Wollin

Steilklippen im Nationalpark: Insel Wollin

Steilklippen im Nationalpark: Insel Wollin

Badestrände und Wisente im Nationalpark

Die 265 Quadratkilometer große Insel zwischen Ostsee und Stettiner Haff wird nur durch die Meerenge Swina von der westlich gelegenen Insel Usedom getrennt. Die in der Eiszeit geformte Landschaft ist abwechslungsreich: Moore, Dünen und Seen wechseln einander ab. Dazwischen wachsen Fichten und Kiefern. Vor der Ostsee gibt es Badestrände und Klippenufer. Der Wolliner Nationalpark umfasst heute beinah die ganze Insel. Dort gibt es unter anderem eine Herde der beinahe ausgestorbenen Wisente zu sehen.



Sehenswürdigkeiten Wollin


Swinemünde

Ostseebad mit glamouröser Geschichte

Bekannt wurde das ehemals drittgrößte deutsche Seebad vor allem durch die regelmäßigen Besuche von Kaiser Wilhelm II, weshalb Świnoujście mitunter auch als das „Kaiserbad“ bezeichnet wird. Von der Stadt zum Strand führt die längste Strandpromenade Europas. Der zwölf Kilometer lange feine Sandstrand zwischen Świnoujście und Bansin setzt sich bis ins 42 Kilometer entfernte Peenemünde fort. Sehenswert sind die Promenade mit Geschäften, Freizeitangeboten, Restaurants und Bars, der Kurpark zwischen Kurviertel und Altstadt sowie die Mühlenbake von 1871, ein Leuchtturm, dessen Leuchtfeuer mit Windmühlrädern erzeugt wurde.


Wapnica

Wandern und Baden am Türkis-See

Das Dorf war einst Heimat von Fischern und Kleinbauern, dann von Gruben- und Fabrikarbeitern, die in der örtlichen Kreide- und Kalkindustrie arbeiteten. Heute hat Wapnica (deutsch: Kalkofen) etwa 350 Einwohner und lebt heute vom Fremdenverkehr. In der Dorfaue steht eine auf etwa 450 Jahre Alter geschätzte Eiche, die „Dab Prastary” (die Uralte), mit einem Umfang von 6,5 Metern und einer Höhe von 21 Metern. Am Südostrand von Wapnica ist der von Buchenwald umgebene Türkissee ein beliebtes Ausflugsziel. Der See entstand durch das Volllaufen einer aufgegebenen Kreidegrube und ist Teil des Nationalparks Wolin. Die türkisgrüne Färbung entsteht durch die Kombination von klarem Wasser und dem weißen, kalkhaltigen Grubenboden. Rund um den See führt ein Wanderweg zu schönen Aussichtspunkten, etwa zum Piaskowa Góra (Sandberg) am Südufer des Sees.




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