Rund um die Ostsee: Eine Reise durch sieben Länder - Polen
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Typisch skandinavische Ostseeküste
Typisch skandinavische Ostseeküste BILD
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Rund um die Ostsee

Eine Reise durch sieben Länder

28 Tage | ab 2.860,00 EUR p.P. im DZ*
Schweden – Ålandinseln – Finnland – Estland – Lettland – Litauen – Polen

Einmal rund um die Ostsee: Das größte Brackwassermeer der Erde ist ungemein vielseitig. Dennoch: die Welt zwischen dem Kattegat und dem Finnischem Meerbusen bildet auch eine natürliche und kulturelle Einheit. Die Einheit in der Vielfalt wird auf dieser fast vierwöchigen Rundreise deutlich.

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1.–3. Tag: Ystad

Idyllische Kleinstadt des Kommissars Kurt Wallander
Die 17.000-Einwohner-Stadt hat ein male­ri­sches Zentrum mit über 100 Fach­werkhäusern, einem Kloster und einem histo­ri­schen Rathaus. Die Kopf­steinpflaster-Gassen werden von wind­schiefen Häusern einge­rahmt, hinter denen sich verwin­kelte Innenhöfe auftun. Vor dieser idylli­schen Kulisse spielen die düsteren Krimi­nalromane von Henning Mankell mit Kommissar Kurt Wallander, die auch in Deutsch­land bekannt wurden. Alle Plätze, Straßen und Restau­rants, die in den Büchern erwähnt werden, exis­tieren in der Realität, wie zum Beispiel das Wohn­haus Wallanders in der Maria­gatan 10, ein schlichtes Gebäude aus rotem Back­stein. Aus diesem Grunde wur­de die Stadt im südschwe­di­schen Schonen seit Beginn der 1990er Jahre zu einem beliebten Pilgerort für Mankell-Leser.
Von zu Hause nach Tommarp
A

In einem Gasthof in Österlen

Das typisch südschwedische Gasthaus in einem ruhigen Dorf in Österlen ist bekannt für seine erstklassige Küche, deren Chefs täglich neue Gerichte kreieren – je nach saisonalem Angebot, und mit den entsprechenden erlesenen Weinen. mehr ...

Wer nach so viel gutem Essen das Bedürfnis nach Bewegung verspürt, hat reichlich Gelegenheit dazu: Im Pool unter dem Glasdach kann man gut schwimmen oder sich nach einem Saunagang abkühlen. Mehrere anspruchsvolle Golfplätze sind in der Umgebung; zum Wandern und Joggen gibt es viele Wege durch die anmutige Natur.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Ales stenar

Das „Ston­e­henge Schwe­dens“

Das „Ston­e­henge von Schweden“ liegt an einer steilen Abbruchkante hoch über dem Meer. Die insge­samt 59 Steine sind in der Form eines Schiffes ange­ordnet, die bis zu zwei Tonnen wiegen und aus einem 20 Kilometer entfernten Steinbruch stammen. In der Anlage wurden Menschenkno­chen und Kohlereste gefunden, die mithilfe der C14 Methode auf die Vor-Wikinger-Zeit um 600 nach Christus datiert werden. Über den Sinn und die Bedeu­tung rätseln Archäo­logen bis heute. Mögli­cherweise steht die Schiffs­setzung im Zusam­menhang mit dem bronzezeit­li­chen Sonnen­kalender. Vielleicht handelt es sich auch um ein Grab.

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Natio­nal­park Stenshuvud

Aussichtsfelsen über der Ostsee

Der Berg Stenshuvud ist zwar nur 95 Meter hoch, dafür ragt das „steinerne Haupt“ direkt aus der Ostsee auf und bietet eine weite Aussicht über die Hanöbucht. An klaren Tagen sieht man bis zur däni­schen Ostse­e­insel Born­holm. Hier endet eine Verwer­fung, die am Kull­a­berg beginnt. Rund um den Berg ist ein kleiner Natio­nal­park einge­richtet. Durch die Buchen- und Eichenwälder führen mehrere Wander­wege. Unter­halb des Gipfels liegt gleich ein feiner Sand­strand. (hin und zurück: 7,6 Kilometer, 2 stunden, auf und ab:100 Meter)

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3.–5. Tag: Kalmar

Malerische Kleinstadt vor Öland
Die male­ri­sche Klein­stadt vor Öland war einst die drittgößte Stadt Schwe­dens und weist eine für nord­europäische Verhältnisse lange Geschichte auf. Bereits die Wikinger haben an der stra­tegisch günstigen Stelle gehandelt, an der heute die Ölandbrücke beginnt. Als später die Grenze zwischen Dänemark und Schweden südlich der Hafen­stadt verlief, wur­de der Ort Schau­platz blutiger Kriege. Sehens­wert sind vor allem die Altstadt auf der Insel Kvarn­holmen und das wuch­tige Wasser­schloss aus dem 14. Jahr­hun­dert, das vielen Bela­ge­rungen standge­halten hat. Höhepunkt einer Schloss­be­sich­tigung ist das Zimmer von König Eck und die Schloss­kirche, die über und über mit Orna­menten, Bildern und Bibelsprüchen bemalt ist.

Vattenrike

Auf Bohlen­wegen über Seen und Sümpfe

Wenige Meter vom Bahnhof entfernt beginnt das Vattenrike (Wasser­reich) von Kris­ti­an­stad. Die Seen- und Sumpf­landschaft erstreckt sich über 35 km am Unter­lauf des Flusses Helgea entlang. Heute ist das Vogel­pa­ra­dies ein Ökomuseum mit markierten Wegen, die teilweise über Holz­stege führen, Hoch­ständen und einem kleinen Frei­lichtmuseum.

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Kris­ti­an­stad

Renais­san­ce­stadt hinter der Hanöbucht

Die schachbrettför­mige Renais­san­ce­stadt liegt in der südschwe­di­schen Provinz Schonen, die lange Zank­apfel zwischen Schweden und der däni­schen Krone war. Die Stadt wur­de 1614 vom Dänen­könig Kris­tian IV. als Festung ange­legt. Daran erin­nern noch die Wälle und der Haupt­platz, der wie ein preußi­scher Para­de­platz wirkt. Sehens­wert sind unter anderem der gut erhal­tene histo­ri­sche Stadt­kern, dem man noch die ehema­lige Bedeu­tung als Festung ansieht, und die Heliga Trefal­dighets kyrka (Heilige-Dreifal­tigkeits-Kirche). Südlich der Stadt liegt die Hanöbucht mit ihren kilome­ter­langen Sand­stränden.

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Karlshamn

Hafen der Auswanderer

Das char­mante Hafen­städt­chen mit rund 20.000 Einwoh­nern liegt an der Küste von Blekinge. Der Stadt gegenüber im Meer liegen etwa 300 Schären­in­seln, zu denen im Sommer Bootsfahrten ange­boten werden. Im Hafen steht auch das Auswander­er­denkmal von Axel Olsson, das die beiden Roman­figuren Karl-Oskar und Kristina aus der Auswanderer-Tetra­logie von Vilhelm Moberg zeigt. In den Romanen besteigen die beiden in Karlshamn ein Schiff nach Amerika. Tatsäch­lich sind über den Hafen von Karlshamn bis 1920 fast eine Million Schweden in die USA ausge­wandert. Das Denkmal ist eine beliebte Sehens­wür­digkeit gerade für US-Amerikaner schwe­di­scher Herkunft.

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B

Zu Gast in einer Villa in Kalmar

Die Villa befindet sich in der Altstadt von Kalmar – nahe dem Schloss – und wurde 1913 von Kapitän Isaksson erbaut, der sich damit einen lang gehegten Traum erfüllte. mehr ...

Das Haus hat eine abwechslungsreiche und aufregende Geschichte – so war hier unter anderem mehrere Jahrzehnte lang die katholische Kirche von Kalmar ansässig. Heute ist die Villa eine ruhige Unterkunft, in der viel Wert auf eine persönliche Atmosphäre gelegt wird. Die Zimmer sind individuell in einem geschmackvollen Stil eingerichtet und haben teilweise Blick auf das Schloss. Morgens serviert Gastgeberin Marika ein vielseitiges Frühstück. Von der Unterkunft aus erreicht man das Stadtzentrum in ca. zehn Minuten zu Fuß.



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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Öland

Sonnige Strände auf Schwe­dens zweitgrößter Insel

Die zweitgrößte Insel Schwe­dens liegt etwa fünf Kilometer vor Schwe­dens Südostküste. Die Brücke über den Kalmar­sund, die die 140 Kilometer lange und knapp 20 Kilometer breite Insel mit dem Fest­land verbindet, gehört zu den längsten Europas. Wegen der vielen Strände und Sonnen­stunden ist Öland ein beliebtes Feri­en­ziel – auch bei der königli­chen Familie, die hier regelmäßig Urlaub macht. Von den 2.000 Windmühlen, die einst von dem allgegenwärtigen Wind ange­trieben wurden, sind noch etwa 400 erhalten. Das Inselin­nere ist von Heide, Laub­wald und Wiesen geprägt. Sehens­wert sind auch die archäologi­schen Funde, etwa eine 1.000 Jahre alte Runen­tafel bei Kalevis­tenen oder das bronzezeit­liche Hügelgrab, von dem aus man einen weiten Blick hat.

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5.–7. Tag: Norrköping

„Manchester Schwedens“ am Schärengarten
Die südschwe­di­sche Hafen­stadt verdankt ihre Bedeu­tung dem Motala Fluss, an dessen Ufern sie liegt. Der Strom lieferte schon im 17. Jahr­hun­dert die Energie für Hammer­schmieden, Messin­ghütten und Braue­reien. Im 19. Jahr­hun­dert siedelte sich im „Manchester Schwe­dens“ Textil­indu­s­trie in großem Umfang an, die inzwi­schen längst in Billig­lohn­länder abge­wandert ist. Von der indu­s­tri­ellen Vergan­gen­heit zeugt das Museum der Arbeit, das in einer ehema­ligen Fabrik unter­ge­bracht ist. Vor der Küste liegt ein kleiner, aber schöner Schären­garten. Tages- und Abend­ausflüge zu mehreren Besuchs­zielen am Göta Kanal oder auch die abend­li­chen Krabben-Kreuzfahrten stehen zur Auswahl.

Schloss Solliden

Capri-Villa in grüner Oase

Hundert Jahre nachdem das Schloss Borgholm ausge­brannt war, beschloss die Königin von Schweden, Viktoria von Baden, ein intimes Sommer­haus für die Familie zu bauen. Vorbild wur­de eine Villa auf Capri. Die eigent­liche Attrak­tion ist aber nicht der quaderför­mige Bau von 1906, sondern der Schlossgarten. Öland ist klima­tisch in zwei Zonen aufge­teilt: der Osten ist nähr­stoffarm und trocken, der Westen fruchtbar und mild. Der Garten liegt genau auf der Grenze. Die Besu­cher kommen durch die karge Steppen­landschaft in den Park, der mit seinen Wasser­spielen wie eine grüne Oase wirkt.

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Schloss Borgholm

Live-Konzerte in der Schloss­ruine

Das Schloss auf der Insel Öland ist seiten einem Brand im 19. Jahr­hun­dert nur noch als Ruine erhalten. Am Beginn im 12. Jahr­hun­dert stand ein Wehrturm, der die Insel­be­wohner gegen die Dänen schützen sollte. In der Renais­sance wur­de schließ­lich eine wehr­hafte Burg daraus, die im 17. Jahr­hun­dert zu einem repräsenta­tiven Barockschloss umge­baut wur­de. Als das Schloss im 18. Jahr­hun­dert seine stra­tegi­sche Bedeu­tung verlor, zog eine Klei­derfa­brik ein, die 1806 abbrannte. Die Ruine ist für Besu­cher zugäng­lich. Im Inneren des Schlosses erkennt man noch die ehema­ligen Fest­säle und Zimmerfluchten. Auch das Treppen­haus ist benutzbar. Das Schloss­museum ist der Geschichte des Gebäudes gewidmet. Im Innenhof finden Konzerte und Thea­ter­auffüh­rungen statt.

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Väst­ervik

Geduckte Fischer­häuser in der Wunderwelt der Schären

Die Stadt in der Provinz Småland wird auch Ostkus­tens pärla (Perle der Ostküste) genannt. In den nied­rigen Fischer­häusern müssen auch mittel­große Menschen den Kopf einziehen. Im Ort startet die schmal­spu­rige Muse­umsei­sen­bahn nach Hultsfred zu einer 70 Kilometer langen Fahrt durch die seenreiche Land­schaft. Ein 18 Meter hoher Aus­sicht­sturm, der Unos Torn, erlaubt einen weiten Blick über Väst­ervik und die angrenzende Schären­landschaft.

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Am Götakanal

Radtour durch ein Wasse­r­idyll

Der Göta Kanal führt quer durch Schweden und verbindet zusammen mit dem Trollhätte-Kanal seit 1832 die Nordsee mit der Ostsee. Von Söder­köping kann man unmit­telbar am Göta-Kanal nach Westen gehen, bis man nach 15 Kilome­tern an den Asplängen-See kommt. Der Weg eignet sich auch für Radtouren da er keinerlei Steigungen beinhaltet. (hin und zurück: 36 Kilometer)

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C

Zu Gast in einem Hotel bei Nyköping

Das stilvolle Hotel liegt wenige Minuten außerhalb des Zentrums von Nyköping. Insgesamt rund 70 Zimmer und Suiten – alle individuell und in vorwiegend hellen Farben eingerichtet – stehen für Gäste zur Verfügung. mehr ...

Jeden Morgen wird ein reichhaltiges Frühstücksbuffet angerichtet, nachmittags gibt es leckeres Gebäck und andere Kleinigkeiten sowie Getränke an der Bar. Das hoteleigene Restaurant serviert moderne, nordische Küche unter Verwendung frischer Zutaten. Im Wellnessbereich des Hotels gibt es einen Pool, zwei normale Saunen und eine Dampfsauna sowie ein Fitnessstudio.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Stockholm-Skavsta

Verkehrsflughafen 100 Kilometer südlich von Stockholm

Der Flughafen Stockholm-Skavsta ist einer von vier Verkehrsflughäfen in der Region um die schwe­di­sche Haupt­stadt Stockholm. Er liegt etwa 100 km südwest­lich von Stockholm bei Nyköping und ist aus einem Flieger­horst hervor­gegangen. Die schwe­di­sche Eisen­bahn SJ hat eine stünd­liche Verbindung von Nyköping nach Stockholm.

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7.–9. Tag: Stockholm

Schwedens altehrwürdige Königsresidenz
Die Haupt­stadt Schwe­dens und Residenz des Königs­paares liegt in der idylli­schen Schären-Land­schaft von Seen, Landzungen und ca. 24.000 größeren und kleineren Inseln. Durch die Stadt fließt der Riddarfjärden, der den Mälarsee im Westen entwäs­sert. Die Schleuse mitten in Stockholm trennt Süßwasser und Meer­wasser. Die Stadt geht zurück auf eine Festung im 13. Jahr­hun­dert, die den Mälarsee vor Pira­tenplünde­rungen schützen sollte. Obwohl sie im 16. Jahr­hun­dert zur Königsresidenz aufstieg, begann ihre entschei­dende Entwick­lung erst 100 Jahre später, als Schweden zur Großmacht wur­de. Aus dieser Zeit, in der sich die Bevöl­ke­rung versechs­fachte, stammen viele Sehens­wür­digkeiten wie das Palais des Gene­rals Oxensti­erna, der im 30-jährigen Krieg Pommern verwüs­tete oder der Tessiner Palast. Das Stockholmer Schloss und Oper stammen aus dem 18. Jahr­hun­dert.

Wer sich Zeit lassen will, sollte einen Abstecher nach Schloss Gripsholm machen. Die auf einer Insel gelegene Wasserburg gehört zu den berühmtesten Bauten Schwedens.

Trosa

Tor zu den Schären von Söder­mans­land

Die Klein­stadt mit knapp 6.000 Einwoh­nern liegt an der Mündung des Flusses Trosaån in die Ostsee. Vor der Küste breitet sich die wunder­same Schärenwelt von Söder­mans­land aus. Die Brücke zu den Inseln wird im Sommer von vielen Badegästen und Radfah­rern frequen­tiert. Der Altstadt mit ihren pastell­farbenen Holzhäusern sieht man die lange Geschichte an, die bis ins 15. Jahr­hun­dert zurück­reicht. Trosa zieht heute viele Künstler und Schrift­steller an. Der Maler Rein­hold Ljunggren verbrachte 30 Jahre im Ort, ebenso der Autor Sven Delblanc und  der Roman­tiker Erik Sjöberg.

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D

Zu Gast in einer Villa am Djurgården Kanal

Die Villa, die in einer der schönsten Gegenden um Stockholm liegt, besitzt einen großen Garten, der an den Djurgården Kanal grenzt. mehr ...

Ihre Geschichte begann 1810 als Landgasthaus. Das Hauptgebäude aus den 1990er Jahren profitiert von großen Panoramafenstern, die viel Sonne ins Innere lassen und einen Ausblick auf die idyllische Umgebung ermöglichen. Die mehr als 30 hellen Zimmer und Bäder sind in einem ansprechenden Stil gestaltet. Zum Hotel gehört ein renommiertes Restaurant, das frische Küche je nach Jahreszeit serviert. Am Kanal entlang verläuft ein Fitness-Wanderweg, Fahrräder zum Erkunden der Stadt können im Hotel ausgeliehen werden.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Skansen

ältestes Frei­lichtmuseum derWelt

Das älteste Frei­lichtmuseum der Welt liegt auf der Halb­insel Djurgården. Es wur­de 1891 gegründet und atmet noch den natio­nalroman­ti­schen Geist seiner Zeit. 150 Gebäude aus fünf Jahrhunderten und allen Landes­teilen wurden in das Museum überführt; darunter Bauernhöfe, ein Handwerksviertel und Bürger­häuser, die Seglora-Kirche und eine Zwerg­schule. Von den Hütten der Land­arbeiter bis zum Herrenhof Skogaholm sind auch verschiedene soziale Umge­bungen präsent. Rund um den Lager­platz der Samen grasen fast 300 Rentiere und andere Tiere des hohen Nordens.

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Vasa-Museum

Gesun­kenes Kriegs­schiff von 1628

Das maritime Museum auf der Insel Djurgården zeigt das fast voll­ständig erhal­tene, auf seiner Jungfernfahrt 1628 gesun­kene Kriegs­schiff Vasa sowie dessen Geschichte. Seit seiner Eröff­nung 1990 ist es das meist­be­suchte Museum in Skan­di­navien. In der 34 Meter hohen Haupt­halle sind neben der Vasa verschiedene archäo­logi­sche Funde von Schiffen und Gegen­ständen des frühen 17. Jahrhunderts ausge­stellt. Das Schiff ist komplett im Gebäude, inklusive der Masten, Bugs­priet und Take­lage.

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Östermalms Saluhall

Histo­ri­sche Markt­halle am Östermalms­torg

Am 1. Dezember 1888 öffnete die Markt­halle von Östermalm ihre Tore für die Allgemein­heit. Stockholm hatte damit endlich seinen eigenen „Esstempel". Bald drängten sich Küchen­chefs und ganz gewöhn­liche Hausfrauen an den zahlrei­chen Ständen und so ist es auch heute noch. Neben Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst­waren, Wild, Käse, Kaffee, Tee und ausländi­schen Speziali­täten findet man alle Sorten von frischem, geräu­c­hertem und gebeiztem Fisch. 17 Fischhändler gibt es hier und mehrere Restau­rants. In der Halle gibt es auch Sitz­plätze, wo man einige der ange­bo­tenen Delika­tessen in Ruhe essen kann.

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9.–11. Tag: Åland

Nordisches Inselparadies zwischen Schweden und Finnland
Das Archipel im Bott­ni­schen Meer­busen besteht aus fast 7.000 Inseln, von denen die allermeisten unbe­wohnt sind. Das Gros der Bevöl­ke­rung lebt in Marie­hamn, der einzigen Stadt auf der Haupt­insel Åland. Das milde Klima und die vielen Sonnen­tage lassen eine für Skan­di­navien ungewöhn­liche Vege­ta­tion gedeihen. Man findet Eichen, Linden und Ahornbäume, dazu verschiedene seltene Orchideen. Histo­risch sind die Inseln an Schweden orien­tiert. So ist etwa die Insel­sprache Schwe­disch. Poli­tisch gehören die Åland-Inseln seit 1921 zu Finn­land, wo sie eine auto­nome Region bilden. Das hat unter anderem zur Folge, dass auf Åland die letzten Duty-Free-Shops der Euro­päi­schen Union stehen und viele durs­tige Skan­di­navier anziehen.

Vaxholm

Histo­ri­sche Festung auf Schären­insel

Die histo­ri­sche Stadt mit knapp 5.000 Einwoh­nern liegt auf Vaxön, einer Insel im Stockholmer Schären­garten, und ist ein beliebtes Ausflugs­ziel, da sich hier die meisten Fähr­li­nien des Stockholmer Schärengebietes kreuzen und es Busver­bindungen von Stockholm gibt. Neben den zumeist kommer­ziell betriebenen Fähren gibt es auch die kosten­lose Fährver­bindung des Trafikver­kets auf die benach­barte Insel Rindö. Haupt­at­trak­tion ist das Kastell, das zur Bewa­chung Stockholms von der Seeseite her errichtet wur­de. Die erste Befes­tigungs­anlage entstand unter Gustav Wasa. Seine heutige Form erhielt das Kastell im 19. Jahr­hun­dert.

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E

In einem Gästehaus bei Mariehamn

Hans und Jackie, eine gebürtige Engländerin, führen ihr Gästehaus in ländlicher Umgebung auf einer Halbinsel in Åland, 30 Fahrminuten von Mariehamn entfernt. mehr ...

Hans, ein gelernter Tischler, hat das Farmhaus selbstständig erweitert und restauriert, wobei er sorgsam darauf geachtet hat, den originalen Charme des Hauses zu bewahren. Die landestypische Architektur kombiniert mit englischem Stil im Inneren und der Gastfreundschaft der beiden macht das Gästehaus zu etwas Besonderem. Die Zimmer sind stilvoll in einem jeweils individuellen Design gestaltet. Frühstück wird wahlweise auf der Terrasse, im Esszimmer, im Salon oder im Zimmer serviert. Im Restaurant wird gesunde Küche aus lokalen Erzeugnissen und Bioprodukten angeboten. Jeden Sonntag wird in der Lounge traditioneller British Afternoon Tea serviert. Wer möchte, kann kostenfrei die Sauna nutzen oder Fahrräder, Kanus und Boote leihen. Auch Liebhaber von Oldtimern kommen auf ihre Kosten: Ein 1964er Mercedes Benz kann samt Chauffeur gemietet werden, um eine Spritztour durch die Landschaft zu machen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Ramsholmen

Natur­schutzgebiet bei Marie­hamn

Das 50 Hektar große Natur­schutzgebiet liegt drei Kilometer west­lich von Marie­hamn. Dort wachsen arten­reiche Wiesen und lichte Wälder. Im Frühling verwandeln wilde Anemonen die Wiesen in ein weißes Blumenmeer. Mehrere Spazier­wege führen durch die Land­schaft, die früher typisch für die ganze Insel war.

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Schloss Kastelholm

Festung zum Schutz von Åland

Die Burg­anlage aus 14. Jahr­hun­dert diente der Vertei­digung der Insel, wur­de aber 1507 von dem däni­schen Flot­tenführer Søren Norby erobert. Danach war das Schloss Sitz der könig­li­chen Lehns­träger und Jagdschloss, auf dem sich ab und an auch Könige aufhielten. Im 18. Jahrhundert verlor es an Bedeu­tung und wur­de 1745 infolge eines weiteren Brandes nahezu voll­ständig zerstört. Allerdings blieb der Nordflügel weitge­hend vom Feuer verschont und diente danach als Getrei­de­spei­cher. Aber im spät­en19. Jahrhunderts begann man das Schloss wieder aufzubauen, die letzte umfang­reiche Renovie­rung fand dann in den 1990er Jahren statt.

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11.–13. Tag: Turku

Studentische Atmosphäre in geschichtsträchtiger Stadt
Die älteste Stadt Finn­lands wur­de um die Mitte des 12. Jahrhunderts gegründet, als die Nach­fahren der schwe­di­schen Wikinger sich anschickten, Finn­land zu erobern. Bis ins 19. Jahr­hun­dert blieb Turku die bedeu­ten­dste Stadt Finn­lands. Heute ist sie mit knapp 190.000 Einwoh­nern nur noch die sechstgrößte des Landes. Dafür liegt über dem geschicht­s­träch­tigen Markts­platz (Kauppa­tori) eine fröh­liche, studen­ti­sche Atmo­sphäre. Der Dom von Turku von 1300 gilt als das bedeu­ten­dste Bauwerk des ganzen Landes.

Die Fähre der Reederei Finnlines starten vom Fähr­hafen Långnäs. Eine Mahlzeit ist im Preis inbe­griffen.

F

Zu Gast in einem Hotel am Park

Das ehemals für einen englischen Geschäftsmann als Wohnsitz erbaute Jugendstilhaus liegt am Rande eines schönen Parks in Turku. mehr ...

In seinem Hof gab es einen Stall für zwei Reitpferde, die große Leidenschaft der Familie. Später wurde das Haus u. a. als Wirtschaftsschule genutzt. Nach diversen Umbauten, bei denen Außenfassade und Hof erhalten blieben, befindet sich in seinen Mauern heute ein kleines familiengeführtes Hotel, im einstigen Stall ist die Sauna mit Ruheraum untergebracht. Begrüßt werden die Gäste auch von Maskottchen Jaakko – einem Graupapagei aus Afrika, der im Foyer wartet. Alle 20 Zimmer des vierstöckigen Hotels sind unterschiedlich und individuell eingerichtet. Morgens wird ein umfangreiches nordisches Frühstück serviert, eine Lobbybar und eine Außenterrasse stehen den ganzen Tag für Gäste zur Verfügung. Trotz der Lage direkt in der Innenstadt ist hier kaum Verkehrslärm zu hören – stattdessen kann man dem Gesang der Vögel lauschen. Zentrale Punkte wie Markt, Bahnhof und Kunstmuseum sind wenige Hundert Meter entfernt.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Aboa Vetus & Ars Nova

Neue Kunst, mittel­alter­liche Geschichte

Das Museum für Geschichte  und zeitge­nös­si­sche Kunst bietet eine faszi­nierende Kombi­na­tion aus Alt und Neu, die den Besu­cher dazu einlädt, die mittel­alter­liche Geschichte und Kultur Finn­lands zu entde­cken. Es liegt in der ehema­liben Privatvilla eines Tabakfa­brikanten und wur­de 1999 als zweit­bester Museum Europas ausgezeichnet. Im Keller sind mittel­alter­liche Ausgra­bungen zugäng­lich, zu denen die zeitge­nös­si­sche Kunst einen fröh­li­chen Kontrasdt bildet. Das Muse­um­s­café Aula hält jeden Samstag einen  Jazz-Brunch ab. 

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Burg Turku

Größter mittel­alter­li­cher Bau Finn­lands

Die Burg unweit des Hafenss am nörd­li­chen Ufer des Aurajok ist das größte erhal­tene mittel­alter­liche Gebäude des Landes. Sie wur­de um 1280 gegründet und lag damals noch auf einer Fluss­insel an der Mündung des Aurajoki. Nach mehreren Umbau­tenn erhielt sie im 16. Jahr­hun­dert ihre heutige Gestalt im Renais­sance-Stil. Zu jener Zeit diente die Burg Turku Johann III., dem Herzog von Finn­land, und seiner Frau Katha­rina Jagi­e­llo­nica als Residenz. Im Zweiten Welt­krieg wur­de sie bei einem sowje­ti­schen Bomben­angriff stark beschä­digt, bis 1961 wur­de sie aber wieder instand gesetzt. Heute beherbergt die Burg das Histo­ri­sche Museum der Stadt Turku.

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13.–14. Tag: Helsinki

Hochburg des Klassizismus und des Jugendstils
Im Großraum der finni­schen Haupt­stadt leben heute etwa 1 Millionen Einwohner. Die Stadt­ge­schichte beginnt 1550 mit einem Befehl des schwe­di­schen Königs Gutav I. Wasa, einen Konkur­renzhafen zur Hanse­stadt Reval, dem heutigen Tallinn, zu gründen. 1808 kam die Stadt nach dem schwe­disch-russi­schen Krieg zu Russ­land und wur­de Haupt­stadt des Großfürs­ten­tums Finn­land. 1917 erlangte Finn­land die Souve­ränität. Helsinki gilt mit seinem Dom, der Univer­sität und dem Senats­gebäude als Hoch­burg des Klas­sizismus. In den 1920iger Jahren hat der Jugend­stil die Stadt geprägt.

Lohja

Bergbau, Teufel und eine mittel­alter­liche Feld­stein­kirche

Lohja wur­de zum ersten Mal 1323 erwähnt und ist damit eine der ältesten Städte Finn­lands. Sie beherbergt zudem ein kleines Juwel, die St.-Lauren­tius-Kirche auf dem 15. Jahr­hun­dert,  eine der schönsten mittel­alter­li­chen Stein­kir­chen Finn­lands. Innen finden sich beein­dru­ckende Male­reien aus dem 16. Jahr­hun­dert, die erstau­n­lich gut erhalten sind. Die eigen­tüm­liche Mischung von realis­ti­schen Teufelsdar­stel­lungen und bibli­schen Motiven spiegelt den Volks­glauben dieser Zeit. Etwa aus der selben Zeit stammt die erste Bergbaumine des Ortes, die seit 1988 ein Bergbaumuseum ist.

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G

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Helsinki

Das Boutique-Hotel liegt im Herzen von Helsinki, wenige Gehminuten vom Marktplatz, dem Esplanadi und dem Museum für finnische Architektur entfernt. mehr ...

Das Haus ist um einen begrünten Innenhof angelegt und profitiert von viel natürlichem Licht. Die Einrichtung der rund 60 Zimmer ist in hellen Farben gehalten, klare Formen und Linien unterstreichen den skandinavischen Stil. Für längere Aufenthalte gibt es Zimmer mit kleiner Küche. Mehrere Bars und Restaurants befinden sich in unmittelbarer Umgebung.

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Suomenlinna

Finnenburg auf mehreren Inseln

Die „Finnenburg“, oder wie die Schweden sagen: Sveaborg, entstand im 18. Jahr­hun­dert und verteilt sich über mehrere mitein­ander verbun­dene Inseln. Neben der histo­ri­schen Festung selbst beherbergen die Inseln auch mehrere Museen und einige andere Einrich­tungen, darunter ein Gefängnis. Mit dem Bau wur­de 1748 begonnen, als Finn­land noch Teil des schwe­di­schen König­reichs war. Eine Festung war nötig geworden, nachdem Peter der Große Sankt Petersburg gegründet hatte und dort eine Seemacht entstand. Heute gilt Suomenlinna als Musterbei­spiel für Militär- und Festungs­ar­chitektur und ist Teil des UNESCO-Welt­kultur­erbes.

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14.–16. Tag: Tallinn

Quirliges Leben in mittelalterlicher Hansestadt
Auf einer Erhe­bung über dem Finni­schen Meer­busen wur­de vor 800 Jahren vom däni­schen König die Stadt Tallinn (auf estnisch: „Dänen­stadt“) gegründet. Später wur­de sie an die Kreuzritter aus Deutsch­land verkauft und trat als deren nörd­lichste Stadt der Hanse bei. Mitte des 13. Jahrhunderts wur­de das Lübe­cker Stadt­recht übernommen. Auch die Bauweise der öffent­li­chen Gebäude, der Kaufmanns­häuser und die Anlage der Stadt ähnelt der nord­deut­scher Hanse­städte. Im Unter­schied zu ihren deut­schen Vorbil­dern ist aber in Tallinn die mittel­alter­liche Stadt und die Stadt­mauer fast völlig erhalten. Wer über das uralte Kopf­steinpflaster krummer Gassen zu Plätzen mit ehrwür­digen Kirchen, Rathäusern und Klöstern schlendert, könnte meinen, in eine andere Zeit zu reisen, schauten da nicht überall schicke Geschäfte, Boutiquen und Gale­rien hinter den mittel­alter­li­chen Fassaden hervor. Nach der Unabhängigkeit und dem Beitritt zur EU erlebt die 400.000 Einwohner zähl­ende Stadt eine Renais­sance, nicht zuletzt weil durch das libe­rale Steu­er­recht Unter­nehmen aus aller Welt angelockt werden.

Tallink unter­hält neun Fährver­bindungen. Eine Überfahrt mit 2 Personen und einem PKW kostet ca. 100 Euro. Den genauen Preis teilt die Gesellschaft erst bei Anfrage bzw. Buchung mit. Den bestä­tigten Preis entnehmen Sie bitte der Kalku­la­tion.

H

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in der Altstadt

Das Hotel liegt in einer ruhigen Seitengasse der Altstadt etwa 200 Meter vom Rathaus entfernt. mehr ...

Es besteht aus insgesamt drei Gebäuden aus der Zeit zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert, in denen die mittelalterliche Struktur mit wuchtigen Deckenbalken und meterdicken, unverputzten Bruchsteinmauern erhalten geblieben ist. Die gut 20 individuell eingerichteten Zimmern spiegeln ebenso einen authentischen Charme wider wie das Restaurant im ehrwürdigen Gewölbekeller, das zu den besten des Landes zählt. Während der Sommermonate kann man sich im begrünten Innenhof von anstrengenden Besichtigungstouren erholen.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Epping-Turm

Mitmachmuseum für Kinder

Der nach seinem Bauleiter benannte Wehrturm im Nordwesten der Altstadt von Tallinn geht auf das 14. Jahr­hun­dert zurück und ist heute ein hufei­senför­miger Scha­len­turm mit sechs Etagen. Im Inneren wird eine Ausstel­lung zu mittel­alter­li­chen Waffen und Harni­schen sowie zur Entwick­lung der Revaler Stadt­be­fes­tigung gezeigt. Kinder können auch Ritter­har­ni­sche anprobieren und sich mit Schwert und Schild fotogra­fieren lassen.

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Lennusadam

Meeres­museum im alten Wasserflugzeughafen

Der Wasserflugzeughafen von Tallinn geht auf die Zarenzeit Anfang des 20. Jahrhunderts zurück, als die russi­sche Armee den Plan verfolgte, mit Wasserflugzeugen Aufklärung über anrü­ckende Kriegs­schiffe zu gewährleisten. Als Estland nach der Russi­schen Revulu­tion selb­ständig wur­de, wur­de daraus eine Basis für Meeres­piloten. Die Sowjets benutzten sie als Lager­halle. Nach einer grund­legenden Renovie­rung  2012 ist dort ein Teil des Meeres­museums beheimatet, das einen umfas­senden Einblick in die Geschichte der Seefahrt gibt

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Eesti Vabaõhumuuseum

Frei­lichtmuseum bei Tallinn

Das Estni­sche Frei­lichtmuseum gibt einen Über­blick über die länd­liche Architektur und das Dorf­leben Estlands vom 18. bis zum 20. Jahrhunderts. 14 Bauern­häuser aus verschiedenen Regionen sind zu einem Dorf zusam­men­ge­setzt worden mit  Kirche, Kneipe und Schulhaus. Außerdem gibt es eine Mühlen einen Feuer­wehr­schuppen, einen Dorf­laden und einen Netz­schuppen am Meer. Im Besu­cher­zentrum wird Kunst­hand­werk ange­boten. In einer Bauern­schänke kann man estni­sche Natio­nalge­richte ausprobieren.

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15. Tag: Tallinn

Ausflug

Tagesfahrt in den Lahemaa National Park (8 Stunden, englisch)

50 Kilometer östlich von Tallinn liegt der Lahemaa-Nationalpark an Estlands Nordküste. Moore, undurchdringliche Wälder und Seen prägen die wilde Landschaft, in der Wölfe, Braunbären und Luchse ebenso beheimatet sind wie Schwarzstörche, Seeadler, Lachse und Meeresforellen. mehr ...

In diesem Naturparadies am 60. Grad nördlicher Breite finden sich auch kulturhistorisch interessante Stätten: Schloss Palmse, ehemals Sitz derer von Pahlen, gehört zu den schönsten Ensembles baltischer Adelsgüter. 

Ihr Führer holt Sie morgens in Ihrem Hotel ab und chauffiert Sie in seinem Wagen. Er kennt die schönsten Plätze im Park und weiß, wie man hinkommt. Die Tour wird individuell auf Ihre Wünsche abgestimmt.

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Führung

Tallinn (2 Stunden, Kombi, englisch)

Die private Stadtführung geht durch die Altstadt, dann aber auch zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, zu denen man vom Führer gefahren wird. mehr ...

 Dabei erfährt man viel über die bewegte Geschichte der Stadt am Ende Europas: von deutschen Kreuzrittern, hanseatischen Kaufleuten, russischen Zaren, der Sowjetzeit bis hin zur Gegenwart.

Die Führung findet in englischer oder in deutscher Sprache statt. Es kann zwischen zwei-, drei- oder fünfstündiger Tour gewählt werden. Alle Touren sind als Kombination zwischen Erkundungen zu Fuß und mit dem Auto möglich. Die zwei- und dreistündige Tour kann auch nur als Spaziergang gebucht werden. 

Bitte fragen Sie Ihren Berater, falls Sie eine andere Option möchten.

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16.–18. Tag: Muhu

Steilküsten und karge Wacholderlandschaft
Die drittgrößte Insel Estlands ist kaum besiedelt. Auf einen Quad­ratki­lometer kommen weniger als sieben Einwohner. Dafür ist das Natur­er­lebnis umso größer: Im Norden gibt es steile Abbruchküsten. Dahinter beginnt eine karge Land­schaft, in der Wacholderbü­sche wachsen. Dazwi­schen findet man Gräber aus der Jung­stein­zeit und im Südwesten die Über­reste der Wall­burg Muhu. Die Insel ist bekannt für die letzten noch in Betrieb befind­li­chen Windmühlen Estlands. Muhu ist durch einen 1896 ange­legten, befahrbaren Damm mit Oris­saare auf Saaremaa verbunden. Von Kuivastu im Südosten bestehen regelmäßige Fährver­bindungen nach Virtsu (Werder) auf dem estni­schen Fest­land. Im Winter, wenn der Sund tief genug gefroren ist, kann man die Insel über eine auf dem Eis markierte Trasse mit normalen Autos errei­chen.
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Zu Gast in einem Country Hotel auf Muhu

Der ehemalige Gutsherrenhof auf der Insel Muhu vor Saaremaa ist sicher eines der besten Country Hotels im Baltikum. mehr ...

Das Anwesen, das 1566 im Besitz der Familie von Knorr war, wurde in der Blütezeit des baltischen Adels zwischen 1870 und 1890 in seiner heutigen Gestalt von Baron von Buxhoeveden erbaut, der kaiserlicher Jagdmeister am Hof von Zar Nikolaus war. 

Nach einer wechselvollen Geschichte des Niedergangs wurde das Haus liebevoll und auf sorgfältigste Art restauriert und zu einem exquisiten Hotel umgestaltet, das heute zu der Gruppe der Small Luxury Hotels of the World gehört. Fernab der Straße nach Saaremaa grenzt das Grundstück an die Ostsee. Das Restaurant serviert kulinarische Kombinationen aus urbaner Raffinesse und ländlicher Tradition unter Verwendung von frischen Produkten lokaler Erzeuger.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Hiiumaa

Moore und Wälder auf Estlands zweitgrößter Insel

Dichte Wälder und einsame Moore prägen das Landschafts­bild der zweitgrößten Insel Estlands. Nur im Süden gibt es gelegent­lich Felder und Wiesen. Die meisten 10.000 Bewohner leben an der Küste von Viehzucht, Holz­wirt­schaft und Fischerei. Einzige Stadt ist Kärdla im Norden. 25 Kilometer weiter im Süden liegt das Barockschloss der Familie Stenbock, das heute als Schulhaus dient. Die wenigen Reisenden, die die Insel besu­chen, kommen wegen der para­die­si­schen Ruhe, der ursprüng­l­i­chen Natur und dem Wetter, das meist noch etwas sonniger ist als auf dem Fest­land.

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Museum Muhu

Vom beschwer­li­chen Leben der Inselbauern

Koguva ist ein histo­ri­sches Dorf auf Muhu mit heute etwa 30 Einwoh­nern. 1532 wur­de es zum ersten Mal erwähnt, als der livländi­sche Ordens­meister Wolter von Plet­ten­berg den Bauern Hansken und seine Nach­kommen zu Landfreien erklärte. Es ist das einzige erhal­tene Doku­ment dieser Art im heutigen Estland. Das Frei­lichtmuseum befindet sich in Koguva auf dem Hof des Schrift­stel­lers Juhan Smuul, eines Nach­kommen von Hansken. Es bietet einen Einblick in das tradi­tionelle Leben und Arbeiten auf Muhu. Neben dem histo­ri­schen Schulhaus gibt es eine Galerie und ein Gebäude für Wander­aus­stel­lungen. In unmit­telbarer Nähe befindet sich an der Ostsee das Denkmal für Juhan Smuul.

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Karja

Mittel­alter­li­ches Kirchlein in der Einöde

Die Ursprünge der klei­nen ­Wehr­kirche liegen wahr­schein­lich im 13. oder 14. Jahr­hun­dert. Über der Sakri­stei gibt es einen heizbaren Raum, in dem die Bevöl­ke­rung während Kriegs­zeiten Zuflucht suchte. Später fanden dort Pilger aus Skan­di­navien ein Obdach. Im Inneren von St. Katha­rina findet man gut erhal­tene mittel­alter­liche Wandma­le­reien, die zum Teil noch heid­ni­s­chen Ursprungs sind. Neben Pentagrammen gibt es Teufelsdar­stel­lungen und Symbole, deren Bedeu­tung bis heute unklar ist.

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18.–20. Tag: Riga

Bedeutendste Stadt des Baltikums
Die Landes­haupt­stadt von Lett­land liegt an der Mündung der Daugava und ist mit knapp einer Million Einwohner die größte Stadt des Baltikums. Wer die Stadt zum ersten Mal besucht, wird aus dem Staunen nicht heraus­kommen: Die Altstadt auf der Ostseite des Flusses ist in alter Pracht wieder­aufge­baut und wegen ihrer architek­to­ni­schen Viel­falt seit 1997 Welt­kultur­erbe. Die über 800 Jahre Vergan­gen­heit der Stadt ist wieder gegenwärtig: der deut­sche Orden, der hier das christ­liche Abend­land im Nord­osten befes­tigen wollte, die Verbindungen der Hanse, die Riga zu einer der blüh­endsten Städte an der Ostsee gemacht hat. Aber auch die Barockzeit und der Jugend­stil haben Spuren hinter­lassen. Dagegen erin­nert hier kaum noch etwas an die Tatsache, dass die Stadt, in der heute 33% aller Letten wohnen, bis 1991 noch zur Sowjet­u­nion gehörte. Im Stadt­wappen prangt heute wieder der Löwe als Zeichen des Mutes seiner Bewohner, der Schlüssel, der dem Bremer Wappen entnommen ist, und das Kreuz des Deut­schen Ordens.

Ab Pärnu fährt man an der kurländischen Küste entlang, die mit ihren schier endlosen Wäldern und einsamen Stränden zu ausgedehnten Spaziergängen einlädt.

Pärnu

Leben­diges Seebad an Estlands Südküste

Die Stadt an der Mündung des Flusses Pärnu hat sich zum wich­tigsten Seebad an der estni­schen Küste entwi­ckelt. Dazu tragen die schönen Sand­strände und das ange­nehme Meeres­klima bei. Pernau, wie der deut­sche Name lautet, wurde 1251 vom deut­schen Orden gegründet und wur­de später Hanse­stadt. 1838 eröffnete die erste Bade­an­stalt. Auf dem Gelände des ehema­ligen Festungs­rings entstand ein Grüngürtel. Der Rüütli, wie die Haupt­straße durch die Altstadt heißt, ist heute Fußgängerzone und führt ins Kurviertel mit schönen Alleen und vornehmen Villen.

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Häädemeeste

Der Ort im Südwesten Estlands hat nicht nur die höchsten Dünen sondern auch gleich zwei sehens­werte Kirchen. In den 1840er Jahren versprach Zar Niko­laus I. den Angehö­rigen der russisch orthodoxen Kirche Land und löste in Häädemeeste damit einen massenhaften Konfes­si­ons­wechsel aus. Rund 80 Prozent der Einwohner verließen die luthe­ri­sche Kirche. 1872 wur­de schließ­lich die orthodoxe Kirche mit einer zwiebelför­migen Kuppel und reich verziertem Stuck gebaut. Nur zwei Jahre später entstand eine neue luthe­ri­sche Kirche – zwar kleiner aber wesent­lich aufwän­diger. Sie wur­de von reichen Reedern finan­ziert, die sich von Niko­laus nicht hatten locken lassen.

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Kabli

Histo­ri­sche Sied­lung am Bade­strand

Die Sied­lung und der Strand rund 40 Kilometer südlich von Pärnu gehören zu den schönsten Urlaubsdesti­na­tionen im Südwesten von Estland. Kabli war vor dem Ersten Welt­krieg ein Dorf von Seeleuten mit einer eigenen Werft. Nach deren Schließung verfiel der Ort in einen Dornrö­sc­henschlaf und sieht heute noch etwa genauso aus wie vor hundert Jahren. Der Sand­strand und die seichte See mit ihrem warmen Wasser ziehen viele Bade­ur­lauber und Familen an. Ein gewun­dener Ufer­pfad führt zu Pick­nick­plätzen und Strandwiesen.

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Zu Gast in einem Altstadthotel in Riga

Das geschichtsträchtige Hotel im Zentrum der Altstadt von Riga gehört zu den besten 4-Sterne-Hotels der Stadt und liegt unmittelbar neben dem Dom. mehr ...

Es erstreckt sich über zwei repräsentative Gebäude. Das erste stammt aus dem 19. Jahrhundert, während das zweite ein wesentlich älteres Kaufmannshaus ist. Jedes der Zimmer ist in einem wohnlichen Stil gestaltet. Einzigartig in Riga ist das Restaurant auf der Dachterrasse, von der man einen tollen Blick über die Dächer der Stadt und die vielen Kirchtürme hat.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Dom von Riga

Größte Kirche des Baltikums mit einzig­ar­tiger Orgel

Der Dom von Riga ist der größte Kirchenbau im gesamten Baltikum. Von 1211 bis 1226 wur­de er auf dem Grund einer alten Holz­kirche erbaut und war 300 Jahre die Kathedrale des Bistums Riga. Als der Land­meister des Deut­schen Ordens 1525 zur Reforma­tion überging und das Bistum zerfiel, wur­de der Dom luthe­risch. Die Skulpturen im Inneren fiel der Wut der Bilder­stürmer zum Opfer. Vom anliegenden Kloster ist nur der Kreuzgang und Domgarten übrig­ge­blieben. Eine besondere Kostbarkeit ist die Orgel. Das gewal­tige Instru­ment von 1884 aus der Werk­statt eines würt­tembergi­schen Orgelbauers ist eine der letzten verbliebenen roman­ti­schen Orgeln welt­weit.

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Schwarzhäupter­haus

Stadt­haus mit wech­sel­voller Geschichte

Die Compa­gnie der Schwarzen Häupter war Ende des 13. Jahrhunderts eine Bruder­schaft von unver­hei­ra­teten ausländi­schen Kauf­leuten, die in Riga Geschäfte machten. Ihr Heiliger war St. Mauri­tius, der Legende nach ein „Mohr“, der bis heute im Wappen der Gilde ist. An diese Gilde wur­de das repräsenta­tive goti­sche Stadt­haus am Rathaus­platz erst vermietet und später verkauft. So bürgerte sich der Name „Schwarzhäupter­haus“ ein. Im Zweiten Welt­krieg zerstörten deut­sche Truppen das prachtvolle Bauwerk. Die Sowjets sprengten die verbliebene Ruine 1948. Vor der 800-Jahr-Feier 1999 wur­de das Schwarzhäupter­haus origi­nalge­treu auf den alten Funda­menten wieder­aufge­baut und ist heute das Glanz­stück der Stadt. Neben einem Konzert­saal beherbergt es die Touris­ten­in­forma­tion und ein Kaffee.

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Petri­kirche

Rivalin des Doms mit Aussicht­sturm

Im Mittel­alter war die Kirche von 1209 die Stadt­kirche und gehörte der Bürger­schaft, während der Dom dem Erzbischof unter­stand. Zwischen dem Stadtrat und dem Bischof gab es ständig Streit um die Vorherr­schaft, was man bis heute den beiden Kirchen anmerkt. Der Bischof unter­sagte den Umbau der Petri­kirche, die jahrzehn­te­lang eine Baustelle blieb. Als die Petri­kirche schließ­lich fertig­ge­stellt werden durfte, hatte die Bürger­schaft den Ehrgeiz, den Dom zu übertrumpfen – was Höhe des Turms und Pracht der Ausstat­tung anging. 1941 wur­de der Turm durch Artil­le­rie­be­schuss zerstört und 1973 wieder­aufge­baut – allerdings zehn Meter tiefer. Dafür wur­de ein Aufzug einge­baut, mit dem man zur Aussichts­platt­form auf 72 Metern Höhe fahren kann.

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19. Tag: Riga

Führung

Altstadt (2 Stunden, deutsch)

Der private Stadtrundgang mit Aija Kocina durch Riga ist ideal für Besucher, die das erste Mal in der Stadt sind. mehr ...

Die Führerin ist Lettin, die zum Deutsch-Studium in die Hauptstadt gezogen ist. Über ihre Wahlheimat weiß sie zahllose Geschichten zu erzählen, vom Deutschen Orden über die Hanse bis zur Sowjetzeit. Sie zeigt ihren Gästen die Altstadt, das Zentrum und die schönsten Jugendstilhäuser. 

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20.–22. Tag: Vilnius

Einstiges Zentrum der osteuropäischen Juden
Die Haupt­stadt Litauens liegt im Osten des Landes wenige Kilometer von der weißr­us­si­schen Grenze entfernt und war tradi­tionell eine der wich­tigsten Verbindungs­städte zwischen Ost und West. Dass die Stadt am Zusam­menfluss von Vilnia und Neris zu einem Zentrum heranwachsen konnte, verdankt sie der 400 Jahre alten Univer­sität. Im 2. Welt­krieg erlebte die Stadt furch­tbare Verwüs­tungen. Bevor die Wehrmacht einmar­schierte, war über ein Drittel der Einwoh­ner­schaft (mehr als 70.000 Menschen) jüdisch. Zuvor war Wilna Zentrum der jiddi­schen Kultur und Sprache gewesen – einer eigen­tüm­li­chen Verbindung aus mittelhoch­deutsch und hebräisch. Es gab eine jiddi­sche tech­ni­sche Hoch­schule und einen jiddi­schen Pen-Club. Das Ende der Barbarei über­lebten weniger als 800 Wilnaer Juden. Heute erlebt die während der Sowjetzeit in einen Dornrö­schen-Schlaf versun­kene Stadt eine Renais­sance – ähnlich wie ihre Schwes­ter­städte Tallinn und Riga. Die Altstadt wur­de wegen ihrer mittel­alter­li­chen Bausub­stanz zum Welt­kultur­erbe erklärt.
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Zu Gast in einem Boutique-Hotel in der Altstadt

Das kurz vor der Jahrtausendwende eröffnete Hotel im Landhausstil gehört zu den schönsten in Litauen. mehr ...

Antiquitäten, wertvolle Bilder und frische Blumen prägen das Interieur, ohne dass es einen steifen Eindruck macht. Dafür sorgt auch das Personal mit freundlichem und unaufdringlichem Service. Die Zimmer, die meist nach Schriftstellern benannt sind, sind ihrem Namen entsprechend individuell eingerichtet. Zum Hotel gehören ein elegantes Restaurant und eine gemütliche Bar.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Altstadt von Vilnius

Kirchen, wohin man schaut

Der älteste Stadt­teil von Vilnius liegt am linken Ufer der Neris. Erste Besiede­lungen von Vilnius lassen sich auf das 4. Jahr­tausend vor Christus zurück­da­tieren. Im Früh­m­it­tel­alter wuchs die Sied­lung aufgrund der taktisch guten Lage stetig an und um 1323 wur­de Wilna dann erstmals als Haupt­stadt der Litauer urkund­lich erwähnt. Der histo­risch wertvolle Stadt­kern trägt auch den Bein­namen: „Rom des Ostens“ wegen der 50 Kirchen der Stadt. Ganz egal, von wo man auf Vilnius schaut, sieht man nie weniger als vier Kirchtürme.

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Burg von Gediminas

Sitz der litaui­schen Großfürsten

Von der alten Burg ist nur der Turm übrig geblieben. Der Legende nach wur­de die hölzerne Burg vom Fürsten des Großfürs­ten­tums Litauen, Gediminas, gebaut, nachdem er von einem eisernen Wolf geträumt hatte, der oben auf dem Hügel heulte. Nachdem sie bei einem Feuer nieder­brannte, wur­de sie 1419 wieder aufge­baut, dieses Mal jedoch aus Steinen und Ziegeln. Zur Burg kommt man zu Fuß oder mit der Seil­bahn. Oben hat man eine schöne Aussicht über die Stadt.

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Užupis

Vom Armenquar­tier zum Künst­lerviertel

Das Vier­tel ist eines der ältesten von Vilnius. Bereits im 16. Jahr­hun­dert wohnten hier die Armen und die Hand­werker. Während der Sowjetzeit ließen sich Künster wegen der preis­werten Wohnungen in dem herun­ter­ge­kom­menen Quar­tier nieder. Heute ist Užupis ein ange­sagtes Viertel, wo Mode­fes­tivals, Konzerte und Ausstel­lungen stattfinden. Der Name bedeutet „Ort hinter dem Fluss“. Tatsäch­lich ist die Vilnia ein untrennbarer Teil von Užupis. So wird die Nixe in einer Nische am Fluss­ufer auch „Fräulein von Užupis" genannt. Ihr Zauber lockt angeb­lich Menschen aus aller Welt an. Auf dem zentralen Platz steht die 2002 enthüllte Skulptur eines Engels, der zum Symbol von Užupis geworden ist.

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21. Tag: Vilnius

Führung

Altstadt von Vilnius (3 Stunden, deutsch)

Dalia Sleniene stammt aus Vilnius und bietet seit über 20 Jahren Führungen durch ihre Heimatstadt und die Burg Trakai an. mehr ...

Sie hat Germanistik studiert und spricht fließend Deutsch. Nachdem sie Sie in Ihrer Unterkunft in Empfang genommen hat, führt sie Sie zu Fuß durch die Altstadt, die zum Welterbe der UNESCO erhoben wurde. Folgende Sehenswürdigkeiten werden aufgesucht: Kathedrale, Universität, Präsidentenpalast, Piliesstraße und das Rathaus.

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22.–24. Tag: Masurische Seenplatte

Wälder und Seen, Bären und Elche
Die Masu­ri­sche Seen­platte gehört zu den schönsten Gebieten Nord­polens. Die hüge­lige Land­schaft, die zu 1/5 von Seen bedeckt ist, ist von der Eiszeit geprägt worden. Die ursprüng­lich hier lebenden balti­schen Stämme wurden im 13. Jahr­hun­dert von Kreuzrittern besiegt, die deut­sche Siedler ins Land holten. Später wur­de der Ordens­staat in das welt­liche Preußen umge­wandelt, das 1701 König­reich wur­de und sich zuse­hends nach Westen ausdehnte. Für den ursprüng­l­i­chen Teil zwischen Königsberg und Masuren bürgerte sich der Name Ostpreußen ein. Wanderer, Segler und Kanuten kommen in dieser idylli­schen Land­schaft auf ihre Kosten.
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Zu Gast in der ehemaligen Burg von Giżycko

Das 4-Sterne-Hotel liegt in Giżycko (Lötzen) am Lötzener Kanal, ca. 500 Meter vom See Niegocin entfernt. mehr ...

Es befindet sich in den Gemäuern der ehemaligen, vom Deutschen Orden im Jahre 1285 errichteten Burg von Giżycko. Nachdem sie verschiedenen Zwecken gedient hatte, wurde sie schließlich unter strengen Denkmalschutzauflagen restauriert und ausgebaut. Im Burgteil kann man heute teilweise noch die Fundamente aus dem 13. Jahrhundert sehen. Hier sind auch einige der insgesamt 21 Zimmer des Hotels untergebracht. Zur weiteren Ausstattung des Hotels gehören eine Bibliothek, ein Billardzimmer und ein Spabereich mit Schwimmbad. Über eine Holzdrehbrücke erreicht man die Innenstadt mit Geschäften und Restaurants (diese kann in den Sommermonaten zeitweise gesperrt sein). Ein öffentlicher Parkplatz (gegen Gebühr) steht den Hotelgästen zur Verfügung.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Pozezdrze

Masu­ri­sches Dorf mit wech­selnder Natio­nalität

Das Dorf in Ermland-Masuren wur­de im Jahr 1543 und in den Folgejahren Passeedern (Posses­sern) genannt. 1874 wur­de es zum Amts­dorf erhoben und damit namensgebend für einen Amts­bezirk der preußi­schen Provinz Ostpreußen. 1938 wur­de Posses­sern zur „Abwehr fremd­ländisch klin­gender Orts­namen“ in Großgarten umbe­nannt. Im Jahre 1945 kam der Ort mit dem gesamten südli­chen Ostpreußen als Kriegsfolge zu Polen und trägt seither die Orts­bezeich­nung Pozezdrze. Das Dorf ist Sitz eines Schulzen­amtes (polnisch sołectwo) und mit 1.300 Einwoh­nern wieder fast genauso groß wie zu Beginn des Zweiten Welt­kriegs.

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Mamerki

Hauptquar­tier der Obersten Heeres­lei­tung

Das ehema­lige Hauptquar­tier des Ober­kom­mandos des Heeres liegt im Mauer­wald (heute Mamerki). Am 23. Juni 1941 wur­de es vom Gene­ral­stab des Heeres bezogen. An dem Gelände, das mit etwa 250 Gebäuden und 30 intakten Bunkern deut­lich größer war als die Wolfs­schanze, arbei­teten 40 Gene­räle und 1.500 Offi­ziere sowie zahlreiche Soldaten. Hier wurden die Weisungen aus dem nahe gelegenen Führ­er­hauptquar­tier in Befehle umge­setzt. Unter anderem arbei­teten dort Fried­rich Paulus, Heinz Gude­rian und Claus Schenk Graf von Stauf­fenberg. Am 20. Januar 1945 zogen die deut­schen Soldaten ab, ohne die Anlage zu zerstören. Daher gehört die Anlage zu den best­er­hal­tenen deut­schen Bunker­sys­temen des Zweiten Welt­kriegs. Ein kleines Museum vor Ort kann besich­tigt werden.

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Wolfs­schanze

Führ­er­hauptquar­tier im Zweiten Welt­krieg

Wolfs­schanze war der Tarn­name für das Führ­er­hauptquar­tier während des Zweiten Welt­krieges in der Nähe von Rastenburg (heute Kętrzyn). Die Wahl des Ortes in der Nähe der russi­schen Grenze war nicht zufällig. Ober­irdisch war sie in einen dichten Wald gebaut und durch Tarn­netze und Flak­stel­lungen gegen Luft­angriffe geschützt. Seit 1941, dem Beginn des Krieges gegen die Sowjet­u­nion (Unter­nehmen Barba­rossa), war die Wolfs­schanze der Hauptauf­ent­haltsort von Hitler. Das Attentat vom 20. Juli 1944 auf Hitler wur­de hier verübt. Nach mehreren erfolg­losen Versu­chen die mons­tröse Anlage zu sprengen, wird sie nun langsam von der Natur zurück­e­r­obert und wird so unge­wollt zum Sinnbild mensch­li­cher Hybris. Vom Besu­cher­zentrum führen mehrere Wege zu den Bunkern.

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24.–25. Tag: Gdansk

Stolze Hansestadt an der Weichsel-Mündung
Die Stadt liegt an der Mündung der Toten Weichsel, an der Danziger Bucht, und ist der bedeu­ten­dste Ostsee­hafen Polens. In der Innen­stadt, deren zahlreiche Baudenkmäler sorgfältig restau­riert wurden, spiegelt sich die ebenso wech­sel­volle wie glänzende Geschichte der Stadt wider. Im 12. Jahr­hun­dert grün­deten deut­sche Kauf­leute neben dem viel älteren slawi­schen Fischerdorf eine Nieder­lassung zum Handel mit Bern­stein. Im 15. Jahr­hun­dert, suchte die Bürger­schaft der damals schon blüh­enden Handels­stadt Schutz vor marodierenden Kreuzrittern beim polni­schen König. Später kam die Stadt zu Preußen und wur­de mehrmals freie Reichs­stadt. Am Ende des Krieges war die Stadt fast voll­ständig zerstört und wur­de in den zwei Jahrzehnten danach histo­risch wieder aufge­baut – damals eine Pioniertat der Denkmal­pflege. Heute scheint die Stadt von etwas zu profi­tieren, was Jahrhunderte lang Anlass zu Konflikten war: ihrer Verwur­ze­lung in der polni­schen und der deut­schen Kultur; der Philosoph Scho­pen­hauer wur­de hier geboren, die Romane von Günther Grass spielen in Kaschuben, der Umge­bung von Danzig. Aber auch polni­sche Welt­ge­schichte wur­de hier geschrieben: In den 1980er Jahren begann auf der Werft von Gdansk die Soli­darnosc-Bewe­gung, die schließ­lich das Ende des Sowjet­impe­riums einläu­tete.

Am Westrand der masurischen Seenplatte kommt man durch Olsztyn, das ehemalige Allenstein. Die zweitgrößte Stadt in Nordostpolen ist vor allem wegen der Burg und der Kathedrale einen Besuch wert.

Olsztyn

Mittel­alter­liche Stadt­gründung in eiszeit­li­cher Seen­platte

Die Stadt mit dem deut­schen Namen Allen­stein liegt an der Alle im histo­ri­schen Ostpreußen. Wie die meisten Städte in Ostpreußen entstand sie im Schutz einer Burg. Seit ihrer Gründung 1353 wett­eiferten polni­sche und preußisch-deut­sche Einflüsse um Vorherr­schaft. Im 16. Jahr­hun­dert kam Olsztyn mit dem gesamten Ermland zu Polen, nach der ersten Teilung zu Preußen. Im 20. Jahr­hun­dert kam eine starke polni­sche Bewe­gung auf. Als nach dem 1. Welt­krieg eine Volks­ab­stim­mung über die Staats­zugehö­rigkeit stattfand, stimmten die Bürger jedoch mehrheit­lich für das Deut­sche Reich. Sehens­wert sind die goti­sche Burg, in der auch Niko­laus Koper­nikus gewohnt hat, die Altstadt und vor allem die Kirche St. Jakobus aus dem 14. Jahr­hun­dert. Von besonderer Schön­heit ist die Umge­bung, die Allen­steiner Seen­platte.

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Ostróda

Leben­dige Klein­stadt am Rande der Seen­platte

Als die beschau­liche Klein­stadt am Rande der Eylauer Seen­platte noch zu Ostpreußen gehörte, hieß sie Osterode. Heute, da sie zu Polen gehört, ist sie ein lebhaftes Städt­chen mit vielen Besu­chern, die sich an den Seen erfreuen. Es gibt Schiffsver­bindungen bis nach Elblag über ein System von Flüssen, Kanälen und Seen. Kajakfahrer finden hier ideale Bedingungen. Die Burg, die die Stadt beherrscht, wur­de vom Deut­schen Ritter­orden anstelle einer Holz­fes­tung ange­legt. Sie wur­de 1945 zerstört, ist aber inzwi­schen wieder rekon­stru­iert.

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Kanał Elbląski

König­lich preußi­sche Schiffseil­bahn

Der Ober­ländi­sche Kanal genannt wur­de von 1844 bis 1860 vom könig­lich preußi­schen Bauamt in Königsberg erbaut. Der 130 Kilometer lange Kanal verbindet mehrere Seen wie den Gese­richsee und Städte in Ostpreußen von Iława (deutsch: Deutsch Eylau) über Ostróda (Osterode) bis Elbląg (Elbing) zum Frischen Haff. Eine Besonder­heit sind die fünf Roll­berge, auf denen die Schiffe den Höhen­un­ter­schied von 99 Metern überwinden. Sie werden dazu auf Schie­nenwagen über Land transpor­tiert, die als Standseil­bahnen ausgelegt und von Wasser­rädern ange­trieben werden. Das Kanal­system steht unter Denkmal­schutz.

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Zu Gast in einem Patrizierhaus über der Mottlau

Die Fundamente des Anwesens stammen aus der Zeit des Deutschen Ordens, der am Ufer der Mottlau Vorratskammern und Speicher unterhielt. mehr ...

1728 errichtete hier schließlich einer von Danzigs begabtesten Bildhauern, Krzysztof Strzycki, ein wunderschönes Bürgerhaus im Stil der Patrizierhäuser der Vorstadt. Heute ist das barocke Anwesen das wohl schönste Gästehaus der Stadt. Mit weniger als zehn Zimmern bietet es einen exzellenten Service. Aus den luxuriösen Zimmern hat man einen unvergesslichen Ausblick auf die Altstadt Danzigs, den Fluss und das weltberühmte Krantor aus dem 16. Jahrhundert. Die stilvolle Innenausstattung, die romantische Atmosphäre und die exzellente Küche des 5-Sterne-Hotels wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. 

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Muzeum II Wojny Świa­towej

Vom Alltag der Polen im 2. Welt­krieg

Das „Museum des Zweiten Welt­kriegs“ in Danzig doku­men­tiert neben dem mili­täri­schen Wider­stand vor allem das Leiden der polni­schen Bevöl­ke­rung unter der deut­schen (und sowje­ti­schen) Besatzung bis 1945. Auch die osteu­ro­päi­schen Umwälzungen in den Kriegsjahren werden in Erin­ne­rung gerufen und in einen inter­na­tio­nalen Kontext gestellt. Die Ausstel­lung zeigt neben der Vertei­digung Polens 1939 auch den Wider­stand gegen den Terror der deut­schen Besatzer, die polni­sche Heimat­armee und deren geheimes Schul­wesen. Aber auch Ausschrei­tungen von Polen gegen ihre jüdi­schen Nach­barn werden nicht verschwiegen, ebenso wie die Ernäh­rungs­lage und die zerstörten Wohnungen. Das Muse­umskon­zept ist in Polen umstritten, da die PiS-Partei gerne eine heldenhaftere Darstel­lung gesehen hätte.

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Sopot

Das Monte-Carlo der Ostsee

Das Monte-Carlo des Nordens nannte man den Bade- und Kurort in der histo­ri­schen Land­schaft Westpreußen. Zoppot, wie der mondäne Ort vor dem Zweiten Welt­krieg hieß -  hatte ein Spielcasino und viele Luxus­ho­tels. Doch während damals nur die Gutbe­tuchten kamen, können sich heute auch Normalbürger den Aufent­halt leisten. Das Klima ist sanft, die Region mückenfrei und das Wasser wärmer als an anderen Ostsee­stränden. Die Attrak­tionen der Stadt sind die Villen aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahr­hun­dert und die Seebrücke: Mehr als 500 Meter weit ragt sie ins Meer und ist damit die längste ihrer Art in Europa. 

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25.–26. Tag: Darlowo

Seebad mit Geschichte
Das Seebad mit dem deut­schen Namen Rügen­walde hat 15.000 Einwohner und im Sommer ein Viel­fa­ches an Badegästen. Wegen seiner Lage an der Mündung der Wieprza hat der Ort schon 1270 das Stadt­recht erhalten. Bis heute hat er sein mittel­alter­li­ches Erscheinungs­bild gut erhalten können. Wich­tigste Bauwerke sind die Mari­en­kirche im Stil der Backst­ein­gotik, das Steintor, das Teil der Stadt­mauer war, und das Schloss, ein spätgo­ti­scher Ziegelbau in der Nähe des Stadt­parks.

Die Strecke führt in das ehemalige Pommern. ein Abstecher zum Slowinski Park Narodowy ist empfehlenswert. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich über 18.00 Hektar an der Ostsee. Neben Mooren und Sümpfen, in denen seltene Vögel leben, sind die Wanderdünen die Hauptattraktion.

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Zu Gast im alten Schlossgasthof von Darlowo

Bereits 1740 als Herberge und Bäckerei erbaut, ist der Schlossgasthof heute eine lebendige Mischung aus altdeutscher Tradition und polnischer Gemütlichkeit: Deutsches Fachwerk ist gepaart mit pommerschem Landhausstil. mehr ...

Die eher ländliche Atmosphäre wird durch die Warmherzigkeit der Besitzer Emilia und Mark und den im Haus lebenden – gut erzogenen – Hunden und Katzen unterstützt. Direkt neben dem Schloss gelegen, sind es von hier nur wenige Minuten bis zur Fußgängerzone und damit zu den historischen Sehenswürdigkeiten von Rügenwalde. Auch der weiße Sandstrand ist nicht weit, und wer Glück hat, findet vielleicht auf seinem Spaziergang ein Stück Bernstein. Das Restaurant bezieht seinen Fisch täglich fangfrisch von den lokalen Fischkuttern und bietet neben Ostseespezialitäten auch typisch pommersche Küche. 

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Leistungen: 1 Nacht | Bed & Breakfast

Ustka

Bade­strände im ehema­ligen Stolp­münde

1335 wur­de an der Mündung der Stolp ein Hafen für die zukünf­tige Hanse­stadt Stolp­münde gebaut, die zu einem der wich­tigsten Zentren in Pommern aufstieg. 1877 kamen wegen des Reiz­klimas die ersten Kurgäste; es folgten der Bau der Bade­an­stalt und der Anschluss an das Eisen­bahn­netz. 1945 wur­de der Ort in Ustka umbe­nannt. Vor der Küste gibt es einen acht Kilometer langen breiten Sand­strand, an dem man auch im Sommer nicht allzu viele Gäste sieht. Die Küstenwälder, Dünen und Seen im Hinter­land sind ideal zum Radfahren oder Wandern.

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26.–28. Tag: Wollin

Badestrände und Wisente im Nationalpark
Die 265 Quad­ratki­lometer große Insel zwischen Ostsee und Stet­tiner Haff wird nur durch die Meer­enge Swina von der west­lich gelegenen Insel Usedom getrennt. Die in der Eiszeit geformte Land­schaft ist abwechs­lungs­reich: Moore, Dünen und Seen wech­seln einander ab. Dazwi­schen wachsen Fichten und Kiefern. Vor der Ostsee gibt es Bade­strände und Klippen­ufer. Der Wolliner Natio­nal­park umfasst heute fast die ganze Insel. Dort gibt es unter anderem eine Herde der beinahe ausge­s­torbenen Wisente zu sehen.

Köslin

Hoch­schul­stadt hinter der Ostsee

Die Hoch­schul­stadt (heute Koszalin) mit 110.000 Einwoh­nern ist das Zentrum der mittleren Ostsee und liegt 150 Kilometer östlich von Stettin. Obwohl schon in vorchrist­li­cher Zeit besiedelt, gibt es nur wenige histo­ri­sche Häuser in der Stadt. Was nicht während des großen Stadt­brandes von 1718 verbrannte, wur­de im 2. Welt­krieg zerstört.

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Kołobrzeg

Ostseebad mit wech­sel­voller Geschichte

Das ehema­lige Kolberg liegt an der Ostseeküste in Westpommern und ist heute vor allem als Sol- und Kurbad bekannt. 2000 wur­de von der Stadt Kolberg ein deut­sches Lapida­rium mit den noch auffindbaren deut­schen Grab­steinen zum Gedenken an die frühere deut­sche Bevöl­ke­rung errichtet. Wenig später wur­de ein jüdi­sches Lapida­rium einge­richtet. Seit 2000 gedenken polni­sche und deut­sche Kriegsve­te­ranen am Jahrestag der „Been­digung der Kämpfe um Kolberg“ am 18. März 1945 gemeinsam ihrer Opfer. Im März 2005 wur­de auf Initia­tive der polni­schen Vete­ranen ein drei­spra­chiges Buch der in Kolberg gefal­lenen sowje­ti­schen, polni­schen und deut­schen Soldaten herausgegeben.

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O

Zu Gast in einer Villa auf Wollin

Die im Stil der Neorenaissance erbaute Villa diente schon immer als Gästehaus. Sie stammt aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts und verbindet heute den Charme längst vergangener Zeiten mit vielen Annehmlichkeiten. mehr ...

Handgefertigte italienische Möbel, Kronleuchter aus Murano-Glas und Porzellan von Rosenthal gehören zu den besonderen Feinheiten der Ausstattung. Vom Speisezimmer gelangt man auf eine sonnige Terrasse. Hier werden ein Frühstück mit lokalen Spezialitäten und auch ein kleiner Imbiss zum ausgesuchten Hauswein serviert. Die Villa liegt nur ca. 50 Meter vom Strand entfernt. Bis zur Mole, die mit ihren 395 Metern zu den längsten in Europa gehört, läuft man zehn Minuten. Von dort eröffnet sich ein weiter Blick auf die Pommersche Bucht. Am Abend kann man die Lichter des Leuchtturms in Swinemünde sehen. 

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Usedom

Die zweitgrößte deut­sche Ostse­e­insel nach Rügen liegt in der Pommer­schen Bucht. Durch den Peene­strom und das Stet­tiner Haff wird sie vom Fest­land getrennt, durch die Swine von der polni­schen Nach­bar­insel Wollin. Die die gute Luft und die feinen Sand­strände, die über viele Kilometer die Insel säumen, haben schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele Urlauber angezogen, was der Insel auch den Spitz­namen „Bade­wanne Berlins“ einge­bracht. Aus dieser Zeit stammen die großen Seebäder, Ahlbeck und Heringsdorf, mit ihren hübschen Villen, Landungs­brü­cken und Feri­en­häusern.

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Wapnica

Wandern und Baden am Türkissee

Das Dorf war einst Heimat von Fischern und Kleinbauern, dann von Gruben- und Fabrik­arbeitern, die in der örtli­chen Kreide- und Kalk­indu­s­trie arbei­teten. Heute hat Wapnica (deutsch: Kalkofen) etwa 350 Einwohner und lebt vom Fremdenver­kehr. In der Dorfaue steht eine auf das Alter von etwa 450 Jahren geschätzte Eiche, die „Dab Pras­tary” (die Uralte), mit einem Umfang von 6,5 Metern und einer Höhe von 21 Metern. Am Südo­st­rand von Wapnica ist der von Buchen­wald umge­bene Türkissee ein beliebtes Ausflugs­ziel. Der See entstand durch das Voll­laufen einer aufge­gebenen Krei­degrube und ist Teil des Natio­nalparks Wolin. Die türkis­grüne Färbung entsteht durch die Kombi­na­tion von klarem Wasser und dem weißen, kalkhal­tigen Grubenboden. Rund um den See führt ein Wanderweg zu schönen Aussichts­punkten, etwa zum Pias­kowa Góra (Sandberg) am Südufer des Sees.

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Swine­münde

Ostseebad mit glamou­röser Geschichte

Bekannt wur­de das ehemals drittgrößte deut­sche Seebad vor allem durch die regelmäßigen Besuche von Kaiser Wilhelm II, weshalb Świnoujście mitunter auch als das „Kaiserbad“ bezeichnet wird. Von der Stadt zum Strand führt die längste Strand­pro­me­nade Europas. Der zwölf Kilometer lange feine Sand­strand zwischen Świnoujście und Bansin setzt sich bis ins 42 Kilometer entfernte Peene­münde fort. Sehens­wert sind die Prome­nade mit Geschäften, Freizei­t­ange­boten, Restau­rants und Bars, der Kurpark zwischen Kurviertel und Altstadt sowie die Mühl­enbake von 1871, ein Leucht­turm, dessen Leuchtfeuer mit Windmühlrädern erzeugt wur­de.

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Von Międzyzdroje nach Hause

Zusatzleistungen

Um einen Teil der CO2-Emissionen, die Ihre Reise verursacht, zu kompensieren, erheben wir eine freiwillige Klimaspende, die wir zu 100 Prozent entweder an die Klima-Kollekte GmbH in Berlin oder Wildlands Südafrika abführen. 

Mit Ihrer Spende werden CO2-einsparende Projekte gefördert, wie zum Beispiel Solarkocher für Lesotho. Näheres unter www.klima-kollekte.de und www.wildlands.co.za

Sollten Sie an der Umfulana Klima-Aktion nicht teilnehmen wollen, vermerken Sie das bitte auf Ihrem Buchungsformular. 

Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt):ab 2.860,00 EUR*Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
Mai–Okt.

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Leslie Jalowiecki
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*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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