Beja

Pelourinho: Schandpfahl von Beja

Pelourinho: Schandpfahl von Beja

Charmante Provinzstadt im Schatten der Burg

Die Geschichte der charmanten Provinzstadt reicht bis zu den Römern zurück, als Julius Caesar die Stadt Beja zur regionalen Hauptstadt ernannte. Die Ruinen aus dieser Zeit sind ein Beleg für den Reichtum und die Bedeutung der Stadt. Als die Mauren im 8. Jahrhundert einmarschierten, legten sie Kopfsteinpflasterstraßen an. Manche ihrer anmutigen Bauten sind bis heute erhalten. Die Burg von Beja erinnert lebhaft an die Wiedereroberung der Stadt durch die portugiesischen Könige, der Schandpfahl mit Kreuz in der Fußgängerzone an die dunklen Zeiten danach.



Sehenswürdigkeiten Beja


Alqueva-See

Künstlicher See mit Freizeitmöglichkeiten

Der 250 km² große Stausee liegt am Rio Guadiana und bildet die Grenze zwischen Spanien und Portugal. Mit einem Volumen von 4 Milliarden Kubikmetern ist er 20 mal so groß wie die Edertalsperre und gehört zu den größten künstlichen Seen Europas. Langezeit war das 2002 fertiggestellte Mammutprojekt umstritten, zumal ganze Dörfer und bedeutende archäologische Fundstätten im See verschwanden. Mit einer Uferlänge von über 1.200 km entwickelt sich der See immer mehr zu einem Freizeitmagneten, wo gebadet und gesegelt werden kann.


Castro Verde

Geschichtsträchtiger Ort zwischen Korkeichenwäldern

Der kleine Ort liegt im einsamen Baixo Altenjo umgeben von Korkeichenwäldern und ganz in der Nähe von Ourique, wo die entscheidende Schlacht zwischen den Mauren und dem Heer des König Alfonso stattgefunden haben soll. Zum Andenken an den historischen Sieg wurde die Königliche Basilika von Castro Verde gebaut. Die bemalten Kacheln (Azulejos), mit denen das Innere der Kirche ausgestaltet ist, zeigen noch heute Szenen der Schlacht.

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