Reise durch Nordpolen: Kultur und Landschaft zwischen Ostsee und Warschau
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Reise durch Nordpolen

Kultur und Landschaft zwischen Ostsee und Warschau

17 Tage | ab 1.349,00 EUR p.P. im DZ*
Wolin – Pommern – Danzig – Frisches Haff – Masuren – Warschau – Thorn – Posen

Landschaften von unberührter Schönheit und altehrwürdige Kulturstädte wechseln einander ab. Die Rundreise führt zu historischen Seebädern und nach Masuren. Die Rückreise führt über Warschau und Posen.

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1.–3. Tag: Wollin

Badestrände und Wisente im Nationalpark
Die 265 Quad­ratki­lometer große Insel zwischen Ostsee und Stet­tiner Haff wird nur durch die Meer­enge Swina von der west­lich gelegenen Insel Usedom getrennt. Die in der Eiszeit geformte Land­schaft ist abwechs­lungs­reich: Moore, Dünen und Seen wech­seln einander ab. Dazwi­schen wachsen Fichten und Kiefern. Vor der Ostsee gibt es Bade­strände und Klippen­ufer. Der Wolliner Natio­nal­park umfasst heute fast die ganze Insel. Dort gibt es unter anderem eine Herde der beinahe ausge­s­torbenen Wisente zu sehen.
Von zu Hause nach Międzyzdroje
A

Zu Gast in einer Villa auf Wollin

Die im Stil der Neorenaissance erbaute Villa diente schon immer als Gästehaus. Sie stammt aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts und verbindet heute den Charme längst vergangener Zeiten mit vielen Annehmlichkeiten. mehr ...

Handgefertigte italienische Möbel, Kronleuchter aus Murano-Glas und Porzellan von Rosenthal gehören zu den besonderen Feinheiten der Ausstattung. Vom Speisezimmer gelangt man auf eine sonnige Terrasse. Hier werden ein Frühstück mit lokalen Spezialitäten und auch ein kleiner Imbiss zum ausgesuchten Hauswein serviert. Die Villa liegt nur ca. 50 Meter vom Strand entfernt. Bis zur Mole, die mit ihren 395 Metern zu den längsten in Europa gehört, läuft man zehn Minuten. Von dort eröffnet sich ein weiter Blick auf die Pommersche Bucht. Am Abend kann man die Lichter des Leuchtturms in Swinemünde sehen. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Usedom

Die zweitgrößte deut­sche Ostse­e­insel nach Rügen liegt in der Pommer­schen Bucht. Durch den Peene­strom und das Stet­tiner Haff wird sie vom Fest­land getrennt, durch die Swine von der polni­schen Nach­bar­insel Wollin. Die die gute Luft und die feinen Sand­strände, die über viele Kilometer die Insel säumen, haben schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele Urlauber angezogen, was der Insel auch den Spitz­namen „Bade­wanne Berlins“ einge­bracht. Aus dieser Zeit stammen die großen Seebäder, Ahlbeck und Heringsdorf, mit ihren hübschen Villen, Landungs­brü­cken und Feri­en­häusern.

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Wapnica

Wandern und Baden am Türkissee

Das Dorf war einst Heimat von Fischern und Kleinbauern, dann von Gruben- und Fabrik­arbeitern, die in der örtli­chen Kreide- und Kalk­indu­s­trie arbei­teten. Heute hat Wapnica (deutsch: Kalkofen) etwa 350 Einwohner und lebt vom Fremdenver­kehr. In der Dorfaue steht eine auf das Alter von etwa 450 Jahren geschätzte Eiche, die „Dab Pras­tary” (die Uralte), mit einem Umfang von 6,5 Metern und einer Höhe von 21 Metern. Am Südo­st­rand von Wapnica ist der von Buchen­wald umge­bene Türkissee ein beliebtes Ausflugs­ziel. Der See entstand durch das Voll­laufen einer aufge­gebenen Krei­degrube und ist Teil des Natio­nalparks Wolin. Die türkis­grüne Färbung entsteht durch die Kombi­na­tion von klarem Wasser und dem weißen, kalkhal­tigen Grubenboden. Rund um den See führt ein Wanderweg zu schönen Aussichts­punkten, etwa zum Pias­kowa Góra (Sandberg) am Südufer des Sees.

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Swine­münde

Ostseebad mit glamou­röser Geschichte

Bekannt wur­de das ehemals drittgrößte deut­sche Seebad vor allem durch die regelmäßigen Besuche von Kaiser Wilhelm II, weshalb Świnoujście mitunter auch als das „Kaiserbad“ bezeichnet wird. Von der Stadt zum Strand führt die längste Strand­pro­me­nade Europas. Der zwölf Kilometer lange feine Sand­strand zwischen Świnoujście und Bansin setzt sich bis ins 42 Kilometer entfernte Peene­münde fort. Sehens­wert sind die Prome­nade mit Geschäften, Freizei­t­ange­boten, Restau­rants und Bars, der Kurpark zwischen Kurviertel und Altstadt sowie die Mühl­enbake von 1871, ein Leucht­turm, dessen Leuchtfeuer mit Windmühlrädern erzeugt wur­de.

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3.–5. Tag: Darlowo

Seebad mit Geschichte
Das Seebad mit dem deut­schen Namen Rügen­walde hat 15.000 Einwohner und im Sommer ein Viel­fa­ches an Badegästen. Wegen seiner Lage an der Mündung der Wieprza hat der Ort schon 1270 das Stadt­recht erhalten. Bis heute hat er sein mittel­alter­li­ches Erscheinungs­bild gut erhalten können. Wich­tigste Bauwerke sind die Mari­en­kirche im Stil der Backst­ein­gotik, das Steintor, das Teil der Stadt­mauer war, und das Schloss, ein spätgo­ti­scher Ziegelbau in der Nähe des Stadt­parks.

Im Hinterland der Ostseeküste fährt man nach Osten bis Köslin.

Kirchen­ruine von Hoff

Vom Meer versch­lun­gene Kirche

Die Kirchen­ruine von Hoff (polnisch Trzę­sacz) stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Als sie gebaut wur­de, lag die Kirche etwa zwei Kilometer von der Küste entfernt. Doch immer näher fraß sich die See an das Gottes­haus heran. So ordneten Domka­pitel und Landrat bereits 1771 an, den Friedhof abzubre­chen. Große Stürme in den Jahren 1843, 1853 und 1855 führten dazu, dass der Abgrund des über 20 Meter hohen Steil­ufers nur noch wenige Fuß von der Kirche entfernt war. Im August 1874 wur­de der letzte Gottesdi­enst abge­halten, danach wur­de der Dach­stuhl abge­nommen und das Mauer­werk verstei­gert. Die Kirchen­aus­stat­tung wur­de ins Camminer Dommuseum verlegt, wo man noch heute ein spät­mit­tel­alter­li­ches Triptychon bewundern kann. 1900 stürzte die Nordwe­st­ecke ein, ein Jahr später folgte die gesamte Nordwand. Nach und nach verschwanden immer größere Teile in der Tiefe. Doch das Ende der Hoffer Kirche ist bis zum heutigen Tage nicht gekommen. Seit 2004 verhindern massive Schutzbauten das weitere Abrut­schen. Ein Teil der Südwand mit drei Bögen steht noch.

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Kołobrzeg

Ostseebad mit wech­sel­voller Geschichte

Das ehema­lige Kolberg liegt an der Ostseeküste in Westpommern und ist heute vor allem als Sol- und Kurbad bekannt. 2000 wur­de von der Stadt Kolberg ein deut­sches Lapida­rium mit den noch auffindbaren deut­schen Grab­steinen zum Gedenken an die frühere deut­sche Bevöl­ke­rung errichtet. Wenig später wur­de ein jüdi­sches Lapida­rium einge­richtet. Seit 2000 gedenken polni­sche und deut­sche Kriegsve­te­ranen am Jahrestag der „Been­digung der Kämpfe um Kolberg“ am 18. März 1945 gemeinsam ihrer Opfer. Im März 2005 wur­de auf Initia­tive der polni­schen Vete­ranen ein drei­spra­chiges Buch der in Kolberg gefal­lenen sowje­ti­schen, polni­schen und deut­schen Soldaten herausgegeben.

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Köslin

Hoch­schul­stadt hinter der Ostsee

Die Hoch­schul­stadt (heute Koszalin) mit 110.000 Einwoh­nern ist das Zentrum der mittleren Ostsee und liegt 150 Kilometer östlich von Stettin. Obwohl schon in vorchrist­li­cher Zeit besiedelt, gibt es nur wenige histo­ri­sche Häuser in der Stadt. Was nicht während des großen Stadt­brandes von 1718 verbrannte, wur­de im 2. Welt­krieg zerstört.

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B

Zu Gast im alten Schlossgasthof von Darlowo

Bereits 1740 als Herberge und Bäckerei erbaut, ist der Schlossgasthof heute eine lebendige Mischung aus altdeutscher Tradition und polnischer Gemütlichkeit: Deutsches Fachwerk ist gepaart mit pommerschem Landhausstil. mehr ...

Die eher ländliche Atmosphäre wird durch die Warmherzigkeit der Besitzer Emilia und Mark und den im Haus lebenden – gut erzogenen – Hunden und Katzen unterstützt. Direkt neben dem Schloss gelegen, sind es von hier nur wenige Minuten bis zur Fußgängerzone und damit zu den historischen Sehenswürdigkeiten von Rügenwalde. Auch der weiße Sandstrand ist nicht weit, und wer Glück hat, findet vielleicht auf seinem Spaziergang ein Stück Bernstein. Das Restaurant bezieht seinen Fisch täglich fangfrisch von den lokalen Fischkuttern und bietet neben Ostseespezialitäten auch typisch pommersche Küche. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Ustka

Bade­strände im ehema­ligen Stolp­münde

1335 wur­de an der Mündung der Stolp ein Hafen für die zukünf­tige Hanse­stadt Stolp­münde gebaut, die zu einem der wich­tigsten Zentren in Pommern aufstieg. 1877 kamen wegen des Reiz­klimas die ersten Kurgäste; es folgten der Bau der Bade­an­stalt und der Anschluss an das Eisen­bahn­netz. 1945 wur­de der Ort in Ustka umbe­nannt. Vor der Küste gibt es einen acht Kilometer langen breiten Sand­strand, an dem man auch im Sommer nicht allzu viele Gäste sieht. Die Küstenwälder, Dünen und Seen im Hinter­land sind ideal zum Radfahren oder Wandern.

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5.–7. Tag: Gdansk

Stolze Hansestadt an der Weichsel-Mündung
Die Stadt liegt an der Mündung der Toten Weichsel, an der Danziger Bucht, und ist der bedeu­ten­dste Ostsee­hafen Polens. In der Innen­stadt, deren zahlreiche Baudenkmäler sorgfältig restau­riert wurden, spiegelt sich die ebenso wech­sel­volle wie glänzende Geschichte der Stadt wider. Im 12. Jahr­hun­dert grün­deten deut­sche Kauf­leute neben dem viel älteren slawi­schen Fischerdorf eine Nieder­lassung zum Handel mit Bern­stein. Im 15. Jahr­hun­dert, suchte die Bürger­schaft der damals schon blüh­enden Handels­stadt Schutz vor marodierenden Kreuzrittern beim polni­schen König. Später kam die Stadt zu Preußen und wur­de mehrmals freie Reichs­stadt. Am Ende des Krieges war die Stadt fast voll­ständig zerstört und wur­de in den zwei Jahrzehnten danach histo­risch wieder aufge­baut – damals eine Pioniertat der Denkmal­pflege. Heute scheint die Stadt von etwas zu profi­tieren, was Jahrhunderte lang Anlass zu Konflikten war: ihrer Verwur­ze­lung in der polni­schen und der deut­schen Kultur; der Philosoph Scho­pen­hauer wur­de hier geboren, die Romane von Günther Grass spielen in Kaschuben, der Umge­bung von Danzig. Aber auch polni­sche Welt­ge­schichte wur­de hier geschrieben: In den 1980er Jahren begann auf der Werft von Gdansk die Soli­darnosc-Bewe­gung, die schließ­lich das Ende des Sowjet­impe­riums einläu­tete.

Bytów

Pommer­sche Klein­stadt im Schatten der mäch­tigen Ordensburg

Die Stadt mit dem deut­schen Namen Bütow liegt abseits der Verkehrs­adern in der hüge­ligen Wald- und Seen­landschaft Hinter­pommerns. Pommer­sche, bran­denburgi­sche und polni­sche Herr­scher sowie der Deut­sche Orden haben im Mittel­alter das Schicksal von Bütow bestimmt. Die Stadt wur­de zum west­li­chen Grenz­stütz­punkt des Ordens. An der Stelle der alten Burg wur­de um 1400 eine mäch­tige Burg errichtet, die bis heute erhalten und das Wahrzei­chen der Stadt ist. Wie andere pommer­sche Städte auch wur­de Bütow gleich mehrmals zerstört: 1627 während des Dreißigjäh­rigen Krieges durch Brand­stif­tung; später, im Schwe­disch-Polni­schen Erbfolgekrieg, wur­de Bütow 1656 erst von den Polen geplündert und danach von schwe­di­schen Truppen besetzt, die bei ihrem Abzug 1658 sowohl die Stadt als auch die Burg zerstörten.

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C

Zu Gast in einem Patrizierhaus über der Mottlau

Die Fundamente des Anwesens stammen aus der Zeit des Deutschen Ordens, der am Ufer der Mottlau Vorratskammern und Speicher unterhielt. mehr ...

1728 errichtete hier schließlich einer von Danzigs begabtesten Bildhauern, Krzysztof Strzycki, ein wunderschönes Bürgerhaus im Stil der Patrizierhäuser der Vorstadt. Heute ist das barocke Anwesen das wohl schönste Gästehaus der Stadt. Mit weniger als zehn Zimmern bietet es einen exzellenten Service. Aus den luxuriösen Zimmern hat man einen unvergesslichen Ausblick auf die Altstadt Danzigs, den Fluss und das weltberühmte Krantor aus dem 16. Jahrhundert. Die stilvolle Innenausstattung, die romantische Atmosphäre und die exzellente Küche des 5-Sterne-Hotels wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Muzeum II Wojny Świa­towej

Vom Alltag der Polen im 2. Welt­krieg

Das „Museum des Zweiten Welt­kriegs“ in Danzig doku­men­tiert neben dem mili­täri­schen Wider­stand vor allem das Leiden der polni­schen Bevöl­ke­rung unter der deut­schen (und sowje­ti­schen) Besatzung bis 1945. Auch die osteu­ro­päi­schen Umwälzungen in den Kriegsjahren werden in Erin­ne­rung gerufen und in einen inter­na­tio­nalen Kontext gestellt. Die Ausstel­lung zeigt neben der Vertei­digung Polens 1939 auch den Wider­stand gegen den Terror der deut­schen Besatzer, die polni­sche Heimat­armee und deren geheimes Schul­wesen. Aber auch Ausschrei­tungen von Polen gegen ihre jüdi­schen Nach­barn werden nicht verschwiegen, ebenso wie die Ernäh­rungs­lage und die zerstörten Wohnungen. Das Muse­umskon­zept ist in Polen umstritten, da die PiS-Partei gerne eine heldenhaftere Darstel­lung gesehen hätte.

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Sopot

Das Monte-Carlo der Ostsee

Das Monte-Carlo des Nordens nannte man den Bade- und Kurort in der histo­ri­schen Land­schaft Westpreußen. Zoppot, wie der mondäne Ort vor dem Zweiten Welt­krieg hieß -  hatte ein Spielcasino und viele Luxus­ho­tels. Doch während damals nur die Gutbe­tuchten kamen, können sich heute auch Normalbürger den Aufent­halt leisten. Das Klima ist sanft, die Region mückenfrei und das Wasser wärmer als an anderen Ostsee­stränden. Die Attrak­tionen der Stadt sind die Villen aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahr­hun­dert und die Seebrücke: Mehr als 500 Meter weit ragt sie ins Meer und ist damit die längste ihrer Art in Europa. 

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6. Tag: Gdansk

Führung

Durch die Hansestadt Danzig (2 Stunden, deutsch)

Ewa Konopko ist geprüfte Stadtführerin für Danzig, Zoppot und Gdingen. Sie hat Kulturwissenschaften an der deutsch-polnischen Universität in Frankfurt an der Oder studiert und arbeitet nebenbei als Dolmetscherin. mehr ...

Ein Stadtspaziergang mit der gebürtigen Danzigerin ist ein besonderes Erlebnis. Sie schafft es, viele Jahrhunderte wieder lebendig werden zu lassen – von den Anfängen über die glanzvolle Zeit im Hochmittelalter; sie kennt auch die Grundschule von Günter Grass – diese hat sie selbst als Schülerin besucht.

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7.–9. Tag: Frisches Haff

Naturidyll zwischen Danzig und Königsberg
Das Frische Haff (polnisch Zalew Wiślany) ist ein Teil der Ostsee südwest­lich von Kali­ningrad. Es wird durch die Frische Nehrung, eine ca. 70 Kilometer lange und 2 Kilometer breite Halb­insel, von der Danziger Bucht getrennt. Der Name hat nichts mit „Frische“ zu tun, sondern mit den Friesen, die als erste Deut­sche die Nehrung besiedelten. Als die Rote Armee am Ende des Zweiten Welt­kriegs nach Westen vordrang, schnitt sie den ostpreußi­schen Flücht­lingen den Landweg ab, weshalb Zehn­tausende den Weg über das zugefrorene Frische Haff nahmen. Viele erfroren dabei oder starben durch Luft­angriffe. Heute gehört der Süden zu Polen, während der Norden russi­sches Staats­gebiet ist.
D

Zu Gast in einem Spa-Hotel am Frischen Haff

Das historische Backsteingebäude zwischen Wasser und Wäldern ist ein idealer Ort, um auf einer Rundreise ein paar ruhige Tage einzulegen. mehr ...

Im Jahr 2003 wurde es in ein Hotel umgewandelt, dessen Zimmer heute liebevoll hergerichtet und mit zeitgemäßem Komfort ausgestattet sind. Das Restaurant bietet gute polnische und internationale Küche. In der gemütlichen Bar kommt man mit anderen Gästen in Kontakt. Der Spabereich mit Hallenbad und mehreren Saunen befindet sich in einem Neubau; verschiedene Massagen und Therapien werden ebenfalls angeboten. Frombork (Frauenburg), Elblag (Elbing) und Malbork (Marienburg) sind in Tagesausflügen zu erreichen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Tolk­micko

Netter Fischerort am Frischen Haff

Das nette Fischerdorf mit dem deut­schen Namen Tolkemit war ursprüng­lich eine pruz­zi­sche Sied­lung, die im 13. Jahr­hun­dert im Preußi­schen Ordens­land das Stadt­recht erhielt. Es liegt male­risch am Ostufer des Frischen Haffs umgeben von Wiesen und Wäldern. Die Kirche stammt aus dem 14. Jahr­hun­dert.

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Krynica Morska

Seebad mit schönen Stränden

Das Seebad mit dem deut­schen Namen Kahlberg ist der Hauptfe­ri­enort an der Frischen Nehrung. Restau­rants und Imbiss­stände konkurrieren um Kunden, ebenso Souve­ni­ranbieter aller Art. Über eine bewal­dete Anhöhe gelangt man zum Strand, der zu den schönsten am Frischen Haff gezählt wird. Ein Pendeldi­enst befördert während der Saison die Gäste dorthin. Im kleinen Hafen legen die Ausflugsdampfer aus Elblag und Frombork an.

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Frau­enburger Dom

Kirche des Niko­laus Koper­nikus

Der Ort mit dem deut­schen Namen Frau­enburg ist vermut­lich aus einer slawi­schen Sied­lung hervor­gegangen. Im 13. Jahr­hun­dert wur­de er Sitz des Fürst­bistums Ermland. Im 14. Jahr­hun­dert entstand der mäch­tige Frau­enburger Dom, dessen berühm­tester Domherr Niko­laus Koper­nikus war. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts entwi­ckelte der Theo­loge und Astronom hier, im hintersten Winkel der Welt, sein Helio­zen­tri­sches Welt­bild. Rings um den Dom wur­de eine Mauer ange­legt. Vom acht­e­ckigen Glock­en­turm genießt man eine schöne Aussicht über die Stadt und das Haff.

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9.–11. Tag: Masurische Seenplatte

Wälder und Seen, Bären und Elche
Die Masu­ri­sche Seen­platte gehört zu den schönsten Gebieten Nord­polens. Die hüge­lige Land­schaft, die zu 1/5 von Seen bedeckt ist, ist von der Eiszeit geprägt worden. Die ursprüng­lich hier lebenden balti­schen Stämme wurden im 13. Jahr­hun­dert von Kreuzrittern besiegt, die deut­sche Siedler ins Land holten. Später wur­de der Ordens­staat in das welt­liche Preußen umge­wandelt, das 1701 König­reich wur­de und sich zuse­hends nach Westen ausdehnte. Für den ursprüng­l­i­chen Teil zwischen Königsberg und Masuren bürgerte sich der Name Ostpreußen ein. Wanderer, Segler und Kanuten kommen in dieser idylli­schen Land­schaft auf ihre Kosten.

Die Strecke führt durch das südliche Ostpreußen, das heute zu Polen gehört.

Kanał Elbląski

König­lich preußi­sche Schiffseil­bahn

Der Ober­ländi­sche Kanal genannt wur­de von 1844 bis 1860 vom könig­lich preußi­schen Bauamt in Königsberg erbaut. Der 130 Kilometer lange Kanal verbindet mehrere Seen wie den Gese­richsee und Städte in Ostpreußen von Iława (deutsch: Deutsch Eylau) über Ostróda (Osterode) bis Elbląg (Elbing) zum Frischen Haff. Eine Besonder­heit sind die fünf Roll­berge, auf denen die Schiffe den Höhen­un­ter­schied von 99 Metern überwinden. Sie werden dazu auf Schie­nenwagen über Land transpor­tiert, die als Standseil­bahnen ausgelegt und von Wasser­rädern ange­trieben werden. Das Kanal­system steht unter Denkmal­schutz.

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Ostróda

Leben­dige Klein­stadt am Rande der Seen­platte

Als die beschau­liche Klein­stadt am Rande der Eylauer Seen­platte noch zu Ostpreußen gehörte, hieß sie Osterode. Heute, da sie zu Polen gehört, ist sie ein lebhaftes Städt­chen mit vielen Besu­chern, die sich an den Seen erfreuen. Es gibt Schiffsver­bindungen bis nach Elblag über ein System von Flüssen, Kanälen und Seen. Kajakfahrer finden hier ideale Bedingungen. Die Burg, die die Stadt beherrscht, wur­de vom Deut­schen Ritter­orden anstelle einer Holz­fes­tung ange­legt. Sie wur­de 1945 zerstört, ist aber inzwi­schen wieder rekon­stru­iert.

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Olsztyn

Mittel­alter­liche Stadt­gründung in eiszeit­li­cher Seen­platte

Die Stadt mit dem deut­schen Namen Allen­stein liegt an der Alle im histo­ri­schen Ostpreußen. Wie die meisten Städte in Ostpreußen entstand sie im Schutz einer Burg. Seit ihrer Gründung 1353 wett­eiferten polni­sche und preußisch-deut­sche Einflüsse um Vorherr­schaft. Im 16. Jahr­hun­dert kam Olsztyn mit dem gesamten Ermland zu Polen, nach der ersten Teilung zu Preußen. Im 20. Jahr­hun­dert kam eine starke polni­sche Bewe­gung auf. Als nach dem 1. Welt­krieg eine Volks­ab­stim­mung über die Staats­zugehö­rigkeit stattfand, stimmten die Bürger jedoch mehrheit­lich für das Deut­sche Reich. Sehens­wert sind die goti­sche Burg, in der auch Niko­laus Koper­nikus gewohnt hat, die Altstadt und vor allem die Kirche St. Jakobus aus dem 14. Jahr­hun­dert. Von besonderer Schön­heit ist die Umge­bung, die Allen­steiner Seen­platte.

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Zu Gast in einer Ferienanlage am Laschmiedensee

Das Ferienhotel über dem Jezioro Lasmiady (Laschmiedensee) ist eines der schönsten in Masuren – jedenfalls für Familien und alle, die Ruhe und Erholung suchen. mehr ...

Auf dem Hoteldach nisten bisweilen Störche und auch der zahme Hofhund fühlt sich hier sichtbar wohl. Die großzügige Anlage hat ein Restaurant mit Panoramafenstern zum See, individuell eingerichtete Zimmer und ein kombiniertes Hallen- und Außenbad. Ferner verfügt sie über einen Bootssteg, an dem Liegestühle für die Sonnenhungrigen und Paddel- und Ruderboote für die Aktiven bereitstehen; dazu gibt es noch Tennisplätze und einen Fußballplatz. Eine Wellness- und Beautyeinrichtung am See bietet verschiedene Therapien an. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Pozezdrze

Masu­ri­sches Dorf mit wech­selnder Natio­nalität

Das Dorf in Ermland-Masuren wur­de im Jahr 1543 und in den Folgejahren Passeedern (Posses­sern) genannt. 1874 wur­de es zum Amts­dorf erhoben und damit namensgebend für einen Amts­bezirk der preußi­schen Provinz Ostpreußen. 1938 wur­de Posses­sern zur „Abwehr fremd­ländisch klin­gender Orts­namen“ in Großgarten umbe­nannt. Im Jahre 1945 kam der Ort mit dem gesamten südli­chen Ostpreußen als Kriegsfolge zu Polen und trägt seither die Orts­bezeich­nung Pozezdrze. Das Dorf ist Sitz eines Schulzen­amtes (polnisch sołectwo) und mit 1.300 Einwoh­nern wieder fast genauso groß wie zu Beginn des Zweiten Welt­kriegs.

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11.–13. Tag: Warschau

Geschichtsträchtiges Kulturzentrum Osteuropas
Die 1,7 Millionen-Einwohner-Stadt an der mittleren Weichsel gehört zu den wich­tigsten Handels-, Wirt­schafts- und Kultur­zentren Osteu­ropas. In der Stadt gibt es mehrere Univer­si­täten, Theater, Museen und Baudenkmäler. Die Sródmie­scie ist die eigent­liche Innen­stadt, die nach dem 2. Welt­krieg beispielhaft restau­riert wur­de. Außer­halb des Zentrums ist die Stadt nicht besonders attraktiv.
Wich­tigstes histo­ri­sches Datum der tausendjäh­rigen Stadt ist die Verle­gung des polni­schen Königs­sitzes von Krakau hierher im 16. Jahr­hun­dert. Seither spiegelt sich die wech­sel­volle Geschichte Polens mit Teilungen, Besetzungen und Befreiungen in ihrer Haupt­stadt wider. Zur Katastrophe kam es 1939 mit dem Einmarsch der Wehrmacht. 1940 wur­de die jüdi­sche Bevöl­ke­rung in ein Ghetto gesperrt, wo über 500.000 Menschen auf weniger als vier Quad­ratki­lome­tern dahin vege­tierten. 1942 machten die 60.000 übrig gebliebenen Bewohner – alle anderen waren bereits depor­tiert oder gestorben – einen verzweifelten Aufstand, woraufhin das Ghetto ausge­löscht wur­de. Als wenig später ein Aufstand der polni­schen Unter­grund­armee ausbrach, zerstörten die Deut­schen die Stadt systema­tisch Straße für Straße, bis am Ende des Krieges 90% zerstört war.
Besonders sehens­wert sind das Schloss mit einer Ausstel­lung, das Natio­nalmuseum und die Altstadt.
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Zu Gast in einem Boutique-B&B an der Altstadt

Das kleine Boutique-B&B liegt zwischen der Altstadt, dem Schloss und dem Botschaftsviertel von Warschau. mehr ...

Die Oper, das Nationalmuseum, der Lazienki Park und viele Pubs und Restaurants sind zu Fuß erreichbar. Die lichtdurchfluteten Zimmern mit hohen Decken finden die richtige Mischung zwischen polnischer Bodenständigkeit und klassischem Flair. Das Frühstück ist frisch, gesund und reichhaltig. Leihfahrräder werden vermittelt.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Muzeum Historii Żydów Polskich

Von der Geschichte der Juden in Polen

Das Museum für die Geschichte der polni­schen Juden steht neben dem Denkmal der Helden des Warschauer Ghettos. Es wur­de 2013 zum 70. Jahrestag des Warschauer Ghettoauf­standes eröffnet und doku­men­tiert die jüdi­sche Geschichte vom Mittel­alter bis in die Gegenwart. Das Gebäude wur­de von einem finni­schen Architek­ten­team auf dem Grund­riss eines Quad­rats entworfen. Die gläs­ernen zwei­schich­tigen Außenwände werden durch eine unregelmäßig geformte Spalte zerrissen, die den gebogenen Gale­rien mit gewellten Betonwänden im Inneren des Gebäudes entspre­chen. Der Spalt steht für den Weg der Juden durch das Meer. Die Außenwelt und das Muse­umsin­nere werden dadurch zugleich mitein­ander verbunden.

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12. Tag: Wars­zawa

Führung

Stadtführung Warschau (3 Stunden, deutsch)

Die Besichtigungsroute führt normalerweise durch die Altstadt, die nach der fast völligen Zerstörung während des Krieges sorgfältig wiederaufgebaut wurde und heute zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. mehr ...

Vom Altstadtmarktplatz geht es in die Neue Stadt, zum Barbakan, zur Johanneskathedrale und zum königlichen Schloss. Unterwegs werden auch die Sächsischen Gärten mit dem Grabmal des Unbekannten Soldaten, der imposante Kulturpalast sowie das Große Theater mit der bronzenen Quadriga besichtigt und der Königsweg entlang bis zur Heilig-Kreuz-Kirche beschritten.

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13.–15. Tag: Torun

Gotische Altstadt und Heimat von Kopernikus
Die Stadt (deut­scher Name: Thorn) an der Weichsel liegt auf halbem Weg zwischen Danzig und Warschau. Aus einer slawi­schen Burg im 8. Jahr­hun­dert entwi­ckelte sie sich zu einer bedeu­tenden und wohlha­benden Hanse­stadt, was man der präch­tigen goti­schen Altstadt noch heute ansieht. Sie gehört heute zum Welterbe der UNESCO. Berühm­tester Sohn der Stadt ist Niko­laus Koper­nikus, der 1473 geboren wur­de und zu den berühm­testen Astro­nomen der Welt­ge­schichte gehört.
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Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Torun

Die Altstadt von Torun – Heimatstadt von Kopernikus – gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe. mehr ...

Das kleine Boutique-Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zur Burgruine und von den gut 20 gemütlichen Zimmern hat man Blick auf eben diese, die hübsche Holzfassade des Kindertheaters oder das Ufer der Weichsel. Zum Philadelphia-Boulevard, dem beliebten Spazierweg zwischen Weichsel und Stadtmauer, sind es nur ein paar Schritte. Das Restaurant befindet sich im ältesten Teil des Gebäudes und wird von originalen Kerzenleuchtern aus dem 13. Jahrhundert erhellt. Hier bietet der Küchenchef sowohl polnische als auch mediterrane Küche an. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Koper­ni­kushaus in Thorn

Geburtshaus von Niko­laus Koper­nikus

Zwei Straßen von der Weichsel entfernt ist die Stelle, wo Niko­laus Koper­nikus am 19. Februar 1473 geboren wur­de. Allerdings ist das Haus Nr. 17 in der Koper­ni­kus­straße ein Nach­folgebau. Es beherbergt heute ein Museum, das viele Origi­naldoku­mente ausstellt und über das Leben und Wirken des revo­lu­tio­nären Genies informiert. Niklas Kopper­nigk gehörte damals zur deutsch­spra­chigen Bürger­schaft der Hanse­stadt und stand im Dienste des Fürst­bistums Ermland. Geschrieben hat er jedoch in latei­ni­scher Sprache.

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14. Tag: Torun

Führung

Stadtführung durch Thorn (2 Stunden, deutsch)

Renata Jasinska war Deutschlehrerin, bevor sie sich entschieden hat, Reisenden aus Deutschland ihre Heimat zu zeigen. mehr ...

Wer mit ihr einen Vormittag lang durch die Altstadt von Thorn spaziert, erfährt viel über die Geschichte und die Gegenwart der Kopernikus-Stadt. Besucht werden der Altmarkt mit Rathaus, der Artushof und das Nikolaus-Kopernikus-Haus, der Dom, die Marienkirche, die Stadtmauer mit dem schiefen Turm und die Deutschordensburg. Die Dauer der Führung beträgt je nach Wunsch zwei oder drei Stunden. Bei der kürzeren Variante wird entweder der Dom oder die Marienkirche besichtigt; dies ist u. a. von den Gottesdiensten abhängig, während derer keine Besichtigungen erlaubt sind. Die genaue Route kann individuell mit Frau Jasinska geplant werden.

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15.–17. Tag: Posen

Urbanes Leben rund um das Renaissance-Rathaus
Die Indu­s­trie­stadt mit 600.000 Einwoh­nern liegt im Flach­land von Groß­polen an der Warthe. Sie ist aus einer Burg auf der Dominsel im 9. Jahr­hun­dert nach Christus hervor­gegangen. Wegen der verkehrsgüns­tigen Lage wuchs die Stadt schnell zu einem Handels- und Hand­werker­zentrum heran. Nach dem Wiener Kongress wur­de Posen preußisch und erlebte eine Blütezeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Nach der Gründung des deut­schen Reichs 1871 wur­de versucht, die Posener Provinz zu germa­ni­sieren, was 1921 zu einem Aufstand führte. Sehens­wert sind vor allem der Stary Rynek, der zentrale Platz, und das glänzende Renais­sance-Rathaus von 1560.
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Zu Gast in einem Boutique-Hotel an der Altstadt

Das Boutique-Hotel liegt am Rande der Altstadt und ist trotzdem ruhig. Zum Rathausplatz geht man fünf Minuten. mehr ...

Das Design der rund 20 Zimmer ist hipp und orientiert sich thematisch an weltweiten Reisezielen. Der Service ist bestens – das Personal spricht gut Englisch; beim Frühstück kann man zwischen einer süßen und einer herzhaften Variante wählen. Ein Restaurant und ein kleines Spa sind vorhanden. Fahrräder können kostenfrei ausgeliehen werden.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Rathaus von Posen

Perle der polni­schen Renais­sance

Der Stary Rynek – der Alte Markt – im Zentrum der Altstadt wird beherrscht von einem prachtvollen Renais­sance-Gebäude, dem Rathaus von Posen. Es wur­de 1555 von Giovanni Battista di Quadro fertig­ge­stellt und gilt euro­paweit als eine der wertvollsten Baudenkmäler aus der Renais­sance – heute beherbergt es das Stadt­museum. Nach Ende des Zweiten Welt­krieges wurden das Gebäude sowie alle schwer beschä­d­igten Gebäude des Alten Marktes wieder aufge­baut. Eine Touris­ten­at­trak­tion ist das Uhrwerk an der Fassade des Rathauses, wo jeden Tag um zwölf Uhr zwei Ziegenböcke erscheinen und einander im Takt des Stun­den­schlags stoßen.

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Posener Dom

Auf der Dominsel (Ostrów Tumski), einer Binnen­insel der Warthe, lag die früh­este Ansied­lung der Posener Stadt­ge­schichte. Als älteste Kathedrale und eine der früh­esten Kirchen des Landes steht der Posener Dom geschicht­lich für den Beginn der Chris­tia­ni­sie­rung Polens. Der Über­liefe­rung zufolge befindet sich der Dom an der Stelle, an der die Taufe des polni­schen Herzogs Mieszko I. stattfand. Mehrere polni­sche Könige und Erzbi­schöfe sind in der Kirche bestattet. Die erste Kirche war eine vorro­ma­ni­sche Kirche aus dem 10. Jahr­hun­dert. Das heutige goti­sche Erscheinungs­bild geht auf das 14. Jahr­hun­dert zurück.

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Wielko­polski-Natio­nal­park

Große Arten­viel­falt in eiszeit­li­chem Seengebiet

Der 80 Quad­ratki­lometer große Natio­nal­park schützt ein Gebiet in der groß­pol­ni­schen Seen­platte, die während der letzten Eiszeit ihre Gestalt erhielt. Rutschende Glet­scher hobelten Rinnen aus und führten gewal­tige Schuttberge vor sich her. Als sie schließ­lich schmolzen, füllte das Schmelz­wasser die Seen. Algen, Flechten, Pilze und Moose exis­tieren hier in einer erstau­n­li­chen Viel­falt. Über 3.000 Insek­ten­arten sind heimisch; in den Seen schwimmen Barsche, Brassen, Hechte und Aale.

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von Mosina zum Górecki-See

Wandern zwischen Seen und Wäldern

Die Tour startet am Bahnhof in Mosina. Einer blauen Markie­rung folgt man zuerst durch die Stadt und später im Wald bis zu einer Gabe­lung am See. Von dort führt eine rote Markie­rung zum See. Am Ufer entlang geht man zurück zur blauen Route und kommt wieder nach Mosina. (Hin und zurück: 13,7 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 150 Meter)

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Auf der Nationalstraße fährt man gen Westen und kommt bei Frankfurt/Oder über die deutsche Grenze.


Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt):ab 1.349,00 EUR*Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Mai–Okt.

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Leslie Jalowiecki
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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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