Łódź

Multikulturelle Kulturstadt: Łódź

Multikulturelle Kulturstadt: Łódź © whitelook / Shutterstock.com

Vom Manchester Polens zur multikulturellen Kulturstadt

Der Aufstieg vom 200-Einwohner-Dorf zur zweitgrößten Stadt Polens begann mit der Ansiedlung deutscher Tuchmacher 1823. So konnte sich Łódź während der Industrialisierung zum wichtigsten Textilstandort und schließlich zum „Manchester Polens“ entwickeln. Um 1900 waren von den über 300.000 Einwohnern 40% Deutsche. Nach den Katastrophen im 20. Jahrhundert erlebte die Stadt nach 1989 zunächst einen Niedergang. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet: Fabrikgebäude wurden zu Museen und Einkaufszentren umfunktioniert, so die „Manufaktura“, die heute das größte Einkaufs- und Erlebniszentrum Polens ist. Jährlich findet die Parada Wolności (vergleichbar der Love Parade) auf der Piotrkowska-Straße statt, dem längsten Boulevard Europas., wo sich zahllose Bars und Klubs in Hinterhöfen verstecken. An das einst friedliche Zusammenleben von Juden, Russen, Polen und Deutschen erinnert jedes Jahr das Festival der vier Kulturen.

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