Obidos

Portugals Rothenburg: Obidos

Portugals Rothenburg: Obidos

Portugals Rothenburg

„Portugals Rothenburg“ ist von einer 13 Meter hohen und über 1,5 Kilometer langen Stadtmauer umgeben, die seit dem 16. Jahrhundert unverändert geblieben und ringsum begehbar ist. In der Altstadt im Schatten der Burg findet man blumengeschmückte Patrizierhäuser, enge Gassen und stimmungsvolle Plätze. Galerien und Kunstgewerbeläden stellen die Werke der vielen einheimischen Künstler aus. Wie die meisten Orte Spaniens, wurde Obidos 711 von den Mauren erobert und erst gut 400 Jahre danach für die portugiesische Krone zurückgewonnen.Aus dieser Zeit stammt die die Kirche Santa Maria, der gegenüber der alte Schandpfahl steht.



Sehenswürdigkeiten Obidos


Alcobaca

Das mächtigste und reichste Kloster Portugals

Von der Zisterzienserabtei bei Alcobaca aus wurde im 12. Jahrhundert das Land gerodet, auf dem bis heute die Landwirtschaft floriert. Im 16. Jahrhundert war sie die mächtigste, reichste und prächtigste aller Klosteranlagen in Portugal geworden. 500 Quadratkilometer umfasste das Klosterland. Etwas oberhalb liegt die gewaltige Burg der ehemals mächtigen Christusritter, die die Mauren bekämpft und erste Expeditionen nach Westafrika durchgeführt haben.


Berlenga

Felseninsel im Atlantik

Zehn Kilometer vor der Küste von Peniche und 20 Minuten von Obidos liegt die Felseninsel Berlenga, die als ganze unter Naturschutz steht. Zwei Spazierwege führen zu Gipfelpunkten mit grandioser Aussicht und einem alten Fort am Ufer. Zwischen 9:00 und 11:00 Uhr fahren stündlich Boote von Peniche aus zur Insel. Die Rückfahrt ist zwischen 16:00 und 18:00 Uhr. Im Preis ist meist noch eine Fahrt im Glasbodenboot zu ein paar Grotten und Felsklippen enthalten.


Gränna-Berg

Swedish Candy, Holzhäuser und schöne Aussicht

Die idyllische Kleinstadt mit Holzhäusern und Kopfsteinpflastergassen lebt von den Urlaubern, die wegen der schwedenweit bekannten rot-weißen Zuckerstangen und der netten Atmosphäre kommen. Wer von der Kirche über eine Treppe zur Ruine auf dem Gränna-Berg emporsteigt, wird mit einer beeindruckenden Aussicht auf den Vättern, Schwedens zweitgrößten See, auf die geschichtsträchtige Insel Visingsö und auf die steilen Hänge des Biosphärenreservats Östra Vätterbranterna belohnt. Wer länger unterwegs sein will, kann vom Gränna-Berg aus zum Tegnér-Turm, dem nächsten Aussichtspunkt, weiterwandern. Er liegt 351 Meter hoch. Bei gutem Wetter kann man vom Turm alle vier Provinzen sehen, die an den Vättern grenzen: Närke, Småland, Västergötland und Östergötland. Auf den Turm führen 144 Stufen. Der Turm ist aber nur etwas für Schwindelfreie.


Jönköping

Streichholz-Stadt am Vättern-See

Die malerische Stadt im Nordwesten der historischen Provinz Smaland liegt klimatisch und landschaftlich begünstigt am Südende des Vättern. Jönköping ist ein alter Handelsplatz, der 1284 die Stadtrechte erhielt. Mehrmals fanden schwedische Reichstage statt, bevor die Stadt 1612 von den Schweden angezündet wurde, um den anrückenden Dänen kein Quartier zu geben. Heute ist Jönköping auch für seine Streichholzindustrie bekannt, die Schwedenhölzer, auch säkerhetständstickor genannt, weswegen es am Stadtpark auch ein Streichholzmuseum gibt. Die große Streichholzfabrik ist inzwischen umgebaut. In dem großartigen Backstein-Ensemble finden sich viele Restaurants und Boutiquen.


Lagune von Óbidos

Baden und Strandspaziergänge

Die Lagune an der Westküste Portugals ist an ihrer breitesten Stelle ist sie 1,8 Kilometer breit und reichte im Mittelalter bis Obidos. Heute erstreckt sie sich von Foz do Arelho nur noch etwa 5 Kilometer landeinwärts. Viele Portugiesen verbringen hier ihren Strandurlaub. Auf Wanderungen am Strand und im Hinterland kann Wasser- und Zugvögel sehen, unter anderem Flamingos.


Motala

Historischer Handelsplatz am Vänern

Die Stadt in der historischen Provinz Östergötland liegt am Ostufer des Vättern am Abfluss des Flusses Motala. Bei archäologischen Ausgrabungen im Jahr 2000 gelang ein Überraschungsfund: zuerst eine Pfeilspitze aus Feuerstein, dann der „Phallus von Motala“ und nicht zuletzt die auf Pfähle gespießten Schädel. Das Alter der Fundstücke wird auf 8.000 Jahre geschätzt. Mit dem Bau des Göta-Kanals im 19. Jahrhundert entwickelte sich Motala zu einem bedeutsamen Handelsplatz. Später kam ein Langwellensender hinzu, der heute noch erhalten ist und als technisches Museum dient.


Nationalpark Tiveden

Wölfe und Luchse im „Urwald der Thor“

Schon der Name belegt, wie sehr die wilde Natur zwischen den Seen Vänern und Vättern die Phantasie der Menschen angeregt hat. Tiveden setzt sich zusammen aus dem Namen des Gottes Thor (Ti) und dem Wort für Wald (ved).  Der „Thorwald“ ist felsig und teils noch mit Urwald bewachsen. Einer der bekanntesten Felsformationen ist die Trollkyrka, die „Trollkirche“. Etwa ein Zehntel der Gesamtfläche von knapp 1400 Hektar sind Gewässer. HIrsche und Elche bevölkern den Nationalpark, daneben Marder und Füchse. Manchmal sieht man auch Wölfe oder Luchse. In letzter Zeit haben sich auch viele Vögel angesiedelt, wie Käuze, Auerhähne und Spechte.




Reisebeispiele Obidos

Nach Oben