Olsztyn

Bewohnte die Burg von Allenstein: Nikolaus Kopernikus

Bewohnte die Burg von Allenstein: Nikolaus Kopernikus © InnervisionArt / Shutterstock.com

Mittelalterliche Stadtgründung in eiszeitlicher Seenplatte

Die Stadt mit dem deutschen Namen Allenstein liegt an der Alle im historischen Ostpreußen. Wie die meisten Städte in Ostpreußen entstand sie im Schutz einer Burg. Seit ihrer Gründung 1353 wetteiferten polnische und preußisch-deutsche Einflüsse. Im 16. Jahrhundert kam Olsztyn mit dem gesamten Ermland zu Polen, nach der ersten Teilung zu Preußen. Im 20. Jahrhundert kam eine starke polnische Bewegung auf. Als nach dem 1. Weltkrieg eine Volksabstimmung über die Staatszugehörigkeit stattfand, stimmten die Bürger jedoch mehrheitlich für das Deutsche Reich. Sehenswert sind die gotische Burg, in der auch Nikolaus Kopernikus gewohnt hat, die Altstadt und vor allem die Kirche St. Jakobus aus dem 14. Jahrhundert. Von besonderer Schönheit ist die Umgebung, die Allensteiner Seenplatte.



Sehenswürdigkeiten Olsztyn


Ostróda

Lebendige Kleinstadt in der Seenplatte

Als die beschauliche Kleinstadt am Rande der Eylauer Seenplatte  noch zu Ostpreußen gehörte, hieß sie Osterode. Heute, da sie zu Polen gehört, ist sie ein lebhaftes Städtchen mit vielen Besuchern, die sich an den Seen erfreuen. Es gibt Schiffsverbindungen bis nach Elblag über ein System von Flüssen, Kanälen und Seen. Kajakfahrer finden hier ideale Bedingungen. Die Burg, die die Stadt beherrscht, wurde vom Deutschen Ritterorden anstelle einer Holzfestung angelegt. Sie wurde 1945 zerstört, ist aber inzwischen wieder rekonstruiert.


Stębark

Wo Schlacht von Tannenberg tobte

Nur wenige Kilometer von Grunwald entfernt liegt das ermländische Dorf Stębark, das als Tannenberg in die Geschichte einging. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs prallten dort zwei Heere aufeinander: das des russischen Zaren und das deutsche unter der Führung von Ludendorff und Hindenburg. Die russischen Truppen wurden geschlagen, was als Revanche für die Schmach der Niederlage von Grunwald gedeutet wurde. Auch in Tannenberg stand ein Denkmal: diesmal von Hindenburg, es wurde aber 1945 gesprengt.

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