Österreichs Toskana: die Steiermark

Vertrautes, fremdes Österreich

Zu Gast beim Nachbarn

Österreich ist des Deutschen wichtigstes Urlaubsland – noch vor Italien. Doch es gibt Ecken, die relativ unbekannt sind. Zu Unrecht, wie man an der Steiermark oder der Wachau sieht.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Nach Füssen

A

Allgäu

Wälder, Wiesen und Barockkirchen im Alpenvorland

Das würt­tembergi­sche Allgäu zählt zu den schönsten Regionen Deutsch­lands und liegt zwischen dem Bodensee im Westen und dem Lech im Osten.

Ausge­dehnte Wälder und Moore prägen den nörd­li­chen Teil, während im Süden satt­grüne Vieh­weiden und kleine Wälder auf fruchtbaren Morä­n­enhügeln domi­nieren. Im äußersten Süden schließen die Allgäuer Alpen mit bis zu 2.650 Meter hohen Gipfeln und tief einge­schnit­tenen Tälern an. Die Ober­schwä­bi­sche Barock­straße führt zu den kulturellen Höhe­punkten der beliebten Feri­en­region.

Zu Gast in einem Landhotel am Hopfensee

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das famili­en­geführte Biohotel liegt inmitten der schönen Land­schaft der Allgäuer Alpen, an einem Südhang über dem Hopfensee.

Helle, wohn­liche und mit vielen Naturma­te­riali­en ein­ge­rich­tete Zimmer stehen zur Verfügung, zudem gibt es Apart­ments mit einem sepa­raten Wohnbereich. Mor­gens wird ein abwechs­lungs­rei­ches Früh­s­tücksbuffet ange­richtet, auf dem vorrangig Biopro­dukte zu finden sind. Im Spa mit Innenpool und Sauna kann man sich entspannen und bei einer Massage oder Well­nessbe­hand­lung (gegen Gebühr) verwöhnen lassen. Abends werden im Restau­rant sowohl Buffet als auch Menüs ange­boten – alle ange­bo­tenen Speisen werden mit auf dem Famili­enhof ange­bauten biologi­schen Zutaten zubereitet. Die Schlösser Hohen­schwangau und Neuschwan­stein sind jeweils ca. zehn Kilometer entfernt.

Oberbayern

„wahres Bayern“ zwischen Alpen und Donau
Oberbayern gilt als das eigent­liche Bayern, dessen Grenzen sich im Laufe der Jahrhunderte mehr­fach verändert haben und keine Rück­sicht auf Stammes- oder Sprachgrenzen genommen haben. Insbe­sondere gibt es keinen spezi­fisch oberbaye­ri­schen Dialekt. Der Begriff „Oberbayern“ erscheint zum ersten Mal im Jahre 1255. Heute ist Oberbayern nur einer von mehreren Regie­rungs­bezirken in Bayern, der im Osten an die Ober­pfalz, im Norden an Franken und im Westen an Schwaben grenzt. Wegen seiner Natur­schön­heiten und der kulturellen Sehens­wür­digkeiten zieht der Land­strich zwischen Donau und Alpen viele Besu­cher aus dem In- und Ausland an.

Oberstdorf

Großar­tige Hoch­ge­birgskulisse in südlichsten Ort Deutsch­lands
Die südlichste Gemeinde Deutsch­lands liegt herr­lich vor einer großar­tigen Hoch­ge­birgskulisse in den Allgäuer Alpen. Schon im 19. Jahr­hun­dert kamen Feri­en­gäste zur Knei­ppkur oder wegen der Höhenluft. Heute ist der Ort mit knapp 10.000 Einwoh­nern ein beliebtes Ziel für Berg­steiger und Wintersportler. Von hier aus gelangt man ins Kleinwalsertal, das zu den schönsten Alpen­tälern nörd­lich des Alpen­hauptkamms gehört. Mehr als zehn Berge sind höher als 2.000 Meter, manche von ihnen sind per Seil­bahn zu errei­chen.

Ettal

Prachtvolles Barockkloster
Das Benedikti­n­erkloster zwischen Garmisch-Parten­kir­chen und Ober­ammergau wur­de 1330 von Kaiser Ludwig dem Bayern gegründet. Zum Kloster gehören land­wirt­schaft­liche Betriebe, mehrere Gast­höfe, ein Hotel sowie ein Gymnasium mit ange­schlos­senem Internat. Darüber hinaus ein Kunst­verlag, eine Destil­lerie sowie eine Brauerei. Haupt­at­trak­tion aber ist die grandiose Kirche. Der Zentralbau stammt aus der Hoch­gotik, wur­de aber in der Barockzeit durch eine große Kuppel ergänzt.

Aggen­stein

Aussichtsberg zwischen Deutsch­land und Öster­reich
Auf der Grenze zwischen Deutsch­land und Öster­reich liegt der 1.986 Meter hohe Aggen­stein. Von der Talsta­tion der Brei­tenberg­bahn aus kann man auf einem reizvollen Aussichts­pfad bis zur Bad Kissinger Hütte wandern. Das letzte Stück zum Gipfel ist ein gesi­cherter Steig. Auf der Bad Kissinger Hütte kann man Rast machen. Der Aufstieg zum Gipfel erfordert Tritt­si­cher­heit und Konzent­ra­tion. Oben ange­kommen hat man einen Pa­no­ra­ma­blick über die Tann­heimer Berge. Zurück kommt man noch an der Hoch­alp­hütte vorbei, wo man nochmals einkehren kann. (Hin und zurück: 10,7 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 1172 Meter)

Starz­lachklamm

Auf Holz­stegen und Felstreppen am Wildbach entlang
Nord­öst­lich von Sont­hofen hat die Starz­lach in vielen Jahr­tausenden eine wild­roman­ti­sche Schlucht gegr­aben. Der Wildbach entspringt auf 1.070 Metern Höhe und rauscht dann durch die male­ri­sche Klamm. Dabei stürzt er über mehrere Wasser­fälle, die im Sommer für Kühle sorgen und im Winter zu bizarren Eisvor­hängen verfrieren. Holz­stege, Felstreppen und sogar kürzere Tunnel haben die wilde Schlucht begehbar gemacht. (hin und zurück 2:30 Stunden, 3,6 Kilometer, auf und ab 250 Meter)

Schöne­gger Käsealm

Moor­spa­ziergang und Brot­zeit auf der Alm
Von der Wies­kirche geht der Brettlesweg durchs Wiesfilz. Der Bohlenweg führt durch ein feuchtes Moor mit vielen Tümpeln. Nach wenigen Minuten ist man an der Schöne­gger Käsealm, wo man mehrere Dutzend Käsesorten, Wurst, frische Heumilch und Bauernbrot kaufen kann. Alles ist aus eigener Herstel­lung. Oder man lässt sich die Schöne­gger Brot­zeit an einem der sonnigen Tische schme­cken. (Hin und zurück: 3,4 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab 52 Meter)

Von Füssen nach Lienz

304 km | 4:30 h
Für diese Strecke sollte man über­legen, ob man nicht lieber die Groß­glock­ner­straße weiter östlich nimmt. Sie führt durch die fantas­ti­schen Hoch­ge­birge an Öster­reichs höchstem Berg und gilt als eine der schönsten Panora­ma­straßen Europas.

Tauern

Hoch­ge­birgs­region in Öster­reich
Das Wort Tauern bedeu­tete ursprüng­lich „Hohe Übergänge“ (Pässe) in den öster­rei­chi­schen Zentral­a­lpen. Damit waren die vielen Saum­pfade über den 120 km langen und bis 3798 m hohen Hauptkamm gemeint. Die Hohen Tauern sind die geogra­fi­sche Mitte der Ostalpen. Im Norden werden sie von der Salzach, im Süden von der Drau begrenzt. Hier befinden sich die höchsten Berge Öster­reichs, unter anderem der Großve­ne­diger und der Groß­glockner. Der Natio­nal­park Hohe Tauern ist mit über 1.800 Quad­ratki­lome­tern der größte der Alpen.

Innsbruck

Einzige Groß­stadt in den Alpen
Die Landes­haupt­stadt von Tirol liegt im breiten, west-östlich verlau­fenden Inntal am Schnitt­punkt der Verkehrs­wege von Deutsch­land nach Italien und der Schweiz nach Wien. Sie ist die einzige Groß­stadt in den Alpen und hat einen mittel­alter­li­chen Kern mit engen, verwin­kelten Gassen, an denen spätgo­ti­sche Häusern mit vielen verzierten Erkern, stehen. Das bekann­teste ist das Goldene Dacherl, das Wahrzei­chen der Stadt. Rund um die Stadt ragen hinter den Mittelgebirgs­wiesen alpine Berggipfel auf, im Norden das Karwen­delgebirge und im Südosten die Lanser Köpfe und das Skigebiet des Patscherkofels, auf den auch im Sommer eine Seil­bahn führt.

Eibsee

Smaragd­grüne Oase am Fuß der Zugspitze
Smaragd­grün schimmert der Eibsee, der auf etwa 1.000 Metern Höhe im Schatten der Zugspitze liegt. Am Ufer gibt es zahlreiche Wander­wege und während der warmen Monate lockt das Wasser zu einem erfri­schenden Bad, zum Stand-Up Paddling oder zu einer Boots­tour. Im Winter, wenn Eis und Schnee die Land­schaft bedeckt halten und sich ein dünner Nebelschleier über die Wasser­ober­fläche senkt, erscheint der See beinahe märc­henhaft und bietet traumhafte Kulissen zum Fotogra­fieren und Genießen.

Rund um den Patscherkofel

Sonnen­ter­rasse mit Glet­scher­blick
Die Rundwande­rung um den Patscherkofel bietet herr­liche Ausblicke ins Viggartal, zur Viggar­spitze sowie zum Glungezer. Das erste Teil­stück führt von der Berg­sta­tion der Kofel­bahn auf dem Zirbenweg an der Bosc­h­e­benhütte vorbei, zur Hoch­mahdalm. Hier gibt es Einkehrmög­lichkeiten auf der Sonnen­ter­rasse mit einem traumhaften Ausblick auf die Stubaier Glet­scher. (hin und zurück: 5,5 Kilomter, 2 Stunden, auf und ab: 250 Meter)
B

Gailtaler Alpen

Unbekannte Dolomiten und Österreichs höchster Bergsee

Südlich der Drau erhebt sich ein schmaler, aber 100 Kilometer langer Gebirgszug, über dessen Kamm die öster­rei­chisch-italie­ni­sche Grenze verläuft.

Die Gail­taler Alpen stehen im Schatten der Dolo­miten, vermut­lich weil sie „nur“ eine Höhe von 2.770 Metern errei­chen. Dabei gehören ihre Gipfel – besonders im Westen die soge­nannten Lienzer Dolo­miten – zu den prachtvollsten Bergen Öster­reichs. Die Fels­hänge, die prak­tisch senk­recht aus dem Drau-Tal empor­steigen, sind eine Herausforde­rung für Bergkletterer aller Schwie­rigkeitsgrade.

Zu Gast in einem Wellness-Hotel bei Lienz

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Das 4-Sterne-Hotel liegt ganz allein und wild­roman­tisch am Tris­ta­cher See, wenige Kilometer südlich von Lienz.

Die Lienzer Dolo­miten sind ebenso gut zu errei­chen wie das nörd­lich gelegene Groß­glockner Massiv. Trotz seiner 42 hoch­wertig einge­rich­teten Zimmer erin­nert es eher an ein persön­lich geführtes Hotel als an einen großen Betrieb. Die Bilder sind sorgfältig ausge­sucht; selbst im Hallenschwimmbad gibt es ein Wand­ge­mälde. Die Gesellschafts­räume sind hell und luftig, besonders der Winter­garten direkt über dem See. Das Gourmet-Restau­rant wur­de mehr­fach ausgezeichnet. Speziali­täten sind Forelle, Zander und Hecht aus dem See. Im Sommer kann man im See baden. Mehrere Wander­wege führen am Hotel vorbei.

Kärnten

Facet­ten­rei­ches Outdoor-Para­dies an der Grenze zu Italien und Slowe­nien
Mit seiner Land­schaft aus schil­lernden Seen und kris­tallklaren Bächen, impo­santen Berg­mas­siven und blüh­enden Almwiesen präsen­tiert sich das südlichste Bundes­land Öster­reichs mit einer enormen Wandelbarkeit. So ist es im Frühling und Herbst ein Para­dies für Wanderer, wird im Sommer zur Badedesti­na­tion und zeigt sich im Winter als beliebtes Skigebiet. Landes­haupt­stadt und mit etwas mehr als 100.000 Einwoh­nern größte Stadt des Bundes­lands ist Klagenfurt am Wört­hersee.

Lienz

Kulturelles Zentrum Ostti­rols am Fuß der Lienzer Dolo­miten
Die Stadt mit 11.000 Einwoh­nern ist das kulturelle Zentrum von Osttirol. Sie liegt am Fuß der Lienzer Dolo­miten, wo Isel und Drau zusam­menfließen und ein großes Mündungs­be­cken bilden. High­light der Altstadt ist die goti­sche St. Andrä-Kirche, die als eines der bedeu­ten­dsten Bauwerke Ostti­rols gilt. West­lich der Stadt liegt Schloss Bruck. Das Habsburger Schloss aus dem 13. Jahr­hun­dert beherbergt heute ein Heimatmuseum.

Groß­glockner-Hoch­alpen­straße

Panora­ma­straße am Glockner-Massiv
Die Hoch­alpen­straße, die bei Heiligenblut am Fuße des Groß­glock­ners beginnt, gehört zu den eindrucksvollsten Hoch­ge­birgs­straßen der Welt. 22 Kilometer lang führt sie auf einer Höhe von über 2.000 Metern durch das Glockner-Massiv. Bereits die Römer nutzten diesen Alpen­übergang, doch eine Straße wur­de erst 1930 gebaut. Über die Tauern­au­to­bahn im Osten und den Felber­tauern­tunnel im Westen wird heute der Tran­sit­ver­kehr abge­wi­ckelt, so dass sich der Verkehr in Grenzen hält. Park­plätze sind meist an den grandiosen Aussichts­punkten einge­richtet, von denen Wander­wege in die Bergwildnis führen. Bei gutem Wetter sollte man unbedingt eine Neben­strecke, die Glet­scher­straße, nehmen.

Monte Piel­tinis

Almwande­rung zum Dolo­mi­ten­blick
Der Monte Piel­tinis, auch wenn er nicht besonders eindruckvoll aussieht, ist das Wahrzei­chen von Sauris. Der Weg dorthin führt über die der Piel­tinis Alm mit einer exctrem reichen Flora. Am Wasser­ab­lauf unter­halb des Gipfels ist eine der reichsten Heiden der Karni­schen Alpen samt schöner Aussicht über den See. In Sauris/Zahre erläu­tert das Heimatkunde­zen­trum „'S Haus van der Zahre“ das Alltags­leben der Bewohner des Val Lumiei im Laufe von sieben Jahrhunderten. (hin und zurück: 14,7 Kilomter, 5:45 Stunden, auf und ab: 880 Meter)

Von Lienz nach Graz

281 km | 4:00 h

Spittal

Urbanes Zentrum Oberkärn­tens
Der Ort mit 15.000 Einwoh­nern in Oberkärnten geht zurück auf ein „Spittel“ im 12. Jahr­hun­dert, also ein Hospiz für Pilger und andere Reisende. Nachdem es im 15. Jahr­hun­dert von den Türken niederge­brannt wur­de, haben es die Grafen von Porcia wieder aufge­baut. Das Schloss der Porcia ist bis heute das bedeu­ten­dste Bauwerk der Stadt. Es gilt als einer der wich­tigsten Renais­sance-Denkmäler außer­halb Italien und beherbergt heute ein Heimatmuseum.

Villach

Histo­ri­sche Altstadt in Kärn­tens zweitgrößter Stadt
Villach ist die zweitgrößte Stadt Kärn­tens und liegt am Zusam­menfluss von Drau und Gail. Die Stadt mit knapp 60.000 Einwoh­nern bildet das Zentrum des Kärntner Seengebietes am Drei­ländereck Öster­reich-Italien-Slowe­nien. Schon in der Jung­stein­zeit und in der Römerzeit war die Gegend besiedelt, die Stadt selbst wird im Jahr 878 erstmals urkund­lich erwähnt und war als Brücken­stadt, Handels­stadt und Grenz­stadt an wich­tigen Verkehrs­wegen bekannt. Die histo­ri­sche Altstadt mit einem schönen Haupt­platz mit Schwibbögen und histo­ri­schen Gebäuden prägen noch heute das Stadt­bild. Zahlreiche Gassen gehen von dem Platz, auf dem auch einst der Pranger stand, ab, die heute zum Teil zur Fußgängerzone gehören. In der Leder­ergasse waren früher viele Hand­werker ansässig. Sehens­wert sind zudem die Kirchen von Villach, allen voran die Niko­lai­kirche mit ange­schlos­senem Franziskan­erkloster sowie mehrere Museen. Im Villa­cher Fahrzeugmuseum sind Oldtimer ausge­stellt, das Puppen­museum zeigt kunst­volle Puppen. Auch kulturell hat die siebtgrößte Stadt Öster­reichs einiges zu bieten:

Veran­stal­tungen und Feste wie der „Carint­hi­schen Sommer“, eins der bedeu­ten­dsten Musik­fes­tivals Öster­reichs, das Thea­ter­fes­tival „Spectrum“, der Villa­cher Kirchtag, das größte Brauchtums­fest des Landes und der Villa­cher Fasching sind Beispiele hierfür.

Karawan­ken­tunnel

Tor nach Slowe­nien und Kroa­tien
Der 1991 fertig­ge­stellte, knapp acht Kilometer lange Tunnel verbindet Öster­reich und Slowe­nien. Er verläuft durch die Karawanken, einen Gebirgs­stock der südli­chen Kalk­alpen. Für Auto­fahrer ohne Anhänger gibt es eine reizvolle Alter­na­tive zwischen Klagenfurt und Tržič mit Panorama.
C

Steiermark

Zwischen Wein und Gletschern

Das öster­rei­chi­sche Bundes­land zwischen Slowe­nien im Süden und Salzburg im Nordwesten präsen­tiert eine besonders vielfäl­tige Land­schaft.

Zwischen dem über 3.000 Meter hohen, verglet­scherten Dach­stein und dem tiefsten Punkt bei Bad Radkersburg liegen fast 2.800 Höhenmeter. In den Niede­rungen wächst Wein im nahezu medi­ter­ranen Klima. Zwischen den Gipfeln der Kalk­alpen glitzern klare Berg­seen. Der Hauptfluss der Stei­er­mark ist die Mur.

Zu Gast in einer Pension im Herzen von Graz

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gast­haus mit 27 liebevoll einge­rich­teten Gäst­ezimmern liegt am Lend­platz im Herzen von Graz mit Blick auf den Schlossberg.

Zudem gibt es noch ein Apart­ment mit Wohnbereich, Koch­ni­sche und großer Terrasse. Morgens wird ein Früh­s­tücksbuffet mit vorwiegend lokalen Produkten von regio­nalen Partnern ange­richtet. Im Restau­rant kann man original stei­ri­sche Hausmanns­kost sowie tradi­tionelle, öster­rei­chi­sche Küche genießen. Zahlreiche Cafés und die Altstadt sind fußläufig erreichbar.

Graz

Baro­ckes Juwel in der Stei­er­mark
Die Haupt­stadt der Stei­er­mark liegt an der Mur, wo sie aus einem engen Tal in eine fruchtbare Ebene strömt. Über ihr thront weithin sichtbar der Schlossberg, eine Festung, die nie eingenommen wur­de und im Guin­ness-Buch der Rekorde daher als stärkste Festung aller Zeiten aufge­führt ist. Unter­halb des Schlossbergs liegt die Grazer Stadt­krone, ein Ensemble aus goti­schem Dom, der Jesuiten-Univer­sität, der Grazer Burg und dem Uhrturm, dem Wahrzei­chen der Stadt. Der barocke Orts­kern ist von der UNESCO zum Welt­kultur­erbe erklärt worden. Die meist­be­such­teste Sehens­wür­digkeit ist Schloss Eggenberg mit seinem engli­schen Landschafts­park, in dem Pfauen frei herum­laufen. Wegen ihrer Lage südlich der Alpen ist die euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt von 2003 vom medi­ter­ranen Klima beeinflusst.

Frei­lichtmuseum Stübing

Alpines Leben vor 300 Jahren
Das öster­rei­chi­sche Frei­lichtmuseum befindet sich in Stübing in der Stei­er­mark. Das Museum zählt mit rund hundert Objekten zu den größten Museen seiner Art in Europa. Alte Bauern­häuser, Kohlenmeiler und Mühlen wurden aus ganz Öster­reich zusam­menge­tragen. Wie die tatsäch­liche Lage Öster­reichs, so erstreckt sich auch das 60 Hektar große Museum von Ost nach West, sodass ein Besuch analog dazu von mit Schilf gedeckten Gebäuden aus dem Burgen­land bis zu den Alphütten im Bregenzer Wald möglich ist.

Von Graz nach Dürn­stein

284 km | 3:30 h
Wer bereit ist, einen Teil der Strecke über Land­straßen zurückzulegen, kann über die sog. Schlös­ser­straße fahren, an der z.B. Schloss Festenburg oder Schloss Hartberg liegen.

Semme­ring

Mondäner Kurort am Semme­ringpass
An der Scheitelhöhe des Semme­ring Pass liegt auf 985 Metern Höhe ein mondäner Luftku­rort. Im 19. Jahrhunderte wur­de Semme­ring ein beliebtes Feri­en­ziel der „feinen Gesellschaft“ Wiens. Im Südbahn­hotel von 1882 oder dem Kurhaus von 1909 traf sich der Adel, darunter Kaiser Karl I. mit seinem Sohn Otto. Aber auch Künstler wie Oskar Kokoschka oder Karl Kraus gaben sich hier die Hand. Ein Besu­cherma­gnet war ab 1854 die Semme­ring­bahn. Die erst Gebirgs­bahn Europas führt durch 15 Tunnel und überquert 16 abenteuer­liche Viadukte.
D

Wachau

Weinberge, Burgen und historische Dörfer im romantischen Donautal

Etwa 30 Kilometer lang ist der Land­strich an der Donau zwischen Krems und Melk, der von der UNESCO wegen seiner über­ra­genden Schön­heit zum Welt­kultur­erbe erklärt wur­de.

Die Donau, eingezwängt vom Böhm­i­schen Massiv und dem Dunkel­steiner Wald, durch­fließt hier ein enges Tal, das von Weinbergen, Burgen und Ruinen, histo­ri­schen Städten und idylli­schen Dörfern gesäumt wird. Die Wachau ist zugleich Öster­reichs renommiertes Wein­gebiet. Starke Tempe­ratur­schwank­ungen zwischen Tag und Nacht geben dem Wein, vorwiegend Velt­liner, ein in­te­res­santes Aroma­profil.

Zu Gast auf Schloss Dürnstein

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das ehema­lige Schloss von Dürn­stein entstand 1632 und diente einer Habsburger Prin­zessin als Residenz. Heute beherbergt es ein Relais-et-Chateaux-Hotel, das zu den schönsten Öster­reichs gehört.

Neben dem stil­vollen Ambi­ente und der ausgezeichneten Küche überzeugt Schloss Dürn­stein vor allem durch die Freund­lichkeit und Hilfsbe­reitschaft des Perso­nals – angefangen beim Empfang über das Zimmer- und Pool­per­sonal bis hin zur Besitzerin, die sich gerne auch persön­lich um die Ange­legen­heiten ihrer Gäste kümmert. Unver­gess­lich ist das Dinner auf der Terrasse mit herr­li­chem Blick auf die Donau.

Krems

älteste Stadt Nieder­öst­er­reichs
Die älteste Stadt Nieder­öst­er­reichs liegt idyllisch zwischen Weinbergen und ist Teil der UNESCO-Welterbe Kultur­landschaft Wachau. Wahrzei­chen ist das mittel­alter­liche Steiner Tor. Vor dem Tor liegt das „Kloster Und“, ein Kapu­zi­n­erkloster, in dem heute Wein­keller, Museen zu Kunst und Karikaturen sowie Veran­stal­tungs­räume unter­ge­bracht sind. Nur ein paar Schritte weiter kommt man in die Altstadt von Stein, die sich seit Jahrzehnten kaum verändert hat.

Von Dürn­stein nach Passau

210 km | 3:30 h

Baye­ri­scher Wald

Größter Urwald Mittel­eu­ropas
Das dünn besiedelte Waldgebirge im Osten Bayerns bildet zusammen mit dem Böhmer­wald das größte zusam­menhängende Waldgebiet in Mittel­eu­ropa. Zahlreiche Wander- und Skirouten führen durch urwald­ar­tige Hochwälder zu einsamen Berg­seen, entlegenen Kirchdörfern und verlas­senen Burgen. Höchster Berg ist mit 1.457 Metern der Arber, einer der schönsten Aussichts­punkte von ganz Bayern. Vom Arbersee an seinem Fuß führt eine Seil­bahn durch wilden Urwald bis zum Gipfel. Wer mehr Lust auf Städte hat, kann das eine Stunde entfernte Regensburg besu­chen, das mit seinen mittel­alter­li­chen Türmen, Kirchen und Häusern zu den schönsten Städten Deutsch­lands gehört.

KZ Maut­hausen

Größtes Konzent­ra­ti­ons­lager in Öster­reich
Das größte Konzent­ra­ti­ons­lager in Öster­reich stand östlich von Linz in Maut­hausen. Bereits zehn Tage nach der Annek­tion Öster­reichs an Nazi-Deutsch­land wur­de es 1938 in Betrieb genommen. Es gehörte zur Kategorie III, wo Menschen durch Zwangs­arbeit ermordet werden sollten. Ab 1942 gab es ein Lagerbordell, in dem Frauen, die als asozial galten, zur Prosti­tu­tion gezwungen wurden. Im Februar 1945 unter­nahmen etwa 500 sowje­ti­sche Offi­ziere gemeinsam einen Flucht­ver­such aus dem Todes­block 20; fast alle wurden bei der darauf folgenden drei­wöchigen Treibjagd ermordet. Nur elf über­lebten, weil sie von der Bevöl­ke­rung versteckt wurden. Bis zu ihrer Befreiung durch die US-Armee im Jahr 1945 sind über 120.000 Menschen in den Steinbrüchen der Umge­bung verendet. Auf dem Gelände des ehema­ligen Konzent­ra­ti­ons­la­gers ist eine Mahn- und Gedenk­stätte einge­richtet.

Linz

Barockhäuser und Renais­sancehöfe im Zentrum der Donau­stadt
Die Haupt­stadt Ober­öst­er­reichs liegt zu beiden Seiten der Donau. Mittel­punkt der 2.000 Jahre alten Stadt ist der Haupt­platz, der von Barockhäusern und Renais­sancehöfen gesäumt ist. Ihr Image als staubige Indu­s­trie­stadt hat die 200.000-Einwohner-Stadt inzwi­schen abge­legt. Dazu haben Umwelt­maß­nahmen bei der Stahl­pro­duk­tion und jede Menge neuer Kultu­r­in­i­tia­tiven beige­tragen. 2009 war Linz Kultur­haupt­stadt Europas.
E

Passau

Bischofsresidenz an Donau und Inn

Die Bischofsresidenz liegt male­risch auf einer Halb­insel vor dem Zusam­menfluss von Donau und Inn. Enge Gassen und Treppen durch­ziehen die Altstadt, deren Häuser mit ihren flachen Dächern beinah italie­nisch wirken.

Sehens­wert in der 200 n.Chr. gegründeten Stadt sind vor allem der Dom mit seiner eigentümlichen Kombi­na­tion aus Spätgotik und Barock und der Residenz­platz mit seinen alten Patri­zierhäusern.

Zu Gast in einem Altstadthotel in Passau

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Haus mit histo­ri­scher Bausub­stanz liegt ideal in der Altstadt, unmit­telbar am Donau-Ufer. Die geräu­migen Zimmer wurden nach und nach umge­staltet und sind sehr individuell und teils künst­le­risch einem Thema folgend einge­richtet.

Vom Restau­rant mit Panora­ma­ter­rasse blickt man schon beim Früh­stück auf das Drei­flüsse-Eck bis zur mittel­alter­li­chen Veste Ober­haus. Im Hotel gibt es einen kleinen, gut ausge­stat­teten Fitnessraum.

Drei­flüs­seeck

Dreifarbiger Zusam­menfluss von Donau, Inn und Ilz
Zu Füßen der Burg Nieder­haus fließt zunächst, fluss­abwärts betrachtet, die Ilz von links in die Donau und kurz danach von rechts der Inn der Donau zu. Das Wasser des Inns, das von den Alpen kommt, ist grün, das der Donau blau und das der aus einem Moorgebiet kommenden Ilz schwarz, sodass die Donau ein längeres Stück nach dem Zusam­menfluss alle drei Wasserfarben aufweist. Wer genau hinsieht, bemerkt, dass der Inn deut­lich mehr Wasser führt als die Donau. Der vereinte Fluss müsste also im weiteren Verlauf streng genommen Inn heißen.

Veste Ober­haus

Trutzburg der Passauer Bischöfe
Mit 65.000 Quad­r­at­me­tern umbauter Fläche gehört die ehema­lige Trutzburg der Passauer Fürst­bi­schöfe zu den größten und mäch­tigsten Burg­anlagen Europas. Gegründet 1219 und über Jahrhunderte erwei­tert, ist die Veste Ober­haus ein impo­santes euro­päi­sches Kultur­denkmal. Oben hat man den besten Blick auf die Stadt. Innen befinden sich heute das Passauer Stadt­museum und die Neue Galerie. Ein Wehrgang verbindet die Veste Ober­haus mit der Veste Nieder­haus auf der Landzunge zwischen Donau und Ilz.

Dom St. Stephan

Barocke Kirche der Super­la­tive
Schon seit dem Früh­m­it­tel­alter wurden an der Stelle des heutigen Doms mehrmals Bischofs­kir­chen errichtet. Die heutige Gestalt von St. Stephan stammt aus den Jahren 1668 bis 1693, als nach dem Stadt­brand von 1662 nur noch der spätgo­ti­sche Ostteil des Bauwerks erhalten war. Mit dem Wie­der­auf­bau wur­de der ita­lie­ni­­sche Meis­ter Car­lo Lura­go beauf­­tragt, der einen baro­cken Neubau an den noch erhal­tenen Teil anbaute. Entstanden ist dadurch der größ­te baro­cke Kir­chen­in­­nen­raum nörd­­lich der Alpen und die bedeu­­tends­te Baro­ck­kir­che ita­lie­ni­­scher Prä­gung auf deut­­schem Boden. Einen weiteren Super­lativ bildet die Orgel von 1928: Sie besteht aus 17.974 Pfeifen, die sich auf fünf Teil­or­geln mit 233 Registern verteilen, die einzeln oder zusammen gespielt werden können.

Von Passau

11 Tage
ab 1.529,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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