Norwegischer Fjord: sanfte Gipfel, wilde Täler

Auf dem Landweg entlang der Postschiffroute

Fjorde, Fjelle, malerische Städte

Die Reise führt entlang der majestätischen Fjorde der Westküste bis nach Ålesund, dem norwegischen Herzstück der Art Nouveau am Europäischen Nordmeer. Schnell offenbart sich eine Besonderheit: In kaum einem anderen Land reicht das Gebirge so nah an die Küste. Der Rückweg führt dann durch das Inland, vorbei an den schroffen Gipfeln des Nationalparks Jotunheimen, dem sagenumwobenen „Heim der Riesen“ bis in die Hauptstadt.
Übernachtet wird in urigen Fjorddörfern, historischen Hafenstädten und abgelegenen Fjellregionen – einige der Unterkünfte zählen sogar zu den ältesten Hotels des ganzen Landes. Dabei ist der Weg von Station zu Station schon selbst Teil des Ziels. Denn die Norwegischen Landschaftsrouten vermögen mit zahlreichen Aussichtspunkten und Wandermöglichkeiten ganz von alleine ihre Geschichten zu erzählen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Kiel Fährhafen nach Oslo

Fähre

Von Kiel Fähr­hafen nach Oslo

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 20:00 h
Die Fähre wird von der Reederei Color Line betrieben.

Von Oslo nach Lillesand

Zur Unter­kunft

292 km | 4:00 h

Tele­mark

Norwegen in Miniatur
Bei der Tele­mark handelt es sich um eine histo­ri­sche Land­schaft Norwe­gens, die sich vom Skagerrak bis zur Hard­angervidda erstreckt und den Übergang zwischen Ost-, Süd- und Westnor­wegen darstellt. Das sprach­liche Spektrum reicht von tradi­tionellen Dialekten bis hin zu einem stan­dard­nahen Ostnor­wegisch, die Land­schaft umfasst Gebirgs­landschaften genauso wie Küsten­streifen. Die Städte sind geprägt von ihrer Vergan­gen­heit als Handels- und Seefahrts­orte. So wird die Tele­mark in ihrer Viel­falt auch gerne als „Norwegen in Miniatur“ bezeichnet.

Gräberfeld von Borre

Begräb­nis­stätten einer sagen­umwobenen Königsdy­nastie
Bei den Grabhügeln in Horte, am west­li­chen Ufer des Oslofjords, handelt es sich der Sage nach um die Gräber von Ynglinger-Königen. Jene halb­legendäre Königsdy­nastie gilt als das älteste Königsge­schlecht Schwe­dens und die sagen­umwobene Geschichte um ihren Stammbaum ist mit der Ynglingatal und der Ynglin­ga­saga ein fester Bestand­teil der nordi­schen Mytho­logie. Ab Mitte des 9. Jahrhunderts n. Chr. ist ein norwegi­scher Zweig der Ynglinger durch die Person des Halvdan Svarte histo­risch belegt.

Risør

Sehr gut erhal­tene Holzhaus­stadt
Die kleine Stadt an der Küste, auf halbem Weg zwischen Oslo und Kris­ti­an­sand, wird auf Norwegisch auch „Trehusbyen“, also „Holzhaus­stadt“ genannt. Sie besteht aus schönen, denkmalge­schützten Holzhäusern, die ein wich­tiges Element der norwegi­schen Kultur sind. Im Sommer 1861 fielen rund 250 alte Häuser einem Brand zum Opfer. Aufgrund der Bedeu­tung Risørs als Seefah­rer­stadt, halfen Architekten und Hand­werker aus ganz Europa, die Stadt wieder aufzubauen. Heute führt in den Sommermo­naten ein einheimi­scher Wachtmann jeden Mitt­woch Besu­cher durch die Stadt und bringt ihnen ihre Geschichte näher. Auf dem Risørflekken, einem großen, weißen Stein ober­halb der Stadt, der als Seezei­chen für Segel­schiffe diente, kann man einen schönen Blick auf die Stadt genießen. Er ist über einen Spazierweg vom Markt­platz aus in ca. 15 Minuten zu Fuß errei­chen.
A

Kristiansand

Weiße Holzhäuser und Sandstrände

Kris­ti­an­sand ist die sechstgrößte Stadt Norwe­gens. Ihre Altstadt Posebyen ist geprägt von weißen Holzhäusern, die charak­te­ris­tisch für Südnor­wegen sind.

Im Zentrum befinden sich die neugo­ti­sche Domkirke und das Sørlan­dets Kunst­museum, in dem norwegi­sche Kunst von 1800 bis heute ausge­stellt wird. Kris­ti­an­sand ist einer der Orte mit den meisten Sonnen­stunden in Norwegen, und auch das Meer eignet sich in den Sommermo­naten zum Baden. Daher haben die Sand­strände – allen voran der Stadt­strand Bystranda – regen Zulauf. Ein beliebter Treff- und An­zie­hungs­punkt ist auch der Hafen Fiskebrygga, wo die Fischhändler ihren Fang verkaufen und man in gemüt­li­chen Restau­rants frische Garnelen und Muscheln genießen kann. Weitere Sehens­wür­digkeiten sind u. a. die Rundbau­fes­tung Chris­ti­ansholm aus dem 17. Jahr­hun­dert und das Kano­nenmuseum in der Festung Møvik, die von der deut­schen Marine im Zweiten Welt­krieg errichtet wur­de.

Zu Gast in einem Hotel in Lillesand

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das male­ri­sche Gebäude aus dem 19. Jahr­hun­dert liegt am Hafen von Lillesand und vereint Geschichte, Kultur und Komfort auf harmo­ni­sche Weise.

Schon Berühmt­heiten wie der norwegi­sche Schrift­steller Knut Hamsun oder der spani­sche König Alfonso näch­tigten hier. Jedes der individuell gestal­teten Zimmer bietet mit einer Mischung aus histo­ri­schem Charme und modernen Elementen ein char­mantes Ambi­ente. Das haus­ei­gene Restau­rant serviert norwegi­sche Gerichte aus lokalen Zutaten, das zum Hotel gehörende Restau­rant am Hafen bietet italie­ni­sche Speziali­täten. Gleich vor der Tür kann man am Pier entlang spazieren gehen oder durch die Fußgängerzone mit char­manten kleinen Geschäften bummeln. Der hotel­ei­gene Bootsver­leih bietet zudem die Möglichkeit, die Gegend auch über die Wasser­ober­fläche hinweg zu erkunden.

Dyre­parken

Tiger, Affen und Piraten im größten Zoo Norwe­gens
Norwe­gens größter Zoo erstreckt sich über eine Gelände mit einer Größe von rund 150 Hektarn, rund 11 Kilometer nord­öst­lich von Kris­ti­an­sand. Bei der Gestal­tung des Parks hat man versucht, den Tieren möglichst weite Flächen zu bieten, auf denen sie sich frei bewegen können.
Die meisten Wegweiser sind auf Norwegisch, am Eingang gibt es aber auch eine einfache Karte in engli­scher und deut­scher Sprache.
Neben Löwen und Tigern, Affen, Geparden, Reptilien und norwegi­schen Wild­tieren gibt es auch einen Wasser­park und ein Pira­ten­dorf.

Von Lillesand nach Stavanger

282 km | 5:00 h

Under

Dinner auf dem Meeresgrund
In den eisigen Wassern von Lindesnes ist das erste Unter­wasser-Restau­rant Europas entstanden. Wie ein auf Grund gelaufenes Schiff ragt das vom norwegi­schen Architek­tenbüro Snøhetta entworfene Gebäude vor der Küste aus den Fluten.
Der Spei­se­saal liegt rund fünf Meter unter der Wasser­ober­fläche und bietet mit einer gläs­ernen Wand einen freien Blick in das tiefe Blau­grün der Nordsee.
Serviert wird eine festgelegte Menüfolge. Der Fokus liegt auf fang­fri­schen Meeresfrüc­hten und lokalem Wild, vege­ta­ri­sche und vegane Alter­na­tiven werden nicht ange­boten. Eine frühzei­tige Reservie­rung ist in jedem Fall erforder­lich und kann über die Website des Restau­rants vorgenommen werden.

Kap Lindesnes

Am stürmi­schen Südkap Norwe­gens
Bei der Halb­insel Lindesnes handelt es sich um den südlichsten Punkt des norwegi­schen Fest­lands. Der Name des Kaps geht zurück auf das altnordi­sche Wort „Lidandi“, in dem mit dem Wort „Lida“ das Wort für Gefahr bzw. Ende steckt. Über­setzt bedeutet es soviel wie „Landzunge, wo das Land aufhört“. Ein Schild verrät, dass zwischen diesem Punkt und dem Nordkapp rund 2.518 Kilometer liegen. Wie im Bilder­buch wacht ein rot-weißer Leucht­turm über die stürmi­sche Küstenfront. Der Turm stammt aus dem Jahre 1915, in seiner unmit­telbaren Nähe finden sich allerdings noch Spuren des ihm vorhe­rigen Leuchtfeuers, welches 1655 erbaut wur­de und somit das älteste seiner Art in ganz Norwegen war. Wer gerne mehr über die Geschichte der Seefahrt erfahren oder einmal auf den Leucht­turm hinauf­steigen möchte, kann dies bei einem Besuch des ange­schlos­senen Museums umsetzen.

Flekkefjord

Weiße Häuser, Stree­tart und Draisinen
Auch in Flekkefjord gibt es viele der weißen Holzhäuser, die so typisch für den Süden Norwe­gens sind. Bekannt ist vor allem der Orts­teil Hollenderbyen, was über­setzt „Holländer­stadt“ bedeutet. Hier stehen kleine weiße Holzhäuser dicht neben­ein­ander in engen, gepflas­terten Gassen. Hollenderbyen verdankt seinen Namen den weit­rei­chenden Handels­be­zie­hungen mit Holland während des 16. und 17. Jahrhunderts. Vor allem Holz und Fisch­pro­dukte waren wich­tige Handels­waren dieser Zeit und einige Teile von Amsterdam sollen sogar auf Holz gebaut worden sein, das aus der Gegend um Flekkefjord stammt. Ein krasser Gegen­satz zu den weißen Holzhäusern sind die farbenfrohen Wand­ge­mälde und Graffitis von Street-Art-Künst­lern aus dem ganzen Land. Street-Art ist in Norwegen seit Jahren eine gern gese­hene und auch geförderte Kunst­form, die das Ziel hat, Städte zu verschönern und zu beleben.
Wer sich sport­lich betä­tigen möchte, hat die Möglichkeit, eine Fahrt mit einer Draisine auf den Schienen der 17 Kilometer langen Flekkefjord­bahn durch fantas­ti­sche Natur zu unter­nehmen.
B

Stavanger

Erdölmetropole mit gut erhaltener Altstadt

Die heutige Erdöl­me­tro­pole im Südwesten Norwe­gens erhielt das Stadt­recht mit der Etab­lie­rung des Bischofs­sitzes zwischen 1122 und 1125.

Aus dieser Zeit stammt auch der Dom. Ab dem 18. Jahr­hun­dert sorgten zunächst die Seefahrt und der Fischfang, später dann auch die Konserven­indu­s­trie als neuer Wirt­schafts­zweig für einen Aufschwung und ein zuneh­mendes Wachstum der Stadt. Heutzu­tage verfügt Stavanger als Univer­si­täts­stadt über zahlreiche Forschungs- und Bildungs­einrich­tungen, und auch das Stadt­leben ist um einiges vielfäl­tiger geworden. Zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restau­rants prägen zuneh­mend das kompakte Zentrum, in dem man auch die meisten Sehens­wür­digkeiten wie das Norwegi­sche Erdölmuseum, das Kunst­his­to­ri­sche Museum und das Norwegi­sche Konservenmuseum zu Fuß errei­chen kann. Die Altstadt (Gamle Stavanger) bietet die am besten erhal­tene Holzhaus­sied­lung Europas, die aus mehr als 170 weißen Holzhäusern besteht.

Zu Gast in einer Stadtvilla in Stavanger

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das inha­bergeführte Bed&Breakfast liegt in einer ruhigen Seiten­straße, im Herzen von Stavanger. Die Stadt­villa wur­de vermut­lich im späten 19.

Jahr­hun­dert erbaut und hat seitdem unter­schied­lichste Nutzungen erfahren – so reicht das Spektrum von der Vermie­tung als Wohn­haus über die Einrich­tung von Unterrichtsräumen einer Handels­schule bis hin zur Nutzung als Softdrinkfa­brik. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts war die Bausub­stanz letzt­end­lich so herun­ter­ge­kommen, dass man das gesamte Gebäude aufgrund von Sicher­heits­bedenken abreißen wollte. Glück­li­cherweise wur­de das Vorhaben gestoppt und das Gebäude von einer neuen Besitzerin liebevoll über mehrere Jahre restau­riert. 
Seit Anfang 2011 ist es nun in den Händen des Gastgeber­ehe­paars Wenche und Paul, die mit ihrer herz­li­chen Art sowie einem sicheren Gespür für Innen­einrich­tung und hoch­wer­tige Antiqui­täten ein gemüt­li­ches Gäste­haus geschaffen haben.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Wanderung zum Kjerak (ganztägig, englisch)

Sie werden am Morgen von Ihrem Guide abge­holt. Mit dem Auto geht es zum soge­nannten Adler­nest, dem Ausgangs­punkt der Wande­rung, der auf ca. 640 Metern Höhe liegt. Nach einer Sicher­heits­un­terweisung kann dann der Aufstieg beginnen. Bei der etwa zwei­einhalb­stün­digen Wande­rung gibt es drei sehr steile Abschnitte, die eine gute Kondi­tion und hohe Tritt­si­cher­heit erfordern. Zwi­schendurch und vor allem auf den letzten zwei Kilome­tern geben flachere Abschnitte die Möglichkeit die Ausblicke über das Tal des Lysefjord und die norwegi­sche Bergwelt zu genießen.
An der Kante des Berg­pla­teaus und damit am Ziel der Wande­rung ange­kommen, können bei einer erhol­samen Mittags­pause Fotos geschossen und die wohlver­di­enten Lunch­pa­kete verzehrt werden. Besonders mutige Wanderer können, wenn es die Umstände erlauben, sogar einen Schritt auf den „Kjer­agbolten“ wagen, jenen großen Stein, der in einer Höhe von 984 Metern über dem Fjord eingeklemmt ist.

Nach der Pause geleitet Ihr Guide Sie wieder sicher herab zum Adler­nest. Der Rückweg führt über einen Bergpass und vorbei am Landhotel Byrkjedal­s­tunet, wo bei Inter­esse ein Stopp einge­legt werden kann, um ein Gericht der tradi­tionell norwegi­schen Küche zu probieren oder kleine Souve­nirs von lokalen Kunst­hand­werkern zu kaufen. Eine letzte optio­nale Station des Tages­ausflugs ist das Monu­ment „Sverd i Fjell“, zu deutsch „Schwerter im Berg“, welches an die Schlacht am Hafrsfjord im Jahr 872 und damit an die natio­nale Einigung Norwe­gens erin­nert.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Wanderung zum Preikestolen (ganztägig, englisch)

Mit rund 300.000 Besu­chern im Jahr ist der Preike­s­tolen das wohl meist­be­suchte Wander­ziel in ganz Norwegen.

Auf der geführten Tour leitet Ihr Guide Sie sicher zu dem steinernen Plateau, das auf etwa 604 Metern über dem Lysefjord thront. Nach einer kurzen Sicher­heits­un­terweisung brechen Sie gemeinsam auf. Die Wande­rung wird ganzjährig ange­boten und jede Jahres­zeit lässt die Fjord­landschaft in jeweils ganz eigenen Farben erstrahlen. So geht es im Frühjahr und Sommer durch üppiges Grün, im Herbst dagegen bestimmen warme Rot- und Orange­töne die Szenerie. Die Strecke führt durch Wälder sowie entlang an Seen und Sümpfen. Immer wieder gibt es kurze Verschn­auf­pausen, um die Aussicht zu genießen und auf Fotos fest­zuhalten.
Nach etwa zwei bis drei Stunden kommt man am Preike­s­tolen an und wird mit einer einzig­ar­tigen Aussicht über den Lysefjord belohnt. Bei einem Snack und einem warmen Getränk wird für einige Zeit verweilt, bevor der Rückweg ange­treten wird. Wenn es die Wetterbedingungen zulassen, führt Ihr Guide Sie über einen alter­na­tiven Pfad zurück, der im Gegen­satz zur ausge­schilderten Strecke von den meisten Touristen noch nicht entdeckt wur­de.

Wikinger­haus

Auf den Spuren der Wikinger
Das kleine Besu­cher­zentrum bietet ein besonderes und noch innova­tives Erlebnis: Mithilfe von VR-Tech­no­logie und Video­bil­dern kann man die Welt der Wikinger inter­aktiv erleben. Mit einer 360 ​​Grad Sicht fühlt es sich an, als ob man den Wikingern von Ange­sicht zu Ange­sicht gegenüber­steht. Das eröffnet die Möglichkeit, Geschichte auf eine andere Art und Weise zu erleben als durch das tradi­tionelles Erzählen. Den Mittel­punkt bilden die großen Sagen über „Harald Schönhaar“, Norwe­gens ersten König, und die berühmte Schlacht am Hafrsfjord im Jahr 872, in der Norwegen zu einem König­reich vereint wur­de. Das VR-Erlebnis dauert etwa 20 Minuten. Danach kann man den Rest des Besu­cher­zentrums erkunden, tradi­tionell geklei­dete Wikinger treffen und Andenken kaufen.

Erdölmuseum

Den Alltag auf einer Ölplatt­form nach­er­leben
Das dem Erscheinungs­bild einer Bohr­platt­form nach­empfun­dene Gebäude des Norwegi­schen Erdölmuseums befindet sich in der Nähe des Stavanger Hafens und ist zu einem Wahrzei­chen der Stadt geworden.
Im Jahr 1999 wur­de es von König Harald eröffnet. Bei einem Besuch bekommen Besu­cher dank dunkler Gänge, Hubschrau­berge­räu­schen, nach­ge­stal­teter Aufent­haltsräume sowie tech­ni­scher Elemente einen guten Eindruck über den Alltag auf einer Platt­form. Anhand von zahlrei­chen Modellen von Ölplatt­formen und origi­nalen Expo­naten werden die Geschichte und die gegenwär­tige Situa­tion der norwegi­schen Erdölförde­rung vor der Küste doku­men­tiert. Wer möchte, kann in einem Rettungs­schlauch außer­halb des Gebäudes herab­rut­schen.

Insel Klosterøy

Denkmalge­schütztes Kloster
Über ein Verbindungs­netz aus Brücken und Tunnel gelangt man nach Klosterøy auf der Südseite des Bokn­a­fjords. Die Insel erstreckt sich von Westen nach Osten über etwa 2,5 Kilometer und ist bis zu etwa 800 Metern breit. Die Südküste der Insel bildet eine Bucht um den Klostervågen, an deren Nordende das bekannte und denkmalge­schützte Kloster Utstein steht. Das ehema­lige Augusti­n­erkloster ist heute die am besten erhal­tene mittel­alter­liche Klos­ter­anlage Norwe­gens.

Wande­rung zum Preike­s­tolen

Durch Wald und Sumpf­land zum „Predigt­stuhl“
Ausgangs­punkt für die Wande­rung ist der Park­platz der Preike­s­tolen Fjell­stue. Zunächst führt ein steiler Anstieg hinauf in den Wald. Der zu Anfang noch recht breite Kiesweg wird weiter oben zu einem schmalen Pfad aus Bruch­stein, der eine gewisse Tritt­si­cher­heit sowie gutes Schuh­werk erfordert. Landschaft­lich wech­selt sich dichter Wald mit Sumpf­land ab, immer wieder gibt es etwas anspruchsvol­lere Anstiege über Felsbro­cken. Mehrere Aussichts­punkte und kleine Tümpel entlang des Weges bieten geeig­nete Rast­plätze und Bademög­lichkeiten. Das letzte Teil­stück der Route führt recht nah an der Bruchkante zum Lysefjord vorbei und setzt somit Schwindelfreiheit voraus. Belohnt wird man mit einem spekta­kulären Ausblick vom Preike­s­tolen, jenem Fels­pla­teau, das auf einer Höhe von 604 Metern über dem Lysefjord aufragt und dessen Name auf deutsch als „Kanzel“ oder „Predigt­stuhl“ zu über­setzen ist. (Hin und zurück: 8,3 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 450 Meter)

Von Stavanger nach Saudasjøen

141 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Lysefjord

Steile Felswände, tiefes Wasser
Der Lysefjord (über­setzt: heller Fjord) ist ein Nebenfjord vom Høgsfjord in Ryfylke in der Provinz Roga­land im Süden von Norwegen. Der südlichste große Fjord Norwe­gens ist 40 Kilometer lang und bis zu 422 Meter tief; blankge­scheuerte steile Felswände säumen ihn. Von der 600 Meter hohen Platt­form Preike­s­tolen eröffnet sich ein impo­santer Blick auf den Fjord. Ca. fünf Kilometer vor Ende des Fjords erhebt sich mit dem Kjerag die höchste Felswand mit einer Höhe von 1.084 Metern. Auf seinem Plateau gibt es einen fünf Kubikmeter großen Felsbro­cken, der in 1.000 Metern Höhe ober­halb des Fjords in einer Fels­spalte eingeklemmt liegt.
C

Sauda

Wandern, Angeln, Skifahren

Sauda ist eine Kommune mit knapp 5.000 Einwoh­nern im Binnen­land von Ryfylke, am Ende des Saud­afjords. Der Ort und seine Umge­bung sind ganzjährig bei Urlau­bern beliebt – im Sommer zum Wandern und Angeln, im Winter zum Skifahren.

Er ist gleichzeitig auch das kulturelle und wirt­schaft­liche Zentrum der Region. Im Gebiet der Kommune liegt der Wasserfall Hongavi­kfossen. Die natio­nale Touris­ten­straße „Ryfylke“ führt durch die Orts­mitte von Sauda.

Zu Gast in einem Hotel am Saudafjord

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Herren­haus bei Sauda aus dem Jahr 1914 wur­de ursprüng­lich als Erho­lungs­zentrum für wohlha­bende Leute errichtet.

Heute empfängt es als Hotel Gäste aus aller Welt, die in nahezu derselben Atmo­sphäre wie damals einen herr­li­chen Blick auf den Fjord genießen können. Die Zimmer sind in einem relativ schlichten, jedoch gemüt­li­chen Stil einge­richtet. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­stück ange­boten. Das Restau­rant serviert vorwiegend regio­nale Küche aus frischen saiso­nalen Zutaten. Zudem gibt es eine Bar und eine Außen­ter­rasse. Das Hotel liegt ca. drei Kilometer vom Wasserfall Svandalsfossen und ca. fünf Kilometer vom Skigebiet Sauda Skisenter entfernt und ist ein guter Ausgangs­punkt für Wande­rungen.

Svandalsfossen

Am Fuße des Wasserfalls
Über mehrere Fall­stufen rauschen die Wasser des Svandalsfossen rund 180 Meter in die Tiefe. Der Wasserfall liegt etwa fünf Kilometer außer­halb von Sauda und man erreicht ihn über die Straße 520. Ein kleiner Park­platz am Straßenrand bietet die Möglichkeit für einen Stopp. Mehrere Treppen führen ganz nah an die stürzenden Fluten heran. Je nach Wasser­stand bilden sich regel­rechte Tropfenschleier, sodass es vorkommen kann, dass die Polizei die Straße sperren und jedes Auto einzeln durch den Dunst hindurchleiten muss.

Allm­an­najuvet

Minen­be­sich­tigung in der Allm­an­najuvet Schlucht
Die Zinkgruben von Allm­an­najuvet wurden 1899 geschlossen. Für fast zwei Jahrzehnte hatten sie zuvor für regen Betrieb in der Schlucht gesorgt. Fast 170 Beschäf­tigte kümmerten sich um den Abbau und die Verschiffung des Erzes ins Ausland. Im Laufe der Jahre wurden insge­samt rund 12.000 Tonnen Zinkerz gefördert. Um an die Geschichte des Zinkab­baus zu erin­nern, wur­de am Rast­platz, von dem aus der eins­tige Grubenweg begangen werden kann, vom Schweizer Architekten Peter Zumthor eine Besu­cher­anlage geschaffen. In hölzernen Pavillons wurden ein Café sowie eine Galerie einge­richtet. Außerdem kann das ehema­lige Grubenge­lände im Rahmen einer Führung erkundet werden. Mit Helm und Laterne führt die Tour in die Minen. Man erfährt dabei etwas über die Geschichte des Bergbaus und bekommt einen Eindruck davon, wie das Leben der Arbeiter in den späten 1800er Jahren aussah.

Ryfylke Museum

Kulturhis­to­ri­sches Museum mit diversen Stand­orten
Das 1981 gegrün­dete kulturhis­to­ri­sche Museum Ryfyl­kemu­seet beherbergt Samm­lungen aus Ryfylke, einer Region, deren vielfäl­tige Landschaften von den Inseln im Westen bis zu den Fjorden und Bergen im Osten reichen. Die Verwal­tung des Museums befindet sich in Sand in der Gemeinde Suldal, weitere Stand­orte liegen in den Gemeinden Sauda, Hjelme­land, Strand, Forsand, Finnøy, Rennesøy und Kvitsøy. Das Ryfyl­kemu­seet bietet Einblicke in das tägl­iche Leben der Menschen in Ryfylke von 1500 bis heute. Auf einer Tour durch die einzelnen Museen kann man Bauernhöfe aus verschiedenen Gesellschafts­schichten und Epochen sehen, ein Hummermuseum, ein Indu­s­trie­arbei­termuseum sowie ein Schulmuseum besu­chen. Nähere Infos auf: https://ryfyl­kemu­seet.no/en/

Von Saudasjøen nach Utne

129 km | 3:00 h

Bondhusvatnet

Glet­schersee
Der Bondhusbreen und der See Bondhusvatnet im Folge­fonna Natio­nal­park sind bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Ausflugs­ziel. Die türkisblaue Färbung des Wassers, die umliegende Berg­landschaft und der Glet­scher im Hinter­grund tragen dazu bei, dass das Tal als eines der schönsten Täler Norwe­gens gilt. Die Wande­rung vom Park­platz in Sundal bis hoch zum Glet­schersee ist einfach und kann auch mit Kindern bzw. Kinderwagen gemacht werden. In gemüt­li­chem Tempo dauert die Tour ca. zwei Stunden hin und zurück. Wer bis zur Glet­scherkante wandern möchte, braucht ca. eine Stunde mehr.

Lilletopp

Steiler Anstieg zum Aussichts­punkt
Am Aussichts­punkt Lilletop bietet sich ein einma­liger Ausblick auf den Folge­fonna Glet­scher sowie den Sørfjord, einen Nebenarm des Hard­angerfjords. Der Aufstieg ist jedoch recht anspruchsvoll und eher für geübte Wanderer geeignet. So muss auf einer Strecke von etwa zwei Kilome­tern ein Aufstieg von rund 300 Höhenme­tern überwunden werden.
Ausgangs­punkt für die Wande­rung ist der Park­platz der Tysso­hallen, nahe Tyssedal. Folgen Sie von hier zu Fuß für etwas über einen Kilometer der Straße in Rich­tung Skjeg­gedal. In einer scharfen Kurve beginnt ein gut markierter Wanderweg, der zum oberen Ende der Pipe­lines des Wasserkraftwerks führt. Norma­lerweise ist die Strecke zwischen April und Oktober begehbar, sofern kein Schnee gefallen ist.
D

Hardangerfjord

Nationalparks und Wanderrouten

Der 170 Kilometer lange Hard­angerfjord gilt als einer der schönsten Fjorde des Landes. Er erstreckt sich von der Westküste südlich von Bergen ins Landes­in­nere und ist prägend für eine Region mit spekta­kulären Wasser­fällen und Glet­schern, die gleich mit zwei Natio­nalparks und zwei Natio­nalen Touris­ten­straßen aufwarten kann.

Die kleine Ortschaft Odda, die am Ende des Seiten­arms Sørfjord liegt, ist seit etwa 200 Jahren ein beliebtes Reise­ziel. Schon im 18. Jahr­hun­dert nahmen hier die ersten Hotels ihren Betrieb auf. Die Land­schaft bietet zahlreiche Möglichkeiten an Aktivi­täten wie Wandern, Radfahren, Berg­steigen oder Kajakfahren. Wander­routen in allen Schwie­rigkeitsgraden sind ausge­schildert, die zur Hoch­e­bene Hard­angervidda, durch das Tal Husedalen oder zum Felsvor­sprung Troll­tunga führen. Im Erleb­nis­zentrum Norsk Natur­senter Hard­anger erfährt man alles rund um die norwegi­sche Natur, Klima und Umwelt.

Zu Gast in einem der ältesten Hotels Norwegens

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Im kleinen Ort Utne, gegenüber des Fähr­anlegers, liegt die denkmalge­schützte Unter­kunft. Das hölzerne Hotelgebäude ist seit rund 300 Jahren in Betrieb.

Als kleines Gäste­haus mit Wohnzimmer, Küche und nur einem Schlafzimmer fand seine Geschichte ihren Anfang im Jahr 1722. 
Heutzu­tage gibt fast 20 Gäste­zimmer, jedes davon mit einer liebevollen, individu­ellen Einrich­tung. Sie alle verbindet jedoch eines: der alter­tüm­liche Charme. Diesem zuliebe hat man sich auch bewusst gegen die Ausstat­tung der Zimmer mit einem Fern­seher entschieden und bietet stattdessen in einem gemeinschaft­lich genutzten Salon mit Klavier Raum für einen Abend mit Gesprächen in heime­liger Atmo­sphäre.
Früh­stück und Abend­essen werden im holzver­klei­deten Spei­se­saal serviert. Besonderer Blickfang sind hier die mit Schnitze­reien verzierten und aufwendig bemalten Schränke. Draußen lädt eine Terrasse mit Blick auf den Fjord zum Entspannen unter freiem Himmel ein.

Hard­angervidda

Größte Hoch­e­bene Europas
Mit einer Fläche von rund 8.600 Quad­ratki­lome­tern handelt es sich bei der Hard­angervidda um die fläc­henmäßig größte Hoch­e­bene Europas. Sie bildet die südlichste Grenze für das Vorkommen verschiedener arkti­scher Pflanzen- und Tier­arten, wie etwa der Schnee­eule und dem Polar­fuchs. Auch die größte wild lebende Rentier­herde ist in der weiten Land­schaft des Hoch­pla­teaus beheimatet. Ein schroffes Klima sorgt für lange Winter und ein in weiten Teilen relativ feuchtes Terrain.
1981 wur­de ein Teil der Land­schaft, insge­samt eine Fläche von etwa 3.400 Quad­ratki­lome­tern, unter Natur­schutz gestellt. Ein gut ausge­bautes Wegenetz sowie zahlreiche bewirt­schaf­tete und unbe­wirt­schaf­tete Über­nach­tungs­hütten im Inneren des Natio­nalparks ziehen jähr­lich viele begeis­terte Wanderer in diese einzig­ar­tige alpine Region.

Norwegi­sches Natur­zentrum

Zurück in eine Zeit vor 2,9 Milli­arden Jahren
Das modern gestal­tete Museum liegt am Fuße des Vøringsfossen. Über drei Etagen erstreckt sich die Ausstel­lung über Flora, Fauna und Klima der Region. Aufge­baut wie eine Reise durch die Zeit, beginnt der Rundgang vor 2,9 Milli­arden Jahren und führt bis zum heutigen Tag. Im besonderen Fokus stehen die Wech­selwirkungen zwischen Mensch und Umwelt sowie zwischen Natur und Kultur. Die Expo­nate bieten dabei die Möglichkeit inter­aktiv zu erleben und zu lernen. Im Kino­saal nimmt ein etwa 20-minü­tiger Film die Zuschauer mit auf einen Helik­o­pterflug über hohe Gipfel, steile Schluchten, über tiefblaue Fjordarme und rauschende Wasser­fälle.

Vøringsfossen

Maje­s­tä­ti­scher Wasserfall am Rand der Hard­angervidda
Am West­rand der Hard­angervidda stürzen die Wasser des Vøringsfossen über 182 Meter hinunter ins Måbøtal, die größte Freifall­strecke überwindet dabei rund 145 Meter. Bereits seit den 1980er Jahren wird die Kraft des Flusses für die Strom­erzeugung genutzt, wodurch eine entspre­chende Regulie­rung der Wasser­massen notwendig wur­de.
Ein etwa vier Kilometer langer Wanderweg führt vom nahegelegenen Park­platz „Fossatromma“ zum Vøringsfossen. Der Weg ist meist in der Zeit von Ende Mai bis Oktober begehbar, sofern kein Schnee gefallen ist. Anfangs ist der Weg noch asphal­tiert, später wird das Terrain aber uneben und zum Teil müssen große Steine überquert werden. Zudem kann es teilweise nass oder glatt sein. Festes Schuh­werk sowie ein gewisses Maß an Vorsicht sind also ratsam. Belohnt wird man mit dem Erlebnis der ursprüng­l­i­chen Schön­heit des landschaft­lich wilden Tals. Seit 2020 gibt es noch eine weitere Attrak­tion: Eine Fußgänger­brücke des Architekten Carl-Viggo Hølme­bakk überquert die Vøringsfossen-Schlucht mit einer Länge von etwa 50 Metern.

Von Utne nach Bergen

114 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Steindalsfossen

Ein Spaziergang hinter dem Wasserfall
Beim Steinsdalsfossen, der etwa zwei Kilometer west­lich von Norheimsund liegt, handelt es sich um einen der meist­be­suchten Wasser­fälle Norwe­gens. Entstanden ist er gegen Ende des 17. Jahrhunderts, als der Fluss Fosselva seinen Lauf änderte. Heute stürzt hier das Wasser aus fast 50 Metern Höhe herunter. Eine Besonder­heit ist der kurze Spazierweg, der zwischen Felswand und Wasserfall zu einer kleinen Aussichts­platt­form führt. Man kann auch über eine Wiese zum unteren Ende des Wasserfalls gelangen, sollte aber geeig­nete Schuhe tragen, da der Boden matschig sein kann. Tipp: Sollten gerade größere Busgruppen unter­wegs sein, lohnt es sich oft, ein paar Minuten zu warten, um den Wasserfall dann in Ruhe genießen zu können.
E

Bergen

Bunte Holzhäuser und Fischmarkt

Bergen, die einst größte Holz­stadt Europas, ist heute die zweitgrößte Stadt Norwe­gens – jedoch immer noch mit dem char­manten Ambi­ente einer Klein­stadt mit urbanem Flair.

„Das Herz der Fjorde“ ist einer der vielen Namen, die die Norweger ihrer regenrei­chen Stadt an der Westküste geben – „Tor zu den Fjorden“ ein weiterer.
Die Welter­be­stätte Bryggen, ein Viertel mit alten Holzhäusern, die das Stadt­bild prägen und welt­weit bekannt sind, stammt aus der Zeit, als Bergen das Handels­zentrum zwischen Norwegen und dem Rest von Europa war. Heute befinden sich in den Häusern Museen, Läden, Gale­rien und Restau­rants, die bei Einheimi­schen glei­cher­maßen beliebt sind wie bei Touristen. Wenige Meter entfernt ist der lebhafte Fisch­markt, auf dem man neben Fisch und frischem Obst und Gemüse auch Kunst­hand­werk und Souve­nirs kaufen kann. Das Stadt­museum, eine rekon­stru­ierte Klein­stadt mit rund 50 Holzhäusern aus dem 18., 19. und 20. Jahr­hun­dert, gibt Einblicke in die Vergan­gen­heit. Etwas außer­halb liegt Troldhaugen, das Haus von Edvard Grieg – ein Museum, das aus der Villa und der Hütte des Kompo­nisten, einem Ausstel­lungs­center und der Konzert­halle Trold­salen besteht. Zudem werden von Bergen aus zahlreiche Boots­ausflüge ange­boten, so etwa zum histo­ri­schen Handelsort Skjerje­hamn oder zur Baronie Rosendal mit ihren Renais­sancegärten.

Zu Gast in einem ehemaligen Handelshaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Unter­kunft gehört zu den Holzhäusern von Bryggen, dem histo­ri­schen Herzen von Bergen und erscheint wie eine Kombi­na­tion aus Hotel und Museum.

Die Architektur wur­de in ihrem histo­ri­schen Aufbau beibe­halten und zeugt noch heute von der Vergan­gen­heit des Gebäudes als Handels­posten der Hansezeit.

Ausflug (OPTIONAL)

Food Tasting Tour durch Bergen (3 Stunden, englisch)

Unter­nehmen Sie in einer kleinen Gruppe einen Spaziergang durch die Stadt, während Ihr Guide Ihnen einiges über die kuli­na­ri­schen Besonder­heiten der Region erzählt. Die Tour führt zu fünf Stopps in der Altstadt, die alle ihre eigene Geschichte zu erzählen haben.

Unter anderem besu­chen Sie die histo­ri­schen Häuser von Bryggen sowie ein kleines Restau­rant, das einst ein öffent­li­ches Bade­haus war. An jeder Station gibt es jeweils andere Speziali­täten zu verkosten.
Von herzhaften Häppchen wie etwa dem norwegi­schen Lachs bis hin zu süßen Lecke­reien ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Fløyen

Hoch über den Dächern von Bergen
Wer Bergen gerne einmal von oben bewundern möchte, kann dies vom Fløyen aus tun. Der 320 Meter hohe Gipfel hält für seine Besu­cher neben zwei Cafés und einem Restau­rant vor allem zahlreiche Wandermög­lichkeiten hoch über der Stadt bereit. Nach oben kommt man seit 1918 mithilfe der Standseil­bahn Fløi­bahn.

Griegmuseum

Villa, Konzert­saal und Grab­stätte des Kompo­nisten
Die Villa Troldhaugen wur­de 1885 erbaut, und war die Heimat von Edvard Grieg und seiner Frau Nina während der letzten gut 20 Jahre seines Lebens. Seit 1928 ist sie ein Museum, das neben der Villa auch die Hütte des Kompo­nisten, die Grab­stätte des Ehepaars sowie ein modernes Muse­umsgebäude und einen Konzert­saal umfasst. Das Erdge­schoss der Villa ist öffent­lich zugäng­lich und bietet Besu­chern einen Einblick in das Leben des Künst­lers – es gibt zahlreiche Erin­ne­rungs­stücke und im Wohnzimmer steht noch Griegs Klavier von 1892, das oft für Konzerte genutzt wird. Um nicht beim Kompo­nieren gestört zu werden, ließ Edvard Grieg sich 1891 eine Hütte weiter unten am See bauen. Hier hinter­ließ er auch immer eine Nach­richt, wenn er die Hütte verließ, mit den Worten: „Falls jemand hier einbre­chen sollte, hinter­lassen Sie bitte die Parti­turen, da sie für niemanden außer Edvard Grieg einen Wert haben“. Der Konzert­saal Trold­salen fügt sich durch seine Architektur und sein Gras­dach wunderbar in die Natur ein. Hier finden zahlreiche Konzerte statt, bei denen das Publikum einen schönen Blick auf die Hütte des Kompo­nisten und den Nordås-See genießen kann. Am Hinter­ein­gang befindet sich eine lebens­große Bronze­statue von Edvard Grieg aus dem Jahr 1917. Die Grab­stätte von Nina und Edvard Grieg liegt am Berghang gegenüber dem See, an dem Ort, den der Kompo­nist einst selbst dafür ausge­wählt hatte.

Von Bergen nach Solvorn

246 km | 4:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Voss Folkemuseum

Authen­ti­sche Einblicke in vergan­gene Zeiten
Das Voss Folkemuseum ist ein Frei­lichtmuseum, das 1917 als Regio­nalmuseum gegründet wur­de. Es umfasst drei Stand­orte. Der Bauernhof Møls­ter­tunet, der wahr­schein­lich aus der Wikingerzeit stammt, befindet sich auf einem Hügel außer­halb von Voss. Der Hof besteht aus sechzehn kleinen und großen Gebäuden, die noch immer an ihrem ursprüng­l­i­chen Standort stehen – nichts wur­de verändert. Alles vermit­telt somit ein authen­ti­sches Bild des Baustils und der Art und Weise, wie die Menschen in früheren Zeiten gelebt haben. Die letzten Familien zogen erst rund zehn Jahre nach der Gründung des Volkemuseums aus. Des Weiteren gibt es noch einen zweiten, kleineren Hof – Nesheim­s­tunet – und ein altes Pfarr­haus in Oppheim, das auf Wunsch besich­tigt werden kann; beide liegen einige Kilometer entfernt und sind mit dem Auto erreichbar. Auf dem Hof Nesheim­s­tunet ​​stehen mit einem Holz­schuppen, einem Feuer­haus und einem Ofen­haus drei Häuser, die ein Stück Bauge­schichte repräsen­tieren.

Flåm

Male­ri­sches Dorf am Aurlandsfjord
Am Ufer des Aurlandsfjords, einem etwa 17 Kilometer langen Seitenarm des mäch­tigen Sogn­efjords, liegt das kleine Örtchen Flåm. Weniger als 500 Einwohner zählt das Dorf, dessen bunte Häuser sich in dem schmalen Tal zwischen steil aufstrebenden Bergwänden erheben. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts lebte man haupt­säch­lich von der Land­wirt­schaft, dann wur­de der Ort von engli­schen Sportfi­schern zu einem beliebten Angel­platz auserkoren und man begann mit dem Aufbau einer touris­ti­schen Infra­struktur. 1909 nahm die Flåm­bahn ihren Betrieb auf. Die Berg­bahn verbindet den Bahnhof im Tal mit der Hoch­ge­birgs­sta­tion Myrdal, die auf etwa 870 Metern Höhe liegt. Heute ist sie die belieb­teste Attrak­tion für die Touristen, die vor allem von den Kreuzfahrt­schiffen in den Ort gebracht werden. Der Orts­kern selbst ist stets klein und über­schaubar geblieben, besteht vornehm­lich aus einigen Häusern, ein paar Cafés und Restau­rants sowie Souve­nirge­schäften und dem histo­ri­schen Fret­heim Hotel. Das umliegende Flåmtal eignet sich ideal für ausge­dehnte Wande­rungen und Radtouren.

Steg­a­stein

Aussichts­platt­form am Snøvegen
An der soge­nannten „Schnee­straße“, der Pass­straße Snøvegen zwischen Aurland und Lærdal, ragt die Aussichts­platt­form Steg­a­stein 650 Meter über dem Aurlandsfjord auf. Als Teil des Projekts „Norwegi­sche Landschafts­routen“ wur­de die 30 Meter lange Rampe im Jahr 2006 von den Architekten Todd Saunders und Tommie Wilhemsen entworfen. Die Zufahrts­straße ist eng und kurvenreich. Ist man aber einmal ange­kommen, wird man mit einem tollen Ausblick belohnt.
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Sognefjord

Längster und tiefster Fjord Norwegens

Der Sogn­efjord ist Norwe­gens längster und tiefster Fjord, dessen bergige Umge­bung zu den belieb­testen Wander­regionen Norwe­gens gehört.

Er erstreckt sich von der Küste nörd­lich von Bergen bis zu den Natio­nalparks Jotun­heimen und Jostedalsbreen. An seiner tiefsten Stelle misst der Sogn­efjord über 1.300 Meter, die Berge, die ihn flankieren, ragen mehr als 1.700 Meter in die Höhe. Er hat mehrere Neben­arme; der schmalste und bekann­teste, der Nærøyfjord, ist an seiner engsten Stelle nur 250 Meter breit und zählt zum UNESCO-Welterbe. Weitere bekannte Fjordarme sind der Lusterfjord, der Fjær­landsfjord und der Finn­afjord, deren Wasser oft smaragd­grün schimmert. Rund 30.000 Einwohner leben in der gesamten Region und verteilen sich auf kleine Dörfer an den Fjorden und in den Tälern. Neben Wande­rungen locken auch diverse andere Aktivi­täten wie Rafting, Berg­steigen, Klettern, Sommer-Skifahren und Moun­tai­nbiking.

Zu Gast in einem Hotel am Sognefjord

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Direkt am Fjord im idylli­schen Dorf Solvorn in der Gemeinde Lustre liegt das Hotel, das mittlerweile in 9. Gene­ra­tion geführt wird.

Es befindet sich seit 1690 in Famili­en­be­sitz und ist mit seiner über 370-jährigen Geschichte das älteste famili­en­geführte Hotel in Norwegen. Neben dem Haupt­haus gibt es drei weitere Gebäude, die im Laufe der Zeit für ursprüng­lich verschieden Zwecke gebaut wurden. Alle Zimmer im Haupt­haus verfügen über wunder­schöne antike Möbel, alte Tapeten und ein Badezimmer im alten engli­schen Stil; die übrigen sind teils in einem nost­algi­schen, teils in einem modernen Stil gestaltet. Morgens wird ein gutes Bauernfrüh­s­tück mit selbstge­ba­ckenem Brot und selbst­gemachten Marme­laden serviert. Abends bietet das Restau­rant gute, von lokalen Produkten wie Fisch und Wild inspi­rierte Küche. Im Garten stehen gemüt­liche Sitzmöbel inmit­ten  von Flieder, Obstbäumen und Rosen – von hier aus kann man den Blick auf den Sogn­efjord und die Berge im Hinter­grund genießen.

Jostedalsbreen

Größter Glet­scher des euro­päi­schen Fest­lands
Mit einer Fläche von ca. 474 Quad­ratki­lome­tern ist der im Norden von Vest­land gelegene Jostedalsbreen der größte Fest­land­glet­scher Europas. Das bläu­liche Eis der Glet­scherzungen reicht an einigen Stellen bis in die grünen Täler der Fjorde. Insge­samt hat der Jostedalsbreen 28 Auslass­glet­scher, die das Eis in verschiedene Rich­tungen ablaufen lassen. Die bekann­testen von ihnen sind der Nigardsbreen im Osten sowie der Bøyab­reen im Süden.

Sogn Folk Museum

Von Alltagsge­gen­ständen zum Muse­ums­objekten
Das Frei­lichtmuseum außer­halb von Kaupanger gehört zu den ältesten Volks­kundemu­seen Norwe­gens. Die Samm­lung geht ursprüng­lich zurück auf das Lebens­werk von Gert Falch Heiberg. Heiberg lebte zwischen 1871 und 1944, in einer Zeit, in dem das norwegi­sche Land­leben eine grund­legende Moder­ni­sie­rung erfuhr. Als alte Gerätschaften und Werkzeuge gegen effi­zi­en­tere Neue­rungen ausge­tauscht wurden, wur­de er zu einem leiden­schaft­li­chen Sammler land­wirt­schaft­li­cher Antiqui­täten aus der Region und dem ganzen Land. Dass er seine private Samm­lung dem neu gegrün­deten Geschichtsver­band über­ließ, führte im Jahre 1909 zu der Gründung eines ersten Museums.

Heute führen rund 30 Gebäude durch hunderte von Jahren – vom Mittel­alter in die Moderne. Vom Pfarr­haus über eine Schule zu verschiedenen Werk­stätten und kleinen Wassermühlen findet sich hier alles, was das Leben auf dem Land seit Ewigkeiten geprägt hat. Zudem gibt es im Hauptgebäude Ausstel­lungen zu Themen des Alltags wie Kindheit, Kleidung oder Volks­glaube.

Sogn Fjord Museum

Maritime Ausstel­lung des Sogn Folk Museum
Das Fjordmuseum ist ein externer Standort des Sogn Folk Museum mit Fokus auf die maritime Geschichte der Region. Beleuchtet wird die Bedeu­tung, die der Sogn­efjord seit jeher für das alltäg­l­iche Leben der Menschen hat. Ausge­stellt sind einige histo­ri­sche Boote, zudem gibt es eine rekon­stru­ierte Werft mit tradi­tionellen Werkzeugen zu besich­tigen.

Vettisfossen

Höchster unre­gulierter Wasserfall Norwe­gens
Auf einer Höhe von etwa 270 Metern stürzen die Wasser des Vettisfossen im Jotun­heimen Natio­nal­park unre­guliert in die Tiefe. Wer eine Wande­rung zum Wasserfall unter­nehmen möchte, findet auf dem Park­platz des Hjelle­fossen einen guten Ausgangs­punkt. Von hier sind es etwa sechs Kilometer bis zum Vettisfossen. Ein breiter Schot­terweg führt zunächst zum Avdalsfossen, von dort aus weiter entlang der Berghänge. Immer wieder wird der Fluss Utla über kleine Brücken gekreuzt. Auf dem letzten Abschnitt der Wande­rung, wenn der Weg sich etwas vom Fluss entfernt und durch den Wald führt, wird das Terrain anspruchsvoller. Über recht steil abfal­lende Hänge geht es mithilfe von Seil­si­che­rungen zum Fuße des Wasserfalls. (Hin und zurück: 12,7 Kilometer, 4 Stunden, Auf und ab: 380 Meter)

Von Solvorn nach Stryn

156 km | 3:00 h
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Stryn

Gletscher, Täler, tiefe Seen

Stryn ist eine norwegi­sche Kommune mit knapp 7.200 Einwoh­nern im Herzen des Nordfjordes. Das Gebiet ist bekannt für seine mäch­tigen Glet­scher, üppigen Täler und tiefen Seen und ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt.

Im Süden liegen Teile des Jostedalsbreens, dem größten Glet­scher des euro­päi­schen Fest­landes im gleich­na­migen Natio­nal­park. Der Gamle Stry­n­efjellsvegen ist eine 27 Kilometer lange Straße, die über die Hoch­e­bene des Stry­n­efjell führt und zu den norwegi­schen Landschafts­routen gehört. Er ist von Mai bis September für den Verkehr frei­gegeben.

Zu Gast in einem Hotel in Stryn

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das histo­ri­sche Hotel aus dem Jahr 1850 liegt in Stryn an der Westküste Norwe­gens, wenige Hundert Meter vom Stadt­zentrum entfernt.

Inmitten der schönen Land­schaft am Innvi­kfjord kann man die Ruhe und die impo­sante Kulisse genießen. Das Früh­stück mit frisch geba­ckenem Brot wird im Spei­se­saal in der ersten Etage serviert, wo sich auch eine Bibliothek befindet. Hier trifft man oft auf die Gastgeber, die gerne mit Tipps und Empfeh­lungen bei der Tages­pla­nung behilf­lich sind. Das Restau­rant im Erdge­schoss serviert norwegi­sche und tradi­tionelle Speisen – in den Sommermo­naten auch auf der Veranda. Vom Hotel aus kann man einen Spaziergang ins Stadt­zentrum oder entlang des Flusses unter­nehmen.

Sunnmøre

Küsten­landschaft in Vest­landet
Sunnmøre ist eine Küsten­landschaft in der Region Vest­landet. Bis zu 1.700 Meter streben hier die maje­s­tä­ti­schen Sunnmøre-Alpen, die soge­nannten „Alpen am Meer“, von den Fjord­ufern auf gen Himmel.
Zwischen steilen Gipfeln und tiefen Fluten warten grüne Täler mit glitzernden Wild­bächen, die von zahlrei­chen Wander­wegen durch­zogen werden. Gemäch­liche Spaziergänger kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie ambi­tio­nierte Berg­steiger.
Außerdem ist die Gegend auch für ihr kuli­na­ri­schen Speziali­täten bekannt. Histo­ri­sche Baun­er­höfe und roman­ti­sche Hafen­orte bieten diverse Lecke­reien, von der Schafs­wurst über den fang­fri­schen Fisch bis hin zu den Pralinen vom Choco­la­tier.

Horn­indalsvatnet

Tiefster Binnensee Europas
Der Horn­indalsvatnet ist mit einer Tiefe von zirka 514 Metern der tiefste See Europas. Immer wieder ragen hier schmale Landzungen in das kris­tallklare Wasser, das sich vor der Kulisse der aufstrebenden Berge erstreckt. Nur wenige kleine Orte grup­pieren sich um den See, so etwa die Dörfer Grodås am Ostufer und Mogrenda am West­ufer. Im Juli wird jähr­lich um den See der Horn­indalsvatnet-Marathon veran­staltet, zudem eignet sich der See bei sommer­li­chen Tempe­raturen zum Schwimmen und Paddeln.

Von Stryn nach Ålesund

135 km | 3:00 h (inkl. Fähr­überfahrt)

Romsdal

Skan­di­navi­scher Alpi­nismus
Das Rosmdal erstreckt sich auf einer Länge von ca. 60 Kilome­tern zwischen Nordmøre im Norden und Sunnmøre im Süden. Das schmale Gebirg­stal wird von dem Fluss Rauma durch­zogen, einem lachsrei­chen Wildfluss, der schließ­lich in den Romsdalsfjord mündet. Zu den Seiten des Tals erheben sich steile Gipfel. Während der Talgrund etwa 30 bis 60 Meter über dem Meer­es­spiegel liegt, ragen die Berge bis zu 1800 Metern in die Höhe.

Geirangerfjord

Tiefblaue Wasser, grüne Hänge und schnee­be­deckte Gipfel
Gespeist von mehreren Wasser­fällen, ziehen sich die tiefblauen Wasser des Geirangerfjords durch die Land­schaft. Die berühmten Sieben Schwestern (De syv søstre) sind sieben direkt neben­ein­ander in den Fjord stürzende Wasser­fälle mit einer maximalen Fallhöhe von 300 Metern. Zu beiden Seiten des Fjords erheben sich steile grüne Hänge, die in schnee­be­deckte Gipfel auslaufen. Die Region um den etwa 15 Kilometer langen Fjord, der im Jahr 2005 von der UNESCO zum Welt­natur­erbe erklärt wur­de, ist eine der meist­be­suchten Urlaubsdesti­na­tionen Norwe­gens. Besu­cher profi­tieren von einem großen Angebot an Ausflügen. Wander­touren, Radfahren und Rafting zählen zu den belieb­testen Aktivi­täten in der Gegend.

Storfjord

Eine Welt in Blau, Grau und Grün
Von seiner Mündung ins Euro­päi­sche Nord­meer bei Hareid schlägt der Storfjord eine lange Schn­eise land­einwärts, wo er sich mehr­fach verzweigt. So geht unter anderem auch der berühmte Geirangerfjord aus einem Seitenarm des Storfjord hervor.
Rundum ragen zumeist steile Bergwände empor – hier und da wird die wilde Fels­landschaft jedoch von sanften Tälern durch­bro­chen. Während die flachen Ebenen am Ufer beschau­liche Dörfer hervor­ge­bracht haben, gilt das Berg­land als ein nahezu unbe­rührtes Natur­pa­ra­dies. Besonders die Sunnmøre-Alpen sind ein beliebtes Ausflugs­ziel für Wanderer.
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Ålesund

Norwegisches Zentrum der Art Nouveau

Ålesund erstreckt sich über mehrere kleine Inseln im Westen Norwe­gens, am Euro­päi­schen Nord­meer. Bei einem verhee­renden Brand im Januar 1904 wur­de ein großer Teil des ursprüng­l­i­chen Stadt­kerns von Flammen zerstört.

In nur einer Nacht brannten über 800 Häuser nieder. Auf nahezu wunder­same Weise starb dabei jedoch nur eine einzige Person. Für den Wieder­aufbau erhielt Norwegen Hilfe aus aller Welt. Allen voran Kaiser Wilhelm II., großer Fan und regelmäßiger Besu­cher Norwe­gens, entsandte unmit­telbar erste Schiffe mit Hilfsgütern, die bereits drei Tage nach dem Brand im norwegi­schen Hafen eintrafen. Auf der Suche nach Arbeit zog es nun zahlreiche Architekten und Hand­werker in die Stadt, die sich am Wieder­aufbau betei­ligten. Es entstand ein neues Stadt­zentrum ganz nach dem Geschmack der Zeit. Bunt gestri­chene Häuser im Jugend­stil mit kleinen Türmchen und floralen Orna­menten säumen seitdem die Straßen der Innen­stadt und haben Ålesund zum norwegi­schen Herz­stück der Art Nouveau gemacht. Seit den 1970er Jahre stehen die histo­ri­schen Gebäude unter Denkmal­schutz und beherbergen heute zahlreiche Boutiquen, Cafés und Gale­rien.

Zu Gast in einem Hotel in Ålesund

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Dinner Tischreservierung (Dinner vor Ort zu zahlen)

Das famili­en­geführte Design-Hotel in einem alten Lager­haus aus dem Jahr 1918 liegt im Zentrum von Ålesund mit Blick auf den Hafen.

Hier wur­de einst getrock­neter und gesalzener Kabeljau für den Export nach Portugal und Brasilien verpackt. Von den Fenstern aus kann man morgens die Fischerboote beob­achten, die mit ihrem Fang durch die Meer­enge gefahren kommen. Die Kombi­na­tion aus tradi­tioneller Architektur und ­moderner Einrich­tung schafft ein glei­cher­maßen authen­ti­sches wie urbanes Ambi­ente. Jedes der Zimmer ist in vorwiegend hellen Farben stil­voll einge­richtet; eines der Zimmer befindet sich im Leucht­turm am Rande des Hafens, wenige Gehmi­nuten vom Hotel entfernt. Das Restau­rant bietet eine täglich wech­selnde Spei­se­karte mit Gerichten aus frischen, saiso­nalen Produkten und fang­fri­schem Fisch. In der Lounge mit großem Kamin und in der Bar kann man in gemüt­li­cher Atmo­sphäre bei einem Bier, Cock­tail oder Wein den Tag ausklingen lassen.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Spaziergang durch Ålesund (2 Stunden, englisch)

Mit viel Hinter­grund­wissen zu Historie und Besonder­heiten der Stadt begleitet ein erfah­rener Stadt­führer Sie bei einem Spaziergang durch Ålesund.

Die Tour führt auf gepflas­terten Straßen entlang der bunten Jugends­tilgebäude sowie durch den belebten Stadt­park. Auf der Brücke Hellebroa überqueren Sie den male­ri­schen Ålesundet, jenen schmalen Meeresarm, der die beiden Inseln Aspøy und Nørvøy trennt.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte Wanderung (3-4 Stunden, englisch)

Erkunden Sie in Beglei­tung eines orts­kun­digen Guides die Gegend rund um Ålesund. Wohin genau die Wande­rung führen soll, bleibt dabei Ihnen über­lassen.

Inner­halb des zeit­li­chen Rahmens von drei bis vier Stunden gibt es verschiedene Touren, die sich anbieten. So z.B. zum Touris­tenma­gneten Trolls­tigen oder zum Hausberg Aksla.

Ausflug (OPTIONAL)

Geführte E-Bike Tour (3-4 Stunden, englisch)

Viele Norweger verbringen ihre Freizeit gerne in der Natur. Folgen Sie diesem Beispiel bei einer geführten Radtour über Berg­straßen, entlang der maje­s­tä­ti­schen Fjorde oder durch grüne Wälder.

Woher die drei- bis vier­stün­dige Tour genau führen soll, können Sie in Absprache mit Ihrem Guide entscheiden.

Aksla

Pa­no­ra­ma­blick über die Stadt
418 Stufen führen vom Stadt­park aus hinauf zum Aksla. Der Berg ist eines der belieb­testen Ausflugs­ziele in Ålesund. Die Aussichts­punkte Fjell­stua und Kniven bieten eine einma­lige Sicht über die Dächer der Stadt, vor der Kulisse der Sunnmøre-Alpen.
Mit dem Auto oder dem Stadtzug kann der Aufstieg auch ganz komfor­tabel erfolgen.

Giske Kirke

Marmor­kirche aus dem 12. Jahr­hun­dert
Nordwest­lich von Ålesund erstreckt sich die Kommune Giske über zahlreiche kleine Inseln. Im Süden der gleich­na­migen Insel Giske, die zu den vier größten Inseln der Kommune zählt, befindet sich eine histo­ri­sche Marmor­kirche, erbaut um 1150. Ursprüng­lich befand sie sich als private Kapelle im Besitz der adeligen Giske-Familie. Noch heute finden hier Gottesdi­enste statt. Der Marmor ist allerdings mittlerweile weiß getüncht und schaut nur noch an wenigen Stellen hervor.

Brandal/Kvit­neset

Spuren aus dem Zweiten Welt­krieg
Kvit­neset liegt an der Nord­spitze von Hareid­landet am Eingang zum Storfjord und zum Breisundet. Die Gegend um Kvit­neset ist aus dem Zweiten Welt­krieg bekannt, als die Deut­schen hier von 1941 bis Kriegs­ende Küsten­fes­tungen errich­teten. Viele dieser Stel­lungen sind auch heute noch sichtbar, auch wenn einiges zerfallen und zuge­wachsen ist. In Kvit­neset musste sich die örtliche Bevöl­ke­rung am Bau der Festung betei­ligen, die unter anderem Schieß­stände, Gefan­ge­nenlager, Kommandobunker, Panzer­ab­wehr­stel­lungen und eine Reihe von Tunneln und Löchern in den Felsen zur Lage­rung von Muni­tion beinhal­teten. Als die Deut­schen 1941 nach Brandal kamen, zogen sie in Privat­häuser ein und nutzten die Schule des Dorfes als vorüberge­hendes Hauptquar­tier. Heute wird das Gebiet als Weide­fläche für Schafe genutzt und ist auch ein beliebtes Wandergebiet. Man kann entweder bis Kvit­neset fahren und dort parken oder im Zentrum von Brandal und von dort aus die ca. zwei Kilometer zu Fuß zu gehen

Von Ålesund nach Vågå

268 km | 4:30 h

Gudbrandsjuvet

Nach einem Brauträuber benannt
Gudbrandsjuvet ist eine fünf Meter breite und bis zu 25 Meter tiefe Schlucht im Vall­dalen, die der Fluss Vall­døla im Laufe von Tausenden von Jahren gegr­aben hat. Ein schön gestal­teter, abge­si­cherter Weg mit Aussichts­platt­form führt an der Schlucht und einem Wasserfall vorbei zu einem Café, das direkt am Fluss liegt und während der Sommer­saison geöffnet ist. Um die Schlucht rankt sich eine Legende aus dem 16. Jahr­hun­dert: Demnach wur­de die Schlucht nach einem Mann namens Gudbrand benannt, der sich mit einer geraubten Braut davonma­chen wollte. Er rettete sich vor seinen Verfolgern durch einen Sprung über die schmalste Stelle der Schlucht. Daraufhin wur­de er für vogelfrei erklärt und lebte den Rest seines Lebens in einer Steinhütte ober­halb der Schlucht in einem der Seitentäler, dem heutigen Gudbrand­stal – ob mit oder ohne die Braut, ist nicht über­liefert.

Rødven Stab­kirche

Ursprünge im 12. Jahr­hun­dert
Die Geschichte der Kirche an der West­seite des Rødven-Fjords geht bis ins 12. Jahr­hun­dert zurück. Ein körpergroßes goti­sches Kruzifix aus dieser Zeit gehört zu den ältesten Reli­quien. Der Chor stammt aus der Zeit um 1600, als er einen älteren Chor ersetzte. Auch Sakri­stei, Vorhalle und Dachreiter sind sekundäre Anbauten. In der Sommer­saison werden täglich Führungen ange­boten.

Trolls­tigen

Berühm­teste Straße Norwe­gens
Als Teil­ab­schnitt der Provinz­straße 63 führt der soge­nannte Trolls­tigen, im Deut­schen zu über­setzen als „die Trolleiter“, vom Tal Ister­dalen über 450 Meter bergauf zur Pass­höhe Stigrøra. Die Straße wur­de zum Teil in die massiven Felswände geschlagen, zum Teil auf steinernen Mauern aufge­baut und bietet mit ihren insge­samt elf Haar­nadelkurven einen impo­santen Anblick. Witte­rungs­bedingt kann die Strecke nur von Ende Mai bis Ende September befahren werden. Trotzdem stellt sie auch in der Sommerzeit mit ihrer recht schmalen Fahr­bahn und einer Steigung von bis zu 9% eine besondere Herausforde­rung dar. Belohnt wird man mit einem spekta­kulären Blick ins Tal und auf den Stigfossen, der auf einer Brücke überquert wird. Am höchsten Punkt der Straße ange­kommen laden eine Aussichts­platt­form, ein Restau­rant und ein Museum zum Verweilen und Erkunden ein.
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Vågåmo

Volkstänze und Kunsthandwerk

Vågåmo ist der Haup­tort der Gemeinde Vågå und liegt im Ottadalen am Ostende des Vågåvatn. Er ist geprägt von dunklen Holzhäusern auf Großgehöften, die teils unter Denkmal­schutz stehen.

Die meisten Höfe liegen an den Hängen ober­halb der Otta, die das Tal durch­fließt. Auch die Stab­kirche in der Stadt­mitte ist sehens­wert. Das Kulturleben in Vågåmo und Umge­bung ist sehr tradi­tionell: Volks­musik, vor allem Blas­musik und norwegi­sche Volk­s­tänze werden hier gepflegt. Bekannt ist die Region auch für ihr Kunst­hand­werk: Holzschnitzer, Messer­schmiede, Schmiede und Zimmer­leute sind seit jeher hier heimisch und erleben heute eine neue Blüte.

Zu Gast auf einem alten Hof in Vågå

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Seit jeher war der Hof in Vågå ein Ort, an dem Leute einkehrten, wenn sie die Dorf­straße auf dem Weg nach Sjårdalen entlanggingen oder -fuhren.

Auch zahlreiche norwegi­sche Künstler kamen schon hierher, um sich für Geschichten oder Bilder inspi­rieren zu lassen. Heute kann man hier – immer noch abseits der Touris­tenpfade – ein Stück Tradi­tion nach­empfinden. Jedes der individu­ellen Zimmer ist in einem inter­essanten Mix aus Alt und Neu einge­richtet und mit Kunst, Antiqui­täten und Accessoires liebevoll gestaltet. In der Küche aus dem 17. Jahr­hun­dert werden vorwiegend regio­nale Speisen des Gudbrandsdalen zubereitet, für die biologi­sche Produkte direkt aus der Natur oder von Bauernhöfen in Sjårdalen stammen. Die Umge­bung bietet für jeden etwas: Wande­rungen, Angel­touren, Radtouren und sogar Sand­strände an einem Fluss. Auch das Hotel selbst veran­staltet Kunst­aus­stel­lungen, Konzerte und Fotowork­shops.

Lom

Ausgangs­punkt des Sogn­efjellsveien
Bekannt ist der Ort Lom vor allem für seine Säulen­st­ab­kirche aus dem 12. Jahr­hun­dert, die als eine der schönsten und größten in ganz Norwegen gilt, sowie als Ausgangs­punkt der höchsten Pass­straße Nord­eu­ropas, dem Sogn­efjellsveien, der über das Gebirge Jotun­heimen zum Sogn­efjord führt. Ein Heimatmuseum mit über 20 histo­ri­schen Gebäuden, ein kleines Gebirgs­museum und ein Aktivi­tä­t­en­park mit Klet­terturm, Minigolf­pl­artz und Kanuver­leih ergänzen das Freizei­t­angebot in der Berg­gemeinde und machen sie zu einem idealen Tages­ausflugs­ziel für die ganze Familie.

Rondane Nasio­nal­park Panorama­route

Von Venabygdsfjellet nach Folldal
Die natio­nale Touris­ten­straße Rondane entlang des Rondane Nasjo­nalparks nörd­lich von Lille­hammer zählt zu den Nasjo­nale Turist­veger, die durch atembe­rau­bende Landschaften führen und besondere Aussichts­punkte bieten. Sie verläuft über 75 Kilometer, auf durch­schnitt­lich 1.060 Metern, und ist eine sehens­werte Alter­na­tiv­route zur E6. Der Natio­nal­park – eine nahezu unbe­rührte Hoch­e­bene mit zehn Berggipfeln, die über 2.000 Meter hoch sind – ist der älteste des Landes. Vom preisgekrönten Rast­platz Sohlberg­plassen hat man genau den Blick auf das Berg­massiv, das auf dem Gemälde „Winter­nacht in Rondane“ von Harald Sohlberg in der Natio­nalgalerie in Oslo zu sehen ist. Auch das alte Berg­werk „Folldal gruver“ aus dem 18. Jahr­hun­dert ist ein Kultur­denkmal. Die Gegend ist bei Wanderern sehr beliebt: Ein trockenes Klima und festes Gelände sowie gekennzeichnete Wander­wege und mehrere Touris­tenhütten zeichnen das Gebiet aus.

Von Vågå nach Oslo

318 km | 4:30 h

Frei­lichtmuseum Maihaugen

Spaziergang durch die 1900er Jahre
Das Frei­lichtmuseum in Maihaugen ermög­licht einen Spaziergang durch verschiedene Zeiten der jüngeren Geschichte. Die Anfänge des Museums gehen zurück auf das Jahr 1887. Inspi­riert durch die Erin­ne­rung an seine Kindheit, begann der orts­ansäs­sige Zahn­arzt Anders Sandvig, verschiedene histo­ri­sche Gegen­stände des alltäg­l­i­chen Lebens zu sammeln. 1901 wur­de die private Samm­lung in öffent­liche Hand übergeben und fortan auch der histo­ri­sche Baube­stand stetig erwei­tert. Heutzu­tage gibt es neben einem histo­ri­schen Dorf auch eine Klein­stadt der frühen 1900er Jahre sowie Wohn­häuser aus den Jahrzehnten von 1920 bis 2000 zu besich­tigen. Kostümierte Schau­spieler erwe­cken das Gelände zum Leben. So pflügt etwa ein Bauer mit seinem Pferd den Acker, während seine Frau im Haus das Essen über der offenen Koch­stelle zubereitet, und in der Apotheke wartet eine freund­liche Apothekerin vor hohen Regalen mit Schäl­chen, Fläschchen und Dosen auf Kundschaft.

Mjøsa

Größter See Norwe­gens
Der mit 365 Quad­ratki­lome­tern größte See Norwe­gens ist lang gestreckt, hat 17 Zuflüsse und einen Abfluss. Die gesamte Uferlänge des Sees beträgt 273 Kilometer. Die wich­tigsten Städte am Ufer sind Lille­hammer im Norden, Gjøvik im Westen sowie Hamar im Osten. Die Land­schaft entlang des Sees wird überwiegend land­wirt­schaft­lich genutzt und ist eines der fruchtbarsten Anbau­gebiete für Getreide in Norwegen. Auf dem See verkehrt das Dampf­schiff Skib­ladner (DS Skib­ladner), ein Raddampfer aus dem Jahr 1856.
J

Oslo

Idyllische Lage am Oslofjord

Die älteste der skan­di­navi­schen Haup­städte liegt einzig­artig am Oslofjord, umgeben von dichten Wäldern, einsamen Seen und zahlrei­chen Stränden entlang der Küste und den Schären.

Neben der über­reich­li­chen Natur hat die 500.000-Einwohner-Stadt viele Sehens­wür­digkeiten zu bieten: Neben der Domkirche, dem Rathaus­platz und der Festung Akershus sind es vor allem neuere Bauten wie die spekta­kuläre Oper, das Nobel­zentrum mit einer Doku­menta­tion aller Friedensnobel­preis­träger oder das Munch-Museum. Empfehlens­wert ist auch eine Bootsfahrt zur Halb­insel Bygdøy mit ihrer vielfäl­tigen Muse­ums­szene: Besonders span­nend sind das Wikinger­schiffmuseum und das Volks­kundemuseum, ein großes Frei­lichtmuseum mit 150 Häusern aus ganz Norwegen.

Zu Gast in einem Hotel in Oslo

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel befindet sich im ehema­ligen Hauptquar­tier der Amerikal­injen, der norwegi­schen Amerika-Linie, im Herzen von Oslo.

Das ehrwür­dige Gebäude wur­de im 1919 Jahr eröffnet und gut 100 Jahre später wieder zum Leben erweckt. Alle Zimmer haben hohe Decken und sind modern und stil­voll in einem Mix aus modernen und tradi­tionellen Elementen einge­richtet, die die Geschichte des Hauses aufgreifen; der Blick von hier geht auf den begrünten Innenhof, die Stadt oder den Fjord. Kuli­na­risch wird einiges geboten: Die Bras­serie serviert Früh­stück, Brunch, Mittag- und Abend­essen – auch im schön gestal­teten, über­dachten Innenhof; zudem gibt es eine Bar und ein Café. Desweiteren gibt es einen Club sowie einen Well­nessbe­reich mit Sauna und Fitness­studio. Die Oper, das Einkaufsviertel Kvad­raturen und das Nach­tleben am Youngs­torget sind in direkter Nach­bar­schaft.

Stadtbesichtigung (OPTIONAL)

Spaziergang durch Oslo (3 Stunden, deutsch)

Oslo ist mit etwas weniger als 700.000 Einwoh­nern zwar keine Millio­nen­me­tro­pole, in puncto Kosmo­poli­tismus und Nach­hal­tigkeit erweist sich die norwegi­sche Haupt­stadt jedoch im welt­weiten Vergleich als wahre Vorzeige­stadt.

Tradi­tionelle bunte Holzhäuser und ultra­moderne Glas­fas­saden, schicke Cafés und alter­na­tive Szenebars, Luxus­boutiquen und Second-Hand Geschäfte – das alles vereint sich in harmo­ni­schem Einklang im Stadt­bild.
Unter­nehmen Sie gemeinsam mit Ihrem Guide einen Rundgang durch die belebten Straßen und erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte, Kultur und das alltäg­l­iche Leben. Vom Opern­haus geht es nahe des Wassers zur mittel­alter­li­chen Festung Akershus, dann vorbei am Rathaus und zum König­li­chen Schloss. Von dort aus führt die Karl Johans Gate, Haupt­achse der Innen­stadt, bis zum Bahnhof. Auf dem Weg liegen unter anderem das Natio­nal­theater sowie das Grand Hotel.

Opern­haus Oslo

Größtes norwegi­sches Kultur­pro­jekt der Nach­kriegs­zeit
Die 2008 eröffnete Oper von Oslo gilt als größtes norwegi­sches Kultur­pro­jekt der Nach­kriegs­zeit. Das 110 Meter breite und 207 Meter lange Gebäude ist einem treibenden Eisberg nach­empfunden. Auf einer Fläche von über 38.000 Quad­r­at­me­tern befinden sich drei Spiel­flächen, von denen die Hauptbühne 1.358 Sitz­plätze bedient. Der Große Saal gleicht in Form, Größe und Struktur dem der Semper­oper in Dresden. Tief dunkel geöltes Eichen­holz beherrscht das Innere des Saales, der von Norwe­gens größtem Kronleuchter erhellt wird. Er hat einen Durch­messer von sieben Metern und wiegt 8,5 Tonnen; 8500 Leuchtdi­oden sorgen für das Licht. Im Hafen­be­cken vor der Oper steht die weiße Skulptur „Hun ligger“, die von der in Berlin lebenden italie­ni­schen Künst­lerin Monica Bonvicini geschaffen wur­de. Sie ist den aufge­türmten Eismassen auf dem Gemälde „Das Eismeer“ von Caspar David Fried­rich nach­empfunden.

Munch-Museum Oslo

Hommage an Edvard Munch
Als der welt­be­rühmte Maler, Graphiker und Bahnbre­cher des Expres­sio­nismus 1944 in Oslo starb, vermachte er seine Werke der Stadt, darunter 1.100 Gemälde, 15.500 graphi­sche Blätter von 700 Motiven, 4.700 Zeich­nungen sowie sechs Skulpturen. Heute befinden sich über die Hälfte der Gemälde Munchs und alle graphi­schen Motive im Besitz des Museums, unter anderem sein bekann­testes Bild, „Der Schrei“. 2008 entschied der Osloer Stadtrat, im Stadt­viertel Bjørvika ein neues Museum für Munchs Kunst und die Sten­ersen-Samm­lung bauen zu lassen. Das neue, MUNCH genannte Museum ist 60 Meter hoch und mit recycelten, trans­pa­renten und perfo­rierten Alumi­nium­platten verkleidet und zeigt auf insge­samt 13 Stock­werken Munchs Werke sowie Expo­nate zeitge­nös­si­scher Künstler

Vige­lands­anlegget

Skulpturen von Gustav Vige­land
Vige­lands­anlegget im Frogner­park von Oslo zeigt über 200 Stein- und Bronze­skulpturen des norwegi­schen Bildhauers Gustav Vige­land. Die zwischen 1907 und 1942 entstan­denen Figuren symboli­sieren den Kreislauf des Lebens vom Embryo über alle Lebens­stadien bis zum Tod. Die Skulpturen sind an einer Achse ange­ordnet, die am Fuß eines Hügels beginnt. Über eine Treppen­anlage gelangt man dann hinauf zum „Mono­litten“, eine 17 Meter hohe Säule aus 121 Figuren aus norwegi­schem Granit. Den Abschluss der Achse bildet eine Skulpturen­gruppe aus Bronze, die den Zirkel des Lebens darstellt, am höchsten Punkt der Anlage.

Von Oslo nach Kiel Fähr­hafen

Dauer: 20:00 Stunden
Die Fähre wird von der Reederei Color Line betrieben.

Kieler Bucht

Bade­strände und grünes Hinter­land
Bade­strände, maritime Städte und Häfen, sowie ein flaches und grünes Hinter­land machen die Bucht rings um die Kieler Förde zu einem nordi­schen Urlaubs­pa­ra­dies. In der Region befinden sich besonders gut ausge­baute Fahr­rad­wege, zum Beispiel der Ostseeküsten-Radweg, auf dem man den großen Kähnen und Kreuzfahrt­schiffen draußen auf dem Meer zuschauen kann. Bei Kiel, wo sie in die Förde einfahren, kommen sie besonders nah an die Küste. Die Luft­tempe­raturen sind gemäßigt und eignen sich auch ideal für eine Wande­rung entlang der Küste. Nur im Sommer steigen die Tempe­raturen auf über 20 Grad.

Von Kiel Fährhafen

21 Tage
ab 3.849,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fähre (wie oben aufgeführt)

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Juni–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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