Naturpark Guadiana-Tal

Am Guadiana: Maurische Festung von Mertola

Am Guadiana: Maurische Festung von Mertola

Seltene Tiere und uralte Dörfer

Der Naturpark schützt das Tal des Guadiana-Flusses. an dessen Ufern jahrhundertealte Mühlen und denkmalgeschützte Dörfer vorgaukeln, man wäre in ein anderes Jahrhundert gereist. An anderen Stellen zwängt sich der Guadiana durch enge Schluchten, die mit undruchdringlicher Macchia bewachsen sind. In dem 70.000 Hektar großen Park leben die Iberische Geburtshelferkröte, die andernorts fast ausgestorben ist, aber auch seltene Schlangen, dazu Luchse, Störche, Rötelfalken und Habichtsadler. An mehreren Stellen werden prähistorische Stätten ausgegraben, darunter einige aus der Steinzeit. 

Umfulana Route:
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Sehenswürdigkeiten Naturpark Guadiana-Tal


Mértola

Mittelalterliches Städtchen auf einem Felsen

Das befestigte Städtchen liegt hoch auf einem Felsen über dem Rio Guadiana. Phönizier, Kelten, Römer Westgoten: sie alle haben ihre Spuren hinterlassen. Geprägt wurde das Stadtbild aber von den muslimischen Mauren, die die Region vom 8.  bis zum 13. Jahrhundert beherrscht. Die maurische Burg erinnert daran, dass hier die Grenze zwischen dem christlichen Abendland und dem Herrschaftsbereich des Islam verlief. Unterhalb säumen weißgetünchte Häusern die schmalen Gassen, die auf die Igreja Matritz zulaufen, der Stadtkirche von Mértola. Dass sie ursprünglich eine Moschee war, erkennt man an Elementen wie maurischen Hufeisenbögen.


Pulo do Lobo

Wasserfall in unvergleichlich schöner Landschaft

In der unvergleichlich schönen Landschaft am Nordrand des Parque Natural do Vale do Guadiana stürzt der Guadiana-Fluss über einen felsigen Abhang. Es es ist der größte Höhenunterschied, den der 850 Kilometer lange Fluss auf seinem Weg aus dem Inneren Spaniens zum Atlantik überwindet. Der Wasserfall trägt den Namen Pulo do Lobo, zu Deutsch “Wolfssprung”, weil die Uferfelsen beiderseits so eng beieinanderstehen, dass ein Wolf darüber springen könnte. Man sollte es aber nicht selbst versuchen. Stattdessen führt ein Weg am Ufer oberhalb der Fälle entlang. Auf dem Rückweg kann man an den Anta das Pias vorbeigehen, einer prähistorischen Grabkammer, deren Alter auf etwa 6000 Jahre geschätzt wird. (Hin und zurück: 3,5 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 120 Meter)

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