Riesengebirge: Heimat des Rübezahl
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Riesengebirge

Heimat des Rübezahl: Riesengebirge

Heimat des Rübezahl: Riesengebirge

Heimat des Rübezahl

Das Riesengebirge ist das höchste europäische Gebirge nördlich der Alpen. Sein höchster Gipfel, die Schneekoppe, erreicht eine Höhe von 1.602 Metern. Noch heute kündet die Landschaft von ihrer eiszeitlichen Vergangenheit. Gletscherzungen des Pleistozän haben die Hänge geschliffen und in ausgehöhlten Kesseln hat das Schmelzwasser Gletscherseen entstehen lassen. Besonders an der sogenannten kleinen Schneegrube, einem Gletscherkar nahe der tschechich-polnischen Grenze, habt sich eine einzigartige Flora herausgebildet.
Die Besiedlung des Gebirges, ausgehend vom Hirschbergtal, beginnt zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert. Die böhmische Seite hingegen wird erst etwas später, im 16. Jahrhundert, durch Kolonisten aus dem Alpenraum erschlossen.
Der romantische Name „Riesengebirge“ kam erst Ende des 19. Jahrhunderts in Gebrauch. Vorher hatte der Höhenzug zwischen Niederschlesien und Tschechien keinen Namen oder wurde einfach Schneegebirge oder Böhmisches Gebirge genannt. Wesentlich älter ist der berühmteste Bewohner, Rübezahl. Erzählungen über den Schrat oder Berggeist gibt es schon seit dem ausgehenden Mittelalter. Mal ist er der Beschützer eines Bergschatzes, mal ein böser Mönch, der Wanderer vom Weg abbringt, oder einfach ein Rabe, ein Esel oder der Satan, in jedem Fall aber launisch, ungestüm und sonderbar.
Heute ist das Riesengebirge ein Ski- und Wandergebiet. Sowohl auf tschechischer Seite als auch auf polnischer Seite sind große Teile als Nationalpark geschützt.



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