Individuelle Österreich Rundreisen / Salzburg und Oberösterreich
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Wolfgangsee vor dem Schafberg

Entlang der deutsch-österreichischen Grenze

eine Reise nach Salzburg und Oberösterreich

Die Reise kann stressfrei auch aus dem nördlicheren Teil Deutschlands angetreten werden, denn sie macht einen ersten Halt im Bayerischen Staatsbad Bad Kissingen. Beim Flanieren in weitläufigen Gärten und unter schattenspendenden Arkaden kann man hier, wie ihrerzeit schon Kaiserin „Sisi“ in glanzvoller Atmosphäre die Seele baumeln lassen. Anschließend geht es weiter in Richtung Süden. Erste Station hinter der österreichischen Grenze ist das Tannheimer Tal. Das Hochtal liegt auf einer Höhe von rund 1.100 Metern und gilt als eine der schönsten Wanderregionen des Landes. Durch die malerische Bergwelt führt die Route dann weiter ins Zillertal und zum Dachsteinmassiv, wo der zweithöchste Gipfel der Nordalpen zu finden ist. Auf dem Rückweg ist ein Besuch in der Donaustadt Linz sowie ein entspannter Ausklang in Ansbach, ehemaliger Residenzstadt der Hohenzollern, geplant.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Wartmannsroth

A

Bad Kissingen

Bayerisches Staatsbad

Dem ambi­tio­nierten Bestreben von Fried­rich Karl von Schönborn-Buchheim hat die Stadt im Saal­etal es zu verdanken, dass Mitte des 18.

Jahrhunderts ihr Aufstieg zu einem mondänen Badeort begann. Der Fürst­bischof von Würzburg und Bamberg hatte die Vision, einen Kurort zu schaffen, der dem berühmten Karlsbad in Nichts nach­stand. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wur­de Bad Kissingen dann, durch einen exten­siven Ausbau unter dem Baye­ri­schen König Ludwig I., zu einem Kurort von euro­päi­scher Bedeu­tung. Gut 100 Jahre später erwei­terte der Münchener Architekt Max Littmann die Kuranlagen mit mehreren pres­tige­träch­tigen Bauten, vom Kurhausbad über die Wandelhalle bis zum Regen­tenbau.
Und der Zauber, der in der Vergan­gen­heit schon Kaisern „Sisi“ oder Otto von Bismarck in seinen Bann zog, ist bis heute erhalten geblieben. Weit­läufige Gärten sowie schat­tenspen­dende Arkaden laden zum entspannten Flanieren ein und das ganze Jahr über führt die Staatsbad Philharmonie Kissingen mit einem reichen Reper­toire durch alle musikali­schen Stilepo­chen vom Barock bis zur Neuzeit.

Zu Gast in einer ehemaligen Mühle an der Saale

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Inmitten von Wald und Wiesen und direkt am Ufer der fränki­schen Saale liegt das roman­ti­sche Fach­werk-Ensemble, das aus einer Mühle aus dem frühen 16.

Jahr­hun­dert hervor­gegangen ist. Heute bergen die Mauern ein komfor­ta­bles Hotel, wo Altes und Neues gekonnt vereint sind. Die Zimmer und ihre modernen Bäder sind in die alte Bausub­stanz inte­griert und voll­kommen ruhig, wenn man vom Rauschen des Flusses absieht. Zum erstklas­sigen Well­nessbe­reich gehören mehrere Saunen, Whirlpools und Massage­du­schen. Bade­mäntel und Hand­tücher werden gestellt. Die Liegewiese am Saal­eufer, direkt am Mühlrad, ist ein Traum bei schönem Wetter. Das Restau­rant in der alten Scheune über­rascht mit krea­tiver Küche – von Brasse bis Brat­wurst. Die Mitarbeiter scheinen sich voll mit dem Konzept des Hotels zu iden­ti­fi­zieren.

Spessart

Wald, Armut und Räuber
Der Spessart im Main­viereck umfasst das größte zusam­men­hän­gende Gebiet aus Laubmischwäl­dern in Deutsch­land. Er liegt zwischen Rhön, Vogelsberg und Oden­wald etwa 55 km östlich von Frankfurt und 40 km west­lich von Würzburg. Höchster Berg ist der Geiersberg mit 586 Metern. Im Jahr 839 wird er erstmals erwähnt – als Speh­tes­hart, was etwa „Spechts­wald“ bedeutet. Damals war er kaiser­li­cher Bann­forst und diente der Jagd. In den folgenden Jahrhunderten besaßen die Erzbi­schöfe von Mainz den Wald. Eine Besied­lung erlaubten sie erst ab dem 12. Jahr­hun­dert. Später teilten sich mehrere Grundherren die Herr­schaft, was das Aufkommen von Räuber­banden begüns­tigte. Belegt sind die Spess­art­räuber am Anfang des 19. Jahrhunderts, denen Wilhelm Hauff 1827 mit der Erzäh­lung Das Wirtshaus im Spessart und Kurt Hoffmann 1958 mit dem gleich­na­migen Film ein Denkmal setzten. Bis heute ist der Dreiklang Wald, Armut und Spess­art­räuber im Bewusst­sein der Menschen haften geblieben.

Gemünden am Main

Fränki­sche Drei­flüs­se­stadt
Die „Fränki­sche Drei­flüs­se­stadt“ liegt an der Mündung von Fränki­scher Saale und dem Sinn in den Main und ist vermut­lich im frühen Mittel­alter aus einer Fischer­sied­lung entstanden. Hoch über Gemünden liegt die Ruine der Scherenburg auf einem Vorsprung zwischen Main und Saale. Sie wur­de im 13. Jahr­hun­dert von den Grafen von Rieneck, errichtet und war bis ins 18. Jahr­hun­dert bewohnt. Sehens­wert ist auch das Huttenschloss von 1711, an dessen Portal die Grafen von Hutten ihr Wappen hinter­lassen haben.

Lohr

Schnee­witt­chen in der Fach­werk­stadt am Main
Präch­tige Fach­werkbauten prägen das Bild der Altstadt am Main. Keim­zelle der Stadt war die Kirche St. Michael. Zusammen mit den umliegenden Gebäuden bildete das Gottes­haus im frühen Mittel­alter eine Kirchenburg, was man noch heute an der Ummaue­rung und dem kleinen Tor zur Kapu­zi­n­ergasse hin erkennen kann. Das Kurmai­nzer Schloss mit seinen vier Türmen wur­de 1340 vom Grafen von Rieneck erbaut und später mit Graben und Mauer versehen, die beide noch gut erhalten sind. Die Lohrer erheben den Anspruch auf Schnee­witt­chen, das dort im Schloss geboren worden sei. Seit 1972 beherbergt es jeden­falls das Spess­artmuseum.

Von Wartmannsroth nach Zöblen

356 km | 4:00 h

Allgäu

Wälder, Wiesen und Barock­kir­chen im Alpen­vor­land
Das würt­tembergi­sche Allgäu zählt zu den schönsten Regionen Deutsch­lands und liegt zwischen dem Bodensee im Westen und dem Lech im Osten. Ausge­dehnte Wälder und Moore prägen den nörd­li­chen Teil, während im Süden satt­grüne Vieh­weiden und kleine Wälder auf fruchtbaren Morä­n­enhügeln domi­nieren. Im äußersten Süden schließen die Allgäuer Alpen mit bis zu 2.650 Meter hohen Gipfeln und tief einge­schnit­tenen Tälern an. Die Ober­schwä­bi­sche Barock­straße führt zu den kulturellen Höhe­punkten der beliebten Feri­en­region.

Würzburger Residenz

Barockbau und Welt­kultur­erbe
Wenige Schritte von der Würzburger Altstadt mit ihren krummen Fach­werkhäusern, engen Gassen und schönen Plätzen liegt die Bischofsresidenz in einem großen Park. Das Werk von Baltasar Neumann gehört zu den großar­tigsten Bauten des Barockzei­t­alters und ist Welterbe der UNESCO. Überwäl­tigend ist das gewal­tige Treppen­haus. Das 600 Quad­r­at­meter große Deckengewölbe ist bemalt und bis heute das größte Deckenbild der Welt. Nach dem Kunst­ge­nuss kann man in einer der vielen Wein­stuben der Altstadt ein Glas Bocksbeutel trinken.

Bad Windsheim

Brotba­cken und Brauen im fränki­schen Frei­landmuseum
Ein Rundgang durch das Fränki­sche Frei­landmuseum ist wie eine Zeit­reise durch 700 Jahre fränki­sche Alltagsge­schichte: Über 100 weitge­hend origi­nalge­treu einge­rich­tete Gebäude wie Bauernhöfe, Hand­werker­häuser, Mühlen, Braue­reien und ein Schulhaus sowie Scheunen, Ställe, Back- und Dörr­häu­schen vermit­teln, wie die länd­liche Bevöl­ke­rung in Franken in früheren Zeiten gelebt, gewohnt und gearbeitet hat. Die Häuser sind in sechs Baugruppen ange­ordnet, sodass man wie früher von Dorf zu Dorf wandern kann. Führungen und wech­selnde Veran­stal­tungen von Brotba­cken über Korbflechten bis zu Fechtkursen finden statt.
B

Tannheimer Tal

Wanderparadies im Sommer, schneebedecktes Wunderland im Winter

Auf etwa 1.100 Metern liegt das Hochtal in den Tann­heimer Bergen, einer Unter­gruppe der Allgäuer Alpen. Im Sommer findet man hier ein wahres Wander­pa­ra­dies vor.

So gewann das Tal bereits einmal, bei einer Abstim­mung unter den Lesern des deut­schen Wandermaga­zins, den Titel „Öster­reichs schönste Wander­region“. Überzeugt hatte vor allem die Viel­seitgigkeit des Ange­bots. So reicht das Spektrum von einfa­chen Spaziergängen über Nordic-Walking-Routen bis zu alpinen Aufstiegen und anspruchsvollen Klet­ter­touren. Wie aus dem Bilder­buch führen die Wander­wege vorbei an blüh­enden Almen und einsamen Hütten. Zwei große Berg­seen, Haldensee und Wilsalpsee, locken zu einem erfri­schenden Bad im blau­grünen Wasser. Mit gut ausge­bauten Fahr­rad­stre­cken und Moun­tai­nbike-Trails kommen aber auch Radsportler auf ihre Kosten.
Unter einer Schnee­decke verwandelt sich die Region in den kalten Monaten zu einem Winter-Wunder­land mit präpa­rierten Winterwander­wegen, Rodel­bahnen und Lang­lauf­loipen. Besonderes High­ligh ist auch das Inter­na­tio­nale Ballon­fes­tival, bei dem Teil­nehmer aus aller Welt mit ihren Heißluft­ballons leuch­tend bunte Farb­tupfer in den Winter­himmel zaubern.

Zu Gast in einem Biohotel im Tannheimer Tal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

In der grünen Bergwelt des Tann­heimer Tals hat ein junges Team den Herzens­wunsch eines nach­hal­tigkeits­o­ri­en­tierten Hotel­be­triebs erfüllt.

Die Philosophie der Inhaber baut auf drei wich­tigen Säulen auf: der Liebe zur Natur, der Acht­s­amkeit gegenüber lokalen Tradi­tionen und der familiären Gastfreundschaft. Das moderne Hotelgebäude wur­de mit Lehm­putz­wänden und Fich­ten­holzböden errichtet und auch für die Ausstat­tung fiel die Wahl auf heimi­sche Hölzer, Leinen und Woll­stoffe – also tradi­tionelle Mate­rialien aus der Region. Die Räume sind in hellen Farben gehalten und durch große Fenster fällt viel Tages­licht. 
Natü­lich setzt man eben­falls im haus­ei­genen Restau­rant auf lokale Zulieferer. Eine artge­rechte Tier­hhal­tung und biologi­sche Land­wirt­schaft sind Krite­rien für die Zusam­men­arbeit mit Land­wirten und Händ­lern.

Füssen

Schloss und Altstadt am Fuß der Alpen
Die Stadt liegt im Ostallgäu am Lech, der hier spekta­kulär aus einer Schlucht zwischen Ammergauer und Allgäuer Alpen ins Alpen­vor­land austritt. Daher hat sie auch ihren Namen. Die Römer nannten die Sied­lung an der Via Augusta „Fauces“, was soviel wie „Schlund“ oder „Schlucht“ bedeutet. Heute markiert Füssen das Südende der Roman­ti­schen Straße und ist ein guter Ausgangs­punkt, um die baye­ri­schen Königs­schlösser zu besu­chen. Sehens­wert ist die Altstadt mit ihren Giebelhäusern und das Hohe Schloss, das auf einem steilen Felsen hoch über der Stadt liegt.

Tiroler Zugspitz Arena

Auf der Sonnen­seite der Zugspitze
Zwischen dem Wetterst­ein­gebirge im Norden und der Mieminger Kette im Süden liegen die sieben Gemeinden, die gemeinsam die soge­nannte Tiroler Zugspitz Arena bilden. Mit Skipisten, Wander­pfaden und Moun­tai­nbike­trails bietet die Region zahlreiche Freizei­t­ak­tivi­täten am Berg und im Tal und eignet sich so als Sommer- und Winter­rei­se­ziel für aktive Outdoor-Ethusi­asten.
Ein besonderes High­light des Jahres ist das Bergfeuer zur Sommer­son­nenwende im Talkessel zwischen Ehrwald, Lermoss und Biberwier. In der kürzesten Nacht des Jahres erstrahlen hier verschiedenste Feuerskulpturen an den Berghängen. Die Motive sind vielfältig, reichen von Natur­bil­dern über aktuelle Themen bis zu Symbolen aus der Mytho­logie. Der Brauch geht auf einen alten Volks­glauben zurück, denn seit dem 14. Jahr­hun­dert gelten Feuer als wirk­samer Schutz gegen böse Geister und Dämonen. 2010 wurden die Bergfeuer der Tiroler Zugspitz Arena zum imma­te­ri­ellen UNESCO-Welt­kultur­erbe ernannt.

Isny

Freie Reichs­stadt an der Schwä­bi­schen Barock­straße
Der Kurort im würt­tembergi­schen Allgäu liegt an der Ober­schwä­bi­schen Barock­straße. Die Altstadt ist von einer mittel­alter­li­chen Stadt­mauer umgeben. Als freie Reichs­stadt war Isny immer etwas wohlha­bender als das Umland. Davon zeugen die präch­tigen Bauwerke, vor allem die Niko­lai­kirche von 1288, das Rathaus und der Dieb­sturm, in dem ursprüng­lich zwei Gefäng­nisse unter­ge­bracht waren. Wahrzei­chen der Stadt ist der schlanke Blaserturm, auf dem die Wächter früher Tag und Nacht Ausschau nach Feuer oder heran­na­henden Feinden hielten.

Schöne­gger Käsealm

Moor­spa­ziergang und Brot­zeit auf der Alm
Von der Wies­kirche geht der Brettlesweg durchs Wiesfilz. Der Bohlenweg führt durch ein feuchtes Moor mit vielen Tümpeln. Nach wenigen Minuten ist man an der Schöne­gger Käsealm, wo man mehrere Dutzend Käsesorten, Wurst, frische Heumilch und Bauernbrot kaufen kann. Alles ist aus eigener Herstel­lung. Oder man lässt sich die Schöne­gger Brot­zeit an einem der sonnigen Tische schme­cken. (Hin und zurück: 3,4 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab 52 Meter)

Hoch­grat

Mit der Seil­bahn auf den Hausberg von Oberstaufen
Der 1.834 Meter hohe Berg ist die höchste Erhe­bung des Allgäuer Voralpen­landes. Wegen seiner expo­nierten Lage ist er leicht zu errei­chen und bietet von oben eine tolle Aussicht auf die Allgäuer Alpen und das saftig grüne Vorland. Auf den Berg führt die Hoch­g­rat­bahn. So kann man beispiels­weise hoch­fahren und auf dem Rückweg einen weiten Bogen über die Nagelfl­uhkette zur Talsta­tion zurückgehen. (hin und zurück: 11,3 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 960 Meter)

Lechfall

Spekta­kulärer Austritt des Lechs aus den Alpen
Der Wasserfall bei Füssen ist ein im baye­ri­schen Alpen­raum einma­liges Natur­denkmal. Eindrucksvoll stürzen sich die aus den Alpen gespeisten Wasser­massen des Lechs über fünf Stufen zwölf Meter in die Tiefe. Unter­halb des Lechfalls verengt sich der Fluss­lauf und tritt in die Lechschlucht ein. Sie ist die einzige im gesamten baye­ri­schen Alpen­raum, durch die ein größerer Alpen­fluss noch frei und von Menschenhand unge­hindert fließen kann. Vom Wander­park­platz Lechfall aus kann man die Königs­schlösser-Runde machen, die durch eine großar­tige Land­schaft zu den Königs­schlös­sern Neuschwan­stein und Hohen­schwangau führt. (hin und zurück: 13 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab 522 Meter)

Von Zöblen nach Ramsau im Zillertal

187 km | 3:00 h

Ober­inntal

Geschütztes Tal im Inneren der Alpen
Nachdem er das Schweizer Engadin durch­flossen hat, durch­quert der Inn das rund 90 Kilometer lange Ober­inntal. Das Tal zwischen Pfunds und Imst ist enger und wilder als das am Unte­rinn östlich von Innsbruck. Zu beiden Seiten erheben sich die Berge in eine Hohe bis zu 3.000 Metern, weshalb es dort weniger Nieder­schläge gibt als am südli­chen oder nörd­li­chen Alpen­rand. Es gibt viel Sonne, wenig Nebel und wenig Wind. Das Ober­inntal war immer schon eine wich­tige Verkehr­sachse. Zu der Ost-West-Verbindung kommt eine Nord-Südachse hinzu, wenn man über den Fernpass und den Reschenpass fährt. Hier verlief schon in der Antike die Via Claudia.

Stift Stams

Kloster­kirche und Grab­lege der Tiroler Landesfürsten
Die Abtei wur­de 1273 von Zisterzensermön­chen gegründet, die die Wildnis ober­halb des Inns urbar machten. Sie sollte als Grab­lege für die Tiroler Landesfürsten dienen. Die ursprüng­lich roma­ni­sche Kirche wur­de im 18. Jahr­hun­dert barock über­formt. Sehens­wert ist der Hoch­altar in Form eines Lebens­baumes mit 84 Skulpturen. Heute betreibt das Stift ein Museum, einen Kloster­laden, eine Schnapsbren­nerei und eine Alm.

Goldenes Dachl

Eins­tige Residenz der Tiroler Landesfürsten
Der spätgo­ti­sche Erker in der Innsbru­cker Altstadt trägt seinen Namen wegen der 2.657 feuerver­gol­deten Kupfer­schindeln auf dem Dach. Erbaut wur­de das prachtvolle Haus im Jahr 1420 als Residenz der Tiroler Landesfürsten. Der Prun­kerker wur­de allerdings erst 80 Jahre später im Auftrag des dama­ligen deut­schen Königs Maximilian I. hinzugefügt. Auf dem Platz vor dem Goldenen Dachl wur­de 1536 der Anführer der Tiroler Täufer­be­we­gung, Jakob Hutter, bei leben­digem Leib verbrannt. Viele seiner Anhänger wanderten daraufhin nach Amerika aus und grün­deten in Pennsylvania mehrere Gemeinden, wo sie bis heute Hutterer heißen und einen tradi­tionellen, vorindu­s­tri­ellen Lebens­stil pflegen. Das Goldene Dachl beherbergt heute ein Museum.
C

Zillertal

Beliebte alpine Tourismusregion seit dem frühen 19. Jahrhundert

Ungefähr 40 Kilometer östlich von Innsbruck zweigt das Zillertal vom Inntal ab und ist auf einer Fläche von fast 1.100 Quad­ratki­lome­tern dessen brei­testes südli­ches Seitental.

Namensgebend ist der Fluss Ziller, der die Talebene in nörd­liche Rich­tung durch­fließt und bei Strass in den Inn mündet. Ringsum ragen die impo­santen Berghänge der Tuxer Voralpen und des Hauptkamms sowie der Ziller­taler und Kitzbüh­eler Alpen auf. Zahlreiche Wander­wege und Moun­tai­nbike Trails bieten Möglichkeiten für aktive Entde­ckungs­touren. Wer die schöne Natur und die urigen Dörfer lieber ganz entspannt bewundern möchte, kann auf einer Strecke von insge­samt 32 Kilome­tern die nost­algi­sche Ziller­tal­bahn nutzen.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Ramsau

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine Hotel liegt in Ramsau im Herzen des Ziller­tals mit seiner impo­santen Bergwelt. Das Haus selbst wur­de schon seit den 1950er Jahren als Pension genutzt, bis es dann von seinen heutigen Besitzern mit viel Sorgfalt und Liebe in ein Boutique-Hotel umge­staltet wur­de.

Das Inte­rieur stellt eine Mischung aus vergan­genen Zeiten und moderner Wohlfühl­ar­chitektur dar. Dieser Stil spiegelt sich auch in den zehn individu­ellen Gäst­ezimmern in den beiden oberen Stock­werken wider, die durch harmo­ni­sche Farben und mit ausge­suchten Details überzeugen. Morgens bieten Emma, Michi und ihr Team ein frisches, reichhal­tiges Früh­stück mit vielen selbst­gemachten Produkten im Früh­s­tücksraum mit kleiner Bar im Erdge­schoss an. Hier befindet sich auch das gemüt­liche Wohnzimmer, an das sich eine Sonnen­ter­rasse anschließt. Für die übrigen Mahlzeiten stehen mehrere Gast­stätten, Cafés und Restau­rants in der Nach­bar­schaft zur Verfügung. Egal zu welcher Jahres­zeit – das Hotel ist eine ideale Basis für Ausflüge und sport­liche Aktivi­täten: Rad- und Wander­touren können vor der Haustür starten, der Bus ins nächste Skigebiet hält wenige Schritte entfernt.

Tauern

Hoch­ge­birgs­region in Öster­reich
Das Wort Tauern bedeu­tete ursprüng­lich „Hohe Übergänge“ (Pässe) in den öster­rei­chi­schen Zentral­a­lpen. Damit waren die vielen Saum­pfade über den 120 km langen und bis 3798 m hohen Hauptkamm gemeint. Die Hohen Tauern sind die geogra­fi­sche Mitte der Ostalpen. Im Norden werden sie von der Salzach, im Süden von der Drau begrenzt. Hier befinden sich die höchsten Berge Öster­reichs, unter anderem der Großve­ne­diger und der Groß­glockner. Der Natio­nal­park Hohe Tauern ist mit über 1.800 Quad­ratki­lome­tern der größte der Alpen.

Innsbruck

Einzige Groß­stadt in den Alpen
Die Landes­haupt­stadt von Tirol liegt im breiten, west-östlich verlau­fenden Inntal am Schnitt­punkt der Verkehrs­wege von Deutsch­land nach Italien und der Schweiz nach Wien. Sie ist die einzige Groß­stadt in den Alpen und hat einen mittel­alter­li­chen Kern mit engen, verwin­kelten Gassen, an denen spätgo­ti­sche Häusern mit vielen verzierten Erkern, stehen. Das bekann­teste ist das Goldene Dacherl, das Wahrzei­chen der Stadt. Rund um die Stadt ragen hinter den Mittelgebirgs­wiesen alpine Berggipfel auf, im Norden das Karwen­delgebirge und im Südosten die Lanser Köpfe und das Skigebiet des Patscherkofels, auf den auch im Sommer eine Seil­bahn führt.

Gerlos­pass

Panora­ma­straße zwischen Salzburger Land und Tirol
Wer vom Salzburgi­schen Ober­pinzgau ins Zillertal in Tirol fahren möchte, kommt über den Gerlos­pass. West­lich des Passes geht es von Zell am Ziller über das Dorf Gerlos zu dem 1.531 Meter hohen Pass. Auf der Ostseite gibt es zwei Möglichkeiten: die alte und zum Teil sehr steile Pass­straße durch den Wald im Pinzgau oder die Gerlos-Alpen­straße aus den 1960er Jahren. Diese führt noch höher hinauf und bietet am höchsten Punkt auf 1.628 Metern eine schöne Aussicht. Für die alte Straße spricht aber, dass sie für LKW gesperrt ist.

Rund um den Patscherkofel

Sonnen­ter­rasse mit Glet­scher­blick
Die Rundwande­rung um den Patscherkofel bietet herr­liche Ausblicke ins Viggartal, zur Viggar­spitze sowie zum Glungezer. Das erste Teil­stück führt von der Berg­sta­tion der Kofel­bahn auf dem Zirbenweg an der Bosc­h­e­benhütte vorbei, zur Hoch­mahdalm. Hier gibt es Einkehrmög­lichkeiten auf der Sonnen­ter­rasse mit einem traumhaften Ausblick auf die Stubaier Glet­scher. (hin und zurück: 5,5 Kilomter, 2 Stunden, auf und ab: 250 Meter)

Von Ramsau im Zillertal nach St. Wolfgang

225 km | 3:00 h

Oberbayern

„wahres Bayern“ zwischen Alpen und Donau
Oberbayern gilt als das eigent­liche Bayern, dessen Grenzen sich im Laufe der Jahrhunderte mehr­fach verändert haben und keine Rück­sicht auf Stammes- oder Sprachgrenzen genommen haben.  Insbe­sondere gibt es keinen spezi­fisch oberbaye­ri­schen Dialekt. Der Begriff „Oberbayern“ erscheint zum ersten Mal im Jahre 1255. Heute ist Oberbayern nur einer von mehreren Regie­rungs­bezirken in Bayern, der im Osten an die Ober­pfalz, im Norden an Franken und im Westen an Schwaben grenzt. Wegen seiner Natur­schön­heiten und der kulturellen Sehens­wür­digkeiten zieht der Land­strich zwischen Donau und Alpen viele Besu­cher aus dem In- und Ausland an.

Wendel­stein

Aussichtsberg mit Deutsch­lands höchstgelegener Kirche
Der 1.838 Meter hohe Berg gehört zum Mangfallgebirge, dem östli­chen Teil der Baye­ri­schen Voralpen. Er ist der höchste Gipfel des Wendel­stein­mas­sivs. Wegen seiner expo­nierten Lage bietet er eine sehr gute Aussicht ins Alpen­vor­land und ist umge­kehrt im weiten Umkreis zu erkennen. Die Wendel­stein-Seil­bahn und die Wendel­stein-Zahnrad­bahn erschließen den Berg, der aus hellgrauem Wetter­stein­kalk besteht. Rund 100 Meter unter­halb des Gipfels steht das Wendel­stein­kir­chel von 1889, Deutsch­lands höchstgelegene Kirche. Daneben gibt es eine Bergwarte und ein Observa­to­rium. Der Berggipfel ist auch zu Fuß leicht erreichbar. Von der Talsta­tion der Wendel­stein­bahn in Bayrisch­zell-Oster­hofen benö­tigt man rund drei Stunden bis zum Gipfel.

Schliersee

Badesee mit einer Insel
Der Schliersee gehört mit gut zwei Quad­ratki­lome­tern Wasser­ober­fläche zu den kleineren der Oberbaye­ri­schen Seen. Im Sommer kommen viele Badegäste als Tages­ur­lauber aus München. Im See liegt die Insel Wörth mit einem Gast­haus. Im Sommer fahren regelmäßig Boote dorthin. Einen schönen Blick auf den male­ri­schen See hat man von der Schliersbergalm.

Berch­tesgadener Almen­er­leb­nisweg

Lehr- und Aussichts­pfad über alpine Steige
Die Wande­rung führt durch die Geschichte der Almwirt­schaft. Drei Almen liegen auf dem Weg, an dem Informa­ti­on­s­tafeln über das Almwesen informieren. Herr­liche Ausblicke auf die Berch­tesgadener und Chiemgauer Alpen hat man nebenbei. Die Tour führt über befes­tigte Alm- und Forst­wege. Die alpinen Steige erfordern eine gewisse Tritt­si­cher­heit. (Hin und zurück 11,1 Kilometer, 4 Stunden, auf und ab: 670 Meter)

Untersberg

Mit der Berg­bahn auf den Hausberg
Wer dem Trubel in der Altstadt entfliehen will, kann auf einen der umliegenden Hausberge wandern. Besonders empfehlens­wert ist der sagen­umwobene Untersberg im Süden der Stadt. Das Massiv zwischen Berch­tesgaden und Salzburg ist voller geheim­nisvoller Höhlen, darunter die Schel­lenberger Eishöhle und die Riesending-Schacht­höhle. Beide kann man besich­tigen. Von St. Leon­hart führt die Untersberg­bahn in zehn Minuten auf den Grat und überwindet dabei 1.300 Höhenmeter. Von der Berg­sta­tion kann man zur Großen Mittags­scharte wandern. (hin und zurück: 2 Stunden, 4,5 Kilometer, auf und ab: 260 Meter)
D

Dachstein

Hauptgipfel des Dachsteinmassivs

Der Doppelgipfel des Dach­stein­mas­sivs ist mit einer Höhe von fast 3000 Metern am höchsten Punkt der zweit­höchste Gipfel der Nord­alpen.

Zusammen mit der Gegend um den Hall­stättersee gilt die Gebirgs­region seit 1997 als UNESCO-Welt­kultur­erbe. Eine kontinu­ier­liche mensch­liche Besied­lung und Bewirt­schaf­tung ist in den Tälern für einen Zeit­raum von etwa 3000 Jahren fassbar. Heutzu­tage sind der Dach­stein-Glet­scher sowie die umliegenden Orte vor allem als Ausflugs­ziel für Skifahrer und Wanderer beliebt.

Zu Gast im Hotel Im weissen Rössl

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Seit über 500 Jahren werden unter­halb der Wall­fahrts­kirche St. Wolfgang Gäste bewirtet. Der eigent­liche Gasthof „Im Weissen Rössl“ entstand im Jahre 1878.

Paul Johann Peter, Erbe der seit 1711 orts­ansäs­sigen Brauerfa­milie Peter, erwarb 1912 das „Weisse Rössl“ und wur­de somit zum Gründer eines Famili­en­un­ter­neh­mens, dass schon in der dritten Gene­ra­tion persön­lich geführt wird.
1896 schreiben die Schrift­steller Oskar Blumen­thal und Gustav Kadelburg während ihres Aufent­haltes im Weissen Rössl das roman­ti­sche Lust­spiel vom liebenden Oberkellner und der feschen Rössl­wirtin. 1930 kompo­niert Ralph Benatzky die mitreißende Musik und am 8. November 1930 ist die Premiere der Operette „Im Weissen Rössl“ im großen Schau­spielhaus in Berlin. Seit damals galop­piert das Weisse Rössl, in viele Spra­chen über­setzt, rund um die ganze Welt und berichtet von der Urlaubsromantik am Wolfgangsee.
Heute finden Gäste des Roman­tikho­tels Im Weissen Rössl persön­liche Gast­lichkeit, Komfort und Service, völlig abseits vom touris­ti­schen Trubel St. Wolfgangs.

Stei­er­mark

Zwischen Wein und Glet­schern
Das öster­rei­chi­sche Bundes­land zwischen Slowe­nien im Süden und Salzburg im Nordwesten präsen­tiert eine besonders vielfäl­tige Land­schaft. Zwischen dem über 3.000 Meter hohen, verglet­scherten Dach­stein und dem tiefsten Punkt bei Bad Radkersburg liegen fast 2.800 Höhenmeter. In den Niede­rungen wächst Wein im nahezu medi­ter­ranen Klima. Zwischen den Gipfeln der Kalk­alpen glitzern klare Berg­seen. Der Hauptfluss der Stei­er­mark ist die Mur.

Salzburg

Mozarts musikali­sche Geburts­stadt
Die Stadt am Nord­rand der Alpen gehört zu den schönsten Kultur­haupt­städten Europas. Die hoch aufra­genden Berge im Süden, allen voran der Untersberg (1992 m), der nur wenige Kilometer vom Stadt­zentrum entfernt ist, kontras­tieren mit der idyllisch grünen Hügel­landschaft im Norden. In der dicht zusam­menge­drängten Altstadt domi­nieren barocke Türme und Kirchen. Ein stän­diger An­zie­hungs­punkt ist das Geburtshaus von Mozart, das tagaus tagein von Touristen umla­gert wird. Seine Familie liegt auf dem Altstadt­friedhof begr­aben und viele Denkmäler erin­nern an „Wolferl“.

Salzkammergut

Öster­reich wie aus dem Bilder­buch
Die Region südöst­lich von Salzburg ist seit 1997 Welt­kultur­erbe, wegen ihrer überwäl­tigenden landschaft­li­chen Schön­heit und der kulturhis­to­ri­schen Bedeu­tung für die Salzgewin­nung. Das kostbare Mineral wird im Salzkammergut seit über 7.000 Jahren gewonnen. Die meisten Pässe im Ostalpen­raum verdanken ihre Entste­hung dem Salz­transport, der von Salzburg und Umge­bung in alle Himmelsrich­tungen ging. In Hallein kann man die älteste Salzmine besich­tigen. Die zahlrei­chen Touristen erfreuen sich an den vielen Seen, von denen einer schöner ist als der andere.

Schafberg

Aussichtsfels über dem Salzkammergut
Der 1.783 Meter hohe Fels ist nur etwas für Schwindelfreie. Er ragt über dem Alpen­vor­land hervor und bietet eine fantas­ti­sche Aussicht über das Salzkammergut. Der Aufstieg zum Gipfel kann allerdings sogar von Schafen bewäl­tigt werden. Er gehört zu den schönsten Wande­rungen weit und breit. Wem knapp 1.200 Höhenmeter zu viel sind, der kann die Zahnrad­bahn nehmen, die 1893 eröffnet wur­de. Die Talsta­tion ist in St. Wolfgang, wo auch der Wanderweg beginnt. Oben kann man in einem Hotel einkehren. (hin: 7,3 Kilometer, 4 Stunden, auf: 1170 Meter, ab: 0 Meter)

Über das Wild­moos zum Eibensee

Durch ein Moor zu einem Bergsee
Der kleine Eibensee zählt zu den weniger bekannten Gewäs­sern im west­li­chen Salzkammergut. Der Anstieg führt am Eiben­seebach entlang durch das Natur­schutzgebiet Wild­moos. Vom nahen Mari­enköpfl bietet sich ein herr­li­cher Blick auf den Fuschlsee und seine Umge­bung. Der Eibensee liegt idyllisch zwischen Steilhängen, die den Wind abhalten, sodass der See oft glatt wie ein Spiegel daliegt. An heißen Tagen kann man im See wunderbar schwimmen. (hin und zurück: 9,8 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab: 375 Meter)

Rund um den Fuschlsee

Idylli­scher Ufer­spa­ziergang mit Bademög­lichkeit
Der „Sehweg“ ist ein einfa­cher Spaziergang. Wem der ganze Rundwanderweg zu lang erscheint, kann auf halbem Weg mit der „Zille“ den Fuschlsee überqueren. Der Weg führt meist am Ufer entlang. Schau­tafeln informieren über Wiesen-, Baum- und Wald­typen. Im Sommer laden die Buchten und Bade­strände zu einem Bad im smaragd­grünen See ein (hin und zurück: 11 Kilometer, 3 Stunden, auf und ab 100 Meter).

Von St. Wolfgang nach Linz

122 km | 2:00 h
E

Linz

Barockhäuser und Renaissancehöfe im Zentrum der Donaustadt

Die Haupt­stadt Ober­öst­er­reichs liegt zu beiden Seiten der Donau. Mittel­punkt der 2.000 Jahre alten Stadt ist der Haupt­platz, der von Barockhäusern und Renais­sancehöfen gesäumt ist.

Ihr Image als staubige Indu­s­trie­stadt hat die 200.000-Einwohner-Stadt inzwi­schen abge­legt. Dazu haben Umwelt­maß­nahmen bei der Stahl­pro­duk­tion und jede Menge neuer Kultu­r­in­i­tia­tiven beige­tragen. 2009 war Linz Kultur­haupt­stadt Europas.

Zu Gast in einem ehemaligen Kloster

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gebäude am Haupt­platz der Alstadt kann auf eine lange Historie zurück­bli­cken. Ursprüng­lich wur­de es im 15.

Jahr­hun­dert als Kloster erbaut und die erste Erwäh­nung als Herberge reicht zurück bis ins Jahr 1616. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wur­de dann ein Gasthof einge­richtet, in dem im Laufe der Zeit unter anderem Fürst Metter­nich sowie seine Kaiser­liche Hoheit Erzherzog Johann über­nach­teten. Und noch heute ist in den Gäst­ezimmern, die im ausge­wählten Biedermeier-Stil einge­richtet sind, die Atmo­sphäre dieser Zeiten erhalten geblieben. Auch der Früh­s­tücks­saal hat sich mit Stuck­de­cken und Kronleuchtern ganz und gar einer nost­algi­schen Romantik verschrieben. Neben der hübschen Einrich­tung werden sich Lang­schläfer aber noch an etwas anderem erfreuen: das Früh­stück wird regulär bis 11 Uhr serviert.

KZ Maut­hausen

Größtes Konzent­ra­ti­ons­lager in Öster­reich
Das größte Konzent­ra­ti­ons­lager in Öster­reich stand östlich von Linz in Maut­hausen. Bereits zehn Tage nach der Annek­tion Öster­reichs an Nazi-Deutsch­land wur­de es 1938 in Betrieb genommen. Es gehörte zur Kategorie III, wo Menschen durch Zwangs­arbeit ermordet werden sollten. Ab 1942 gab es ein Lagerbordell, in dem Frauen, die als asozial galten, zur Prosti­tu­tion gezwungen wurden. Im Februar 1945 unter­nahmen etwa 500 sowje­ti­sche Offi­ziere gemeinsam einen Flucht­ver­such aus dem Todes­block 20; fast alle wurden bei der darauf folgenden drei­wöchigen Treibjagd ermordet. Nur elf über­lebten, weil sie von der Bevöl­ke­rung versteckt wurden. Bis zu ihrer Befreiung durch die US-Armee im Jahr 1945 sind über 120.000 Menschen in den Steinbrüchen der Umge­bung verendet. Auf dem Gelände des ehema­ligen Konzent­ra­ti­ons­la­gers ist eine Mahn- und Gedenk­stätte einge­richtet.

Von Linz nach Ansbach

368 km | 4:00 h

Regensburg

Mittel­alter­liche Stadt mit studen­ti­schem Flair
Die freie Reich­stadt an der Donau gehört zu den schönsten Städten Deutsch­lands. Kirchen, Geschlech­tertürme und mittel­alter­liche Patri­zi­er­häuser prägen das Stadt­bild. Die Stadt wirkt dennoch nicht museal – dafür sorgen das reiche Kulturleben und eine Univer­sität. Als römi­scher Armee­platz gegründet, erlebte die Bischofs­stadt im 12. und 13. Jahr­hun­dert eine Blüte und wur­de zur bevöl­ke­rungs­reichsten Stadt Süddeutsch­lands. Von den über 1.500 denkmalge­schützten Gebäuden sind fast 1.000 im histo­ri­schen Kern, der von der UNESCO als Welt­kultur­erbe ausgezeichnet wur­de. Damit ist Regensburg die größte mittel­alter­liche Stadt­anlage nörd­lich der Alpen.

Baye­ri­scher Wald

Größter Urwald Mittel­eu­ropas
Das dünn besiedelte Waldgebirge im Osten Bayerns bildet zusammen mit dem Böhmer­wald das größte zusam­menhängende Waldgebiet in Mittel­eu­ropa. Zahlreiche Wander- und Skirouten führen durch urwald­ar­tige Hochwälder zu einsamen Berg­seen, entlegenen Kirchdörfern und verlas­senen Burgen. Höchster Berg ist mit 1.457 Metern der Arber, einer der schönsten Aussichts­punkte von ganz Bayern. Vom Arbersee an seinem Fuß führt eine Seil­bahn durch wilden Urwald bis zum Gipfel. Wer mehr Lust auf Städte hat, kann das eine Stunde entfernte Regensburg besu­chen, das mit seinen mittel­alter­li­chen Türmen, Kirchen und Häusern zu den schönsten Städten Deutsch­lands gehört.

Passau

Bischofsresidenz an Donau und Inn
Die Bischofsresidenz liegt male­risch auf einer Halb­insel vor dem Zusam­menfluss von Donau und Inn. Enge Gassen und Treppen durch­ziehen die Altstadt, deren Häuser mit ihren flachen Dächern beinah italie­nisch wirken. Sehens­wert in der 200 n.Chr. gegründeten Stadt sind vor allem der Dom mit seiner eigentümlichen Kombi­na­tion aus Spätgotik und Barock und der Residenz­platz mit seinen alten Patri­zierhäusern.
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Ansbach

Ehemalige Hohenzollernresidenz

Im Jahr 1221 wur­de Ansbach zum ersten Mal als Stadt genannt. Histo­ri­sche Bauten, darunter die ehema­lige Hofkanzlei, die Markgräf­l­iche Residenz oder die Kirchen St.

Johannis und St. Gumbertus haben den Glanz der jahrhunder­te­langen Geschichte bewahrt. Vor der Kulisse der Orangerie, im baro­cken Hofgarten, wird jedes Jahr im Sommer der Vergan­gen­heit neues Leben einge­haut. Bei den Rokoko-Fest­spielen taucht man in eine andere Epoche ein. Aber auch außer­halb der Veran­stal­tung hat die Gegend einiges zu bieten. Mit verschiedenen Rundwander­wegen, Radstre­cken, Museen und guten Restau­rants gibt es für jeden die rich­tige Beschäf­tigung. Besondere kuli­na­ri­sche Spezialität der Stadt ist die über­regional bekannte Ansba­cher Brat­wurst. Knusprig gebraten isst man sie meist zu Sauerk­raut und Schwarzbrot.

Zu Gast in einem Hotel bei Ansbach

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt ruhig und idyllisch in Ansbach, direkt neben der Kirche und einem kleinen Platz mit Brunnen. Jedes der Zimmer ist in hellen Farben stil­voll einge­richtet und hat ein modernes Bad.

Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­stück ange­boten. Das hotel­ei­gene Restau­rant serviert frische, vorwiegend italie­ni­sche Küche im Kaminzimmer, im Winter­garten oder in der Gast­stube.

Altmühltal

Mittel­alter­liche Dörfer im zauber­haften Tal
Die Altmühl, ein Nebenfluss der Donau, entspringt in Franken und fließt durch die fränki­sche Alb in die Donau. Besonders im unteren Abschnitt bildet sie ein zauber­haftes Tal, dessen Natur und mittel­alter­liche Dörfer durch einen Natur­park geschützt werden. Heraus­zu­heben ist Eich­stätt, das mit seinem roma­ni­schen Dom und dem Residenz­platz eine der schönsten Altstädte Deutsch­lands aufweist.

Nürnberg

Dürer-Stadt und Nazi­pro­zesse
Die Stadt an der Pegnitz ist nach München die zweitgrößte Bayerns und das kulturelle Zentrum Nordbayerns. Die Anfänge der Stadt sind stark mit der Burg verknüpft, die als ein wich­tiger Stütz­punkt des Kaisers bedeutsam für das ganze Reich war. Im 14. Jahr­hun­dert blühte die Stadt auf und wur­de neben Köln und Prag eine der größten Städte des Heiligen Römi­schen Reiches. Der Reichtum der Stadt kam durch das ausgezeichnete Hand­werk sowie die güns­tige Lage als Handels­platz in der Mitte Europas zustande. Albrecht Dürer wohnte 20 Jahre lang vor seinem Tod in der Stadt. Sein Wohn­haus aus dem 15. Jahr­hun­dert ist wieder­aufge­baut. Während der Nazizeit machten die Reichs­par­tei­tage Nürnberg zu einem der wich­tigsten Orte natio­nalso­zia­lis­ti­scher Propa­ganda, weshalb die Siegermächte den Ort zum Schau­platz der Nürnberger Prozesse gegen führ­ende Kriegsver­bre­cher wählten. Sehens­wert sind vor allem die Burg und die Frau­en­kirche, vor der man am besten kurz vor 12:00 Uhr mittags ist. Dann beginnt das „Männleinlaufen“ der 500 Jahre alten Kirchenuhr, bei dem sieben Kurfürsten anfangen, den Kaiser Maximilian zu umkreisen.

Rothenburg

Mittel­alter­li­ches Juwel am Tauberbach
Die mittelfränki­sche Klein­stadt am Tauberbach ist seit dem 30-jährigen Krieg fast unve­r­ändert und eine welt­be­kannte Touris­ten­at­trak­tion. Enge Kopf­steinpflas­ter­gassen, hohe goti­sche Giebelhäuser, Kirchen mit bedeu­tenden Hoch­altären und eine voll­ständig erhal­tene Stadt­mauer mit zahlrei­chen Wachtürmen: das Stadt­bild der freien Reichs­stadt ist zum Inbe­griff deut­scher Romantik geworden. Wer in einem der histo­ri­schen Hotels in der Altstadt über­nachtet, sollte es sich nicht entgehen lassen, an der Führung mit einem mittel­alter­li­chen Nach­twächter teilzu­nehmen.

Von Ansbach nach Hause

13 Tage
ab 1.669,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • HanseMerkur Corona Urlaubsschutz

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Stefanie Maier

Tel.: +49 (0)2268 92298-18

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