Łeba

Wanderdünen und feiner Sand: Küste bei Łeba

Wanderdünen und feiner Sand: Küste bei Łeba

Wanderdünen im Biosphärenreservat

Der Badeort grenzt an den 500 Hektar großen, eindrucksvollen Słowiński-Nationalpark, der zum UNESCO-Biosphärenreservat erhoben wurde. Berühmt sind seine bis zu 42 Meter hohen Wanderdünen, die mit einer Geschwindigkeit von bis zu zehn Metern pro Jahr vom Wind verschoben werden. Die größte Düne ist die Lontzkedüne (Wydma Łącka). Man erreicht sie per Schiff, zu Fuß oder mit dem Rad. Reizvoll sind auch die flachen Küstenseen, ehemalige Meeresbuchten, die von der Ostsee abgeschnitten wurden. Der feinsandige Strand ist ideal für Kinder.



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Sehenswürdigkeiten Łeba

Lontzkedüne (Wydma Łącka)

Imposante Wanderdüne auf dem Weg nach Osten

Die bekannteste und zugleich größte Wanderdüne auf der Leba-Nehrung im Słowiński Nationalpark ist die Lontzkedüne (Wydma Łącka). Trotz ihrer imposanten Ausdehnung macht sie nur einen kleinen Teil des riesigen Dünengebietes aus. Je nach Jahreszeit ist die Lontzkedüne zwischen 30 und 42 Metern hoch. Angetrieben durch westliche Winde bewegt sie sich pro Jahr bis zu zehn Metern nach Osten, wobei sie u. a. ganze Landstriche wie Sümpfe und Wälder unter sich begräbt. Die Łącka-Düne verdankt ihren Namen dem Dorf Łączka, das vor etwa 300 Jahren mit Sand bedeckt wurde. Von der Düne aus hat man einen herrlichen Blick auf die Umgebung. Die Lontzkedüne liegt gut acht Kilometer von Leba entfernt. Man erreicht sie entweder zu Fuß entlang des Strandes oder über einen Weg, der durch einen Kiefernwald führt. Mit dem Auto kann man bis auf vier Kilometer an die Wanderdüne heranfahren.

Ruine Nikolauskirche

Einst dem Schutzpatron der Fischer und Seeleute gewidmet

Die Ruine der Kirche, die dem heiligen Nikolaus geweiht war, ist ein geschichtsträchtiger Ort in idyllischer Umgebung. Der heilige Nikolaus war der mittelalterliche Schutzpatron der Fischer und Seeleute. Er wurde auch zum Schutzpatron der im 14. Jahrhundert gebauten Kirche, die sich unter der Herrschaft des Deutschen Ordens befand. Im Jahr 1570 verwüstete ein schwerer Sturm die Siedlung rund um den gotischen Sakralbau, die Bewohner verließen den Ort nach und nach verlassen und gründeten das heutige Leba. Zur Ruine wurde die St. Nikolauskirche endgültig im Jahr 1590, als sie zum größten Teil abgerissen wurde, um ihre Backsteine zum Bau einer neuen Kirche zu verwenden.

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