Neusiedler See: Wasser, Weite, Weinfluren
Reiseservice mehr ...

Neusiedler See

Wasser, Weite, Wein: Neusiedler See

Wasser, Weite, Wein: Neusiedler See

Wasser, Weite, Weinfluren

Wasser, Weite, Weinfluren: Der Neusiedler See ist ein Paradies für Wassersportler und ein einzigartiges Naturreservat. Geografen bezeichnen ihn als Steppensee, von denen es in Europa nur ganz wenige gibt (zum Beispiel den Plattensee). Der Neusiedler See ist der größte See Österreichs und hat keinen Abfluss. Ein großer Schilfgürtel umgibt ihn. Wegen seiner geringen Tiefe erwärmt er sich im Sommer bis auf fast 30 Grad. Seine einzigartige Fauna und Flora wird durch zwei Nationalparks und die Ernennung zum Welterbe der UNESCO geschützt.



Sehenswürdigkeiten Neusiedler See

Fertőrákos Steinbruch und Höhlentheater

Zeitreise durch die Erdgeschichte

Schon aus der Entfernung bietet der einstige Steinbruch einen imposanten Anblick. Wer dann hinabsteigt in die verwinkelten Felshöhlen, die heute zu Ausstellungsräumen ausgebaut sind, begibt sich auf eine spannende Entdeckungstour durch Jahrmillionen der Erdgeschichte, die anhand von Sediment- und Knochenfunden erzählt wird. Herzstück der Anlage ist das Höhlentheater. Hier bleibt es auch im Sommer recht kühl, sodass die Zuschauerränge mit gepolsterten und beheizten Sitzen ausgestattet sind. Aufgeführt werden neben Theaterstücken auch Opern und Musicals.

Zur Website:
www.fertorakosikofejto.hu

Schloss Esterházy

Wo Haydn seine Sinfonien aufführte

Die barocke Fürstenresidenz der Familie Esterházy ist eines der schönsten Schlösser Österreichs. Bereits im 13. Jahrhundert stand hier eine gotische Burg. Der historische Festsaal des Schlosses ist als Haydnsaal bekannt und wird oft als Konzertsaal verwendet. Joseph Haydn stand im 18. Jahrhundert dreißig Jahre lang als Kapellmeister im Dienst des Fürstenhofes und hatte in dieser Funktion hunderte Musikstücke zur sofortigen Aufführung bei Repräsentationsanlässen des Fürsten zu komponieren. Der Schlosspark wird zu den gartenarchitektonisch interessantesten Denkmälern Österreichs gerechnet.

Nähere Informationen:
esterhazy.at

Taródi-vár

Die „Narrenburg“

Die Burg erhebt sich in den Soproner Löver-Hügeln wie ein verwunschenes Märchenschloss. Es handelt sich jedoch nicht, wie man zunächst glauben könnte, um ein Relikt der vergangenen Jahrhunderte, sondern um das Lebenswerk von István Taródi. 1945 beginnt der junge ungarische Anstreicher mit dem Bau seiner ersten Burg. Eine acht Meter hoher Holzbau entsteht auf dem Grundstück seiner Eltern. Das Bauen wird für ihn zu einem leidenschaftlichen Hobby. Dazu befragt äußerte er, er erfreue sich an der sinnvollen Tätigkeit, bei der er seine Energie in etwas Schönes fließen lassen könne. 1951 erwirbt er die Obstgärten neben dem elterlichen Grundstück. Weitere acht Jahre später entschließt er sich dazu, die hölzerne Konstruktion durch ein steinernes Gebäude zu ersetzen.
Als die ungarischen Boulevardblätter von dem Mammutprojekt Wind bekommen, geben sie dem Bauwerk den spöttischen Spitznamen „Narrenburg“. István Taródi lässt sich jedoch nicht entmutigen. Bis zu seinem Tod im hohen Alter arbeitet er unermüdlich an der Ausgestaltung. Stein für Stein transportiert er selbst mit dem Fahrrad oder dem Motorrad in die Berge, nur gelegentlich wird er bei den Arbeiten von einem seiner Söhne unterstützt. Es entstehen Türme, einer sogar um die 20 Meter hoch, eine Zugbrücke, Wendeltreppen sowie geheimnisvolle Ecken und versteckte Zimmer.
Noch heute ist die Burg, die nie ganz fertiggestellt wurde, in Familienhand und mittlerweile auch für Besucher zugänglich.

Zur Website:
tarodivar.business.site

Neugierig auf unsere Rundreisen geworden?

Alle Österreich Rundreisen anzeigen