Évora

Stadt der Epochen: Evora mit Diana-Tempel und Dom

Stadt der Epochen: Evora mit Diana-Tempel und Dom

Perle des Alentejo

Die „Perle des Alentejo“ ist ein Reiseziel ersten Ranges, weil alle geschichtlichen Phasen der ehrwürdigen Stadt noch sichtbar sind. Aus römischer Zeit, als Évora bereits eine der wichtigsten Handelstädte Iberiens war, steht noch der monumentale Tempel der Diana und die Burg. Viele Altstadtgassen haben in der maurischen Zeit zwischen 715 und 1165 ihre Gestalt erhalten. Die wehrhafte Kathedrale aus der Frühgotik verkörpert den Sieg der katholischen Reconquista. Von der Inquisition ist eine Richtstätte auf dem Praca do Giraldo erhalten geblieben. Der Brunnen auf dem Largo das Portas aus dem 16. Jahrhundert zeugt mit seiner Weltkugel von den faszinierend neuen Erkenntnissen der Renaissance. 



Sehenswürdigkeiten Évora


Cromeleque dos Almendres

6000 Jahre alte Hinkelsteine

Der Steinkreis entstammt der Megalithkultur am Übergang von der Steinzeit zur Kupferzeit. Sein Alter wird auf 4.000 bis 6.000 Jahre geschätzt. Einige der Steine tragen Augenmotive, Kreise oder Zickzacklinien, sowie Sonnen- und Monddarstellungen als Verzierungen. 2,5 Kilometer vor dem eigentlichen Steinkreis befindet sich ein einzelner Hinkelstein, der über einen Wanderweg vom Parkplatz aus erreichbar ist. Im Gegensatz zu Stonehenge kann man sich im Cromeleque dos Almendres überall frei bewegen und die Steine sogar anfassen.


Montemor-o-Novo

Im Schatten einer Römerfestung

Die Stadt 30 Kilometer vor Evora liegt im Schatten einer Burg, die auf eine Römerfestung zurückgeht. Im archäologischen Museum sind Höhlenzeichnungen aus der nahe gelegenen Gruta de Escoural ausgestellt, die über 12.000 Jahre alt sind. Die Höhle selbst liegt zwölf Kilometer weiter südöstlich und kann von 13:00 – 17:00 Uhr besichtigt werden.

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Reisebeispiele Évora

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