Nordportugal intensiv: archaische Landschaft an der spanischen Grenze
Schicke Landhäuser, grüne Wildnis: Nord-Portugal intensiv

Nordportugal intensiv

archaische Landschaft an der spanischen Grenze

Nördlich des Douro beginnt Portugals Grenzgebiet zu Spanien, eine Region fernab der großen Städte, aber auch der Handelsstraßen. Besonders in den Bergen hat sich eine archaisch anmutende Lebensweise erhalten. Wer südeuropäische Wildnis, gute Weine und menschliche Siedlungen wie aus einer anderen Zeit entdecken möchte, ist hier richtig.

Die Reise plant bewusst nur wenige Stationen ein, an denen man lange verweilt. So gibt es viel Zeit, um Verborgenes zu entdecken. Die Unterkünfte samt den Gastgebern sind sorgsam ausgesucht: Herrenhäuser, die seit langem mit ihrer Umgebung verwachsen sind.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Porto

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: drive on holi­days
Fahrzeug: Opel Corsa o.ä. (EDMR)
Station: Porto Flughafen (Shuttle Service)

Porto

15 km | 24 Minuten
A

Porto

Portwein-Stadt mit großer Geschichte

Die helle­nis­ti­sche Sied­lung mit dem grie­chisch-latei­ni­schen Namen Porto Calle (schöner Hafen) war namensgebend nicht nur für die heutige Stadt, sondern das ganze Land.

So haben viele Portuenser bis heute das Gefühl, die wahren Haupt­städter zu sein, und pflegen eine liebevolle Rivalität zu Liss­abon. Der histo­ri­sche Stadt­kern zeugt von ihrer Bedeu­tung durch die Jahrhunderte: eng gedrängt stehen die Häuser: hinter-, neben- und über­ein­ander sind sie auf Terrassen ange­ordnet, die den besonderen Reiz der Stadt ausma­chen. Namensgebend war Porto auch den welt­be­rühmten Port­wein, der in der Umge­bung ange­baut wird. Die portugie­si­sche Antwort auf den spani­schen Sherry kann man vor allem in der Südstadt (Vila Nova de Gaia) probieren, wo es viele Kelle­reien und Weinhand­lungen gibt.

Zu Gast in einem Stadtvilla in Porto

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa liegt im Stadt­teil Miragaia mit weiter Aussicht auf den Douro und die Stadt, nahe des Museu Nacional de Soares dos Reis und des Parks Jardins do Palácio de Cristal.

Sofia, die Gastgeberin, hat das alte Stadt­haus mit sehr viel Liebe selbst renoviert und kümmert sich aufmerksam um ihre Gäste. Jedes der acht Zimmer ist individuell und geschmackvoll in einem wohn­li­chen Stil einge­richtet und mit modernem Komfort ausge­stattet. Teilweise haben sie einen Sitzbereich und/oder einen Balkon mit Blick auf den Fluss. Morgens wird im Früh­s­tücksraum ein konti­nen­tales Buffet mit Back­waren, Obst, Müsli, Marme­lade, Käse usw. ange­richtet. Im Garten und auf der Terrasse kann man nach einem erleb­nis­rei­chen Tag relaxen und die gewon­nenen Eindrücke sacken lassen. Das Zentrum von Porto ist fußläufig erreichbar.

Führung (OPTIONAL)

Porto a la Carte (3-4 Stunden, deutsch)

Bei der privaten Führung durch Porto bestimmen Sie selbst den Rhythmus und Ablauf der Tour. Zur Auswahl stehen mehrere Haupt­ziele, die teilweise auch mitein­ander kombi­nierbar sind: der Torre dos Clérigos (Glock­en­turm und Wahrzei­chen der Stadt), die be­kannte Fußgängerzone Rua Santa Cata­rina, die Altstadt mit der Kathedrale, der Aussichts­punkt Serra do Pilar, das mittel­alter­liche Viertel Ribeira, der Bahnhof Porto São Bento oder die Ponte Dom Luís I, die Porto mit Vila Nova de Gaia verbindet.

Als krönender Abschluss darf natür­lich auch ein Glas Port­wein nicht fehlen.

Portugals Norden

Einsames Land hinter einer grünen Küste
Nörd­lich von Porto ist Portugal nur sehr dünn besiedelt. Das liegt daran, dass über die Grenze nach Nordspa­nien jahrhunder­te­lang kein Austausch möglich war. Jenseits des Rio Lima war die Welt zu Ende. Landschaft­lich ist die Region besonders reizvoll. Nörd­lich von Porto beginnt die Costa Verde, die auch im Sommer grün und frisch wirkt. Da das Wasser kälter ist als im Süden, gibt es auch im Hoch­sommer keinen Massen­tou­rismus. Dahinter steigt das Land schnell auf bis zum Parque Nacional Peneda-Gerês an der Grenze zu Spanien.

Ria di Aveiro

Arten­reiche Brack­wasser-Land­schaft
Die Wasser­landschaft an der portugie­si­schen Westküste erstreckt sich zwischen Ovar im Norden und Mira im Süden über 45 Kilome­ter an der Küste entlang. Ihre größte Ausdeh­nung erreicht sie mit ca. 11 km bei der Stadt Aveiro, an der Mündung des Rio Vouga. Die Ria von Aveiro ist bekannt für ihren Arten­reichtum, der sich in dieser einzig­ar­tigen Brack­wasser-Land­schaft entwi­ckelt hat. Ebbe und Flut des Atlantik versorgen das Gebiet mit reich­lich frischem Salz­wasser, die Mündungen der Flüsse sorgen für Süßwas­ser­nach­schub. Im Bereich des Stadt­gebietes von Aveiro wird die Ria zur Salzgewin­nung genutzt: Bei Flut wird Salz­wasser auf spezi­elle Felder geleitet, das durch die Sonnen­ein­strah­lung verdampft und kris­talli­siertes Meer­salz zurück­lässt. Das Salz wird zu Haufen aufge­schüttet, die als weiße Kegel die Land­schaft prägen.
Auf der Höhe von Torreira gibt es schöne Strände, die aber im Sommer sehr bevöl­kert sein können.

Taylor's

Besich­tigungs­tour durch eine 400 Jahre alte Port­wein­kellerei
Taylor, Fladgate & Yeatman – Vinhos, S.A. (kurz Taylor) ist wohl der bekann­teste Produ­zent und Händler für Port­weine und ist eng mit der Geschichte des Port­weins verbunden. Das Unter­nehmen wur­de 1692 gegründet und befindet sich bis heute in Famili­en­be­sitz. In der Kellerei werden Besich­tigungs­touren und Verkos­tungen ange­boten, auch für private Gruppen.

Von Porto nach Pinhão

162 km | 3:30 h

Eine schöne Alter­na­tive zur Auto­bahn ist die Land­straße am Douro fluss­aufwärts. Der fast 900 Kilometer lange Fluss entspringt im Norden Spaniens, wo er Duéro heißt.

Von der spanisch-portugie­si­schen Grenze bis in die Gegend von Peso da Régua bilden die Gebiete um den Douro (Alto Douro) das streng abge­grenzte Anbau­gebiet des Port­weins. In früheren Zeiten wurden die Fässer auf Booten bis in die Port­wein­kelle­reien von Porto verschifft.

Arouca Geopark

Fossilien aus dem Erdal­tertum in idylli­scher Land­schaft
Das Gelände zwischen der Serra da Freita und der Serra de Montemuro muss einmal unter Wasser gelegen haben. Das beweisen die versteinerten Riesen­trio­lobiten, die man hier überall findet. Diese „Drei­lapper“ waren bis zu 70 Zentimeter große Glieder­tiere, die die Meere im Erdal­tertum bevöl­kerten und vor 250 Millionen Jahren ausstarben. Ein Besu­cher­zentrum informiert über die seltenen Funde. Dort beginnt der Lehrpfad PR15. Außerdem kann man auf dem über 300 Quad­ratki­lomter großen Gelände wandern und Kanu­fahren.

Almo­frela

Aussichtsreiche Wande­rung durch das Hinter­land
Start und Ende der Tour ist das Dörfchen Almo­frela. Dort gibt es ein kleines Restau­rant, in dem man nachher auch einkehren kann (bitte nicht erwarten, dass man dort deutsch oder englisch spricht). Die Tour führt teilweise über unbe­fes­tigte Pfade, die even­tuell auch etwas zuge­wachsen sind. Für einen durch­schnitt­lich geübten Wanderer ist das kein Problem. Man hat aber fast die ganze Tour eine wunderbare Aussicht. Wenn es heiß ist, hat man allerdings sehr wenig Schatten. (Hin und zurück: 10,5 Kilometer, 3:15 Stunden, auf und ab: 300 Meter)
B

Douro-Tal

Heimat des Portweins

Das idylli­sche Tal des Douro im Nord­osten von Portugal ist Welterbe der Unesco, weil hier seit über 2.000 Jahren Wein produ­ziert wird.

1756 wur­de die Wein­bau­region als erste welt­weit gesetz­lich abge­grenzt. Nirgendwo anders darf der Port­wein seither produ­ziert werden. Charak­te­ris­tisch sind die steilen Schiefer­hänge, die heute meist terras­siert sind und kaum den Einsatz von Maschinen erlauben. Weil das Tal früh chris­tia­ni­siert wur­de, sind überall uralte Dorf- und Wall­fahrts­kir­chen und entde­cken. Ausflugsfahrten mit dem Boot sind vom Wasser­stand abhängig. Viele von ihnen beginnen in Peso da Regua.

Zu Gast in einem Herrenhaus im Douro-Tal

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Abendessen pro Person

Umgeben von einer traumhaften Land­schaft steht das Herren­haus aus dem 18. Jahr­hun­dert etwas außer­halb von Pinhão mit Blick auf die Weinberge des Douro-Tals.

Die geräu­migen Zimmer und Suiten des Hauses sind in einem modernen Landhaus­stil einge­richtet und schaffen eine harmo­ni­sche Verbindung zwischen klas­si­schem Charme und zeitge­nös­si­schem Komfort. Morgens wird ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­richtet; abends kann man im haus­ei­genen Restau­rant landesty­pi­sche Küche genießen. Der schön ange­legte Garten mit Pool lädt zum Entspannen ein, und auch wer sich bewegen möchte, kommt hier auf seine Kosten: Es gibt einen Tennis­platz, eine Tisch­ten­nis­platte und Moun­tai­nbikes. Zudem stehen eine Sauna und ein Whirlpool zur Verfügung.

Lamego

613 Stufen zur Pilger­kirche
Die schlichte Klein­stadt mit knapp 12.000 Einwoh­nern liegt inmitten von Weinbergen und fruchtbaren Feldern. Sehens­wert ist der Schrein der Nossa Senhora dos Remédios, der seit Jahrhunderten zahl­lose Pilger anzieht. Er wird seit 1761 in einer Wall­fahrtska­pelle auf einer Anhöhe südwest­lich der Stadt zur Schau gestellt. Als Verlänge­rung der Haupt­straße führt eine 613-stufige Doppeltreppe dort hinauf. Die goti­sche Kathedrale in der Stadt (Sè) ist die Haupt­kirche des Bistums. Sie wur­de im 16. und 17. Jahr­hun­dert stark verändert. Von der Burg über der Stadt ist noch der Bergfried aus dem 13. Jahr­hun­dert erhalten.

Galegos da Serra-Runde

Aussichtsreiche Wande­rung an der Südflanke des Alvão
Diese Runde um Galegos da Serra und hoch in das Berg­dorf Arnal ist besonders im Frühjahr empfehlens­wert: Dann stehen nämlich die mit Stechg­inster und Erika über­säten Hügel in voller Blüte. Der erste Abschnitt des Weges, der Aufstieg nach Galegos da Serra, ist anstren­gend, aber sehr pittoresk. Der Rückweg von Arnal ist dagegen ein gemüt­li­cher Abstieg. (Hin und zurück: 6,5 Kilometer, Zeit: 2:30 Stunden, auf und ab 280 Meter)

Hoch­e­bene der Serra do Alvão

Rundwande­rung im Herzen des Natur­parks
Bis heute gibt es nur wenige markierte Wege im Alvão-Gebirge. Diese längere Rundwande­rung führt durch das Kern­stück des Natur­parks, zumeist auf der Hoch­e­bene, und gibt so einen guten Über­blick über die Viel­falt und Schön­heit dieser portugie­si­schen Region. (Hin und zurück: 13 Kilometer, 3:45 Stunden, auf und ab: 320 Meter)

Von Pinhão nach Viana do Castelo

188 km | 3:00 h

Guima­raes

Erste Haupt­stadt Portugals
Die aus einer Kloster­burg von 960 erwach­sene Sied­lung wur­de 1140 die erste Haupt­stadt Portugals, was ihr den Beinamen „Wiege der Nation“ einge­bracht hat. Heute ist die histo­ri­sche Altstadt rund um den mittel­alter­li­chen Haupt­platz, den Largo da Oliveira Welt­kultur­erbe der UNESCO. Die euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt 2012 beheimatet zudem drei außergewöhn­lich inter­essante Museen: das Museu Alberto Sampaio (Sakrale Kunst), das Museu de Arte Primi­tiva Moderna (Moderne naive Kunst) und das Museu da Socidedade Martins Sarmento.

Santo Tirso

Kunst und Töpferei im Schatten einer Barock­kirche
Der Ort in wald­rei­cher Umge­bung am Fluss Ave hat eine lange Geschichte. Die Benediktiner grün­deten hier 978 eines der ältesten Klöster Portugals, das über riesige Lände­reien verfügte. Davon zeugt auch die barocke Kirche, an der viele Jahrhunderte gebaut wur­de. Sie ist reich mit Skulpturen ausge­stattet. Der Niedergang des Kloster begann 1822, als seine Lände­reien in der Libe­ralen Revo­lu­tion verstaat­licht wurden. Viele Bürger der Stadt leben vom Kunst­gewerbe oder der Töpferei. Ein Spaziergang durch die Gassen lohnt sich.

Bom Jesús do Monte

Schönste Wall­fahrts­kirche Portugals
Nach Fátima ist die Wall­fahrts­kirche bei Braga das belieb­teste Pilger­ziel von Portugal. Die neoklas­sizis­ti­sche Kirche liegt in einem Park mit alten Bäumen, üppigen Blumenbeeten und einem kleinen See. An der Stelle des heutigen Gottes­hauses stand bereits im 14. Jahr­hun­dert ein Kreuz. Nachdem mehrere Kapellen den anwach­senden Pilger­strom nicht mehr aufnehmen konnten, wurde 1784 endlich ein großes Gottes­haus errichtet, das mit seiner Berg­ter­rasse und der baro­cken Treppen­anlage als schönstes Wall­fahrts­ziel Portugals gilt. Die enorme Frei­treppe beginnt in Braga und führt über 581 Stufen bis auf den Vorplatz der Kirche. Manche Pilger rutschen die gesamten Stufen auf Knien hinauf. Bequemer geht es mit der seit 1882 errich­teten Draht­seil­bahn.
C

Costa Verde

Sandstrände und einsames Hinterland

Die portugie­si­sche „grüne Küste“ liegt ganz im Norden des Landes zwischen dem Minho und dem Douro. Die breiten Sand­strände und die weißen Dünen, ab und zu von Felsklippen unter­bro­chen, werden zur spani­schen Grenze hin immer einsamer.

Das Hinter­land steigt schnell an. Dort spenden duftende Pini­enwälder Schatten. Wegen der relativ nied­rigen Wasser­tempe­raturen und der oft starken Winde ist die Costa Verde touris­tisch weniger erschlossen als die südportugie­si­schen Küsten.

Zu Gast auf einem Landgut in Viana do Castelo

4 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Landgut mit dem wunder­schön restau­rierten Farmhaus, Kies­wegen und jahrhunder­te­alten Bäumen liegt ruhig, umgeben vom üppigen Grün der Weinberge.

Seit über 300 Jahren hängt hier das Wappen der Familie Abreu Teixeira. Dennoch haben Gastgeber Ana und João bewusst weniger tradi­tionelle Mate­rialien wie Eisen, Glas und Beton in die Gestal­tung einfließen lassen. Die Zimmer sind eine farbenfrohe Mischung aus Holz, antiken Möbeln, bunten Stoffen und Kacheln. Das Früh­stück wird am Morgen in einem Korb gebracht: frisches Brot, Butter, Käse und Aufschnitt; dazu Joghurt, Müsli, Marme­lade und Saft. Von April bis September hat der Pool eine ange­nehme Wasser­tempe­ratur von 24-29°C. 40.000 Quad­r­at­meter Wald mit riesigen Kasta­ni­enbäumen bieten unzäh­lige Wander­wege, und wer möchte, kann die Umge­bung mit dem Fahrrad erkunden.

Ausflug (OPTIONAL)

Ganztägige Wanderung Geres (7 Stunden, deutsch)

Gesamt­dauer: acht Stunden

Gegen 09:00 Uhr holt Sie der Wanderführer in Ihrer Unter­kunft ab und fährt Sie in seinem Wagen nach Soajo. Das Berg­dorf im Peneda-Gerês Natio­nal­park ist meist nur den Einheimi­schen bekannt. Von dort geht es auf einem uralten Pilgerweg an Wassermühlen und Wein­gärten vorbei. Der Spaziergang endet mit einem Pick­nick an einem Teich, in dem man sich gerne auch die Füße kühlen kann. 

Anschließend fahren Sie im Auto in die Sierra Amarela und halten in Lindoso, das von einer mäch­tigen Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert über­ragt wird. An Getrei­de­spei­chern, die mit reli­giösen Symbolen verziert sind, vorbei geht es nach oben, wo man mit einer schönen Aussicht über den Stau­damm des Lima-Flusses belohnt wird.

Die Wande­rung ist weder anstren­gend noch schwierig. Rund um Soajo geht man fünf und um Lindoso acht Kilometer.

Viana do Castelo

Male­ri­sches Stadt­bild am Rio Lima
Die Hafen­stadt mit gut 50.000 Einwoh­nern liegt nörd­lich der schlauch­ar­tigen Mündung des Flusses Rio Lima in den Atlantik. Obwohl schon von den Grie­chen gegründet, blieb der Hafen bis in Mittel­alter unbedeu­tend. Erst die Zeit der Entde­ckungs­reisen brachte den Reichtum, der haupt­säch­lich dem Kabljaufang vor Neufund­land zu verdanken war. Einer der schönsten Plätze Portugals ist die Praça da Repúb­lica mit ihrem dreischa­ligen Renais­san­cebrunnen von João Lopez-o-Velho. Während mehrerer Jahrhunderte war der Brunnen die einzige Trink­was­serquelle in der Stadt und dank seiner Lage vor dem alten Rathaus (Paço do Concelho) Treff­punkt und gesellschaft­li­cher Mittel­punkt.

Ponte de Lima

Römer­brücke über den Lima
Von den Römern wur­de der Fluss „Lethe“ genannt, Um ihn rankten sich unheim­liche Legenden: Wer ihn durch­querte, verlor sein Gedächtnis. So weigerten sich die Legio­näre ihn zu über­schreiten. Erst musste der Proconsul Decimus Iunius ihnen das Gegen­teil beweisen. Er durch­schwamm den Lima und rief vom gegenüber­liegenden Ufer seine Soldaten mit Namen. Im 2. Jahrhunderte wur­de schließ­lich eine Brücke über den Lima gebaut, über die eine römi­sche Fern­straße führte. An dieser stra­tegisch wich­tigen Stelle entwi­ckelte sich der Ort Ponte de Lima. Die Römer­brücke steht noch heute.

Ponte da Barca

Male­ri­scher Ort am Lima
Der 12.000-Einwohner-Ort am Ufer des Lima liegt am alten Pilgerweg nach Santiago di Compo­s­tela und ist ein guter Ausgangs­punkt für Fahrten in den Natio­nal­park Peneda-Gerês. Besonders schön sieht Ponte da Barcar von der Brücke aus, die sich seit dem 15. Jahr­hun­dert über den Fluss spannt. Sehens­wert ist die Kirche in der Altstadt mit Kasset­ten­decke und einem Silberkreuz, das König Manuel I. der Stadt vermacht hat.

Parque Natural do Litoral Norte

Windmühlen in weißen Sand­dünen
Der Natur­park schützt die großen Sand­dünen an der Mündung des Rio Cávado. Sie sind über eine Länge von 18 Kilome­tern nur karg bewachsen, aber die Vege­ta­tion reicht aus, dass der Sand nicht weggeblasen wird. Die Dünen sind eine natür­liche Barriere gegen den Sturm vom Atlantik, der sie immer neu formt und die vielen tradi­tionellen Windmühlen der Umge­bung antreibt. Wenn die Nach­mit­tags­sonne die Land­schaft in ein sanftes, warmes Licht taucht, kann man verstehen, dass viele den Natur­park zu den schönsten Landschaften Portugals zählen. Die meisten Besu­cher kommen allerdings, um die Zugvögel zu beob­achten, oder zum Baden. Wer ein paar hundert Meter land­einwärts geht, ist schnell allein im duftenden Pini­en­wald.

Von Viana do Castelo nach Porto

Mietwagenabgabe

Von Viana do Castelo nach Porto

62 km | 45 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Porto Flughafen (Shuttle Service)

10 Tage
ab 1.049,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–November

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Petra Rappenhöner

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