Krakau

Krakau: Marienkirche

Krakau: Marienkirche

Studentisches Leben in Renaissance-Altstadt

Die ehemalige Hauptstadt Polens gilt noch heute als heimliche Hauptstadt des Landes. Mit ihrem Stadtbild, das in der Gotik, der Renaissance und dem Barock geprägt wurde, zieht es zahlreiche Besucher an. Die Altstadt (Stare Miasto) ist als Weltkulturerbe der Unesco eingestuft. Das imposante Schloss und die Kathedrale auf dem Wawelhügel südlich der Stadt waren bis 1596 die Residenz der polnischen Könige. Die Marienkirche, die St. Annakirche und die Kathedrale St. Wenzel gehören zu den wichtigsten Kirchbauten Polens.



Sehenswürdigkeiten Krakau


Polnisches Nationalmuseum

Polnische Kunst des 19. Jahrhunderts

Das 1879 gegründete Museum bietet vor allem polnische Kunst aus dem 19. Jahrhundert. Es wurde zunächst im Gebäude der Tuchhallen am Hauptmarkt untergebracht. Als die Sammlung erweitert wurde, kamen neue Gebäude hinzu. Erst 1934 wurde mit dem Bau eines modernen Gebäudes begonnen. Am sehenswertesten unter den vielen Teilmuseen ist heute wieder Ausstellung der polnischen Kunst im 19. Jahrhundert, die wieder den alten Krakauer Tuchhallen untergebracht ist. Das Gebäude in der Mitte des Hauptmarkts ist eines der wenigen Beispiele der Renaissance-Architektur in Polen. 


Kazimierz

Jüdischer Friedhof von Krakau

Neben zahlreichen künstlerisch wertvollen Grabsteinen (Mazzeva) liegt hier der Rabbi Moses Isserles begraben, dessen Grab von Juden aus vielen Ländern aufgesucht wird. Die Anlage nimmt ein Areal von über tausend Hektar ein und ist damit einer der größten Friedhöfe in Polen. Seit 1800 wird er nicht mehr für Begräbnisse genutzt. Im Zweiten Weltkrieges wurde er zerstört und geschändet, 1957 restauriert und neu gestaltet. 
Gleich am Eingang steht ein Denkmal zu Ehren der von den Nazis ermordeten jüdischen Familien in Krakau. Dazu wurden zerschlagene Grabplatten in die Friedhofsmauer eingefügt. Wer den jüdischen Friedhof in Krakau besucht, wird hier einen Ort der Ruhe und Spiritualität vorfinden. 


Burg Wawel

Residenz der polnischen Könige

Hoch über der Altstadt thront die mächtige Burg, die heute zum Welterbe der UNESCO gehört. Im 9. Jahrhundert war hier der Ursprung von Krakau, da man vom dem Felsen den Handel auf der Weichsel kontrollieren konnte. Im 14. Jahrhundert wurden schließlich das Königsschloss und eine romanische Kathedrale gebaut. Später kamen Burgtürme, Basteien und Wehrmauern hinzu. Der fünfeckige Innenhof mit Säulen und Arkaden wird im Sommer für Konzerte und Theateraufführungen genutzt. Eine Führung durchs Schloss wegen der Renaissance-Säle mit Wandteppichen, Blumenornamenten und den etwa 30 geschnitzten Köpfen auf der Kassettendecke, die als Meisterwerk der Schnitzkunst gelten.


Drachenhöhle

Sagenumwobene Höhle unter dem Wawelhügel

Zur Zeit des legendären Stadtgründers, des Fürsten Krak, lebte ein Feuer speiender Drache in der Höhle unter dem Wawelhügel. Weil das Ungeheuer regelmäßig Jungfrauen raubte, versprach der Fürst dem die Hand seiner Tochter, der es tötete. Nachdem viele Ritter scih versucht hatten, gelang es einem Krakauer Schusterjungen mit einer List. Wie versprochen, bekam er die Fürstentochter zur Frau. Heute kann die finstere Drachenhöhle besichtigt werden. Die ersten 81 Meter sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Durch einen lehmbedeckten Korridor gelangt man zu einen Tümpel, in dem seltene Krustentiere leben. Am Ende der Führung lauert dann tatsächlich ein Drache: Die Skulptur aus dem Jahre 1972 spuckt alle drei Minuten Feuer.


Salzbergwerk Wieliczka

Unterirdische Märchensäle

Das Salzbergwerk in der Umgebung von Krakau existiert seit 1251 und ist damit das älteste polnische Unternehmen. Mehr als 25 Millionen Kubikmeter Salz wurde in den vergangenen Jahrhunderten gefördert. So entstand ein Gewirr von Gängen und über 2040 Kammern, die bis zu 350 Meter unter der Oberfläche liegen. Damit ist es das größte Bauwerk der Erde und Welterbe der UNESCO. Von den neun Ebenen des Bergwerks kann man die obersten drei besichtigen. Die Führung dauert zwei bis drei Stunden.

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Adlerhorst-Route

Romantischer Burgenweg von Krakau nach Czestochowa

Die Adlerhorst-Burgen sind 25 Burgen und Wehranlagen auf einer Bergkette, die zwischen Krakau und dem Hochland von Częstochowa verläuft. Die meisten dieser Burgen wurden im 14. und 15. Jahrhundert erbaut. Der Szlak Orlich Gniazd – zu deutsch: Adlerhorstroute – ist ein 163 Kilometer langer markierter Wanderweg von Krakau nach Tschenstochau, der die Burgen verbindet. Landschaftlicher Höhepunkt ist der Nationalpark Ojców mit der Pieskowa Skała Burg bei Kilometer 26 des Wanderwegs




Reisebeispiele Krakau

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