Marvao: Grenzfestung, wo die Zeit stehen geblieben ist
Reiseservice mehr ...

Marvao

Mittelalterlicher Ort in der Serra Mamede: Marvao

Mittelalterlicher Ort in der Serra Mamede: Marvao

Grenzfestung, wo die Zeit stehen geblieben ist

Der kleine Ort wenige Kilometer nördlich von Portalegre versetzt seine Besucher in eine andere Zeit. Marvao ist eine der portugiesischen Festungen entlang der spanischen Grenze, die seit über 800 Jahren unverändert geblieben ist. Von seiner extremen Berglage hat man einen weiten Blick in die spanische Extremadura und das portugiesische Landesinnere. Innerhalb der Stadtmauern ist ein Gewirr von Gassen, Treppen und Plätzen. Hoch über Marvao thront das Kastel aus dem 13. Jahrhundert mit Bergfried und mehreren Mauerringen. Am besten lässt man das Auto unten in Portagem stehen. Von dort führt ein Fußweg über mittelalterliche Maultierpfade durch schattige Korkeichenwälder bis hoch zur Festung (rotgelbes Wanderzeichen). Eingebettet ist das Ensemble in den Naturpark Serra de Mamede, einem bis 1.000 m hohen, bewaldeten Mittelgebirge.



Portugal Rundreisen Marvao

Noch nicht das Passende gefunden?
Individuelles Angebot anfordern


Sehenswürdigkeiten Marvao

Castelo de Vide

Frontstadt an der Grenze zu Spanien

Die Stadt bei Marvao gilt als die besterhaltene mittelalterliche Festungsstadt Portugals. Über Jahrhunderte diente sie dazu, die portugiesisch-spanische Grenze zu sichern. Heute ist es in der ehemaligen Frontstadt beschaulich und gemütlich, besonders in der Nebensaison. Neben dem Schloss liegt die Juderia, das alte jüdische Viertel mit der ältesten Synagoge Portugals und einem überdachten Marmorspringbrunnen aus dem 16. Jahrhundert. Mehrere gute Restaurants bieten regionale Gerichte an, darunter Ziegenfleisch (Cabrito assado) und Kaninchen (Coelho).

Portalegre

Teppichkunst in der Serra de São Mamede

Auch wenn die Kleinstadt im Naturpark Serra de São Mamede bereits im Mittelalter existierte, geht das heutige Stadtbild auf das Barockzeitalter zurück, als die Textilkunst der Stadt neuen Wohlstand bescherte. Im ehemaligen Jesuitenkloster Rossio ist noch eine Wandteppichfabrik in Betrieb. Im Teppichmuseum gibt es eine Dauerausstellung zur Herstellung der Wollteppiche. In einem Garten der Innenstadt steht noch ein Baum, der 1838 gepflanzt wurde und heute die größte Baumkrone auf der Iberischen Halbinsel haben soll.

Neugierig auf unsere Rundreisen geworden?

Alle Portugal Rundreisen anzeigen