Ålesund

Bunte Häuser im Jugendstil: Ålesund

Bunte Häuser im Jugendstil: Ålesund

Norwegisches Zentrum der Art Nouveau

Ålesund erstreckt sich über mehrere kleine Inseln im Westen Norwegens, am Europäischen Nordmeer. Bei einem verheerenden Brand im Januar 1904 wurde ein großer Teil des ursprünglichen Stadtkerns von Flammen zerstört. In nur einer Nacht brannten über 800 Häuser nieder. Auf nahezu wundersame Weise starb dabei jedoch nur eine einzige Person. Für den Wiederaufbau erhielt Norwegen Hilfe aus aller Welt. Allen voran Kaiser Wilhelm II., großer Fan und regelmäßiger Besucher Norwegens, entsandte unmittelbar erste Schiffe mit Hilfsgütern, die bereits drei Tage nach dem Brand im norwegischen Hafen eintrafen. Auf der Suche nach Arbeit zog es nun zahlreiche Architekten und Handwerker in die Stadt, die sich am Wiederaufbau beteiligten. Es entstand ein neues Stadtzentrum ganz nach dem Geschmack der Zeit. Bunt gestrichene Häuser im Jugendstil mit kleinen Türmchen und floralen Ornamenten säumen seitdem die Straßen der Innenstadt und haben Ålesund zum norwegischen Herzstück der Art Nouveau gemacht. Seit den 1970er Jahre stehen die historischen Gebäude unter Denkmalschutz und beherbergen heute zahlreiche Boutiquen, Cafés und Galerien.



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Sehenswürdigkeiten Ålesund

Aksla

Panoramablick über die Stadt

418 Stufen führen vom Stadtpark aus hinauf zum Aksla. Der Berg ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Ålesund. Die Aussichtspunkte Fjellstua und Kniven bieten eine einmalige Sicht über die Dächer der Stadt, vor der Kulisse der Sunnmøre-Alpen.
Mit dem Auto oder dem Stadtzug kann der Aufstieg auch ganz komfortabel erfolgen.

Alnes Fyr

Leuchtturm auf Godøy

An der nördlichen Küste der kleinen Insel Godøy liegt das beschauliche Fischerdörfchen Alnes. Rot und weiß gestreift ragt die bekannteste Sehenswürdigkeit des Örtchens rund 22 Meter in die Höhe. Der historische Leuchtturm wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. Als Relikt der norwegischen Seefahrtsgeschichte steht er heute unter Denkmalschutz. Im Innenraum befindet sich heute eine kleine Ausstellung zum lokalen Kunsthandwerk.

Mehr Info:
www.visitnorway.de

Brandal/Kvitneset

Spuren aus dem Zweiten Weltkrieg

Kvitneset liegt an der Nordspitze von Hareidlandet am Eingang zum Storfjord und zum Breisundet. Die Gegend um Kvitneset ist aus dem Zweiten Weltkrieg bekannt, als die Deutschen hier von 1941 bis Kriegsende Küstenfestungen errichteten. Viele dieser Stellungen sind auch heute noch sichtbar, auch wenn einiges zerfallen und zugewachsen ist. In Kvitneset musste sich die örtliche Bevölkerung am Bau der Festung beteiligen, die unter anderem Schießstände, Gefangenenlager, Kommandobunker, Panzerabwehrstellungen und eine Reihe von Tunneln und Löchern in den Felsen zur Lagerung von Munition beinhalteten. Als die Deutschen 1941 nach Brandal kamen, zogen sie in Privathäuser ein und nutzten die Schule des Dorfes als vorübergehendes Hauptquartier. Heute wird das Gebiet als Weidefläche für Schafe genutzt und ist auch ein beliebtes Wandergebiet. Man kann entweder bis Kvitneset fahren und dort parken oder im Zentrum von Brandal und von dort aus die ca. zwei Kilometer zu Fuß zu gehen

Giske Kirke

Marmorkirche aus dem 12. Jahrhundert

Nordwestlich von Ålesund erstreckt sich die Kommune Giske über zahlreiche kleine Inseln. Im Süden der gleichnamigen Insel Giske, die zu den vier größten Inseln der Kommune zählt, befindet sich eine historische Marmorkirche, erbaut um 1150. Ursprünglich befand sie sich als private Kapelle im Besitz der adeligen Giske-Familie. Noch heute finden hier Gottesdienste statt. Der Marmor ist allerdings mittlerweile weiß getüncht und schaut nur noch an wenigen Stellen hervor.

Papageientaucher-Safari

Geführter Ausflug zum Vogelberg

Die kleine Insel Runde liegt an der Küste von Sunnmøre. Im Frühjahr, zum Beginn der Brutzeit, suchen hunderttausende Vögel das kleine Eiland auf und nisten in den Felswänden, die bis zu 250 Meter emporragen. Vom nahe gelegenen Museum werden geführte Wanderungen zu den Brutkolonien angeboten. Besonders den niedlichen Papageientauchern kommt man bei dem abendlichen Ausflug ganz nah. Unterwegs erfahren Sie von dem Guide viel Interessantes über die Insel selbst, die nicht nur als Vogel-, sondern auch als Schatzinsel bekannt ist.

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