Riesengebirge

Heimat des Rübezahl: Riesengebirge

Heimat des Rübezahl: Riesengebirge

Heimat des Rübezahl

Bis 1945 war das Riesengebirge das höchste Mittelgebirge von Deutschland. Die Schneekoppe erreicht eine Höhe von 1.602 Metern und überragt den Schwarzwald um mehr als 100 Meter. Der romantische Name  „Riesengebirge“ kam erst Ende des 19. Jahrhunderts in Gebrauch. Vorher hatte der Höhenzug zwischen Niederschlesien und Tschechien keinen Namen oder wurde einfach Schneegebirge oder Böhmisches Gebirge genannt. Wesentlich älter ist der berühmteste Bewohner, Rübezahl. Erzählungen über den Schrat oder Berggeist gibt es schon seit dem ausgehenden Mittelalter. Mal ist er der Beschützer eines Bergschatzes, mal ein böser Mönch, der Wanderer vom Weg abbringt, oder einfach ein Rabe, ein Esel oder der Satan, in jedem Fall aber launisch, ungestüm und sonderbar. 
Heute ist das Riesengebirge ein Ski- und Wandergebiet. Sowohl auf tschechischer Seite als auch auf polnischer Seite sind große Teile als Nationalpark geschützt.



Sehenswürdigkeiten Riesengebirge


Auf die Rübezahlkanzel

Fantastisches Panorama und senkrecht abstürzende Felswände

Die Tschechen nennen sie  Krakonošova kazatelna. Auf Deutsch trägt die verwitterte Felsgruppe noch den romantischen Namen Rübezahlkanzel. Die Granitblöcke liegen auf 1.497 Metern Höhe und sind über Stufen zu besteigen. Oben tut sich ein fantastische Panorama auf. Für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen die senkrecht abstürzenden Wände, unterhalb denen ganzjährig ein Karfeld, die große Schneegrube, liegt. Man erreicht die dramatische Landschaft von Michalowice aus. HInter der Rübezahlkanzel wartet eine Hütte, die in der Saison bewirtschaftet ist. (hin und zurück: 18 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab: 870 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Elbquelle

Panaramaweg auf dem Kamm des Riesengebirges

Die Elbquelle befindet sich im Norden Tschechiens an der Grenze zu Polen, am Hauptkamm des Riesengebirges. Viele kleine Quellbäche auf der Hochfläche oberhalb der Labská Bouda (Elbfallbaude) fließen in ein mit Steinen gefassten Wasserloch. Wer die Quellen besuchen will, kann das mit einer Panoramawanderung über den Hauptkamm verbinden, die oberhalb von SChneegruben entlangführt, während das Hohe Rad einen Glanzpunkt in der Bergkulisse setzt. Die Wanderung beginnt an der Bergstation des Szrenica-Sessellifts. Die Bergstation ist auch die einzige Einkehrmöglichkeit unterwegs. (hin und zurück: 11 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 360 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de




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