Posen

An der Warthe: Dominsel von Posen

An der Warthe: Dominsel von Posen

Urbanes Leben rund um das Renaissance-Rathaus

Die Industriestadt mit 600.000 Einwohnern liegt im Flachland von Großpolen an der Warthe. Sie ist aus einer Burg auf der Dominsel im 9. Jahrhundert nach Christus hervorgegangen. Wegen der verkehrsgünstigen Lage wuchs die Stadt schnell zu einem Handels- Handwerkerzentrum heran. Nach dem Wiener Kongress wurde Posen preußisch und erlebte eine Blütezeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Nach der Gründung des deutschen Reichs 1871 wurde versucht, die Posener Provinz zu germanisieren, was 1921 zu einem Aufstand führte. Sehenswert ist vor allem der Stary Rynek, der zentrale Platz, und das glänzende Renaissance-Rathaus von 1560.



Sehenswürdigkeiten Posen


Rathaus von Posen

Perle der polnischen Renaissance

Der Stary Rynek – der alte Markt – im Zentrum der Altstadt wird beherrscht von einem prachtvollen Renaissance-Gebäude, dem Rathaus von Posen. Es wurde 1555 von Giovanni Battista di Quadro fertiggestellt und gilt europaweit als eine der wertvollsten Baudenkmäler aus der Renaissance und ist heute das Stadtmuseum. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude samt allen schwer beschädigten Gebäuden des Alten Marktes wieder aufgebaut. Heute dient es als Museum der Stadt. Eine Touristenattraktion ist das Uhrwerk an der Fassade des Rathauses, wo jeden Tag um zwölf Uhr zwei Ziegenböcke erscheinen und einander im Takt des Stundenschlags stoßen.


Posener Dom

Als eine der frühesten Kirchen und die älteste Kathedrale des Landes steht der Posener Dom geschichtlich für den Beginn der Christianisierung Polens. Der Überlieferung zufolge befindet sich der Dom an der Stelle, an der die Taufe des polnischen Herzogs Mieszko I. stattfand. Auf der Dominsel (Ostrów Tumski), einer Binneninsel der Warthe, lag die früheste Ansiedlung der Posener Stadtgeschichte. Mehrere polnische Könige und Erzbischöfe sind in der Kirche bestattet. Die erste Kirche war eine vorromanische Kirche aus dem 10. Jahrhundert. Das heutige gotische Erscheinungsbild geht aus das 14. Jahrhundert zurück.


Wielkopolski-Nationalpark

Große Artenvielfalt in eiszeitlichem Seengebiet

Der 80 Quadratkilometer große Nationalpark schützt ein Gebiet in der großpolnischen Seenplatte, die während der letzten Eiszeit ihre Gestalt erhielt. Rutschende Gletscher hobelten Rinnen aus und führten gewaltige Schuttberge vor sich her. Als sie schließlich schmolzen, füllte das Schmelzwasser die Seen. Algen, Flechten, Pilze und Moose existieren hier in einer erstaunlichen Vielfalt. Über 3000 Insektenarten sind heimisch. In den Seen schwimmen Barsche, Brassen, Hechte und Aale.


Von Mosina zum Górecko-Se

Wandern zwischen Seen und Wäldern

Die Tour startet in Mosina am Bahnhof. Bald findet man die blaue Markierung und folgt ihr zuerst durch die Stadt und später im Wald bis zu einer Gabelung am See. Dort die rote Markierung führt uns zum See. Am Ufer entlang gehen wir zurück zur blauen Route und kommen wieder nach Mosina. (Hin und zurück: 13,7 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 150 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de/tour/19580583




Reisebeispiele Posen

Nach Oben