Breslau

Weltkulturerbe: Breslauer Dominsel

Weltkulturerbe: Breslauer Dominsel

Hauptstadt Niederschlesiens und Welterbe der UNESCO

Die 600.000 Einwohner zählende Stadt an der Oder ist die viertgrößte Stadt Polens und Hauptstadt der Wojwodschaft Niederschlesien. Ihr Wappen, das ihr 1530 von Karl V. verliehen wurde, enthält von Anfang an das „W“, was daraufhin deutet, das ihr polnischer Name „Wroclaw“ älter ist als der deutsche. Nach dem schlesischen Krieg 1742 übergab Österreich die Stadt an Preußen, das zwei Jahrhunderte die Geschichte der Stadt prägen sollte. Am 9. Mai 1945 übergaben die sowjetischen Militärbehörden Breslau an Polen. Bereits 1955 wurde mit dem Wiederaufbau der Altstadt begonnen, der seit 1990 auch spezifisch deutsches Kulturerbe aufnimmt. 2006 wurde die Altstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.



Sehenswürdigkeiten Breslau


Ring von Breslau

Lebendige Mitte der Altstadt

Der Rynek von Breslau ist nicht, wie sein deutscher Name vermuten lässt, ringförmig, sondern quadratisch. Er bildet der lebendige Mitte der Altstadt. Mehrere einzigartige Gebäude umgeben ihn: das spätgotische Rathaus aus dem 15. Jahrhundert und viele Patrizierhäuser, die nach dem Krieg wiederhergestellt wurden.


Oleśnica

Restaurierter Kern der zweitwichtigsten Stadt Niederschlesiens

Die Stadt mit dem deutschen Namen Oels ist nach Breslau die zweitwichtigste in Niederschlesien. Die Altstadt, die nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergestellt wurde, zeugt von der Bedeutung des Ortes zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert. Das Stadtbild wird vom Schloss der Piasten bestimmt, einem mittelalterlichen polnischen Adelsgeschlecht. Ursprünglich war es eine Ritterburg und wurde in der Renaissance zu einer stattlichen Residenz umgebaut. Vom Breslauer Torturm, dem letzten Überrest der Stadtmauer hat man den besten Blick auf das Schloss, die Kirchen und die Altstadt.




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