war ursprüng­lich eine Insel, die nach und nach durch eine Sandbank mit der Haupt­insel verbunden wur­de. In den seichten Gewäs­sern stranden oft Wale. Früher bestand im Schutz von Long Point bei der Farm Kini Kini an der Westküste der Halb­insel eine Walfang­sta­tion. Vor der Südspitze der Halb­insel liegt die kleine Insel Port­land Island. Die Insel wur­de von einem Māori-Kanuten so benannt, als er hier Trink­wasser suchte und nur Salz­wasser fand. Waikawa bedeutet „saures Wasser“. Auf der Insel gibt es einen automa­ti­schen Leucht­turm.

E

Hawkes Bay

Sonne, Strände, Weinberge

Die Bucht im Osten den Nord­insel wird für ihr sonniges Klima, die hervor­ra­genden Strände und die alten Weinberge geschätzt.

Es ist außerdem eines der größten Obstgebiete des Landes. In Napier, der größten Stadt der Region, findet man eine der dich­testen Konzent­ra­tionen von Art-Deco-Gebäuden auf der Welt. Die Weinberge, auf denen meist Char­donnay und Sauvi­gnon Blanc ange­baut wird, befinden sich alle rund um Napier und Hastings. Über 30 von ihnen sind für Wein­proben zugäng­lich, einige mit eigenem Café oder Garten­re­stau­rant.  Der Golf­platz am Cape Kidnap­pers zählt zu einem der besten in Neusee­land.

Zu Gast in einer Villa in Napier

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die kolo­niale Villa liegt auf dem Bluff Hill, drei Auto- bzw. 15 Gehmi­nuten von Napiers Innen­stadt entfernt.

Die individuell einge­rich­teten Zimmer, die schat­tige Terrasse, ein sonniger Winter­garten und ein gemüt­li­ches Wohnzimmer tragen zum Wohlbe­finden der Gäste bei. Ein kleiner gepflegter Garten lädt ein, die üppige neusee­ländi­sche Flora zu bewundern. Das Früh­stück ist reichhaltig, und die freund­li­chen, neusee­ländi­schen Gastgeber geben gerne Tipps zur Erkundung von Napier und der Hawkes Bay Region.

Napier

Welt­haup­stadt des Art Deco

Die wich­tigste Hafen­stadt an der Hawkes Bay wur­de 1931 durch Erdbeben und Feuer weitge­hend zerstört. Trotz wirt­schaft­li­cher Depres­sion wur­de sie schnell wieder aufge­baut. Statt des bislang gebräuc­h­li­chen neoklas­si­schen Baustils kamen einfa­chere und geome­tri­sche Formen zum Tragen, die vom „Art Deco“ und vom amerika­ni­schen „Spanish Mission Style“ ange­regt waren. Der neuen Architektur eilte der Ruf voraus, erdbeben­si­cher zu sein. Von Architektur-Experten wird Napier heute als die am besten erhal­tene Art-Déco-Stadt welt­weit ange­sehen. Besonders sehens­wert sind das Masonic Hotel, das Crite­rion Hotel, die Country Wide Bank und das Theater mit seinen ägyp­tisch anmu­tenden Säulen und Bögen.

Cape Kidnap­pers

Größte Tölpelko­lonie der Welt

Das Kap erhielt 1769 seinen Namen von dem Seefahrer Kapitän James Cook. Maoris hatten versucht, einen tahi­ti­schen Matrosen der Endeavour zu entführen und wurden dafür mit dem Tod bestraft. Empfehlens­wert ist eine  geführte Exkur­sion mit dem Traktor zu den Feld­ter­rassen des wild­um­tosten Kaps wegen der Tölpelko­lonie, die als größte der Welt gilt. Insge­samt brüten dort über 8000 Paare dieser Seevögel, die zwar hervor­ra­gende Segler sind, sich aber an Land recht unbe­holfen fort­be­wegen.

Von Bluff Hill nach Wellington

330 km | 5:00 h

Weinliebha­bern sei auf der Strecke nach Wellington ein Abste­cher zu den Weingütern bei Mart­inbo­rough empfohlen.

Vor 25 Jahren lebte Mart­inbo­rough noch von Schafen und Schurwolle. Bis ein paar Weinbauern hier ihr Glück versuchten – und am trockensten Ort der neuseeländischen Nord­insel mit ihrem Pinot Noir inter­na­tio­nale Berühmtheit erlangten.

Ruahine Forest Park

Seltene Pflanzen am Ruahine-Gebirge

Der fast 1000 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park schützt den Ruahine Gebirgszug, in dem noch zahlreiche, andern­orts selten gewor­dene Pflanzen wachsen. Es gibt nur wenige Straßen, die den Park erschließen. An ihren Endpunkten beginnen die Wander­wege. Von Palmerston aus erreicht man den Park am besten über Ashhurst und das Pohangina-Tal.

Manawatu Gorge

Grandiose Schlucht zwischen Ruahine und Tararua

16 Kilometer östlich von Palmerston hat sich der Manawatu River eine grandiose Schlucht gegr­aben, die die Gebirgs­züge von Ruahine und Tararua vonein­ander trennt. Ein Eldo­rado für Wild­was­seren­thusi­asten. Aber auch für Auto­fahrer ist die Panora­ma­straße am Steil­ufer eine Herausforde­rung.

Mart­inbo­rough

Vikto­ria­ni­sches Städt­chen mit erstklas­sigen Weinen

Die Stadt mit knapp 1.500 Einwoh­nern wur­de von John Martin gegründet, der die ersten Straßen im 19. Jahr­hun­dert im Muster des Union Jack anlegte. Viele von ihnen sind nach Städten im Ausland benannt, die von Martin besucht wurden. Noch heute gibt es ein paar schöne Kolo­ni­al­bauten, beispiels­weise das Peppers Mart­inbo­rough Hotel von 1892. Rings um die elegante Stadt wird wegen des warmen Klimas Wein ange­baut, haupt­säch­lich Spätburgunder. Die wich­tigsten Wein­güter sind Te Kairanga, Palliser Estate Wines, Dry River, Mart­inbo­rough Vineyard, Murdoch James, Ata Rangi und Craggy Range.

F

Wellington

Schönste Stadt Neuseelands am Naturhafen

Die Haupt­stadt Neusee­lands ist zugleich die schönste des Landes – jeden­falls bei gutem Wetter. Sie liegt auf Hügeln über einem male­ri­schen Natur­hafen.

Allerdings beschert ihr die expo­nierte Lage am Cook Strait zwischen den Inseln jede Menge Wind, was ihr den Beinamen Windy City einge­tragen hat. Wellington ist nicht nur Sitz des Parla­ments und der Regie­rung, sondern auch des New Zealand Symphony Orche­stra und des Natio­nalmuseums Te Papa. Eine Fahrt mit der Standseil­bahn von der Unter- in die Ober­stadt eröffnet einen herr­li­chen Pa­no­ra­ma­blick. Wer sich auch in der Stadt mehr für Natur inter­es­siert, sollte den City Marine Drive entlangfahren (per Auto oder mit gelie­henem Fahrrad) – eine 40 Kilometer lange Straße von der Oriental Bay bis zur Robben­ko­lonie an den Red Rocks.

Zu Gast in einer Villa in Thorndon

2 Nächte | 1x Apartment | Bed & Breakfast

Die großzügige Residenz im vikto­ria­ni­schen Stil wur­de 1890 im histo­ri­schen Stadt­teil Thorndon erbaut und 100 Jahre später von ihren heutigen Besitzern, Neil und Sally, aufs Sorgfäl­tigste restau­riert.

Bunte Fenster­gläser, schmiede­ei­serne Verzie­rungen, das origi­nale Mobiliar und der Stuck an den hohen Decken wirken frisch und neu. Im Sommer ist der Pool auf 26°C Wasser­tempe­ratur erwärmt.

Natio­nalmuseum von Wellington

Legende von Maui

Die Kultur der Maori ist reich an Legenden, die über Jahrhunderte – bis zum Eintreffen der Euro­päer – ausschließ­lich münd­lich weiter­geben wurden. Die Erschaffung Neusee­lands wird in der Legende von Maui beschrieben. Maui, ein Gott, war ein dreister Schwindler, dem es unter anderem gelang, die Sonne dazu zu bringen, die Tage länger zu machen. Seine größte Berühmt­heit erlangte er jedoch, als er mit seinen Brüdern fischen ging und dabei die Nord­insel aus dem Meer fischte, was tradi­tionell als Te Ika a Maui (der Fischzug des Maui) beschrieben wird. Ein leicht schräger Blick auf eine Landkarte der Nord­insel zeigt, wie sehr sie einem Fisch ähnelt. Die Maori glauben, dass der hohe Norden der Schwanz des Fisches ist und der Hafen von Wellington das Maul. Die Maori beschreiben die Südinsel als das Waka (Kanu) und die Stewart-Insel (Rakiura) als den Punga (Anker) von Maui. Im Natio­nalmuseum Te Papa in Wellington wird einem in der Langzeit­aus­stel­lung „Mana Whenua“ die Geschichte der Maori auf anschau­liche Weise näher gebracht.

Mount Victoria

Schönste Aussicht auf Wellington

Mount Vic, wie die Welling­toner ihren Hausberg nennen, ist ein knapp 200 Meter hoher, markanter Hügel, von dem aus man den besten Blick auf die Haupt­stadt Neusee­lands genießt. An der Nordwest­flanke stehen eine im neogo­ti­schen Stil erbaute katholi­sche Kirche aus dem Jahr 1908 und ein 1931 errich­tetes Kloster, an der Westflanke eine grie­chisch-orthodoxe Kirche. Am Fuß des Hügels, der durch einen Berg­rü­cken mit dem südlich gelegenen Mount Alfred verbunden ist, liegen das Kricket­stadion Basin Reserve und das National War Memo­rial.

Von Wellington nach Ohakune

290 km | 4:00 h
Zwischen Wanganui und Raetihi gibt es eine herr­liche Neben­strecke. Die teilweise unge­teerte Piste windet sich durch das dicht bewal­dete, histo­risch inter­essante Whanganui-Tal. Kalkulieren Sie mind 2 Std. extra für diesen Umweg ein.

Kapiti Island

Von der Walfang­sta­tion zur streng geschützten Insel

Das knapp 20 Quad­ratki­lometer große Eiland nörd­lich von Wellington steht unter strengstem Natur­schutz. Im 19. Jahr­hun­dert war Kapiti Island noch Rodungs­gebiet und Walfang­sta­tion mit bis zu 2.000 Einwoh­nern. Dass die Insel ein einzig­ar­tiges natür­li­ches Poten­zial hat, wur­de schon Ende des 19. Jahrhunderts erkannt. 1897 wur­de ein Vogel­schutzgebiet einge­richtet, doch es dauerte noch knapp hundert Jahre, bevor die Insel konsequent renatu­riert wur­de. 1987 wurden die Schafe abtranspor­tiert, seither wächst die ursprüng­l­iche Vege­ta­tion wieder. Ein Jahr später wurden die Ratten vernichtet, was zuvor ange­sichts der Größe der Insel für unmög­lich gehalten wur­de. Heute ist die Vogelviel­falt wieder beinah so vielfältig wie vor 300 Jahren. Auch die Kleine Neusee­landf­le­dermaus, die an ihren ursprüng­l­i­chen Heima­t­orten ausge­rottet ist, hat hier neuen Lebens­raum gefunden. Täglich werden nicht mehr als 50 Menschen auf die Insel gelassen. Bei Reise­gruppen wird eine Kontrolle der Taschen auf Possums, Ratten und Mäuse vorgenommen.

Palmerston North

Bergwälder und klare Flüsse zwischen Vulkan­pla­teau und Ozean

Das Gebiet der Manawatu & Rangiteki Region erstreckt sich vom südli­chen Rand des Zentralen Vulkan­pla­teaus bis nach Wellington west­lich der Hauptgebirgskette. Der Rangi­tikei River ist ein ausgezeichnetes Gewässer zum Forel­len­fi­schen. Im Tal des Rangi­tikei River und dem Hügel­land in der Umge­bung sind gibt es viel Weide­land und viele Farmen, die präch­tige Gärten haben. Auch Golf­plätze gibt es überall in diesem Gebiet. Die zentrale und nörd­liche Ruahine Range ist ein Para­dies für Wanderer und Jäger. Klare Flüsse, attrak­tiver Buchen­wald, Alpen­gipfel tragen zu einigen faszi­nierenden Wande­rungen bei. Im Süden der Region liegt die Univer­si­täts­stadt Palmerston North, eine der größten Provinz­städte.

Otaki Forks

Spaziergang durch einen wuchernden Sekundär­wald

Östlich von Otaki hat der Waiotauru River eine Schlucht ins Berg­land gegr­aben, die im 19. Jahr­hun­dert viele Holzfäller angezogen hat. Davon zeugt noch die dampf­ma­schi­n­enge­triebene Sägemühle am Sheridan Creek, die 1938 den letzten Baum zersägt hat. Inzwi­schen wächst der Sekundär­wald im Tal wieder. Davon kann man sich auf dem Fenceline Loop, einem kurzen Rundweg, überzeugen, der ober­halb eines Camping­platzes beginnt. Wer danach eine Abküh­lung braucht, findet sie im klaren Wasser des Flusses. (hin und zurück: 4 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab 150 Meter)

G

Tongariro National Park

Schneebedeckte Gipfel und immergrüner Regenwald

Der Park im Zentrum der Nord­insel ist einer der wenigen welt­weit, die von der UNESCO zugleich zum Welt­natur- und -kultur­erbe erklärt wurden.

Die drei Vulkane sind immer noch aktiv und zählen zu den höchsten Bergen der Nord­insel. Die Land­schaft ist viel­seitig: sie reicht von den ganzjährig schnee­be­deckten Gipfeln über subalpinen Busch über bis zu den Regenwäl­dern. Die trockene Ostseite ist von Grassteppen geprägt. Die Sessellifte im Parks werden sowohl im Sommer und im Winter betrieben und erleich­tern den Weg in die großar­tige Gipfel­region. Um die Krater der Vulkane breiten sich bizarre Mond­landschaften mit smaragdfarbigen Krater­seen und damp­fenden Spalten aus. Die Häupt­linge und Priester der Maoris werden an den Berghängen der „heiligen“ Berge bestattet. Um dem unkontrollierten Vordringen von Sied­lern und Holzfällern zuvor­zu­kommen, übergab der Häupt­ling Te Heuheu Tukino das Gebiet 1887 an die briti­sche Krone mit der Auflage, es unter Schutz zu stellen. Der Tongariro Park ist damit der zweit­äl­teste Natio­nal­park der Erde.

Zu Gast in einer Lodge bei Ohakune

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben Peter und Heather das Groß­stadt­leben in Auck­land nach vielen Jahren hinter sich gelassen, um sich einen neuen Traum zu erfüllen: ein Leben auf dem Land.

Die kleine Lodge mit vier Gäste­suiten ist fünf Kilometer von Ohakune entfernt, und bis zum Tongariro National Park mit dem welt­be­kannten Tongariro Cros­sing sind es 15 Minuten. Wer auf der Suche nach Ruhe und Entspan­nung oder aber sport­li­cher Betä­tigung ist, wird hier fündig. Die eigene Terrasse, die zu jedem Zimmer gehört, und der weit­läufige Garten mit Pferden, Hühnern, Schafen und vielen gemüt­li­chen Sitzgelegen­heiten laden zum Verweilen ein. Zum Wandern und Radfahren stehen mehrere gekennzeichnete Wege zur Auswahl. Nach erhol­samen Stunden in der Natur kann man den Abend am offenen Kamin bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

Whanganui National Park

Auf einem Wildfluss ins Landes­in­nere

Der Natio­nal­park schützt einen Berg­wald entlang des Whanganui Fluss, der aus dem nörd­li­chen Landes­in­neren kommend bei der Stadt Wanganui (ohne „h“) ins Meer mündet. Bei der Besied­lung der Nord­insel spielte er eine entschei­dende Rolle. Erst fuhren die Maoris auf ihm mit Kanus ins ansonsten undurch­dring­liche Hinter­land hinauf. Später folgten die Euro­päer mit Raddampfern. Heute ist der Fluss ein Eldo­rado für Kanuten – dank seiner 239 Stromschnellen. Eine schmale und zum Teil unge­teerte Ufer­straße führt von Pipi­riki nach Wanganui. Unter­wegs kommt man durch Jeru­salem, eine franzö­si­sche Missi­ons­sta­tion, in der der Dichter, James K. Baxter, aufge­wachsen ist. Einige besonders reizvolle Fluss­ab­schnitte sind jedoch nur zu Fuß über den Mata­ma­teaonga Track zu errei­chen.

Mount Ruapehu

Höchster Berg der Nord­insel

Der meist schnee­be­deckte, aktive Vulkan im Vulcanic Plateau ist mit 2797 Metern der höchste Berg der Nord­insel. An seinen Hängen gibt es mehrere Glet­scher. Im Krater selbst hat sich ein See gebildet. Von allen Vulkanen der Nach­bar­schaft ist der Ruha­pehu der aktivste. Die jüngste Erup­tion begann 2007 ohne jede Vorwar­nung und wur­de von einem siebenmi­nü­tigen Erdbeben begleitet. Die Erup­ti­ons­säule aus Gasen und Asche erreichte eine Höhe von 5.000 Metern. Ein Bergwanderer wur­de schwer verletzt, als ein Felsbro­cken durch das Dach einer Schutzhütte schlug. Vom Whaka­papa Village im Norden führt ein Wanderweg bis zum Kratersee.

Whanganui River

Kajakfahrer und zwei Natio­nalparks

Der mit insge­samt 290 Kilometer drittlängste Fluss Neusee­lands fließt ausschließ­lich durch die Region Manawatu-Wanganui. Anders als sein nörd­li­cher Nachbar, der Waikato River, ist er wesent­lich natur­be­las­sener, da er durch keinen großen Ballungs­raum, dafür aber durch zwei Natio­nalparks fließt und Neusee­lands Zentrum für Flusskajakfahrer ist. Nach dem Ersten Welt­krieg wur­de vergeb­lich versucht, Kriegsheimkehrer in dem bisher undurch­dring­li­chen Urwald anzu­siedeln, die dort Farmen aufbauen sollten. Ein bekanntes Zeugnis für die fehlge­schla­genen „Kolo­ni­sie­rungs­ver­suche“ ist die Bridge to Nowhere, über die niemals ein Zug fuhr. Die 145 km lange Kajak-Tour Whanganui Journey zählt zu den neun Great Walks.

Tongariro Cros­sing

Spekta­kulärste Wande­rung der Nord­insel

Die Überque­rung des Tongariro Massivs wird zu den spekta­kulärsten Tages­wande­rungen in ganz Neusee­land gezählt. Sie führt durch eine Vulk­anwelt, die noch in Bewe­gung ist. Smaragd­grüne Seen glitzern in erstarrter brauner Lava. Hinzu kommen aufregende Weit­blicke während der ganzen Tour, vor allem aber vom Red Crater, dem mit 1886 Meter höchsten Punkt der Wande­rung. (5:45 Stunden, 22 Kilometer, auf: 850 Meter, ab: 1210 Meter)

Mount Ngau­ruhoe

König­li­cher Vulkan im Tongariro Park

Der voll­endet geformte Vulkan thront maje­s­tä­tisch über der wilden Lava­landschaft des Tongariro National Parks. Wer den 2287 Meter hohen Berg erklimmen will, beginnt am besten im Nordwesten. Nach einem anstren­genden Aufstieg durch Lava­schutt wird man mit einem Blick sonders­glei­chen belohnt , der bis zum 130 Kilometer entfernten Mount Tara­naki an der Westküste reicht. (hin und zurück: 6 Stunden, 15,7 Kilometer, auf und ab: 1090 Meter)

Von Ohakune nach Kinloch

160 km | 2:30 h
Bei gutem Wetter sieht man den schnee­be­deckten Mount Ruha­pehu, den höchsten Berg der Nord­insel. In den Mythen der Maori spielt dieser heilige Berg eine besondere Rolle. Danach führt die Strecke in Rich­tung See. Ab Taur­angi folgt man dem Ostufer von Lake Taupo.
H

Lake Taupo

Hinreißende Landschaft um einen Vulkansee

Der größte Binnensee Neusee­lands bedeckt gleich eine Reihe erlo­schener Vulkank­rater. Mehrere Flüsse speisen den See.

Sein Abfluss ist der Waikato River, der die sehens­werten Huka Fälle bildet. Bereits die ersten Europäer waren von der großartigen Land­schaft um den See hinge­rissen. Heute ist der See im Gegen­satz zum benach­barten Lake Roturua noch ziem­lich beschau­lich. Sein Ufer ist nur in der Nähe der Stadt Taupo bebaut. Reizvolle Boots­ausflüge führen zu märchenhaft anmu­tenden Steinmetz­arbeiten junger Maori Künstler.

Zu Gast in einem B&B in Kinloch

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lodge liegt neben einem baum­be­stan­denen Golf­platz, inmitten eines länd­li­chen Wohn­gebietes in Kinloch am Nord­ufer des Lake Taupo.

Bei der Ankunft wird man von den Gastgebern mit Kaffee und Gebäck herz­lich empfangen und will­kommen geheißen. Danach bezieht man eines der drei geräu­migen Gäste­zimmer, die individuell einge­richtet sind und zu denen eine gemein­same Terrasse gehört. In den Tag startet man mit einem Früh­stück mit Müsli, Obst, Brot und Bagels sowie haus­gemachter Marme­lade; auf Vorbe­stel­lung wird gegen Aufpreis auch ein warmes Früh­stück serviert. Kinloch mit Cafés, Restau­rants und eigener Marina ist fußläufig erreichbar; der 800 Meter entfernte See eignet sich zum Schwimmen, Angeln und Kajak fahren, die Umge­bung zum Moun­tai­nbike fahren. Weitere Aktivi­täten gibt es im ca. 20 Kilometer entfernten Taupo, wo beispiels­weise der Mt Tongariro Alpine Cros­sing Trail startet.

Mine Bay

Felsenkunst der Maori

Vor über tausend Jahren führte Ngato­roi­rangi, der visio­näre Maori-Navi­gator und Entde­cker, die Stämme der Tuwharetoa in die Region von Taupo. Ihm zu Ehren schnitzte der Künstler Matahi in den 1970ger Jahren ein zehn Meter hohes Bild in eine Felsgrotte in der Mine Bay, die zum Wahrzei­chen des Lake Taupo geworden ist. Um dem multikulturellen Charakter Neusee­lands Rech­nung zu tragen, fügte Matahi außerdem zwei kleinere Figuren im kelti­schen Design hinzu.

Great Lake Walkway

Wandern und Radeln am Seeufer

Der Wanderweg, der von Lions Club gesponsert wur­de und daher auch Lion's Walk genannt wird, gehört zu den belieb­testen in der Gegend. Er beginnt am Hafen von Taupo und führt unmit­telbar am Seeufer entlang nach Süden. Wem die zehn Kilometer  bis zur Five-Mile-Bay zu lang sind, kann auch ein Fahrrad benutzen. Unter­wegs sieht man ständig auf den Mount Ruha­pehu, der maje­s­tä­tisch über der Bergwelt jenseits des Sees thront.

Von Kinloch nach Pirongia

203 km | 3:00 h

Cambridge

Rinder, Pferde und Schafe in englisch anmu­tender Umge­bung

Etwa eine halbe Auto­stunde südöst­lich von Hamilton liegt das sehr englisch wirkende Städt­chen Cambridge. Im Umland grasen Rinder, Pferde und natür­lich Schafe. Aus den Gestüten der Umge­bung sind viele Renn- und Springpferde hervor­gegangen. Vor den Toren der 13.000-Einwohner-Stadt liegt der Stausee Lake Kara­piro, eine der besten Ruder­stre­cken der Welt, wo 1978 und 2010 die Ruder-Welt­meis­ter­schaften ausge­tragen wurden.

I

Waikato

Mittelgebirge und Sümpfe am Waikato River

Die Region südlich von Auck­land ist nach dem Waikato River benannt. Der längste Fluss Neusee­lands entspringt an den Hängen des Mount Ruapehu im Zentrum der Nord­insel und fließt 425 Kilometer weiter nord­öst­lich in die Tasmansee.

Rings um den Fluss dehnt sich eine fruchtbare Tief­ebene aus, wo es neben inten­siver Land­wirt­schaft auch noch die ursprüng­l­i­chen Torfsümpfe gibt. Östlich und west­lich schließen sich Mittelgebirge an, deren sanfte Hügel meist bewaldet sind. Waikato war eines der wich­tigsten Sied­lungs­gebiete der Maori und in den Neusee­landkriegen um 1860 hart umkämpft. Noch heute lebt der König der Māori, Tuhe­itia Paki, in Waikato.

Zu Gast in einem Country House am Waipa River

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Country House liegt auf einer ehema­ligen Farm im Tal des Waipa Rivers. Zu den Waitomo Caves fährt man 20 Minuten.

Der Blumen­garten, der das Anwesen umgibt, wird oft für Hoch­zeitsfeiern genutzt. Besonders schön ist er am Morgen, wenn alles in ein zauber­haftes Licht getaucht wird und zahl­lose Vögel ein Konzert anstimmen. Früh­stück wird daher auch am liebsten im Freien serviert. Wer Waikato erkunden möchte, ist hier gut aufge­hoben, aber auch, wer in stiller Umge­bung ein Buch lesen oder die Seele baumeln lassen möchte.

Te Awamutu

Maori Sied­lung mit kriege­ri­scher Geschichte

Die Maori Sied­lung bei Cambridge spielte in den Landkriegen Mitte des 19. Jahrhunderts eine Rolle. Hier war der Wider­stand gegen die engli­sche Besatzung besonders heftig, was später Stoff für den Film „Rewi's last Stand“ wur­de. Nach dem Krieg wurden die Stämme enteignet und engli­sche Vete­ranen auf dem Gebiet ange­siedelt. Ein Museum erin­nert an diese Geschichte. Im Waipa Kokiri Arts Centre wird Maori-Kunst ange­boten.

Tree Church

Gewach­sene Kirche in spirituellem Landschaftgarten

Man muss nicht fromm sein, um von dieser Kirche begeis­tert zu sein. Sie ist inspi­riert von den Behausungen der Hobbits aus Herr der Ringe und steht in einem großen Landschafts­garten. Sie wur­de nicht gebaut, sondern ist seit 2011 gewachsen. Die Wände bestehen aus Hecken, das Dach aus Schlingpflanzen. Neben der Kirche, die mehr als hundert Personen fasst, gibt es ein Labyrinth, das sich an den Mauern von Jericho orien­tiert.

Waitomo Caves

Im Schleppkahn durch die Wund­er­höhle

Südlich von Hamilton in der Waikato Region gibt es ein natür­li­ches Labyrinth zu entde­cken. Riesige unter­irdi­sche Höhlen sind mit Stalak­titen und Stalag­miten verziert – Forma­tionen, deren Entste­hung Millionen von Jahre gedauert hat. Besu­cher können in einem Schleppkahn auf dem Wasser durch die Dunkelheit treiben und die Schön­heit und tiefe Stille der Höhle bewundern, in der die Glühw­ürmchen über den Köpfen wie ein unter­irdi­scher Ster­nenhimmel wirken. Wer von der faszi­nierenden Karst­landschaft, in der die Flüsse unter der Erde verschwinden,noch nicht genug hat, kann eine Wande­rung auf dem Ruakuri Walk anschließen, die zum Teil durch enge Tunnel führt. (2:30 Stunden, 7 Kilometer, auf und ab: 90 Meter)

Von Pirongia nach Waipoua Forest

373 km | 5:00 h
Auf der Route nach Norden kommt man durch Auck­land, Neusee­lands einzige Millio­nen­stadt mit dichtem Verkehr. Über Dargaville fährt man auf der West­seite Rich­tung Norden. Auf dem Weg lohnt sich ein Stopp im Kauri-Museum bei Matakohe.

Puhoi

Deutsch-böhm­i­sches Dorf am Puhoi-River

Das Dorf am Puhoi-River wur­de 1863 von deutsch-böhm­i­schen Sied­lern gegründet. Unter dem Verspre­chen, 40 Acres Land für jeden Erwach­senen, plus 20 Acres für jedes Kind im Alter zwischen 5 und 18 Jahren zu erhalten, kamen insge­samt sechs Gruppen mit zusammen etwas über 200 Sied­lern. Sie spra­chen Eger­ländisch, einen nordbay­ri­schen Dialekt. Bis zum 1. Welt­krieg betrach­teten sich die Einwohner von Puhoi als Deut­sche. Wegen der antideut­schen Ressenti­ments, die damals in Neusee­land aufkamen, wurden sie fortan als „Bohe­mians“ bezeichnet. Auch das 1876 gegrün­dete German Hotel heißt heute Puhoi Hotel.

Kawau Island

Vom Boll­werk der Maoris zum Privat­park des Gouver­neurs

Die Insel im Hauraki Golf war im 18. Jahr­hun­dert ein Boll­werk des Wider­stands der Maori gegen die euro­päi­schen Einwanderer. Im 19. Jahr­hun­dert wur­de die zwei Quad­ratki­lometer große Insel vom dama­ligen Gouver­neur Neusee­lands gekauft und als privater Rückzugsort benutzt. Damals entstand das Mansion House, das heute unter Denkmal­schutz steht. Das umliegende Land wandelte er mit eingeführten Pflanzen und Tieren in einen bota­ni­schen Garten und einen Zoo um. Dabei wur­de die ursprüng­l­iche Natur zerstört. So fraßen etwa die eingeführten Kängurus das Unter­holz und zerstörten so den Lebens­raum der Kiwis.

Matakana River Tours

Mit dem Boot durch eine idylli­sche Fluss­landschaft

Der Matakana River entspring östlich von Wellsford und mündet nach gut zwölf Kilome­te­tern bei Warkworth ins Meer. Trotz seiner Kürze ist er histo­risch und geographisch von Bedeu­tung. Ein schönes Erlebnis ist die gemäch­liche Bootsfahrt mit Matakana River Tours. Täglich werden einstün­dige Fahrten ange­boten. Die Abfahrts­zeiten richten sich nach den Gezeiten. Snacks und Getränke werden ange­boten.



Hakar­i­mata Range

Ausblicke über die Waikato-Ebene

Hakar­i­mata Range ist eine Bezeich­nung für die Hügel und Küstenzüge der neusee­ländi­schen Region Waikato, die sich zwischen der Flut­ebene des Waikato River und der Tasmansee erstre­cken. Teile des Gebietes sind durch Landschafts­schutzgebiete bei den Orten Huntly und Ngaru­a­wahia sowie den Pirongia Forest Park geschützt. Es gibt mehrere Wander­wege durch die Berge, die einen guten Ausblick auf die Waikato Plains darunter bieten. Der Weg führt nach einem steilen Aufstieg durch den Wald auf dem Höhenzug entlang und zu schönen Aussichts­punkten. (Hin und zurück: 9,5 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 535 Meter)

J

Waipoua Forest

Durch den Urwald zum „Gott des Waldes“

Vor Ankunft der Euro­päer war Neusee­land in weiten Teilen bewaldet. Auf der Nord­insel gab es riesige Bestände an Kauri-Fichten.

Die Urwald­riesen gehören zu den größten Bäumen der Erde und werden über 50 Meter hoch. Da das Hart­holz sehr begehrt war, haben Holzfäller im 19. Jahr­hun­dert fast alles abge­holzt. Nur in den abge­legenen Gebieten nörd­lich von Dargaville sind Rest­be­stände übrig geblieben, die 1952 zum Natur­schutzgebiet erklärt wurden. Im Waipoua Forest befinden sich einige gewal­tige Kauri Bäume, unter anderem der über 2.000 Jahre alte Tane Mahuta, was in der Maori Sprache so viel wie „Gott des Waldes“ bedeutet. Durch den Urwald führen mehrere Tages­wande­rungen unter­schied­li­cher Länge, über die man im Visi­tors Centre im Park Auskunft erhält.

Zu Gast in einer Lodge am Rande des Urwalds

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x 3 Gang Dinner (á la carte) pro Person

Das Hauptgebäude der luxu­riösen Lodge, die am südli­chen Rand des Waipoua Forest – dem bedeu­ten­dsten Kauri­wald der Welt – liegt, diente früher als Haupt­haus einer Schaffarm.

Inzwi­schen findet auf dem Farmge­lände Auffor­s­tung von Kauri­wald in großem Stil statt. Gäste werden in elegant renovierten Suiten separat vom Haupt­haus unter­ge­bracht. Aufgrund der abge­legenen Lage der Lodge bietet es sich an, sich abends von der Gourmetküche der Lodge mit einem mehrgängigen Dinner verwöhnen zu lassen.

Ausflug (OPTIONAL)

Nachtwanderung durch den Waipoua Forest (4 Stunden, englisch)

Die Nach­twande­rung führt zu den Kauri-Riesen des Waipoua Forests. Besonders in der Dunkelheit ist der einzig­ar­tige Urwald in einen geheim­nisvollen Zauber gehüllt.

Koro Carman, ein sympathi­scher Maori aus der Hoki­anga Gegend, führt seine Gäste in die Pflanzen- und Tierwelt des Waldes ein. Seine Tour beginnt in der Abenddämme­rung und dauert vier Stunden. Unter­wegs erklingen Maori-Gesänge. Tradi­tionelle Geschichten und Mythen werden erzählt. Ein Geheim­tipp für alle, die etwas Besonderes abseits der Touris­ten­ströme erleben wollen.

Te Matua Ngahere

Vater des Waldes

In der Sprache der Māori bedeutet der Name des Baumes „Vater des Waldes“. Der Baum ist zwar nied­riger als der Tāne Mahuta, hat aber mit 16,50 Metern den größten Stamm­umfang aller Bäume in Neusee­land. Sein Stamm ist über 10 Meter hoch, seine Gesamt­höhe betrug fast 30 Meter. Mit ehemals 208 Kubikme­tern hat er nach dem Tane Mahuta das zweitgrößte Volumen aller Bäume in Neusee­land. Er wird im Jahr von etwa 50.000 Besu­chern besich­tigt. Sein Alter wird auf zwischen 2000 und 3000 Jahre geschätzt. Er ist ein Über­rest eines Regen­waldes, der einst auf der North Auck­land Peninsula wuchs. Auf dem Baum wachsen fünfzig weitere Pflanzen­arten.

Tāne Mahuta

Gotte des Waldes

Der Baum zählt mit über 51 Metern zu den größten heute noch lebenden Bäumen und ist der größte bekannte Kauri-Baum. Sein Umfang in Boden­nähe beträgt mehr als 13 Meter, was einem Durch­messer von knapp 4,4 Metern entspricht. Die Stammhöhe vom Erdboden bis zum Kronen­an­satz beträgt fast 18 Meter und das Stamm-Volumen 245 Kubikmeter. Erst in 18 Metern Höhe weist der Baum Äste auf. Der Urwaldgigant, dessen Alter unbe­kannt ist,  wurde erst 1928 durch Nicholas Yakas bei Straßenbau­arbeiten entdeckt. Der Name des Baumes stammt aus der Sprache der Māori und ist nach dem gleich­na­migen Gott des Waldes Tāne benannt.

Von Waipoua Forest nach Russell

134 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Die kurze Strecke von West nach Ost schlängelt sich zuerst durch den Kauri-Urwald von Waipoua. Ab Omapere fährt man parallel zum Hoki­anga Harbour, an dessen anderer Ufer­seite riesige Sanddünen zu bestaunen sind.

Ngawha Springs

Urige, einfache Bade­anlage

Den heißen Quellen von Ngawha Springs wird heilende Wirkung zuge­spro­chen. Die einfache, rustikale Anlage, deren Umkleiden leider nicht ganz sauber sind, steht im krassen Gegen­satz zu den touris­tisch stark erschlos­senen, hoch­modernen SPA-Bädern in Rotorua. Kurz hinter Kaikohe rechts abbiegen. Hinter der ersten Anlage mit Bretter­zaun gibt es ganz am Ende des Fahr­weges rechts von dem alten Hotel noch weitere Becken – sehen Sie selbst, welche/ob Ihnen eine davon zusagt. Vorsicht: Metallschmuck ablegen (färbt sich sonst schwarz) und erst am nächsten Tag wieder anziehen.

K

Bay of Islands

Subtropische Vegetation, Badebuchten und 150 Inseln

Als der briti­sche Seefahrer James Cook die weite Bucht 1769 entdeckte, war er von den mehr als 150 Inseln beein­druckt, die teils felsig, teils grün bewach­senen aus dem Meer herausragen.

Sie sind Teil eines ertrun­kenen Tals, das nach der letzten Eiszeit vom Meer geflutet wur­de. Mit ihrer subtro­pi­schen Vege­ta­tion, ihren Bade­buchten und teils unbe­wohnten Inseln ist die Bay of Islands heute ein beliebtes Urlaubs­ziel für die Einwohner Auck­lands. Für die Geschichte Neusee­lands spielt die Bucht eine besondere Rolle. Hier sind sich Euro­päer und Maori zum ersten Mal begegnet. In Wait­angi wur­de 1840 der Vertrag zwischen der briti­schen Krone und den Maori-Häupt­lingen geschlossen, der bis heute maßgeb­lich für die Verfassung ist. Die histo­ri­schen Gebäude stehen noch und sind Teil eines sehens­werten Frei­lichtmuseums.

Zu Gast in einem Cottage in einer Bucht

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Umgeben von einem großen Garten liegen die prak­tisch einge­rich­teten Cottages in einer schönen Bucht bei Russell.

Alle vier Cottages haben eine kleine Küche, einen großen Schlaf- und Wohnraum, einen sepa­raten Eingang und eine große Veranda, von der man einen Blick aufs Wasser hat. Die Gastgeber, Jenny und Peter, servieren im Haupt­haus ein reichhal­tiges Früh­stück mit Früc­hten aus dem Garten und Eiern von den eigenen Hühnern. Am kleinen Kies­strand des Grund­stü­ckes liegt ein Ruderboot, das Gäste gerne benutzen können, wenn nicht gerade Ebbe ist. Der Ort Russell, in dem es neben Museen, Restau­rants und Geschäften auch einen versteckt liegenden, sandigen Bade­strand und eine Anlege­stelle für Ausflugsboote gibt, ist in wenigen Minuten mit dem Auto erreichbar.

Ausflug (OPTIONAL)

Segeltörn Bay of Islands (ganztägig, englisch, Kleingruppe)

Mit über 15.000 km Küste verspre­chen die unbe­rührten Küstenge­wässer Neusee­lands einen herr­li­chen Urlaub für alle, die eine Auszeit auf dem Wasser suchen.

Die vielen kleinen Inseln und Buchten der Bay of Islands lassen sich am Besten auf einer Segel­yacht erkunden. Die Tour beginnt vormit­tags im Hafen von Russell mit einem Skipper, der einem gerne erzählt, warum Segeln eine der Natio­nalsport­arten Neusee­lands ist. Zur Mittags­pause wird eine geschützte sandige Bucht auf einer der Inseln ange­steuert, in der dann ein leckeres Pick­nick-Lunch serviert wird. Je nach Wetter­lage und Inter­esse der Teil­nehmer gibt es die Möglichkeit zu Schnor­cheln, Schwimmen, Angeln oder zu einem kleinen Entde­ckungs­spa­ziergang auf der Insel. Bei einer „non-exclusive“ Tages­tour segelt man in einer Klein­gruppe, je nach Segeljacht maximal 8 bzw. 12 Tagesgäste. Auf Anfrage kann über Umfulana aber auch ein exklusiver Charter als Tages- oder Mehr­tages­ausflug gebucht werden.

Wait­angi

Geburtsort des neuzeit­li­chen Neusee­lands

Am 6. Februar 1840 wur­de in einem Zelt vor dem „Treaty House“ (siehe Bild links) der Vertrag von Wait­angi von Vertre­tern Großbri­tan­niens und einigen Maoriführern gemeinsam rati­fi­ziert. Durch diesen Staats­ver­trag wur­de Neusee­land offi­ziell eine Kolonie und gehörte somit zum Briti­schen Empire. Dieses Datum wird als „Geburts­stunde“ des modernen Neusee­land gesehen. Daher ist der 6. Februar der Natio­nalfei­ertag des Landes, genannt Wait­angi Day. Auf dem Gelände des Treaty House kann man ein Versamm­lungs­haus der Maori (Te Whare Runanga) und ein Bootshaus mit geschnitzten Maori-Kanus besich­tigen.

Hundert­was­ser­toilette

öffent­li­ches WC von Kawakawa

Die öffent­liche Toilette in der Gilles Street wurde von Friedensreich Hundert­wasser errichtet. Der öster­rei­chi­sche Künstler lebte von 1973 bis zu seinem Tod 2000 in Kawakawa. Geschwun­gene Linien und unregelmäßige Keramikfliesen inte­grieren kleinste Skulpturen und sogar einen leben­digen Baum. Funk­tional unter­scheidet sie sich nicht von anderen Bedürf­nis­an­stalten. So dient eine Seite den Bedürf­nissen der Frauen, eine denen der Männer. Die 1999 eröffnete Toilette ist die Haupt­at­trak­tion von Kawakawa und die meistfotogra­fierte Toilette Neusee­lands.

Von Russell nach Auck­land

231 km | 4:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Auf dem Weg nach Auck­land fährt man über Whangarei gen Süden. In Whangarei gibt es nicht nur Wasser­fälle, sondern auch einen neu ange­legten Yacht­hafen ('Marina') mit kleinen Shops & Cafes zu besich­tigen.

Tutukaka Coast

Strandspa­ziergänge, Kajakfahren und Schnor­cheln in kris­tallklarem Wasser

Die Küste liegt abseits der Haupt­rei­se­route zwischen Whangarei und der Bay of Islands. Subtro­pi­sches Klima, einsame Buchten, weiße Sand­strände und Klippen, an denen Pohutukawa Bäume wachsen, machen den Küsten­streifen zu einem der schönsten in Neusee­land. Hier kann man Strandwande­rungen unter­nehmen, mit dem Kajak kleine Buchten erkunden, Schnor­cheln, Wellenreiten oder zum Tauchen zu den Poor Knights Inseln segeln, wo es in den kris­tallklaren Gewäs­sern bunte Fische zu entde­cken gibt. Die Gegend um die benach­barten Whangarei Heads bietet außerdem eine Viel­zahl an Wandermög­lichkeiten.

L

Auckland

Weltstädtisches Flair in der City of Sails

Rund ein Drittel der gesamten Bevöl­ke­rung Neusee­lands lebt in der Haupt­stadt auf einer schmalen Landbrücke zwischen Zentrum der Nord­insel und dem North­land.

Die Metro­pole wird von zwei Seiten von Meer umgeben: Im Westen mündet der Manukau Harbour in die Tasma­ni­sche See, im Osten liegt der Hauraki Golf mit zahl­losen Inseln und Halb­in­seln, die in den Pazi­fi­schen Ozean übergehen. Die Meer­nähe löst eine Begeiste­rung zum Segeln bei den Stadt­be­woh­nern aus, was ihr den Namen „City of Sails“ einge­tragen hat. Vor allem an Woche­n­enden schmü­cken zahl­lose Segel den Hauraki Golf. Das Zentrum, das erst 1840 gegründet wur­de, beein­druckt durch den welt­städ­ti­schen Kern um den Natur­hafen. Ansonsten domi­niert die in ganz Neusee­land vorherr­schende einstö­ckige Holzbauweise.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel im Zentrum

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gebäude von 1841, im histo­ri­schen Bezirk von Auck­land, diente von Anfang als Hotel und ist damit eines der ältesten in der Stadt.

Nach einem Brand in den 1920er Jahren wur­de es im Art-Deco-Stil neu erbaut. Während anderswo Altes abge­rissen und durch Neues ersetzt wur­de, haben die heutigen Besitzer die Art-Deco-Elemente restau­riert und in einen modernen Kontext gesetzt. Herausge­kommen ist eines der inter­essan­testen Boutique-Hotels in Neusee­land. Die meisten der individuell einge­rich­teten Zimmer grup­pieren sich um einen Innenhof –  eine Oase der Ruhe, wo man auspannen, Wein trinken oder lesen kann.

Queen Street

Auck­lands ange­sagte Shoppingmeile

Die Hauptschlag­ader von Auck­land führt von Queens Wharf an der Waterfront drei Kilometer nach Süden. Sie wird von Bürotürmen, Banken und Versi­che­rungen gesäumt, aber auch von Repräsentativ-Bauten aus der Kolo­ni­alzeit und vielen Jugend­stilhäusern, in denen es gute Geschäfte, Restau­rants und Boutiquen gibt. Die Straße mit den meisten Restau­rants ist die Vulcan Lane, eine Quer­straße der Queen Street. Mittags und abends herrscht Hoch­be­trieb.

Sky Tower

Sky Jumps vom höchsten Fern­sehturm der südli­chen Hemi­sphäre

Mit 328 Metern ist der Sky Tower von Auck­land der höchste Fern­sehturm der südli­chen Hemi­sphäre. Der 1997 fertig­ge­stellte Tower besitzt drei Aussichts­platt­formen: auf 182 Meter Höhe, auf 191 Meter und eine weitere unter freiem Himmel auf 220 Meter Höhe. Die unterste Aussichts­platt­form hat einen Glasboden. Ein Dreh­re­stau­rant und eine Bar drehen sich in 60 Minuten um die eigene Achse. Von der obersten Platt­form aus werden Sky Jumps gemacht. Dabei werden die Springer durch ein elek­tro­nisch gesteuertes Seil abge­bremst, sodass sie nie die freie Fallge­schwin­digkeit errei­chen.

Auck­land Art Gallery

Größte Kunst­galerie Neusee­lands

Die  Galerie beherbergt eine Samm­lung von über 15.000 Werken aus unter­schied­li­chen Epochen. Neusee­ländi­sche und euro­päi­sche Künstler werden ausge­stellt; viele Kunst­werke der breiteren Pazi­fik­region sind eben­falls zu sehen. Darunter befinden sich Kunst­werke, die von neusee­ländi­schen und briti­schen Künst­lern wie Colin McCahon, Marti Fried­lander und Frances Hodgkins stammen und in einigen Fällen der Galerie von den Künst­lern selbst gespendet worden sind.

Auck­land

Mietwagenabgabe

Auck­land

28 km | 26 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Auck­land Airport

22 Tage
ab 3.199,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimabeitrag

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Empfohlene Reisezeit: September–Mai

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Brinka Hellack

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