Swidnica: Traditionsreiche Atmosphäre und eine einzigartige Kirche

Swidnica

Größte Fachwerkkirche Europas: Friedenskirche in Schweidnitz

Größte Fachwerkkirche Europas: Friedenskirche in Schweidnitz

Traditionsreiche Atmosphäre und eine einzigartige Kirche

Die 50.000-Einwohner-Stadt im Sudetenvorland war einmal die zweitwichtigste Stadt Niederschlesiens nach Breslau. Im Zweiten Weltkrieg blieb sie unzerstört und versank nach 1945 in einen Dornröschenschlaf, so dass viel alte Bausubstanz erhalten blieb, allerdings in einem renovierungsbedürftigen Zustand. Über dem Rathausplatz und den alten Patrizierhäusern der Kaufleute liegt eine schöne Atmosphäre. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Friedenskirche, die nach dem Westfälischen Frieden errichtet wurde. Sie gilt heute als die größte Fachwerkkirche Europas.



Sehenswürdigkeiten Swidnica

Gut Kreisau

Widerstandsgruppe gegen die Nazis

Das weitläufige Gut war bis 1945 der Familiensitz der Adelsfamilie von Moltke. Während des Zweiten Weltkriegs traf sich hier Kreisauer Kreis, eine protestantisch geprägte Widerstandsgruppe um Helmuth James Graf von Moltke. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel das Gut, da die polnische sozialistische Regierung kein Interesse am deutschen und außerdem nicht-kommunistischen Widerstand hatte. 1989 trafen sich der polnische Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki und der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl zu einer Versöhnungsmesse in Kreisau und legten den Grundstein zu einer Jugendbegegnungsstätte. Eine Dauerausstellung informiert über den Kreisauer Kreis.

Projekt RIESE

Bombensicherer Nazibunker im Eulengebirge

Projekt Riese war eine größten militärischen Investitionen Nazideutschlands. Im Eulengebirge sollte ein bombensicherer Bunker gebaut werden. Mithilfe von Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen wurden drei Stollen in die Erde getrieben, die eine Gesamtlänge von 500 Metern hatten. Auch wenn das Projekt unvollendet blieb, zieht es heute Besucher aus aller Welt an. Besichtigungstouren unter Tage werden angeboten – mit Kopfhörern für fremdsprachige Besucher.

Zur Website:
sztolnie.pl

Schloss Fürstenstein

Monumentale Burg in malerischer Lage

Das Schloss Fürstenstein wurde im 13. Jahrhundert vom Herzog Bolko I. als Schutzburg errichtet. Die Lage auf dem Fürstenberg wurde aus strategischen Gründen gebaut; spätere Generationen schätzten vor allem die grandiose Aussicht. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude ständig erweitert. 400 Säle sind entstanden, die ersten noch im romanischen Stil, die letzten vor gut 100 Jahren im Jugendstil. Während des Zweiten Weltkriegs sollte das Schloss eine Residenz des Führers werden. Heute ist Schloss Fürstenstein (polnisch Zamek Książ) ein Kulturzentrum mit einer Ausstellung und mehreren Konzertsälen.

Mehr Info:
www.ksiaz.walbrzych.pl

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