Individuelle Rundreise / Entlang der Westküste Norwegens
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Norwegischer Fjord: sanfte Gipfel, wilde Täler

Auf dem Landweg entlang der Postschiffroute

Fjorde, Fjelle, malerische Städte

Die Reise führt entlang der majestätischen Fjorde der Westküste bis nach Ålesund, dem norwegischen Herzstück der Art Nouveau am Europäischen Nordmeer. Schnell offenbart sich eine Besonderheit: In kaum einem anderen Land reicht das Gebirge so nah an die Küste. Der Rückweg führt dann durch das Inland, vorbei an den schroffen Gipfeln des Nationalparks Jotunheimen, dem sagenumwobenen „Heim der Riesen“ bis in die Hauptstadt.
Übernachtet wird in urigen Fjorddörfern, historischen Hafenstädten und abgelegenen Fjellregionen – einige der Unterkünfte zählen sogar zu den ältesten Hotels des ganzen Landes. Dabei ist der Weg von Station zu Station schon selbst Teil des Ziels. Denn die Norwegischen Landschaftsrouten vermögen mit zahlreichen Aussichtspunkten und Wandermöglichkeiten ganz von alleine ihre Geschichten zu erzählen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Kiel Fährhafen nach Oslo

Fähre

Von Kiel Fähr­hafen nach Oslo

Dauer: 20:00 Stunden
Die Fähre wird von der Reederei Color Line betrieben.

Kieler Bucht

Bade­strände und grünes Hinter­land
Bade­strände, maritime Städte und Häfen, sowie ein flaches und grünes Hinter­land machen die Bucht rings um die Kieler Förde zu einem nordi­schen Urlaubs­pa­ra­dies. In der Region befinden sich besonders gut ausge­baute Fahr­rad­wege, zum Beispiel der Ostseeküsten-Radweg, auf dem man den großen Kähnen und Kreuzfahrt­schiffen draußen auf dem Meer zuschauen kann. Bei Kiel, wo sie in die Förde einfahren, kommen sie besonders nah an die Küste. Die Luft­tempe­raturen sind gemäßigt und eignen sich auch ideal für eine Wande­rung entlang der Küste. Nur im Sommer steigen die Tempe­raturen auf über 20 Grad.

Von Oslo nach Lillesand

Von Oslo nach Lillesand

292 km | 4:00 h

Tele­mark

Norwegen in Miniatur
Bei der Tele­mark handelt es sich um eine histo­ri­sche Land­schaft Norwe­gens, die sich vom Skagerrak bis zur Hard­angervidda erstreckt und den Übergang zwischen Ost-, Süd- und Westnor­wegen darstellt. Das sprach­liche Spektrum reicht von tradi­tionellen Dialekten bis hin zu einem stan­dard­nahen Ostnor­wegisch, die Land­schaft umfasst Gebirgs­landschaften genauso wie Küsten­streifen. Die Städte sind geprägt von ihrer Vergan­gen­heit als Handels- und Seefahrts­orte. So wird die Tele­mark in ihrer Viel­falt auch gerne als „Norwegen in Miniatur“ bezeichnet.

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Gräberfeld von Borre

Begräb­nis­stätten einer sagen­umwobenen Königsdy­nastie
Bei den Grabhügeln in Horte, am west­li­chen Ufer des Oslofjords, handelt es sich der Sage nach um die Gräber von Ynglinger-Königen. Jene halb­legendäre Königsdy­nastie gilt als das älteste Königsge­schlecht Schwe­dens und die sagen­umwobene Geschichte um ihren Stammbaum ist mit der Ynglingatal und der Ynglin­ga­saga ein fester Bestand­teil der nordi­schen Mytho­logie. Ab Mitte des 9. Jahrhunderts n. Chr. ist ein norwegi­scher Zweig der Ynglinger durch die Person des Halvdan Svarte histo­risch belegt.

Risør

Sehr gut erhal­tene Holzhaus­stadt
Die kleine Stadt an der Küste, auf halbem Weg zwischen Oslo und Kris­ti­an­sand, wird auf Norwegisch auch „Trehusbyen“, also „Holzhaus­stadt“ genannt wird. Sie besteht aus schönen, denkmalge­schützten Holzhäusern, die ein wich­tiges Element der norwegi­schen Kultur sind. Im Sommer 1861 fielen rund 250 alte Häuser einem Brand zum Opfer. Aufgrund der Bedeu­tung Risørs als Seefah­rer­stadt, halfen Architekten und Hand­werker aus ganz Europa, die Stadt wieder aufzubauen. Heute führt in den Sommermo­naten ein einheimi­scher Wachtmann jeden Mitt­wo­ch ­Be­su­cher durch die Stadt und bringt ihnen ihre Geschichte näher. Auf dem Risørflekken, einem großen, weißen Stein ober­halb der Stadt, der als Seezei­chen für Segel­schiffe diente, kann man einen schönen Blick auf die Stadt genießen. Er ist über einen Spazierweg vom Markt­platz aus in ca. 15 Minuten zu Fuß errei­chen.
A

Kristiansand

Weiße Holzhäuser und Sandstrände

Kris­ti­an­sand ist die sechstgrößte Stadt Norwe­gens. Ihre Altstadt Posebyen ist geprägt von weißen Holzhäusern, die charak­te­ris­tisch für Südnor­wegen sind.

Im Zentrum befinden sich die neugo­ti­sche Domkirke und das Sørlan­dets Kunst­museum, in dem norwegi­sche Kunst von 1800 bis heute ausge­stellt wird. Kris­ti­an­sand ist einer der Orte mit den meisten Sonnen­stunden in Norwegen, und auch das Meer eignet sich in den Sommermo­naten zum Baden. Daher haben die Sand­strände – allen voran der Stadt­strand Bystranda – regen Zulauf. Ein beliebter Treff- und An­zie­hungs­punkt ist auch der Hafen Fiskebrygga, wo die Fischhändler ihren Fang verkaufen und man in gemüt­li­chen Restau­rants frische Garnelen und Muscheln genießen kann. Nor­we­gens größter Zoo, in dem es neben Löwen und Tigern, Affen, Geparden, Reptilien und norwegi­schen Wild­tieren auch einen Wasser­park und ein Pira­ten­dorf gibt, ist ca. zehn Minuten von der Innen­stadt entfernt. Weitere Sehens­wür­digkeiten sind u. a. die Rundbau­fes­tung Chris­ti­ansholm aus dem 17. Jahr­hun­dert und das Kano­nenmuseum in der Festung Møvik, die von der deut­schen Marine im Zweiten Welt­krieg errichtet wur­de.

Zu Gast in einem Hotel in Lillesand

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das male­ri­sche Gebäude aus dem 19. Jahr­hun­dert liegt am Hafen von Lillesand und vereint Geschichte, Kultur und Komfort auf harmo­ni­sche Weise.

Schon Berühmt­heiten wie der norwegi­sche Schrift­steller Knut Hamsun oder der spani­sche König Alfonso näch­tigten hier. Jedes der individuell gestal­teten Zimmer bietet mit einer Mischung aus histo­ri­schem Charme und modernen Elementen ein char­mantes Ambi­ente. Das haus­ei­gene Restau­rant serviert norwegi­sche Gerichte aus lokalen Zutaten, das zum Hotel gehörende Restau­rant am Hafen bietet italie­ni­sche Speziali­täten. Gleich vor der Tür kann man am Pier entlang spazieren gehen oder durch die Fußgängerzone mit char­manten kleinen Geschäften bummeln. Der hotel­ei­gene Bootsver­leih bietet zudem die Möglichkeit, die Gegend auch über die Wasser­ober­fläche hinweg zu erkunden.

Von Lillesand nach Stavanger

282 km | 5:00 h
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Stavanger

Erdölmetropole mit gut erhaltener Altstadt

Die heutige Erdöl­me­tro­pole im Südwesten Norwe­gens erhielt das Stadt­recht mit der Etab­lie­rung des Bischofs­sitzes zwischen 1122 und 1125.

Aus dieser Zeit stammt auch der Dom. Ab dem 18. Jahr­hun­dert sorgten zunächst die Seefahrt und der Fischfang, später dann auch die Konserven­indu­s­trie als neuer Wirt­schafts­zweig für einen Aufschwung und ein zuneh­mendes Wachstum der Stadt. Heutzu­tage verfügt Stavanger als Univer­si­täts­stadt über zahlreiche Forschungs- und Bildungs­einrich­tungen, und auch das Stadt­leben ist um einiges vielfäl­tiger geworden. Zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restau­rants prägen zuneh­mend das kompakte Zentrum, in dem man auch die meisten Sehens­wür­digkeiten wie das Norwegi­sche Erdölmuseum, das Kunst­his­to­ri­sche Museum und das Norwegi­sche Konservenmuseum zu Fuß errei­chen kann. Die Altstadt (Gamle Stavanger) bietet die am besten erhal­tene Holzhaus­sied­lung Europas, die aus mehr als 170 weißen Holzhäusern besteht.

Zu Gast in einer Stadtvilla in Stavanger

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das inha­bergeführte Bed&Breakfast liegt in einer ruhigen Seiten­straße, im Herzen von Stavanger. Die Stadt­villa wur­de vermut­lich im späten 19.

Jahr­hun­dert erbaut und hat seitdem unter­schied­lichste Nutzungen erfahren – so reicht das Spektrum von der Vermie­tung als Wohn­haus über die Einrich­tung von Unterrichtsräumen einer Handels­schule bis hin zur Nutzung als Softdrinkfa­brik. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts war die Bausub­stanz letzt­end­lich so herun­ter­ge­kommen, dass man das gesamte Gebäude aufgrund von Sicher­heits­bedenken abreißen wollte. Glück­li­cherweise wur­de das Vorhaben gestoppt und das Gebäude von einer neuen Besitzerin liebevoll über mehrere Jahre restau­riert. 
Seit Anfang 2011 ist es nun in den Händen des Gastgeber­ehe­paars Wenche und Paul, die mit ihrer herz­li­chen Art sowie einem sicheren Gespür für Innen­einrich­tung und hoch­wer­tige Antiqui­täten ein gemüt­li­ches Gäste­haus geschaffen haben.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Wanderung zum Kjerak (ganztägig, englisch)

Sie werden am Morgen von Ihrem Guide abge­holt. Mit dem Auto geht es zum soge­nannten Adler­nest, dem Ausgangs­punkt der Wande­rung, der auf ca. 640 Metern Höhe liegt. Nach einer Sicher­heits­un­terweisung kann dann der Aufstieg beginnen. Bei der etwa zwei­einhalb­stün­digen Wande­rung gibt es drei sehr steile Abschnitte, die eine gute Kondi­tion und hohe Tritt­si­cher­heit erfordern. Zwi­schendurch und vor allem auf den letzten zwei Kilome­tern geben flachere Abschnitte die Möglichkeit die Ausblicke über das Tal des Lysefjord und die norwegi­sche Bergwelt zu genießen.
An der Kante des Berg­pla­teaus und damit am Ziel der Wande­rung ange­kommen, können bei einer erhol­samen Mittags­pause Fotos geschossen und die wohlver­di­enten Lunch­pa­kete verzehrt werden. Besonders mutige Wanderer können, wenn es die Umstände erlauben, sogar einen Schritt auf den „Kjer­agbolten“ wagen, jenen großen Stein, der in einer Höhe von 984 Metern über dem Fjord eingeklemmt ist.

Nach der Pause geleitet Ihr Guide Sie wieder sicher herab zum Adler­nest. Der Rückweg führt über einen Bergpass und vorbei am Landhotel Byrkjedal­s­tunet, wo bei Inter­esse ein Stopp einge­legt werden kann, um ein Gericht der tradi­tionell norwegi­schen Küche zu probieren oder kleine Souve­nirs von lokalen Kunst­hand­werkern zu kaufen. Eine letzte optio­nale Station des Tages­ausflugs ist das Monu­ment „Sverd i Fjell“, zu deutsch „Schwerter im Berg“, welches an die Schlacht am Hafrsfjord im Jahr 872 und damit an die natio­nale Einigung Norwe­gens erin­nert.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Wanderung zum Preikestolen (ganztägig, englisch)

Mit rund 300.000 Besu­chern im Jahr ist der Preike­s­tolen das wohl meist­be­suchte Wander­ziel in ganz Norwegen.

Auf der geführten Tour leitet Ihr Guide Sie sicher zu dem steinernen Plateau, das auf etwa 604 Metern über dem Lysefjord thront. Nach einer kurzen Sicher­heits­un­terweisung brechen Sie gemeinsam auf. Die Wande­rung wird ganzjährig ange­boten und jede Jahres­zeit lässt die Fjord­landschaft in jeweils ganz eigenen Farben erstrahlen. So geht es im Frühjahr und Sommer durch üppiges Grün, im Herbst dagegen bestimmen warme Rot- und Orange­töne die Szenerie. Die Strecke führt durch Wälder sowie entlang an Seen und Sümpfen. Immer wieder gibt es kurze Verschn­auf­pausen, um die Aussicht zu genießen und auf Fotos fest­zuhalten.
Nach etwa zwei bis drei Stunden kommt man am Preike­s­tolen an und wird mit einer einzig­ar­tigen Aussicht über den Lysefjord belohnt. Bei einem Snack und einem warmen Getränk wird für einige Zeit verweilt, bevor der Rückweg ange­treten wird. Wenn es die Wetterbedingungen zulassen, führt Ihr Guide Sie über einen alter­na­tiven Pfad zurück, der im Gegen­satz zur ausge­schilderten Strecke von den meisten Touristen noch nicht entdeckt wur­de.

Wande­rung zum Preike­s­tolen

Durch Wald und Sumpf­land zum „Predigt­stuhl“
Ausgangs­punkt für die Wande­rung ist der Park­platz der Preike­s­tolen Fjell­stue. Zunächst führt ein steiler Anstieg hinauf in den Wald. Der zu Anfang noch recht breite Kiesweg wird weiter oben zu einem schmalen Pfad aus Bruch­stein, der eine gewisse Tritt­si­cher­heit sowie gutes Schuh­werk erfordert. Landschaft­lich wech­selt sich dichter Wald mit Sumpf­land ab, immer wieder gibt es etwas anspruchsvol­lere Anstiege über Felsbro­cken. Mehrere Aussichts­punkte und kleine Tümpel entlang des Weges bieten geeig­nete Rast­plätze und Bademög­lichkeiten. Das letzte Teil­stück der Route führt recht nah an der Bruchkante zum Lysefjord vorbei und setzt somit Schwindelfreiheit voraus. Belohnt wird man mit einem spekta­kulären Ausblick vom Preike­s­tolen, jenem Fels­pla­teau, das auf einer Höhe von 604 Metern über dem Lysefjord aufragt und dessen Name auf deutsch als „Kanzel“ oder „Predigt­stuhl“ zu über­setzen ist. (Hin und zurück: 8,3 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 450 Meter)

Von Stavanger nach Saudasjøen

141 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Lysefjord

Steile Felswände, tiefes Wasser
Der Lysefjord (über­setzt: heller Fjord) ist ein Nebenfjord vom Høgsfjord in Ryfylke in der Provinz Roga­land im Süden von Norwegen. Der südlichste große Fjord Norwe­gens ist 40 Kilometer lang und bis zu 422 Meter tief; blankge­scheuerte steile Felswände säumen ihn. Von der 600 Meter hohen Platt­form Preike­s­tolen eröffnet sich ein impo­santer Blick auf den Fjord. Ca. fünf Kilometer vor Ende des Fjords erhebt sich mit dem Kjerag die höchste Felswand mit einer Höhe von 1.084 Metern. Auf seinem Plateau gibt es einen fünf Kubikmeter großen Felsbro­cken, der in 1.000 Metern Höhe ober­halb des Fjords in einer Fels­spalte eingeklemmt liegt.
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Sauda

Wandern, Angeln, Skifahren

Sauda ist eine Kommune mit knapp 5.000 Einwoh­nern im Binnen­land von Ryfylke, am Ende des Saud­afjords. Der Ort und seine Umge­bung sind ganzjährig bei Urlau­bern beliebt – im Sommer zum Wandern und Angeln, im Winter zum Skifahren.

Er ist gleichzeitig auch das kulturelle und wirt­schaft­liche Zentrum der Region. Im Gebiet der Kommune liegt der Wasserfall Hongavi­kfossen. Die natio­nale Touris­ten­straße „Ryfylke“ führt durch die Orts­mitte von Sauda.

Zu Gast in einem Hotel am Saudafjord

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Herren­haus bei Sauda aus dem Jahr 1914 wur­de ursprüng­lich als Erho­lungs­zentrum für wohlha­bende Leute errichtet.

Heute empfängt es als Hotel Gäste aus aller Welt, die in nahezu derselben Atmo­sphäre wie damals einen herr­li­chen Blick auf den Fjord genießen können. Die Zimmer sind in einem relativ schlichten, jedoch gemüt­li­chen Stil einge­richtet. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­stück ange­boten. Das Restau­rant serviert vorwiegend regio­nale Küche aus frischen saiso­nalen Zutaten. Zudem gibt es eine Bar und eine Außen­ter­rasse. Das Hotel liegt ca. drei Kilometer vom Wasserfall Svandalsfossen und ca. fünf Kilometer vom Skigebiet Sauda Skisenter entfernt und ist ein guter Ausgangs­punkt für Wande­rungen.

Von Saudasjøen nach Utne

129 km | 3:00 h

Lilletopp

Steiler Anstieg zum Aussichts­punkt
Am Aussichts­punkt Lilletop bietet sich ein einma­liger Ausblick auf den Folge­fonna Glet­scher sowie den Sørfjord, einen Nebenarm des Hard­angerfjords. Der Aufstieg ist jedoch recht anspruchsvoll und eher für geübte Wanderer geeignet. So muss auf einer Strecke von etwa zwei Kilome­tern ein Aufstieg von rund 300 Höhenme­tern überwunden werden.
Ausgangs­punkt für die Wande­rung ist der Park­platz der Tysso­hallen, nahe Tyssedal. Folgen Sie von hier zu Fuß für etwas über einen Kilometer der Straße in Rich­tung Skjeg­gedal. In einer scharfen Kurve beginnt ein gut markierter Wanderweg, der zum oberen Ende der Pipe­lines des Wasserkraftwerks führt. Norma­lerweise ist die Strecke zwischen April und Oktober begehbar, sofern kein Schnee gefallen ist.
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Hardangerfjord

Nationalparks und Wanderrouten

Der 170 Kilometer lange Hard­angerfjord gilt als einer der schönsten Fjorde des Landes. Er erstreckt sich von der Westküste südlich von Bergen ins Landes­in­nere und ist prägend für eine Region mit spekta­kulären Wasser­fällen und Glet­schern, die gleich mit zwei Natio­nalparks und zwei Natio­nalen Touris­ten­straßen aufwarten kann. Die kleine Ortschaft Odda, die am Ende des Seiten­arms Sørfjord liegt, ist seit etwa 200 Jahren ein beliebtes Reise­ziel.

Schon im 18. Jahr­hun­dert nahmen hier die ersten Hotels ihren Betrieb auf. Die Land­schaft bietet zahlreiche Möglichkeiten an Aktivi­täten wie Wandern, Radfahren, Berg­steigen oder Kajakfahren. Wander­routen in allen Schwie­rigkeitsgraden sind ausge­schildert, die zur Hoch­e­bene Hard­angervidda, durch das Tal Husedalen oder zum Felsvor­sprung Troll­tunga führen. Im Erleb­nis­zentrum Norsk Natur­senter Hard­anger erfährt man alles rund um die norwegi­sche Natur, Klima und Umwelt.

Zu Gast in einem der ältesten Hotels Norwegens

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Im kleinen Ort Utne, gegenüber des Fähr­anlegers, liegt die denkmalge­schützte Unter­kunft. Das hölzerne Hotelgebäude ist seit rund 300 Jahren in Betrieb.

Als kleines Gäste­haus mit Wohnzimmer, Küche und nur einem Schlafzimmer fand seine Geschichte ihren Anfang im Jahr 1722. 
Heutzu­tage gibt fast 20 Gäste­zimmer, jedes davon mit einer liebevollen, individu­ellen Einrich­tung. Sie alle verbindet jedoch eines: der alter­tüm­liche Charme. Diesem zuliebe hat man sich auch bewusst gegen die Ausstat­tung der Zimmer mit einem Fern­seher entschieden und bietet stattdessen in einem gemeinschaft­lich genutzten Salon mit Klavier Raum für einen Abend mit Gesprächen in heime­liger Atmo­sphäre.
Früh­stück und Abend­essen werden im holzver­klei­deten Spei­se­saal serviert. Besonderer Blickfang sind hier die mit Schnitze­reien verzierten und aufwendig bemalten Schränke. Draußen lädt eine Terrasse mit Blick auf den Fjord zum Entspannen unter freiem Himmel ein.

Hard­angervidda

Größte Hoch­e­bene Europas
Mit einer Fläche von rund 8.600 Quad­ratki­lome­tern handelt es sich bei der Hard­angervidda um die fläc­henmäßig größte Hoch­e­bene Europas. Sie bildet die südlichste Grenze für das Vorkommen verschiedener arkti­scher Pflanzen- und Tier­arten, wie etwa der Schnee­eule und dem Polar­fuchs. Auch die größte wild lebende Rentier­herde ist in der weiten Land­schaft des Hoch­pla­teaus beheimatet. Ein schroffes Klima sorgt für lange Winter und ein in weiten Teilen relativ feuchtes Terrain.
1981 wur­de ein Teil der Land­schaft, insge­samt eine Fläche von etwa 3.400 Quad­ratki­lome­tern, unter Natur­schutz gestellt. Ein gut ausge­bautes Wegenetz sowie zahlreiche bewirt­schaf­tete und unbe­wirt­schaf­tete Über­nach­tungs­hütten im Inneren des Natio­nalparks ziehen jähr­lich viele begeis­terte Wanderer in diese einzig­ar­tige alpine Region.

Norwegi­sches Natur­zentrum

Zurück in eine Zeit vor 2,9 Milli­arden Jahren
Das modern gestal­tete Museum liegt am Fuße des Vøringsfossen. Über drei Etagen erstreckt sich die Ausstel­lung über Flora, Fauna und Klima der Region. Aufge­baut wie eine Reise durch die Zeit, beginnt der Rundgang vor 2,9 Milli­arden Jahren und führt bis zum heutigen Tag. Im besonderen Fokus stehen die Wech­selwirkungen zwischen Mensch und Umwelt sowie zwischen Natur und Kultur. Die Expo­nate bieten dabei die Möglichkeit inter­aktiv zu erleben und zu lernen. Im Kino­saal nimmt ein etwa 20-minü­tiger Film die Zuschauer mit auf einen Helik­o­pterflug über hohe Gipfel, steile Schluchten, über tiefblaue Fjordarme und rauschende Wasser­fälle.

Vøringsfossen

Maje­s­tä­ti­scher Wasserfall am Rand der Hard­angervidda
Am West­rand der Hard­angervidda stürzen die Wasser des Vøringsfossen über 182 Meter hinunter ins Måbøtal, die größte Freifall­strecke überwindet dabei rund 145 Meter. Bereits seit den 1980er Jahren wird die Kraft des Flusses für die Strom­erzeugung genutzt, wodurch eine entspre­chende Regulie­rung der Wasser­massen notwendig wur­de.
Ein etwa 4 Kilometer langer Wanderweg führt vom nahegelegenen Park­platz „Fossatromma“ zum Vøringsfossen. Der Weg ist meist in der Zeit von Ende Mai bis Oktober begehbar, sofern kein Schnee gefallen ist. Anfangs ist der Weg noch asphal­tiert, später wird das Terrain aber uneben und zum Teil müssen große Steine überquert werden. Zudem kann es teilweise nass oder glatt sein. Festes Schuh­werk sowie ein gewisses Maß an Vorsicht sind also ratsam. Belohnt wird man mit dem Erlebnis der ursprüng­l­i­chen Schön­heit des landschaft­lich wilden Tals.

Von Utne nach Bergen

114 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Steindalsfossen

Ein Spaziergang hinter dem Wasserfall
Beim Steindalsfossen, der etwa zwei Kilometer west­lich von Norheimsund liegt, handelt es sich um einen der meist­be­suchten Wasser­fälle Norwe­gens. Entstanden ist er gegen Ende des 17. Jahrhunderts, als der Fluss Fosselva seinen Lauf änderte. Heute stürzt hier das Wasser aus fast 50 Metern Höhe herunter. Eine Besonder­heit ist der Spazierweg, der zwischen Felswand und Wasserfall entlangführt.
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Bergen

Bunte Holzhäuser und Fischmarkt

Bergen, die einst größte Holz­stadt Europas, ist heute die zweitgrößte Stadt Norwe­gens – jedoch immer noch mit dem char­manten Ambi­ente einer Klein­stadt mit urbanem Flair.

„Das Herz der Fjorde“ ist einer der vielen Namen, die die Norweger ihrer regenrei­chen Stadt an der Westküste geben – „Tor zu den Fjorden“ ein weiterer.
Die Welter­be­stätte Bryggen, ein Viertel mit alten Holzhäusern, die das Stadt­bild prägen und welt­weit bekannt sind, stammt aus der Zeit, als Bergen das Handels­zentrum zwischen Norwegen und dem Rest von Europa war. Heute befinden sich in den Häusern Museen, Läden, Gale­rien und Restau­rants, die bei Einheimi­schen glei­cher­maßen beliebt sind wie bei Touristen. Wenige Meter entfernt ist der lebhafte Fisch­markt, auf dem man neben Fisch und frischem Obst und Gemüse auch Kunst­hand­werk und Souve­nirs kaufen kann. Das Stadt­museum, eine rekon­stru­ierte Klein­stadt mit rund 50 Holzhäusern aus dem 18., 19. und 20. Jahr­hun­dert, gibt Einblicke in die Vergan­gen­heit. Etwas außer­halb liegt Troldhaugen, das Haus von Edvard Grieg – ein Museum, das aus der Villa und der Hütte des Kompo­nisten, einem Ausstel­lungs­center und der Konzert­halle Trold­salen besteht. Zudem werden von Bergen aus zahlreiche Boots­ausflüge ange­boten, so etwa zum histo­ri­schen Handelsort Skjerje­hamn oder zur Baronie Rosendal mit ihren Renais­sancegärten.

Zu Gast in einem ehemaligen Handelshaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Unter­kunft gehört zu den Holzhäusern von Bryggen, dem histo­ri­schen Herzen von Bergen und erscheint wie eine Kombi­na­tion aus Hotel und Museum.

Die Architektur wur­de in ihrem histo­ri­schen Aufbau beibe­halten und zeugt noch heute von der Vergan­gen­heit des Gebäudes als Handels­posten der Hansezeit.

Ausflug (OPTIONAL)

Food Tasting Tour durch Bergen (2 Stunden, englisch)

Unter­nehmen Sie einen Spaziergang durch die Stadt, während Ihr Guide Ihnen einiges über die kuli­na­ri­schen Besonder­heiten der Region sowie ganz Norwe­gens erzählt. Die Tour führt zu Cafés, Bäcke­reien und Märkten, wo sie verschiedene Speziali­täten verkosten können.

Von herzhaften Häppchen wie etwa dem norwegi­schen Lachs, bis hin zu süßen Lecke­reien wie den tradi­tionellen Skil­lingsbol­lern ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Floyen

Hoch über den Dächern von Bergen
Wer Bergen gerne einmal von oben bewundern möchte, kann dies vom Floyen aus tun. Der 320 Meter hohe Gipfel hält für seine Besu­cher neben zwei Cafés und einem Restau­rant vor allem zahlreiche Wandermög­lichkeiten hoch über der Stadt bereit. Nach oben kommt man seit 1918 mithilfe der Standseil­bahn Fløi­bahn.

Griegmuseum

Villa, Konzert­saal und Grab­stätte des Kompo­nisten
Die Villa Troldhaugen wur­de 1885 erbaut, und war die Heimat von Edvard Grieg und seiner Frau Nina während der letzten gut 20 Jahre seines Lebens. Seit 1928 ist sie ein Museum, das neben der Villa auch die Hütte des Kompo­nisten, die Grab­stätte des Ehepaars sowie ein modernes Muse­umsgebäude und einen Konzert­saal umfasst. Das Erdge­schoss der Villa ist öffent­lich zugäng­lich und bietet Besu­chern einen Einblick in das Leben des Künst­lers – es gibt zahlreiche Erin­ne­rungs­stücke und im Wohnzimmer steht noch Griegs Klavier von 1892, das oft für Konzerte genutzt wird. Um nicht beim Kompo­nieren gestört zu werden, ließ Edvard Grieg sich 1891 eine Hütte weiter unten am See bauen. Hier hinter­ließ er auch immer eine Nach­richt, wenn er die Hütte verließ, mit den Worten: „Falls jemand hier einbre­chen sollte, hinter­lassen Sie bitte die Parti­turen, da sie für niemanden außer Edvard Grieg einen Wert haben“. Der Konzert­saal Trold­salen fügt sich durch seine Architektur und sein Gras­dach wunderbar in die Natur ein. Hier finden zahlreiche Konzerte statt, bei denen das Publikum einen schönen Blick auf die Hütte des Kompo­nisten und den Nordås-See genießen kann. Am Hinter­ein­gang befindet sich eine lebens­große Bronze­statue von Edvard Grieg aus dem Jahr 1917. Die Grab­stätte von Nina und Edvard Grieg liegt am Berghang gegenüber dem See, an dem Ort, den der Kompo­nist einst selbst dafür ausge­wählt hatte.

Von Bergen nach Solvorn

246 km | 4:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Voss Folkemuseum

Authen­ti­sche Einblicke in vergan­gene Zeiten
Das Voss Folkemuseum ist ein Frei­lichtmuseum, das 1917 als Regio­nalmuseum gegründet wur­de. Es umfasst drei Stand­orte. Der Bauernhof Møls­ter­tunet, der wahr­schein­lich aus der Wikingerzeit stammt, befindet sich auf einem Hügel außer­halb von Voss. Der Hof besteht aus sechzehn kleinen und großen Gebäuden, die noch immer an ihrem ursprüng­l­i­chen Standort stehen – nichts wur­de verändert. Alles vermit­telt somit ein authen­ti­sches Bild des Baustils und der Art und Weise, wie die Menschen in früheren Zeiten gelebt haben. Die letzten Familien zogen erst rund zehn Jahre nach der Gründung des Volkemuseums aus. Des Weiteren gibt es noch einen zweiten, kleineren Hof – Nesheim­s­tunet – und ein altes Pfarr­haus in Oppheim, das auf Wunsch besich­tigt werden kann; beide liegen einige Kilometer entfernt und sind mit dem Auto erreichbar.

Flåm

Male­ri­sches Dorf am Aurlandsfjord
Am Ufer des Aurlandsfjords, einem etwa 17 Kilometer langen Seitenarm des mäch­tigen Sogn­efjords, liegt das kleine Örtchen Flåm. Weniger als 500 Einwohner zählt das Dorf, dessen bunte Häuser sich in dem schmalen Tal zwischen steil aufstrebenden Bergwänden erheben. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts lebte man haupt­säch­lich von der Land­wirt­schaft, dann wur­de der Ort von engli­schen Sportfi­schern zu einem beliebten Angel­platz auserkoren und man begann mit dem Aufbau einer touris­ti­schen Infra­struktur. 1909 nahm die Flåm­bahn ihren Betrieb auf. Die Berg­bahn verbindet den Bahnhof im Tal mit der Hoch­ge­birgs­sta­tion Myrdal, die auf etwa 870 Metern Höhe liegt. Heute ist sie die belieb­teste Attrak­tion für die Touristen, die vor allem von den Kreuzfahrt­schiffen in den Ort gebracht werden. Der Orts­kern selbst ist stets klein und über­schaubar geblieben, besteht vornehm­lich aus einigen Häusern, ein paar Cafés und Restau­rants sowie Souve­nirge­schäften und dem histo­ri­schen Fret­heim Hotel. Das umliegende Flåmtal eignet sich ideal für ausge­dehnte Wande­rungen und Radtouren.

Steg­a­stein

Aussichts­platt­form am Snøvegen
An der soge­nannten „Schnee­straße“, der Pass­straße Snøvegen zwischen Aurland und Lærdal, ragt die Aussichts­platt­form Steg­a­stein 650 Meter über dem Aurlandsfjord auf. Als Teil des Projekts „Norwegi­sche Landschafts­routen“ wur­de die 30 Meter lange Rampe im Jahr 2006 von den Architekten Todd Saunders und Tommie Wilhemsen entworfen. Die Zufahrts­straße ist eng und kurvenreich. Ist man aber einmal ange­kommen, wird man mit einem tollen Ausblick belohnt.
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Sognefjord

Längster und tiefster Fjord Norwegens

Der Sogn­efjord ist Norwe­gens längster und tiefster Fjord, dessen bergige Umge­bung zu den belieb­testen Wander­regionen Norwe­gens gehört.

Er erstreckt sich von der Küste nörd­lich von Bergen bis zu den Natio­nalparks Jotun­heimen und Jostedalsbreen. An seiner tiefsten Stelle misst der Sogn­efjord über 1.300 Meter, die Berge, die ihn flankieren, ragen mehr als 1.700 Meter in die Höhe. Er hat mehrere Neben­arme; der schmalste und bekann­teste, der Nærøyfjord, ist an seiner engsten Stelle nur 250 Meter breit und zählt zum UNESCO-Welterbe. Weitere bekannte Fjordarme sind der Lusterfjord, der Fjær­landsfjord und der Finn­afjord, deren Wasser oft smaragd­grün schimmert. Rund 30.000 Einwohner leben in der gesamten Region und verteilen sich auf kleine Dörfer an den Fjorden und in den Tälern. Neben Wande­rungen locken auch diverse andere Aktivi­täten wie Rafting, Berg­steigen, Klettern, Sommer-Skifahren und Moun­tai­nbiking.

Zu Gast in einem Hotel am Sognefjord

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Direkt am Fjord im idylli­schen Dorf Solvorn in der Gemeinde Lustre liegt das Hotel, das mittlerweile in 9. Gene­ra­tion geführt wird.

Es befindet sich seit 1690 in Famili­en­be­sitz und ist mit seiner über 370-jährigen Geschichte das älteste famili­en­geführte Hotel in Norwegen. Neben dem Haupt­haus gibt es drei weitere Gebäude, die im Laufe der Zeit für ursprüng­lich verschieden Zwecke gebaut wurden. Alle Zimmer im Haupt­haus verfügen über wunder­schöne antike Möbel, alte Tapeten und ein Badezimmer im alten engli­schen Stil; die übrigen sind teils in einem nost­algi­schen, teils in einem modernen Stil gestaltet. Morgens wird ein gutes Bauernfrüh­s­tück mit selbstge­ba­ckenem Brot und selbst­gemachten Marme­laden serviert. Abends bietet das Restau­rant gute, von lokalen Produkten wie Fisch und Wild inspi­rierte Küche. Im Garten stehen gemüt­liche Sitzmöbel inmit­ten  von Flieder, Obstbäumen und Rosen – von hier aus kann man den Blick auf den Sogn­efjord und die Berge im Hinter­grund genießen.

Jostedalsbreen

Größter Glet­scher des euro­päi­schen Fest­lands
Mit einer Fläche von ca. 474 Quad­ratki­lome­tern ist der im Norden von Vest­land gelegene Jostedalsbreen der größte Fest­land­glet­scher Europas. Das bläu­liche Eis der Glet­scherzungen reicht an einigen Stellen bis in die grünen Täler der Fjorde. Insge­samt hat der Jostedalsbreen 28 Auslass­glet­scher, die das Eis in verschiedene Rich­tungen ablaufen lassen. Die bekann­testen von ihnen sind der Nigardsbreen im Osten sowie der Bøyab­reen im Süden.

Vettisfossen

Höchster unre­gulierter Wasserfall Norwe­gens
Auf einer Höhe von etwa 270 Metern stürzen die Wasser des Vettisfossen im Jotun­heimen Natio­nal­park unre­guliert in die Tiefe. Wer eine Wande­rung zum Wasserfall unter­nehmen möchte, findet auf dem Park­platz des Hjelle­fossen einen guten Ausgangs­punkt. Von hier sind es etwa sechs Kilometer bis zum Vettisfossen. Ein breiter Schot­terweg führt zunächst zum Avdalsfossen, von dort aus weiter entlang der Berghänge. Immer wieder wird der Fluss Utla über kleine Brücken gekreuzt. Auf dem letzten Abschnitt der Wande­rung, wenn der Weg sich etwas vom Fluss entfernt und durch den Wald führt, wird das Terrain anspruchsvoller. Über recht steil abfal­lende Hänge geht es mithilfe von Seil­si­che­rungen zum Fuße des Wasserfalls. (Hin und zurück: 12,7 Kilometer, 4 Stunden, Auf und ab: 380 Meter)

Von Solvorn nach Stryn

156 km | 3:00 h
G

Stryn

Gletscher, Täler, tiefe Seen

Stryn ist eine norwegi­sche Kommune mit knapp 7.200 Einwoh­nern im Herzen des Nordfjordes. Das Gebiet ist bekannt für seine mäch­tigen Glet­scher, üppigen Täler und tiefen Seen und ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt.

Im Süden liegen Teile des Jostedalsbreens, dem größten Glet­scher des euro­päi­schen Fest­landes im gleich­na­migen Natio­nal­park. Der Gamle Stry­n­efjellsvegen ist eine 27 Kilometer lange Straße, die über die Hoch­e­bene des Stry­n­efjell führt und zu den norwegi­schen Landschafts­routen gehört. Er ist von Mai bis September für den Verkehr frei­gegeben.

Zu Gast in einem Hotel in Stryn

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Hotel aus dem Jahr 1850 liegt in Stryn an der Westküste Norwe­gens, wenige Hundert Meter vom Stadt­zentrum entfernt.

Inmitten der schönen Land­schaft am Innvi­kfjord kann man die Ruhe und die impo­sante Kulisse genießen. Das Früh­stück mit frisch geba­ckenem Brot wird im Spei­se­saal in der ersten Etage serviert, wo sich auch eine Bibliothek befindet. Hier trifft man oft auf die Gastgeber, die gerne mit Tipps und Empfeh­lungen bei der Tages­pla­nung behilf­lich sind. Das Restau­rant im Erdge­schoss serviert norwegi­sche und tradi­tionelle Speisen – in den Sommermo­naten auch auf der Veranda. Vom Hotel aus kann man einen Spaziergang ins Stadt­zentrum oder entlang des Flusses unter­nehmen.

Horn­indalsvatnet

Tiefster Binnensee Europas
Der Horn­indalsvatnet ist mit einer Tiefe von zirka 514 Metern der tiefste See Europas. Immer wieder ragen hier schmale Landzungen in das kris­tallklare Wasser, das sich vor der Kulisse der aufstrebenden Berge erstreckt. Nur wenige kleine Orte grup­pieren sich um den See, so etwa die Dörfer Grodås am Ostufer und Mogrenda am West­ufer. Im Juli wird jähr­lich um den See der Horn­indalsvatnet-Marathon veran­staltet, zudem eignet sich der See bei sommer­li­chen Tempe­raturen zum Schwimmen und Paddeln.

Von Stryn nach Ålesund

132 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Von Sykkylven setzt eine Fähre nach Mager­holm über. Die Fähre legt in der Regel alle 20 Minuten ab und die Überfahrt dauert etwa 15 Minuten.

Romsdal

Skan­di­navi­scher Alpi­nismus
Das Rosmdal erstreckt sich auf einer Länge von ca. 60 Kilome­tern zwischen  Nordmøre im Norden und Sunnmøre im Süden. Das schmale Gebirg­stal wird von dem Fluss Rauma durch­zogen, einem lachsrei­chen Wildfluss, der schließ­lich in den Romsdalsfjord mündet. Zu den Seiten des Tals erheben sich steile Gipfel. Während der Talgrund etwa 30 bis 60 Meter über dem Meer­es­spiegel liegt, ragen die Berge bis zu 1800 Metern in die Höhe.

Geirangerfjord

Tiefblaue Wasser, grüne Hänge und schnee­be­deckte Gipfel
Gespeist von mehreren Wasser­fällen, ziehen sich die tiefblauen Wasser des Geirangerfjords durch die Land­schaft. Die berühmten Sieben Schwestern (De syv søstre) sind sieben direkt neben­ein­ander in den Fjord stürzende Wasser­fälle mit einer maximalen Fallhöhe von 300 Metern. Zu beiden Seiten des Fjords erheben sich steile grüne Hänge, die in schnee­be­deckte Gipfel auslaufen. Die Region um den etwa 15 Kilometer langen Fjord, der im Jahr 2005 von der UNESCO zum Welt­natur­erbe erklärt wur­de, ist eine der meist­be­suchten Urlaubsdesti­na­tionen Norwe­gens. Besu­cher profi­tieren von einem großen Angebot an Ausflügen. Wander­touren, Radfahren und Rafting zählen zu den belieb­testen Aktivi­täten in der Gegend.
H

Ålesund

Nowegisches Zentrum der Art Nouveau

Ålesund erstreckt sich über mehrere kleine Inseln im Westen Norwe­gens, am Euro­päi­schen Nord­meer. Bei einem verhee­renden Brand im Januar 1904 wur­de ein großer Teil des ursprüng­l­i­chen Stadt­kerns von Flammen zerstört.

In nur einer Nacht brannten über 800 Häuser nieder. Auf nahezu wunder­same Weise starb dabei jedoch nur eine einzige Person. Für den Wieder­aufbau erhielt Norwegen Hilfe aus aller Welt. Allen voran Kaiser Wilhelm II., großer Fan und regelmäßiger Besu­cher Norwe­gens, entsandte unmit­telbar erste Schiffe mit Hilfsgütern, die bereits drei Tage nach dem Brand im norwegi­schen Hafen eintrafen. Auf der Suche nach Arbeit zog es nun zahlreiche Architekten und Hand­werker in die Stadt, die sich am Wieder­aufbau betei­ligten. Es entstand ein neues Stadt­zentrum ganz nach dem Geschmack der Zeit. Bunt gestri­chene Häuser im Jugend­stil mit kleinen Türmchen und floralen Orna­menten säumen seitdem die Straßen der Innen­stadt und haben Ålesund zum norwegi­schen Herz­stück der Art Nouveau gemacht. Seit den 1970er Jahre stehen die histo­ri­schen Gebäude unter Denkmal­schutz und beherbergen heute zahlreiche Boutiquen, Cafés und Gale­rien.

Zu Gast in einem Hotel in Ålesund

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das famili­en­geführte Design-Hotel in einem alten Lager­haus aus dem Jahr 1918 liegt im Zentrum von Ålesund mit Blick auf den Hafen.

Hier wur­de einst getrock­neter und gesalzener Kabeljau für den Export nach Portugal und Brasilien verpackt. Von den Fenstern aus kann man morgens die Fischerboote beob­achten, die mit ihrem Fang durch die Meer­enge gefahren kommen. Die Kombi­na­tion aus tradi­tioneller Architektur und ­moderner Einrich­tung schafft ein glei­cher­maßen authen­ti­sches wie urbanes Ambi­ente. Jedes der Zimmer ist in vorwiegend hellen Farben stil­voll einge­richtet; eines der Zimmer befindet sich im Leucht­turm am Rande des Hafens, wenige Gehmi­nuten vom Hotel entfernt. Das Restau­rant bietet eine täglich wech­selnde Spei­se­karte mit Gerichten aus frischen, saiso­nalen Produkte und fang­fri­schem Fisch. In der Lounge mit großem Kamin und in der Bar kann man in gemüt­li­cher Atmo­sphäre bei einem Bier, Cock­tail oder Wein den Tag ausklingen lassen.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Spaziergang durch Ålesund (2 Stunden, englisch)

Mit viel Hinter­grund­wissen zu Historie und Besonder­heiten der Stadt begleitet ein erfah­rener Stadt­führer Sie bei einem Spaziergang durch Ålesund.

Die Tour führt auf gepflas­terten Straßen entlang der bunten Jugends­tilgebäude sowie durch den belebten Stadt­park. Auf der Brücke Hellebroa überqueren Sie den male­ri­schen Ålesundet, jenen schmalen Meeresarm, der die beiden Inseln Aspøy und Nørvøy trennt.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Wanderung (3-4 Stunden, englisch)

Erkunden Sie in Beglei­tung eines orts­kun­digen Guides die Gegend rund um Ålesund. Wohin genau die Wande­rung führen soll, bleibt dabei Ihnen über­lassen.

Inner­halb des zeit­li­chen Rahmens von drei bis vier Stunden gibt es verschiedene Touren, die sich anbieten. So z.B. zum Touris­tenma­gneten Trolls­tigen oder zum Hausberg Aksla.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte E-Bike Tour (3-4 Stunden, englisch)

Viele Norweger verbringen ihre Freizeit gerne in der Natur. Folgen Sie diesem Beispiel bei einer geführten Radtour über Berg­straßen, entlang der maje­s­tä­ti­schen Fjorde oder durch grüne Wälder.

Woher die drei- bis vier­stün­dige Tour genau führen soll, können Sie in Absprache mit Ihrem Guide entscheiden.

Aksla

Pa­no­ra­ma­blick über die Stadt
418 Stufen führen vom Stadt­park aus hinauf zum Aksla. Der Berg ist eines der belieb­testen Ausflugs­ziele in Ålesund. Die Aussichts­punkte Fjell­stua und Kniven bieten eine einma­lige Sicht über die Dächer der Stadt, vor der Kulisse der Sunnmøre-Alpen. 
Mit dem Auto oder dem Stadtzug kann der Aufstieg auch ganz komfor­tabel erfolgen.

Von Ålesund nach Vågå

240 km | 4:00 h

Trolls­tigen

Berühm­teste Straße Norwe­gens
Als Teil­ab­schnitt der Provinz­straße 63 führt der soge­nannte Trolls­tigen, im Deut­schen zu über­setzen als „die Trolleiter“, vom Tal Ister­dalen über 450 Meter bergauf zur Pass­höhe Stigrøra. Die Straße wur­de zum Teil in die massiven Felswände geschlagen, zum Teil auf steinernen Mauern aufge­baut und bietet mit ihren insge­samt elf Haar­nadelkurven einen impo­santen Anblick. Witte­rungs­bedingt kann die Strecke nur von Ende Mai bis Ende September befahren werden. Trotzdem stellt sie auch in der Sommerzeit mit ihrer recht schmalen Fahr­bahn und einer Steigung von bis zu 9% eine besondere Herausforde­rung dar. Belohnt wird man mit einem spekta­kulären Blick ins Tal und auf den Stigfossen, der auf einer Brücke überquert wird. Am höchsten Punkt der Straße ange­kommen laden eine Aussichts­platt­form, ein Restau­rant und ein Museum zum Verweilen und Erkunden ein.

Trollve­ggen

Höchste Bergwand Europas
Der Trollve­ggen liegt in den Trollt­in­dene, einem felsigen Gebirgs­massiv südlich von Åndalsnes, welches die natür­liche Barriere zwischen dem Romsdalen und dem Ister­dalen bildet. Die auf Deutsch als „Troll­wand“ bezeichnete Bergwand liegt an ihrem höchsten Punkt rund 1800 Meter über dem Talgrund uns strebt für etwa 1000 Meter nahezu senk­recht in die Höhe. Das Besu­cher­zentrum, das am Fuße des Trollve­ggen liegt, informiert in einem kurzen Film über die Geschichte des Ortes als einzig­ar­tiges wie gefähr­li­ches Ziel für Outdoor-Sportler und bietet in einem Café Getränke und kleine Snacks als Stärkung an.

Romsdalshorn

Impo­santer Gipfel an der E136
Der Gipfel ragt 1555 Meter in die Höhe und ist vor allem im Spät­s­ommer ein beliebtes Ausflugs­ziel für Berg­steiger. Aber auch von unten bietet er einen impo­santen Anblick. So kann er auch aus dem Auto heraus von der E136 aus bestaunt werden.
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Vågåmo

Volkstänze und Kunsthandwerk

Vågåmo ist der Haup­tort der Gemeinde Vågå und liegt im Ottadalen am Ostende des Vågåvatn. Er ist geprägt von dunklen Holzhäusern auf Großgehöften, die teils unter Denkmal­schutz stehen.

Die meisten Höfe liegen an den Hängen ober­halb der Otta, die das Tal durch­fließt. Auch die Stab­kirche in der Stadt­mitte ist sehens­wert. Das Kulturleben in Vågåmo und Umge­bung ist sehr tradi­tionell: Volks­musik, vor allem Blas­musik und norwegi­sche Volk­s­tänze werden hier gepflegt. Bekannt ist die Region auch für ihr Kunst­hand­werk: Holzschnitzer, Messer­schmiede, Schmiede und Zimmer­leute sind seit jeher hier heimisch und erleben heute eine neue Blüte.

Zu Gast auf einem alten Hof in Vågå

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Seit jeher war der Hof in Vågå ein Ort, an dem Leute einkehrten, wenn sie die Dorf­straße auf dem Weg nach Sjårdalen entlanggingen oder -fuhren.

Auch zahlreiche norwegi­sche Künstler kamen schon hierher, um sich für Geschichten oder Bilder inspi­rieren zu lassen. Heute kann man hier – immer noch abseits der Touris­tenpfade – ein Stück Tradi­tion nach­empfinden. Jedes der individu­ellen Zimmer ist in einem inter­essanten Mix aus Alt und Neu einge­richtet und mit Kunst, Antiqui­täten und Accessoires liebevoll gestaltet. In der Küche aus dem 17. Jahr­hun­dert werden vorwiegend regio­nale Speisen des Gudbrandsdalen zubereitet, für die biologi­sche Produkte direkt aus der Natur oder von Bauernhöfen in Sjårdalen stammen. Die Umge­bung bietet für jeden etwas: Wande­rungen, Angel­touren, Radtouren und sogar Sand­strände an einem Fluss. Auch das Hotel selbst veran­staltet Kunst­aus­stel­lungen, Konzerte und Fotowork­shops.

Lom

Ausgangs­punkt des Sogn­efjellsveien
Bekannt ist der Ort Lom vor allem für seine Säulen­st­ab­kirche aus dem 12. Jahr­hun­dert, die als eine der schönsten und größten in ganz Norwegen gilt, sowie als Ausgangs­punkt der höchsten Pass­straße Nord­eu­ropas, dem Sogn­efjellsveien, der über das Gebirge Jotun­heimen zum Sogn­efjord führt. Ein Heimatmuseum mit über 20 histo­ri­schen Gebäuden, ein kleines Gebirgs­museum und ein Aktivi­tä­t­en­park mit Klet­terturm, Minigolf­pl­artz und Kanuver­leih ergänzen das Freizei­t­angebot in der Berg­gemeinde und machen sie zu einem idealen Tages­ausflugs­ziel für die ganze Familie.

Von Vågå nach Oslo

318 km | 4:30 h

Frei­lichtmuseum Maihaugen

Spaziergang durch die 1900er Jahre
Das Frei­lichtmuseum in Maihaugen ermög­licht einen Spaziergang durch verschiedene Zeiten der jüngeren Geschichte. Die Anfänge des Museums gehen zurück auf das Jahr 1887. Inspi­riert durch die Erin­ne­rung an seine Kindheit, beginnt der orts­ansäs­sige Zahn­arzt Anders Sandvig verschiedene histo­ri­sche Gegen­stände des alltäg­l­i­chen Lebens zu sammeln. 1901 wird die private Samm­lung in öffent­liche Hand übergeben und fortan wird auch der histo­ri­sche Baube­stand stetig erwei­tert. Heutzu­tage gibt es neben einem histo­ri­schen Dorf auch eine Klein­stadt der frühen 1900er Jahre sowie Wohn­häuser aus den Jahrzehnten von 1920 bis 2000 zu besich­tigen. Kostümierte Schau­spieler erwe­cken das Gelände zum Leben. So pflügt etwa der Bauer mit seinem Pferd den Acker, während seine Frau im Haus das Essen über der offenen Koch­stelle zubereitet, und in der Apotheke wartet eine freund­liche Apothekerin vor hohen Regalen mit Schäl­chen, Fläschchen und Dosen auf ihre Kundschaft.

Mjøsa

Größter See Norwe­gens
Der mit 365 Quad­ratki­lome­tern größte See Norwe­gens ist lang gestreckt, hat 17 Zuflüsse und einen Abfluss. Die gesamte Uferlänge des Sees beträgt 273 Kilometer. Die wich­tigsten Städte am Ufer sind Lille­hammer im Norden, Gjøvik im Westen sowie Hamar im Osten. Die Land­schaft entlang des Sees wird überwiegend land­wirt­schaft­lich genutzt und bildet eines der fruchtbarsten Anbau­gebiete für Getreide in Norwegen. Auf dem See verkehrt das Dampf­schiff Skib­ladner (DS Skib­ladner), ein Raddampfer aus dem Jahr 1856.
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Oslo

Idyllische Lage am Oslofjord

Die älteste der skan­di­navi­schen Haup­städte liegt einzig­artig am Oslofjord, umgeben von dichten Wäldern, einsamen Seen und zahlrei­chen Stränden entlang der Küste und den Schären.

Neben der über­reich­li­chen Natur hat die 500.000-Einwohner-Stadt viele Sehens­wür­digkeiten zu bieten: Neben der Domkirche, dem Rathaus­platz und der Festung Akershus sind es vor allem neuere Bauten wie die 2008 fertig­ge­stellte, spekta­kuläre Oper, das Nobel­zentrum mit einer Doku­menta­tion aller Friedensnobel­preis­träger oder das Munch-Museum. Empfehlens­wert ist auch eine Bootsfahrt zur Halb­insel Bygdøy mit ihrer vielfäl­tigen Muse­ums­szene: Besonders span­nend sind das Wikinger­schiffmuseum und das Volks­kundemuseum, ein großes Frei­lichtmuseum mit 150 Häusern aus ganz Norwegen.

Zu Gast in einem Hotel in Oslo

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel befindet sich im ehema­ligen Hauptquar­tier der Amerikal­injen, der norwegi­schen Amerika-Linie, im Herzen von Oslo.

Das ehrwür­dige Gebäude wur­de im 1919 Jahr eröffnet und gut 100 Jahre später wieder zum Leben erweckt. Alle Zimmer haben hohe Decken und sind modern und stil­voll in einem Mix aus modernen und tradi­tionellen Elementen einge­richtet, die die Geschichte des Hauses aufgreifen; der Blick von hier geht auf den begrünten Innenhof, die Stadt oder den Fjord. Kuli­na­risch wird einiges geboten: Die Bras­serie serviert Früh­stück, Brunch, Mittag- und Abend­essen – auch im schön gestal­teten, über­dachten Innenhof; zudem gibt es eine Bar und ein Café. Desweiteren gibt es einen Club sowie einen Well­nessbe­reich mit Sauna und Fitness­studio. Die Oper, das Einkaufsviertel Kvad­raturen und das Nach­tleben am Youngs­torget sind in direkter Nach­bar­schaft.

Opern­haus Oslo

Größtes norwegi­sches Kultur­pro­jekt der Nach­kriegs­zeit
Die 2008 eröffnete Oper von Oslo gilt als größtes norwegi­sches Kultur­pro­jekt der Nach­kriegs­zeit. Das 110 Meter breite und 207 Meter lange Gebäude ist einem treibenden Eisberg nach­empfunden. Auf einer Fläche von über 38.000 Quad­r­at­me­tern befinden sich drei Spiel­flächen, von denen die Hauptbühne 1.358 Sitz­plätze bedient. Der Große Saal gleicht in Form, Größe und Struktur dem der Semper­oper in Dresden. Tief dunkel geöltes Eichen­holz beherrscht das Innere des Saales, der von Norwe­gens größtem Kronleuchter erhellt wird. Er hat einen Durch­messer von sieben Metern und wiegt 8,5 Tonnen; 8500 Leuchtdi­oden sorgen für das Licht. Im Hafen­be­cken vor der Oper steht die weiße Skulptur „Hun ligger/She lies“, die von der in Berlin lebenden italie­ni­schen Künst­lerin Monica Bonvicini geschaffen wur­de. Sie ist den aufge­türmten Eismassen auf dem Gemälde „Das Eismeer“ von Caspar David Fried­rich nach­empfunden.

Munch-Museum Oslo

Als der welt­be­rühmte Maler, Graphiker und Bahnbre­cher des Expres­sio­nismus 1944 in Oslo starb, vermachte er seine Werke der Stadt, darunter 1.100 Gemälde, 15.500 graphi­sche Blätter von 700 Motiven, 4.700 Zeich­nungen sowie sechs Skulpturen. Heute befinden sich über die Hälfte der Gemälde Munchs und alle graphi­schen Motive im Besitz des Museums, unter anderem sein bekann­testes Bild, „Der Schrei“.

Vige­lands­anlegget

Skulpturen von Gustav Vige­land
Der Vige­land-Skulpturen­park im Frogner­park von Oslo zeigt über 200 Stein- und Bronze­skulpturen des norwegi­schen Bildhauers Gustav Vige­land. Die zwischen 1907 und 1942 entstan­denen Figuren symboli­sieren den Kreislauf des Lebens vom Embryo über alle Lebens­stadien bis zum Tod. Die Skulpturen sind an einer Achse ange­ordnet, die am Fuß eines Hügels beginnt und über mehrere Treppen zum höchsten Punkt aufsteigt, wo eine große Figuren­gruppe den Abschluss bildet.

Von Oslo nach Kiel Fährhafen

Fähre

Oslo

4 km | 6 Minuten

Von Oslo nach Kiel Fähr­hafen

Dauer: 20:00 Stunden
Die Fähre wird von der Reederei Color Line betrieben.

Von Kiel Fährhafen nach Hause

21 Tage
ab 3.729,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fähre (wie oben aufgeführt)
  • Corona-Zusatz-Versicherung

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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