Serra da Estrela

Klare Bäche, verwunschene Wälder: Serra da Estrela

Klare Bäche, verwunschene Wälder: Serra da Estrela

Portugals höchstes Gebirge

Portugals höchstes Gebirge erreicht eine Höhe von fast 2.000 Metern und erstreckt sich über eine Länge von hundert Kilometern in Nord-Süd-Ausrichtung. Das „Sternengebirge“ gehört mit seinen tiefen Schlucht, abenteuerlichen Felsformationen, klaren Bächen und Seen zu den größten Naturwundern des Landes. Durch die im Winter verschneite Bergwelt führt inzwischen ein gutes Netz an Wanderwegen, die von der Naturparkverwaltung angelegt sind. Wem Wandern zu anstrengend ist, kann auf einer Rundfahrt abgelegene Gebirgsdörfer und wilde Landschaften mit herrlichen Aussichtspunkten kennenlernen. Informationszentren gibt es in Covilha, Manteigas und Gouveia.



Sehenswürdigkeiten Serra da Estrela


Maciço Central

Unberührte Täler und einsame Seen auf dem Planalto Superior

Diese Tour ist besonders schwierig und anstrengend. Dafür bietet sie viele Überraschungen. Sie  startet am Torre, dem höchsten Berg des portugiesischen Festlands und führt auf einem steilen Pfad in die liebliche Covão d’Ametade. Über das einsame Vale de Candeeira steigt man im Anschluss zum Bergsee Lagoa de Peixão hoch. Vor dem Gipfel des Cume geht es zurück Richtung Torre. (hin und zurück: 14,7 Kilometer, 6:30 Stunden, auf und ab: 730 Meter)

zur Route:
out.ac/Stdxp


Poios Brancos

Zwischen fantasievollen Granitverwitterungen

Die Hochebene der Serra da Estrela wird von zahllosen verwitterten Granitfelsen geprägt. Diese Rundwanderung führt zu den eindrucksvollsten unter ihnen. Ein besonderer Blickfang sind die vielen, hoch aufgetürmten Steinmännchen, die hier alle Rekorde brechen. (Hin und zurück: 8 Kilometer, Zeit: 2:30 Stunden, auf und ab: 260 Meter)

zur Route:
out.ac/Stdxv


Piódão

Historisches Dorf am Fuß der Serra do Açor

Das Dorf am Fuß der Serra do Açor, einem Scheidegebirge zwischen Portugal und Spanien, gehört zu den zwölf historischen Dörfern Portugals, den sogenannten Aldeias Históricas. Heute ist der denkmalgeschützte 200-Einwohner-Ort vor allem bekannt für seine malerischen Schieferhäuser, in denen oft Künstler und Galerien Kunstgewerbe anbieten. Die unzugängliche Abgeschiedenheit des Ortes zog im Mittelalter Räuber und Aufständische an, erst mit dem Bau der königlichen Straße von Covilhã nach Coimbra endete die Isolation. Am unterhalb des Dorfes verlaufenden Fluss ist eines von neun Flussbädern der Gemeinde eingerichtet, dazu liegen sechs natürliche Schwimmbecken in der Gemeinde.




Reisebeispiele Serra da Estrela

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