Portugals Vielfalt entdecken: Rundreise durch den Süden
Patrizierhäuser am Markt von Evora

Portugals Vielfalt entdecken

Rundreise durch den Süden

Badestrände, Naturparks und Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben ist: Die Portugal Rundreise führt von Lissabon über Fátima an die Algarve.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Lisboa nach Sintra

Mietwagenannahme

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Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: drive on holi­days
Fahrzeug: Opel Corsa o.ä. (EDMR)
Station: Lisbon Flughafen (Shuttle Service)

Von Lisboa nach Sintra

30 km | 26 Minuten
Die kurze Strecke führt nach Westen auf die Serra de Sintra zu.
A

Sintra

Skuriler Villenvort und Weltkulturerbe

Die Klein­stadt 25 km west­lich von Liss­abon liegt herr­lich auf einem Felsvor­sprung über zwei Schluchten.

Das üppige Berg­land zwischen der Stadt und dem 10 km entfernten Meer ist durch den Parque Natural de Sintra-Cascais geschützt. Acht Jahrhunderte lang war Sintra die Sommer­residenz der portugie­si­schen Könige. Der Palacio National beherbergt heute ein Museum und kann besich­tigt werden (außer mitt­wochs). Das güns­tige Klima und die Schön­heit der Umge­bung zogen im 19. Jahr­hun­dert begü­terte Engländer und andere Euro­päer an, die mitein­ander um die präch­tigste Residenz wett­eiferten. Das Resultat ist ein einma­liges Ensemble von skurilen, teils kitschigen Villen und Schlös­sern, die heute zum Welterbe der UNESCO zählen. Auch die Umge­bung ist reizvoll: Kleine Buchten im Westen mit flachen Sand­stränden bieten ideale Bademög­lichkeiten, sind aber am Woche­n­ende oft sehr voll.

Zu Gast in einer Sommerresidenz bei Sintra

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die 150 Jahre alte Villa diente einer gräf­l­i­chen Familie aus Liss­abon als Sommer­residenz, bevor ein deut­sches Ehepaar das große Anwesen nach dem 2.

Welt­krieg erwarb und eine Pension daraus machte. Heute betreibt die Tochter das char­mante Gäste­haus mit 15 Zimmern. Rund um das ehrwür­dige Gebäude ist ein riesiger Privat­park mit Platanen, Zitro­nenbäumen und einem Swimmingpool. Die Altstadt und die Maurenburg sind über Fußwege zu errei­chen.

Castelo dos Mouros

Kloster in mauri­scher Burg­ruine
Die Burg­ruine im Wald bei Sintra wurde im 8. oder 9. Jahr­hun­dert von den Mauren erbaut. 1147 eroberte der portugie­si­sche König Alfons I. die Burg und ließ eine christ­liche Kapelle errichten. Die Portugiesen nutzten die Anlage kaum noch, so dass die Burg in den folgenden Jahrhunderten verfiel. Während der Romantik, um 1860, fand eine umfas­sende Renovie­rung der übrig­ge­bliebenen Mauern statt. Von der ursprüng­l­i­chen Anlage ist heute nur noch wenig erhalten.

Palácio Nacional de Sintra

Muslimi­sche Palast und könig­liche Sommer­residenz
Der muslimi­sche Palast aus dem 10. Jahr­hun­dert hieß früher Alcázar und ist mit seinen weithin sichtbaren, koni­schen Kamin-Schorn­steinen das Wahrzei­chen Sintras. Er war vom 14. bis zum 20. Jahr­hun­dert könig­liche Sommer­residenz. Der Bau ist ein Konglomerat aus verschiedenen Baustilen. Arabi­sche Einflüsse zeigen sich unter anderem in den holzge­schnitzten Decken und den kunst­vollen Wandver­kleidungen mit Keramikfliesen aus dem 15./16. Jahr­hun­dert, den soge­nannten Azulejos. Seine heutige Form geht vor allem auf das 15. und frühe 16. Jahr­hun­dert unter Manuel I. zurück. Damals wur­de in Portugal die Manu­elinik entwi­ckelt, eine merkwür­dige Verbindung von Gotik und mauri­schen Orna­menten.

Palácio Nacional da Pena

Das „portugie­si­sche Neuschwan­stein“
Das „portugie­si­sche Neuschwan­stein“ ist ein Märc­henschloss aus dem 19. Jahr­hun­dert, das verschiedene histo­ri­sierende Baustile so unbekümmert und zuckrig mitein­ander verbindet, dass er unter Kunst­his­to­rikern nicht gut gelitten ist. Neben­ein­ander finden sich Neore­nais­sance, Neogotik, Neo-Manu­elinik und mauri­sche Bauele­mente. Die Park­anlagen um das Schloss sollten ursprüng­lich einen klas­si­schen Engli­schen Garten darstellen, sind aber ähnlich fanta­sievoll geraten wie der Schlossbau. Besonders beein­dru­cken die vielen Räume mit einer voll­stän­digen Innen­einrich­tung. Es ist alles so, als würden die Menschen des 19. Jahrhunderts noch dort leben. Man gewinnt einen Eindruck von den prunkvollen Lebens­ge­wohn­heiten der Königsfa­milie und der wich­tigsten Personen am Hof.

Von Azoia nach Peninha

Aussichtsreiche Wande­rung im Natur­re­servat Peninha
Die Wande­rung beginnt in dem Dorf Azoia auf der Halb­insel Sintra. Der Fußweg führt zunächst durch dichten Wald auf eine stei­nige Anhöhe. Höchster Punkt ist der roman­ti­sche Weiler Peninha, von wo man einen herr­li­chen Blick auf die Halb­insel bis zum Atlantik hat. Von dort geht es abseits von Fahr­straßen zurück nach Azoia (hin und zurück: 8,1 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 270 Meter).

Von Sintra nach Óbidos

98 km | 2:30 h

Nach knapp 30 km kommt man vorbei an Mafra mit seinem gigan­ti­schen Kloster­pa­last. Der 1711 begon­nene Prachtbau mit einer Gesamt­fläche von über 40.000 m² zeugt von der baro­cken Verschwendungs­lust abso­lu­tis­ti­scher Herr­scher.

Die schier unbe­grenzten finan­zi­ellen Mittel stammen aus dem Besitz einer brasilia­ni­schen Goldmine. Besich­tigt werden kann die Basilika des Klos­ters.

Mafra

Monu­men­tale barocke Verschwendungs­lust
Die Klein­stadt ist bekannt für ihren gigan­ti­schen Kloster­pa­last. Der 1711 begon­nene Palácio Nacional de Mafra hat eine Gesamt­fläche von über 40.000 Quad­r­at­me­tern und über 1.200 Räume. Der Monu­men­talbau zeugt von der baro­cken Verschwendungs­lust abso­lu­tis­ti­scher Herr­scher in Portugal. Die schier unbe­grenzten finan­zi­ellen Mittel stammen aus dem Besitz einer brasilia­ni­schen Goldmine. Besich­tigt werden kann die Basilika der Anlage.
B

Obidos

Portugals Rothenburg

„Portugals Rothenburg“ ist von einer 13 Meter hohen und über 1,5 Kilometer langen Stadt­mauer umgeben, die seit dem 16.

Jahr­hun­dert unve­r­ändert geblieben und ringsum begehbar ist. In der Altstadt im Schatten der Burg findet man blumen­ge­schmückte Patri­zi­er­häuser, enge Gassen und stim­mungs­volle Plätze. Gale­rien und Kunst­gewerbe­läden stellen die Werke der vielen einheimi­schen Künstler aus. Wie die meisten Orte Spaniens, wur­de Obidos 711 von den Mauren erobert und erst gut 400 Jahre danach für die portugie­si­sche Krone zurückge­wonnen. Aus dieser Zeit stammt die Kirche Santa Maria, der gegenüber der alte Schandpfahl steht.

Zu Gast in einem Altstadthotel

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gebäude aus dem 14. Jahr­hun­dert war ursprüng­lich Teil eines Gutshofs im Schatten der Burg. Seither hat es unzäh­lige Verände­rungen und Umbauten erlebt und war fast völlig verfallen, bevor es zu einem 4-Sterne-Hotel umge­staltet wur­de.

Heute gehört das Haus an der Stadt­mauer wieder zu den schönsten Bauten in Obidos. Das Inte­rieur spiegelt die verschiedenen Epochen des Hauses wider. Die 17 Zimmer sind nach portugie­si­schen Königen benannt und entspre­chend einge­richtet. Ein Swimmingpool im Garten ist vorhanden.

Santarem

Goti­sche Spuren im denkmalge­schützten Orts­kern
Phön­i­zier und Grie­chen waren bereits hier, später Römer, Vandalen und Westgoten, noch später Mauren und Araber. Alle haben ihre Spuren hinter­lassen, aber das Stadt­bild des denkmalge­schützten Orts­kerns ist gotisch. Im Zentrum steht die spätgo­ti­sche Kirche Igreja da Graca, in der die Gebeine von Pedro Alvares Cabral liegen, dem Entde­cker von Brasilien. Vor der Kirche steht seine Statue. Ein male­ri­scher Fleck wenige Schritte entfernt ist die Portas do Sol. Wo früher ein mauri­sches Kastell stand, ist heute ein kleiner Park mit Aussichtster­rasse.

Lagune von Óbidos

Baden und Strandspa­ziergänge
Die Lagune an der Westküste Portugals ist an ihrer brei­testen Stelle ist sie 1,8 Kilometer breit und reichte im Mittel­alter bis Obidos. Heute erstreckt sie sich von Foz do Arelho nur noch etwa 5 Kilometer land­einwärts. Viele Portugiesen verbringen hier ihren Strand­ur­laub. Auf Wande­rungen am Strand und im Hinter­land kann Wasser- und Zugvögel sehen, unter anderem Flamingos.

Berlenga

Felsen­insel im Atlantik
Zehn Kilometer vor der Küste von Peniche und 20 Minuten von Obidos liegt die Felsen­insel Berlenga, die als ganze unter Natur­schutz steht. Zwei Spazier­wege führen zu Gipfel­punkten mit grandioser Aussicht und einem alten Fort am Ufer. Zwischen 9:00 und 11:00 Uhr fahren stünd­lich Boote von Peniche aus zur Insel. Die Rückfahrt ist zwischen 16:00 und 18:00 Uhr. Im Preis ist meist noch eine Fahrt im Glasbo­denboot zu ein paar Grotten und Felsklippen enthalten.

Von Óbidos nach Ourem

87 km | 1:30 h
Auf dem Weg entlang der Küste nach Norden kommt man an Nazaré vorbei. Das beliebte Seebad hat nicht nur schöne Strände, sondern ist auch ein idylli­sches Fischer­städt­chen mit über 2.000 Jahren Geschichte.

Alco­baca

Das mäch­tigste und reichste Kloster Portugals
Von der Zister­zi­en­ser­abtei bei Alco­baca aus wur­de im 12. Jahr­hun­dert das Land gerodet, auf dem bis heute die Land­wirt­schaft floriert. Im 16. Jahr­hun­dert war sie die mäch­tigste, reichste und präch­tigste aller Klos­ter­anlagen in Portugal geworden. 500 Quad­ratki­lometer umfasste das Kloster­land. Etwas ober­halb liegt die gewal­tige Burg der ehemals mäch­tigen Christusritter, die die Mauren bekämpft und erste Expedi­tionen nach West­afrika durch­ge­führt haben.

Kloster von Santa Maria de Vitória

Glanz­stück der portugie­si­schen Gotik
Das Mosteiro de Santa Maria de Vitória bei Batalha ist eine grandiose Klos­ter­anlage aus der Übergangs­zeit von Gotik zur Renais­sance. Es wur­de zum Dank für den Sieg Portugals über das König­reich Kastilien in 150 Jahren Bauzeit errichtet. Heute gehört das Glanz­stück der portugie­si­schen Gotik zum Welterbe der UNESCO.
C

Fátima

Millionen Pilger und Heilungssuchende

Die nach einer mauri­schen Prin­zessin benannte Stadt wur­de zu einem der wich­tigsten Wall­fahrts­orte der römisch-katholi­schen Kirche, nachdem dort am 13.

Mai 1917 die Jungfrau Maria drei Hirten­kindern erschienen sein soll. Heute besu­chen vier Millionen Wall­fahrer jedes Jahr den Ort, darunter viele Kranke in der Hoff­nung auf Wunder­hei­lung. Gegenüber der alten Kathedrale wur­de 2007 die neue Kirche Igreja da Santis­sima Trindade eingeweiht. Sie ist mit annäh­ernd 9.000 Sitz­plätzen die viertgrößte katholi­sche Kirche der Welt und der bislang größte Kirchen­neubau des 21. Jahrhunderts. Zwischen den beiden Kirchen befindet sich zudem der größte Kirchenvor­platz der Welt.

Zu Gast auf einem Landgut bei Ourém

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Abendessen (Erwachsene) pro Person

Über drei Jahrhunderte ist es her, dass der könig­liche Leib­arzt für seine treuen Dienste mit einem Gut in der Nähe von Ourém belohnt wur­de.

Seither hat sich am Aussehen des Gebäudes, das heute ein Hotel beherbergt, nicht viel geändert. Zwar ist im gepflegten Garten um das Haus nun ein Pool, und die Gäste­zimmer sind mit Bädern und Internet ausge­stattet, die länd­liche Atmo­sphäre ist jedoch geblieben. Wandern, Joggen und Moun­tai­nbiking sind möglich.

Convento de Cristo

Kreuzritter­burg bei Tomar
Hoch über Tomar thront die Kreuzritter­burg, die das Stadt­bild beherrscht. Die Tempelritter haben eine Kombi­na­tion von Burg und Kloster erbaut, die nach 1312 an den Christus­orden überging. Dieser Orden erlebte seine Glanzzeit zu Beginn der portugie­si­schen Kolo­ni­alzeit. Entde­ckungs­reisen nach Afrika und Indien wurden vom Orden finan­ziert, der im Gegenzug dafür Besitzungen in Übersee erhielt. Ende des 15. Jahrhunderts war der Orden, der seinen Sitz wieder nach Tomar verlegt hatte, der reichste im Christ­li­chen Abend­land.

Von Ourem nach Evora

260 km | 3:30 h

Die Route führt durch Portugals entlegenen, länd­li­chen Osten. Nörd­lich von Portalegre kann man einen Abste­cher nach Marvao machen.

Das Dorf am Fuß der wild­roman­ti­schen Serra de Mamede hat wie kaum ein anderes sein mittel­alter­li­ches Ortsbild bewahrt. Von der Burg ober­halb des Ortes hat man einen tollen Blick bis weit nach Spanien hinein.

Castelo de Vide

Front­stadt an der Grenze zu Spanien
Die Stadt bei Marvao gilt als die best­er­hal­tene mittel­alter­liche Festungs­stadt Portugals. Über Jahrhunderte diente sie dazu, die portugie­sisch-spani­sche Grenze zu sichern. Heute ist es in der ehema­ligen Front­stadt beschau­lich und gemüt­lich, besonders in der Neben­saison. Neben dem Schloss liegt die Juderia, das alte jüdi­sche Viertel mit der ältesten Synagoge Portugals und einem über­dachten Marmor­springbrunnen aus dem 16. Jahr­hun­dert. Mehrere gute Restau­rants bieten regio­nale Gerichte an, darunter Ziegenfleisch (Cabrito assado) und Kanin­chen (Coelho).

Portalegre

Teppichkunst in der Serra de São Mamede
Auch wenn die Klein­stadt im Natur­park Serra de São Mamede bereits im Mittel­alter exis­tierte, geht das heutige Stadt­bild auf das Barockzei­t­alter zurück, als die Textilkunst der Stadt neuen Wohl­stand bescherte. Im ehema­ligen Jesui­tenkloster Rossio ist noch eine Wand­teppichfa­brik in Betrieb. Im Teppichmuseum gibt es eine Dauer­aus­stel­lung zur Herstel­lung der Wollteppiche. In einem Garten der Innen­stadt steht noch ein Baum, der 1838 gepflanzt wur­de und heute die größte Baumkrone auf der Iberi­schen Halb­insel haben soll.

Marvao

Grenz­fes­tung, wo die Zeit stehen geblieben ist
Der kleine Ort wenige Kilometer nörd­lich von Portalegre versetzt seine Besu­cher in eine andere Zeit. Marvao ist eine der portugie­si­schen Festungen entlang der spani­schen Grenze, die seit über 800 Jahren unve­r­ändert geblieben ist. Von seiner extremen Berg­lage hat man einen weiten Blick in die spani­sche Extre­madura und das portugie­si­sche Landes­in­nere. Inner­halb der Stadt­mauern ist ein Gewirr von Gassen, Treppen und Plätzen. Hoch über Marvao thront das Kastel aus dem 13. Jahr­hun­dert mit Bergfried und mehreren Mauerringen. Am besten lässt man das Auto unten in Portagem stehen. Von dort führt ein Fußweg über mittel­alter­liche Maul­tier­pfade durch schat­tige Kork­ei­chenwälder bis hoch zur Festung (rotgelbes Wanderzei­chen). Einge­bettet ist das Ensemble in den Natur­park Serra de Mamede, einem bis 1.000 m hohen, bewal­deten Mittelgebirge.
D

Alentejo

Unberührte Region jenseits des Tejo

Nur wenige Touristen verirren sich in das Land „jenseits des Tejo“. Zu Unrecht, denn die Region gehört zu den unbe­rühr­testen der Iberi­schen Halb­insel.

Seit Jahrhunderten scheint die Zeit stehenge­blieben zu sein – auch wegen der großen Auswande­rungs­wellen nach Amerika, Deutsch­land oder Liss­abon. Die weiten, sanft gewellten Ebenen, in denen Kork­ei­chen und Olivenbäume wachsen und Schafe weiden, sind kaum noch besiedelt. An den Wasser­läufen dösen Städte mit mittel­alter­li­chen Ortsbil­dern in der Sonne, allen voran Évora und Marvão.

Zu Gast auf einem Landgut bei Evora

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Geraldo der Furch­t­lose soll 1165 – bei der Befreiung Evoras von den Mauren – sein Schwert auf dem Gelände des Guts versteckt haben.

Nach fast 900 Jahren ist die Geschichte auf einem der schönsten Höfe rings um Evora noch präsent. In den gepflegten Außen­a­nlagen, die von viel Land umgeben sind, versteckt sich ein Pool. Die Zimmer und die Gemeinschafts­räume sind liebevoll einge­richtet. Nach Evora fährt man fünf Minuten.

Évora

Perle des Alen­tejo
Die „Perle des Alen­tejo“ ist ein Reise­ziel ersten Ranges, weil alle geschicht­li­chen Phasen der ehrwür­digen Stadt noch sichtbar sind. Aus römi­scher Zeit, als Évora bereits eine der wich­tigsten Handel­städte Iberiens war, steht noch der monu­men­tale Tempel der Diana und die Burg. Viele Altstadt­gassen haben in der mauri­schen Zeit zwischen 715 und 1165 ihre Gestalt erhalten. Die wehr­hafte Kathedrale aus der Frühgotik verkörpert den Sieg der katholi­schen Reconquista. Von der Inqui­si­tion ist eine Richt­stätte auf dem Praca do Giraldo erhalten geblieben. Der Brunnen auf dem Largo das Portas aus dem 16. Jahr­hun­dert zeugt mit seiner Welt­kugel von den faszi­nierend neuen Erkennt­nissen der Renais­sance.

Cromeleque dos Almendres

6000 Jahre alte Hinkel­steine
Der Stein­kreis entstammt der Mega­li­thkultur am Übergang von der Stein­zeit zur Kupferzeit. Sein Alter wird auf 4.000 bis 6.000 Jahre geschätzt. Einige der Steine tragen Augenmo­tive, Kreise oder Zickzack­li­nien, sowie Sonnen- und Mond­dar­stel­lungen als Verzie­rungen. 2,5 Kilometer vor dem eigent­li­chen Stein­kreis befindet sich ein einzelner Hinkel­stein, der über einen Wanderweg vom Park­platz aus erreichbar ist. Im Gegen­satz zu Ston­e­henge kann man sich im Cromeleque dos Almendres überall frei bewegen und die Steine sogar anfassen.

Von Evora nach Portimão

238 km | 3:00 h

Auf der Fahrt durch die histo­ri­schen Provinzen von Evora und Beja kommt man durch einige male­ri­sche Land­städt­chen: u.a.

durch Portel, von dessen Schloss man eine schöne Aussicht hat, und vor allem durch Beja. Die Provinzhaupt­stadt hat ein nettes Zentrum mit Fußgängerzonen, weißen Häuschen und einla­denden Cafés.

Portel

Schöne Aussicht von der Königsburg
Das Land­städt­chen liegt im Schatten einer Burg, die im 13. Jahr­hun­dert nach der Reconquista unter dem portugie­si­schen König Dinis erbaut wur­de. Danach über­nahm das Königshaus der Bragança die Festung und die Herr­schaft über den Ort. Von oben hat man eine schöne Aussicht auf das Umland.

Beja

Char­mante Provinz­stadt im Schatten der Burg
Die Geschichte der char­manten Provinz­stadt reicht bis zu den Römern zurück, als Julius Caesar die Stadt Beja zur regio­nalen Haupt­stadt ernannte. Die Ruinen aus dieser Zeit sind ein Beleg für den Reichtum und die Bedeu­tung der Stadt. Als die Mauren im 8. Jahr­hun­dert einmar­schierten, legten sie Kopf­steinpflas­ter­straßen an. Manche ihrer anmu­tigen Bauten sind bis heute erhalten. Die Burg von Beja erin­nert lebhaft an die Wiede­re­r­obe­rung der Stadt durch die portugie­si­schen Könige, der Schandpfahl mit Kreuz in der Fußgängerzone an die dunklen Zeiten danach.

Castro Verde

Geschicht­s­träch­tiger Ort zwischen Kork­ei­chenwäl­dern
Der kleine Ort liegt im einsamen Baixo Altenjo umgeben von Kork­ei­chenwäl­dern und ganz in der Nähe von Ourique, wo die entschei­dende Schlacht zwischen den Mauren und dem Heer des König Alfonso stattgefunden haben soll. Zum Andenken an den histo­ri­schen Sieg wur­de die König­liche Basilika von Castro Verde gebaut. Die bemalten Kacheln (Azulejos), mit denen das Innere der Kirche ausge­staltet ist, zeigen noch heute Szenen der Schlacht.
E

Algarve

Bilderbuchküste mit 3.000 Sonnenstunden

Kork­ei­chen, Feigen- und Mandelbäume, Mimosen-, Orangen- und Pfir­sich­blüte: Von der Algarve träumen viele kältege­plagte Mittel­eu­ro­päer.

Hinzu kommen über 3.000 Sonnen­stunden im Jahr und Bade­strände, die zu den schönsten Europas zählen. Gegen Norden ist die südlichste Region Portugals durch zwei kaum bewohnte Gebirgs­züge – die Serra – abge­schirmt. Zwischen diesen Bergen und dem Meer liegt eine abwechs­lungs­reiche, fruchtbare Hügel­landschaft, in der teilweise vier Ernten im Jahr einge­bracht werden. Der schmale Küsten­streifen schließt sich im Süden an. Während der west­liche Teil, die Felse­n­algarve, landschaft­lich äußerst reizvoll ist, befinden sich die meisten Bade­strände (und Hotels) im Osten. Im Winter sinken die Tempe­raturen selten unter 10° Grad; im Sommer sorgt eine frische Brise vom Atlantik für ange­nehme Kühlung.

Zu Gast in einer Villa in Portimão

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die ehema­lige Privatvilla in Portimão liegt auf den Klippen am Ende der Praia do Vau und bietet Entspan­nung in einem modernen, exklusiven Ambi­ente.

Aufgrund der expo­nierten Lage bieten sich weite Blicke über die felsige Bucht und den Sand­strand, der direkt unter­halb des Grund­stücks beginnt. Hinter der weißen Fassade befinden sich fünf geräu­mige Zimmer, die mit stil­voller Einrich­tung überzeugen. Eine Lounge mit Bar steht allen Gästen offen und bietet eine entspannte Atmo­sphäre. Ein einla­dender Ort ist sicher­lich auch die große Terrasse rund um den solarbe­heizten Salz­was­ser­pool, die von Palmen umstanden ist. Jedes Zimmer hat hier einen eigenen kleinen Bereich mit Liegen, Sonnen­schirmen und Hand­tüc­hern. Der Strand lädt bei Ebbe – wenn er sich kilome­terweit erstreckt – zu einem Spaziergang ein, auf dem man kleine Buchten entde­cken kann, die sonst durch das Meer abge­schirmt sind.

Lagos

Geschicht­s­träch­tige Hafen­stadt
Die Hafen­stadt gehört zu den schönsten Städten der Algarve. Sie hat gut 3.000 Einwohner. Südlich und west­lich findet man besonders bizarre Felsen und abge­schiedene Buchten. Die Altstadt ist gut erhalten. Neben histo­ri­schen Sehens­wür­digkeiten gibt es Theater, Restau­rants, Cafés und Geschäfte aller Art, unter anderem auch eine deut­sche Bäckerei. Zu jeder Jahres­zeit prägen allerdings die Touristen das Geschehen. Die Auswahl an Bade­stränden ist enorm. Im Osten erstreckt sich ein kilome­ter­langer Sand­strand entlang der Meeresbucht Meia Praia.

Silves

Zinnen­be­wehrte Aussichtsburg aus rotem Sand­stein
Über der Stadt Silves thront eine zinnen­be­wehr­te Burg aus roten Sand­steinen. Auf dem oberen Mauerring kann man entlang spazieren und die großar­tige Aussicht ins Umland genießen. Ein Schacht führt in eine von den Römern ausgebeu­tete Kupfermine. Beein­dru­ckend sind die mauri­schen Zisternen, die von vier bis sieben Meter hohen Bögen umgeben sind und eine Tiefe von 60 Metern errei­chen.

Caldas de Monchique

Heiße Quellen, Ort der Entspan­nung
Etwa sechs Kilometer südlich des male­ri­schen Dorfs Caldas de Monchique sprudeln die einzigen heißen Quellen an der Algarve inmitten einer üppigen Hügel­landschaft. Dem 32 Grad heißen Thermal­wasser haben bereits die Römer heilende Eigenschaften zuge­schrieben. Im 19. Jahr­hun­dert ist ein Kurort mit eleganten Häusern entstanden. An den schat­tigen zentralen Platz grenzt ein Park mit jahrhunder­te­alten Akazien und Kamelien. Das stete Plät­schern des in der Sonne glitzernden Wassers schafft eine Atmo­sphäre der Ruhe und Entspan­nung.

Über den Klippen west­lich von Lagos

Spekta­kuläre Küstenwande­rung zu einer Bade­stelle
Von Lagos führt die spekta­kuläre Küstenwande­rung an schroffen Felsen vorbei. Unter­wegs kann man die reichhal­tige Flora und schöne Aussichten über den Atlantik genießen. Zwischendrin gibt es Einkehrmög­lichkeiten. Die Wande­rung endet am Strand Boca do Rio, wo man die Über­reste einer 2000 Jahre alten Villa zu entde­cken sind. (hin: 14,5 Kilometer, 4:00 Stunden, auf und ab: 200 Meter)

Rund um Barão de São João

Schat­tenwande­rung durch einen ursprüng­l­i­chen Pini­en­wald
Vor 2000 Jahren war die Algarveküste von Pini­enwäl­dern bedeckt, von denen nur noch wenige Reste übrig geblieben sind. Die Wande­rung führt durch eines der letzten zusam­men­hän­genden Waldgebiete bei Barão de São João. Neben Aussichts­punkten auf die Stadt bieten die hohen Pinien eine schat­tige Abwechs­lung an heißen Sommer­tagen. Am Ende empfiehlt sich das Restau­rante O Beiral mit kleinem Gast­raum und leckerem, preis­werten Essen. (Hin und zurück: 12,5 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 220 Meter)

Von Portimão nach Odemira

99 km | 2:30 h

Die kurze Strecke gibt Gelegen­heit zu einer reizvollen Alter­na­tive. Statt auf der Haupt­straße an der Küste entlangzu­fahren, kann man auf schmalen, gewun­denen Berg­straßen die Sierra de Monchique überqueren.

Die anmu­tige Hügel­landschaft steigt bis auf 900 m ü.d.M. auf und enthält eine vielfäl­tige und üppige Pflanzenwelt. 6 km vor Monchique kommt man durch Caldas de Monchique. Rings um die Thermalquellen hat sich Ende des 19. Jahrhunderts ein Kurort gebildet, der seinen Charme bis heute bewahrt hat.

Aljezur

Male­ri­sche Altstadt im Schatten der Burg
Die Klein­stadt (vila) im Westen der Algarve hat eine male­ri­sche Altstadt, die von einer mauri­schen Burg­ruine aus dem 10. Jahr­hun­dert über­ragt wird. Ein Besuch lohnt sich – schon wegen der weiten Aussicht bis hin zur Serra de Monchique. Aljezur besteht aus zwei Orts­teilen. Im älteren Teil schmiegen sich landesty­pi­sche Häuser im Schatten der Burg an den Hang. Die Neustadt Igreja Nova wur­de nach dem Erdbeben von 1755 ange­legt. Die nächsten Strände sind die Praia da Amoreira mit einer wunderbaren Dünen­landschaft, Monte Clerigo und Arrifana.

Parque Natural do Sudoeste Alen­tejano

Fisch­adler und Weiß­störche in einzig­ar­tigem Biotop
Der Natur­park Südwest-Alen­tejo und Vicen­ti­ni­sche Küste erstreckt sich auf einer Länge von über 80 Kilome­tern zwischen Porto Covo im Alen­tejo und Burgau an der Algarve. Er gehört zu den am besten erhal­tenen Küsten­streifen Europas. Der Park umfasst einzig­ar­tige Biotope. Fisch­adler und Weiß­s­torch bauen ihre Nester in die Felsen­küste. Der Fisch­otter hat hier einen seiner letzten natür­li­chen, marinen Lebens­räume. Mehrere Pflanzen gedeihen hier und nirgendwo anders. Mit der Rota Vicen­tina ist ein System von Wander­wegen im Natur­park ange­legt.
F

Costa Dourada

Küste von wilder Schönheit

Costa Dourada, wört­lich: „Goldküste“, nennt man den Küsten­ab­schnitt zwischen Sines im Norden und dem Cabo de Sao Vicente im Süden, der durch einen über 100 Kilometer langen Natur­park geschützt wird.

Dass die Küste trotz ihrer wilden Schön­heit und ihrer goldenen Strände touris­tisch weniger erschlossen ist als die Algarve, liegt an den rauen Winden, die vom Atlantik herwehen. Als traumhaft schön gelten zwei Buchten im Süden: die Praia di Arrifana und die Praia di Carriagem. Von den wenigen Küsten­orten sind drei besonders sehens­wert: das von einer Maurenburg über­ragte Aljezur, der Fischerort Vila Nova de Milfontes und Porto Covo, das von besonders schönen Stränden umgeben ist.

Zu Gast auf einem Bauernhof in Bernposta

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Am Rande des Parque Natural do Sudoeste Alen­tejano liegt der 70 Hektar große Hof. Einge­fasste Wege führen durch die Olivenhaine zu einem Stausee, in den Wald und zu herr­li­chen Aussichts­punkten.

Das moderne, landesty­pi­sche Gebäude ist liebevoll und zum Teil mit Antiqui­täten einge­richtet. Im Garten befinden sich ein großer Pool und ein Tennis­platz. Die Besitzer sind sehr freund­lich, spre­chen ein wenig Deutsch und geben viele Tipps für Ausflüge in die Umge­bung. Gute Restau­rants gibt es im zwei Kilometer entfernten Odemira.

Vila Nova de Milfontes

Hübsche Altstadt und weite Strände
Das „neue Dorf der tausend Quellen“ liegt an der Mündung des Rio Mira in den Atlantik und soll besonders schöne Strände haben. Kein Wunder, dass aus dem ehema­ligen Fischerdorf langsam ein Touris­tenort wird. Dennoch gibt es bisher nur ein paar kleinere Gäst­e­häuser, sodass man – außer im Juli und August – am Strand noch Platz und Ruhe findet. In einer beherr­schenden Posi­tion über dem Hafen thront die Festung São Clemente, die einst vor Piraten schützen sollte.

Auf den Klippen von Odeceixe

Brütende Störche, fantas­ti­sche Aussichts­punkte
Der Weg beginnt im Dorf Odeceixe und führt entlang des gleich­na­migen Flusses zur Mündung in den Atlantik, von wo man einen der schönsten Aussichts­punkte Portugals genießen kann. Ebenso einmalig sind hier die Störche, die entlang der Küste brüten. Angeb­lich ist dies der welt­weit einzige Küstenort, wo man dieses Naturphänomen erleben kann. Im Landes­in­neren geht es abseits von Touristen und Fahr­straßen zurück nach Odeceixe. (Hin und zurück: 13 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 120 Meter).

Von Odemira

Mietwagenabgabe

Von Odemira nach Lisboa

200 km | 2:30 h

Für die Strecke nach Norden nimmt man am besten die Auto­bahn. Sie führt durch das Land­arbeiter­städt­chen Grandola, das in der Nelkenrevo­lu­tion 1974 welt­be­rühmt wur­de.

Als im katholi­schen Rundfunk das verbo­tene Lied „Grandola, vila morena“ (Grandola, du braune Stadt) gespielt wur­de, war dass das verab­re­dete Start­zei­chen für die Revo­lu­tion im ganzen Land gegen die Diktatur der Gene­räle.

Grândola

Geheimes Start­si­gnal für die Nelkenrevo­lu­tion
Der Ort an der male­ri­schen Serra de Grândola gehört zum Alen­tejo, wo im 19. und 20. Jahr­hun­dert viele Land­arbeiter lebten. Typisch für die Region waren die Chorge­sänge, die auch bei der Arbeit gesungen wurden. Im Stile dieser Gesänge dich­tete der Sänger Zeca Afonso sein Lied Grândola, Vila Morena, das in der Nacht zum 25. April 1974 im Rundfunk gesendet wur­de. Es war das geheime Start­si­gnal für die Nelkenrevo­lu­tion, wodurch der Name der Stadt welt­weit bekannt wur­de. Franz Joseph Degen­hard hat es auf Deutsch über­setzt. Von Liss­abon kommend kann man heute ein Denkmal in der Orts­einfahrt sehen, welches den Text des Liedes zeigt.

Costa de Lisboa

Wo die Liss­abonner baden gehen
Südlich von Liss­abon mündet der Tajo in den Atlantik. Dort weitet sich der Fluss zur einem weiten Mündungs­gebiet, über das nur zwei Brücken führen. Die Land­schaft südlich von Liss­abon ist daher trotz ihrer Nähe zur Haupt­stadt relativ abge­schnitten und ruhig – eben wie eine Halb­insel. Die Costa da Lisboa zieht sich um die Halb­insel, deren Rückrat von der Serra da Arrabida gebildet wird. Die reizvolle Land­schaft und die schönen Bade­strände sind vom inter­na­tio­nalen Tourismus noch verschont. Dafür kommen besonders am Woche­n­ende die Liss­abonner.

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Station: Lisbon Flughafen (Shuttle Service)

Liss­abon

16 km | 19 Minuten
G

Lissabon

Portugals heitere Hauptstadt

Die Stadt an der Mündung des Tejo war bereits eine phön­izi­sche Hafen­stadt, als die Römer sie eroberten.

Nach den Wirren der Völkerwande­rung und über hundertjäh­riger Herr­schaft der Westgoten erlebte „Lischbuna“ unter den Mauren eine kulturelle Blüte und wur­de 1260 unter König Alfonso portugie­si­sche Königsresidenz. Mit den großen Entde­ckungen des 15. Jahrhunderts wur­de Liss­abon eine der reichsten Städte Europas. Die Glanzzeit der Stadt wur­de jäh durch ein schreck­li­ches Erdbeben 1755 beendet, bei dem über 90.000 Menschen getötet wurden. Obwohl es großzügig wieder aufge­baut wur­de, erreichte die Haupt­stadt Portugals nie wieder ihre ehema­lige Bedeu­tung und wur­de erst im späten 20. Jahr­hun­dert zu einer modernen Groß­stadt.
Das Stadt­bild ist von großen Höhen­un­ter­schieden mit großar­tigen Aussichts­punkten geprägt, an denen oft Terrassen ange­legt sind. Ältester Bezirk ist die male­ri­sche Alfama östlich der Kathedrale mit engen Treppen­gassen, versteckten Hinter­höfen und idylli­schen Plätzen.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Lissabon

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der kleine Stadt­pa­last aus dem 18. Jahr­hun­dert gehört zu den char­man­testen Unterkünften in einem alten Stadt­teil von Liss­abon.

Alle 17 Zimmer des Hotels sind hell und einla­dend in individu­ellen Designs gestaltet und geschmackvoll deko­riert. Neben einer Dachter­rasse mit herr­li­chem Blick auf das Meer stehen den Gästen ein Privatgarten – in dem bei schönem Wetter auch das Früh­stück serviert wird – und eine gemüt­liche Bibliothek zur Verfügung. Der berühmte portugie­si­sche Schrift­steller Eça de Queirós soll in dem Haus gelebt und ihm im Roman „Os Maias“ ein Denkmal gesetzt haben. Mehrere Museen, darunter das Museum für Alte Kunst liegen in der näheren Umge­bung; das Zentrum erreicht man mit dem Bus 714, dessen Halte­stelle ca. drei Minuten vom Hotel entfernt ist und der zwölf Minuten bis zur Praça do Comércio benö­tigt.

Führung (OPTIONAL)

Lissabon a la Carte (3-4 Stunden, deutsch)

Bei der individu­ellen Führung durch die Altstadt von Liss­abon bestimmen Sie den Rhythmus und den Ablauf selbst. Start ist immer in der Baixa Pombalina, dem Teil der Stadt, der nach dem großen Erdbeben 1755 wieder­aufge­baut wur­de. Danach geht es ins älteste Stadt­viertel, die Alfama, das als einziges das Erdbeben über­stand. Auf einem Hügel erreicht man einen „Miradouro“, wie man die Aussichts­punkte über Altstadt und Fluss nennt.

Danach gibt es zwei Möglichkeiten, die vor Ort mit dem Führer abge­spro­chen werden können:

1. Die Besich­tigung der Mouraria, des ehema­ligen Mauren­vier­tels. 
2. Fahrt nach Belém: Mit der Straßen­bahn (ca. 5 – 7 Euro pro Person) geht es in das Stadt­viertel, wo die großen Entde­ckungs­reisen des 15. und 16. Jahrhunderts begannen. Man besich­tigt das Mosteiro dos Jerónimos (montags geschlossen), ein Meister­werk der Manu­elinik, einer portugie­si­schen Vari­ante der Spätgotik. 
Die Tour endet je nach Wunsch am Torre de Belém oder am Denkmal der Seefahrer.

Elevador de Santa Justa

Mit dem Aufzug von Viertel zu Viertel
Der Perso­nen­aufzug verbindet den Stadt­teil Baixa mit dem höhergelegenen Stadt­teil Chiado. Errichtet wur­de die markante Stahlkon­struk­tion 1902. Der ursprüng­l­iche Antrieb war eine Dampf­ma­schine, diese wur­de jedoch 1907 durch Elektromo­toren ersetzt. Die impo­sante Konstruk­tion ist 45 Meter hoch und hat zwei Kabinen mit Edel­holzver­täfe­lung und Messing­be­schlägen, die je 24 Personen fassen. Ein Stock­werk über dem oberen Ausgang sind die zwei origi­nalen Lift­ma­schinen im Betrieb zu sehen. Nochmals ein Stock­werk darüber ist ein Café mit spekta­kulärer Aussicht über Baixa, Chiado und Castelo de São Jorge.

Lisboa Story Centre

Eine Führung in die Vergan­gen­heit
Eine Reise in die Vergan­gen­heit von Liss­abon erlebt man im Lisboa Story Center. Jede Epoche vom Beginn bis in die Gegenwart wird von Audio- und Vide­obei­trägen begleitet – auch in deut­scher Sprache und für Kinder. Kern­stück der inter­ak­tiven Ausstel­lung ist das Erdbeben von 1755, das man sogar nach­er­leben kann. Die Ausstel­lung informiert über das Aussehen der Stadt vorher und den Wieder­aufbau. Der Rundgang dauert eine Stunde.

Rossio

Lebhafter Platz im Zentrum von Liss­abon
Der Praça de Dom Pedro IV, wie der Platz offi­ziell heißt, ist das Zentrum von Liss­abon und ein beliebter Treff­punkt, zumal hier zwei Metroli­nien zusam­menlaufen und die Züge nach Sintra abfahren. In der Mitte steht eine 23 Meter hohe Marmor­säule mit einer Bronze­statue von König Pedro IV. Zu seinen Füßen sitzen vier weib­liche Figuren, die Gerech­tigkeit, Klugheit, Stärke und Mäßigung verkörpern – alles Eigenschaft, die man dem König zuschrieb. Rings um den Platz sind viele schöne Straßen­cafés, wo man sitzen und dem Treiben zuschauen kann.
16 Tage
ab 1.479,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

Unsere Empfehlung: Die günstigen Fluggesellschaften bieten ab vielen deutschen Flughäfen Flüge im Internet zum Selberbuchen! Im Reisepreis ist kein Flug enthalten.

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–November

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Petra Rappenhöner

Tel.: +49 (0)2268 92298-17

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